SID-IMAGES/AFP/KARIM JAAFAR

DFB | 08.06.2013

U21-EM: Moritz fällt für Spanien-Spiel aus

Die deutschen U21-Junioren müssen im EM-Gruppenspiel am Sonntag gegen Spanien auch auf Christoph Moritz verzichten. Der 23 Jahre alte Mittelfeldspieler hütet mit Fieber das Bett.

Text: SID Bild: SID-IMAGES/AFP/KARIM JAAFAR

Tel Aviv - Die deutschen U21-Junioren müssen im EM-Gruppenspiel am Sonntag gegen Titelverteidiger Spanien (20.30/kabel eins) auch auf Christoph Moritz verzichten. Der 23 Jahre alte Mittelfeldspieler von Schalke 04 hütet mit Fieber das Bett. "Leider hat sich Christoph einen Infekt eingefangen. Wir müssen ihn in den nächsten zwei Tagen aufbauen, er wird definitiv ausfallen", sagte DFB-Trainer Rainer Adrion.

Zuvor hatte Adrion bereits den Ausfall von Peniel Mlapa für den restlichen Turnierverlauf verkraften müssen. Der 22-Jährige zog sich einen Muskelfaserriss zu, bleibt in Absprache mit seinem Verein Borussia Mönchengladbach aber zur Behandlung zunächst beim DFB-Team in Tel Aviv. Mlapa hatte die Verletzung bei der Auftaktniederlage gegen die Niederlande (2:3) erlitten.

Gegen Spanien dürfte damit Kevin Volland von Beginn an spielen. Der Hoffenheimer war bereits im Spiel gegen das Oranje-Team für Mlapa eingewechselt worden.

International | 07.06.2013

Einreisepanne: Außenminister entschuldigt sich

Der australische Außenminister Bob Carr hat sich für den Fauxpas bei der Einreise des jordanischen Nationaltrainers Adnan Hamad entschuldigt.

Text: SID Bild: SID-IMAGES/AFP/KARIM JAAFAR

Sydney - Der australische Außenminister Bob Carr hat sich für den Fauxpas bei der Einreise des jordanischen Nationaltrainers Adnan Hamad entschuldigt. Der gebürtige Iraker Hamad war am Mittwoch für vier Stunden am Flughafen in Melbourne festgehalten worden, als er mit einer Delegation des Jordanischen Fußball-Verbands zum WM-Qualifikationsspiel gegen Australien einreisen wollte.

"Der Minister hat sich beim jordanischen Botschafter für die Unannehmlichkeiten entschuldigt", sagte ein Sprecher des Ministers der Nachrichtenagentur AFP. Nach Angaben des Jordanischen Fußball-Verbands seien bei der Ankunft alle Einreisebestimmungen erfüllt worden und es habe keinen Grund gegeben, Hamad an der Einreise zu hindern. Erst als die jordanische Botschaft in Australien eingeschaltet wurde, durfte die Delegation den Flughafen verlassen.

Jordanien und Australien treffen in der WM-Qualifikationsgruppe B am Dienstag in Melbourne aufeinander. Beide Mannschaften haben sieben Punkten auf dem Konto.

International | 30.05.2013

Eigentor von Hasebe: Japan unterliegt Bulgarien

Die japanische Fußball-Nationalmannschaft hat ein Testspiel gegen Bulgarien verloren. Der viermalige Asienmeister unterlag in Toyota überraschend 0:2 (0:1).

Text: SID Bild: SID-IMAGES/AFP/KARIM JAAFAR

Toyota - Die japanische Fußball-Nationalmannschaft hat ein Testspiel gegen Bulgarien überraschend verloren. Der viermalige Asienmeister unterlag nach einem Treffer des Fulham-Profis Stanislaw Manolew (3.) und einem Eigentor des Wolfsburgers Makoto Hasebe (70.) in Toyota 0:2 (0:1). Im Qualifikationsspiel gegen Australien in der kommenden Woche kann Japan mit einem Remis das Ticket für die Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien buchen.

International | 01.05.2013

Ex-Nationalspieler Deco beim Doping erwischt

Nach dem Ex-Bremer Carlos Alberto wurde nun auch der Portugiese Deco, ehemaliger Fußball-Star des FC Barcelona, der Einnahme einer verbotenen Substanz überführt.

Text: SID Bild: SID-IMAGES/AFP/KARIM JAAFAR

Rio de Janeiro - Nächster Dopingfall in Rio de Janeiro, und wieder ein prominenter Fußballer: Nach dem Ex-Bremer Carlos Alberto wurde nun auch Deco, ehemaliger Star des FC Barcelona und lange Jahre Stammkraft in der Nationalmannschaft Portugals, der Einnahme einer verbotenen Substanz überführt. Bei Deco wurde das harntreibende Mittel Furosemid nachgewiesen, womit sich der andere Dopingmittel verschleiern lassen.

Der gebürtige Brasilianer Deco, der 75 Länderspiele für Portugal absolviert hat, reiste vorsorglich nicht mit nach Ecuador, wo sein Klub Fluminense Rio de Janeiro am Donnerstag das Copa-Libertadores-Hinspiel gegen Emelec bestritt. Deco wird wohl wie der frühere Bremer Carlos Alberto, der Mitte April auf ein ähnliches Mittel positiv getestet worden war, vorläufig gesperrt werden, ehe der endgültige Richterspruch erfolgt.

WM | 19.04.2013

Katar weiter offen für Winter-Verlegung der WM

Die Organisatoren der Fußball-WM 2022 in Katar haben erneut betont, sich nicht gegen eine Verlegung des Endturniers in den Winter zu sperren.

Text: SID Bild: SID-IMAGES/AFP/KARIM JAAFAR

Berlin - Die Organisatoren der Fußball-WM 2022 in Katar haben erneut betont, sich nicht gegen eine Verlegung des Endturniers in den Winter zu sperren. "Der Sommer wäre der beste Test für unsere Technologie. Eine Verschiebung in den Winter würde aber natürlich auch Sinn ergeben. Die Entscheidung liegt nicht bei uns", sagte Nasser Al-Khater, Kommunikations- und Marketingdirektor des WM-Organisationskomitees, im Interview mit dem Tagesspiegel.

Überrascht zeigte sich Al-Khater über die negativen Reaktionen seit der WM-Vergabe an das Emirat an der Ostküste der arabischen Halbinsel. "Wir wussten, dass es viele negative Stimmen geben würde. Aber nicht in diesem Ausmaß und nicht über diesen langen Zeitraum", sagte er: "Ich denke, viele Menschen mögen es nicht, mit Traditionen zu brechen. Vielleicht spielt auch eine Art von Diskriminierung dabei eine Rolle."

International | 14.04.2013

Raúl holt Titel mit Al-Sadd

Weltstar Raúl hat nach seinem Wechsel von Schalke 04 nach Katar mit seinem neuen Klub Al-Sadd direkt die Meisterschaft gewonnen.

Text: SID Bild: SID-IMAGES/AFP/KARIM JAAFAR

Doha - Weltstar Raúl hat nach seinem Wechsel von Schalke 04 nach Katar mit seinem neuen Klub Al-Sadd direkt die Meisterschaft gewonnen. Das Team des Rekordtorschützen der Champions Leage machte durch einen 3:1-Sieg gegen Al-Khretyat den Titel einen Spieltag vor dem Saisonende perfekt. Damit kehrt der 35-Jährige als Meister nach Schalke zurück: Am 27. Juli tritt er mit Al-Sadd zu seinem Abschiedsspiel in der Arena an. Es läuft unter dem Motto "Gracias Raúl".

WM | 27.03.2013

IGB übt Kritik an "Sklavenhändler-Staat" Katar

Der Internationale Gewerkschaftsbund IGB hat seine harsche Kritik am ohnehin umstrittenen WM-Ausrichter Katar erneuert.

Text: SID Bild: SID-IMAGES/AFP/KARIM JAAFAR

Frankfurt/Main - Der Internationale Gewerkschaftsbund IGB hat seine harsche Kritik am ohnehin umstrittenen Fußball-WM-Ausrichter Katar erneuert und für die Titelwettkämpfe 2022 im Wüstenstaat ein düsteres Bild gezeichnet.

"Katar ist ein Sklavenhändler-Staat. Um die Infrastruktur zu bauen, werden wahrscheinlich mehr Arbeiter sterben als die 736 Fußballer, die bei der WM auf dem Rasen stehen", wird IGB-Generalsekretärin Sharan Burrow in der Bild-Zeitung zitiert. Die Arbeitsbedingungen für die meist ausländischen Arbeiter seien indiskutabel.

Bereist im Januar hatte der IGB über das fragwürdige Arbeits- und Visarecht in Katar berichtet. "Arbeitgeber haben fast völlige Kontrolle über die Arbeitnehmer", sagte Burrow: "Sie alleine entscheiden, ob der Job gewechselt oder das Land verlassen werde dürfe." Für die Neubauten anlässlich der WM, die nach jüngsten Entwicklungen erstmals im Winter stattfinden könnte, werden zudem "Millionen" neuer Arbeitskräfte in das Land geschafft.

"Trotz aller Versprechungen hat sich Katar nicht bewegt. Wir werden in den nächsten Wochen eine weltweite Kampagne starten, um Druck auf die FIFA auszuüben", sagte Kommunikationsdirektor Tim Noonan: "Sowohl über die nationalen Fußballverbände als auch direkt auf die FIFA-Zentrale in Zürich. Es geht hier um Leben und Tod für viele Menschen."

WM | 21.03.2013

Blatter: WM-Verlegung 2022 muss von Katar ausgehen

In der Debatte über die Zumutbarkeit einer Austragung der Fußball-WM 2022 in der Sommerhitze von Katar sieht Weltverbands-Präsident Joseph S. Blatter den Ball bei den Gastgebern.

Text: SID Bild: SID-IMAGES/AFP/KARIM JAAFAR

Zürich - In der Debatte über die Zumutbarkeit einer Austragung der Fußball-WM 2022 in der Sommerhitze von Katar sieht Weltverbands-Präsident Joseph S. Blatter den Ball bei den Gastgebern. "Wenn etwas an den Ausschreibungsbedingungen geändert werden soll, muss das von den Veranstaltern kommen. Bislang haben weder die Organisatoren der WM 2022 noch die FIFA-Exekutive die Entscheidung für Katar und die Ausrichtung des Turniers im Sommer infrage gestellt. Alles andere sind nur Gerüchte", sagte der Schweizer.

Seit der Vergabe des WM-Turniers 2022 an Katar haben zahlreiche Experten die Durchführbarkeit der Endrunde unter den klimatischen Bedingungen im Juni und Juli in dem Golf-Staat mehrfach bezweifelt. Vor Wochenfrist hatte schon FIFA-Generalsekretär Jerome Valcke den Standpunkt der FIFA verdeutlicht.

FIFA | 22.02.2013

Asiatischer Verband setzt Task Force ein

Die Asiatische Fußball-Konföderation (AFC) will den Kampf gegen den Wettbetrug mit einer Task Force vorantreiben.

Text: SID Bild: SID-IMAGES/AFP/KARIM JAAFAR

Singapur - Die Asiatische Fußball-Konföderation (AFC) will den Kampf gegen den Wettbetrug mit einer Task Force vorantreiben. Das gab der Verband in Singapur nach einem Kongress mit Vertretern des Weltverbandes FIFA und von Interpol bekannt. "Mit dieser Task Force wollen wir Ausbildung, Training und Umsetzung der Maßnahmen auf einer Plattform bündeln", sagte AFC-Generalsekretär Alex Soosay.

Zuvor hatte besonders die FIFA auf eine Verbesserung der Zusammenarbeit von Verbänden und Strafverfolgungsbehörden gedrängt. "Wir sperren Spieler und Schiedsrichter auf Lebenszeit, gleichzeitig kommen die Drahtzieher ungestraft davon - sie werden nicht belangt", sagte FIFA-Sicherheitsdirektor Ralf Mutschke bei dem Kongress in Kuala Lumpur.

Zwischen 2008 und 2011 waren laut Europol weltweit fast 700 Fußballspiele verschoben worden.

International | 15.01.2013

Autuori als Fußball-Nationaltrainer entlassen

Der Brasilianer Paulo Autuori ist nach nur elf Monaten als Trainer der katarischen Fußball-Nationalmannschaft entlassen worden.

Text: SID Bild: SID-IMAGES/AFP/KARIM JAAFAR

Doha - Der Brasilianer Paulo Autuori ist nach nur elf Monaten als Trainer der katarischen Fußball-Nationalmannschaft entlassen worden. Wie der Verband mitteilte, werde der bisherige Assistent Fahad Thani das Team ab sofort betreuen.

Katar hat in seiner WM-Qualifikationsgruppe noch gute Chancen auf die Endrunde 2014 in Brasilien. Mit sieben Punkten belegt das Emirat in der sehr ausgeglichenen Asien-Gruppe A drei Spiele vor Abschluss der Qualifikation zwar nur den vierten Rang, Spitzenreiter Usbekistan hat aber lediglich einen Zähler mehr auf dem Konto. Die besten zwei Mannschaften lösen das WM-Ticket.

Facebook, Twitter und Google+

Freund von 11FREUNDE werden