SID-IMAGES/AFP/KARIM JAAFAR

WM | 17.11.2013

Katar: Arbeiter werden "skrupellos ausgebeutet"

Die unabhängige Menschenrechtsorganisation Amnesty International hat in einem 153-seitigen Bericht miserable Zustände auf den Baustellen zur Fußball-WM 2022 in Katar dokumentiert.

Text: SID Bild: SID-IMAGES/AFP/KARIM JAAFAR

Doha (- Die unabhängige Menschenrechtsorganisation Amnesty International hat in einem 153-seitigen Bericht miserable Zustände auf den Baustellen mit Verbindung zur Fußball-WM 2022 in Katar dokumentiert und ruft zu Reformen auf. Der Druck auf den künftigen WM-Gastgeber nimmt somit weiter zu.

"Es ist einfach unentschuldbar, dass in einem der reichsten Länder der Erde dermaßen viele Gastarbeiter skrupellos ausgebeutet werden, man sie ihres Lohns beraubt und sie dem Kampf ums Überleben preisgibt", sagte Amnesty-Generalsekretär Salil Shetty am Sonntag in Doha bei der Vorstellung des Abschlussberichts "Die dunkle Seite der Einwanderung".

Amnesty International hat 210 Arbeiter aus sieben Ländern besucht, insgesamt 14 Treffen mit Regierungs- oder WM-Vertretern organisiert und Kontakt zu 22 Unternehmen aufgenommen. Fazit: "Es war ziemlich schockierend", sagte Shetty im SID-Interview, "viele durften das Land nicht verlassen, sie hatten keine Rücklagen, sie bekamen keine Ausreisegenehmigung. Sie saßen in der Falle." Auch Todesfälle, beispielsweise durch Stürze aus großer Höhe, seien alles andere als selten. Ein Manager einer Baufirma habe die Arbeiter "die Tiere" genannt.

Allerdings zeige sich die Regierung entschlossen, zügig Verbesserungen umzusetzen, erste Schritte seien getan. "Katar ist eines der offeneren Länder in der Golf-Region. Sie haben kooperiert und uns unterstützt", sagte Shetty (52).

WM | 17.11.2013

Katar stellt Kafala-System auf den Prüfstand

Der künftige WM-Gastgeber Katar erwägt als Reaktion auf die Kritik an der teils miserablen Lage der vielen Gastarbeiter im Land Veränderungen am umstrittenen Kafala-System.

Text: SID Bild: SID-IMAGES/AFP/KARIM JAAFAR

Doha - Der künftige WM-Gastgeber Katar erwägt als Reaktion auf die Kritik an der teils miserablen Lage der vielen Gastarbeiter im Land Veränderungen am umstrittenen Kafala-System. "Derzeit wird das System auf den Prüfstand gestellt, es wird von den Ministerien überprüft, um zu schauen, wie man es der Entwicklung des Landes anpassen kann", sagte Hassan Al-Thawadi, der Generalsekretär des Organisationskomitees für die Fußball-WM 2022, im SID-Interview.

Das WM-OK blicke genau auf das System, "Entscheidungen aber obliegen dem Gesetzgeber", sagte der 35-Jährige: "Wir machen hier Fortschritte, und wir müssen sicherstellen, dass jede Veränderung nachhaltig ist und das System verbessert. Zudem muss alles Hand in Hand mit unserem Streben nach wirtschaftlicher Entwicklung gehen."

Mit dem Kafala-System legt der Staat die Verantwortung für ausländische Arbeitnehmer in die Hand von Bürgen. Diese bestimmen über Ein- und Ausreise eines Arbeitnehmers, was viele Menschen in eine vollständige Abhängigkeit treibt. Bei der Ankunft müssen die Arbeiter ihre Pässe abgeben, ohne Einwilligung ihres Arbeitgebers dürfen sie das Land nicht mehr verlassen.

Laut einer Recherche der englischen Tageszeitung The Guardian sind von Juni bis August 2013 44 nepalesische Arbeiter auf WM-relevanten Baustellen an Unfällen oder Herzanfällen aufgrund von unmenschlichen Arbeitsbedingungen gestorben. Der Internationale Gewerkschaftsbund IGB befürchtet insgesamt 4000 tote Gastarbeiter in den neun Jahren bis zur WM.

WM | 17.11.2013

Katars WM-OK-Chef: "Jeder Tote ist inakzeptabel!"

Katar hat Probleme mit Arbeitsbedingungen für Gastarbeiter auf WM-relevanten Baustellen eingeräumt und schnelle Verbesserungen angekündigt.

Text: SID Bild: SID-IMAGES/AFP/KARIM JAAFAR

Doha - Katar hat Probleme mit Arbeitsbedingungen für Gastarbeiter auf WM-relevanten Baustellen eingeräumt und schnelle Verbesserungen angekündigt. "Jeder Tote, jeder einzelne Tote jenseits der Zahl Null ist inakzeptabel! Jede Praktik, die die Sicherheit, Würde oder Gesundheit eines Menschen angreift, ist für uns nicht hinnehmbar", sagte Hassan Al-Thawadi, Generalsekretär des Organisationskomitees für die Fußball-WM 2022, im SID-Interview.

Es gebe sicherlich teilweise "inakzeptable Zustände". Eine Kommission arbeite aber längst an diesem Thema, führe Untersuchungen durch und trenne Fakten von Fiktion. "Wir werden alle Maßnahmen ergreifen, die notwendig sind. Wir haben eine Charta ausgearbeitet, die der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. Sie ist ein Bekenntnis zu den Standards für alle Arbeiter", sagte Al-Thawadi (35) in Doha. "Sicherheit, Würde und Gesundheit eines jeden, der an der WM mitarbeitet, sind gesichert. Es gibt auch viele weitere Initiativen der Regierung - und diese wurden bereits vor dem Bericht des Guardian angestoßen."

Die englische Tageszeitung The Guardian hatte von menschenunwürdigen Arbeitsbedingungen für Gastarbeiter im Land berichtet. Allein von Juni bis August 2013 sind laut Guardian 44 nepalesische Arbeiter im Emirat bei Unfällen oder nach Herzattacken aufgrund unmenschlicher Hitze gestorben.

WM | 01.11.2013

Sommer: Katar behandelt Arbeiter "wie Sklaven"

Michael Sommer, Vorsitzender des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB), attackiert den Fußball-Weltverband FIFA und den WM-Ausrichter Katar in aller Schärfe.

Text: SID Bild: SID-IMAGES/AFP/KARIM JAAFAR

Köln - Michael Sommer, Vorsitzender des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB), attackiert den Fußball-Weltverband FIFA und den WM-Ausrichter Katar in aller Schärfe und fordert seine Kollegen auf, bei den nationalen Fußballverbänden Einfluss zu nehmen.

"Es kann nicht sein, dass die WM in einem Land stattfindet, das seine Arbeiter wie Sklaven behandelt. 2011 hat die FIFA die WM vorschnell nach Katar vergeben. Die Entscheidung wurde auf offenkundig fragwürdiger Basis getroffen", schrieb Sommer in einem Brief, der am Freitag an Gewerkschaftsverbände in den Ländern mit einem Sitz im FIFA-Exekutivkomitee ging. Dieses Schreiben liegt dem SID vor.

Der DGB-Chef verweist auf die Unterstützung von Wolfgang Niersbach, Präsident des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), und fordert seine Kollegen eindringlich zum Handeln auf. "Ich bitte sie, Kontakt zu ihrem nationalen Fußball-Verband aufzunehmen, um über diese unmenschlichen Bedingungen zu informieren und ein verstärktes Engagement anzustoßen, Katar diese WM zu entziehen, wenn nicht sofort wirkungsvolle Maßnahmen getroffen werden, die Ausbeutung zu beenden", schreibt der 61-Jährige.

Sommer erbittet von seinen Kollegen bis zum 25. November Bericht über die Reaktion der nationalen Fußball-Verbände - rechtzeitig zur Sitzung der FIFA-Exekutive am 4. und 5. Dezember in Brasilien.

Der Süddeutschen Zeitung hatte Sommer, in Personalunion Präsident des Internationalen Gewerkschaftsbundes (IGB), gesagt: "Es wird weiterhin gequält und gestorben. DFB-Präsident Wolfgang Niersbach und ich haben nun verabredet, dass jeder seine Leute mobilisiert. Wir haben uns maximal sechs Wochen gegeben. Dann sichten wir die Ergebnisse unserer Aktion und gehen auf die FIFA los."

WM | 31.10.2013

IGB und DFB setzen FIFA weiter unter Druck

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) und der Internationale Gewerkschaftsbund (IGB) verschärfen im Protest gegen unmenschliche Arbeitsbedingungen im WM-Gastgeberland Katar den Ton.

Text: SID Bild: SID-IMAGES/AFP/KARIM JAAFAR

Frankfurt/Main - Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) verschärft in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) den Protest gegen unmenschliche Arbeitsbedingungen im WM-Gastgeberland Katar und setzt den Fußball-Weltverband FIFA massiv unter Druck. Die Botschaft eines Schreibens, das am Freitag an Gewerkschaftsverbände in Ländern mit einem Sitz im FIFA-Exekutivkomitee geht: Entweder Katar handelt - oder die FIFA muss dem Wüstenstaat die WM 2022 entziehen.

"Es wird weiterhin gequält und gestorben", sagte IGB-Chef Michael Sommer, in Personalunion auch Präsident des Internationalen Gewerkschaftsbundes (IGB), der Süddeutschen Zeitung: "DFB-Präsident Wolfgang Niersbach und ich haben nun verabredet, dass jeder seine Leute mobilisiert. Wir haben uns maximal sechs Wochen gegeben. Dann sichten wir die Ergebnisse unser Aktion und gehen auf die FIFA los."

In einer konzertierten Aktion schreibe Niersbach demnach zudem die 25 Mitglieder im FIFA-Exekutivkomitee direkt an. "Die FIFA soll auf die Kataris einwirken, dass sie entweder die Mindeststandards der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) garantieren und Zwangsarbeit beseitigen sowie Gewerkschaften zulassen", sagte Sommer: "Oder ihnen wird die WM weggenommen."

Die Berichte über Tod und Sklaverei auf den WM-Baustellen hatten im September die Weltöffentlichkeit aufschrecken lassen. IGB-Generalsekretärin Sharan Burrow (Australien) prophezeite im SID-Interview auf dem Weg zu den Wüsten-Spielen in neun Jahren 4000 Tote, weitere Gewerkschaftsbünde forderten eine Neuausschreibung der WM. Der IGB wirbt dafür unter anderem auf der Internetseite "rerunthevote.org" um Stimmen und Unterstützer. FIFA-Boss Joseph S. Blatter reagierte bislang gelassen und sprach die FIFA von jeglicher Verantwortung frei.

Das Bündnis mit dem IGB hatte Niersbach bereits nach seiner Wiederwahl Ende Oktober angekündigt. "Wir werden die Augen davor nicht verschließen", sagte er mit Blick auf Katar. Der DFB-Chef sitzt im Exko der Europäischen Fußball-Union (UEFA), im höchsten Kreis der FIFA ist Deutschland durch den ehemaligen DFB-Präsidenten Theo Zwanziger vertreten.

Bundesliga | 30.10.2013

Hoffenheim holt schwedischen Nationalspieler Hamad

Vor dem Duell mit Triple-Gewinner Bayern München am Samstag hat Fußball-Bundesligist 1899 Hoffenheim die Verpflichtung des schwedischen Nationalspielers Jiloan Hamad vermeldet.

Text: SID Bild: SID-IMAGES/AFP/KARIM JAAFAR

Zuzenhausen - Vor dem Duell mit Triple-Gewinner Bayern München am Samstag (15.30 Uhr/Sky) hat Fußball-Bundesligist 1899 Hoffenheim die Verpflichtung des schwedischen Nationalspielers Jiloan Hamad vermeldet. Der 22 Jahre alte Mittelfeldakteur steht den Kraichgauern ab der Rückrunde zur Verfügung und kommt vom neuen Meister Malmö FF.

Der Kapitän des 16-maligen schwedischen Champions, der in der vergangenen Woche von Journalisten und Fans zum besten Spieler der schwedischen Eliteliga gewählt worden war, unterzeichnete beim Tabellenneunten der Bundesliga einen Vertrag bis zum 30. Juni 2017.

"Er ist im Mittelfeld variabel einsetzbar und ein junger, ehrgeiziger und noch entwicklungsfähiger Spieler, der seine Fähigkeiten in Schweden schon unter Beweis gestellt hat", sagte Hoffenheims Profifuball-Leiter Alexander Rosen.

Mit acht Treffern und sechs Vorlagen trug Hamad, der bislang sechsmal das Trikot der Tre Kronor übergestreift hatte, maßgeblich zum Titelgewinn von Malmö bei.

International | 15.10.2013

Bruno Metsu stirbt im Alter von 59 Jahren

Der französische Fußball-Trainer Bruno Metsu ist am Dienstag im Alter von 59 Jahren an den Folgen einer schweren Krebserkrankung gestorben.

Text: SID Bild: SID-IMAGES/AFP/KARIM JAAFAR

Coudekerque-Village - Der französische Fußball-Trainer Bruno Metsu, der Senegal bei der WM 2002 in Südkorea und Japan sensationell ins Viertelfinale geführt hatte, ist am Dienstag im Alter von 59 Jahren an den Folgen einer schweren Krebserkrankung gestorben. Metsu, der seinen Trainerjob im Oktober 2012 bei al-Wasl aus Dubai wegen seiner Erkrankung aufgegeben hatte, starb in einer Klinik in Coudekerque-Village, einem Ort im Norden Frankreichs. Dies berichtet die Nachrichten-Agentur AFP. Im Juli hatte Metsu in der L'Equipe erklärte, dass bei einer Routineuntersuchung Krebs im Endstadium diagnostiziert worden sei.

WM | 15.10.2013

Brasilien-Ikone Zico: Özil wie Overath

Die brasilianische Fußball-Ikone Zico (60) hat ein Loblied auf Deutschlands Mittelfeldstar Mesut Özil (25) gesungen.

Text: SID Bild: SID-IMAGES/AFP/KARIM JAAFAR

Rio de Janeiro - Die brasilianische Fußball-Ikone Zico (60) hat ein Loblied auf Deutschlands Mittelfeldstar Mesut Özil (25) gesungen. Der 50-Millionen-Euro-Mann vom FC Arsenal sei "ein richtiger Regisseur, er ist der Stratege in der deutschen Nationalmannschaft", sagte der "weiße Pelé" der Sport Bild.

"Er hat die Gabe, ein Spiel zu lesen, den tödlichen Pass zu spielen. Den letzten Spielmacher dieser Art hatte Deutschland mit Wolfgang Overath in den 70er Jahren", sagte Arthur Antunes Coimbra, so der richtige Name Zicos: "Darum ist es auch richtig, dass Özil zu den Kandidaten bei der Wahl zum Weltfußballer Anfang nächsten Jahres zählt. Bei Brasilien hätte man immer einen Platz für ihn."

Trotz Özil traut Zico dem DFB-Team allerdings nicht zu, bei der WM 2014 in seinem Heimatland den Titel zu holen. "Was aber gegen Deutschland spricht, ist die Historie. Eine europäische Nationalmannschaft wurde in Mittel- und Südamerika nie Weltmeister. Dabei wird es aus meiner Sicht bleiben", so Zico: "Auch wenn Deutschland eine unglaublich tolle Mannschaft hat."

WM | 03.10.2013

WM-OK 2022: "Niemand nimmt uns die WM weg"

Auch nach den Schreckensmeldungen um die WM 2022 in Katar fürchtet das Organisationskomitee des Wüstenstaats keine Sanktionen oder gar den Entzug der WM durch den Weltverband FIFA.

Text: SID Bild: SID-IMAGES/AFP/KARIM JAAFAR

Zürich - Auch nach den Schreckensmeldungen um die Fußball-WM 2022 in Katar fürchtet das Organisationskomitee des Wüstenstaats keine Sanktionen oder gar den Entzug der Ausrichtung durch den Weltverband FIFA. "Wir waren und sind absolut davon überzeugt, dass uns niemand die Weltmeisterschaft wegnimmt", sagte OK-Generalsekretär Hassan Al Thawadi am Donnerstag in Zürich, wo bis Freitag das Exekutivkomitee des Weltverbandes tagt: "Haben wir jemals Angst um die WM gehabt? Nein, weil wir in unserer Situation sehr zuversichtlich sind."

Die britische Zeitung The Guardian hatte über zahlreiche Todesfälle auf den Baustellen für die WM im Emirat am Persischen Golf berichtet. Allein 44 nepalesische Gastarbeiter sollen zwischen dem 4. Juni und 8. August ums Leben gekommen sein, zur Hälfte an Herzversagen oder bei Arbeitsunfällen. Thawadi bekräftigte, dass die katarische Regierung "Untersuchungen" angekündigt hat.

"Wenn es so weit kommt, dass Menschen sterben, ist es immer eine humanitäre Angelegenheit", sagte Thawadi: "Ist das akzeptabel? Nein, natürlich nicht. Das hat die Regierung deutlich gemacht." Für das OK sei die Situation "einfach: Wir wollen die Sicherheit, den Schutz und die Ehre von jedem sicherstellen", sagte Thawadi: "Und wir arbeiten an dieser Verpflichtung, wir werden diese sicherstellen und ihr immer die höchste Dringlichkeitsstufe einräumen."

Die Zeitung hatte die Arbeitsbedingungen mit Hilfe nepalesischer Dokumente aufgedeckt. Generalsekretärin Sharan Burrow vom Internationalen Gewerkschaftsbund IGB verglich die Bedingungen mit "moderner Sklaverei" und bezeichnete die bisherigen Bemühungen der Katar-Oberen als "schwach und enttäuschend". Vor der Exko-Sitzung der FIFA protestierte ein globaler Gewerkschaftsbund auf dem Zürich-Berg für einen gesetzlichen Schutz der Katar-Arbeiter.

Der voraussichtlichen Verlegung des Turniers in den Winter sieht das WM-OK indes völlig gelassen entgegen. Der Generalsekretär betonte aber erneut, sich für eine Sommer-WM beworben und dafür auch den Zuschlag bekommen zu haben. "Wir bleiben auf unserem Weg", sagte Thawadi: "Eine Verlegung in den Winter hat keinerlei Auswirkung auf unsere Pläne mit den Stadien." Hinsichtlich der FIFA-Entscheidung, die am Freitag bekannt gegeben wird, habe Thawadi "keine Erwartungen".

Spanien | 21.08.2013

Raúl hofft auf Posten bei Real Madrid

Fußballstar Raúl in Diensten des katarischen Vereins al-Sadd Sport Club hofft nach dem Ende seiner aktiven Karriere auf einen Posten bei seinem langjährigen Klub Real Madrid.

Text: SID Bild: SID-IMAGES/AFP/KARIM JAAFAR

Madrid - Der spanische Fußballstar Raúl in Diensten des katarischen Vereins al-Sadd Sport Club hofft nach dem Ende seiner aktiven Karriere auf einen Posten bei seinem langjährigen Klub Real Madrid. Dies erklärte der 36-Jährige am Mittwoch auf einer Pressekonferenz im Bernabéu Stadion.

"Mein Vertrag bei al-Sadd läuft noch ein Jahr. Ich wäre glücklich, dann zu Real zurückzukehren und hier zu arbeiten", sagte der Angreifer, der mit seinem Klub am Donnerstag gegen den spanischen Rekordmeister testet.

Zuletzt hatte Clemens Tönnies, Aufsichtsrat des Bundesligisten Schalke 04, seinen Wunsch geäußert, Raúl in absehbarer Zeit an den Verein zu binden: "Ich habe ihm gesagt, dass die Tür auf Schalke für ihn weit offen steht."

Raúl war im Sommer 2010 nach 16 Jahren bei den Könglichen zu Schalke 04 gewechselt, seit Juli des vergangenen Jahres läuft der Stürmer für al-Sadd auf.

Facebook, Twitter und Google+

Freund von 11FREUNDE werden