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International | 31.10.2013

Dante und Gustavo im Kader der Seleção

Dante und Luiz Gustavo stehen im Aufgebot der brasilianischen Nationalmannschaft für die Länderspiele am 16. November gegen Honduras und drei Tage später gegen Chile.

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Rio de Janeiro - Die Bundesliga-Profis Dante (Bayern München) und Luiz Gustavo (VfL Wolfsburg) stehen im Aufgebot der brasilianischen Fußball-Nationalmannschaft für die Länderspiele am 16. November in Miami gegen Honduras und drei Tage später in Toronto gegen Chile. Erstmals nach mehr als zweijähriger Abstinenz wurde auch Angreifer Robinho (AC Mailand) wieder in den 22-köpfigen Kader von Nationaltrainer Luiz Felipe Scolari nominiert.

Der gebürtige Brasilianer Diego Costa (Atlético Madrid), ebenfalls Stürmer, hatte sich am Dienstag für die Nationalmannschaft des Welt- und Europameisters Spanien entschieden und war daraufhin aus dem Aufgebot gestrichen worden. "Ein brasilianischer Spieler, der sich weigert, das Trikot der brasilianischen Nationalmannschaft zu tragen und an einer WM im eigenen Land teilzunehmen, kann nur aus dem Kader genommen werden", hatte der verärgerte Scolari gesagt.

FIFA | 27.09.2013

Dopingsperre gegen tahitianischen Fußballer

Der tahitianische Nationalspieler Vincent Simon ist wegen eines Dopingvergehens vom Fußball-Weltverband FIFA mit einer Sperre von sechs Monaten belegt worden.

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Köln - Der tahitianische Nationalspieler Vincent Simon ist wegen eines Dopingvergehens vom Fußball-Weltverband FIFA mit einer Sperre von sechs Monaten belegt worden. Simon, der am Samstag 30 Jahre alt wurde, war im Anschluss an das Spiel gegen Uruguay beim Confed-Cup in Brasilien (0:8) positiv auf die verbotene Substanz Tuaminoheptan getestet worden. Die Sperre läuft bis zum 7. Februar 2014. Simon spielt in seiner Heimat für AS Dragon.

Italien | 20.08.2013

Fans wickeln Balotellis Ferrari in Klopapier ein

Wo auch immer Mario Balotelli aufkreuzt, wird es vogelwild: Vor dem Champions-League-Qualifikationsspiel mit dem AC Mailand war Balotelli noch auf Besuch im schweizerischen Lugano.

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Lugano - Wo auch immer Mario Balotelli aufkreuzt, wird es vogelwild: Vor dem Champions-League-Qualifikationsspiel mit dem AC Mailand bei der PSV Eindhoven am Dienstagabend hatte der italienische Fußball-Nationalspieler Medienberichten zufolge noch auf einen Kurzbesuch im schweizerischen Lugano vorbeigeschaut. Auch wenn Balotelli anstatt mit dem angestammten Tarnfarben-Bentley mit einem flammroten Ferrari auf der Piazza Rezzonico vorfuhr, wurde er augenblicklich von einer Schar Schaulustiger bedrängt.

Nachdem Balotelli den Wunsch nach Fotos und Autogrammen abschlägig beschieden hatte, wickelten die Fans den Boliden von Italiens Lieblings-Skandalnudel akribisch in Toilettenpapier ein. Balotelli musste sich schließlich vor der Rückfahrt mühevoll den Weg auf den Fahrersitz freirupfen. Englische Medien gaben aber sogleich Entwarnung: Balotellis neues Hausschwein "Super" soll bei dem Zwischenfall komplett unversehrt geblieben sein.

Was Balotelli ins Tessin verschlagen hatte, blieb indes ungeklärt. Der englische Boulevard spekulierte, Balotelli sei womöglich auf der Suche nach einer mit Diamanten besetzten Kuckucksuhr gewesen.

Confed-Cup | 24.06.2013

Tahiti verabschiedet sich mit Tränen

Eine Ehrenrunde mit der Brasilien-Flagge und ein Riesenbanner mit der Aufschrift "Obrigado, Brasil" - Danke, Brasilien: So verabschiedete sich Tahiti vom Confed-Cup.

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Recife - Eine Ehrenrunde mit der Brasilien-Flagge über den Schultern und ein Riesenbanner mit der Aufschrift "Obrigado, Brasil" - Danke, Brasilien: Mit Tränen in den Augen verabschiedeten sich die Sympathie-Fußballer Tahitis nach dem 0:8 (0:4) gegen Uruguay vom Confed Cup und den gastgebenden Fans.

"Wir haben wunderbare Momente in Brasilien erlebt. Niemals werden wird genug Dank für die Unterstützung finden, die wir erhalten haben. Ihr habt uns träumen lassen. Aber jetzt müssen wir in unser wahres Leben zurück", sagte Torhüter Mikael Roche stellvertretend für seine Mitspieler, von denen nur Marama Vahirua als Profi mit Fußball seinen Lebensunterhalt verdient.

"Ich will Brasilien nicht verlassen", verkündete Nationaltrainer Eddy Etaeta und verabschiedete sich dann in einer im Fußball wohl einmaligen Aktion auf der abschließenden Pressekonferenz von jedem einzelnen Journalisten per Handschlag. Dabei hatte der Ozeanien-Meister schon zuvor gegen Nigeria (1:6) und vor allem gegen Weltmeister Spanien (0:10) viel Lehrgeld bezahlt.

Confed-Cup | 23.06.2013

Hernández mit frühestem Confed-Cup-Tor

Abel Hernández hat beim 8:0 gegen Tahiti Confed-Cup-Geschichte geschrieben. Der Stürmer traf bereits nach 79 Sekunden und erzielte damit das früheste Tor der Turnier-Historie.

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Recife - Der Uruguayer Abel Hernández hat beim 8:0 (4:0) des Südamerika-Meisters gegen Tahiti Confed-Cup-Geschichte geschrieben. Der Stürmer vom italienischen Erstligisten US Palermo traf gegen den Ozeanienmeister bereits nach 79 Sekunden und erzielte damit das früheste Tor der Turnier-Historie. Der 22-Jährige war 26 Sekunden schneller als der bisherige Rekordhalter Tuncay Sanli. Der Türke hatte beim Confed Cup 2003 im Spiel um Platz 3 beim 2:1 gegen Kolumbien nach 1:45 Minuten zugeschlagen.

Einer war jedoch sogar noch schneller als Hernández: der künftige Freiburger Mike Hanke. Der heute 29-Jährige traf 2005 gegen Tunesien beim 3:0 exakt eine Minute nach seiner Einwechslung zum ersten Mal für Deutschland. Damit ist Hanke der Torschütze, der zum Zeitpunkt seines Treffers bei der "Mini-WM" die kürzeste Zeit auf dem Platz gestanden hatte.

Confed-Cup | 21.06.2013

Erstes Todesopfer bei Protestbewegung

Die Massenproteste gegen soziale Ungerechtigkeiten und Milliardenkosten für den Confed Cup und die Fußball-WM in Brasilien haben am Donnerstagabend ihr erstes Todesopfer gefordert.

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Rio de Janeiro - Die Massenproteste gegen soziale Ungerechtigkeiten und Milliardenkosten für den Confed Cup und die Fußball-WM in Brasilien haben am Donnerstagabend ihr erstes Todesopfer gefordert. Ein Autofahrer hatte in der Kleinstadt Ribeirão Preto, rund 300 Kilometer von São Paulo entfernt, eine von Demonstranten errichtete Blockade ignoriert und einen 18-Jährigen erfasst. Dieser erlag seinen Verletzungen, zwei weitere Personen wurden verletzt.

Mindestens eine Million Menschen hatte sich am Donnerstag auf die Straßen begeben, so viele wie seit 20 Jahren nicht mehr im größten Land Südamerikas. Staatspräsidentin Dilma Rousseff sagte eine geplante Japan-Reise ab und berief angesichts der sich ausweitenden Unruhen für Freitag eine Dringlichkeitssitzung des Kabinetts ein.

Die Polizei setzte in Rio de Janeiro Tränengas gegen die Demonstranten ein, rund 300.000 an der Zahl. In der Hauptstadt Brasilia versuchten Protestierende, das Gebäude des Außenministeriums zu stürmen. Sie warfen mit brennenden Gegenständen. In São Paulo gingen 110.000 Personen auf die Straße, um die Links-Regierung aufzufordern, die Sozialausgaben aufzustocken. Auf einem Transparent stand geschrieben: "Sieg, das ist erst der Anfang."

Confed-Cup | 20.06.2013

David Luiz und Paulinho droht Ausfall

Brasilien droht vor dem Fußball-Klassiker beim Confed Cup am Samstag gegen Italien der Ausfall zweier Defensivkräfte. Bei David Luiz besteht der Verdacht auf Nasenbeinbruch.

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Fortaleza - Brasilien droht vor dem Fußball-Klassiker beim Confed Cup am Samstag gegen Italien der Ausfall zweier Defensivkräfte. Bei David Luiz besteht der Verdacht auf Nasenbeinbruch. Mittelfeldspieler Paulinho verdrehte sich den linken Fußknöchel. Beide spielten aber beim 2:0 gegen Mexiko durch.

Nationalmannschaftsarzt José Luiz Runco sieht aber bei David Luiz selbst für den Fall, dass sich der Bruch beim Röntgen bewahrheitet, eine Einsatzchance im abschließenden Gruppenduell in Salvador. Der 26-Jährige vom FC Chelsea hatte sich gegen die Mexikaner in der 34. Minute bei einem Zusammenprall eine blutige Nase zugezogen. Sowohl Italien als auch Brasilien sind bereits vorzeitig für das Halbfinale qualifiziert. Im direkten Duell geht es am Samstag in Salvador da Bahia noch um den Gruppensieg.

International | 23.08.2012

Venezuela: Arango droht Denkpause im Nationalteam

Spielmacher Juan Arango vom Bundesligisten Borussia Mönchengladbach ist bei Venezuelas Fußball-Nationaltrainer Cesar Farias offenbar in Ungnade gefallen.

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Caracas - Juan Arango vom Bundesligisten Borussia Mönchengladbach ist bei Venezuelas Fußball-Nationaltrainer Cesar Farias offenbar in Ungnade gefallen. Der Coach denkt darüber nach, Arango eine empfindliche Denkpause zu verpassen. Im einem Radio-Interview mit dem Programm "Se Habla Deportes" zeigte sich Farias vor den anstehenden beiden wichtigen WM-Qualifikationsspielen in den südamerikanischen "Eliminatorias" in Peru (8. September) und gegen Paraguay (12. September) unzufrieden der Einstellung einiger Akteure. "Die Disziplin ist nicht verhandelbar, deswegen wiederhole ich noch einmal, dass ich dramatische Entscheidungen bei der Nominierung der Aufgebote machen werde", sagte Farias.

Arango hatte wie seine Nationalmannschaftskollegen Jose Salomon Rondon (Rubin Kazan) und Ronald Vargas (RSC Anderlecht) auf eine Teilnahme am Test-Länderspiel Venezuelas in der vergangenen Woche in Japan (1:1) verzichtet und sich stattdessen auf den Saisonstart im Verein konzentriert. "Mit Juan gibt es keinerlei Unstimmigkeit, aber eines muss klar sein: Die Entscheidungen trifft der Trainer, nicht die Spieler, der Verband oder die Presse", kritisierte Farias das Fernbleiben des Gladbacher Spielmachers und seiner Kollegen.

Arango zeigte sich gegenüber dem venezolanischen Internetportal "Noticia al dia" überrascht von einer möglichen Ausbootung: "Das wäre ein Schlag für mich. Wenn ich nicht berufen werde, ist das eine Entscheidung von ihm. Ich habe seit dem Spiel gegen Chile in den Eliminatorias nicht mehr mit Arias gesprochen. Auch nicht vor der Partie gegen Japan."

Venezuela liegt mit acht Punkten aus sechs Spielen auf Rang fünf der Tabelle der südamerikanischen WM-Qualifikation. Die ersten vier Teams qualifizieren sich direkt für die WM 2014 in Brasilien, der Fünftplatzierte muss in die Relegation. Venezuela hat sich bislang noch nie für ein WM-Turnier qualifizieren können.

WM | 11.06.2012

Chile und Uruguay verdängen Argentinien von Spitze

Chile und Uruguay haben den zweimaligen Fußball-Weltmeister Argentinien von der Spitze der südamerikanischen Qualifikationsgruppe zur WM 2014 in Brasilien verdrängt.

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Puerto La Cruz - Chile und Uruguay haben den zweimaligen Fußball-Weltmeister Argentinien von der Spitze der südamerikanischen Qualifikationsgruppe zur WM 2014 in Brasilien verdrängt. Mit einem 2:0 (0:0) in Venezuela übernahm Chile die Tabellenführung, der WM-Vierte Uruguay eroberte durch einen 4:2 (2:1)-Sieg gegen Schlusslicht Peru Platz zwei. Zuvor hatte Copa-America-Finalist Paraguay mit dem 1:3 (0:1) in Bolivien einen weiteren Dämpfer mit Blick auf die vier direkten WM-Tickets für das Turnier im Nachbarland hinnehmen.

Sebastian Coates (15.) und Maxi Pereira (30.) hatten Uruguay schnell in Führung gebracht, ein Eigentor von Diego Godín (40.) brachte den Gast wieder ins Spiel. Paolo Guerrero (48.) vom Hamburger SV sorgte kurz nach der Pause mit dem 2:2-Ausgleich für Hoffnung bei den Peruanern, Christian Rodríguez (63.) und Sebastian Eguren (90.+4) machten den Sieg der Gastgeber jedoch perfekt.

In Venezuela sorgten Matias Fernandez (85.) und Charles Aránguiz (90.+1) mit späten Treffern für einen verdienten Erfolg der Chilenen, die nun mit 12 Punkten die Neuner-Gruppe vor Uruguay (11) und den spielfreien Argentiniern (10) anführen. Ecuador besiegte Kolumbien 1:0 und ist Vierter.

Ausgerechnet ein gebürtiger Paraguayer bescherte den Bolivianern den ersten Sieg in den laufenden Eliminatorias. Pablo Escobar baute in Quito mit seinen Treffern in der 69. und 79. Minute die Führung der Hausherren durch Alcides Pena (11.) aus, ehe Cristian Riveros (81.) für die Albirrojas, die nach fünf Spielen nur einen Sieg auf der Habenseite verzeichnen, der Ehrentreffer gelang.

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