SID-IMAGES/AFP/Jorge Guerrero

Spanien | 17.04.2013

Gehaltszahlungen: Pellegrini distanziert sich

Trainer Manuel Pellegrini vom spanischen Erstligisten FC Málaga hat sich von der Behauptung seines Agenten distanziert, der Verein sei mit Gehaltszahlungen im Rückstand.

Madrid - Trainer Manuel Pellegrini vom spanischen Fußball-Erstligisten FC Málaga hat sich von der Behauptung seines Agenten Jesus Martinez distanziert, der Verein sei mit Gehaltszahlungen im Rückstand. "Er ist ein guter Freund von mir, aber ich habe keinen Sprecher und verstecke mich nicht hinter Aussagen anderer", sagte Pellegrini dem spanischen Radiosender Cadena Ser am Mittwoch. "Jesus muss seine Gründe gehabt haben. Ich kann nicht kontrollieren, was er sagt, aber das sind Interna und die sollten auch so behandelt werden."

Martinez hatte dem Radiosender Onda Cero am Dienstag gesagt, die Verwaltung des Erstligisten sei "nicht auf dem neuesten Stand".

Spanien | 16.04.2013

Málaga mit Zahlungen an Pellegrini im Rückstand

Der FC Málaga, Gegner von Borussia Dortmund im Viertelfinale der Fußball-Champions-League, soll mit den Gehaltszahlungen an seinen Trainer Manuel Pellegrini im Rückstand sein.

Málaga - Der FC Málaga, Gegner von Borussia Dortmund im Viertelfinale der Fußball-Champions-League, soll mit den Gehaltszahlungen an seinen Trainer Manuel Pellegrini im Rückstand sein. Das erklärte jetzt Pellegrinis Agent Jesus Martinez im Interview mit dem spanischen Radiosender Onda Cero. "Die Verwaltung des Vereins ist nicht auf dem neuesten Stand", kritisierte Martinez den spanischen Erstligisten. "Es scheint, als sei Málaga ein Märchen. In sportlicher Hinsicht ist es der Fall, aber institutionell nicht so", sagte Martinez weiter.

Champions League | 10.04.2013

Malaga-Präsident Al-Thani wittert Verschwörung

Abdullah ben Nasser Al-Thani, Präsident des FC Malaga, hat nach dem Champions-League-Aus seines Klubs durch das 2:3 bei Borussia Dortmund schwere Vorwürfe erhoben.

Dortmund - Abdullah ben Nasser Al-Thani, Präsident des spanischen Fußball-Erstligisten FC Malaga, hat nach dem Champions-League-Aus seines Klubs durch das 2:3 bei Borussia Dortmund schwere Vorwürfe erhoben. "Das hat mit Fußball nichts zu tun, dass ist Rassismus - eindeutig", twitterte der Malaga-Boss, nachdem sein Team im Viertelfinal-Rückspiel in der Nachspielzeit innerhalb von 70 Sekunden zwei Gegentore, dabei den entscheidenden dritten Treffer aus Abseitsposition, kassiert hatte und nach dem 0:0 im Hinspiel noch gescheitert war. Nach Angaben der spanischen Zeitung Marca will Malaga Einspruch gegen die Spielwertung einlegen.

Al-Thani hofft auf Ermittlungen der Europäischen Fußball-Union: "Ich hoffe, es kommt zu Untersuchungen durch die UEFA, nachdem der spanische Klub auf diese Art und Weise ausgeschieden ist." Er dankte der Mannschaft für das Auftreten auf der Champions-League-Bühne und ergänzte: "Es tut mir leid, so auszuscheiden. Dass ist ungerecht und Rassismus."

Champions League | 09.04.2013

Malaga-Coach rechtzeitig in Dortmund eingetroffen

Rechtzeitig vor dem Rückspiel in der Champions League bei Borussia Dortmund ist Trainer Manuel Pellegrini nach der Beerdigung seines Vaters zu seiner Mannschaft zurückgekehrt.

Dortmund - Rechtzeitig vor dem Viertelfinal-Rückspiel in der Champions League bei Borussia Dortmund ist Trainer Manuel Pellegrini wieder zu seiner Mannschaft des FC Malaga zurückgekehrt. Pellegrini war am Samstag im Anschluss an die 2:4-Niederlage in der Primera Division gegen Real Sociedad San Sebastian in seine chilenische Heimat gereist, um der Beerdigung seines Vaters beizuwohnen.

Er fehlte seiner Mannschaft damit nach dem 0:0 im Hinspiel in der Vorbereitung auf die wichtige Partie um den Einzug ins Halbfinale, wird aber am Dienstagabend auf der Bank sitzen.

Champions-League | 04.04.2013

Dortmund wahrt die Chance auf das Halbfinale

Borussia Dortmund ist in der Champions League weiter ungeschlagen. Nach dem 0:0 beim FC Malaga ist das Selbstbewusstsein der Borussen weiter gewachsen.

Malaga - Malaga Nachdem das Gefühlschaos verarbeitet war, ließ die Trotzreaktion nicht lange auf sich warten. "Noch einmal 90 Minuten wird es nicht geben, in denen wir nicht treffen", verkündete Hans-Joachim Watzke nach einem erneut starken Champions-League-Auftritt von Borussia Dortmund, der nur einen Makel hatte. "Es fehlte uns der Punch", klagte der Klub-Boss nach dem 0:0 im Viertelfinal-Hinspiel beim FC Malaga.

Auch im neunten Spiel des laufenden Wettbewerbs blieb der deutsche Fußball-Meister ungeschlagen, spielte zum vierten Mal Remis. Der BVB beeindruckte den Gegner und dessen euphorische Fans zwar mit einer reifen Leistung, vergaß jedoch das Toreschießen - und vergab damit den vorentscheidenden Auswärtssieg. Das Selbstbewusstsein der Borussen ist dennoch gewachsen und inzwischen so groß, dass Zweifel am ersten Einzug ins Halbfinale seit 15 Jahren im Rückspiel am Dienstag (20.45 Uhr/Sky) kaum noch zu vernehmen waren.

"Unsere Chancen liegen knapp über 50 Prozent", schob Watzke nach und gewann dem Ergebnis viel Positives ab, denn jeder wisse nun, wieviel Arbeit auf ihn im zweiten Spiel mit den Andalusiern zukommen würde. Der erneut überragende Nationalspieler Ilkay Gündogan erinnerte: "Wir haben bisher alle Heimspiele in der Champions League gewonnen, das ist ein gutes Omen."

Doch dran hätten sich die Westfalen nicht klammern müssen, wenn, ja wenn besonders Mario Götze in den Duellen mit Malagas Torhüter Willy kühlen Kopf bewiesen und den starken Auftritt veredelt hätte. "Das ist blöd gelaufen. Ich hätte der Mannschaft helfen können. Aber ich habe ja am Dienstag Gelegenheit, alles wieder gut zu machen", meinte der 20-Jährige. Allein in der ersten Halbzeit scheiterte der Nationalspieler zweimal völlig freistehend an dem Keeper der Gastgeber, und nach dem Wechsel hatte Robert Lewandowski das Führungstor auf dem Fuß. "Wir hatten gute Chancen. Mario hatte drei, vier. In Normalform macht er mindestens eine", sagte Gündogan.

Trainer Jürgen Klopp zog seine ganz persönlichen Erkenntnisse aus dem ersten Duell mit dem Champions-League-Debütanten. "Für die Null hinten ist der Reifeprozess verantwortlich, weil die Mannschaft das Ergebnis gesichert hat. Und die zweite Null macht mich ebenfalls nicht unglücklich, weil das der Fußball ist." Soll heißen: In früheren Zeiten haben vergebene Chancen seine Youngster mental geschwächt und den Gegner stark gemacht, das sei diesmal nicht so gewesen.

An das Halbfinale will er jedoch noch keinen Gedanken verschwenden. Selbst wenn man 2:0 gewonnen hätte, wäre dies nur eine Vorentscheidung gewesen, "wenn man gut damit umgegangen wäre". Malaga, so Klopp, sei nämlich eine Mannschaft "die nicht aus der Ruhe zu bringen ist. Und das macht sie so gefährlich", erklärte der 45-Jährige.

Den Hexenkessel des Stadions La Rosaleda verließen die Borussen nach der ersten Enttäuschung schließlich erhobenen Hauptes. "Wir können stolz auf unsere Leistung sein. Die Tore haben wir uns für das Rückspiel aufgehoben", meinte Innenverteidiger Neven Subotic, und Kapitän Sebastian Kehl ergänzte nach seinem Comeback nach vierwöchiger Verletzungspause: "Ein Auswärtstor hätte uns gut getan. Aber ich bin optimistisch, dass wir das Ding im Rückspiel biegen."

Aber auch der Tabellenfünfte der Primera Division gibt sich weit entfernt von jeglicher Skepsis. "Kein Gegentor zu Hause zu kassieren ist wichtig, wichtiger als eines zu schießen", meinte Roque Santa Cruz, der offenbar noch immer auf ein Halbfinal-Duell mit seinem Ex-Klub Bayern München hofft. Zunächst freut er sich jedoch auf Dortmund: "Dort ist die beste Stimmung im Stadion, die es gibt." Doch die Fiesta wollen nach dem Abpfiff ausschließlich die Borussen feiern.

Spanien | 30.03.2013

Malaga bereit für den BVB, Barca und Real patzen

Der FC Malaga hat sich mit einem Sieg in der Primera Division auf das Viertelfinal-Hinspiel der Champions League am Mittwoch (20.45 Uhr) gegen Borussia Dortmund eingestimmt.

Madrid - Der spanische Fußball-Erstligist FC Malaga hat sich mit einem Sieg in der Primera División auf das Viertelfinal-Hinspiel der Champions League am Mittwoch (20.45 Uhr/Sky und ZDF) gegen den deutschen Meister eingestimmt. Die Andalusier gewannen bei Rayo Vallecano mit 3:1 (1:1) und verbesserten sich am 29. Spieltag zumindest vorübergehend auf den fünften Tabellenplatz.

Derweil haben der FC Barcelona und Real Madrid ihre Generalproben für die europäische Königsklasse verpatzt. Tabellenführer Barcelona musste bei Abstiegskandidat Celta Vigo zwei Minuten vor Schluss Borja Oubinas Ausgleichstreffer zum 2:2-Endstand hinnehmen. Zuvor hatten Cristian Tello (43.) auf Vorlage von Lionel Messi und der argentinische Superstar selbst (73.) den Führungstreffer der Galizier durch Natxo Insa gedreht. Messi schaffte damit das Kunststück, mit seinem Saisontor Nummer 43 im 19. Ligaspiel in Folge zu treffen - und damit gegen alle Gegner der Primera División in Folge. Die Katalanen treten am Dienstag bei Paris St. Germain an.

Auch Verfolger Real Madrid verpasste gegen einen Außenseiter einen Sieg. Beim Tabellen-17. Real Saragossa erreichten die Königlichen nur ein 1:1 (1:1). Die frühe Führung der Aragonier durch Rodri glich Cristiano Ronaldo mit seinem 28. Saisontreffer noch vor der Pause aus, zum Sieg reichte es für Madrid vier Tage vor dem Champions-League-Aufeinandertreffen mit Galatasaray aber nicht mehr. Die beiden deutschen Nationalspieler Mesut Özil und Sami Khedira wurden nach einer knappen Stunde eingewechselt.

Die Brasilianer Weligton (21.) und Júlio Baptista (55.) sowie Pedro Morales (86.) erzielten die Tore für Malaga, Piti (31.) hatte für die Gastgeber aus dem Madrider Stadtteil zum zwischenzeitlichen Ausgleich getroffen.

Zwar wahrte Malaga mit dem Auswärtssieg seine Chance auf eine Europacup-Teilnahme, dürfte diese jedoch nach der von der Europäischen Fußball-Union (UEFA) wegen der Verletzung des Financial-Fair-Play verhängten Sperre nicht wahrnehmen.

Champions League | 20.03.2013

Málaga hofft auf Ende der Europacup-Sperre

Der FC Málaga ist optimistisch, nach dem Einspruch beim Internationalen Sportgerichtshof gegen die Europacup-Sperre künftig wieder an Europacup-Wettbewerben teilnehmen zu können.

Köln - Der spanische Fußball-Erstligist FC Málaga ist optimistisch, nach dem Einspruch beim Internationalen Sportgerichtshof CAS gegen die Europacup-Sperre der Europäischen Fußball-Union (UEFA) künftig wieder an Europacup-Wettbewerben teilnehmen zu können.

Die Zuversicht des Viertelfinal-Gegners von Borussia Dortmund in der Champions League (3. und 9. April) liegt in der Begleichung längst fälliger Schulden begründet. Es seien sämtliche Zahlungen an Vereine, Mitarbeiter des Klubs sowie an das Finanzamt erfolgt, teilten die Andalusier auf ihrer Homepage mit.

Málaga war Ende Dezember wegen Verstößen gegen UEFA-Regularien für ein Jahr aus den Europapokal-Wettbewerben ausgeschlossen worden. Ein weiteres Jahr Sperre droht, falls die Spanier bis zum 31. März nicht nachweisen können, ihren finanziellen Verpflichtungen nachgekommen zu sein. Die Sanktionen treten nur in Kraft, wenn sich Málaga in den kommenden vier Jahren mindestens ein- bzw. zweimal für einen der europäischen Wettbewerbe qualifiziert. Derzeit belegt der Klub den sechsten Rang der Primera Division.

Nach dem Rückzug eines Scheichs aus Katar war Málaga in eine finanzielle Schieflage geraten. Die UEFA sah einen Verstoß gegen das Financial Fair Play und sprach jene Sanktion aus. "Wir haben nunmehr unsere Pflichten erfüllt und werden das auch beweisen", heißt es auf der Internetseite des Klubs weiter. Die Anhörung vor dem CAS findet am 14. Mai statt, mit einer Entscheidug wird im Juni gerechnet.

Champions League | 13.03.2013

Santa Cruz schießt Malaga ins Viertelfinale

Der FC Malaga hat das Viertelfinale der Champions League erreicht. Die Spanier gewannen das Rückspiel gegen den FC Porto 2:0 (1:0) und drehten die 0:1-Niederlage aus dem Hinspiel.

Malaga - Der FC Malaga hat gleich in seiner Premieren-Saison das Viertelfinale der Champions League erreicht. Die Spanier gewannen das Rückspiel gegen Portugals Fußball-Meister FC Porto 2:0 (1:0) und drehten die 0:1-Niederlage aus dem Hinspiel. Jungstar Isco (43.) und der ehemalige Bayern-Profi Roque Santa Cruz (77.) trafen für die Andalusier, die im kommenden Jahr wegen Verstößen gegen das Financial Fairplay nicht im Europacup antreten dürfen.

Im Stadion La Rosaleda stand zunächst Schiedsrichter Nicola Rizzoli im Blickpunkt: Der Italiener hatte alleine vor der Pause fünf Gelbe Karten gezeigt, ehe er der vermeintlichen Führung der Gastgeber durch Javier Saviola (40.) wegen Foulspiels die Anerkennung verweigerte. Wenig später jubelten die Spanier dennoch: Der 20 Jahre alte Mittelfeldspieler Isco traf aus 17 Metern ins linke obere Eck und egalisierte das Hinspiel-Ergebnis.

Auch nach der Pause sahen die Zuschauer ein nicht unbedingt attraktives, aber umkämpftes und spannendes Spiel. Malaga mit dem ehemaligen Bayern-Profi Martin Demichelis in der Startelf hatte weiter mehr vom Spiel und warf besonders nach der Gelb-Roten Karte gegen Portos Steven Fedour (49.) alles nach vorne. Der ehemalige Barcelona-Profi Saviola (58.) und Jungstar Isco (62.) vergaben jedoch gegen die immer tiefer stehenden und nur noch auf Konter lauernden Portugiesen.

Für das erlösende zweite Tor sorgte der erst drei Minuten zuvor eingewechselte Santa Cruz. Der Paraguayer, der 2001 mit Bayern München die Königsklasse gewonnen hatte, traf aus kurzer Entfernung ins lange Eck. In der Schlussphase drückte Porto zwar auf das rettende Auswärtstor, musste am Ende aber den Traum vom dritten Titel nach 1987 und 2004 aufgeben. Damit warten die Portugiesen seit 2009 auf den Einzug ins Viertelfinale.

Spanien | 18.02.2013

Celta Vigo holt Resino als neuen Trainer

Der abstiegsbedrohte spanische Fußball-Erstligist Celta Vigo hat auf die sportliche Talfahrt reagiert und in Abel Resino einen neuen Trainer verpflichtet.

Vigo - Der abstiegsbedrohte spanische Fußball-Erstligist Celta Vigo hat auf die sportliche Talfahrt reagiert und in Abel Resino einen neuen Trainer verpflichtet. Der 53-Jährige soll dem Klub mit seiner Erfahrung im Abstiegskampf helfen. Bereits in der vergangenen Spielzeit hatte der frühere Torwart von Atlético Madrid den FC Granada vor dem Gang in die Zweitklassigkeit bewahrt und war anschließend zurückgetreten. Zuvor hatte Vigo den bisherigen Trainer Paco Herrera entlassen.

Vigo belegt derzeit den 18. Tabellenplatz in der Primera División und hat bereits vier Punkte Rückstand zu den Nicht-Abstiegsrängen. Am kommenden Sonntag kommt es für Abel Resino zum Treffen mit alten Bekannten, wenn der FC Granada in Vigo gastiert.

Spanien | 03.02.2013

Real Madrid blamiert sich in Granada

Real Madrid hat sich am 22. Spieltag der Primera División bis auf die Knochen blamiert. Die "Königlichen" unterlagen beim abstiegsgefährdeten Granada CF mit 0:1 (0:1).

Granada - Real Madrid hat sich am 22. Spieltag der Primera División bis auf die Knochen blamiert. Die "Königlichen" unterlagen nach einem Eigentor von Superstar Cristiano Ronaldo (22.) beim abstiegsgefährdeten Granada CF mit 0:1 (0:1) und verlieren den souveränen Tabellenführer FC Barcelona immer weiter aus den Augen. Die Katalanen könnten den Vorsprung auf den Erzrivalen mit einem Sieg am Sonntag beim FC Valencia auf 18 Punkte ausbauen.

Madrid war mit dem deutschen Mittelfeldspieler Sami Khedira angetreten, der allerdings zur zweiten Halbzeit in der Kabine blieb. Nationalmannschaftskollege Mesut Özil fehlte gelbgesperrt. Ausgerechnet Ronaldo hatte die Niederlage per Eigentor besiegelt. Der Portugiese köpfte nach einer Nolito-Ecke den Ball ins eigene Netz.

Facebook, Twitter und Google+

Freund von 11FREUNDE werden