SID-IMAGES/AFP/JOHN MACDOUGALL

FIFA | 09.12.2013

Wieder kein deutscher Weltfußballer

Deutschland muss auch 22 Jahre nach Lothar Matthäus weiter auf einen Weltfußballer warten, Franck Ribéry dagegen darf im Kampf der drei Giganten auf den Goldenen Ball hoffen.

Zürich - Deutschland muss auch 22 Jahre nach Lothar Matthäus weiter auf einen Weltfußballer warten, Franck Ribéry dagegen darf im Kampf der drei Giganten auf den Goldenen Ball hoffen. Der Franzose steht wie der viermalige Sieger Lionel Messi und Cristiano Ronaldo, der die Wahl 2008 gewann, in der am Montag vom Weltverband FIFA veröffentlichten Vorauswahl. Einer der drei wird nach der Abstimmung von Kapitänen und Trainern sämtlicher Nationalmannschaften sowie ausgewählten Journalisten am 13. Januar auf der World Player Gala in Zürich als Weltfußballer gekürt.

Matthäus war die Ehre bei der Wahl-Premiere 1991 zuteil geworden. 1992 kam Thomas Häßler auf Rang drei, Jürgen Klinsmann belegte 1995 ebenfalls den dritten Platz. Der letzte Deutsche unter den Top 3 war Bayern-Torhüter Oliver Kahn, der 2002 wie bei der Weltmeisterschaft mit der deutschen Nationalmannschaft Zweiter wurde. Diesmal waren fünf deutsche Nationalspieler in der engeren Wahl: Kapitän Philipp Lahm, sein Vertreter Bastian Schweinsteiger, Manuel Neuer und Thomas Müller (alle Bayern München) sowie Mesut Özil vom FC Arsenal. Aus der Bundesliga durften zudem Bayern-Star Arjen Robben sowie Robert Lewandowski (Borussia Dortmund) hoffen.

Nach der Verlängerung der Frist für die Abstimmung bis Mitte Dezember wegen des angeblich schwachen Rücklaufs gilt für viele Experten Real Madrids Star Ronaldo als Favorit. Präsident Uli Hoeneß vom Ribéry-Klub FC Bayern nannte die Fristverlängerung ein "Spielchen", für das er kein Verständnis habe. "Es gibt keinen einzigen Spieler auf der Welt, der das mehr verdient hätte als Franck. Und wenn er es nicht wird, ist das eine Riesensauerei", sagte er bei Sky. Ribéry sei "ein Synonym für das, was wir im Moment darstellen".

Messi, Offensivspieler des FC Barcelona, hatte die Wahl in den vergangenen vier Jahren für sich entschieden. Nach zahlreichen Enttäuschungen im Kalenderjahr 2013 und einigen Verletzungen ist der Argentinier diesmal Außenseiter. Der Portugiese Ronaldo dagegen warb mit starken Auftritten in Champions League und Primera División zuletzt ebenso für sich wie mit vier Toren in den Play-offs zur WM in Brasilien gegen Schweden (1:0, 3:2). Der Viererpack glückte ihm aber erst, als die Wahl eigentlich schon hätte abgeschlossen sein sollen.

DFB-Pokal | 08.12.2013

DFB-Pokal: Bayern im Viertelfinale beim HSV

Titelverteidiger Bayern München muss im Viertelfinale des DFB-Pokals beim dreimaligen Cupgewinner Hamburger SV antreten. Das ergab die Auslosung im Rahmen der ARD-Sportschau.

Köln - Titelverteidiger Bayern München muss im Viertelfinale des DFB-Pokals beim dreimaligen Cupgewinner Hamburger SV antreten. Das ergab die Auslosung im Rahmen der ARD-Sportschau am Sonntagabend durch Frauen-Bundestrainerin Silvia Neid. Vizemeister Borussia Dortmund muss derweil am 11./12. Februar 2014 zum viermaligen Pokalsieger Eintracht Frankfurt reisen.

Der 1. FC Kaiserslautern, der einzige verbliebene Zweitligist, ist beim Bundesliga-Zweiten Bayer Leverkusen zu Gast. 1899 Hoffenheim trifft auf den VfL Wolfsburg. - Das Viertelfinale des DFB-Pokals (11./12. Februar 2014) im Überblick:

BUNDESLIGA - BUNDESLIGA

Eintracht Frankfurt - Borussia Dortmund

1899 Hoffenheim - VfL Wolfsburg

Hamburger SV - Bayern München

BUNDESLIGA - 2. BUNDESLIGA

Bayer Leverkusen - 1. FC Kaiserslautern

DFB | 18.11.2013

Zieges U18-Junioren Turniersieger in der Türkei

Die neuformierten U18-Junioren des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) haben das Vier-Länder-Turnier an der türkischen Riviera gewonnen.

Side - Die neuformierten U18-Junioren des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) haben das Vier-Länder-Turnier an der türkischen Riviera gewonnen. Das Team von DFB-Trainer Christian Ziege sicherte sich den Gesamtsieg im abschließenden Duell mit Gastgeber Türkei durch einen 1:0 (0:0)-Erfolg. In den beiden vorherigen Turnierbegegnungen hatte sich die DFB-Auswahl gegen die Niederlande mit 2:1 durchgesetzt und gegen Tschechien ein 2:2 erreicht.

Der DFB-Nachwuchs, für den gegen die Türkei der Mainzer Patrick Pflücke (56.) das Siegtor markierte, absolviert nun einen Lehrgang in Ruit. Der nächste Härtetest für Zieges Schützlinge steht bei einem Turnier im Dezember in Israel auf dem Programm.

DFB | 16.11.2013

U18-Junioren winkt Sieg des Vier-Nationen-Turniers

Die neu formierten U18-Junioren des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) haben den Sieg beim Vier-Nationen-Turnier in der Türkei im Visier.

Side - Die neu formierten U18-Junioren des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) haben den Sieg beim Vier-Nationen-Turnier in der Türkei im Visier. Nach dem 2:1 zum Auftakt über die Niederlande kam die Mannschaft von DFB-Trainer Christian Ziege gegen Tschechien zu einem 2:2 (0:0). Mit einem Erfolg am Montag (12.00 Uhr) gegen Gastgeber Türkei hätte Deutschland den Turniersieg sicher.

In Side trafen für Deutschland Pascal Sattelberger (62.) vom SC Freiburg sowie VfB Stuttgarts Simon Kranitz (90./Foulelfmeter). "Es wäre für die Mannschaft natürlich eine schöne Sache, wenn man so ein Turnier gewinnen würde", sagte Ziege: "Meine Priorität ist aber, dass wir hier etwas entwickeln und dass die Jungs Erfahrungen sammeln."

Nationalmannschaft | 12.11.2013

DFB-Team erreicht jeden Winkel der Gesellschaft

In der Gesellschaft hat die deutsche Fußball-Nationalmannschaft einen weitaus größeren Stellenwert als die Politik und erreicht jeden Winkel der Gesellschaft.

München - In der Gesellschaft hat die deutsche Fußball-Nationalmannschaft einen weitaus größeren Stellenwert als die Politik und erreicht jeden Winkel der Gesellschaft. Dies ist unter anderem das Ergebnis einer am Dienstag in München veröffentlichen Studie über die DFB-Auswahl. "In einer Zeit, in der tradierte gesellschaftliche, politische und soziale Institutionen an Bedeutung verlieren, erweist sich die Nationalmannschaft dank hoher Sympathiewerte und ihrer enormen gesellschaftlichen Reichweite als Fels in der Brandung", sagte Sascha Schmidt, der im Auftrag von Nationalmannschafts-Manager Oliver Bierhoff und dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) in den vergangenen anderthalb Jahren die Studie "Wir sind Nationalmannschaft" mit seinem Institut for Sports, Business and Society (ISBS) durchgeführt hat.

In der wissenschaftliche Untersuchung der EBS Universität wurde die sportliche und ökonomische Entwicklung der deutschen Fußball-Nationalmannschaft der vergangenen 14 Jahre und ihre gesellschaftliche Bedeutung analysiert.

DFB | 28.10.2013

Lorenz für Einführung der Torlinientechnik

Hans E. Lorenz, Vorsitzender des DFB-Sportgerichts, hat sich für die Einführung von technischen Hilfsmitteln im Fußball ausgesprochen.

Frankfurt/Main - Hans E. Lorenz, Vorsitzender des DFB-Sportgerichts, hat sich am Rande der Verhandlung über das Phantomtor von Stefan Kießling für die Einführung von technischen Hilfsmitteln im Fußball ausgesprochen.

"Solche Fälle wären so leicht vermeidbar, wenn man sich durchringen könnte, die Torlinientechnik einzusetzen. Aber dazu wird es kommen. Ich bin dafür", sagte Lorenz und meinte: "Der Fußball ist in vielen Dingen sehr gut, aber nicht in allen. Andere artverwandte Sportarten sind weiter."

Der Berufsrichter aus Mainz nannte als Beispiel für eine funktionierende Torlinientechnik den Hockeysport. "Sie haben das Problem gelöst", sagte Lorenz. Der 62-Jährige hatte aber auch eine Begründung parat, warum sich der Weltverband mit Neuerungen zurückhält. "Die FIFA denkt auch an die Länder, die sich mit der Einführung der Torlinientechnik aus finanziellen Gründen schwerer tun. Die Länder, die sich das leisten können, sind in der Minderheit."

Das Sportgericht unter Vorsitz von Lorenz hat am Montag den Einspruch von 1899 Hoffenheim gegen die Wertung der Partie gegen Bayer Leverkusen am 18. Oktober (1:2) abgewiesen. Die Kraichgauer hatten Protest eingelegt, weil der von Schiedsrichter Felix Brych (München) anerkannte Treffer des Leverkuseners Kießling (70.) eigentlich keiner war. Der Kopfball des Angreifers war seitlich durch ein Loch im Netz ins Tor gegangen.

Lorenz betonte nach seinem Urteilsspruch, dass bei einem solchen Fall "alle schlecht aussehen. Der Schiedsrichter, die Hoffenheimer, die Leverkusener, Stefan Kießling und die Sportgerichtsbarkeit."

DFB | 27.10.2013

DFB-Stiftungen: Gehlenborg und Grindel im Vorstand

Die DFB-Stiftungen von Egidius Braun und Sepp Herberger bekommen einen neuen Vorstand.

Nürnberg - Die DFB-Stiftungen von Egidius Braun und Sepp Herberger bekommen einen neuen Vorstand. Eugen Gehlenborg (66) wurde auf dem 41. Ordentlichen Bundestag des Deutschen Fußball-Bundes in Nürnberg zum neuen Vizepräsidenten gewählt, ist damit für das sozial- und gesellschaftspolitische Engagement des Verbandes zuständig und satzungsgemäß zusätzlich Mitglied des Stiftungsvorstands.

Reinhard Grindel (52) als neuer DFB-Schatzmeister und Nachfolger von Horst R. Schmidt ist auch für die Finanzen der Stiftungen zuständig. Zusammen mit Geschäftsführer Wolfgang Watzke bilden sie künftig den dreiköpfigen Stiftungsvorstand.

DFB | 25.10.2013

DFB-Bundestag: Grundlagenvertrag bestätigt

Der bereits seit geraumer Zeit ausverhandelte Grundlagenvertrag zwischen dem Deutschen Fußball-Bund und dem Ligaverband ist auf dem 41. DFB-Bundestag in Nürnberg bestätigt worden.

Nürnberg - Der bereits seit geraumer Zeit ausverhandelte Grundlagenvertrag zwischen dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) und dem Ligaverband ist auf dem 41. DFB-Bundestag in Nürnberg bestätigt worden. Seit 2001 besteht der Grundlagenvertrag und wurde bis 30. Juni 2017 verlängert. "Der Grundlagenvertrag ist das Grundgesetz des deutschen Fußballs", sagte Liga-Präsident Reinhard Rauball auf einer Pressekonferenz im Anschluss an den DFB-Bundestag: "Die Profis haben gezeigt, dass ihnen die Amateure nicht egal sind."

Die Generalversammlung der Liga hatte das Vertragswerk bereits abgesegnet. Der Grundlagenvertrag regelt das Verhältnis des Dachverbandes zum Profi-Fußball und auch die jeweiligen Geldflüsse.

DFB | 22.10.2013

Phantomtor: DFB-Sportgericht verhandelt am Montag

Das DFB-Sportgericht wird am kommenden Montag (28. Oktober) in Frankfurt am Main über das "Phantomtor" verhandeln. Das teilte der Deutsche Fußball-Bund am Dienstag mit.

Frankfurt/Main - Das DFB-Sportgericht wird am kommenden Montag (28. Oktober) in Frankfurt am Main über das "Phantomtor" verhandeln. Das teilte der Deutsche Fußball-Bund am Dienstag mit. Um 10.30 Uhr soll die Sitzung in der DFB-Zentrale beginnen.

Voraussetzung ist allerdings, dass Hans E. Lorenz, der Vorsitzende des DFB-Sportgerichts, am Freitag auf dem DFB-Bundestag in Nürnberg wiedergewählt wird.

Bundesligist 1899 Hoffenheim hatte fristgerecht Einspruch gegen die Wertung des Spiels am vergangenen Freitag gegen Bayer Leverkusen (1:2) eingelegt, nachdem ein Kopfball von Gästestürmer Stefan Kießling (70. Minute) seitlich durch ein Loch im Netz ins Tor gegangen war. Schiedsrichter Felix Brych (München) hatte den "Treffer" zum 0:2 gegeben.

DFB | 10.10.2013

DFB setzt soziales Engagement verstärkt fort

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) wird auch mithilfe eines geplanten Benefizspiels der Nationalmannschaft sein soziales Engagement im kommenden Jahr verstärkt fortsetzen.

Köln - Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) wird auch mithilfe eines geplanten Benefizspiels der Nationalmannschaft sein soziales Engagement im kommenden Jahr verstärkt fortsetzen. Für die Sepp-Herberger-Stiftung und die DFB-Stiftung Egidius Braun wird der Dachverband im kommenden Jahr rund fünf Millionen Euro bereitstellen. Dies erklärte DFB-Präsident Wolfgang Niersbach am Mittwoch bei den Kuratoriumssitzungen in der Frankfurter DFB-Zentrale.

Im laufenden Jahr lag der Etat für beide Stiftungen bei etwa drei Millionen Euro. Für den Mehrbetrag soll 2014 vor allem ein Benefizländerspiel der Nationalmannschaft sorgen, das turnusmäßig alle zwei Jahre stattfindet. Im Gespräch ist ein Spiel gegen Polen im Mai in Mainz.

Im Beisein von Fußball-Größen wie Weltmeister Horst Eckel, Uwe Seeler und Otto Rehhagel betonte Niersbach in der 47. Sitzung, das soziale Engagement der Herberger-Stiftung überzeuge durch Nachhaltigkeit und innovative Projekte. "Es ist eine großartige Idee, mit Sepp Herbergers Namen Gutes zu tun", sagte Niersbach. Beispielsweise hätten die Stiftungsarbeit im Behindertenfußball und die im September zu Ende gegangene Blindenfußball-Bundesliga viel Zuspruch gefunden.

Die 16. Kuratoriumssitzung der Egidius-Braun-Stiftung eröffnete Niersbach mit der Nachricht, dass DFB-Ehrenpräsident Braun seine Zusage für die Teilnahme am DFB-Bundestag in Nürnberg gegeben habe. Der 88-Jährige hatte jüngst der Eröffnung der neuen Stiftungsräume in Hennef beigewohnt und soll zum ersten Mal seit sechs Jahren wieder einem DFB-Bundestag beiwohnen. Der amtierende Präsident Niersbach steht am 24./25. Oktober in Nürnberg zur Wiederwahl.

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