SID-IMAGES/AFP/JOHN MACDOUGALL

Champions League | 17.05.2013

De Maizière drückt dem BVB die Daumen

Verteidigungsminister Thomas de Maizière glaubt an einen Sieg von Borussia Dortmund im Champions-League-Finale am 25. Mai in Wembley gegen den deutschen Meister FC Bayern München.

Köln - Verteidigungsminister Thomas de Maizière glaubt an einen Sieg von Borussia Dortmund im Champions-League-Finale am 25. Mai in Wembley gegen den deutschen Fußball-Rekordmeister Bayern München. Der 59-Jährige ist seit Jahrzehnten Fan des BVB, wie er im Interview mit der NRZ verriet.

"Es ist eine uralte Liebe. Seit den Zeiten von Lothar Emmerich, Siegfried Held bin ich dem BVB treu", sagte de Maizière, dem die Fehde mit dem bayrischen Gegner gefällt: "Das ist eine Rivalität, die dem deutschen Fußball gut tut. Es hat eine pikante Note, wegen Matthias Sammer und weil Mario Götze nach München geht."

Wo der Verteidigungsminister am 25. Mai das Spiel sehen wird, konnte er noch nicht verraten: "Am liebsten wäre ich in Wembley. Gleichzeitig habe ich ein mir wichtiges Familientreffen. Eine Terminkollision, die ich noch nicht aufgelöst habe."

DFB | 16.05.2013

Dresden: Wenn der Postmann 14.000-mal klingelt

Mit einem "Protest per Post" haben 14.000 Fans des Zweitligisten Dynamo Dresden ihren Unmut über die vermeintlichen Kollektivstrafen des Deutschen Fußball-Bundes ausgedrückt.

Frankfurt/Main - Mit einem "Protest per Post" haben 14.000 Fans des Fußball-Zweitligisten Dynamo Dresden ihren Unmut über die vermeintlichen Kollektivstrafen des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) ausgedrückt. Zusätzlich zu den 6000 individuell abgeschickten Postkarten der Aktion "Für Dialog, gegen Kollektivstrafen!" übergaben die Initiatoren der Initiative "Rote Karte gegen Pyro und Chaoten" am Donnerstag rund 8000 weitere Karten an den DFB in Frankfurt/Main.

"Das Ziel war es, dass die Dynamo-Fans, die unterschrieben haben, endlich mal eine Stimme bekommen", sagte ein Sprecher der Initiative dem Sport-Informations-Dienst (SID): "Und, dass dieses Klischee des Menschenfresservereins endlich mal erschüttert wurde. Dynamo ist bunt, laut und kreativ und eben kein solcher Verein."

Das Ständige Schiedsgericht hatte am Dienstag den Pokal-Ausschluss Dresdens für die Saison 2013/14 bestätigt. Die Sachsen, deren Fans zum wiederholten Mal durch Krawalle negativ aufgefallen waren, sind der erste Klub, der zur Höchststrafe verurteilt ist. Zuvor hatte Dresden beim Bundesgericht erfolglos Einspruch gegen das Urteil des DFB-Sportgerichts vom 10. Dezember eingelegt.

"Der von den drei DFB-Sportgerichtsinstanzen verhängte Ausschluss der Mannschaft aus dem DFB-Pokal 2013/14 wird als ungerecht und nicht problemlösend empfunden", schrieb die Initiative in einer Presseerklärung.

Nach dem Ausschluss von Dresden bekommt der Württembergische Fußball-Verband (WFV) für die kommende Pokalsaison einen zusätzlichen Startplatz. Basis für diese Nachrücker-Regelung ist die Spielordnung des DFB.

DFB | 10.05.2013

DFB nähert sich Sieben-Millionen-Marke

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) verzeichnet so viele Mitglieder wie nie zuvor. Dem größten Sportfachverband der Welt gehören 6.822.233 Personen an, 22.105 als im Jahr zuvor.

Köln - Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) verzeichnet so viele Mitglieder wie nie zuvor. Dem größten Sportfachverband der Welt gehören 6.822.233 Personen an, 22.105 als im Jahr zuvor.

Für Präsident Wolfgang Niersbach ist dies ein Beleg für den "enormen Stellenwert des Fußballs in Deutschland." Die absolute Zahl der gemeldeten Mannschaften ging im Vergleich zum Vorjahr auf 165.229 Mannschaften (2012: 169.168) zurück. Betroffen seien von dieser Entwicklung vor allem Junioren-Mannschaften. Hier stehe man, so Niersbach, "vor allem durch den demografischen Wandel vor großen Herausforderungen".

Bundesliga | 01.05.2013

Götze wollte auch bei Bayern Ausstiegsklausel

Mario Götze und sein Berater wollten beim künftigen Verein Bayern München ebenfalls eine Ausstiegsklausel bekommen, der Fußball-Rekordmeister hat dies jedoch abgelehnt.

München - Mario Götze und sein Berater wollten beim künftigen Verein Bayern München ebenfalls eine Ausstiegsklausel bekommen, der Fußball-Rekordmeister hat dies jedoch abgelehnt. "Nein, eine Ausstiegsklausel wie in Dortmund hat er in München nicht", sagte Bayern-Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge der Bild am Feiertag: "Es ist zwar versucht worden, diese in den Vertrag zu verhandeln. Aber das ist von uns abgelehnt worden."

Den Vorwurf des schlechten Stils, der aus Dortmund und auch aus Mainz nach der Verpflichtung von Jan Kirchhoff kam, weist Rummenigge zurück. "Ich glaube nicht, dass Bayern München nicht stilvoll ist. Ich glaube, dass bei den Kollegen eher ein Stück weit Enttäuschung darüber herrscht, dass sie gute Spieler verlieren", sagte er: "Mainz verliert Jan Kirchhoff an uns - ohne Ablöse. Das tut dir natürlich weh. Und wenn in Dortmund der beste Spieler geht, bist du ebenfalls verärgert. Auch wenn du für ihn viel Geld bekommst. Dafür habe ich Verständnis. Ich würde mich doch auch ärgern, wenn uns morgen einer den Franck Ribéry wegschnappen würde. Aber: Götze hat eine Ausstiegsklausel in seinem Vertrag, die ihm einen Wechsel ermöglicht."

Ein Grund, warum er in München keine bekommt.

FIFA | 30.04.2013

Schenk: Ethik-Bericht "sehr unbefriedigend"

Die Anti-Korruptions-Expertin Sylvia Schenk hat enttäuscht auf den Abschluss der Untersuchungen des ISL-Schmiergeldskandals beim Fußball-Weltverband FIFA reagiert

Köln - Die Anti-Korruptions-Expertin Sylvia Schenk hat enttäuscht auf den Abschluss der Untersuchungen des ISL-Schmiergeldskandals beim Fußball-Weltverband FIFA reagiert. "Der Bericht ist sehr unbefriedigend und verniedlichend. Der Report drückt sich um die eigentlichen Fragen", sagte die Sportbeauftragte von Transparency International am Dienstag auf SID-Anfrage: "Ethisches Verhalten und Integrität beginnen nicht erst an der Strafrechtsgrenze."

Schenk empört an dem Bericht des Münchners Hans-Joachim Eckert als Vorsitzender der rechtsprechenden Kammer der FIFA-Ethikkommission über den Bestechunsgsskandal in den 90er Jahren besonders die Bewertung der Rolle des heutigen FIFA-Präsidenten Joseph S. Blatter in seiner damaligen Funktion als FIFA-Generalsekretär: "Wenn er einen Millionenbetrag von einem FIFA-Vermarkter für einen FIFA-Funktionär auf einem FIFA-Konto sieht, müssten alle Alarmglocken geläutet haben. Es ist auch nicht vorstellbar, dass er in seiner Funktion das System nicht gekannt hat. Wenn jetzt sein Verhalten nur als 'ungeschickt' bezeichnet wird, dreht sich mir der Magen um und ist das eine Verniedlichung: Auch wenn es damals noch keinen Ethik-Code bei der FIFA gab, so gab es schon eine Olympische Charta, die die damaligen Vorgänge auch seinerzeit schon verboten hätte. Wäre das alles bekannt geworden, hätte es auch damals einen Aufschrei gegeben."

Eckert kam in seinem am Dienstag veröffentlichten Bericht zum Schluss, dass Blatter in Bezug auf die millionenschweren Schmiergeldzahlungen des einstigen FIFA-Vermarkters an den früheren FIFA-Boss Joao Havelange sowie die früheren Exekutivmitglieder Ricardo Teixeira (beide Brasilien) und Nicolas Leoz (Paraguay) weder strafrechtlich noch ethisch ein Fehlverhalten vorzuwerfen sei. Die Handlungen von Havelange, Teixeira und Leoz geißelte Eckert als "moralisch und ethisch verwerflich". Ungeachtet der bereits erfolgten Rücktritte aller drei Personen von allen FIFA-Ämtern sah Eckert für die weitere Verfolgung der damaligen Bestechungen keinen Anhaltspunkt, da seinerzeit die Annahme von Bestechungsgeldern in der Schweiz nicht strafbar gewesen und der heutige Ethik-Code der FIFA noch nicht in Kraft war.

Schenk monierte jedoch, dass Eckert praktisch als Einzelrichter eine Bewertung der Ergebnisse von FIFA-Ermittler Michael J. Garcia vornahm. "Ich hätte mir gewünscht, dass sich eine ganze Kommission den Bericht angeschaut hätte. Ein Großunternehmen in der Wirtschaft kan sich nicht leisten, solche Vorgänge nur von einer Person entscheiden zu lassen."

Bundesliga | 27.04.2013

Gladbach schlägt sich selbst - 1:3 in Wolfsburg

Am 31. Spieltag der Fußball-Bundesliga schlägt der VfL Wolfsburg Borussia Mönchengladbach mit 3:1 (1:0).

Wolfsburg - Ein halbes Eigentor und ein Torwartfehler: Borussia Mönchengladbach hat sich im "Schneckenrennen" um Platz vier selbst geschlagen und gerät im Kampf um Europa ins Hintertreffen. Das Team von Trainer Lucien Favre verlor beim VfL Wolfsburg mit 1:3 (0:1) und verpasste den vorübergehenden Sprung auf den Qualifikationsplatz für die Champions League.

Unglücksrabe Roel Brouwers lenkte in der 34. Minute einen Schuss von Maximilian Arnold ins eigene Netz, Marc-André ter Stegen ließ einen Schuss von Ivica Olic (61.) durch die Beine rutschen. Für Gladbach hatte Peniel Mlapa (52.) zwischenzeitlich ausgeglichen. Spielmacher Diego erhöhte in der 75. Minute auf 3:1.

Die Gastgeber jubelten dagegen über das Ende ihres "Heimfluchs". Nach sechs Spielen ohne Sieg in der heimischen Arena in Folge gelang dem deutschen Meister von 2009 der lang ersehnte Dreier.

In das Rennen um Europa werden die Wolfsburger mit nun 40 Punkten aller Voraussicht nach aber nicht mehr eingreifen können. Der nun feststehende Klassenerhalt ist für den millionenschweren und mit Europapokal-Ambitionen in den Saison gestarteten Werksklub daher kein Trostpflaster.

Harvard Nordtveit, der nach seinem Nasenbeinbruch aus dem Spiel beim VfB Stuttgart (0:2) mit Maske in die Startelf zurückkehrte, leitete einen Angriffswirbel der Gäste ein, an dessen Ende es schon nach fünf Minuten 3:0 hätte stehen können. Erst scheiterte der Norweger nach einer schönen Kombination mit Peniel Mlapa freistehend an VfL-Keeper Diego Benaglio (2.), dann vergab Patrick Herrmann nach einem desaströsen Rückpass von Jan Polak (4.), und anschließend rettete Knoche in letzter Sekunde vor dem freistehenden Mike Hanke (5.) - den Borussen war der Wille auf den Sieg deutlich anzumerken. Mit viel Glück überstand das VfL-Team diese Drangphase.

Danach berappelten sich die Gastgeber etwas und ließen zumindest keine Großchancen mehr zu - eigene gefährliche Offensivaktionen blieben allerdings auch selten. Mittelfeldstar Diego verzog in der 22. Minute freistehend aus zwölf Metern.

Allerdings leisteten sich die Wolfsburger immer wieder Fehler im Spielaufbau. Erst das Eigentor von Brouwers sorgte für die Führung. Der Innenverteidiger lenkte einen Schuss von Youngster Arnold unglücklich ins eigene Tor (34.). Und das 1:0 brachte Sicherheit in die VfL-Reihen. Die Gastgeber waren nun kombinations- und ballsicherer. Gladbach brauchte bis zur Pause, um sich von dem Rückstand zu erholen.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit versuchten die Gladbacher wieder, das Spiel in den Griff zu bekommen. Ein sichtlich unzufriedener Favre trieb sein Team immer wieder von der Seitenlinie an. Benaglio wehrte einen Schuss von Nordtveit nur knapp zur Ecke (51.).

Wenig später war er jedoch machtlos: Nach einem Traumpass von Tony Jantschke wurde er vom freistehenden Mlapa getunnelt (52.). Zwei Chancen, ein Tor: Schon nach sieben Minuten war die Ausbeute der Gäste besser als in der gesamten Halbzeit zuvor.

Ein Fehler von Ter Stegen verhinderte jedoch dann eine weitere Druckphase der Gäste. Einen Schuss des Kroaten Olic ließ er durch die Beine rutschen, Diego erhöhte nach einem sehenswerten Konter auf 3:1.

Beste Spieler bei den Wolfsburger waren Diego, Arnold und Olic, bei den Gladbachern überzeugten Mlapa und mit Abstrichen Nordtveit.

Bundesliga | 26.04.2013

Einsatz von Gündogan fraglich

Der entthronte Fußball-Meister Borussia Dortmund bangt vor dem Spiel bei Fortuna Düsseldorf am Samstag (18.30 Uhr/Sky und Liga total!) um den Einsatz von Ilkay Gündogan.

Dortmund - Der entthronte Fußball-Meister Borussia Dortmund bangt vor dem Spiel bei Fortuna Düsseldorf am Samstag (18.30 Uhr/Sky und Liga total!) um den Einsatz von Ilkay Gündogan. Der Nationalspieler klagt über Nackenbeschwerden. Bereits am Donnerstag hatte der BVB verkündet, dass Lukasz Piszczek (Adduktorenzerrung) ausfällt.

Nach dem Halbfinal-Hinspiel in der Champions League gegen Real Madrid (4:1) dürfte Trainer Jürgen Klopp mit Blick auf das Rückspiel bei den Königlichen am Dienstag weiteren Spielern eine Pause gönnen. "Dass wir darüber nachdenken, den einen oder anderen Wechsel vorzunehmen, dürfte nachvollziehbar sein", sagte Klopp, der aber einen Sieg beim Aufsteiger anpeilt: "Wir wollen Zweiter werden, und das sind wir noch nicht."

Bundesliga | 26.04.2013

Lewandowski-Berater biedert sich bei Real an

Die Diskussionen um einen Wechsel von Borussia Dortmunds Robert Lewandowski treiben immer seltsamere Blüten. Nun biederte sich einer der Beratern des Polen bei Real Madrid an.

Dortmund - Die Diskussionen um einen Wechsel von Borussia Dortmunds Stürmer Robert Lewandowski treiben immer seltsamere Blüten. Nun biederte sich Cezary Kucharski, einer von zwei Beratern des Polen, bei Real Madrid an. "Wenn Florentino (Anm. d. Red.: Pérez, Präsident von Real Madrid) nach meiner Nummer fragt, gebt sie ihm bitte", sagte Kucharski in einem Interview des spanischen Senders Radio Marca.

Maik Barthel, der andere Berater des Stürmers, der im Champions-League-Halbfinale gegen Real Madrid (4:1) alle vier Tore geschossen hatte, hatte bei Sport Bild erklärt, man sei sich bereits "mit einem Verein einig". Rekordmeister Bayern München hatte daraufhin am Freitagmorgen dementiert, mit Lewandowski bereits einen Vertrag geschlossen zu haben.

Bundesliga | 26.04.2013

FCB stellt klar: Kein Vertrag mit Lewandowski

Bayern München hat am Freitag Medienberichte dementiert, denenzufolge Robert Lewandowski bereits einen Vertrag beim deutschen Fußball-Rekordmeister unterschrieben hat.

München - Bayern München hat am Freitag Medienberichte dementiert, denenzufolge Robert Lewandowski bereits einen Vertrag beim deutschen Fußball-Rekordmeister unterschrieben hat. "Der FC Bayern nimmt Bezug auf verschiedene Meldungen zum Spieler Robert Lewandowski und stellt diesbezüglich klar: Der FC Bayern hat entgegen dieser Meldungen keinen Vertrag mit Robert Lewandowski", teilte Mediendirektor Markus Hörwick mit.

Die Bild-Zeitung hatte in ihrer Freitagsausgabe berichtet, der Stürmer des Rivalen Borussia Dortmund habe für zwei Szenarien Vorverträge bei den Bayern unterzeichnet: Einen für den Fall, dass der 24-Jährige bereits 2013 aus seinem bis 2014 laufenden Vertrag aussteigen kann, einen für einen Wechsel nach Ablauf des Vertrages.

Bundesliga | 25.04.2013

Berater: Lewandowski "mit einem Verein einig"

Robert Lewandowski will Borussia Dortmund wohl im Sommer verlassen. "Wir sind uns mit einem Verein einig und haben vor, diesen Sommer zu wechseln", sagte Berater Maik Barthel.

Dortmund - Torjäger Robert Lewandowski will den Champions-League-Halbfinalisten Borussia Dortmund anscheinend im Sommer verlassen. "Wir sind uns mit einem Verein einig und haben vor, diesen Sommer zu wechseln. Alle Forderungen des BVB werden erfüllt", sagte Maik Barthel, Berater des Vierfach-Torschützen gegen Real Madrid (4:1), im Gespräch mit Sport Bild online.

Spekulationen über einen möglichen Transfer zum deutschen Fußball-Rekordmeister Bayern München halten sich hartnäckig. Laut Informationen von Spiegel online haben die Bayern auch ein erstes Angebot abgegeben, das allerdings abgelehnt wurde.

"Es gibt ein sehr interessantes Angebot für Robert, welches den vom BVB auferlegten Kriterien in vollem Umfang entspricht und auch die Ansprüche von Robert befriedigt", sagte Barthel: "Der BVB hat uns zugesichert, dass Robert unter diesen Bedingungen am Ende der Saison wechseln darf."

Der Ansicht, der BVB habe einem Wechsel unter bestimmten Bedingungen zugestimmt, widersprach Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke auf SID-Anfrage am Donnerstag energisch. "Nein, das stimmt nicht. Wir haben auch kein Angebot vorliegen, keines von einem anderen Verein", sagte Watzke. Der Klub-Boss kündigte an, weitere Verhandlungen mit dem polnischen Nationalstürmer zu führen: "Wir werden alles mit Robert besprechen."

Der BVB hatte sich am Mittwochabend festgelegt: Er will den Ausnahmestürmer mit aller Macht für ein weiteres Jahr halten und gegebenenfalls auf eine Ablösesumme in Höhe von rund 25 Millionen Euro verzichten. "Es ist der explizite Wunsch, dass er bei uns bleibt. Die Ablösesumme ist sowieso eine völlig untergeordnete Größe, das interessiert uns überhaupt nicht", sagte Watzke bei Sky. BVB-Trainer Jürgen Klopp fügte im ZDF hinzu, er sehe den 24-Jährigen "nicht auf der Flucht. Und wir schicken ihn sicher auch nicht weg."

Auf die Frage nach dem Gerücht, Lewandowski werde im nächsten Jahr für Bayern München spielen, antwortete Watzke: "Das würde mich schwer wundern!" Im Sommer 2014 wäre Lewandowski mit Ablauf seines Vertrages ablösefrei.

Der Pole selbst hatte sich nach seiner Gala-Vorstellung zurückhaltend geäußert. "Wir haben noch ein paar Bundesligaspiele und hoffentlich zwei in der Champions League. Das ist das Wichtigste. Was sonst passiert, müssen wir abwarten. Ich kommentiere das nicht", sagte er.

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