SID-IMAGES/AFP/JOHANNES EISELE

Bundesliga | 04.03.2013

Medien: Schalke 04 buhlt um Frankfurt-Trainer Veh

Bundesligist Eintracht Frankfurt droht der Weggang von Trainer Armin Veh. Der Kicker berichtet, dass dem 52-Jährigen ein "unterschriftsreifes Angebot" von Schalke 04 vorliegt.

Frankfurt/Main - Fußball-Bundesligist Eintracht Frankfurt droht das Tauziehen um Aufstiegstrainer Armin Veh zu verlieren. Dem 52-Jährigen liege bereits ein "unterschriftsreifes Angebot" vom Ligarivalen Schalke 04 vor, berichtet der kicker und beruft sich dabei auf Gerüchte aus dem Umfeld der Frankfurter.

"Ich bin nach wie vor davon überzeugt, dass Armin Veh über die Saison hinaus bei uns bleibt. Wenn es ein Angebot von Schalke 04 gibt, wissen nur Armin Veh und Horst Heldt davon", sagte Eintracht-Boss Heribert Bruchhagen bei Sky Sport News HD: "Sobald wir 40 Punkte erreicht haben, setzen wir uns mit Armin Veh zusammen. Das ist sein Wunsch."

Vehs Vertrag beim Tabellenvierten läuft am Saisonende aus, Gespräche über die Verlängerung der Zusammenarbeit hatte er immer wieder aufgeschoben. Nach dem 0:1 gegen Borussia Mönchengladbach am Freitag fehlen der Eintracht weiterhin zwei Punkte zur 40er-Marke.

Auf Schalke würde Veh die Nachfolge von Jens Keller antreten. Nach der Entlassung von Huub Stevens im Dezember vergangenen Jahres wurde Keller vom U17-Trainer zum Chef des Profiteams befördert - allerdings wohl nur als Interimslösung bis zum Ende der Saison.

DFB | 26.02.2013

Niersbach kündigt weitere Sicherheits-Maßnahmen an

Angesichts der nicht enden wollenden Ausschreitungen rund um Fußballspiele hat DFB-Präsident Wolfgang Niersbach weitere Anstrengungen für die Sicherheit angekündigt.

Frankfurt/Main - Angesichts der nicht enden wollenden Ausschreitungen rund um Fußballspiele hat DFB-Präsident Wolfgang Niersbach weitere Anstrengungen für die Sicherheit angekündigt. "Die Sicherheits-Frage ist und war schwierig. Sie lässt sich nur in der Gemeinschaft lösen. Die Umsetzung muss vor Ort passieren. Nur so kann man das Problem in den Griff bekommen", sagte der 62-Jährige: "Die Forderungen der Innenminister werden wir nächste Saison erfüllen. Bei der Präventivarbeit lassen wir uns nichts nachsagen. Das gilt auch im Bereich Doping und Wettbetrug. Vor allem diese Wettgeschichte ist für den Fußball sehr bedrohlich, noch bedrohlicher als Doping."

Bundesliga | 08.02.2013

Private Probleme belasten van der Vaart

Rafael van der Vaart hat eingeräumt, dass die spektakuläre Trennung von Ehefrau Sylvie Einfluss auf seine derzeit eher mittelmäßigen sportlichen Leistungen hat.

Hamburg - Rafael van der Vaart hat eingeräumt, dass die spektakuläre Trennung von Ehefrau Sylvie Einfluss auf seine derzeit eher mittelmäßigen sportlichen Leistungen hat. "Natürlich spielt auch der Kopf eine Rolle. Es ist zuletzt viel bei mir passiert. Jeder, der so etwas erlebt hat, weiß, dass man den Kopf nicht komplett ausschalten kann. Das gilt auch für mich", sagte der Mittelfeld-Star des Fußball-Bundesligisten Hamburger SV in einem Interview mit der Hamburger Morgenpost.

Seit einer heftigen Auseinandersetzung in der Neujahrsnacht lebt das niederländische Glamour-Paar nicht mehr unter einem Dach. Auch wegen diverser Verletzungen war der 29-Jährige in den vergangenen Wochen nicht die erhoffte Verstärkung für die Hanseaten. Für van der Vaart stehen bei bislang 14 Einsätzen fünf Torvorlagen und nur ein einziger eigener Treffer in der Statistik.

Bundesliga | 02.02.2013

Doppelpack in Hamburg: Traum-Debüt für Lakic

Eintracht Frankfurt darf nach einem Traum-Debüt von Srdjan Lakic mehr denn je von der Champions League träumen. Der Aufsteiger gewann beim Hamburger SV mit 2:0 (2:0).

Hamburg - Eintracht Frankfurt darf nach einem Traum-Debüt von Srdjan Lakic mehr denn je von der Champions League träumen. Der freche Aufsteiger hat am 20. Spieltag der Fußball-Bundesliga erstmals seit über 14 Jahren wieder beim Hamburger SV gewonnen und Platz vier in der Tabelle erfolgreich verteidigt. Mit einem Doppelpack (22./36.) sicherte Lakic der Mannschaft von Trainer Armin Veh bei dessem Ex-Klub ein 2:0 (2:0) und damit beste Chancen auf die Qualifikation zur Königsklasse.

Der HSV musste dagegen nach vier Heimsiegen in Serie wieder einen Dämpfer im Kampf um Europa hinnehmen. Frankfurt hatte zuletzt am 14. November 1998 an der Elbe gewonnen. Durch den Sieg haben die Hessen nun dank der Patzer der Konkurrenz sechs Punkte Vorsprung auf Rang fünf. Ein nachträgliches Geschenk für Veh, der am Freitag seinen 52. Geburtstag feierte.

Vor 52.523 Zuschauern vertraute Veh, der erstmals seit seiner Entlassung im März 20011 beim HSV wieder bei seinem Ex-Klub antrat, von Beginn an dem erst vor vier Tagen verpflichteten Lakic. Zudem kehrten die zuletzt erkrankten Stammkräfte Sebastian Jung und Kapitän Pirmin Schwegler in die Startelf zurück.

Auf einem ramponierten Rasen taten aber die Hanseaten zunächst mehr für das Spiel, die Eintracht lauerte gut verteidigend auf Kontermöglichkeiten und hatte nach schnellem Umschalten auch die erste Torchance der Partie. Doch Lakic setzte seinen Kopfball (9.) knapp neben das Tor von René Adler.

In der 22. Minute machte es der vom VfL Wolfsburg ausgeliehene Lakic dann besser. Eine von Jung verlängerte Flanke grätschte der Angreifer akrobatisch über die Linie. Kurz danach erhöhte der Kroate sträflich alleingelassen per Kopf auf 2:0. Für den in Wolfsburg aussortierten Stürmer waren es seine beiden ersten Saisontreffer.

Der HSV kam lange nicht zu zwingenden Torchancen, auch weil Regisseur Rafael van der Vaart von Schwegler und Sebastian Rode gut aus dem Spiel genommen wurde. Dennis Aogo (16. und 21.) und Artjoms Rudnevs (25. und 33.) versuchten es noch mit Weitschüssen, verfehlten ihr Ziel aber deutlich.

Nach der Pause warfen die Hanseaten alles nach vorne. Maximilian Beister und Tomas Rincon kamen für Tolgay Arslan und Milan Badelj. Doch die wütenden Angriffe wurden oft zu hektisch abgeschlossen. Van der Vaart und Heung-Min Son (52. und 62.) vergaben noch die besten Möglichkeiten.

Frankfurt zog sich dagegen geschickt zurück, machte die Räume eng und hatte selber Platz zum Kontern. Der Ex-Hamburger hatte in der 54. das 3:0 auf dem Fuß, scheiterte aber an Adler.

Bei Frankfurt überragte Lakic, zudem machte Torwart Kevin Trapp eine starke Partie. Der HSV hatte in van der Vaart, der in der zweiten Halbzeit deutlich stärker wurde, und Son noch seine Besten.

Bundesliga | 24.01.2013

Vor Nordderby: Werder bangt um Hunt und Arnautovic

Trainer Thomas Schaaf von Werder Bremen bangt vor dem 98. Nordderby der Fußball-Bundesliga beim Hamburger SV um seine Angreifer Aaron Hunt und Marko Arnautovic.

Bremen - Trainer Thomas Schaaf von Werder Bremen bangt vor dem 98. Nordderby der Fußball-Bundesliga beim Hamburger SV (Sonntag, 15.30 Uhr/Sky und Liga total!) um seine Angreifer Aaron Hunt und Marko Arnautovic. Hunt musste am Donnerstag wegen einer Erkältung mit dem Training aussetzen, Arnautovic lag mit einer Magen-Darm-Grippe im Bett. "Wir müssen abwarten und uns gedulden, ob es morgen besser oder schlechter wird", sagte Schaaf.

Bundesliga | 19.01.2013

Rauball: Bundesliga wird von Guardiola profitieren

Reinhard Rauball, Präsident der DFL, erwartet durch die Verpflichtung von Pep Guardiola als Trainer von Bayern München einen Schub für die Vermarktungsmöglichkeiten der Bundesliga.

München - Reinhard Rauball, Präsident der Deutschen Fußball Liga (DFL), erwartet durch die Verpflichtung von Pep Guardiola als Trainer von Bayern München einen positiven Schub für die globalen Vermarktungsmöglichkeiten der Bundesliga-Klubs. "Die Bundesliga wird davon in der weltweiten Wahrnehmung profitieren", sagte Rauball dem Nachrichtenmagazin Focus und betonte: "Bereits in den vergangenen Jahren hat sich der deutsche Profi-Fußball sportlich und wirtschaftlich hervorragend entwickelt."

Am Mittwoch hatte der deutsche Rekordmeister die Verpflichtung des ehemaligen Barcelona-Trainers zur kommenden Spielzeit als Nachfolger von Jupp Heynckes bekanntgegeben.

WM | 15.01.2013

Rauball kritisiert "Winter-WM" 2022

Reinhard Rauball, Präsident der Deutschen Fußball Liga (DFL), sieht die Gedankenspiele um die Weltmeisterschaft 2022 im Wüstenstaat Katar kritisch.

Frankfurt/Main - Reinhard Rauball, Präsident der Deutschen Fußball Liga (DFL), sieht die Gedankenspiele um die Weltmeisterschaft 2022 im Wüstenstaat Katar kritisch. "Mich persönlich verärgert das, weil die Ausschreibung damals gesagt hat, dass die WM natürlich im Sommer stattfindet", sagte Rauball am Rande des DFL-Neujahrsempfangs in Frankfurt/Main.

Rauball wolle nicht wissen, "wie die Entscheidung der FIFA gewesen wäre", wenn Katar sich von Beginn an mit einer Winter-WM beworben hätte. Jedoch sei die Austragung der Spiele im Winter mit Blick auf die Gesundheit der Spieler und Fans "das Vernünftigste" - dies stehe im Vordergrund.

DFL-Geschäftsführer Christian Seifert sprach sich für eine schnelle Einigung aus. "Die WM hat Auswirkungen auf mehrere Spielzeiten", sagte er: "Die Beteiligten täten gut daran, Klarheit zu schaffen." Michel Platini, Präsident der Europäischen Fußball-Union (UEFA) hatte zuletzt für eine Verlegung des Turniers in den Winter gekämpft.

DFL | 15.01.2013

Rauball kritisiert Einsatz von V-Leuten

Liga-Verbands-Präsident Reinhard Rauball hat mit Unverständnis auf den Einsatz von V-Leuten in der Fanszene reagiert.

Dortmund - Liga-Verbands-Präsident Reinhard Rauball hat mit Unverständnis auf den Einsatz von V-Leuten in der Fanszene reagiert. "Ich war selbst überrascht und hätte mir gewünscht, dass es von den Innenministern auch eine Antwort auf die Frage gegeben hätte, warum die V-Leute eingesetzt wurden. So entsteht bei einigen Fans der Eindruck, dass sie pauschal mit zweifelhaften Personengruppen gleichgesetzt werden, bei denen eine solche sicherheits- und verfassungsrelevante Handhabung üblicher ist", sagte Rauball der Sport Bild.

"Wenn der Einsatz von V-Leuten dazu gedient haben sollte, konkrete Anhaltspunkte in Bezug auf Rechtsextremismus zu bekommen, um so zu verhindern, dass diese Personen vor allem jüngere Fans auf den Tribünen infizieren, wäre das eine nachvollziehbare Entscheidung", meinte Rauball weiter: "In jedem Fall muss aber der Grundsatz der Verhältnismäßigkeit gewahrt bleiben." Die Innenministerien aus Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz hatten zugegeben, dass V-Leute von der Polizei in der Fanszene angeworben und eingesetzt wurden.

Das Problem des Rechtsextremismus sei jedoch durchaus existent, meinte Rauball am Dienstag: "Es gibt in verschiedenen Stadien - mehr oder weniger begrenzt - rechtsradikale Gruppierungen." Der Präsident von Borussia Dortmund habe das auch im Stadion des BVB erlebt. "Da haben wir diese Gruppe mit Hilfe der Sicherheitstechnik dingfest gemacht und sofort Stadionverbote ausgesprochen", sagte er.

2. Bundesliga | 07.01.2013

Maik Franz vor Rückkehr ins Mannschaftstraining

Innenverteidiger Maik Franz steht beim Fußball-Zweitligisten Hertha BSC vor dem Ende seiner langen Leidenszeit.

Berlin - Innenverteidiger Maik Franz steht beim Fußball-Zweitligisten Hertha BSC vor dem Ende seiner langen Leidenszeit. Nach einer Untersuchung in München bekam der 31-Jährige nach seiner schweren Schulterverletzung und mehr als drei Monaten Pause von seinem Arzt Grünes Licht für die Rückkehr ins Mannschaftstraining.

Franz hatte sich im Spiel gegen den 1. FC Kaiserslautern (1:1) Ende September bei einem Zweikampf mit Stürmer Mohamadou Idrissou eine Gelenklippen- und knöchernen Pfannenverletzung in der rechten Schulter zugezogen. In der vergangenen Saison hatte er wegen eines Kreuzbandrisses bereits die Rückrunde verpasst.

DFL | 12.12.2012

DFL-Vollversammlung: Fans belagern Kongresszentrum

Der Fanprotest macht auch vor der DFL-Mitgliederversammlung nicht halt: Etwa 400 Anhänger aus ganz Deutschland belagerten am Mittwoch das Sheraton Congress Hotel in Frankfurt/Main.

Frankfurt/Main - Der Fanprotest macht auch vor der Mitgliederversammlung der Deutschen Fußball Liga (DFL) nicht halt: Etwa 400 Anhänger aus ganz Deutschland belagerten am Mittwoch das Sheraton Congress Hotel in Frankfurt/Main, wo die 36 Vereine aus Bundesliga und 2. Liga über die 16 Anträge des umstrittenen Sicherheitskonzeptes "Stadionerlebnis" berieten. Liga-Chef Reinhard Rauball hatte Probleme, auf das Hotelgelände zu gelangen.

"Jeder hat das gute Recht, hier zu demonstrieren", sagte Ben Praße, Sprecher der Fanorganisation "Unsere Kurve", dem SID: "Die DFL war davon schon beeindruckt. Wir hoffen, dass hier aus der Vernunft heraus entschieden wird und nicht wegen des Drucks durch die Politik."

In der zur Grundsatzfrage über die deutsche Fan-Kultur hochstilisierten Debatte haben verschiedene Fanorganisationen in den vergangenen Wochen mit einem Stimmungsboykott gegen das Konzept demonstriert. "Dass es hier friedlich bleibt, wissen wir alle", sagte Praße: "Selbst, wenn die Anträge mit einer knappen Mehrheit verabschiedet werden, zeigt das die Unstimmigkeiten innerhalb der DFL.

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