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Bundesliga | 28.06.2013

FC Bayern: Ribéry bleibt bis 2017

Jetzt ist es auch schriftlich fixiert: Superstar Franck Ribéry bleibt Triple-Sieger Bayern München bis zum 30. Juni 2017 und damit wohl bis zu seinem Karriereende erhalten.

München - Jetzt ist es auch schriftlich fixiert: Superstar Franck Ribéry bleibt Triple-Sieger Bayern München bis zum 30. Juni 2017 und damit wohl bis zu seinem Karriereende erhalten. Der 30 Jahre alte Franzose unterschrieb am Freitag seinen neuen langfristigen Vertrag beim deutschen Fußball-Rekordmeister, nachdem er sich bereits vor drei Wochen mit den Bayern auf eine Verlängerung geeinigt hatte.

"Ich bin sehr glücklich. Ich habe immer gesagt, ich fühle mich beim FC Bayern heimisch. Ich habe ein gutes Gefühl für mich und meine Familie und hoffe, es geht so weiter wie im letzten Jahr", sagte Ribéry nach seiner Unterschrift, die er im Beisein von Finanz-Vorstand Jan-Christian Dreesen zwischen den beiden Trainingseinheiten am Freitag an der Säbener Straße leistete.

Ribéry ist bereits seit 2007 beim FC Bayern. Der Mittelfeldspieler, der bisher bis 2015 gebunden war, habe in der zurückliegenden Saison "Unglaubliches geleistet", sagte Vorstandschef Karl-Heinz Rummengge unlängst, auf ihn sei "immer Verlass" gewesen.

Publikumsliebling Ribéry hofft nun auch unter dem neuen Trainer Pep Guardiola, "dass es mit unserer Mannschaft in den nächsten Jahren noch den einen oder anderen Titel mehr zu holen und zu verteidigen gibt".

Vom neuen Starcoach ist der Franzose begeistert. "Du spürst sofort, was er machen will. Er wird mich, er wird uns noch besser machen", sagte Ribéry nach den ersten Einheiten.

Guardiola (42) hat für den Nationalspieler, der bisher bei den Bayern auf der linken Offensivseite agierte, möglicherweise sogar eine neue Rolle vorgesehen. "Er fragte mich, auf welcher Position ich am liebsten spiele, und ob ich auf der '10' spielen könnte. Ich antwortete, dass ich flexibel einsetzbar bin. Er hat viele Ideen", sagte Ribéry in der L'Equipe. Nur rechts sei nichts für ihn.

National | 19.06.2013

Ex-Nationalspieler Friedrich bangt um Karriere

Der frühere Fußball-Nationalspieler Arne Friedrich bangt offenbar um die Fortsetzung seiner Karriere. Der 34-Jährige lässt sich derzeit in einem Berliner Reha-Zentrum behandeln.

Berlin - Der frühere Fußball-Nationalspieler Arne Friedrich bangt offenbar um die Fortsetzung seiner Karriere. Der 34-Jährige lässt sich derzeit in einem Berliner Reha-Zentrum behandeln. "Wieder ein Bandscheibenvorfall", sagte Friedrich der Bild: "Ich nehme Schmerztabletten, kann nicht mal Schnürsenkel binden. Eine OP möchte ich vermeiden. Ob ich noch mal spiele, weiß ich nicht."

Friedrich, der in den USA beim MLS-Klub Chicago Fire unter Vertrag steht, klagte in den vergangenen Jahren immer wieder über Probleme mit der Bandscheibe. Nun wurde er wieder überrascht. "Ich habe mich in einen Stuhl gesetzt und alles war vorbei", sagte der 82-malige Nationalspieler.

Erst im Mai hatte es Gerüchte über Friedrichs Karriereende gegeben. Damals hieß es, der langjährige Bundesliga-Profi von Hertha BSC und des VfL Wolfsburg wolle Ende 2013 definitiv aufhören. Der zweimalige EM- und WM-Teilnehmer dementierte auf seiner Homepage und erklärte, so ein Entschluss sei keineswegs fix.

International | 15.06.2013

Skibbe übernimmt Grasshopper Zürich

Der ehemalige DFB-Trainer Michael Skibbe ist neuer Cheftrainer des Schweizer Rekordmeisters Grasshopper Zürich. Das gab der Pokalsieger am Samstag auf seiner Internetseite bekannt.

Zürich - Der ehemalige DFB-Trainer Michael Skibbe ist neuer Cheftrainer des Schweizer Fußball-Rekordmeisters Grasshopper Zürich. Das gab der Pokalsieger am Samstag auf seiner Internetseite bekannt. Skibbe (47) erhält in Zürich zunächst einen Einjahresvertrag, der allerdings abhängig von der Platzierung in der Abschlusstabelle der Super League automatisch um ein Jahr verlängert wird.

"Michael Skibbe weist alleine durch seine Arbeit mit vier Bundesligisten einen enormen Erfahrungsschatz auf. Mit ihm gewinnen wir zudem einen Mann, der viele Jahre im Nachwuchsfußball als Trainer tätig war und es später auch als Profitrainer immer wieder verstand, hoffnungsvolle Talente in den Spitzenfußball einzubinden", sagte der Vereinspräident André Dosé.

Skibbe, 2002 an der Seite des DFB-Teamchefs Rudi Völler Vize-Weltmeister, hatte anschließend nach Trainerstationen bei Bayer Leverkusen, Galatasaray Istanbul, Eintracht Frankfurt und Hertha BSC zuletzt den türkischen Erstligisten Karabükspor betreut. Dort wurde er im November 2012 entlassen.

Grasshopper Zürich wartet seit zehn Jahren auf seinen 28. Meistertitel, gewann aber durch einen Sieg gegen Serienmeister FC Basel in der abgelaufenen Saison den Pokal. Der Vize-Meister wird in der kommenden Saison in der Qualifikation zur Champions League spielen.

Bundesliga | 13.06.2013

Medien: Florenz bietet Gomez 5,5 Millionen Euro

Italiens Fußball-Erstligist AC Florenz will tief in die Tasche greifen, um sich die Dienste des deutschen Nationalspielers Mario Gomez zu sichern.

Florenz - Italiens Fußball-Erstligist AC Florenz will tief in die Tasche greifen, um sich die Dienste des deutschen Nationalspielers Mario Gomez zu sichern. Nach Angaben der Gazzetta dello Sport soll der 27-Jährige bei einem Wechsel von Bayern München in die Toskana per annum 5,5 Millionen Euro kassierten. Die Fiorentina bietet dem Ex-Stuttgarter, der noch noch einen Vertrag bis 2016 bei den Bayern besitzt, angeblich einen Fünfjahreskontrakt an.

Allerdings ist fraglich, ob Florenz die mögliche Ablösesumme von mindestens 30 Millionen Euro für den Torjäger stemmen kann. Die Fiorentina hatte in der abgelaufenen Saison der Serie A den vierten Platz belegt und will sich für die Aufgaben im Europacup verstärken. Laut Medienangaben sei der Klub derzeit nur bereit, maximal 20 Millionen Euro in Gomez zu investieren.

U21 | 11.06.2013

DFB-Boss Niersbach: Adrion bleibt U21-Trainer

Rainer Adrion (59) bleibt trotz der Pleite bei der EM-Endrunde in Israel Trainer der deutschen U21-Nationalmannschaft.

Tel Aviv - Rainer Adrion (59) bleibt trotz der Pleite bei der EM-Endrunde in Israel Trainer der deutschen U21-Nationalmannschaft. "Ich stehe zu Rainer Adrion. Die Entscheidung ist klar gefallen, das war eine perspektivische Entscheidung, alle Trainerverträge um ein Jahr zu verlängern. Er macht weiter", sagte Wolfgang Niersbach (62), Präsident des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), einen Tag vor dem letzten und nahezu bedeutungslosen Gruppenspiel der deutschen Junioren am Mittwoch in Netanya gegen Russland (18.00/Kabel eins).

Adrion reagierte erfreut auf die Rückendeckung von höchster Stelle. "Vertragstreue gehört zu den Eigenschaften des DFB und auch zu meinen. Daher ist das eigentlich ein normaler Vorgang. Dann ist es richtig, dass man so etwas öffentlich sagt", sagte der Coach am Dienstag in Netanya: "Unabhängig davon werden wir nach der EM über alles sprechen und dann mit der neuen U21 die Qualifikation für 2015 angehen."

Gespräche kündigte auch Niersbach an. Nach dem bitteren EM-Aus müsse man die Gesamtsituation genau analysieren, sagte der DFB-Präsident sichtlich enttäuscht. Den Vertrag mit Adrion kürzlich um ein weiteres Jahr zu verlängern, sei auf Initiative des ehemaligen Sportdirektors Robin Dutt erfolgt.

"Das war der Vorschlag von Dutt, weil einige Dinge verändert werden sollten, weil einige Spezialisten unser Team verstärken sollten. Auch eine etwas andere Aufteilung der Trainer insgesamt. Es wird jetzt unsere Aufgabe sein zu entscheiden, ob es dabei bleibt und die Pläne so umgesetzt werden."

DFL | 07.06.2013

Rauball: Erlös aus Auslandsvermarktung verdoppeln

Liga-Präsident Reinhard Rauball strebt auf Dauer eine Verdoppelung der Einnahmen aus der Auslands-Vermarktung der Fußball-Bundesliga an.

Dortmund - Liga-Präsident Reinhard Rauball strebt auf Dauer eine Verdoppelung der Einnahmen aus der Auslands-Vermarktung der Fußball-Bundesliga an. "Wir stehen im Augenblick bei einer Einnahme von 72 Millionen aus der Auslandsvermarktung. Und wir denken, dass ein Bereich von 100 bis 150 Millionen Euro jährlich durchaus möglich ist. Daran werden wir arbeiten", sagte der 66-Jährige im SID-Gespräch und verwies dabei auf die gestiegene Attraktivität des deutschen Fußballs.

"Das Champions-League-Finale in Wembley zwischen Bayern München und Borussia Dortmund war nicht nur die Sahne auf einer tolle Saison, sondern etwas, was es noch nie gegeben hat. Ich war in London und zuletzt beim Länderspiel in Washington in den USA. Die Achtung und die Hochachtung vor dem deutschen Fußball und das Interesse am deutschen Fußball ist in einem Maße gestiegen, wie ich es nicht erwartet habe", sagte Rauball.

Der BVB-Präsident weiß aber auch, dass es nicht einfach ist, diese Erfolge in klingende Münze umzusetzen. "Gerade die Auslandsvermarktung ist kein Selbstläufer. Wir haben die Engländer als Beispiel für eine erfolgreiche Art und Weise der internationalen Vermarktung. Wir haben aber unter schwierigen Bedingungen aufgeholt. Wir befinden uns derzeit in einer laufenden Vertragsperiode, sodass keine unmittelbaren Sprünge zu erwarten sind."

Helfen würde der Liga, wenn auch in der Europa League noch bessere Ergebnisse als zuletzt erzielt würden. Zudem wäre es nach Ansicht von Rauball "schön, wenn neben dem FC Bayern München, der in den letzten Jahren regelmäßig in den Endspielen war, andere Vereine diese Erfolge im Sinne der Nachhaltigkeit bestätigen könnten".

National | 01.06.2013

Heynckes will Zukunftspläne am Dienstag verkünden

Jupp Heynckes vom Champions-League-Sieger Bayern München hat nach dem Pokalgewinn des deutschen Meisters Spekulationen über einen neuerlichen Wechsel ins Ausland angeheizt.

Berlin - Der scheidende Erfolgstrainer Jupp Heynckes vom Champions-League-Sieger Bayern München hat nach dem Pokalgewinn des deutschen Meisters Spekulationen über einen neuerlichen Wechsel ins Ausland angeheizt. Eine Bierdusche wie durch seine Münchner nach dem 3:2-Finalsieg gegen den VfB Stuttgart in Berlin werde es für ihn "in einem deutschen Stadion nicht mehr" geben, sagte der 68-Jährige in einem ARD-Interview.

Seine konkreten Pläne will Heynckes am Dienstag verkünden. "Ich habe mich entschlossen, am Dienstag eine Pressekonferenz zu geben, um mich von den Münchner Journalisten zu verabschieden. Dabei werde ich auch Näheres zu meiner Zukunft sagen", sagte Heynckes nach seinem letzten Spiel als Trainer des ersten deutschen Triple-Gewinners bei Sky.

Heynckes lässt seit Monaten offen, ob er nach dem Ende seiner Tätigkeit für die Bayern seine Laufbahn als Coach beendet und in den Ruhestand geht oder eine neue Aufgabe im Fußball übernimmt. Sein Vertrag in München, wo Heynckes seit 2011 zum dritten Mal während seiner Trainer-Karriere die Verantwortung trug, läuft am Monatsende aus. Schon in der Winterpause hatten die Bayern den spanischen Star-Trainer Pep Guardiola als Chefcoach zur neuen Saison verpflichtet.

Champions League | 24.05.2013

Innenminister Friedrich tippt auf Bayern

Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich tippt im deutschen Champions-League-Finale auf den Rekordmeister Bayern München: "3:1 für den FC Bayern München - sorry, BVB!"

Berlin - Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich tippt im deutschen Champions-League-Finale auf den Rekordmeister Bayern München. "3:1 für den FC Bayern München - sorry, BVB!", sagte der in Oberfranken geborene CSU-Politiker dem SID: "Es ist ein Gütesiegel für die Bundesliga, dass beide Mannschaften völlig verdient im Finale stehen. Die Bayern und der BVB haben sowohl national als auch international eine großartige Saison gespielt."

Aus terminlichen Gründen kann der für Sport zuständige Minister im Gegensatz zum vergangenen Jahr diesmal nicht live vor Ort sein. Dennoch hofft er auf ein attraktives Fußballspiel. "Finalspiele sind ja oft verkrampft. Ich hoffe, dass das am Samstag anders ist. Beide Teams können herrlichen Offensivfußball spielen, und ich würde mich freuen, das auch im Finale zu sehen."

DFL | 13.05.2013

Caffier: "Lehne Geschachere um Kosten ab"

Mecklenburg-Vorpommerns Innenminister Lorenz Caffier beharrt auf den finanziellen Forderungen an den DFB und die DFL im Zusammenhang mit der Umsetzung des Sicherheitskonzepts.

Köln - Mecklenburg-Vorpommerns Innenminister Lorenz Caffier beharrt auf den finanziellen Forderungen an den Deutschen Fußball-Bund (DFB) und die Deutsche Fußball Liga (DFL) im Zusammenhang mit der Umsetzung des Sicherheitskonzepts. "Ich lehne das Geschachere über die Kosten der Sicherheit im Profifußball ab. Es kann dem Steuerzahler nicht vermittelt werden, dass bei den Spieler-Käufen zweistellige Millionenbeträge fließen und für die Gewaltprävention in den Stadien nur der Staat zur Kasse gebeten wird", teilte Caffier am Montag mit.

Liga-Präsident Reinhard Rauball hatte am Sonntag vehement die Forderung der Politik, die finanzielle Unterstützung der Fan-Projekte auf zehn Millionen Euro zu verdoppeln, zurückgewiesen. "Der Fußball hat ein tragfähiges und praxisorientiertes Konzept erarbeitet. DFB und Liga sind bereit, erhebliche zusätzliche Mittel zu investieren. Gerade in einem sensiblen Feld wie der Sicherheit helfen aber pauschale oder gar populistische Forderungen im Vorfeld von vereinbarten Gesprächen nicht weiter", sagte der 66 Jahre alte Jurist auf SID-Anfrage. In dieser Woche ist ein Sicherheitstreffen der Politik mit DFB und DFL geplant.

Im Mittelpunkt müsse immer die Sache stehen "und nicht der öffentliche Auftritt", so Rauball. Das Thema Sicherheit sei zu wichtig, "um es für politische Eigeninteressen zu instrumentalisieren". Der Profi-Fußball sei "in der Lage, aus sich heraus und ohne Druck seitens der Politik die auf dem Tisch liegenden Punkte anzugehen", hatte der Präsident von Borussia Dortmund betont.

Er sei erstaunt, dass der Liga-Präsident "sich nicht mehr an die Absprachen vom letzten Jahr erinnern kann", betonte indes der Sportminister Mecklenburg-Vorpommerns. In einem gemeinsamen Ergebnisprotokoll hätten sich der DFB und der DFL letztes Jahr darauf verständigt, mit den Mehreinnahmen aus der Vermarktung der Fußballübertragungsrechte die Fanarbeit zu stärken, so Caffier.

"Die Äußerung von Herrn Rauball, dass das Thema Sicherheit zu wichtig sei, um es für politische Eigeninteressen zu instrumentalisieren, kann ich voll unterstützen, denn das Gemeinwohl fordert einen guten Umgang mit den Steuergeldern und deshalb werden wir den DFB/DFL bei der Gewaltprävention in die Pflicht nehmen," äußerte Caffier, der sich auf eine Erhöhung des Anteils der Fußball-Verbände bei der Unterstützung von Fanprojekten von 4,3 Millionen Euro (2012/2013) auf "mindestens 10 Millionen Euro jährlich" ab 2013/2014 beruft.

International | 11.05.2013

MLS: Chicago verliert ohne Friedrich

Ohne den früheren deutschen Nationalspieler Arne Friedrich hat Chicago Fire in der nordamerikanischen Profiliga MLS einen weiteren Rückschlag im Rennen um die Play-offs kassiert.

Chicago - Ohne den früheren deutschen Nationalspieler Arne Friedrich hat Chicago Fire in der nordamerikanischen Fußball-Profiliga MLS einen weiteren Rückschlag im Rennen um die Play-offs kassiert. Gegen Philadelphia Union verlor die Mannschaft aus der "windigen Stadt" 0:1 und bleibt in der Eastern Conference mit acht Punkten Achter. Philadelphia, für das Jack McInerney (75.) traf, hat 16 Zähler auf dem Konto und belegt als Fünfter den letzten Platz, der zur Play-off-Teilnahme berechtigt.

Friedrich (33), der seine Karriere nun doch nicht beenden will und Gerüchte über ein bevorstehendes Ende seiner Laufbahn dementiert hatte, fehlte im Aufgebot seiner Mannschaft.

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