SID-IMAGES/AFP/ISSOUF SANOGO

England | 09.05.2013

Pelé: Ferguson eine "Legende"

Auch "König" Pelé hat die außergewöhnliche Lebensleistung von Sir Alex Ferguson gewürdigt. "Sir Alex, du bist eine Legende", schrieb der 72 Jahre alte Brasilianer bei Twitter.

Rio de Janeiro - Nach zahlreichen Fußball-Größen hat auch "König" Pelé die außergewöhnliche Lebensleistung von Sir Alex Ferguson gewürdigt. "Sir Alex, du bist eine Legende und dein Erfolg wird niemals übertroffen werden. Sir Alex, du warst mein Idealbild eines Trainers und bist ein leuchtendes Beispiel für alle nachfolgenden Generationen", schrieb der 72 Jahre alte Brasilianer bei Twitter. Ferguson (71), Teammanager bei Manchester United, hatte am Mittwoch seinen Abschied vom englischen Rekordmeister - nach über 26 Jahren bei den Red Devils - zum Saisonende bekanntgegeben.

International | 10.02.2013

Nigeria gewinnt Afrika-Cup

Nigeria hat zum dritten Mal in seiner Geschichte den Afrika-Cup gewonnen. In Johannesburg setzten sich die "Super Eagles" im Finale mit 1:0 (1:0) gegen Burkina Faso durch.

Johannesburg - Die Fußball-Nationalmannschaft von Nigeria hat zum dritten Mal in ihrer Geschichte den Afrika-Cup gewonnen. Im WM-Finalstadion von Johannesburg setzten sich die "Super Eagles" im Finale mit 1:0 (1:0) gegen die Überraschungsmannschaft aus Burkina Faso durch. Torschütze des goldenen Treffers war Sunday Mba (39.). Durch den ersten Titelgewinn seit 1994 gelang Nigerias Trainer Stephen Keshi als Zweitem das Kunststück, als Spieler und Trainer beim Kontinentalturnier zu triumphieren.

In der Neuauflage des Auftaktspiels der Gruppe C, in dem sich die westafrikanischen Teams mit 1:1 getrennt hatten, kamen beide zu Beginn nur schwer in Schwung. Besonders die burkinische Auswahl um den Augsburger Stürmer Aristide Bancé, die erstmalig im Finale stand, hatte mit der eigenen Nervosität zu kämpfen. Der Favorit aus Nigeria musste in Emmanuel Emenike verletzungsbedingt auf seinen besten Torjäger verzichten, beherrschte das Geschehen auf dem Platz, allerdings ohne dabei klare Chancen herauszuspielen.

Eine gelungene Einzelleistung kurz vor der Halbzeit reichte Nigeria zum Sieg: Mba nahm einen geblockten Schuss im gegnerischen Strafraum auf, lupfte ihn über seinen Gegenspieler und beförderte den Ball mit einem sehenswerten Volleyschuss ins lange Eck.

Nach der Pause bemühten sich die von Paul Put trainierten Burkiner nach Kräften um den Ausgleich, doch Nigeria, das auf dem Weg in sein siebtes Endspiel im Viertelfinale den Turnierfavoriten Elfenbeinküste ausgeschaltet hatte, stand in der Defensive sicher und ließ kaum Chancen zu. Die beste Gelegenheit zum Ausgleich für die "Stallions" hatte der ehemalige Kölner Wilfried Sanou, der mit seinem Flachschuss allerdings am glänzend parierenden Schlussmann Vincent Enyeama scheiterte.

Nachdem sich Nigeria für den letzten Afrika-Cup 2012 nicht qualifiziert hatte, gelang ihnen mit dem dritten Triumph ein eindrucksvolles Comeback, bei dem sich für Trainer Keshi ein Kreis schloss: 1994 hatte der 51-Jährige als Kapitän der "goldenen" nigerianischen Generation zusammen mit den ehemaligen Bundesligaspielern Jay-Jay Okocha und Sunday Oliseh seinen ersten Titel geholt. Vor Keshi war es lediglich dem Ägypter Mahmoud Al Gohari gelungen, die Trophäe als Spieler und Trainer zu gewinnen. Zuvor war Nigeria bereits im Jahr 1980 Afrika-Champion geworden.

International | 08.02.2013

Afrika-Cup: Pitroipa darf im Finale spielen

Der frühere Bundesliga-Profi Jonathan Pitropia darf im Finale des Afrika-Cups für Burkina Faso auflaufen. Dies entschied der afrikanische Fußballverband CAF.

Nelspruit - Der frühere Bundesliga-Profi Jonathan Pitropia darf im Finale des Afrika-Cups für Burkina Faso auflaufen. Dies entschied der afrikanische Fußballverband CAF. Der 26-Jährige hatte im Halbinale gegen Ghana (3:2 im Elfmeterschießen) wegen einer vermeintlichen Schwalbe im Strafraum Gelb-Rot gesehen, ist nun aber doch am Sonntag (19.00 Uhr) im Endspiel gegen Nigeria dabei.

"Die Rote Karte wurde aufgehoben", sagte CAF-Generalsekretär Hicham El Amrani. "Die ganze Welt hat gesehen, dass der Schiedsrichter nicht gut gepfiffen hat", hatte CAF-Präsident Issa Hayatou zuvor erklärt und dem früheren Freiburger und Hamburger Pitroipa Hoffnung gemacht. Schiedsrichter Slim Jedidi hatte zudem zugegeben, dass seine Entscheidung "ein Irrtum" gewesen sei.

Afrika-Cup | 08.02.2013

CAF-Präsident Hayatou macht Pitroipa Hoffnung

Jonathan Pitroipa aus Burkina Faso darf sich trotz seiner Gelb-Roten-Karte im Halbfinale des Afrika-Cups gegen Ghana Hoffnung auf die Teilnahme am Endspiel gegen Nigeria machen.

Nelspruit - Der frühere Bundesliga-Profi Jonathan Pitroipa aus Burkina Faso darf sich trotz seiner trotz seiner Gelb-Roten-Karte im Halbfinale des Afrika-Cups gegen Ghana (3:2 im Elfmeterschießen) verstärkt Hoffnung auf die Teilnahme am Endspiel am Sonntag gegen Nigeria machen. Issa Hayatou, Präsident des afrikanischen Fußballverbands CAF, erklärte öffentlich, dass der Platzverweis durch Schiedsrichter Slim Jedidi "ein Irrtum" gewesen sei.

"Die ganze Welt hat gesehen, dass der Schiedsrichter nicht gut gepfiffen hat", sagte Hayatou: "Mir wurde mitgeteilt, dass Jedidi einen Brief an den CAF-Generalsekretär geschrieben hat, in dem er seinen Irrtum zugegeben hat." Laut Hayatou wird sich die Disziplinar-Kommission der CAF am Freitag mit Burkina Fasos Einspruch in dem Fall befassen. Das Eingeständnis eines Irrtums durch den Schiedsrichter gehört grundsätzlich zu den wichtigen Voraussetzungen für eine Annullierung einer Tatsachen-Entscheidung des Referees.

Jedidi hatte den früheren Freiburger und Hamburger Pitroipa in der Partie am Mittwochabend in der 117. Minute für eine vermeintliche Schwalbe im Strafraum die zweite gelbe Karte gezeigt und des Feldes verwiesen. "Es gab einige skandalöse Entscheidungen", sagte Burkina Fasos Teammanager Gualbert Kabore.

Auch Ghanas 1:0-Führung per Foulelfmeter durch Wakaso Mubarak (13.) ging eine umstrittene Entscheidung Jedidis voraus. Nachdem der Augsburger Aristide Bancé (60.) in Nelspruit die Verlängerung erzwungen hatte, setzte sich Burkina Faso im Elfmeterschießen durch und erreichte erstmals das Endspiel des Afrika-Cups.

International | 07.02.2013

Pitroipa hofft trotz Gelb-Rot auf Finalteilnahme

Ex-Bundesliga-Profi Jonathan Pitropia aus Burkina Faso hofft trotz seiner Gelb-Roten-Karte im Halbfinale des Afrika-Cups gegen Ghana auf die Teilnahme am Endspiel gegen Nigeria.

Nelspruit - Der frühere Bundesliga-Profi Jonathan Pitroipa aus Burkina Faso hofft trotz seiner Gelb-Roten-Karte im Halbfinale des Afrika-Cups gegen Ghana (3:2 im Elfmeterschießen) auf die Teilnahme am Endspiel am Sonntag gegen Nigeria. Wie Teammanager Gualbert Kabore mitteilte, hat der Fußball-Verband des westafrikanischen Landes Einspruch gegen den Platzverweis eingelegt.

Schiedsrichter Slim Jedidi hatte Pitroipa in der Partie am Mittwochabend in der 117. Minute für eine vermeintliche Schwalbe im Strafraum die zweite gelbe Karte gezeigt und des Feldes verwiesen. "Es gab einige skandalöse Entscheidungen", sagte Kabore.

Auch Ghanas 1:0-Führung per Foulelfmeter durch Wakaso Mubarak (13.) ging eine umstrittene Entscheidung Jedidis voraus. Nachdem der Augsburger Aristide Bancé (60.) in Nelspruit die Verlängerung erzwungen hatte, setzte sich Burkina Faso im Elfmeterschießen durch und erreichte erstmals das Endspiel des Afrika-Cups.

International | 02.02.2013

Afrika-Cup: Südafrika gescheitert, Ghana weiter

Gastgeber Südafrika musste beim Afrika-Cup seinen Traum vom zweiten Heimsieg begraben, dagegen steht das Fußball-Team Ghanas im Halbfinale der Kontinentalmeisterschaft.

Port Elizabeth - Gastgeber Südafrika musste beim Afrika-Cup seinen Traum vom zweiten Heimsieg begraben, dagegen steht das Fußball-Team Ghanas zum vierten Mal in Folge im Halbfinale der Kontinentalmeisterschaft. Die Südafrikaner unterlagen im Viertelfinale in Durban gegen Mali im Elfmeterschießen mit 1:3. Mit zwei gehaltenenen Elfmetern avancierte Malis Torhüter Soumbeïla Diakité zum Matchwinner der Partie.

In der regulären Spielzeit hatte Tokelo Rantie (31.) die Bafana Bafana, die 1996 vor heimischem Publikum ihren bisher einzigen Sieg bei einem Afrika-Cup feierten, in Führung gebracht. Doch Seydou Keita gelang für Mali in der 58. Minute der Ausgleich. Nach einer torlosen Verlängerung erwiesen sich die Westafrikaner als treffsicherer vom Punkt. In der Vorschlussrunde trifft Mali auf die Elfenbeinküste oder Nigeria, die am Sonntag aufeindertreffen.

Ghana setzte sich in der Runde der letzten Acht in der Hafenstadt Port Elizabeth mit viel Mühe 2:0 (0:0) gegen die Überraschungsmannschaft des Inselstaates Kapverden durch. Für die Entscheidung sorgte Doppeltorschütze Wakaso Mubarak mit seinen Treffern in der 54. Minute per Foulelfmeter sowie in der Nachspielzeit.

Ghana, das den Afrika-Cup zuletzt 1982 gewinnen konnte, trifft im Halbfinale am kommenden Mittwoch in Nelspruit auf den Sieger der Begegnung am Sonntag zwischen Burkina Faso und Togo.

International | 23.11.2012

Weltenbummler Pfister feiert 75. Geburtstag

Bei der WM 2006 sorgte er für dicke Schlagzeilen und bei 19 verschiedenen Arbeitgebern hat er seit 1961 seine Spuren hinterlassen - Otto Pfister feiert seinen 75. Geburtstag.

Köln - Bei der WM 2006 sorgte er für dicke Schlagzeilen, bei 19 verschiedenen Arbeitgebern hat er seit 1961 seine Spuren hinterlassen, und um einen flotten Spruch war er nie verlegen - Fußball-Weltenbummler Otto Pfister feiert am Samstag seinen 75. Geburtstag.

In seiner aktiven Zeit spielte der gebürtige Kölner zunächst in seiner Heimat. Der Angreifer lief für Viktoria und den VfL Köln auf. Dann wechselte der gelernte Maschinenbauer 1959 in die Schweiz, wo er seit dieser Zeit trotz seiner Engagements auf der ganzen Welt seinen Lebensmittelpunkt hat.

Pfister trainierte als Nationaltrainer unter anderem Ruanda, den Senegal, die Elfenbeinküste, Ghana, Bangladesch, Saudi-Arabien, Togo und Kamerun. Zuletzt heuerte der Coach im vergangenen Jahr auf Trinidad und Tobago an. Die erhoffte Qualifikation für die WM 2014 in Brasilien verpasste Pfister mit dem Karibikstaat allerdings.

Die Endrunde in seinem Heimatland wird Pfister dagegen immer in Erinnerung bleiben. Damals sorgte Afrikas Trainer des Jahres 1992 mit Togo für mächtig Wirbel. Erst war Pfister in einer Nacht- und Nebelaktion drei Tage vor der WM-Premiere der Westafrikaner wegen eines Prämienstreits zwischen Mannschaft und Verband zurückgetreten, dann saß er auf Wunsch der Spieler nach einer Rolle rückwärts doch auf der Bank.

Von Oktober 2007 bis Mai 2009 arbeitete Pfister als Nationaltrainer Kameruns. Bei der Afrikameisterschaft 2008 führte er seine Mannschaft ins Finale und wurde Vize-Afrikameister. Er kündigte sein Engagement allerdings fristlos, als der Verband seinen Trainerstab ohne sein Wissen ausgetauscht hatte, während Pfister zur Spielerbeobachtung nach Griechenland gereist war.

International | 13.10.2012

Afrika-Cup: Sambia, Ghana und Mali dabei

Titelverteidiger Sambia sowie die Fußball-Nationalteams aus Ghana und Mali haben sich als erste Mannschaften für den Afrika-Cup im Januar in Südafrika qualifiziert.

Köln -  Titelverteidiger Sambia sowie die Fußball-Nationalteams aus Ghana, Mali und Nigeria haben sich als erste Mannschaften für den Afrika-Cup im Januar in Südafrika qualifiziert. Sambia um den früheren Bielefelder Chris Katongo benötigte bei Außenseiter Uganda einen 9:8-Erfolg im Elfmeterschießen, nachdem die Gastgeber die 0:1-Hinspielniederlage ausgeglichen hatten. Ghana genügte ein 1:0 in Malawi (Hinspiel 2:0), Mali hatte beim 4:1 in Botswana (Hinspiel 7:1) keine Mühe, und der zweimalige Cup-Sieger Nigeria löste durch einen 6:1-Sieg gegen Liberia (Hinspiel: 2:2) das Ticket zur Endrunde.

International | 05.07.2012

Pelé: Brasiliens Team von 1970 besser als Spanien

Für Brasiliens Fußball-Idol Pelé war die Weltmeister-Mannschaft seines Heimatlandes von 1970 weitaus stärker als die des aktuellen des Welt- und Europameisters Spanien.

Rio de Janeiro - Für Brasiliens Fußball-Idol Pelé war die Weltmeister-Mannschaft seines Heimatlandes von 1970 weitaus stärker als die des aktuellen des Welt- und Europameisters Spanien. "Wir hatten die beste Mannschaft aller Zeiten und würden diese Spanier schlagen", behauptete der 71-Jährige, der ebenfalls vor 42 Jahren der "Seleção" beim Titelgewinn in Mexiko angehörte.

Spanien habe sicherlich eine der besten Nationalmannschaften der Geschichte, doch Brasilien habe damals mehr Individualität in seinen Reihen gehabt. "Es waren viele Spieler, die den Unterschied ausgemacht haben. Im Gegensatz zu Spanien, das nur drei oder vier exzellente Spieler hat."

WM | 21.05.2012

Pelé trotz Problemen zuversichtlich

Fußball-Idol Pelé ist trotz Problemen beim Stadionbau für die Weltmeisterschaft 2014 zuversichtlich. "Es macht mir Sorgen, aber so Gott will, werden wir unseren Weg machen."

Köln - Brasiliens Fußball-Idol Pelé ist trotz Problemen beim Stadionbau für die Weltmeisterschaft 2014 zuversichtlich. "Es macht mir Sorgen, aber so Gott will, werden wir unseren Weg machen. Aber es ist alles sehr spät", sagte der WM-Botschafter in einem Interview mit der Tageszeitung "O Estado de S. Paulo". Dennoch zeigte sich der 71-Jährige von dem Ausmaß der Probleme überrascht. Er habe bei seiner Einladung zum WM-Botschafter nicht gedacht, dass er einen Job als "Feuerwehrmann" antreten würde.

Neben dem verspäteten Baubeginn bei den WM-Austragungsstätten hatte Anfang des Jahres auch eine Auseinandersetzung zwischen der brasilianischen Regierung und Jérôme Valcke, dem Generalsekretär des Fußball-Weltverbandes FIFA, die Vorbereitungen überschattet. Valcke hatte erklärt, die Organisatoren bräuchten einen "Tritt in den Hintern".

"Der Sportminister war sehr aufgebracht, aber es ist jetzt alles wieder in Ordnung", sagte Pelé. Erst nach einer Entschuldigung des FIFA-Präsidenten Joseph S. Blatter hatten sich die Wogen geglättet.

Facebook, Twitter und Google+

Freund von 11FREUNDE werden