SID-IMAGES/AFP/ISSOUF SANOGO

WM | 12.10.2013

WM-Quali: Elfenbeinküste auf gutem Weg

Die Elfenbeinküste steht vor der dritten WM-Teilnahme in Folge. Die Mannschaft um Starspieler Didier Drogba gewann im Hinspiel der Afrika-Qualifikation gegen den Senegal mit 3:1.

Köln - Die Fußball-Nationalmannschaft der Elfenbeinküste steht vor der dritten WM-Teilnahme in Folge. Die Mannschaft um Starspieler Didier Drogba gewann im Hinspiel der Afrika-Qualifikation gegen den Senegal mit 3:1 (2:0). Im Rennen um eines der fünf afrikanischen Tickets nach Brasilien haben sich die "Elefanten" damit eine gute Ausgangsposition für das Rückspiel geschaffen.

Stürmer Drogba erzielte per Foulelfmeter die Führung für die Ivorer, Gervinho und Salomon Kalou sorgten für die weiteren Treffer. Der ehemalige Freiburger Papiss Demba Cissé erhielt dem Senegal durch sein Tor in der Schlussminute allerdings noch die Chance auf die WM-Teilnahme. Das Rückspiel am 16. November findet aufgrund einer Platzsperre der Senegalesen in Casablanca/Marokko statt.

Spannend gestaltet sich das Duell zwischen Burkina Faso und Algerien. Das Hinspiel entschied die burkinische Auswahl mit 3:2 (1:0) für sich. Stürmer Aristide Bance von Zweitligist Fortuna Düsseldorf sorgte kurz vor Schluss durch einen umstrittenen Handelfmeter für den knappen Sieg der Gastgeber, die sich bisher noch nie für eine WM-Endrunde qualifiziert haben.

WM | 16.06.2013

Augsburger Bancé hält Burkina Faso auf WM-Kurs

Der Augsburger Aristide Bancé hat Burkina Faso in der Qualifikation für die Fußball-Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien im Rennen gehalten.

Pointe Noire - Der Augsburger Aristide Bancé hat Burkina Faso in der Qualifikation für die Fußball-Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien im Rennen gehalten. Der FCA-Stürmer erzielte in der 38. Minute den Siegtreffer zum 1:0 (1:0)-Erfolg von Burkina Faso beim bisherigen Spitzenreiter Kongo (8 Punkte), der mit einem Sieg die dritte Quali-Runde erreicht hätte.

Durch den Auswärtserfolg kann Burkina Faso (10) mit einem Sieg zu Hause gegen Gabun (7) Anfang September alles klar machen und die 3. Quali-Runde erreichen. Gabun gewann am Samstag mit 4:1 gegen Niger (3), wobei Frankreich-Legionär Pierre-Emerick Aubameyang (St.-Etienne) gleich drei Elfmeter verwandelte.

England | 22.05.2013

Fulham verpflichtet auch Ex-Kölner Derek Boateng

Nach dem Kauf von Sascha Riether hat sich der FC Fulham die Dienste eines weiteren Ex-Spielers des 1. FC Köln gesichert. Derek Boateng wechselt ablösefrei nach London.

London - Nach dem Kauf des bislang ausgeliehenen Sascha Riether hat sich der englische Fußball-Erstligist FC Fulham die Dienste eines weiteren Ex-Spielers des 1. FC Köln gesichert. Der Europa-League-Finalist von 2010 nahm den ghanaischen Mittelfeldspieler Derek Boateng für zwei jahre unter Vertrag. Der 30-Jährige, der zuletzt in der Ukraine für Dnjepr Dnjepropetrowsk gespielt hatte, war in der Rückrunde 2008/09 zu zehn Bundesliga-Spielen für Köln gekommen.

Fulham gab zudem die Verpflichtung des venezolanischen Verteidigers Fernando Amorebieta von Athletic Bilbao bekannt. Der 28-Jährige ist wie Boateng ablösefrei.

England | 09.05.2013

Pelé: Ferguson eine "Legende"

Auch "König" Pelé hat die außergewöhnliche Lebensleistung von Sir Alex Ferguson gewürdigt. "Sir Alex, du bist eine Legende", schrieb der 72 Jahre alte Brasilianer bei Twitter.

Rio de Janeiro - Nach zahlreichen Fußball-Größen hat auch "König" Pelé die außergewöhnliche Lebensleistung von Sir Alex Ferguson gewürdigt. "Sir Alex, du bist eine Legende und dein Erfolg wird niemals übertroffen werden. Sir Alex, du warst mein Idealbild eines Trainers und bist ein leuchtendes Beispiel für alle nachfolgenden Generationen", schrieb der 72 Jahre alte Brasilianer bei Twitter. Ferguson (71), Teammanager bei Manchester United, hatte am Mittwoch seinen Abschied vom englischen Rekordmeister - nach über 26 Jahren bei den Red Devils - zum Saisonende bekanntgegeben.

International | 10.02.2013

Nigeria gewinnt Afrika-Cup

Nigeria hat zum dritten Mal in seiner Geschichte den Afrika-Cup gewonnen. In Johannesburg setzten sich die "Super Eagles" im Finale mit 1:0 (1:0) gegen Burkina Faso durch.

Johannesburg - Die Fußball-Nationalmannschaft von Nigeria hat zum dritten Mal in ihrer Geschichte den Afrika-Cup gewonnen. Im WM-Finalstadion von Johannesburg setzten sich die "Super Eagles" im Finale mit 1:0 (1:0) gegen die Überraschungsmannschaft aus Burkina Faso durch. Torschütze des goldenen Treffers war Sunday Mba (39.). Durch den ersten Titelgewinn seit 1994 gelang Nigerias Trainer Stephen Keshi als Zweitem das Kunststück, als Spieler und Trainer beim Kontinentalturnier zu triumphieren.

In der Neuauflage des Auftaktspiels der Gruppe C, in dem sich die westafrikanischen Teams mit 1:1 getrennt hatten, kamen beide zu Beginn nur schwer in Schwung. Besonders die burkinische Auswahl um den Augsburger Stürmer Aristide Bancé, die erstmalig im Finale stand, hatte mit der eigenen Nervosität zu kämpfen. Der Favorit aus Nigeria musste in Emmanuel Emenike verletzungsbedingt auf seinen besten Torjäger verzichten, beherrschte das Geschehen auf dem Platz, allerdings ohne dabei klare Chancen herauszuspielen.

Eine gelungene Einzelleistung kurz vor der Halbzeit reichte Nigeria zum Sieg: Mba nahm einen geblockten Schuss im gegnerischen Strafraum auf, lupfte ihn über seinen Gegenspieler und beförderte den Ball mit einem sehenswerten Volleyschuss ins lange Eck.

Nach der Pause bemühten sich die von Paul Put trainierten Burkiner nach Kräften um den Ausgleich, doch Nigeria, das auf dem Weg in sein siebtes Endspiel im Viertelfinale den Turnierfavoriten Elfenbeinküste ausgeschaltet hatte, stand in der Defensive sicher und ließ kaum Chancen zu. Die beste Gelegenheit zum Ausgleich für die "Stallions" hatte der ehemalige Kölner Wilfried Sanou, der mit seinem Flachschuss allerdings am glänzend parierenden Schlussmann Vincent Enyeama scheiterte.

Nachdem sich Nigeria für den letzten Afrika-Cup 2012 nicht qualifiziert hatte, gelang ihnen mit dem dritten Triumph ein eindrucksvolles Comeback, bei dem sich für Trainer Keshi ein Kreis schloss: 1994 hatte der 51-Jährige als Kapitän der "goldenen" nigerianischen Generation zusammen mit den ehemaligen Bundesligaspielern Jay-Jay Okocha und Sunday Oliseh seinen ersten Titel geholt. Vor Keshi war es lediglich dem Ägypter Mahmoud Al Gohari gelungen, die Trophäe als Spieler und Trainer zu gewinnen. Zuvor war Nigeria bereits im Jahr 1980 Afrika-Champion geworden.

International | 08.02.2013

Afrika-Cup: Pitroipa darf im Finale spielen

Der frühere Bundesliga-Profi Jonathan Pitropia darf im Finale des Afrika-Cups für Burkina Faso auflaufen. Dies entschied der afrikanische Fußballverband CAF.

Nelspruit - Der frühere Bundesliga-Profi Jonathan Pitropia darf im Finale des Afrika-Cups für Burkina Faso auflaufen. Dies entschied der afrikanische Fußballverband CAF. Der 26-Jährige hatte im Halbinale gegen Ghana (3:2 im Elfmeterschießen) wegen einer vermeintlichen Schwalbe im Strafraum Gelb-Rot gesehen, ist nun aber doch am Sonntag (19.00 Uhr) im Endspiel gegen Nigeria dabei.

"Die Rote Karte wurde aufgehoben", sagte CAF-Generalsekretär Hicham El Amrani. "Die ganze Welt hat gesehen, dass der Schiedsrichter nicht gut gepfiffen hat", hatte CAF-Präsident Issa Hayatou zuvor erklärt und dem früheren Freiburger und Hamburger Pitroipa Hoffnung gemacht. Schiedsrichter Slim Jedidi hatte zudem zugegeben, dass seine Entscheidung "ein Irrtum" gewesen sei.

Afrika-Cup | 08.02.2013

CAF-Präsident Hayatou macht Pitroipa Hoffnung

Jonathan Pitroipa aus Burkina Faso darf sich trotz seiner Gelb-Roten-Karte im Halbfinale des Afrika-Cups gegen Ghana Hoffnung auf die Teilnahme am Endspiel gegen Nigeria machen.

Nelspruit - Der frühere Bundesliga-Profi Jonathan Pitroipa aus Burkina Faso darf sich trotz seiner trotz seiner Gelb-Roten-Karte im Halbfinale des Afrika-Cups gegen Ghana (3:2 im Elfmeterschießen) verstärkt Hoffnung auf die Teilnahme am Endspiel am Sonntag gegen Nigeria machen. Issa Hayatou, Präsident des afrikanischen Fußballverbands CAF, erklärte öffentlich, dass der Platzverweis durch Schiedsrichter Slim Jedidi "ein Irrtum" gewesen sei.

"Die ganze Welt hat gesehen, dass der Schiedsrichter nicht gut gepfiffen hat", sagte Hayatou: "Mir wurde mitgeteilt, dass Jedidi einen Brief an den CAF-Generalsekretär geschrieben hat, in dem er seinen Irrtum zugegeben hat." Laut Hayatou wird sich die Disziplinar-Kommission der CAF am Freitag mit Burkina Fasos Einspruch in dem Fall befassen. Das Eingeständnis eines Irrtums durch den Schiedsrichter gehört grundsätzlich zu den wichtigen Voraussetzungen für eine Annullierung einer Tatsachen-Entscheidung des Referees.

Jedidi hatte den früheren Freiburger und Hamburger Pitroipa in der Partie am Mittwochabend in der 117. Minute für eine vermeintliche Schwalbe im Strafraum die zweite gelbe Karte gezeigt und des Feldes verwiesen. "Es gab einige skandalöse Entscheidungen", sagte Burkina Fasos Teammanager Gualbert Kabore.

Auch Ghanas 1:0-Führung per Foulelfmeter durch Wakaso Mubarak (13.) ging eine umstrittene Entscheidung Jedidis voraus. Nachdem der Augsburger Aristide Bancé (60.) in Nelspruit die Verlängerung erzwungen hatte, setzte sich Burkina Faso im Elfmeterschießen durch und erreichte erstmals das Endspiel des Afrika-Cups.

International | 07.02.2013

Pitroipa hofft trotz Gelb-Rot auf Finalteilnahme

Ex-Bundesliga-Profi Jonathan Pitropia aus Burkina Faso hofft trotz seiner Gelb-Roten-Karte im Halbfinale des Afrika-Cups gegen Ghana auf die Teilnahme am Endspiel gegen Nigeria.

Nelspruit - Der frühere Bundesliga-Profi Jonathan Pitroipa aus Burkina Faso hofft trotz seiner Gelb-Roten-Karte im Halbfinale des Afrika-Cups gegen Ghana (3:2 im Elfmeterschießen) auf die Teilnahme am Endspiel am Sonntag gegen Nigeria. Wie Teammanager Gualbert Kabore mitteilte, hat der Fußball-Verband des westafrikanischen Landes Einspruch gegen den Platzverweis eingelegt.

Schiedsrichter Slim Jedidi hatte Pitroipa in der Partie am Mittwochabend in der 117. Minute für eine vermeintliche Schwalbe im Strafraum die zweite gelbe Karte gezeigt und des Feldes verwiesen. "Es gab einige skandalöse Entscheidungen", sagte Kabore.

Auch Ghanas 1:0-Führung per Foulelfmeter durch Wakaso Mubarak (13.) ging eine umstrittene Entscheidung Jedidis voraus. Nachdem der Augsburger Aristide Bancé (60.) in Nelspruit die Verlängerung erzwungen hatte, setzte sich Burkina Faso im Elfmeterschießen durch und erreichte erstmals das Endspiel des Afrika-Cups.

International | 02.02.2013

Afrika-Cup: Südafrika gescheitert, Ghana weiter

Gastgeber Südafrika musste beim Afrika-Cup seinen Traum vom zweiten Heimsieg begraben, dagegen steht das Fußball-Team Ghanas im Halbfinale der Kontinentalmeisterschaft.

Port Elizabeth - Gastgeber Südafrika musste beim Afrika-Cup seinen Traum vom zweiten Heimsieg begraben, dagegen steht das Fußball-Team Ghanas zum vierten Mal in Folge im Halbfinale der Kontinentalmeisterschaft. Die Südafrikaner unterlagen im Viertelfinale in Durban gegen Mali im Elfmeterschießen mit 1:3. Mit zwei gehaltenenen Elfmetern avancierte Malis Torhüter Soumbeïla Diakité zum Matchwinner der Partie.

In der regulären Spielzeit hatte Tokelo Rantie (31.) die Bafana Bafana, die 1996 vor heimischem Publikum ihren bisher einzigen Sieg bei einem Afrika-Cup feierten, in Führung gebracht. Doch Seydou Keita gelang für Mali in der 58. Minute der Ausgleich. Nach einer torlosen Verlängerung erwiesen sich die Westafrikaner als treffsicherer vom Punkt. In der Vorschlussrunde trifft Mali auf die Elfenbeinküste oder Nigeria, die am Sonntag aufeindertreffen.

Ghana setzte sich in der Runde der letzten Acht in der Hafenstadt Port Elizabeth mit viel Mühe 2:0 (0:0) gegen die Überraschungsmannschaft des Inselstaates Kapverden durch. Für die Entscheidung sorgte Doppeltorschütze Wakaso Mubarak mit seinen Treffern in der 54. Minute per Foulelfmeter sowie in der Nachspielzeit.

Ghana, das den Afrika-Cup zuletzt 1982 gewinnen konnte, trifft im Halbfinale am kommenden Mittwoch in Nelspruit auf den Sieger der Begegnung am Sonntag zwischen Burkina Faso und Togo.

International | 23.11.2012

Weltenbummler Pfister feiert 75. Geburtstag

Bei der WM 2006 sorgte er für dicke Schlagzeilen und bei 19 verschiedenen Arbeitgebern hat er seit 1961 seine Spuren hinterlassen - Otto Pfister feiert seinen 75. Geburtstag.

Köln - Bei der WM 2006 sorgte er für dicke Schlagzeilen, bei 19 verschiedenen Arbeitgebern hat er seit 1961 seine Spuren hinterlassen, und um einen flotten Spruch war er nie verlegen - Fußball-Weltenbummler Otto Pfister feiert am Samstag seinen 75. Geburtstag.

In seiner aktiven Zeit spielte der gebürtige Kölner zunächst in seiner Heimat. Der Angreifer lief für Viktoria und den VfL Köln auf. Dann wechselte der gelernte Maschinenbauer 1959 in die Schweiz, wo er seit dieser Zeit trotz seiner Engagements auf der ganzen Welt seinen Lebensmittelpunkt hat.

Pfister trainierte als Nationaltrainer unter anderem Ruanda, den Senegal, die Elfenbeinküste, Ghana, Bangladesch, Saudi-Arabien, Togo und Kamerun. Zuletzt heuerte der Coach im vergangenen Jahr auf Trinidad und Tobago an. Die erhoffte Qualifikation für die WM 2014 in Brasilien verpasste Pfister mit dem Karibikstaat allerdings.

Die Endrunde in seinem Heimatland wird Pfister dagegen immer in Erinnerung bleiben. Damals sorgte Afrikas Trainer des Jahres 1992 mit Togo für mächtig Wirbel. Erst war Pfister in einer Nacht- und Nebelaktion drei Tage vor der WM-Premiere der Westafrikaner wegen eines Prämienstreits zwischen Mannschaft und Verband zurückgetreten, dann saß er auf Wunsch der Spieler nach einer Rolle rückwärts doch auf der Bank.

Von Oktober 2007 bis Mai 2009 arbeitete Pfister als Nationaltrainer Kameruns. Bei der Afrikameisterschaft 2008 führte er seine Mannschaft ins Finale und wurde Vize-Afrikameister. Er kündigte sein Engagement allerdings fristlos, als der Verband seinen Trainerstab ohne sein Wissen ausgetauscht hatte, während Pfister zur Spielerbeobachtung nach Griechenland gereist war.

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