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England | 14.09.2013

Özil-Debüt: Erste Vorlage nach 614 Sekunden

Gerade einmal zehn Minuten hat Mesut Özil bei seinem Debüt für den ersten Scorerpunkt benötigt. Der Nationalspieler bereitete den Führungstreffer nach 614 Sekunden vor.

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Köln - Gerade einmal zehn Minuten hat Nationalspieler Mesut Özil bei seinem Debüt in der Premier League für den ersten Scorerpunkt benötigt. Der Neuzugang des FC Arsenal bereitete beim 3:1 (1:0)-Sieg der Londoner beim FC Sunderland den Führungstreffer von Olivier Giroud nach 614 Sekunden gekonnt mit einem flachen Pass von der linken Außenbahn vor.

Überhaupt durfte sich Özil, der erst vor knapp zwei Wochen von Real Madrid gewechselt war, bereits voll in seinem Element fühlen: Druckvoll schnürten die Gunners ihren Gegner über weite Strecken des Spiels ein. Özil hatte von Beginn an viele Ballkontakte, glänzte durch sehenswerte Zuspiele und führte fast alle wichtigen Standardsituationen aus. Nach 80 Minuten wurde der Nationalspieler unter stehenden Ovationen entkräftet ausgewechselt. Noch am Freitag hatte Özil wegen einer Erkältung beim Training gefehlt. Teammanager Arsène Wenger war voll des Lobes: "Er hat eine überragende erste Halbzeit gespielt. Danach ist er körperlich etwas abgefallen, aber insgesamt war er großartig."

Sein deutscher Teamkollege Per Mertesacker fehlte dagegen wegen einer Virusinfektion, meldete sich nach dem Spiel aber via Facebook zu Wort: "Jawoll, das ist die Medizin, die ich brauche! Super Jungs!" Lukas Podolski fällt mit einer Oberschenkelverletzung noch länger aus. U19-Nationalspieler Serge Gnabry saß 90 Minuten auf der Bank der Gunners. Die weiteren Treffer für Arsenal erzielte Aaron Ramsey mit einem Doppelpack nach der Pause (67./76.), die Londoner eroberten zunächst die Tabellenführung.

Manchester United landete drei Tage vor dem Champions-League-Auftakt gegen Bayer Leverkusen einen mühsamen Pflichtsieg. Die Mannschaft von Teammanager David Moyes besiegte am 4. Spieltag Crystal Palace mit 2:0 (1:0). Nachdem Robin van Persie kurz vor der Pause per Strafstoß den Bann gebrochen hatte, sorgte Wayne Rooney neun Minuten vor dem Ende mit einem direkten Freistoß für den Endstand. Manchester spielte ab der 44. Minute nach einer Roten Karten gegen Crystals Kagisho Dikgacoi in Überzahl.

Uniteds Lokalrivale Manchester City kam bei Stoke City mit dem ehemaligen deutschen Nationalspieler Robert Huth in der Startelf und dem eingewechselten Ex-Bremer Marko Arnautovic nicht über ein 0:0 hinaus. Tottenham Hotspur siegte im ersten Spiel nach dem Verkauf von Gareth Bale 2:0 (1:0) gegen Norwich City, Lewis Holtby wurde nach 71 Minuten für Neuzugang Christian Eriksen eingewechselt, der frühere Hoffenheimer Gylfi Sigurdsson traf doppelt.

Außerdem siegte Newcastle United 2:1 (1:0) bei Aston Villa. Der FC Fulham mit Sascha Riether und Dimitar Berbatow in der Startelf spielte 1:1 (1:0) gegen West Bromwich Albion, Hull City und Cardiff City trennten sich 1:1 (1:0).

England | 15.08.2013

Wenger verspricht neue Spieler für Arsenal

Teammanager Arsene Wenger vom FC Arsenal hat weitere Neuzugänge angekündigt. "Wir sind aktiv und werden bis zum Ende der Transferperiode tätig", sagte der Franzose.

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Köln - Teammanager Arsene Wenger vom FC Arsenal hat weitere Neuzugänge angekündigt. "Wir sind aktiv und werden bis zum Ende der Transferperiode tätig", sagte der Franzose. Bislang hat der Klub aus der englischen Fußball-Premier-League einzig den französischen Junioren-Nationalspieler Yaya Sanogo verpflichtet, große Namen wie Liverpools Luis Suarez, Wayne Rooney oder der zum SSC Neapel gewechselte Gonzalo Higuaín kursierten bisher nur als Gerüchte.

Die seit acht Jahren titellosen Londoner um die deutschen Nationalspieler Per Mertesacker und Lukas Podolski haben durch zusätzliche Einnahmen aus dem Emirates-Stadion, den TV-Rechten und Sponsorverträgen laut The Sun in den kommenden beiden Spielzeiten jeweils rund 80 Millionen Euro für Transfers zur Verfügung.

England | 13.07.2013

Wenger will Arsenal die Treue halten

Arsène Wenger sieht seine Zukunft als Teammanager auch nach 17 Jahren weiter beim englischen Erstligisten FC Arsenal mit den Nationalspielern Lukas Podolski und Per Mertesacker.

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London - Arsène Wenger sieht seine Zukunft als Teammanager auch nach 17 Jahren weiter beim englischen Fußball-Erstligisten FC Arsenal mit den Nationalspielern Lukas Podolski und Per Mertesacker. Der Franzose, der den Klub 1996 übernommen und zu drei Meisterschaften geführt hatte, befindet sich in Vertragsgesprächen mit den Nordlondonern. "Mein Herz gehört Arsenal", sagte Wenger der englischen Zeitung Guardian am Samstag: "Ich möchte gerne länger hier bleiben und habe auch schon mit Geschäftsführer Ivan Gazidis gesprochen. Es ist alles okay." Wengers Kontrakt läuft im Juni 2014 aus.

In den vergangenen Jahren stand der 63-Jährige wegen ausbleibender Erfolge öfter in der Kritik, den bislang letzten Titel gewann Arsenal 2005 (FA Cup). Zuletzt wurde Wenger mit dem neureichen französischen Meister Paris St. Germain in Verbindung gebracht. "Diese Verbindung wird nur hergestellt, weil ich Franzose bin und die Besitzer kenne", sagte Wenger.

3. Liga | 13.06.2013

SV 07 Elversberg verpflichtet Gotthardt

Drittliga-Aufsteiger SV 07 Elversberg hat Nachwuchsspieler Gianni Gotthardt unter Vertrag genommen. Der 18 Jahre alte Mittelfeldspieler kommt von 1860 München II.

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Elversberg - Drittliga-Aufsteiger SV 07 Elversberg hat Nachwuchsspieler Gianni Gotthardt unter Vertrag genommen. Der 18 Jahre alte Mittelfeldspieler kommt von 1860 München II. Der Kontrakt mit Angreifer Abedin Krasniqi, der in den vergangenen beiden Regionalliga-Spielzeiten 28 Tore erzielte, wird dagegen nicht verlängert.

International | 24.04.2013

Drei Spiele Sperre für Spartak-Trainer Karpin

Waleri Karpin ist mit einer Sperre von drei Spielen belegt worden. Der Trainer von Spartak Moskau war mit Schiedsrichter Sergej Karassew aneinander geraten.

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Moskau - Spartak Moskaus Trainer Waleri Karpin ist vom russischen Fußball-Verband mit einer Sperre von drei Spielen belegt worden. Der 44-Jährige war am vergangenen Sonntag im Derby bei ZSKA Moskau (2:2) heftig mit Schiedsrichter Sergej Karassew aneinander geraten und musste sogar von Ordnern zurückgehalten werden. Außerdem wurde Karpin zu einer Geldstrafe in Höhe von 100.000 Rubel (2400 Euro) verurteilt. "Wenigstens habe ich von dort einen besseren Überblick", sagte Karpin lapidar. Vizemeister Spartak belegt in der Premier Liga derzeit Rang fünf.

International | 28.02.2013

Absteiger Glasgow Rangers darf Titel behalten

Der schottische Fußball-Rekordmeister Glasgow Rangers darf nach seiner Zwangsversetzung in die vierte Liga zumindest alle seine Titel behalten.

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Glasgow - Der schottische Fußball-Rekordmeister Glasgow Rangers darf nach seiner Zwangsversetzung in die vierte Liga zumindest alle seine Titel behalten. Allerdings belegte die schottische Premier League (SPL) die frühere Rangers-Betreibergesellschaft Oldco wegen nicht gemeldeter Zahlungen in Form von steuerfreien Darlehen aus einem Fond zwischen 2000 und 2011 mit einer Strafe von 250.000 Pfund (ca. 289.000 Euro). Die Abmachungen hätten nach den Regeln der SPL und des schottischen Fußball-Verbandes SFA offen gelegt werden müssen.

Eine unabhängige Kommission entschied, dass die Rangers durch die Zahlungen keinen Wettbewerbsvorteil erzielt hätten, weshalb die ab Beginn der Saison 2000/01 gewonnenen fünf Meisterschaften bei Glasgow bleiben. Der 54-malige schottische Meister war nach seiner Insolvenz zur Saison 2012/13 in vierte Liga zurückgestuft worden.

International | 13.07.2012

Insolvente Rangers in Liga vier zurückgestuft

Der schottische Meister Glasgow Rangers ist wegen finanzieller Probleme in die vierte Liga zurückgestuft worden und stürzt dadurch den gesamten schottischen Fußball in eine Krise.

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Glasgow - Der schottische Rekordmeister Glasgow Rangers ist wegen seiner finanziellen Probleme in die vierte Liga zurückgestuft worden und hat dadurch den gesamten schottischen Fußball in eine gewaltige Krise gestürzt. Die schottische Fußball-Liga (SFL) entschied am Freitag nach einer mehrstündigen Sitzung im Hampden Park, dass der insolvente 54-malige schottische Champion, der rund 170 Millionen Euro Schulden angehäuft hat, in Liga vier einen Neubeginn starten muss. Dies teilte Ligachef David Longmuir mit.

Die schottische Premier League (SPL) hatte am 4. Juli Glasgow wegen der akuten wirtschaftlichen Probleme von der Meisterrunde ausgeschlossen. Laut Informationen der schottischen Sun droht den Profivereinen nach der Verbannnung der Reangers in die vierte Liga insgesamt ein Verlust von mehr als 100 Millionen Euro.

International | 18.06.2012

Kein Geld: Glasgow Rangers bangen um Spielbetrieb

Schottlands insolventer Fußball-Rekordmeister Glasgow Rangers muss aufgrund seiner finanziellen Probleme um seinen Platz in der heimischen Premier League zittern.

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Glasgow (Schottland) - Schottlands insolventer Fußball-Rekordmeister Glasgow Rangers muss aufgrund seiner finanziellen Probleme um seinen Platz in der heimischen Premier League zittern. Die schottische Liga veröffentlichte am Montag einen Spielplan für die kommende Saison, in dem für die jeweiligen Paarungen statt der Rangers lediglich "Verein 12" aufgeführt wird.

Ob die mit insgesamt 166,05 Millionen Euro verschuldeten Rangers, deren 54 Meister-Titel Weltrekord sind, nach der Übernahme durch ein Konsortium um den Engländer Charles Green noch nachträglich in den Spielkalender aufgenommen werden, entscheidet die schottische Liga erst noch zu einem späteren Zeitpunkt.

Im Falle des endgültigen Ausschlusses der Rangers kämen als Ersatz der ursprüngliche Erstliga-Absteiger Dunfermline Athletic oder der Zweitliga-Zweite FC Dundee in Betracht. Glasgow, das alleine beim schottischen Fiskus mit 115,25 Millionen Euro in der Kreide steht, muss aufgrund seiner im vergangenen Februar eröffneten Insolvenz bereits eine dreijährige Sperre für europäische Wettbewerbe fürchten.

International | 12.06.2012

Rangers droht Sperre für europäische Wettbewerbe

Dem schottischen Fußball-Rekordmeister Glasgow Rangers droht eine Drei-Jahres-Sperre für europäische Wettbewerbe.

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Glasgow - Dem schottischen Fußball-Rekordmeister Glasgow Rangers droht eine Drei-Jahres-Sperre für europäische Wettbewerbe. Der britische Fiskus hatte am Dienstag als einer der großen Gläubiger den Plan abgelehnt, wonach dem insolventen Renommierklub die hohen Steuerschulden erlassen werden sollten.

Insolvenzverhalter Paul Clark kündigte an, dass der 140 Jahre alte Traditionsverein dennoch überleben und seine Spiele weiter im Ibrox Park austragen könnte. Dazu müsste der 54-malige Meister in seiner jetzigen Struktur jedoch aufgelöst werden. "Der Klub wird nicht so weitergeführt wie bislang, sondern in eine neue Unternehmenstruktur geführt", sagte Clark.

Dazu sollen die anderen Klubs der ersten schottischen Liga darüber entscheiden, ob die Rangers in ihrer neuen Unternehmensform in der ersten Liga bleiben können. Sollte das nicht so geschehen, droht dem Klub der Absturz in die Tiefen des schottischen Fußballs.

Die britische Steuerbehörde HNRC ist der Ansicht, dass die Auflösung der jetzigen Vereinsform gerechter sei als die Stundung der hohen Schulden. Gläubiger des Fußball-Klubs würden mehr von ihrem Geld zurückbekommen. "Rangers kann einen Neuanfang machen", sagte ein Sprecher der Steuerbehörde.

Die Rangers hatten im Februar Insolvenz angemeldet. Insgesamt soll der Fiskus eine Steuernachzahlungen in Höhe von knapp 59 Millionen Euro fordern. Zudem war der Traditionsklub von der schottischen Premier League zehn Punkte abgezogen worden. Erzrivale Celtic Glasgow sicherte sich dadurch schon fünf Spieltage vor Saisonende den 43. Meistertitel.

International | 25.04.2012

Schottland: Sportgericht unter Polizeischutz

Das Sportgericht des Schottischen Fußball-Verbandes ist unter Polizeischutz gestellt worden, nachdem der Verband die Glasgow Rangers mit einem Transferverbot belegt hatte.

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Glasgow - Das Sportgericht des Schottischen Fußball-Verbandes SFA ist unter Polizeischutz gestellt worden. Einen Tag nachdem der Verband den Rekordmeister Glasgow Rangers mit einem zwölfmonatigen Transferverbot belegt hatte, reagierten die Behörden damit auf Drohungen gegen die Entscheidungsträger. "Wir machen uns ernsthafte Sorgen um die Sicherheit der Mitglieder", sagte ein SFA-Sprecher.

Im Rahmen der Strafmaßnahmen war dem insolventen Klub eine Geldstrafe in Höhe von 160.000 Pfund (195.000 Euro) auferlegt worden. Der 54-malige Meister hatte im Februar in Edinburgh die nötigen Papiere für eine Insolvenzverwaltung eingereicht, weil der britische Fiskus Steuernachzahlung in Höhe von 49 Millionen Pfund (knapp 59 Millionen Euro) fordert. Zudem waren den Rangers von der schottischen Premier League zehn Punkte abgezogen worden.

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