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England | 15.05.2013

Ferdinand tritt aus Nationalmannschaft zurück

Innenverteidiger Rio Ferdinand (34) vom englischen Fußball-Meister Manchester United hat seinen Rücktritt aus der Nationalmannschaft bekannt gegeben.

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Manchester - Innenverteidiger Rio Ferdinand (34) vom englischen Fußball-Meister Manchester United hat seinen Rücktritt aus der Nationalmannschaft bekannt gegeben. "Nach langen Überlegungen habe ich mich dazu entschlossen, meine Nationalmannschaftskarriere zu beenden", wird der 81-malige Nationalspieler in einer Mitteilung der Red Devils zitiert.

"Im Alter von 34 Jahren wird es Zeit, den jüngeren Spielern Platz zu machen. Nun kann ich mich auf meine Klub-Karriere konzentrieren", sagte Ferdinand, der zuletzt im Juni 2011 im Spiel gegen die Schweiz für die Three Lions auflief. "Es ist wichtig, jemandem wie Rio Anerkennung zu zollen und seine Erfolge, 14 Jahre lang auf höchstem Niveau in Englands Nationalmannschaft zu spielen, anzuerkennen", sagte Englands Teammanager Roy Hodgson.

Ferdinand wurde bei seinem Debüt im Nationaldress gegen Kamerun 1997 mit 19 Jahren Englands jüngster Verteidiger in der Geschichte. Er nahm an insgesamt drei Weltmeisterschaften teil.

England | 14.05.2013

Podolski schießt Pokalsieger Wigan in die 2. Liga

Lukas Podolski und der FC Arsenal haben den englischen Sensations-Pokalsieger Wigan Athletic in die zweite Liga geschossen.

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London - Lukas Podolski und der FC Arsenal haben den englischen Sensations-Pokalsieger Wigan Athletic in die zweite Liga geschossen. Der deutsche Fußball-Nationalspieler erzielte beim 4:1 (1:1)-Heimsieg gegen die "Latics" seinen ersten Liga-Doppelpack für die Londoner (11./68.). Während Arsenal einen Spieltag vor Saisonende auf Platz vier kletterte, ist Wigans Abstieg nur drei Tage nach dem größten Tag der Vereinsgeschichte besiegelt.

Wigan, das am Samstag in Wembley überraschend 1:0 gegen Manchester City gewonnen hatte, schöpfte nur nach dem Ausgleich durch Shaun Maloney (45.) kurz Hoffnung. Podolskis Saisontore Nummer zehn und elf sowie Theo Walcott (63.) und Aaron Ramsey (71.) beendeten jedoch das Erstliga-Abenteuer des Außenseiters, der 2005 erstmals in die Premier League aufgestiegen war. Den Klassenerhalt geschafft haben Aston Villa und der FC Sunderland.

Der entthronte Meister Manchester City gewann derweil keine 24 Stunden nach der Entlassung von Teammanager Roberto Mancini 2:0 (1:0) bei Absteiger FC Reading. Der Argentinier Sergio Agüero (41.) und der Ex-Wolfsburger Edin Dzeko (88.) trafen für die Citizens, die vom bisherigen Assistenten Brian Kidd betreut wurden. City steht damit hinter dem Lokalrivalen United als Vize-Meister fest, Aufsteiger Reading wäre auch bei einem Sieg nicht mehr zu retten gewesen.

England | 11.05.2013

West Ham verlängert mit Manager Allardyce

Der englische Fußball-Erstligist West Ham United hat den Kontrakt mit Teammanager Sam Allardyce verlängert, der 58-Jährige unterschrieb einen neuen Zweijahresvertrag.

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London - Der englische Fußball-Erstligist West Ham United hat den Kontrakt mit Teammanager Sam Allardyce verlängert, der 58-Jährige unterschrieb einen neuen Zweijahresvertrag. Allardyce, vorher unter anderem bei den Blackburn Rovers und bei Newcastle United tätig, steht seit 2011 bei den "Hammers" an der Seitenlinie und schaffte in seiner ersten Saison den Wiederaufstieg in die Premier League. Momentan stehen die Londoner im gesicherten Tabellenmittelfeld, Anfang Mai wurde der Klassenerhalt bereits gesichert.

England | 09.05.2013

Moyes folgt bei ManUnited auf Ferguson

David Moyes wird beim englischen Fußball-Rekordmeister Manchester United Nachfolger des legendären Teammanagers Sir Alex Ferguson.

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Manchester - David Moyes wird beim englischen Fußball-Rekordmeister Manchester United Nachfolger des legendären Teammanagers Sir Alex Ferguson. Die Verpflichtung des 50-jährigen Schotten vom Liga-Rivalen FC Everton gab ManUnited am Donnerstag bekannt. Moyes trainiert Everton seit 2002, zuvor war der frühere Innenverteidiger vier Jahre beim ersten englischen Meister Preston North End tätig.

Ferguson (71), ebenfalls Schotte, hatte am Mittwoch seinen Rückzug zum Saisonende nach fast 27 Jahren als Teammanager von United angekündigt.

England | 09.05.2013

Petrow tritt nach Leukämie-Diagnose zurück

Knapp 14 Monate nach seiner Leukämie-Erkrankung hat Stilijan Petrow vom englischen Erstligisten Aston Villa seinen Rücktritt erklärt.

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Birmingham - Knapp 14 Monate nach seiner Leukämie-Erkrankung hat Stilijan Petrow vom englischen Erstligisten Aston Villa seinen Rücktritt erklärt. "Fußball war, neben meiner Familie, die Liebe meines Lebens. Daher unternehme ich diesen Schritt nur schweren Herzens", teilte der 33-Jährige in einem Statement mit, das Villa am Donnerstag auf seiner Homepage veröffentlichte. Der Bulgare will künftig in einer Stiftung Menschen mit einem ähnlichen Schicksal helfen.

In seinem Statement erinnerte Petrow noch einmal an die Geschehnisse rund um die Diagnose im März 2012. "Zunächst dachte ich an eine Erkältung, doch es stellte sich als etwas heraus, das mein Leben verändern sollte. Ich spielte 90 Minuten gegen Arsenal und fühlte mich danach schlapp. Ich dachte an nichts Ernstes. Die Diagnose war dann ein Schock", so Petrow, der nach einer intensiven Chemotherapie vor einer zweijährigen Behandlungsphase mit weniger starken Medikamenten steht.

Der Mittelfeldspieler bedankte sich bei seiner Familie, Mitspielern, Ärzten, Gott ("Er hat mir die Möglichkeit gegeben, weiter bei meiner Familie zu sein") und den Fans, die seit seiner Erkrankung in jedem Spiel in Anlehnung an Petrows Rückennummer während der 19. Spielminute durchgehend klatschen.

England | 08.05.2013

Nach 27 Jahren: Ferguson tritt bei ManUnited ab

Der legendäre Teammanager Sir Alex Ferguson wird nach 27 Jahren beim englischen Fußball-Rekordmeister Manchester United zum Saisonende abtreten.

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Manchester - Eine Legende tritt ab: Teammanager Sir Alex Ferguson wird nach 27 Jahren beim englischen Fußball-Rekordmeister Manchester United zum Saisonende aufhören. Das gab der 71-jährige Schotte am Mittwoch auf der Vereinshomepage bekannt. "Ich habe mir die Entscheidung nicht leicht gemacht, aber es ist der richtige Zeitpunkt", sagte Ferguson.

Vor eineinhalb Wochen hatte er ManUnited zum 20. Meistertitel geführt, für Ferguson war es der 49. Titel als Vereinstrainer. Ferguson gewann mit Manchester 38 Trophäen, darunter zweimal die Champions League, 13-mal die Meisterschaft und fünfmal den FA-Cup. Sein letztes Spiel als Teammanager wird das Duell mit West Bromwich Albion am 19. Mai sein - dann steht Ferguson zum 1500. Mal als Coach an der Seitenlinie. Anschließend wird er in den Vorstand des Klubs aufrücken und United als Botschafter erhalten bleiben.

"Für mich ist es wichtig, den Verein in bestmöglicher Verfassung zu hinterlassen - und ich denke, das tue ich", sagte Ferguson: "Die Qualität dieser Meistermannschaft und das Alter des Teams garantieren auch langfristig weiteren Erfolg auf höchstem Niveau. Der Verein steht vor einer glänzenden Zukunft."

Der Klub gab noch keinen Hinweis darauf, wer auf Ferguson folgen könnte, die Presse spekuliert über David Moyes vom FC Everton. Auch Jürgen Klopp vom Champions-League-Finalisten Borussia Dortmund wird in den englischen Medien gehandelt. "United hat Klopp an die Spitze der Nachfolgeliste für Ferguson gesetzt", schreibt der Mirror. Der Guardian sieht Klopp bei Manchester als "den Mann im Scheinwerferlicht". Klopp hat zuletzt allerdings immer wieder betont, seinen bis 2016 laufenden Vertrag beim BVB erfüllen zu wollen.

England | 26.04.2013

Wenger: "Winterpause hilft deutschen Vereinen"

Arsène Wenger vom englischen Premier-League-Klub FC Arsenal sieht in der Winterpause einen entscheidenden Grund für die jüngsten Erfolge des deutschen Fußballs.

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London - Arsène Wenger vom englischen Premier-League-Klub FC Arsenal sieht in der Winterpause einen entscheidenden Grund für die jüngsten Erfolge des deutschen Fußballs. "Diese Pause hilft deutschen Vereinen und auch der Nationalmannschaft. Das zeigt sich jedes Jahr im März und April. Besonders im April", sagte Arsenals Teammanager auf der Klubhomepage. Anders als in Deutschland gibt es auf der Insel und auch in Spanien keine echte Winterpause.

"Englische oder spanische Klubs haben dadurch einen klaren Nachteil", so Wenger weiter: "Gerade Nationalspieler profitieren von diesen zwei oder drei Wochen im Winter, da auch die Nationalmannschaft eine Pause einlegt. Im Sommer ist dagegen eine Erholung oft nicht möglich, da große Turniere anstehen."

Bayern München und Borussia Dortmund hatten im Halbfinale der Champions League mit Siegen gegen die spanischen Topklubs FC Barcelona und Real Madrid für Aufsehen gesorgt. Für die englischen Teilnehmer Arsenal, Manchester City, FC Chelsea und Manchester United war dagegen spätestens im Achtelfinale Schluss.

England | 21.04.2013

Mertesacker trifft zum Sieg, ManUnited vor Titel

Fußball-Nationalspieler Per Mertesacker hat den FC Arsenal zum Derbysieg beim FC Fulham geschossen. Der Innenverteidiger erzielte beim 1:0 (1:0) das Führungstor.

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Köln - Fußball-Nationalspieler Per Mertesacker hat den FC Arsenal zum Derbysieg beim FC Fulham geschossen. Der Innenverteidiger erzielte beim 1:0 (1:0) das Führungstor. Lukas Podolski saß zunächst erneut nur auf der Bank und kam gegen die frühzeitig in Unterzahl spielenden Gastgeber erst in der 71. Minute ins Spiel. Unterdessen hat Manchester United dank des Patzers des Lokalrivalen und Titelverteidigers ManCity bei Tottenham (1:3) die Chance, mit einem Sieg am Montag gegen Aston Villa vorzeitig die Meisterschaft zu feiern.

Arsenal-Teammanager Arsène Wenger hatte Mertesacker vor der Partie in Schutz gegen die aufkommende Kritik genommen. "Vielleicht ist er weniger elegant und der visuelle Eindruck weniger ansprechend, aber er ist effizient und intelligent", sagte Wenger und sollte recht behalten. Mertesacker staubte in der 43. Minute mit seinem vierten Saisontor zum 1:0 ab und verteidigte in der Folge umsichtig den knappen Vorsprung.

Teammanager Martin Jol warf in der Schlussphase alles nach vorne und ließ die früheren Bundesligastars Mladen Petric und Dimitar Berbatow nebeneinander stürmen. Alle Offensivbemühungen halfen jedoch nichts, obwohl Arsenals Olivier Giroud in der Nachspielzeit noch die Rote Karte sah.

Fulham, das ohne den angeschlagenen Sascha Riether (Wadenprobleme) angetreten war, hatte sich allerdings bereits in der zwölften Minute selbst geschwächt. Steven Sidwell flog wegen eines harten Einsteigens im Mittelkreis gegen Mikel Arteta mit Rot vom Platz. Arsenal liegt auch des Punktverlusts des FC Chelsea nun mit 63 Punkten auf Rang drei, der zur direkten Teilnahme an der Champions League berechtigt.

Im Spitzenspiel hat Manchester City durch die Niederlage bei Tottenham Hotspur dem Lokalrivalen und Tabellenführer United die Meisterschaft auf dem Silbertablett serviert. Die Citizens führten zwar früh durch einen Treffer des Franzosen Samir Nasri (5.) 1:0, Clint Dempsey, Jermain Defoe und der genesene Gareth Bale drehten das Spiel dann aber zwischen der 75. und 82. Minute. "Es ist vorbei und ein verdienter Titel. Trotzdem ist United nicht besser als wir", sagte City-Trainer Roberto Mancini.

Sein Team hat weiter 13 Punkte Rückstand auf die "Red Devils", die am Montag gegen Aston Villa spielen und mit einem Sieg ihren 20. Meistertitel feiern können. Tottenham liegt auf Platz vier, nur noch einen Punkt hinter dem FC Chelsea. Der Ex-Schalker Lewis Holtby wurde nach einer Stunde eingewechselt und war aktiv an der Aufholjagd beteiligt.

Am Sonntagabend verpasste es der FC Chelsea wegen eines Last-Minute-Gegentreffers, sich Rang drei zurückzuerobern. Liverpools Luis Suérez sorgte mit seinem 23. Saisontreffer in der sechsten Minute der Nachspielzeit für das 2:2 (0:1) und damit für zwei verlorene Punkte der Londoner. Zuvor trafen Oscar (26.) und Eden Hazard (57., Elfmeter) für Chelsea, Daniel Sturridge glich nach 52 Minuten zum ersten Mal für die "Reds" aus.

Ex-Nationalspieler Robert Huth gewann derweil mit Stoke City beim Tabellenvorletzten Queens Park Rangers 2:0 (1:0). Einen Rückschlag im Kampf um die Europa League musste der FC Everton nach der 0:1 (0:1)-Niederlage bei AFC Sunderland einstecken.

Außerdem trennten sich Swansea City und FC Southampton torlos sowie West Bromwich Albion und Newcastle United 1:1 (0:1). Norwich City bezwang das Schlusslicht FC Reading 2:1 (0:0), und West Ham United gewann gegen Wigan Athletic 2:0 (1:0).

England | 21.04.2013

England: Mertesacker trifft zum Sieg

Fußball-Nationalspieler Per Mertesacker hat den FC Arsenal zum Derbysieg beim FC Fulham geschossen. Der Innenverteidiger erzielte beim 1:0 (1:0) das Führungstor.

Text: SID Bild: SID-IMAGES/AFP/IAN KINGTON

London - Fußball-Nationalspieler Per Mertesacker hat den FC Arsenal zum Derbysieg beim FC Fulham geschossen. Der Innenverteidiger erzielte beim 1:0 (1:0) das Führungstor. Lukas Podolski saß zunächst erneut nur auf der Bank und kam gegen die frühzeitig in Unterzahl spielenden Gastgeber erst in der 71. Minute ins Spiel. Unterdessen hat Manchester United dank des Patzers des Lokalrivalen und Titelverteidigers ManCity bei Tottenham (1:3) die Chance, mit einem Sieg am Montag gegen Aston Villa vorzeitig die Meisterschaft zu feiern.

Arsenal-Teammanager Arsène Wenger hatte Mertesacker vor der Partie in Schutz gegen die aufkommende Kritik genommen. "Vielleicht ist er weniger elegant und der visuelle Eindruck weniger ansprechend, aber er ist effizient und intelligent", sagte Wenger und sollte recht behalten. Mertesacker staubte in der 43. Minute mit seinem vierten Saisontor zum 1:0 ab und verteidigte in der Folge umsichtig den knappen Vorsprung.

Teammanager Martin Jol warf in der Schlussphase alles nach vorne und ließ die früheren Bundesligastars Mladen Petric und Dimitar Berbatow nebeneinander stürmen. Alle Offensivbemühungen halfen jedoch nichts, obwohl Arsenals Olivier Giroud in der Nachspielzeit noch die Rote Karte sah.

Fulham, das ohne den angeschlagenen Sascha Riether (Wadenprobleme) angetreten war, hatte sich allerdings bereits in der zwölften Minute selbst geschwächt. Steven Sidwell flog wegen eines harten Einsteigens im Mittelkreis gegen Mikel Arteta mit Rot vom Platz. Arsenal liegt nun mit 63 Punkten auf Rang drei, der zur direkten Teilnahme an der Champions League berechtigt.

Im Spitzenspiel hat Manchester City durch die Niederlage bei Tottenham Hotspur dem Lokalrivalen und Tabellenführer United die Meisterschaft auf dem Silbertablett serviert. Die Citizens führten zwar früh durch einen Treffer des Franzosen Samir Nasri (5.) 1:0, Clint Dempsey, Jermain Defoe und der genesene Gareth Bale drehten das Spiel dann aber zwischen der 75. und 82. Minute.

City hat weiter 13 Punkte Rückstand auf die "Red Devils", die am Montag gegen Aston Villa spielen und mit einem Sieg ihren 20. Meistertitel feiern können. Tottenham zog durch die drei Zähler mit dem FC Chelsea auf Platz vier nach Punkten gleich. Der Ex-Schalker Lewis Holtby wurde nach einer Stunde eingewechselt und war aktiv an der Aufholjagd beteiligt.

Ex-Nationalspieler Robert Huth gewann derweil mit Stoke City beim Tabellenvorletzten Queens Park Rangers 2:0 (1:0). Einen Rückschlag im Kampf um die Europa League musste der FC Everton nach der 0:1 (0:1)-Niederlage bei AFC Sunderland einstecken.

Außerdem trennten sich Swansea City und FC Southampton torlos sowie West Bromwich Albion und Newcastle United 1:1 (0:1). Norwich City bezwang das Schlusslicht FC Reading 2:1 (0:0), und West Ham United gewann gegen Wigan Athletic 2:0 (1:0).

England | 17.04.2013

Petrow über Leukämie: "Ich hatte Glück"

Ein Jahr nach der Diagnose seiner Leukämie-Erkrankung ist der bulgarische Fußballer Stilijan Petrow froh, überhaupt noch am Leben zu sein. "Ich hatte Glück", sagte der 33-Jährige.

Text: SID Bild: SID-IMAGES/AFP/IAN KINGTON

London - Ein Jahr nach der Diagnose seiner Leukämie-Erkrankung ist der bulgarische Fußball-Nationalspieler Stilijan Petrow froh, überhaupt noch am Leben zu sein. "Ich hatte Glück, denn viele Menschen mit dieser Krankheit sterben sehr schnell", sagte der 33-Jährige in einem Video auf der Homepage seines Premier-League-Klubs Aston Villa. "Ich bin froh, dass dieses harte Jahr jetzt hinter mir liegt und ich mich wieder auf mein Leben konzentrieren kann."

Petrow, der nach seinem Wechsel 2006 200 Spiele für Villa gemacht hatte, steht nach einer intensiven Chemotherapie nun vor einer zweijährigen Behandlungsphase mit weniger starken Medikamenten. Der Mittelfeldspieler bedankte sich außerdem bei den Zuschauern, die seit seiner Erkrankung in jedem Spiel in Anlehnung an Petrows Rückennummer während der 19. Spielminute durchgehend klatschen. "Die Unterstützung der Fans, des Klubs und der Spieler war großartig", sagte Petrow.

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