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England | 23.11.2013

Arsenal einsam an der Spitze

Der FC Arsenal thront einsam an der Spitze der englischen Premier League. Die Gunners schlugen den FC Southampton mit 2:0 (1:0). Olivier Giroud erzielte beide Tore für Arsenal.

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Liverpool - Der FC Arsenal hat eine Schwäche seines Verfolgers FC Liverpool gnadenlos ausgenutzt und thront einsam an der Spitze der englischen Premier League. Die Gunners mit den deutschen Fußball-Nationalspielern Mesut Özil und Per Mertesacker in der Startelf bezwangen den Tabellendritten FC Southampton im Spitzenspiel des 12. Spieltags mit 2:0 (1:0). Olivier Giroud bescherte Arsenal mit seinen Treffern (22./86., Foulelfmeter) einen Vier-Punkte-Vorsprung auf Liverpool - denn der ehemalige Rekordmeister kam in einem turbulenten 221. Merseyside-Derby beim FC Everton nicht über ein 3:3 (2:1) hinaus. Punktgleich auf dem dritten Platz liegt Arsenals Stadtrivale FC Chelsea nach einem 3:0 (2:0) bei West Ham United.

Jungstar Serge Gnabry saß bei den Gunners diesmal auf der Bank, Mertesacker stand in der Innenverteidigung - und Özil zog die Fäden im Offensivspiel gegen die beste Abwehr der Liga recht unauffällig. Beim 1:0 half Southamptons Torwart Artur Boruc, der ähnlich wie Schalkes Timo Hildebrand im Champions-League-Spiel beim FC Chelsea den Ball am Fuß nicht los wurde. Giroud spitzelte ihn weg - und schob ganz locker ein. Vor dem 2:0 wurde Mertesacker bei einem Eckball gefoult. Das Spiel hatte wegen Problemen bei der Piccadilly Line der Londoner U-Bahn mit 15-minütiger Verspätung begonnen.

Wild ging es in Liverpool zu. Die Reds führten mit 1:0 und 2:1, lagen schließlich sogar 2:3 zurück und retteten am Ende mit Glück ein Unentschieden. Romelu Lukaku schien zum Helden von Evertons Toffees zu werden. Der belgische Nationalstürmer, bei Chelsea von Star-Trainer José Mourinho ausgemustert und ausgeliehen, drehte das Spiel im ausverkauften Goodison Park mit Treffern in der 72. und 83. Minute. Der Weg zum 67. Sieg im Stadtderby schien damit frei, doch Daniel Sturridge (89.) schlug für Liverpool noch einmal zurück.

Philippe Coutinho (5.) und Uruguays Nationalstürmer Luis Suarez (19.) mit einem genialen Freistoßtor hatten die Gäste jeweils in Führung gebracht. Kevin Mirallas (8.) traf für die Toffees zum 1:1, später hätte er nach einem brutalen Tritt gegen Suarez' Knie des Feldes verwiesen werden müssen (34.).

Der FC Chelsea gab sich im Gastspiel bei West Ham United keine Blöße. Klub-Ikone Frank Lampard brachte den Champions-League-Gruppengegner von Schalke 04 per Elfmeter in Führung und sorgte für den Endstand (21./82.), zudem traf Oscar (34.). Der Brasilianer wurde in der 83. Minute ausgewechselt und vom deutschen Nationalspieler André Schürrle ersetzt.

Robert Huth, in der 77. Minute ausgewechselt, feierte mit Stoke City einen wichtigen Sieg im Abstiegskampf, ein 2:0 (1:0) gegen das neue Schlusslicht FC Sunderland. Aufsteiger Crystal Palace, der die Verpflichtung des Teammanagers Tony Pulis bekannt gab, gewann unter Interimstrainer Keith Millen 1:0 (0:0) bei Hull City. Sascha Riether war beim 1:2 (0:0) seines FC Fulham gegen Swansea City noch gesperrt, bei Swansea saß Torhüter Gerhard Tremmel erneut auf der Bank.

DFB | 17.11.2013

Beckenbauer soll Hodgson verhindert haben

Ein Engagement von Englands Teammanager Roy Hodgson als deutscher Bundestrainer soll 1998 am Veto des früheren Weltmeister-Teamchefs Franz Beckenbauer gescheitert sein.

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London - Ein Engagement von Englands Teammanager Roy Hodgson als deutscher Fußball-Bundestrainer soll 1998 am Veto des früheren Weltmeister-Teamchefs Franz Beckenbauer gescheitert sein. Das behauptete der 66-jährige Hodgson vor dem Länderspiel-Klassiker seiner Three Lions am Dienstag (21.00 Uhr/ARD) in London gegen Deutschland in einem Interview mit der Bild am Sonntag.

Laut Hodgson hätte der damalige Präsident Egidius Braun im Deutschen Fußball-Bund (DFB) auf der Suche nach einem Nachfolger für den zurückgetretenen Chefcoach Berti Vogts "Schwierigkeiten gehabt, einen ausländischen Trainer durchzusetzen. Mein Freund Franz Beckenbauer hat damals darauf hingewiesen, dass ein ausländischer Bundestrainer dem deutschen Coaching-Programm, dem Trainer-Nachwuchs, nicht helfen würde".

Vor 15 Jahren war Vogts im Herbst erst mehrere Wochen nach dem Aus des Europameisters bei der WM in Frankreich im Viertelfinale gegen Kroatien zurückgetreten und hatte durch seinen Rückzug unversehens ein Vakuum hinterlassen. Braun schilderte später bei der Präsentation des Duos Erich Ribbeck/Ulli Stielike auch Versuche, im Zuge einer "Revolution" Weltmeister Paul Breitner zu gewinnen.

Für Hodgsons Streichung von der Kandidaten-Liste war Beckenbauers angebliche Skepsis gegenüber dem damaligen Coach des Premier-League-Klubs Blackburn Rovers allerdings nur ein Grund. "Es war eine große Ehre, als Braun anrief. Allerdings stand ich zu diesem Zeitpunkt unter Vertrag", berichtete Englands Coach: "So blieb ich ein Name auf der Wunschliste des Präsidenten."

UEFA | 09.11.2013

Großbritannien: 1,2 Milliarden Euro für TV-Rechte

Die UEFA hat in Großbritannien für die TV-Rechte an der Champions League sowie der Europa League einen äußerst lukrativen Dreijahresvertrag ab 2015 geschlossen.

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Nyon - Die Europäische Fußball-Union (UEFA) hat in Großbritannien für die TV-Rechte an der Champions League sowie der Europa League einen äußerst lukrativen Dreijahresvertrag ab 2015 geschlossen. Mit einem Angebot von geschätzten 1,2 Milliarden Euro stach der Pay-TV-Sender BT Sport die Konkurrenten Sky und ITV aus. Der künftige Rechteinhaber zahlt damit für die insgesamt 350 Spiele mehr als das Doppelte im Vergleich zur Vergabe 2011, bei der sich Sky gemeinsam mit ITV die Übertragungsrechte geteilt hatte.

England | 04.11.2013

Fulham-Profi Riether droht Sperre

Dem ehemaligen deutschen Nationalspieler Sascha Riether droht in der englischen Premier League nachträglich eine Sperre.

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London - Dem ehemaligen deutschen Nationalspieler Sascha Riether droht in der englischen Premier League nachträglich eine Sperre. Der nationale Verband FA klagte den 30 Jahre alte Defensivspieler vom FC Fulham aufgrund einer groben Unsportlichkeit im Spiel gegen Rekordmeister Manchester United am Samstag (1:3) an. Riether war seinem am Boden liegenden Gegenspieler Adnan Januzaj auf das rechte Bein getreten, der Schiedsrichter hatte die Szene jedoch nicht gesehen. Nach Ansicht der TV-Bilder konfrontierte die FA Riether nun mit den Vorwürfen. Der frühere Kölner und Wolfsburger hat bis Dienstag Zeit, auf die Klage zu reagieren.

Bundesliga | 22.10.2013

Mourinho verwundert über fehlende Torlinientechnik

Startrainer Jose Mourinho kann nicht verstehen, warum in der Fußball-Bundesliga im Gegensatz zur englischen Premier League noch nicht die Torlinientechnik eingeführt worden ist.

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Düsseldorf - Startrainer Jose Mourinho kann nicht verstehen, warum in der Fußball-Bundesliga im Gegensatz zur englischen Premier League noch nicht die Torlinientechnik eingeführt worden ist. "Die Bundesliga ist in einem Land, in dem es keine finanziellen Schwierigkeiten gibt. Da könnte man die Millionen investieren. Ich kann nicht verstehen, warum das noch nicht passiert ist. Wäre es in Portugal oder Griechenland, dann würde ich sagen: 'keine Chance'", sagte Mourinho auf der Pressekonferenz am Düsseldorfer Flughafen vor dem Champions-League-Spiel des FC Chelsea am Dienstag (20.45 Uhr/Sky) bei Schalke 04.

Die Deutsche Fußball Liga (DFL) hatte zuvor aber deutlich gemacht, dass sie ihre Einstellung zur Torlinientechnik auch nach dem Phantom-Tor von Sinsheim nicht grundlegend überdenken werde. "Wir sind in der DFL nicht gegen den technischen Fortschritt, aber wir sprechen hier über ein hochkomplexes System, das möglicherweise noch störanfällig ist. Eine Fehlertoleranzgrenze von drei Zentimetern, die die FIFA derzeit zulässt, ist für uns nicht annehmbar", sagte Geschäftsführer Andreas Rettig der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und der Bild.

Stefan Kießling hatte am Freitag beim 2:1 von Bayer Leverkusen bei 1899 Hoffenheim den Ball durch ein Loch im Außennetz ins Tor geköpft. Schiedsrichter Felix Brych (München) übersah dies und gab den Treffer, der keiner war.

WM | 08.10.2013

WM 2014: England ohne Cole gegen Montenegro

Das Fußball-Mutterland England muss im wichtigen Qualifikationsspiel zur WM 2014 gegen Montenegro ohne Ashley Cole auskommen.

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London - Das Fußball-Mutterland England muss im wichtigen Qualifikationsspiel zur WM 2014 gegen Montenegro ohne Ashley Cole auskommen. Der Linksverteidiger zog sich am Sonntag beim 3:1 des FC Chelsea in der Premier League bei Norwich City eine Rippenverletzung zu. Teammanager Roy Hodgson nominierte für Cole Arsenals Kieran Gibbs nach.

England hat als Tabellenführer der Europa-Gruppe H 16 Punkte auf dem Konto benötigt in den verbleibenden beiden Begegnungen gegen Montenegro (15) und am folgenden Dienstag gegen Polen (13) zwei Siege, um sich auf jeden Fall das Ticket für die Endrunde in Brasilien zu sichern.

England | 25.09.2013

Eisfeld trifft bei Arsenal-Sieg

Der deutsche Nachwuchsspieler Thomas Eisfeld hat in Abwesenheit von Mesut Özil und dem verletzten Lukas Podolski seinen ersten Treffer für den FC Arsenal erzielt.

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West Bromwich - Der deutsche Nachwuchsspieler Thomas Eisfeld hat in Abwesenheit von Mesut Özil und dem verletzten Lukas Podolski seinen ersten Treffer für den FC Arsenal erzielt. Der 20 Jahre alte Ex-Dortmunder erzielte beim 4:3 (1:1, 0:0)-Sieg nach Elfmeterschießen der Londoner im Ligapokal bei West Bromwich Albion in seinem zweiten Profispiel die Führung. Auch Per Mertesacker und U19-Nationalspieler Serge Gnabry, der seinen Strafstoß verschoss, standen in der Startelf von Teammanager Arsène Wenger. Arsenal trifft im Achtelfinale nun auf den FC Chelsea.
   Manchester United setzte sich durch ein 1:0 (0:0) gegen den Ligapokal-Rekordgewinner FC Liverpool durch und steht ebenfalls in der Runde der letzten 16, der Mexikaner Javier Hernández traf. Stoke City mit Robert Huth in der Startelf siegte 2:0 (1:0) beim Drittligisten Tranmere Rovers, Stephen und Peter Crouch erzielten die Treffer.

England | 18.09.2013

Paul Ince wegen Tätlichkeit angeklagt

Der ehemalige englische Fußball-Nationalspieler Paul Ince (45) ist vom Fußball-Verband FA unter anderem wegen einer Tätlichkeit gegen den Vierten Offiziellen angeklagt worden.

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Blackpool - Der ehemalige englische Fußball-Nationalspieler Paul Ince (45) ist vom Fußball-Verband FA unter anderem wegen einer Tätlichkeit gegen den Vierten Offiziellen angeklagt worden. Der Teammanager des Zweitligisten FC Blackpool hatte am Samstag beim 2:1-Sieg seiner Mannschaft gegen Bournemouth nach einem verschossenen Elfmeter erst mit einer vor Ärger geworfenen Wasserflasche eine Zuschauerin getroffen und sich dann einen Disput mit dem Offiziellen geleistet. Neben der vermeintlichen Tätlichkeit wird Ince auch Beleidigungen und Drohungen vorgeworfen.

England | 28.08.2013

Früherer Barca-Star Stojtschkow kritisiert Bale

Der vor einem Wechsel zu Real Madrid stehende walisische Nationalspieler Gareth Bale ist von Bulgariens Fußball-Ikone Christo Stojtschkow attackiert worden.

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Madrid - Respektlos, überteuert und mit geringen Erfolgsaussichten: Der vor einem Wechsel zum spanischen Rekordmeister Real Madrid stehende walisische Nationalspieler Gareth Bale (24) ist von Bulgariens Fußball-Ikone Christo Stojtschkow scharf attackiert worden. "Bale hat sich seinen Teamkollegen gegenüber respektlos verhalten", sagte der 47 Jahre alte Ex-Trainer von ZSKA Sofia dem spanischen Radiosender Onda Cero. Bale war am Dienstag dem Training seines Klubs Tottenham Hotspur ferngeblieben.

Stojtschkow, der seine erfolgreichste Zeit in Spanien beim FC Barcelona verbrachte, bezweifelte zudem, dass sich der Waliser in La Liga durchsetzen werde. Kein Spieler, der aus England in die spanische Liga kam, habe "jemals Erfolg gehabt", meinte Stojtschkow. Die kolportierte Ablösesumme von rund 100 Millionen Euro hält der Bulgare für maßlos übertrieben. "Wenn Bale 100 Millionen Euro wert ist, wäre ich unbezahlbar gewesen", sagte Stojtschkow.

Italien | 26.08.2013

Neapel: Higuain nach Freizeit-Unfall verletzt

Champions-League-Teilnehmer SSC Neapel muss vermutlich zumindest im Auswärtsspiel der Serie A am Samstag bei Chievo Verona auf seinen neuen Stürmerstar Gonzalo Higuain verzichten.

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Neapel - Champions-League-Teilnehmer SSC Neapel muss vermutlich zumindest im Auswärtsspiel der Serie A am Samstag bei Chievo Verona auf seinen neuen Stürmerstar Gonzalo Higuain verzichten. Der 40 Millionen Euro teure Neuzugang von Real Madrid zog sich am Montag in seiner Freizeit bei einem Unfall Gesichtsverletzung zu.

Wie unter anderem spanische Medien berichten, verbrachte Higuain seinen trainingsfreien Tag auf Capri. Als er von einer Yacht an Land wollte, rutschte der Argentinier auf einem Felsen aus und fiel aufs Gesicht. In einem Krankenhaus auf der italienischen Insel mussten klaffende Wunden an der Augenbraue und am Unterkiefer mit jeweils acht Stichen genäht werden. Derzeit muss Higuain eine Halsmanschette tragen.

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