SID-IMAGES/AFP/GUENTER SCHIFFMANN

Bundesliga | 06.05.2013

Bild: Rummenigge bleibt Bayern-Boss bis 2016

Karl-Heinz Rummenigge bleibt nach Informationen der Bild-Zeitung bis 2016 Vorstands-Vorsitzender des deutschen Fußball-Rekordmeisters Bayern München.

München - Karl-Heinz Rummenigge bleibt nach Informationen der Bild-Zeitung bis 2016 Vorstands-Vorsitzender des deutschen Fußball-Rekordmeisters Bayern München. Wie das Blatt berichtet, hat der neunköpfige Aufsichtssrat auf seiner Sitzung am Montagabend zugestimmt, den Ende 2013 auslaufenden Vertrag des 57-Jährigen um drei Jahre zu verlängern. Der 95-malige Nationalspieler ist seit 2002 Vorstands-Chef, zuvor war Rummenigge Vize-Präsident.

Auf der turnusmäßigen Sitzung hatte der Aufsichtsrat zuvor beschlossen, dass Präsident Uli Hoeneß trotz seiner Steueraffäre vorerst im Amt bleibt.

Bundesliga | 04.05.2013

Bayer erreicht Millionenspiel Champions League

Bayer Leverkusen hat das Millionenspiel Champions League erreicht. Der Werkself ist nach dem 2:0-Sieg gegen Nürnberg die Teilnahme an der Königsklasse nicht mehr zu nehmen.

Nürnberg - Bayer Leverkusen hat das Millionenspiel Champions League erreicht. Nach einem Jahr Pause ist der Werkself an der Königsklasse als Dritter der Fußball-Bundesliga nicht mehr zu nehmen. Das Team von Sami Hyypiä und Sascha Lewandowski gewann beim 1. FC Nürnberg verdient mit 2:0 (1:0) und verteidigte bei nur noch zwei ausstehenden Spielen seinen Sieben-Punkte-Vorsprung vor Schalke 04. Für den Club und seinen Trainer Michael Wiesinger war es dagegen die vierte Niederlage in Serie, absteigen können die Nürnberger aber trotzdem nicht mehr.

Ömer Toprak brachte Bayer vor 40.581 Zuschauern in der 26. Minute in Führung. Stefan Kießling gelang in der 62. Minute per Handelfmeter das 2:0. Für den 29 Jahre alten Ex-Nürnberger, der ansonsten unauffällig blieb, war es bereits der 23. Treffer. Er löste damit Ulf Kirsten (22 Tore) als erfolgreichster Schütze bei Bayer in einer Saison ab. Sidney Sam (81.) vergab zudem einen Foulelfmeter für Leverkusen, dabei wollte eigentlich der gefoulte Kießling schießen.

Bayer war über weite Strecken tonangebend, wirkte reifer, in der Spielanlage besser und aggressiver als der Club. Vor allem im Mittelfeld erspielte sich die Werkself dadurch deutliche Vorteile und in der Anfangsphase auch gleich zwei guten Möglichkeiten. Verteidiger Sebastian Boenisch verzog jedoch jeweils in aussichtsreicher Position (5. und 8.).

In der Folge blieb Bayer am Drücker. Klare Aktionen nach vorne gab es dann aber bis zur 21. Minute nicht mehr, als der vom FC Chelsea umworbene Nationalspieler André Schürrle zum Schuss kam, das Ziel jedoch knapp verfehlte. Besser machte es kurz darauf Toprak per Kopf nach Eckball von Gonzalo Castro. Für den Innenverteidiger war es im 90. Bundesligaspiel der erste Treffer überhaupt.

Der Club präsentierte sich zu harmlos. Nur zweimal wurde es vor der Pause für Bayer brenzlig, als Torwart Bernd Leno bei einem Weitschuss von Alexander Esswein einige Mühe und Glück hatte (17.). In der 42. Minute rettete Leno zudem mit einem Reflex erneut gegen Esswein, der diesmal für Tomas Pekhart in die Spitze gerückt war.

Nach dem Wechsel erwischte erneut Bayer den weitaus besseren Start, als Sam nur wenige Sekunden nach Wiederanpfiff den Ball über FCN-Keeper Raphael Schäfer, aber auch über das Tor hob. Nur kurz darauf war es erneut der schnelle Mittelfeldspieler, der bei einem Schuss Pech hatte.

Nürnberg wachte nun auf und konnte die Partie etwas offener gestalten. So klärte Toprak in höchster Not vor Mike Frantz (48.). Zudem strich ein Schuss von Robert Mak (53.) aus kurzer Distanz nur knapp am Bayer-Tor vorbei, ebenso bei Hanno Balitsch (59.). Die beste Möglichkeit zum Ausgleich vergab jedoch Per Nilsson, der nach einem Eckball völlig frei stand, den Ball aber nicht platzieren konnte. Die Bestrafung folgte prompt, als Nilsson bei einem Schuss von Schürrle der Ball an die Hand sprang und Kießling die Chance eiskalt nutzte.

Bei Nürnberg konnte am ehesten noch Esswein gefallen. Bayer hatte in Toprak und Simon Rolfes seine auffälligsten Akteure.

Bundesliga | 25.04.2013

Nürnberg ohne Nilsson und Klose

Bundesligist 1. FC Nürnberg muss am Samstag bei 1899 Hoffenheim auf die Innenverteidiger Timm Klose und den gelbgesperrte Per Nilsson verzichten.

Nürnberg - Fußball-Bundesligist 1. FC Nürnberg muss am Samstag (15.30 Uhr/Sky und Liga total!) bei 1899 Hoffenheim auf Innenverteidiger Timm Klose verzichten. Der 24 Jahre alte Schweizer leidet immer noch an den Nachwirkungen einer Gehirnerschütterung, die er sich vor knapp zwei Wochen im Spiel bei Bayern München (0:4) zugezogen hatte. Zudem fehlt der gelbgesperrte Per Nilsson gegen seinen Ex-Klub.

"Bei Klose sieht es nicht gut aus. Uns läuft die Zeit davon. Dass gleich zwei Innenverteidiger ausfallen, ist natürlich nicht einfach. Das Ziel muss sein, die Stabilität zu bewahren", sagte Trainer Michael Wiesinger am Donnerstag. Für Klose und Nilsson werden aller Voraussicht nach Berkay Dabanli und Timmy Simons ins Abwehrzentrum rücken.

Nach dem 0:1 im 256. fränkischen Derby am Sonntag gegen die SpVgg Greuther Fürth sei der Club "gefordert, eine Reaktion zu zeigen", meinte Wiesinger: "Aber ich will nicht nur drüber reden, sondern es auch zeigen. Wir müssen wieder schwer zu bespielen sein."

Bundesliga | 24.04.2013

Adler: "Das wichtigste Spiel seit Jahren"

Nationaltorwart René Adler vom Fußball-Bundesligisten Hamburger SV erklärt das Duell bei Schalke 04 am Sonntag zu "einem der wichtigsten Spiele in den letzten Jahren".

Hamburg - Nationaltorwart René Adler vom Fußball-Bundesligisten Hamburger SV erklärt das Duell bei Schalke 04 am Sonntag (17.30 Uhr/Sky und Liga total!) zu "einem der wichtigsten Spiele in den letzten Jahren". Der 28-Jährige will mit seiner Mannschaft den dritten Sieg in Folge holen, was dem HSV in dieser Saison bisher verwehrt geblieben ist.

"Schalke hat mehr Druck als wir, und wir können entspannt dahin fahren", sagte Adler: "Ich bin überzeugt, dass wir dort punkten werden. Wo es dann mit uns hingeht, kann man der Tabelle entnehmen." Der HSV ist aktuell Tabellen-8. und kann bei einem Sieg in Gelsenkirchen (4.) auf einen Europacup-Platz vorrücken.

Bundesliga | 17.04.2013

Hoeneß mahnt Bundesliga zu Solidarität

In der Debatte um "spanische Verhältnisse" in der Bundesliga hat Bayern Münchens Präsident Uli Hoeneß die deutschen Spitzenklubs zur Solidarität aufgerufen.

Köln - In der Debatte um "spanische Verhältnisse" in der Fußball-Bundesliga hat Bayern Münchens Präsident Uli Hoeneß die deutschen Spitzenklubs zur Solidarität aufgerufen. "Wir sind der Meinung, dass die großen Vereine zurückstecken müssen, auch wenn sich dadurch im internationalen Vergleich Probleme ergeben. Barcelona oder Real bekommen alleine 100 Millionen Euro durch die TV-Vermarktung. Dies müssen wir durch Sponsoreneinnahmen ausgleichen", sagte Hoeneß nach dem 6:1-Pokalsieg der Münchner im Halbfinale gegen den VfL Wolfsburg.

Dieser Balanceakt sei nicht immer einfach, "aber es ist wichtig, dass alle in der Bundesliga solidarisch sind. Da werden auch wir weiter unseren Beitrag leisten", versprach Hoeneß. Als mahnendes Beispiel für die ungleiche Verteilung von beispielsweise TV-Geldern nannte der 61-Jährige eben die spanische Primera Divisíon, in der zahlreiche Vereine verschuldet sind. "Bei so einer Verteilung ist das aber auch extrem schwierig."

Aber auch in sportlicher Hinsicht erkennt Hoeneß in der Bundesliga Probleme. "Ich finde den Gedanken, dass zwei, drei Vereine davonziehen, nicht gut. Ich habe aber auch kein Patentrezept", sagte der langjährige Manager des deutschen Rekordmeisters. Gesprächsbedarf unter anderem mit Hans-Joachim Watzke, dem Geschäftsführer von Bayerns Dauerrivalen Borussia Dortmund, sieht Hoeneß auch deshalb: "Man muss herausfinden, ob es überhaupt die Notwendigkeit gibt, etwas zu verändern. Mein Bauch sagt mir aber, dass es so nicht in Ordnung ist, wie es scheint."

Anders sieht das Manager Horst Heldt vom Fußball-Bundesligisten Schalke 04. "Bayern München ist das Nonplusultra. Das war schon immer so und wird so bleiben, auch wenn zwischendurch einmal ein anderer Verein deutscher Meister wird. Dahinter ist alles offen", sagte der 43-Jährige.

Unter anderem ist Heldt der festen Überzeugung, dass sich der BVB hinter den Bayern trotz mehr als 50 Millionen Euro Einnahmen aus dieser Champions-League-Saison wirtschaftlich nicht uneinholbar von der Konkurrenz absetzt. "Ich glaube nicht, dass zum Beispiel der VfL Wolfsburg weniger Geld in seine Mannschaft investiert", sagte Heldt.

Bundesliga | 11.04.2013

Wiesinger will deutschen Meister ärgern

Zuerst gratulierte Michael Wiesinge artig zu Meisterschaft und Champions League - dann machte er aber schnell klar, dass der 1. FC Nürnberg am Samstag die Bayern ärgern will.

Nürnberg - Zuerst gratulierte Michael Wiesinger seinem Ex-Klub artig zur deutschen Meisterschaft und zum Einzug ins Halbfinale der Champions League - dann machte der 40-Jährige aber schnell klar, dass der 1. FC Nürnberg am Samstag (15.30 Uhr/Sky und Liga total) im 186. Derby bei Bayern München alles dafür tun wird, den Rekordmeister zu ärgern.

"Bayern ist derzeit die Mannschaft, aber wir wissen auch, was wir können und dass wir den Gegner so bespielen können, dass es unangenehm für ihn ist", sagte der Trainer des Clubs vor dem bayrisch-fränkischen Duell. Man wolle den Bayern bei aller Demut "mutig und selbstbewusst" begegnen und ihnen "die Spielfreude nehmen". Dies war dem Club schon in der Hinrunde gelungen. Das 1:1 war der erste Auswärts-Punktverlust der Bayern nach sechs Siegen gewesen.

Derzeit weisen beide Teams die längsten Serien der Liga auf. Die Rekord-Bayern, die sich bereits am vergangenen Wochenende ihre 23. Meisterschaft gesichert hatten, sind seit 19 Bundesligaspielen (16 Siege, 3 Unentschieden) ungeschlagen, holten zuletzt sogar elf Siege in Folge. Der Club hat unter Wiesinger neun Mal nicht verloren - das hatte es in Nürnberg zuletzt vor sechs Jahren gegeben (elf Spiele von November 2006 bis Februar 2007).

Während die Bayern in der Liga durch sind, hat Nürnberg als Zehnter noch gute Chancen auf die Qualifikation zur Europa League. Vier Punkte beträgt der Rückstand auf den Sechsten Frankfurt.

Bei Nürnberg ist Abwehrspieler Berkay Dabanli (Muskelprobleme) angeschlagen. Bei ihm könnte es "eng werden", sagte Wiesinger. Bei den Bayern fehlen die verletzten Toni Kroos und Holger Badstuber sowie der gesperrte Luiz Gustavo. Dagegen dürfte Daniel van Buyten, der bei Juventus Turin wegen leichter Schwindelgefühle ausgewechselt werden musste, zur Verfügung stehen.

Bayern-Coach Jupp Heynckes kündigte vor dem Derby an, "dass ich am Samstag einige andere Spieler einsetzen werde. Das bietet sich an." Die geplante Rotation der Münchner will Wiesinger aber nicht überbewerten: "Die Bayern haben auch so noch genügend Qualität."

Wiesinger hatte von 1999 bis 2001 bei den Bayern unter Vertrag gestanden (19 Bundesliga-Einstätze, 2 Tore). In dieser Zeit holte er mit den Münchnern zweimal die Meisterschaft, einmal den DFB-Pokal und 2001 die Champions League.

Champions League | 08.04.2013

bwin: Bayern und BVB kommen weiter

Der neue deutsche Fußballmeister Bayern München und Borussia Dortmund ziehen laut bwin in das Halbfinale der Champions League ein.

Köln - Der neue deutsche Fußballmeister Bayern München und Borussia Dortmund ziehen laut bwin in das Halbfinale der Champions League ein. Die Dortmunder benötigen dafür am Dienstag einen Heimsieg (Quote 14:10) gegen den FC Malaga (Quote 75:10). Ein Weiterkommen der Borussen ist mit der Quote von 13,3:10 notiert.

Für einen Halbfinaleinzug des FC Bayern zahlt der Sportwettenanbieter das 1,07-Fache des Einsatzes zurück. Der Rekordmeister ist bei seinem Auswärtsspiel am Mittwoch beim italienischen Rekordtitelträger Juventus Turin mit einer Quote von 25:10 leicht favorisiert.

Top-Favoriten auf den Champions-League-Titel sind laut die beiden spanischen Vereine FC Barcelona um Weltfußballer Lionel Messi und Real Madrid mit seinem Superstar Cristiano Ronaldo. Ein Triumph der Katalanen ist mit der Quote 27,5:10 notiert, während für den zehnten Champions-League-Sieg der Königlichen das 3,20-Fache des Einsatzes zurückzahlt. Dahinter folgen die Bayern (Titel-Quote 40:10) und Borussia Dortmund (Titel-Quote 75:10).

Champions League | 06.04.2013

CL: Juve-Altstars glauben nicht an Turin

Ehemalige Fußballprofis von Bayern Münchens Champions-League-Gegner Juventus Turin räumen ihrem Ex-Verein wenig Chancen für das Viertelfinal-Rückspiel ein.

Turin - Ehemalige Fußballprofis von Bayern Münchens Champions-League-Gegner Juventus Turin räumen ihrem Ex-Verein wenig Chancen für das Viertelfinal-Rückspiel ein. "Der FC Bayern ist eine zähe Mannschaft mit vielen internationalen Erfolgen. Alle Spieler müssen in Topform sein, wenn wir gewinnen wollen", sagte der frühere Torhüter Stefano Tacconi der "Gazzetta dello Sport".

Auch der ehemalige Juve-Verteidiger Antonello Cuccureddu ist nach der 0:2-Hinspielniederlage skeptisch: "Noch ist nicht alles verloren, doch leider muss Juve ohne entscheidende Spieler wie Arturo Vidal und Stephan Lichtsteiner auskommen. Das sind Fußballer von Gewicht", sagte Cuccureddu. Einzig der ehemalige Außenverteidiger Claudio Gentile ist bedingt optimistisch: "Es zählt zu Juventus' Stärken, das Unmögliche zu schaffen. Die Mannschaft wird Andrea Pirlo wiederfinden, er entscheidet alles", sagte Gentile.

Bundesliga | 05.04.2013

Wiesinger denkt nicht an Europa League

Fußball-Bundesligist 1. FC Nürnberg kann am Sonntag mit einem Sieg gegen den FSV Mainz 05 ins Rennen um die Europa-League-Plätze vorstoßen.

Nürnberg - Fußball-Bundesligist 1. FC Nürnberg kann am Sonntag (15.30 Uhr/Sky und Liga total!) mit einem Sieg gegen den FSV Mainz 05 ins Rennen um die Europa-League-Plätze vorstoßen, doch Trainer Michael Wiesinger will davon nichts wissen. "Das ist definitiv nicht das Thema, ich verschwende keine Energie an so etwas", sagte der 40-Jährige, der weiter an der bisherigen Ausrichtung festhält: "Die Zielvorgabe bleibt 40 Punkte, wir sind gut damit gefahren".

Der Club möchte aber seine Heimserie weiter ausbauen und würde bei einem Erfolg bis auf einen Zähler an die Mainzer heranrücken, die derzeit auf Rang sechs liegen. Seit zehn Spielen sind die Franken im eigenen Stadion unbezwungen. "Wir brauchen eine kompakte Ordnung, müssen geduldig sein und dann einen Weg nach vorne finden", sagte Wiesinger, der einen FSV erwartet, der "mit breiter Brust" kommt. "Dass sie in der Rückrunde nur gegen die Bayern verloren haben, kommt nicht von ungefähr. Aber auch wir sind selbstbewusst und vorbereitet".

Personell kann Wiesinger weitgehend aus dem Vollen schöpfen. Lediglich die Langzeitverletzten Adam Hlousek (Aufbautraining nach Kreuzbandriss), Timo Gebhart (Adduktoren) und Muhammed Ildiz (muskuläre Probleme) stehen nicht zur Verfügung. Stürmer Tomas Pekhart dürfte in der Startelf zurückkehren, Mike Frantz müsste dann wohl zunächst auf die Bank.

Bundesliga | 04.04.2013

Vicente del Bosque motiviert Javi Martínez

Bayern Münchens 40-Millionen-Mann Javi Martínez sieht sich durch die Nichtberücksichtigung für die spanische Fußball-Nationalmannschaft nur noch zusätzlich angespornt.

München - Bayern Münchens 40-Millionen-Mann Javi Martínez sieht sich durch die Nichtberücksichtigung für die spanische Fußball-Nationalmannschaft nur noch zusätzlich angespornt. Die Entscheidung von Trainer Vicente del Bosque, ihn für die WM-Qualifikationsspiele gegen Finnland (1:1) und Frankreich (1:0) nicht zu nominieren, respektiere er, sagte Martínez am Donnerstag. "Das ist keine große Sache, ich habe das als Motivation aufgefasst".

Del Bosque hatte kritisiert, dass der 24-Jährige derzeit nicht in bester Verfassung sei. "Javi Martínez spielt zwar bei Bayern, aber ich sehe, dass er absolut nicht in Topform ist", hatte der Coach gesagt, der auf den Mittelfeldspieler auch im Februar-Test gegen Uruguay verzichtet hatte. Martínez wolle del Bosque nun durch Leistung überzeugen und er hoffe, dass die Entscheidung dann in Kürze anders ausfalle.

Der neunmalige spanische Nationalspieler erwartet von del Bosque nicht, dass er nach München kommt, um ihn sich live anzusehen. "Das muss er entscheiden", sagte Martínez. Er wisse, dass der Trainer des Welt- und Europameisters seine Spiele verfolge, del Bosque müsse aber auch viele andere Spieler in anderen Ligen beobachten. FCB-Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge hatte kürzlich eine baldige Einladung del Bosques in Aussicht gestellt.

Ohnehin hat der 62-Jährige eigentlich eine hohe Meinung von Martínez. Dem FC Bayern hatte er nach der Verpflichtung zu einem "Super-Spieler und großartigen Mensch" gratuliert. Eine Zukunft im Nationalteam hatte del Bosque aber an die Form des Münchner Schlüsselspielers geknüpft. "Wenn ich sehe, dass er seinen Rhythmus erreicht, wird er für uns sehr wichtig sein", sagte er.

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