SID-IMAGES/AFP/GUENTER SCHIFFMANN

Bundesliga | 25.08.2013

FC Bayern wochenlang ohne Neuzugang Thiago

Bayern München muss einen herben personellen Rückschlag verkraften. Neuzugang Thiago (22) hat sich gegen den 1. FC Nürnberg einen Riss der Syndesmose im rechten Bein zugezogen.

München - Fußball-Rekordmeister Bayern München muss einen herben personellen Rückschlag verkraften. Neuzugang Thiago (22) hat sich im 187. bayerischen Derby gegen den 1. FC Nürnberg (2:0) einen Riss der Syndemose im rechten Bein zugezogen. Nach Angaben des FC Bayern hat der Spanier die Verletzung in einem Zweikampf erlitten. Der 25-Millionen-Einkauf vom FC Barcelona soll am Montag operiert werden und wird etwa sieben Wochen ausfallen.

Bundesliga | 24.08.2013

Ribéry rettet Bayern bei schwachem Götze-Debüt

Bayern München hält dank Franck Ribéry Schritt mit Herausforderer Borussia Dortmund. Der Franzose brachte den Titelverteidiger beim 2:0-Sieg gegen Nürnberg in Führung.

München - Titelverteidiger Bayern München hält dank Franck Ribéry Schritt mit Herausforderer Borussia Dortmund. Der kleine, große Franzose brach beim schwachen Debüt von Mario Götze im 187. bayerisch-fränkischen Derby gegen den 1. FC Nürnberg mit einem Kopfballtor den Bann (69.) und brachte den Rekordmeister beim 2:0 (0:0) auf die Siegerstraße. Arjen Robben erhöhte nach einem Traumsolo mit seinem zweiten Saisontreffer zum Endstand (78.).

Das 28. Spiel hintereinander ohne Niederlage bedeutete für den FC Byern einen Vereinsrekord und einen gelungenen Start in eine Woche mit drei Pflichtspielen, an deren Ende das Duell um den europäischen Supercup mit dem FC Chelsea steht. Am Dienstag müssen die Münchner zum Auftakt des 4. Spieltags beim SC Freiburg ran.

Am nächsten kam zunächst David Alaba dem erlösenden 1:0. Doch der Österreicher schoss einen Foulelfmeter in die Arme von Nürnbergs Torhüter Raphael Schäfer (33.). Erst Ribéry erlöste die Bayern und das Gros der 71.000 Zuschauer nach einer Flanke von Kapitän Philipp Lahm. Wie groß die Erleichterung war, zeigte der Torjubel, bei dem sich Ribéry enthemmt das Trikot vom Leib riss und zur FCB-Bank stürmte.

Ribéry, der am kommenden Donnerstag zu "Europas Fußballer des Jahres" gewählt werden könnte, war auch vor dem Tor der aktivste Münchner. Götze blieb dagegen in seinem ersten Pflichtspiel für den FC Bayern blass. Er spielte in der offensiven Mittelfeldreihe neben Thiago, der erstmals starten durfte, leistete sich aber viel zu viele Ballverluste. Darüber hinaus: Zu wenige gelungene Aktionen nach vorne und kaum Torgefahr - es war noch nicht der alte Götze, der letztmals am 13. April in der Liga aktiv gewesen war, damals noch für Dortmund. In der 67. Minute kam für ihn Toni Kroos.

Neben Kroos saßen auch Thomas Müller und Xherdan Shaqiri zunächst auf der Bank, Robben spielte rechts. Der FC Bayern dominierte den Gegner, der mit zwei Viererketten sehr tief stand, erspielte sich aber lange kaum zwingende Situationen vor dem Tor der Gäste. Und das, obwohl er mit dem bei Ballbesitz ins Mittelfeld einrückenden Lahm oft in Überzahl anrannte.

Wie in den vorangegangenen Spielen zeigten die Münchner überdies Schwächen im Umschaltspiel in die Defensive. Das hätten die Gäste beinahe genutzt, als Daniel Ginczek von Dante nicht attackiert wurde und den Ball aus 22 Metern an die Unterkante der Latte drosch (15.). Von dort prallte der Ball zurück ins Feld. Der 1. FCN, überraschend ohne Standardspezialist Hiroshi Kiyotake in der Startformation, beschränkte sich aufs Verteidigen und wenige Gegenstöße.

Das hätte sich beinahe gerächt, als es Jerome Boateng mal mit einer Flanke versuchte - Mario Mandzukic köpfte den Ball jedoch in die Arme von Torhüter Raphael Schäfer (28.). Kurze Zeit später hakte Robben bei Per Nilsson ein und kam kurz vor der Grundlinie zu Fall. Den folgenden, äußerst umstrittenen Strafstoß schoss Alaba rechts unten in Schäfers Arme.

Nilsson musste kurz darauf angeschlagen vom Platz; Berkay Dabanli kam und humpelte nach bösem Einsteigen von Mandzukic bald ebenfalls. Mit bandagiertem rechten Knie konnte er weitermachen.

In der zweiten Hälfte steigerten sich die Bayern nach schwachem Beginn fast minütlich. Mandzukic scheiterte per Kopf mehrmals am gut reagierenden Schäfer. Götze schoss den Torwart bei seiner einzigen Torszene freistehend an (61.). Dann brachte Trainer Pep Guardiola Müller für Thiago, um das Offensivspiel etwas zu beleben (62.). Der Nationalspieler traf nur zwei Minuten später das Außennetz. Doch es waren Lahm und Ribéry, die den Knopf öffneten.

2.Bundesliga | 19.07.2013

Derstroff von Kaiserslautern zu Dortmund II

Offensivspieler Julian Derstroff (21) verlässt den Fußball-Zweitligisten 1. FC Kaiserslautern und wechselt zur U23-Mannschaft des Vizemeisters Borussia Dortmund in die 3. Liga.

Kaiserslautern - Offensivspieler Julian Derstroff (21) verlässt den Fußball-Zweitligisten 1. FC Kaiserslautern und wechselt zur U23-Mannschaft des Vizemeisters Borussia Dortmund in die 3. Liga. Wie die Roten Teufel am Freitag mitteilten, verbeinbarten beide Klubs über die "für den FCK sehr vorteilhaften Transfermodalitäten" Stillschweigen. Derstroff hatte seit 2002 für Kaiserslautern gespielt und war in der Bundesliga zu zwölf sowie in der 2. Liga zu sieben Einsätzen (jeweils ein Tor) gekommen.

Bundesliga | 28.06.2013

Verletzter Adler fehlt HSV im Trainingslager

Nationaltorwart René Adler wird einen Großteil der Saisonvorbereitung des Fußball-Bundesligisten Hamburger SV verpassen.

Hamburg - Nationaltorwart René Adler wird einen Großteil der Saisonvorbereitung des Fußball-Bundesligisten Hamburger SV verpassen. Der 28-Jährige reist wegen einer Knieverletzung nicht mit ins Trainingslager im österreichischen Zillertal. "Ich habe in Hamburg die besten Voraussetzungen, um den Heilungsverlauf durch ein spezielles Programm zu beschleunigen", sagte Adler. Sein Einsatz zum Saisonbeginn am 10. August sei aber nicht gefährdet, teilte der HSV mit.

Adler hatte sich am 29. Mai im Länderspiel gegen Ecuador (4:2) im Rahmen der USA-Reise eine Prellung des linken Knies und einen leichten Kapseleinriss zugezogen. In Absprache mit der medizinischen Abteilung des HSV hat Adler bereits in den vergangenen zwei Wochen ein spezielles Reha-Programm absolviert.

Bundesliga | 24.06.2013

Guardiola: Die Meinung von Heynckes wäre "super"

Bayern Münchens neuer Trainer Pep Guardiola will sich Rat von seinem Vorgänger Jupp Heynckes holen. "Ich hoffe, dass ich ihn in der nächsten Zeit sehe. Seine Meinung wäre super."

München - Bayern Münchens neuer Trainer Pep Guardiola will sich demnächst Rat von seinem Vorgänger Jupp Heynckes holen. "Ich hatte noch keinen Kontakt zu ihm. Ich hoffe, dass ich ihn in der nächsten Zeit sehe. Seine Meinung wäre super", sagte der 42-Jährige am Montag bei seiner Vorstellung.

Er habe "großen Respekt" vor Heynckes, sagte Guardiola, nicht nur für den Gewinn des Triples und das letzte Jahr. "Er hatte eine außergewöhnliche Trainerkarriere. Es ist eine große Ehre, sein Vorgänger zu sein", sagte er, meinte aber natürlich "sein Nachfolger". Er hoffe, so Guardiola, "dass ich dieses Niveau halten kann".

Guardiola hatte sich seit seiner Vertragsunterschrift zu Beginn des Jahres dezent zurückgehalten, hatte Heynckes in Ruhe arbeiten lassen. Der 68-Jährige hatte nach dem Ende seiner Amtszeit beim FC Bayern seinerseits unterstrichen, sich auch in die Arbeit von Guardiola nicht einmischen zu wollen. Dies gebiete der Respekt.

Bundesliga | 30.05.2013

Letztes Training: Keine Wehmut bei Heynckes

Jupp Heynckes hat am Donnerstag sein letztes Training in München abgehalten - ganz ohne Wehmut, wie der Coach des FC Bayern versicherte.

München - Jupp Heynckes hat am Donnerstag sein letztes Training in München abgehalten - ganz ohne Wehmut, wie der Coach des FC Bayern versicherte. Wegen des Pokalfinales am Samstag (20.00 Uhr/ARD und Sky) gegen den VfB Stuttgart sei dieser Gedanke bei ihm nicht aufgekommen, sagte Heynckes bei fcb.tv. "Da ist man mitten in der Arbeit drin und versucht, Einfluss zu nehmen und zu korrigieren, die Spieler zu animieren und zu motivieren. Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich da nicht daran gedacht habe, dass ich zum letzten Mal an der Säbener Straße auf dem Trainingsplatz stehe."

Der 68-Jährige wird den FCB nach dem Cup-Endspiel und insgesamt fast sechs Jahren in drei Amtszeiten (zuletzt seit 2011) verlassen und Platz machen für Pep Guardiola. Vorher will Heynckes mit dem FC Bayern noch Historisches erreichen und nach der Meisterschaft und der Champions League mit dem Pokal das Triple perfekt machen.

Nach dem Triumph in der Königsklasse gegen Borussia Dortmund am vergangenen Samstag hätten seine Spieler inzwischen "zur Normalität gefunden", sagte Heynckes. "Und das ist auch notwendig. Der VfB hat zwar keine so gute Bundesliga-Saison gespielt. Aber wenn man den Spielerkader sieht und weiß, dass sie vor der Saison nur 200.000 Euro investiert haben und jetzt im Pokalfinale stehen, haben sie für mich eine Riesensaison gespielt."

Nationalmannschaft | 27.05.2013

Sam schließt WM-Teilnahme 2014 mit Nigeria aus

Sidney Sam hat eine WM-Teilnahme 2014 mit Nigeria praktisch ausgeschlossen.

Miami - Sidney Sam hat eine WM-Teilnahme 2014 mit Nigeria praktisch ausgeschlossen. "2014 ist noch weit weg. Aber für mich zählt nur Deutschland. Über Nigeria brauchen wir gar nicht zu reden", sagte der Offensivspieler von Bayer Leverkusen dem SID. Der in Kiel geborene Sohn eines Nigerianers und einer Deutschen gehört bei der derzeitigen US-Reise erstmals zum Aufgebot der deutschen Fußball-Nationalmannschaft, könnte aber auch im Falle eines Einsatzes danach noch den Verband wechseln, weil es sich um keine Pflichtspiele handelt.

Doch obwohl die Konkurrenz auf seiner Position auf der offensiven Außenbahn übermächtig erscheint, will sich Sam das Hintertürchen Nigeria nicht offenhalten. "Mit Nigeria habe ich mich nicht ernsthaft beschäftigt. Ich weiß nicht, wer das in die Welt gesetzt hat", sagte der 25-Jährige, der sich im November allerdings selbst noch "sehr interessiert" gezeigt hatte.

Nun will sich Sam aber unbedingt im DFB-Team beweisen. "Ich wollte immer für Deutschland spielen, und der Trainer hatte mich auch immer auf dem Zettel", äußerte er: "Leider war ich oft verletzt. Nun bin ich mal dabei und habe die Chance, meine Stärken unter Beweis zu stellen."

Bundesliga | 23.05.2013

Nürnberg verlängert mit Trainer Wiesinger

Der 1. FC Nürnberg hat wie erwartet den Vertrag mit Trainer Michael Wiesinger und seinem Assistenten Armin Reutershahn um zwei Jahre bis zum Ende der Saison 2014/15 verlängert.

Nürnberg - Fußball-Bundesligist 1. FC Nürnberg hat wie erwartet den Vertrag mit Trainer Michael Wiesinger und seinem Assistenten Armin Reutershahn um zwei Jahre bis zum Ende der Saison 2014/15 verlängert. Wiesinger hatte den Club in der Winterpause nach dem Abgang von Dieter Hecking nach Wolfsburg übernommen und mit neun Bundesliga-Spielen ohne Niederlage den besten Start eines Nürnberger Trainers seit 1981 hingelegt. Mit zwei Siegen zum Saisonende führte Wiesinger den zwischenzeitlich abstiegsbedrohten FCN noch auf den zehnten Tabellenplatz.

"Wir haben uns nach dem Wechsel von Hecking nach Wolfsburg intensiv Gedanken darüber gemacht, welche Lösung am besten zum 1. FC Nürnberg passen könnte. Mit Michael Wiesinger und Armin Reutershahn haben wir die richtige Entscheidung getroffen", sagte Sportvorstand Martin Bader: "Gemeinsam mit der Mannschaft hat dieses Trainerteam eine sehr gute Rückrunde gespielt, daher ist es die logische Konsequenz, auch künftig beiden unser absolutes Vertrauen zu schenken und in dieser Konstellation weiterzuarbeiten."

Der 40 Jahre alte frühere Nürnberger Profi Wiesinger, für den es der zweite Posten als Cheftrainer nach seinem Engagement beim FC Ingolstadt (2009/10) ist, sagte: "Wir haben mit der Mannschaft in den letzten Monaten einen guten Weg eingeschlagen. Ich bin überzeugt, dass Armin Reutershahn und ich die Grundphilosophie dieses Traditionsvereins erfolgreich fortführen werden. Die Vertragsverlängerung ist die Bestätigung für das Vertrauen in unsere Zusammenarbeit im Trainerteam."

Bundesliga | 20.05.2013

Nürnberg plant mit weiteren Verstärkungen

Der neue Vertrag von Michael Wiesinger soll in Kürze unterschrieben werden, und auch was neue Spieler angeht laufen die Planungen von Bundesligist 1. FC Nürnberg auf Hochtouren.

Nürnberg - Der neue Vertrag von Trainer Michael Wiesinger soll in Kürze unterschrieben werden, und auch was neue Spieler angeht laufen die Planungen von Fußball-Bundesligist 1. FC Nürnberg auf Hochtouren. "Wir werden da zusammenkommen", sagte der 40 Jahre alte Coach am Wochenende über die Vertragsgespräche, und ergänzte: "Die Mannschaft steht super da, die Struktur, auch mit den Führungsspielern, stimmt". Dennoch werde der Club "Nuancen ändern".

Welche Kleinigkeiten das sind, führte Sportvorstand Martin Bader nach dem 3:2 (0:1) gegen Werder Bremen am 34. Spieltag aus. Daniel Ginczek, mit 18 Treffern für den FC St. Pauli zweitbester Torjäger der abgelaufenen Zweitliga-Saison, kommt von Stammverein Borussia Dortmund.

Dazu steht die Verpflichtung von Verteidiger Martin Angha (FC Arsenal) fest. Überdies fahnde der 1. FCN nach dem Weggang von Sebastian Polter (zurück zum VfL Wolfsburg) nach einem zusätzlichen Stürmer, der "noch mehr Flexibilität" erlaube, wie Bader sagte.

Dass Wiesingers Elf nach Polter und Torwart Alexander Stephan (Karriereende) auch noch Robert Mak verloren gehen wird, wollte Bader nicht bestätigen. Zwar liebäugelt Mak mit einem Wechsel zum SSC Neapel, Bader hat von den Italienern aber noch nichts gehört. Klarer ist die Lage bei Javier Pinola: Der Publikumsliebling wird seinen auslaufenden Vertrag laut Bader verlängern.

Die Anhänger, zumindest die in der näheren Umgebung, beehrt der Club zum Saisonende noch mit drei Testspielen in der Region. Am Pfingstsonntag gab es ein 13:0 gegen eine Ansbacher Regionalauswahl. Erfolgreichster Torschütze war Markus Mendler mit drei Treffern. Am Montag trat der Altmeister beim FC Coburg an, letzter Gegner der Saison ist am Dienstag (18.30 Uhr) TB St. Johannis 1888.

Bundesliga | 12.05.2013

Düsseldorf: Trainer Meier bleibt im Amt

Norbert Meier bleibt als Trainer des abstiegsbedrohten Bundesligisten Fortuna Düsseldorf im Amt. Dies ist das Ergebnis einer Krisensitzung des Tabellen-Fünfzehnten am Sonntag,

Düsseldorf - Norbert Meier bleibt als Trainer des stark abstiegsbedrohten Fußball-Bundesligisten Fortuna Düsseldorf im Amt. Dies ist das Ergebnis einer Krisensitzung des Tabellen-Fünfzehnten am Sonntag, nachdem das Team am Samstag 1:2 zu Hause gegen den 1. FC Nürnberg verloren hatte. An der Sitzung nahmen Meier, Präsident Peter Frymuth, Manager Wolf Werner und Kapitän Andreas Lambertz teil.

Werner dementierte heftig, dass der Coach überhaupt zur Disposition gestanden hätte. Fragen nach der Zukunft des Fußballlehrers bei der Fortuna bezeichnete er als "Frechheit".

Vielmehr ließ der Manager seine Wut an der Mannschaft aus, die eine "inakzeptable Leistung" gegen den Club geboten habe. Es wurden intensive Gespräche mit den Spielern vor dem letzten Saisonspiel am Samstag (15.30 Uhr/Sky und Liga total!) bei Hannover 96 und ein Kurztrainingslager angekündigt.

Als möglicher Nachfolger von Meier bei der Fortuna war Düsseldorfs Ex-Profi Mike Büskens (zuletzt SpVgg Greuther Fürth) gehandelt worden.

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