SID-IMAGES/AFP/GRAHAM STUART

England | 03.04.2013

Paolo Di Canio distanziert sich vom Faschismus

Der umstrittene Trainer Paolo di Canio hat sich nach der Aufregung um seinen Amtsantritt beim englischen Fußball-Erstligisten FC Sunderland erstmals vom Faschismus distanziert.

London - Der umstrittene Trainer Paolo di Canio hat sich nach der Aufregung um seinen Amtsantritt beim englischen Fußball-Erstligisten FC Sunderland erstmals vom Faschismus distanziert. "Ich bin nicht der Mann, als der ich dargestellt werde. Ich bin kein Rassist und unterstütze keine faschistischen Ideologien. Ich respektiere jeden", wird der 44-jährige Italiener auf der Internetseite des Klubs zitiert: "Ich sollte mich nicht rechtfertigen müssen, aber dies musste ich nun klarstellen. Von nun an werde ich nur noch über Fußball sprechen."

Di Canio hatte der italienischen Nachrichtenagentur ANSA 2005 gesagt, er sei "Faschist, aber kein Rassist". Als Spieler von Lazio Rom war er mehrfach negativ aufgefallen, unter anderem, als er einen Sieg gegen den Lokalrivalen AS Rom mit dem römischen Gruß feierte, einer Geste ähnlich dem Hitlergruß.

Bei seiner Vorstellung am Dienstag war die Canio den Fragen nach seiner politischen Einstellung ausgewichen. "Ich bin hier nicht im britischen Parlament", sagte der Italiener. Die Diskussionen über seine vor Jahren getroffenen Aussagen seien "lächerlich und armselig".

Di Canio hatte am Sonntag in Sunderland den früheren Nationalspieler Martin O'Neill abgelöst. Bis Februar hatte er den englischen Drittligisten Swindon Town trainiert.

England | 02.04.2013

Di Canio will nicht mehr über Politik reden

Der umstrittene Trainer Paolo di Canio möchte in seinem neuen Job beim englischen Fußball-Erstligisten FC Sunderland nicht mehr über Politik reden.

Sunderland - Der umstrittene Trainer Paolo di Canio möchte in seinem neuen Job beim englischen Fußball-Erstligisten FC Sunderland nicht mehr über Politik reden. "Ich bin hier nicht im britischen Parlament", sagte der Italiener während seiner ersten Pressekonferenz in Sunderland. Die Diskussionen über seine vor Jahren getroffenen Aussagen seien "lächerlich und armselig".

Di Canio hatte der italienischen Nachrichtenagentur ANSA 2005 gesagt, er sei "Faschist, aber kein Rassist". Als Spieler von Lazio Rom war der heute 44-Jährige mehrfach negativ aufgefallen, unter anderem, als er einen Sieg gegen den Lokalrivalen AS Rom mit dem römischen Gruß feierte, einer Geste ähnlich dem Hitlergruß.

Di Canio hatte am Sonntag in Sunderland den früheren Nationalspieler Martin O'Neill abgelöst. Bis Februar hatte er den englischen Drittligisten Swindon Town trainiert.

England | 31.03.2013

Manchester marschiert weiter Richtung Titel

Manchester United lässt sich auf dem Weg in Richtung des 20. Titels nicht beirren. Die Mannschaft von Teammanager Sir Alex Ferguson gewann beim FC Sunderland 1:0 (1:0).

London - Der englische Fußball-Rekordmeister Manchester United lässt sich auf dem Weg in Richtung des 20. Titels nicht beirren. Die Mannschaft von Teammanager Sir Alex Ferguson gewann beim FC Sunderland 1:0 (1:0) und liegt nach 30. von 38 Spieltagen in der Tabelle weiter 15 Punkte vor dem ersten Verfolger Manchester City. Der Titelverteidiger behauptete sich gegen Newcastle United mit 4:0 (2:0). Im Kampf um die Qualifikation für die Champions League nutzten Tottenham Hotspur und der FC Arsenal einen Patzer ihres Londoner Stadtrivalen FC Chelsea aus.

Tottenham setzte sich nach Toren von Jan Vertonghen (7.) sowie seines Toptorjägers Gareth Bale (21.) bei Swansea City mit 2:1 (2:0) durch und verdrängte mit 57 Punkten Chelsea (55) vom dritten Platz. Für die Waliser war Michu (71.) erfolgreich. Während Tottenhams deutscher Nationalspieler Lewis Holtby in der 76. Minute aufs Feld kam, musste Swansea-Torhüter Gerhard Tremmel erneut Michel Vorm den Vortritt lassen.

Arsenal rückte durch ein 4:1 (1:0) gegen den FC Reading bis auf zwei Punkte an den FC Chelsea heran. Der Champions-League-Sieger verpatzte bei Marko Marins zweitem Startelfeinsatz im Rahmen der Premier League die Generalprobe für das Wiederholungsspiel im Viertelfinale des FA-Cups gegen Manchester United am Montag durch ein 1:2 (1:2) gegen den FC Southampton.

Mit Per Mertesacker in der Anfangsformation und dem in der Schlussphase eingwechselten Lukas Podolski setzte sich Arsenal dank Treffern von Gervinho (11.), Santi Cazorla (48.), Olivier Giroud (67.) und Mikel Arteta (77./Foulelfmeter) durch. Für Reading konnte Hal Robson-Kanu (68.) zwischenzeitlich verkürzen. Das Marin-Team musste die siebte Niederlage hinnehmen, da Rickie Lambert (35.) für Southampton nur zwei Minuten nach dem Ausgleich von Chelsea-Urgestein John Terry zum Sieg traf. Jay Rodriguez (23.) hatte den Aufsteiger erstmals in Führung gebracht.

Im Stadium of Light hatten die über weite Strecken überlegenen Gäste aus Manchester Glück. Einen Schuss von Torjäger Robin van Persie fälschte Titus Bramble in der 27. Minute ins eigene Tor ab. Sir Alex hatte Stürmer Wayne Rooney erneut einen Denkzettel verpasst und den Angreifer noch nicht mal in den Kader genommen. Der abstiegsgefährdete FC Sunderland trennte sich noch am Samstagabend von Teammanager Martin O'Neill.

England | 11.03.2013

FC Reading trennt sich von Trainer McDermott

FC Reading hat nach der 1:2-Niederlage gegen den Abstiegskonkurrenten Aston Villa die Reißleine gezogen und sich mit sofortiger Wirkung von Trainer Brian McDermott getrennt.

Reading - Der englische Fußball-Erstligist FC Reading hat nach der 1:2-Niederlage gegen den Abstiegskonkurrenten Aston Villa die Reißleine gezogen und sich mit sofortiger Wirkung von Trainer Brian McDermott getrennt. Nach fünf verlorenen Partien am Stück rangiert der Aufsteiger punktgleich mit dem Tabellenletzten Queens Park Rangers auf dem vorletzten Rang der Premier League. Neun Spieltage vor Schluss hat Reading vier Punkte Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz.

McDermott (51) hatte im Jahr 2009 die "Royals" übernommen und in der Vorsaison in das englische Oberhaus geführt. Der russische Multimilliadär und Besitzer des FC Reading Anton Zingarewitsch bedankte sich beim ehemaligen Arsenal-Spieler für seine Verdienste und erhofft sich durch einen Trainerwechsel neuen Schwung im Abstiegskampf.

Bundesliga | 13.02.2013

Fortuna Düsseldorf trennt sich von Du-Ri Cha

Bundesliga-Aufsteiger Fortuna Düsseldorf hat den Vertrag mit dem südkoreanischen Fußball-Profi Du-Ri Cha aufgelöst.

Düsseldorf - Bundesliga-Aufsteiger Fortuna Düsseldorf hat den Vertrag mit dem südkoreanischen Fußball-Profi Du-Ri Cha aufgelöst. Der 64-malige Nationalspieler, Sohn des früheren Torjägers Bum-Kun Cha, war im Sommer von Celtic Glasgow zur Fortuna gekommen. In Düsseldorf überzeugte er auch wegen privater Probleme nicht ansatzweise.

England | 21.01.2013

Beleidigungen: Fan schuldig gesprochen

Ein Londoner Gericht hat am Montag einen Fußball-Fan aus Liverpool wegen rassistischer Beleidigungen gegen zwei Premier-League-Fußballer schuldig gesprochen.

London - Ein Londoner Gericht hat am Montag einen Fußball-Fan aus Liverpool wegen rassistischer Beleidigungen gegen zwei Premier-League-Fußballer schuldig gesprochen. Dem Anhänger des FC Everton wird vorgeworfen, im Oktober beim Spiel zwischen den Queens Park Rangers und den Toffees (1:1) den Südkoreaner Park Ji-Sung (Queens Park) als "Schlitzauge" und den gebürtigen Nigerianer Victor Anichebe (Everton) als "schwarzen Affen" beleidigt zu haben.

Der 42 Jahre alte Beschuldigte, der das Spiel zusammen mit seiner Frau, seiner Tochter, seinem Sohn und seinem Enkel verfolgt hatte, war den Ordnern von zwei anderen Everton-Fans gemeldet und daraufhin festgenommen worden. Er bestreitet die Vorwürfe und erklärte, er sei das Opfer einer Verwechslung. Wie der zuständige Richter erklärte, müsse der Mann bei der Urteilsverkündung am 11. Februar nicht mit einer Haftstrafe rechnen.

International | 20.12.2012

Yaya Touré erneut Afrikas Fußballer des Jahres

Wie im Vorjahr ist der ivorische Nationalspieler Yaya Touré zu Afrikas Fußballer des Jahres gewählt worden.

Accra - Wie im Vorjahr ist der ivorische Nationalspieler Yaya Touré zu Afrikas Fußballer des Jahres gewählt worden. Der 29 Jahre alte Mittelfeld-Star des englischen Meisters Manchester City setzte sich vor seinem Nationalmannschafts-Kollegen Didier Drogba (Shanghai Shenhua) und dem Kameruner Alexandre Song (FC Barcelona) durch.

England | 15.12.2012

ManUnited souverän - City wieder in Erfolgsspur

Manchester City ist wieder in die Erfolgsspur zurückgekehrt: Die Citizens gewannen mit 3:1 bei Newcastle United. ManUnited setzte sich mit 3:1 gegen den AFC Sunderland durch.

Köln - Titelverteidiger Manchester City ist wieder in die Erfolgsspur zurückgekehrt, liegt aber weiter sechs Punkte hinter Spitzenreiter und Erzrivalen Manchester United. Sechs Tage nach dem 2:3 im Gipfeltreffen gegen United gewannen die Citizens am 17. Spieltag mit 3:1 (2:0) bei Newcastle United und festigten damit den zweiten Tabellenplatz in der Premier League. ManUnited setzte sich mit 3:1 (2:0) gegen den AFC Sunderland durch.

Während der Tabellenvierte FC Everton bei Stoke City mit Ex-Nationalspieler Robert Huth nicht über ein 1:1 (1:0) hinaus kam, kassierte Stadtrivale FC Liverpool im Duell zweier ehemaliger Gewinner des Europapokals der Landesmeister eine 1:3 (0:2)-Heimpleite gegen Aston Villa.

In Newcastle erzielten Sergio Agüero (10.), Javi García (39.) und Yaya Touré (78.) vor 49.579 Zuschauern die Treffer für die Mannschaft von Teammanager Roberto Mancini. Für die Gastgeber reichte es nur zum Anschlusstreffer durch den ehemaligen Hoffenheimer Bundesliga-Profi Demba Ba (51.).

Für Rekordmeister United waren Robin van Persie (16.), Tom Cleverley (19.) und Wayne Rooney (59.) erfolgreich. Für Sunderland traf Fraizer Campbell (72.).

England | 27.11.2012

Redknapp mit Nullnummer bei Debüt

Harry Redknapp hat mit einem mageren Remis sein Debüt beim abstiegsbedrohten englischen Fußball-Erstligisten Queens Park Rangers gefeiert.

Sunderland - Harry Redknapp hat mit einem mageren Remis sein Debüt beim abstiegsbedrohten englischen Fußball-Erstligisten Queens Park Rangers gefeiert. Der Nachfolger des am Freitag entlassenen Teammanagers Mark Hughes kam mit dem Tabellenschlusslicht im Kellerduell beim FC Sunderland zu einem 0:0 und damit zum fünften Punkt im 14. Saisonspiel. Da Aston Villa zeitgleich 1:0 (0:0) gegen dem FC Reading gewann, liegt das sieglose Queens Park um die Altstars José Bosingwa und Djibril Cissé nun schon acht Punkte hinter einem Nichtabstiegsplatz zurück.

International | 05.11.2012

Schottlands Nationaltrainer Levein entlassen

Der schottische Fußballverband hat auf die sportliche Talfahrt reagiert und Nationaltrainer Craig Levein entlassen.

Glasgow - Der schottische Fußballverband hat auf die sportliche Talfahrt reagiert und Nationaltrainer Craig Levein entlassen. "Grund für die Trennung sind in erster Linie die enttäuschenden Resultate in der WM-Qualifikation", teilte der Verband am Montagabend mit. Nach vier Spieltagen liegen die "Bravehearts" in Gruppe A mit nur zwei Punkten noch hinter Mazedonien und Wales auf dem letzten Platz.

Levein hatte das Amt, das von 2002 bis 2004 auch Berti Vogts innehatte, im Dezember 2009 übernommen. Der Erfolg blieb jedoch aus: In den vergangenen zwölf Pflichtspielen gab es nur drei Siege für die Schotten, die seit der WM 1998 in Frankreich an keinem großen Turnier mehr teilgenommen haben.

Die Spieler machten auch die schottische Presse für die Entlassung verantwortlich. "Unglaublich. Ich kann es nicht fassen, dass die Zeitungen bekommen haben, was sie wollten", twitterte Mittelfeldspieler Charlie Adam vom englischen Erstligisten Stoke City. Als möglicher Nachfolger gilt Gordon Strachan, Ex-Trainer unter anderem von Celtic Glasgow.

Facebook, Twitter und Google+

Freund von 11FREUNDE werden