SID-IMAGES/AFP/GLYN KIRK

England | 08.10.2013

Premier League: Sunderland holt Uruguayer Poyet

Der FC Sunderland, Tabellenletzter der englischen Premier League, hat den Uruguayer Gus Poyet als neuen Teammanager verpflichtet.

Text: SID Bild: SID-IMAGES/AFP/GLYN KIRK

Sunderland - Der FC Sunderland, Tabellenletzter der englischen Premier League, hat den Uruguayer Gus Poyet als neuen Teammanager verpflichtet. Der 45-Jährige tritt die Nachfolge des Italieners Paolo di Canio an, der am 22. September entlassen wurde. "Wir haben viele Kandidaten auf Herz und Nieren geprüft und glauben, in Gus den Richtigen gefunden zu haben. Wir heißen ihn in Sunderland willkommen", sagte Klub-Besitzer Ellis Short. Sunderland hat in dieser Saison in der Premier League in sieben Spielen erst einen Punkt geholt.

England | 27.09.2013

Villas-Boas beschwert sich über Mourinho

Die einstige Männerfreundschaft zwischen Star-Trainer José Mourinho und seinem früheren Assistenten André Villas-Boas ist offenbar etwas abgekühlt.

Text: SID Bild: SID-IMAGES/AFP/GLYN KIRK

London - Die einstige Männerfreundschaft zwischen Star-Trainer José Mourinho und seinem früheren Assistenten André Villas-Boas ist offenbar etwas abgekühlt. Vor dem ersten Aufeinandertreffen der beiden portugiesischen Fußball-Lehrer in der englischen Premier League am Samstag, wenn Mourinho mit dem FC Chelsea bei Tottenham Hotspur antritt, beschwerte sich Villas-Boas über den Führungsstil seines einstigen Lehrmeisters.

Der 35-Jährige, der an der Seite Mourinhos zwischen 2003 und 2009 beim FC Porto, dem FC Chelsea sowie Inter Mailand arbeitete, klagte über seine damals begrenzten Einflussmöglichkeiten. "Ich war ambitioniert und wollte mich mehr einbringen. Ich hatte das Gefühl, dass ich ihm damit zusätzlich helfen kann. Aber er war der Meinung, das nicht zu brauchen", sagte Villas-Boas, der damals vor allem für die Gegneranalyse zuständig war.

Zunehmend frustriert hätte er dann beschlossen, dass sich die Wege der beiden trennen sollten. Das einst gute Verhältnis habe sich verändert. Mourinho reagierte am Freitag genervt auf die Thematik. Er sei "kein Kind, der die Beziehung zu Villas-Boas in den Medien diskutiert", sagte er.

England | 07.09.2013

Mertesacker freut sich auf Özil

Fußball-Nationalspieler Per Mertesacker kann es kaum erwarten, künftig auch im Verein an der Seite von Mesut Özil zu spielen.

Text: SID Bild: SID-IMAGES/AFP/GLYN KIRK

München - Fußball-Nationalspieler Per Mertesacker kann es kaum erwarten, künftig auch im Verein an der Seite von Mesut Özil zu spielen. Seine Freude über den Wechsel von Özil zum englischen Spitzenklub FC Arsenal sei "sehr groß", sagte Mertesacker nach dem 3:0 (1:0) im WM-Qualifikationsspiel gegen Österreich: "Wir werden viel Freude an ihm haben."

Dass Özil nach dem von ihm eigentlich nicht geplanten Transfer für 50 Millionen Euro von Real Madrid nach London den Kopf hängen lassen könnte, glaubt Mertesacker nicht. "Sein Selbstvertrauen ist noch immer groß", hat der Abwehrspieler in den vergangenen Tagen beobachtet.

Özil habe sich unmittelbar vor dem Wechsel nicht bei ihm über die Gunners informiert, in den Jahren zuvor hätten beide aber viel über Arsenal gesprochen, berichtete Mertesacker: "Über den Trainer, über den Klub und darüber, dass man in London sehr anonym leben kann. Vielleicht hatte er das ein bisschen im Hinterkopf."

Der 28-Jährige bezeichnete seinen vier Jahre jüngeren Kollegen als "sehr scheu", betonte aber: "Er hat sich in den vergangenen Jahren sehr gut entwickelt und bei Real Madrid sehr verbessert. Er hat auch harte Zeiten erlebt. Seine Erfahrung kann den Unterschied machen."

WM2014 | 06.09.2013

England erobert Tabellenspitze

Zwei Routiniers und ein junger Wilder haben der Fußball-Nationalmannschaft Englands einen großen Schritt in Richtung Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien beschert.

Text: SID Bild: SID-IMAGES/AFP/GLYN KIRK

London - Zwei Routiniers und ein junger Wilder haben der Fußball-Nationalmannschaft Englands einen großen Schritt in Richtung Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien beschert. Die "Three Lions" siegten durch Treffer von Kapitän Steven Gerrard (12.), Rickie Lambert (27.) und einen Doppelpack von Youngster Danny Welbeck 4:0 (3:0) gegen Moldawien und liegen nun bei einer weniger gespielten Partie punktgleich mit dem Zweiten Montenegro an der Spitze der Qualifikations-Gruppe H. Für den bereits 31 Jahre alten Lambert war es im zweiten Spiel für England der zweite Treffer.

Montenegro patzte beim 1:1 (1:1) in Polen und verlor die Tabellenspitze. Dortmunds Torjäger Robert Lewandowski (16.) glich in Warschau die Gästeführung durch Dejan Damjanovic (11.) aus und sicherte Polen damit auch eine Restchance auf die WM-Qualifikation. Der EM-Gastgeber von 2012 liegt mit zehn Zählern fünf Punkte hinter Montenegro und England (je 15) auf Platz vier, die Ukraine (14 Punkte) als Dritter bezwang San Marino deutlich 9:0 (4:0).

England | 01.09.2013

Mega-Transfer von Bale zu Real Madrid perfekt

Nach monatelanger Hängepartie ist der Mega-Transfer des Walisers Gareth Bale von Tottenham Hotspur zu Spaniens Fußball-Rekordmeister Real Madrid perfekt.

Text: SID Bild: SID-IMAGES/AFP/GLYN KIRK

London - Nach monatelanger Hängepartie ist der Mega-Transfer des Walisers Gareth Bale von Tottenham Hotspur zu Spaniens Fußball-Rekordmeister Real Madrid perfekt. Dies gaben beide Vereine am Sonntag bekannt, ohne eine Ablösesumme zu nennen. Der 24 Jahre alte Offensivspieler erhält einen Sechsjahresvertrag, der Waliser soll geringfügig weniger Ablöse kosten als die 94 Millionen Euro, die Real 2009 für Cristiano Ronaldo an Manchester United überwiesen hat.

"Viele Spieler träumen davon, für den Klub ihrer Jugendträume zu spielen. Ich kann nun wahrlich behaupten, dass ich mir diesen Traum erfüllt habe", sagte Bale: "Tottenham wird immer einen Platz in meinem Herzen haben." Bale, der 2007 vom FC Southampton für zehn Millionen Pfund nach Tottenham gewechselt war, hat in der vergangenen Saison 21 Tore in 33 Liga-Spielen erzielt.

Bale, der vor zwei Jahren vielen Fans noch kein Begriff war, ist mit seiner Schnelligkeit, seiner herausragenden Technik und seinen brandgefährlichen Freistößen zu Englands Fußballer des Jahres aufgestiegen. Der mit Abstand spektakulärste Transfer dieses Sommers könnte auch Folgen für die Zukunft des deutschen Nationalspielers Mesut Özil haben, der nun einen weiteren Rivalen im Real-Kader hat. Bei Tottenham hat Bale auf der linken Seite mit Weltklasseleistungen in Serie für Aufsehen gesorgt - bei Real spielt dort allerdings Cristiano Ronaldo.

England | 17.08.2013

Mertesacker und Podolski mit Auftaktniederlage

Per Mertesacker und Lukas Podolski haben mit dem FC Arsenal den Saisonauftakt verpatzt. Die Gunners verloren gegen Aston Villa mit 1:3 (1:1).

Text: SID Bild: SID-IMAGES/AFP/GLYN KIRK

Liverpool - Die deutschen Fußball-Nationalspieler Per Mertesacker und Lukas Podolski haben mit dem FC Arsenal den Saisonauftakt in der englischen Premier League verpatzt. Mit Mertesacker als Aushilfskapitän und Podolski als Bankdrücker, der erst in der Nachspielzeit (90.+4) eingewechselt wurde, verloren die Gunners gegen Aston Villa mit 1:3 (1:1).

Podolskis Sturmkonkurrent Olivier Giroud (6.) hatte die Mannschaft von Teammanager Arsène Wenger in Führung gebracht, Christian Benteke (22., 61./Foulelfmeter) drehte das Spiel. Nachdem Arsenals Abwehrspieler Laurent Koscielny (67.) Gelb-Rot gesehen hatte, sorgte Villas Neuzugang Antonio Luna (85.) für die Entscheidung.

Tabellenführer ist Samstagabend ist schon wieder Manchester United. Der Titelverteidiger gewann bei Swansea City mit 4:1 (2:0). Torjäger Robin van Persie (34./72.) und der englische Nationalspieler Danny Welbeck (36./90.) waren beim Debüt des neuen Teammanagers David Moyes je zweimal erfolgreich. Für Swansea war der eingewechselter 14-Millionen-Zugang Wilfried Bony (82.) erfolgreich. Der Deutsche Gerhard Tremmel saß beim Team aus Wales ebenso auf der Bank wie bei United der Ex-Dortmunder Shinji Kagawa und Wayne Rooney. Der Stürmerstar kam zumindest in der 61. Minute ins Spiel.

Der FC Everton startete unter dem neuen Trainer Roberto Martínez ebenfalls mäßig. Die Toffees kamen bei Norwich City nur zu einem 2:2 (0:0). Der FC Fulham mit Ex-Nationalspieler Sascha Riether, der am Freitag seinen Vertrag bis 2015 verlängert hatte, gewann beim FC Sunderland mit 1:0 (0:0). West Ham United siegte zudem gegen Aufsteiger Cardiff City mit 2:0 (1:0), West Bromwich Albion verlor 0:1 (0:0) gegen den FC Southampton.

Wenige Stunden zuvor hätte der frühere Nationalspieler Robert Huth um ein Haar das erste Tor der Saison erzielt. Der Verteidiger von Stoke City traf beim 0:1 (0:1) beim 18-maligen Meister FC Liverpool in der neunten Minute beim Stand von 0:0 die Latte. Stattdessen erzielte schließlich Daniel Sturridge (37.) den ersten Treffer der 22. Premier-League-Spielzeit. Damit war er zusammen mit Torhüter Simon Mignolet, der einen Elfmeter von Jonathan Walters (89.) parierte, Liverpools Matchwinner.

Der wechselwillige uruguayische Nationalspieler Luis Suárez fehlte bei den Reds nach seiner Beiß-Attacke gegen Branislav Ivanovic vom FC Chelsea in der vergangenen Saison wegen einer Sperre.

England | 06.08.2013

Elfter Franzose: Newcastle leiht Remy aus

Die größte französische Kolonie in Englands Premier League erhält weiteren Zuwachs: Newcastle United hat Loic Remy vom Absteiger Queens Park Rangers für ein Jahr ausgeliehen.

Text: SID Bild: SID-IMAGES/AFP/GLYN KIRK

Newcastle - Die größte französische Fußballer-Kolonie in Englands Premier League erhält weiteren Zuwachs: Newcastle United hat Stürmer Loic Remy vom Absteiger Queens Park Rangers für ein Jahr ausgeliehen. Der 18-malige Nationalspieler ist damit bereits der elfte Franzose im Kader der Magpies, die wohl in Kürze das Dutzend vollmachen werden: Medienberichten zufolge steht Newcastle kurz vor der Verpflichtung des Nationalstürmers Bafetimbi Gomis (Olympique Lyon).

International | 26.07.2013

Bosingwa wechselt von QPR zu Trabzonspor

Der frühere portugiesische Fußball-Nationalspieler José Bosingwa wechselt zum türkischen Erstligisten Trabzonspor.

Text: SID Bild: SID-IMAGES/AFP/GLYN KIRK

Trabzon - Der frühere portugiesische Fußball-Nationalspieler José Bosingwa wechselt zum türkischen Erstligisten Trabzonspor. Der 30 Jahre alte Rechtsverteidiger kommt ablösefrei von Englands Erstliga-Absteiger Queens Park Rangers und erhält einen Dreijahresvertrag. Bosingwa hatte mit dem FC Porto (2004) und dem FC Chelsea (2012) die Champions League gewonnen.

Bundesliga | 14.07.2013

Adidas-Chef Hainer: Hoeneß soll im Amt bleiben

Adidas-Vorstandsboss Herbert Hainer hat sich für den Verbleib von Uli Hoeneß als Aufsichtsratsvorsitzender des Triple-Gewinners Bayern München ausgesprochen.

Text: SID Bild: SID-IMAGES/AFP/GLYN KIRK

Köln - Bayern Münchens Präsident Uli Hoeneß kann im Verfahren um Steuerhinterziehung in Millionenhöhe angeblich auf ein mildes Urteil hoffen. Nach Informationen des Nachrichtenmagazins Der Spiegel will die Staatsanwaltschaft München II eine Verurteilung zu zwei Jahren Haft auf Bewährung beantragen. Zudem solle der 61-Jährige eine Geldstrafe von 720 Tagessätzen zahlen.

Laut Spiegel könnte das Urteil deshalb so milde ausfallen, weil ein Großteil der rund 3,2 Millionen Euro Steuerschulden angeblich bereits verjährt ist. So sollen Steuern in Höhe von 2,3 Millionen Euro bereits vor mehr als fünf Jahren hinterzogen worden sein. Der strafrechtlich relevante Anteil betrüge dann nur 900.000 Euro und läge damit unter der Grenze von einer Million. Der Bundesgerichtshof hatte entschieden, dass bei Steuerhinterziehung über diesem Betrag keine Bewährungsstrafe mehr möglich sein soll.

Adidas-Vorstandsboss Herbert Hainer hat sich zudem für den Verbleib von Hoeneß als Aufsichtsratsvorsitzender des FC Bayern ausgesprochen - selbst für den Fall, dass Hoeneß wegen Steuerhinterziehung angeklagt wird. "Ich bin der Meinung, dass es keinen Besseren für diese Position gibt", sagte Hainer, der Aufsichtsrats-Vize des FC Bayern, dem Nachrichtenmagazin Focus. Hoeneß sollte "eine zweite Chance" bekommen: "Dass er eine Riesendummheit begangen hat, weiß er selbst."

Hoeneß hatte Anfang des Jahres beim Finanzamt Selbstanzeige wegen eines nicht ordnungsgemäß deklarierten Kontos in der Schweiz erstattet. Diese soll aber nicht vollständig gewesen sein. Der Bayern-Präsident reichte eine zweite Selbstanzeige ein, zu diesem Zeitpunkt ermittelte die Staatsanwaltschaft aber bereits.

Im März hatte die Staatsanwaltschaft das Privathaus sowie Büroräume von Hoeneß untersucht und Haftbefehl erlassen. Dieser wurde gegen Zahlung einer Kaution in Millionenhöhe außer Kraft gesetzt.

Bundesliga | 13.07.2013

Spiegel: Hoeneß kann auf Bewährung hoffen

Bayern Münchens Präsident Uli Hoeneß kann im Verfahren um Steuerhinterziehung in Millionenhöhe angeblich auf ein mildes Urteil hoffen.

Text: SID Bild: SID-IMAGES/AFP/GLYN KIRK

München - Bayern Münchens Präsident Uli Hoeneß kann im Verfahren um Steuerhinterziehung in Millionenhöhe angeblich auf ein mildes Urteil hoffen. Nach Informationen des Nachrichtenmagazins Der Spiegel will die Staatsanwaltschaft München II eine Verurteilung zu zwei Jahren Haft auf Bewährung beantragen. Zudem solle der 61-Jährige eine Geldstrafe von 720 Tagessätzen zahlen.

Laut Spiegel könnte das Urteil deshalb so milde ausfallen, weil ein Großteil der rund 3,2 Millionen Euro Steuerschulden angeblich bereits verjährt ist. So sollen Steuern in Höhe von 2,3 Millionen Euro bereits vor mehr als fünf Jahren hinterzogen worden sein. Der strafrechtlich relevante Anteil betrüge dann nur 900 000 Euro und läge damit unter der Grenze von einer Million Euro. Der Bundesgerichtshof hatte entschieden, dass bei Steuerhinterziehung über diesem Betrag keine Bewährungsstrafe mehr möglich sein soll.

Hoeneß hatte Anfang des Jahres beim Finanzamt Selbstanzeige wegen eines nicht ordnungsgemäß deklarierten Kontos in der Schweiz erstattet. Diese soll aber nicht vollständig gewesen sein. Der Bayern-Präsident reichte eine zweite Selbstanzeige ein, da ermittelte die Staatsanwaltschaft aber bereits.

Im März hatte die Staatsanwaltschaft das Privathaus sowie Büroräume von Hoeneß untersucht und Haftbefehl erlassen. Dieser wurde gegen Zahlung einer Kaution in Millionenhöhe außer Kraft gesetzt.

Facebook, Twitter und Google+

Freund von 11FREUNDE werden