SID-IMAGES/AFP/GIUSEPPE CACACE

Italien | 13.05.2013

AS Rom muss nach Sprechchören 50.000 Euro zahlen

Der italienische Fußball-Erstligist AS Rom muss wegen rassistischer Sprechhöre gegen Stürmer Mario Balotelli vom AC Mailand 50.000 Euro zahlen.

Rom - Der italienische Fußball-Erstligist AS Rom muss wegen rassistischer Sprechhöre gegen Stürmer Mario Balotelli vom AC Mailand 50.000 Euro zahlen. Das entschied der Sportrichter des italienischen Fußballverbands FIGC, Giampaolo Tosel, am Montagabend. Der dunkelhäutige Milan-Torjäger Balotelli war beim torlosen Unentschieden gegen den AS Rom am Sonntag durch Gesänge der Gäste-Tifosi beleidigt worden.

Die Rom-Chaoten hatten zuvor mit Schmährufen auch den gebürtigen Berliner Kevin-Prince Boateng beleidigt. Der Schiedsrichter unterbrach daraufhin zwei Minuten lang die Begegnung. "Das Verhalten bestimmter Tifosi ist unannehmbar", hieß es in einer Presseaussendung des Klubs aus Rom. Der Verein sei bemüht, Rassismus in den Stadien zu bekämpfen, hieß es.

Italien | 13.05.2013

FC Bayern für Juve-Star Vidal das Vorbild

Für den Ex-Leverkusener Arturo Vidal dient die Entwicklung von Bayern München als Vorbild für Juventus Turin.

Turin - Für den Ex-Leverkusener Arturo Vidal dient die Entwicklung von Bayern München als Vorbild für Juventus Turin. "Zwischen uns und Borussia Dortmund ist der Unterschied meiner Ansicht nach nicht so groß. Zum FC Bayern ist die Kluft größer, weil die Münchner seit vielen Jahren einen Plan weiterführen und sie in vier Jahren dreimal das Champions-League-Finale erreicht haben", sagte der chilenische Nationalspieler Vidal, der vor seinem Wechsel in die Serie A beim FC Bayern als Neuzugang im Gespräch war, im Interview mit Tuttosport.

Juve könne den selben Weg wie die Bayern beschreiten. Vidal: "Ich denke, dass Juventus heute stärker als der FC Bayern vor einigen Jahren war. Wir können so stark wie die Bayern werden." Im Viertelfinale der Champions League war die "alte Dame" gegen München ausgeschieden.

Vor zwei Jahren war Vidal von Bayer Leverkusen zu Juve gewechselt. "Ich glaubte an den Erfolg der Mannschaft. Ich habe Juventus gewählt, weil ich wusste, dass ich mit diesem Klub alles gewinnen kann", äußerte der 25-Jährige.

Den Erfolg in der Meisterschaft verdankt Juve laut Vidal der Disziplin von Trainer Antonio Conte. "Contes Gesetz ist klar: Auf dem Spielfeld scherzt man nicht, draußen kann man auch lachen. Wir sind eine geschlossene Gruppe, die zusammen Spaß hat", sagte Vidal.

Italien | 11.05.2013

Meister Juve nur mit Remis gegen Cagliari

Der italienische Fußball-Rekordmeister Juventus Turin hat nur mit Mühe eine Niederlage im letzten Heimspiel der Saison verhindert.

Turin - Der italienische Fußball-Rekordmeister Juventus Turin hat nur mit Mühe eine Niederlage im letzten Heimspiel der Saison verhindert. Eine Woche nach dem vorzeitigen Gewinn des 29. Titels traf Mirko Vucinic in der 61. Minute zum 1:1 (0:1)-Endstand gegen Außenseiter Catania Calcio. Der Kolumbianer Victor Ibarbo hatte die Gäste bereits in der 12. Minute in Führung gebracht.

Durch den Punktgewinn kletterte Cagliari mit 44 Zählern zumindest bis Sonntag auf den elften Platz der Serie A. Juve (87) bleibt unangefochten an der Spitze.

Italien | 09.05.2013

Juve: 13,8 Millionen Gewinn in neun Monaten

Für den alten und neuen italienischen Fußball-Meister Juventus Turin zahlt sich der sportliche Erfolg auch finanziell aus.

Turin - Für den alten und neuen italienischen Fußball-Meister Juventus Turin zahlt sich der sportliche Erfolg auch finanziell aus. Der börsennotierte Klub verzeichnete in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2012/2013 einen Gewinn von 13,8 Millionen Euro. Im Vergleichszeitraum 2011/2012 hatte Juve noch einen Verlust von 39,5 Millionen Euro gemeldet.

Italien | 29.04.2013

Fünf Festnahmen nach Turiner Derby

Das Turiner Fußball-Derby zwischen Juventus und Torino Calcio (2:0) ist am Sonntag von schweren Krawallen überschattet worden.

Rom - Das Turiner Fußball-Derby zwischen Juventus und Torino Calcio (2:0) ist am Sonntag von schweren Krawallen überschattet worden. Vier Juve-Fans wurden wegen Gewalts und Widerstands gegen die Polizei festgenommen. Ein Tifoso von Torino wurde wegen einer Schlägerei verhaftet. Ein weiterer Fan wurde angezeigt, weil er im Besitz von Sprengstoff war. Gegen neun Fans der beiden Klubs wurde eine Stadionsperre verhängt.

Über tausend Polzisten waren im Einsatz, um Krawalle vorzubeugen. Trotzdem kam es zu schweren Krawallen. Der Bus mit den Juve-Spielern an Bord wurde mit einem Stein getroffen. Eine Fensterscheibe wurde beschädigt.

Bundesliga | 27.04.2013

FC Bayern: Heynckes setzt auf Rotation

Die Rotation bei Bayern München hat einen neuen Höhepunkt erreicht: Jupp Heynckes änderte sein Team im Vergleich zum Halbfinale in der Champions League auf zehn Positionen.

München - Die Rotation bei Bayern München hat einen neuen Höhepunkt erreicht: Trainer Jupp Heynckes änderte sein Team im Bundesliagspiel gegen den SC Freiburg im Vergleich zum Halbfinale in der Champions League gegen den FC Barcelona (4:0) gleich auf zehn Positionen. Lediglich Jerome Boateng stand wie am Dienstag in der Startformation des deutschen Fußball-Rekordmeisters. Zuletzt gegen Nürnberg hatte Heynckes neun Wechsel vorgenommen.

Die beiden Kapitäne Philipp Lahm und Bastian Schweinsteiger sowie Nationalspieler Thomas Müller gehörten mit Blick auf das Rückspiel am Mittwoch (20.45 Uhr/Sky und ZDF) in Barcelona erst gar nicht dem Kader der Münchner an.

Im Angriff startet gegen Freiburg Mario Mandzukic, der in den beiden letzten Spielen gefehlt hatte. Der Torjäger sollte vor der Partie in Camp Nou Spielpraxis sammeln. Zudem standen Torwart Tom Starke, Claudio Pizarro, Rafinha, Diego Contento, Xherdan Shaqiri, Emre Can, Luiz Gustavo und Anatoli Timoschtschuk sowie Daniel van Buyten als Ersatzkapitän in der Anfangself.

Dagegen sitzen auf der Ersatzbank der Münchner sieben Spieler, die insgesamt einen Marktwert von weit über 150 Millionen Euro aufweisen.

UEFA | 26.04.2013

UEFA bestraft Inter und Benfica

Die Europäische Fußball-Union (UEFA) hat Inter Mailand und Benfica Lissabon wegen des Verhaltens ihrer Fans im Achtelfinalspiel der Europa League mit Geldstrafen belegt.

Nyon - Die Europäische Fußball-Union (UEFA) hat Inter Mailand und Benfica Lissabon wegen des Verhaltens ihrer Fans mit Geldstrafen belegt. Inter muss wegen Zwischenfällen im Achtelfinalspiel der Europa League gegen Tottenham Hotspur 45.000 Euro bezahlen. Benfica wegen Vorfällen beim Spiel gegen Girondins Bordeaux in derselben Runde 32.000 Euro.

Italien | 26.04.2013

Boateng wollte Italien verlassen

Der frühere U21-Nationalspieler Kevin-Prince Boateng vom AC Mailand wollte nach dem Rassismus-Skandal im Testspiel beim Viertligisten Pro Patria im Januar Italien verlassen.

Mailand - Der frühere U21-Nationalspieler Kevin-Prince Boateng vom italienischen Fußball-Erstligisten AC Mailand wollte nach dem Rassismus-Skandal im Testspiel beim Viertligisten Pro Patria im Januar Italien verlassen. "Schluss jetzt, ich gehe weg. Das habe ich mir gesagt. Doch es war nur der Frust des Augenblicks. Man fragt sich, warum so etwas geschehen muss. Ich kann und will aber nicht wegen vier Schwachsinnigen alles ändern", sagte der gebürtige Berliner der Gazzetta dello Sport.

Der 26-Jährige hatte für Aufsehen gesorgt, als er nach rassistischen Beleidigungen einiger "Fans" von Pro Patria den Platz verließ. Seine Mitspieler schlossen sich ihm an, die Partie wurde abgebrochen.

Zu der jüngsten Strafe von 30.000 Euro gegen Juventus Turin wegen rassistischer Schmährufe seiner Anhänger gegen Boateng, sagte er: "Es ist nicht meine Aufgabe zu sagen, wie Juve bestraft und wie hoch die Geldstrafe sein soll. Wichtig ist, man begreift, dass der Vorfall gravierend war und dass diese Schwachsinnigen gestoppt werden müssen."

Zur Aussage von Teamkollege Mario Balotelli, wonach sich in Italien erst etwas ändern wird, wenn ein dunkelhäutiger Staatschef wie US-Präsident Barack Obama gewählt wird, sagte Boateng: "Meiner Ansicht nach sollte Mario zum Präsidenten werden."

Italien | 22.04.2013

Boateng in Turin erneut rassistisch beleidigt

Fußball-Profi Kevin-Prince Boateng ist in Italien erneut Opfer rassistischer Gesänge geworden.

Rom - Fußball-Profi Kevin-Prince Boateng ist in Italien erneut Opfer rassistischer Gesänge geworden. Weil der Mittelfeldspieler des AC Mailand vor dem Spiel bei Juventus Turin (0:1) am Sonntag beim Warmmachen von Anhängern verbal attackiert worden war, belegte der Verband den Rekordmeister am Montag mit einer Geldstrafe in Höhe von 30.000 Euro. Ungefähr fünf Minuten lang hatten die Fans Boateng beleidigt, woraufhin der ehemalige Bundesliga-Profi gestikulierend und rufend versuchte, die Zuschauer zum Aufhören zu bewegen.

Im Januar hatte Boateng für Aufsehen gesorgt, als der 26-Jährige bei einem Testspiel wegen rassistischer Beleidigungen den Platz verlassen hatte. Seine Mitspieler schlossen sich ihm an, und die Partie gegen den Viertligisten Pro Patria wurde abgebrochen. "Der Sport hat eine soziale Verantwortung und kann viel tun", sagte Boateng anschließend bei einer Ansprache gegen Rassismus vor der UNO in Genf.

Italien | 21.04.2013

Rocchi schießt Inter zum Sieg, Roma patzt

Dank Tommaso Rocchi darf sich der italienische Fußball-Erstligist Inter Mailand wieder berechtigte Hoffnungen auf eine Teilnahme an der Europa League machen.

Mailand - Dank Arturo Vidal steuert Italiens Fußball-Rekordmeister Juventus Turin weiter seinem 29. Titelgewinn entgegen. Der frühere Leverkusener Bundesliga-Profi schoss die Alte Dame am Sonntagabend zum Abschluss des 33. Spieltags zu einem 1:0 (0:0)-Sieg im Spitzenspiel gegen den AC Mailand. Fünf Runden vor Schluss hat der Titelverteidiger weiter neun Punkte Vorsprung auf den zweitplatzierten SSC Neapel, der Cagliari Calcio 3:2 (0:1) niederkämpfte. Milan bleibt mit weiteren sechs Punkten Rückstand Dritter.

Vidal traf in der 57. Spielminute per Foulelfmeter und erzielte bereits sein achtes Saisontor. Bei Milan bot der frühere U21-Nationalspieler Kevin-Prince Boateng eine gewohnt engagierte, aber glücklose Vorstellung.

Inter Mailand darf sich derweil dank Tommaso Rocchi wieder berechtigte Hoffnungen auf eine Teilnahme an der Europa League machen. Der ehemalige Nationalstürmer traf gegen den FC Parma neun Minuten vor Schluss zum 1:0 (0:0) und sorgte dafür, dass die Nerazzurri den direkten Konkurrenten Lazio Rom mit dem deutschen Angreifer Miroslav Klose vorerst von Platz fünf verdrängten. Lazio hatte bereits am Samstag 0:1 (0:1) bei Udinese Calcio verloren.

Der AS Rom verpasste es, beim 1:1 (0:1) gegen Schlusslicht Delfino Pescara nachzuziehen und mit einem Sieg selbst auf den letzten Europa-League-Rang zu springen. Der eingewechselte Mattia Destro glich die frühe Führung der Gäste durch Gianluca Caprari nach der Pause zwar aus, zum Siegtreffer reichte es für die Roma aber nicht mehr.

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