SID-IMAGES/AFP/GIUSEPPE CACACE

International | 19.07.2013

Nächster Millionen-Kauf: PSG holt Marquinhos

Der französische Meister Paris St. Germain setzt seine millionenschwere Einkaufstour fort und hat das brasilianische Talent Marquinhos verpflichtet.

Paris - Der französische Fußball-Meister Paris St. Germain setzt seine millionenschwere Einkaufstour auch nach dem Rekordtransfer von Edinson Cavani fort. Der PSG hat das brasilianische Talent Marquinhos verpflichtet und den 19-Jährigen mit einem Fünfjahresvertrag ausgestattet. Das teilte der Verein am Freitagabend mit. 35 Millionen Euro sollen sich die Pariser die Dienste des Innenverteidigers kosten lassen.

"Der Transfer von Marquinhos, ein zukünftiger Star, der bereits die Aufmerksamkeit von Europas größten Klubs auf sich gelenkt hat, macht uns sehr zufrieden", sagte Klubchef Nasser Al-Khelaifi über Marquinhos, der erst vor einem Jahr von Corinthians São Paulo zum italienischen Erstligisten AS Rom gewechselt war: "Es unterstreicht den Wunsch des Klubs, zu einem der größten Vereine Europas zu werden." PSG-Trainer Laurent Blanc hatte bereits vor Vollzug gesagt: "Er ist jung, talentiert und besitzt viel Potenzial."

Der Uruguayer Cavani war für 64 Millionen Euro, eine Rekordsumme im französischen Fußball, vom SSC Neapel zu PSG gewechselt. Der Meister reagierte damit auf die gewaltige Transferoffensive des Erstliga-Aufsteigers AS Monaco, der seine Mannschaft für insgesamt 144 Millionen Euro unter anderem mit Kolumbiens Stürmerstar Radamel Falcao verstärkt hat. PSG hat neben Cavani noch den U20-Weltmeister Lucas Digne von OSC Lille für 15 Millionen Euro verpflichtet.

Italien | 08.07.2013

Medien: Vidal verlängert bis 2018 bei Juve

Der Ex-Leverkusener Arturo Vidal verlängert seinen Vertrag bei Juventus Turin um weitere zwei Jahre bis 2018. Dies berichtete die italienischen Sportzeitung Gazzetta dello Sport.

Turin - Der Ex-Leverkusener Arturo Vidal verlängert seinen Vertrag bei Juventus Turin um weitere zwei Jahre bis 2018. Dies berichtete die italienischen Sporttageszeitung Gazzetta dello Sport am Montag. Der 26 Jahre alte Mittelfeldspieler soll vier Millionen Euro pro Saison kassieren. In den vergangenen Wochen hatten unter anderem Real Madrid und Paris St. Germain Interesse an dem chilenischen Nationalspieler signalisiert, der seit 2011 bei dem italienischen Meister unter Vertrag steht.

Italien | 03.07.2013

Gomez-Finanzierung: Florenz will Stars verkaufen

Verkauf von diversen Stars zur Finanzierung des Mario-Gomez-Transfers: Um den Wechsel zu bewerkstelligen, ist der AC Florenz entschlossen, einige seiner Leistungsträger zu opfern.

Florenz - Verkauf von diversen Stars zur Finanzierung des Mario-Gomez-Transfers: Um den Wechsel von Bayern Münchens Torjäger zu bewerkstelligen, ist Italiens Fußball-Erstligist AC Florenz fest entschlossen, einige seiner Leistungsträger zu opfern. Präsident Andrea Della Valle möchte laut Medienberichten in Italien den montenegrinischen Stürmer Stevan Jovetic und auch den serbischen Angreifer Adem Ljajic abgeben.

Für Gomez fordert Triplegewinner FC Bayern mindestens 20 Millionen Euro, die Bayern hatten einst 35 Millionen für Gomez an den VfB Stuttgart überwiesen. Der 27-Jährige soll sich mit der Fiorentina bereits auf einen Vier-Jahres-Vertrag geeeinigt haben.

An Jovetic ist angeblich Rekordmeister Juventus Turin interessiert. Florenz will 30 Millionen Euro für den 23-Jährigen haben. An dem 21-jährigen Ljajic sind offenbar mehrere Serie-A-Klubs interessiert, ein konkretes Angebot liegt angeblich außerdem von Atletico Madrid vor. Rund zehn Millionen Euro erhofft sich die Fiorentina vom Ljajic-Transfer.

Der Klub aus der Toskana hatte sich am Ende der vergangenen Saison bereits von Ex-Bayern-Star Luca Toni (36/Hellas Verona) getrennt. Dafür setzt der toskanische Klub jetzt auf den Ex-Kapitän des AC Mailand, Massimiliano Ambrosini. Der 36 Jahre alte ehemalige Abwehrspieler erhält in Florenz einen Einjahresvertrag mit einem Einkommen von 800.000 Euro per annum.

Bundesliga | 27.06.2013

Timoschtschuk trainiert beim FC Bayern

Pep Guardiola hat am Donnerstag einen überraschenden Gast begrüßen dürfen. Anatolij Timoschtschuk nahm am zweiten Training unter Guardiola in der Allianz-Arena teil.

München - Bayern Münchens neuer Trainer Pep Guardiola hat am Donnerstag einen überraschenden Gast begrüßen dürfen. Der ukrainische Rekordnationalspieler Anatolij Timoschtschuk nahm am zweiten Training unter Guardiola in der Allianz-Arena vor rund 7000 Fans teil.

Der 34-Jährige, der nach der abgelaufenen Saison vom FC Bayern zum russischen Erstligisten Zenit St. Petersburg zurückgekehrt war, muss in München bis Samstag einige private Dinge sowie Behördengänge erledigen. Deshalb hatte Timoschtschuk, der vier Jahre beim deutschen Rekordmeister spielte, die Bayern gebeten, am Donnerstag und Freitag mit der Mannschaft trainieren zu dürfen. Guardiola stimmte zu.

Inklusive Timoschtschuk nahmen am Bayern-Training am Donnerstag 24 Profis teil. Auch Mario Gomez, der den Verein verlassen will und darf, stand erneut auf dem Platz.

Nach wie vor fehlten Rekonvaleszent Bastian Schweinsteiger, die verletzten Mario Götze (Muskelbündelriss) und Holger Badstuber (Kreuzbandriss), die Confed-Cup-Teilnehmer Dante, Luiz Gustavo und Javi Martínez sowie Arjen Robben, David Alaba, Daniel van Buyten und Xherdan Shaqiri. Sie hatten im Juni Länderspiele absolviert und deshalb noch Urlaub.

International | 21.06.2013

Medien: Denisow zu Anschi, Arschawin zu Zenit

Bei Zenit St. Petersburg kommt das Personalkarussell angeblich kräftig in Fahrt. Wie der Sport-Express und Sowjetski Sport berichten, zieht es Igor Denisow zu Anschi Machatschkala.

Moskau - Beim russischen Fußball-Vizemeister Zenit St. Petersburg kommt das Personalkarussell angeblich kräftig in Fahrt. Wie die Zeitungen Sport-Express und Sowjetski Sport berichten, zieht es Mittelfeld-Star Igor Denisow zum schwerreichen Ligakonkurrenten Anschi Machatschkala. Für den 29-Jährigen, der in Russlands Nationalmannschaft unter Trainer Fabio Capello zum Kapitän aufgestiegen war, könnte Andrej Arschawin nach St. Petersburg zurückkehren. Der 32-Jährige, der beim FC Arsenal keinen neuen Vertrag erhielt, war vor Denisow Kapitän der Sbornaja gewesen.

Während sich die Rückkehr Arschawins noch etwas hinziehen könnte, scheint Denisows Wechsel praktisch perfekt. Beide Vereine sind sich laut Medienberichten einig, der Vertrag soll in den kommenden Tagen unterschrieben werden. In seinen zwölf Jahren in St. Petersburg gewann Denisow drei Meistertitel und 2008 den UEFA Cup - gemeinsam mit Arschawin.

Dieser hatte sich nach dem größten Erfolg der Vereinsgeschichte zum FC Arsenal in die englische Premier League verabschiedet, der Durchbruch beim Team der deutschen Nationalspieler Lukas Podolski und Per Mertesacker war ihm allerdings nicht vergönnt.

Italien | 19.06.2013

Cassano verlässt Inter Mailand

Der langjährige italienische Fußball-Nationalspieler Antonio Cassano und Ex-Meister Inter Mailand gehen getrennte Wege. Der 30-Jährige steht vor einem Wechsel zum FC Parma.

Mailand - Der langjährige italienische Fußball-Nationalspieler Antonio Cassano und Ex-Meister Inter Mailand gehen getrennte Wege. Der 30-Jährige, der in seiner Karriere immer wieder für Eklats gesorgt hatte, steht vor einem Wechsel zum FC Parma. Im Gegenzug soll der 21-jährige Algerier Ishak Belfodil von Parma zum ehemaligen Champions-League-Sieger wechseln.

Italien | 05.06.2013

Rassismus: Haftstrafe gegen sechs Fußball-Anhänger

Nach rassistischen Äußerungen gegen Kevin-Prince Boateng sind sechs Anhänger des Viertligisten Pro Patria zu Haftstrafen zwischen 40 Tagen und zwei Monaten verurteilt worden.

Mailand - Nach rassistischen Äußerungen gegen den ehemaligen U21-Nationalspieler Kevin-Prince Boateng und weitere Spieler des italienischen Fußball-Erstligisten AC Mailand sind sechs Anhänger des Viertligisten Pro Patria zu Haftstrafen zwischen 40 Tagen und zwei Monaten verurteilt worden. Zudem müssen sie an die italienische Fußball-Liga und die Gemeinde Busto Arsizio als Zivilkläger 10.000 Euro zahlen und für die Verfahrenskosten aufkommen. Das Urteil verkündete ein Gericht in Busto Arsizio am Mittwoch. Milan-Spieler Sulley Muntari muss eine Geldstrafe von 500 Euro zahlen, weil er nicht vor Gericht als Zeuge ausgesagt hatte.

Die Fans mussten sich wegen schwerer Beleidigung verantworten, der Vorwurf der Anstiftung zum Rassenhass wurde jedoch fallen gelassen. Gegen die Fans war bereits ein Stadionverbot von fünf Jahren verhängt worden. In der vergangenen Woche hatten mehrere Milan-Profis vor der Staatsanwaltschaft ausgesagt und die sechs Angeklagten belastet. Boateng hatte für Aufsehen gesorgt, als er nach den rassistischen Beleidigungen in dem Testspiel den Platz verließ. Seine Mitspieler schlossen sich ihm an, die Partie wurde abgebrochen.

Italien | 24.05.2013

Medien: Inter feuert Coach Stramaccioni

Der italienische Fußball-Erstligist Inter Mailand hat laut Medienberichten seinen erfolglosen Coach Andrea Stramaccioni entlassen.

Mailand - Der italienische Fußball-Erstligist Inter Mailand hat laut Medienberichten seinen erfolglosen Coach Andrea Stramaccioni entlassen. Der 37-jährige Stramaccioni, der seit März 2012 die Mailänder trainiert, konnte offenbar die Erwartungen seines mächtigen Klubpräsidenten Massimo Moratti nicht erfüllen. Der Triple-Sieger des Jahres 2010 schloss die Saison mit 54 Punkten auf Platz neun der Tabelle ab und verfehlte somit das Mindestziel des Einzugs in die Europa League.

In den letzten sechs Heimspielen der Meisterschaft hatte Inter fünf Niederlagen hinnehmen müssen. 16 Pleiten erlitt Inter in dieser Meisterschaft. Damit hatte die Mannschaft einen Negativrekord nach jenem aus der Saison 19461947 aufgestellt. Als Nachfolger Stramaccionis wird Coach Walter Mazzarri gehandelt, der sich am Ende der Saison nach vier Jahren von SSC Neapel getrennt hat. Mazzarri wäre der vierte Inter-Coach seit 2011 nach Stramaccioni, Gian Piero Gasperini und Claudio Ranieri.

WM | 17.05.2013

Italien: Prandelli beruft drei Debütanten

Trainer Cesare Prandelli hat drei Neulinge in den Kader der italienischen Fußball-Nationalmannschaft für das WM-Qualifikationsspiel gegen Tschechien am 7. Juni berufen.

Rom - Trainer Cesare Prandelli hat drei Neulinge in den Kader der italienischen Fußball-Nationalmannschaft für das WM-Qualifikationsspiel gegen Tschechien am 7. Juni berufen. Prandelli setzt erstmals auf Torhüter Michael Agazzi und Stürmer Marco Sau von Cagliari Calcio sowie Mittelfeldspieler Giacomo Bonaventura von Atalanta Bergamo.

Italien | 14.05.2013

Prandelli fordert Spielabbruch bei Rassismus

Italiens Nationaltrainer Cesare Prandelli fordert generelle Spielabbrüche im Fall von rassistischen Ausfällen durch Zuschauer. "Empörung allein genügt nicht mehr", sagte Prandelli.

Rom - Italiens Fußball-Nationaltrainer Cesare Prandelli fordert generelle Spielabbrüche im Fall von rassistischen Ausfällen durch Zuschauer. "Bei derartigen Vorfällen darf ein Spiel nicht vorübergehend unterbrochen, sondern muss ganz beendet werden. Empörung allein genügt nicht mehr", sagte Prandelli: "Man muss rassistische Tifosi verbannen. Fans im Stadion müssen gegen beleidigende Chöre rebellieren."

Der dunkelhäutige Milan-Torjäger Mario Balotelli war beim torlosen Unentschieden gegen den AS Rom am Sonntag durch Gesänge der Gäste-Tifosi beleidigt worden. Das Spiel wurde dennoch nach einer Unterbrechung beendet. Der italienische Verband reagierte am Montagabend und verhängte eine Geldstrafe in Höhe von 50.000 Euro gegen den Klub.

Auch Italiens Sportministerin, Kanu-Olympiasiegerin Josefa Idem, verurteilte den Vorfall. "Balotelli ist ein Spieler, der sich offen gegen Rassismus ausgesprochen hat. Die Attacken gegen ihn sind inakzeptabel. Ich rufe alle Spieler auf, rassistische Chöre zu verurteilen", sagte Idem.

Balotellis Mannschaftskollege Kevin Prince Boateng, der selbst wiederholt ins Visier rassistischer Fans geraten war, zeigte sich mit Balotelli solidarisch. "Rassismus ist ein kompliziertes Phänomen. Wir müssen es geschlossen in und außerhalb der Stadien bekämpfen", sagte der gebürtige Berliner.

Boateng hatte bei einem Testspiel im Januar wegen rassistischer Beleidigungen den Platz verlassen. Seine Mitspieler schlossen sich ihm an, die Partie gegen den Viertligisten Pro Patria wurde daraufhin abgebrochen. "Der Sport hat eine soziale Verantwortung und kann viel tun", hatte Boateng bei einer Ansprache vor der UNO in Genf im März betont.

Auch der Fußballverband (FIGC) fasst noch strengere Maßnahmen gegen Rassismus ins Auge. "Geldstrafen gegen Klubs lösen nicht das Problem, sondern benachteiligen nur die Vereine. Man muss verhindern, dass bestimmte Personen Zugang zum Stadion erhalten. In Notfällen soll das ganze Stadion geschlossen werden. Damit wollen wir ein klares Signal gegen Rassismus setzen", sagte Verbandschef Giancarlo Abete. Dieser Vorschlag soll dem UEFA-Exekutivkomitee bei einer Sitzung am 24. Mai unterbreitet werden, bei der Maßnahmen zur Bekämpfung des Rassismus diskutiert werden sollen.

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