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International | 21.06.2013

Ex-Hoffenheimer Babel wechselt in die Türkei

Der frühere niederländische Fußball-Nationalspieler Ryan Babel verlässt nach nur einem Jahr den Rekordmeister Ajax Amsterdam.

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Istanbul - Der frühere niederländische Fußball-Nationalspieler Ryan Babel verlässt nach nur einem Jahr den Rekordmeister Ajax Amsterdam. Der Linksaußen, der von Januar 2011 bis Sommer 2012 bei 1899 Hoffenheim spielte, wechselt zum türkischen Erstligisten Kasimpasa. Der 26-Jährige unterschrieb beim Klub aus Istanbul einen Vertrag über drei Jahre. Babel war 2007 von seinem Heimatverein Ajax für 17 Millionen Euro zum FC Liverpool gewechselt, die Reds reichten ihn nach dreieinhalb Jahren für sieben Millionen nach Hoffenheim weiter.

International | 21.06.2013

Laurent Blanc neuer Trainer bei PSG

Der frühere französische Fußball-Nationaltrainer Laurent Blanc wird offensichtlich neuer Coach von Paris St. Germain.

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Paris - Der frühere französische Fußball-Nationaltrainer Laurent Blanc wird offensichtlich neuer Coach von Paris St. Germain. BeInsport, ein Fernsehsender der katarischen Klubeigentümer, twitterte: "Exklusive Information: Am Freitag wurde Einigung erzielt, Laurent Blanc wird neuer Trainer bei PSG."

Demnach werde Blanc noch am Freitag, spätestens aber zu Beginn der kommenden Woche einen Zweijahresvertrag unterzeichnen und damit die Nachfolge des wechselwilligen Italieners Carlo Ancelotti antreten. Dieser wird schon seit längerer Zeit als neuer Trainer des spanischen Rekordmeisters Real Madrid gehandelt.

Der 45-jährige Blanc war seit dem Viertelfinal-Aus der französischen Nationalmannschaft bei der EM 2012 ohne Job. Zuvor hatte Blanc von 2007 bis 2010 Girondins Bordeaux betreut. Sollte sich das Szenario bestätigen, wäre Ancelottis Weg nach Madrid frei. Der 54-Jährige hatte wiederholt seine Wechselabsicht bekräftigt, die Klubbosse aber legten bislang immer ein Veto ein.

International | 18.06.2013

Fehlstart im Ribéry-Prozess

Fehlstart im Prozess gegen die beiden französischen Fußball-Stars Franck Ribéry von Bayern München und Karim Benzema von Real Madrid.

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Paris - Fehlstart im Prozess gegen die beiden französischen Fußball-Stars Franck Ribéry von Bayern München und Karim Benzema von Real Madrid: Am ersten Verhandlungstag am Dienstag in Paris beantragte der Rechtsanwalt von Ribéry - dem Bayern-Ass wird wie Benzema Sex mit einer minderjährigen Prostituierten vorgeworfen - , die Verfassungsmäßigkeit des Verfahrens zu prüfen. Dies soll nun durch Frankreichs höchste Gerichtsinstanz geschehen. Die Verhandlung wird erst am 20. Januar des kommenden Jahres fortgesetzt.

"Wir können nicht 'Sieg' rufen. Es geht nicht um einen Sieg. Es ist ein erster Schritt, damit am Ende die Gerechtigkeit siegt", sagte Ribérys Anwalt Carlo Alberto Brusa: "Um das zu erreichen, muss dieser Punkt geklärt sein."

Die Staatsanwaltschaft hatte bereits im Jahr 2011 die Einstellung des Verfahrens wegen "Kontaktanbahnung zu einer minderjährigen Prostituierten" beantragt. Im August 2012 hatte dann jedoch Ermittlungsrichter André Dando entschieden, das Verfahren zu eröffnen. Für Beziehungen zu minderjährigen Prostituierten sieht das französische Gesetz Freiheitsstrafen von bis zu drei Jahren und Geldstrafen von bis zu 45.000 Euro vor.

Ribéry, der wie Benzema und das angebliche Opfer am ersten Verhandlungstag nicht anwesend war, hatte zugegeben, 2009 mit Zahia D. Sex gehabt zu haben. Allerdings habe er ihr Alter von 17 Jahren gekannt.

"Sie hat selbst gesagt, dass sie immer schon älter aussehen wollte, als sie war", sagte Brusa: "Wir alle können uns vorstellen, wie schwierig es ist festzustellen, ob eine junge Frau 17-einhalb oder 18-einhalb ist."

Benzema wird hingegen Sex mit Zahia D. bereits ein Jahr zuvor vorgeworfen. Allerdings bestreitet der Real-Torjäger, dass die Begegnung jemals stattgefunden habe. Die inzwischen 21-Jährige hatte ausgesagt, in beiden Fällen das falsche Alter angegeben zu haben.

WM | 18.06.2013

Fans stürmen Abschlusstraining der Seleção

Sympathiewerbung in eigener Sache: Über 5000 Fans forderten am Montagnachmittag Einlass zum Training der brasilianischen Nationalmannschaft, und diese ließ die Eingangstore öffnen.

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Fortaleza - Sympathiewerbung in eigener Sache: Über 5000 Fans forderten am Montagnachmittag Einlass zum Training der brasilianischen Fußball-Nationalmannschaft, und diese ließ die Eingangstore öffnen. So konnten die Seleção-Anhänger in den letzten Minuten der Trainingseinheit, die unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden sollte, ihren Stars zujubeln.

Zuvor hatte sich in Fortaleza, wo die Seleção am Mittwoch in der Arena Castelão ihr zweites Gruppenspiel beim Confed Cup gegen Mexiko bestreitet, das Gerücht verbreitet, dass der Zugang zur Trainingseinheit im Estádio Presidente Vargas frei sei. Die Spieler schossen zum Dank für die Unterstützung Bälle ins Publikum.

Confed-Cup | 15.06.2013

Tabarez: Nigeria für Uruguay das Schlüsselspiel

Zum Auftakt des Confed Cups wartet auf Südamerika-Champion Uruguay kein geringerer Gegner als Spanien - doch Nationaltrainer Óscar Tabárez denkt bereits ans nächste Spiel.

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Recife - Zum Auftakt des Confed Cups wartet auf Südamerika-Champion Uruguay kein geringerer Gegner als Welt- und Europameister Spanien - doch Nationaltrainer Óscar Tabárez denkt bereits ans nächste Spiel. "Das Duell mit Spanien motiviert uns, wir wollen da was holen", sagte Tabárez mit Blick auf die Begegnung am Sonntag in Recife (24.00 Uhr/ZDF), betonte aber: "Egal, was uns im ersten Spiel gelingt: das zweite ist die Schlüsselpartie. Wenn wir das gewinnen, machen wir einen großen Schritt Richtung Halbfinale."

Am zweiten Spieltag der Gruppe B wartet auf die Celeste um die Stars Diego Forlán, Edinson Cavani und Luis Suárez Afrikameister Nigeria (20. Juni/Salvador). Dritter Gegner ist am 23. Juni erneut in Recife der krasse Außenseiter Tahiti.

Suárez widersprach seinem Coach indes. "Spanien - das ist hart, aber wir sind sicher nicht hierhergefahren, um es uns gemütlich zu machen. Wir werden um den Sieg kämpfen", sagte der Angreifer vom FC Liverpool, der wie Cavani (SSC Neapel) von vielen Klubs gejagt wird. "Ich spiele hier aber nicht für einen Transfer, ich spiele für mein Land", stellte Suárez klar.

International | 14.06.2013

Monacos nächster Coup: 45 Millionen für Hulk

Der AS Monaco plant den nächsten Coup. Der französische Erstliga-Aufsteiger will nach Informationen der L'Equipe den Brasilianer Hulk von Zenit St. Petersburg verpflichten.

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Monte Carlo - Der AS Monaco plant auf seiner Einkaufstour quer durch Europa den nächsten Coup. Der Aufsteiger in die erste französische Fußball-Liga will nach Informationen der Sportzeitung L'Equipe den brasilianischen Nationalstürmer Hulk von Zenit St. Petersburg verpflichten und für den bulligen Angreifer rund 45 Millionen Euro Ablöse zahlen. Der 26-Jährige war erst im vergangenen September für 55 Millionen vom FC Porto zu Zenit gewechselt, in Russland aber nicht glücklich geworden. Der bei den Fans umstrittene Großverdiener traf in 18 Liga-Spielen nur sieben Mal.

Die vom russischen Milliardär Dimitri Rybolowlew finanzierten Monegassen um den deutschen Kapitän Andreas Wolf haben bislang in der Sommerpause rund 130 Millionen Euro allein an Ablösesummen investiert. So kam Kolumbiens Starstürmer Radamel Falcao für 60 Millionen von Atlético Madrid, für Falcaos Landsmann James Rodriguez und den Portugiesen Joao Moutinho flossen rund 70 Millionen an den FC Porto. Portugals Abwehr-Veteran Ricardo Carvalho wechselte ablösefrei von Real Madrid ins Fürstentum.

International | 02.06.2013

Spanien beim Confed Cup ohne Xabi Alonso

Welt- und Europameister Spanien muss beim Confed Cup in Brasilien (15. bis 30. Juni) auf Mittelfeldspieler Xabi Alonso verzichten.

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Madrid - Welt- und Europameister Spanien muss beim Confed Cup in Brasilien (15. bis 30. Juni) auf Mittelfeldspieler Xabi Alonso verzichten. Der 31 Jahre alte Profi von Real Madrid laboriert an einer Leistenverletzung. Nationaltrainer Vicente del Bosque hatte für das Turnier einen vorläufigen Kader von 26 Spielern nominiert, aus dem er noch drei Kicker streichen muss. Durch Alonsos Ausfall steigen die Einsatzchancen von Bayern-Profi Javi Martínez.

Spanien | 02.06.2013

Valverde gibt Traineramt beim FC Valencia auf

Ernesto Valverde ist als Cheftrainer beim sechsmaligen spanischen Fußball-Meister FC Valencia zurückgetreten. Dies gab der 49-Jährige am Samstag bekannt.

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Valencia - Ernesto Valverde ist als Cheftrainer beim sechsmaligen spanischen Fußball-Meister FC Valencia zurückgetreten. Dies gab der 49-Jährige auf der Pressekonferenz nach dem 3:4 beim FC Sevilla am Samstag bekannt. Mit der Niederlage am 38. und letzten Spieltag der Saison in der Primera Division verlor der Champions-League-Finalist von 2000 und 2001 den vierten Rang und gab damit den Startplatz in der Qualifikation zur Königsklasse noch an Real Sociedad San Sebastian ab.

Valverde hatte erst im Dezember das Traineramt des entlassenen Mauricio Pellegrino übernommen und den Klub von Position zwölf immerhin in den Dunstkreis der Champions League geführt. Als Nachfolger Valverdes wird in spanischen Medien Miroslav Djukic gehandelt, der zwischen 1997 und 2003 das Trikot der Ostspanier trug und seinen Abschied als Coach von Real Valladolid angekündigt hat.

Spanien | 28.05.2013

Pérez: Zidane wird Sportchef bei Real Madrid

Der dreimalige Weltfußballer Zinedine Zidane soll neuer Sportchef bei Spaniens Fußball-Rekordmeister Real Madrid werden.

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Madrid - Der dreimalige Weltfußballer Zinedine Zidane soll neuer Sportchef bei Spaniens Fußball-Rekordmeister Real Madrid werden. Dies kündigte Präsident Florentino Pérez in einem Interview mit Cadena Ser an. "Wir wollen, dass Zidane die sportliche Führung übernimmt", sagte der 66-Jährige und stellte Zidane darüber hinaus sogar den Trainerposten in Aussicht. "Es würde mir auch gefallen, wenn er irgendwann Trainer von Real wird", äußerte Pérez weiter. Bei Real stehen die deutschen Nationalspieler Mesut Özil und Sami Khedira unter Vertrag.

Im vergangenen Sommer war Frankreichs Fußball-Ikone Zidane, langjähriger Profi der Königlichen, als Sportdirektor bei Real zurückgetreten. Der 40-Jährige hatte den Posten im Mai 2011 übernommen. Offenbar hatte es Zwistigkeiten zwischen "Zizou", Weltmeister von 1998, und dem bisherigen Real-Chefcoach José Mourinho gegeben.

Dieser verlässt die Madrilenen allerdings - voraussichtlich in Richtung FC Chelsea. Zidane sollte eigentlich als Berater des portugiesischen Star-Trainers fungieren. Mourinho selbst hatte den Rücktritt von Zidane bei Real als Sportdirektor auf einer Pressekonferenz im September 2012 publik gemacht.

England | 17.05.2013

Beckham: Karriere-Ende wegen Lionel Messi

Weltfußballer Lionel Messi hat Superstar David Beckham den richtigen Moment für das Karriereende aufgezeigt.

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London - Weltfußballer Lionel Messi hat Superstar David Beckham den richtigen Moment für das Karriereende aufgezeigt. "Wahrscheinlich wurde es mir klar, als mich Messi auf dem Platz überholt hat", sagte der 38-Jährige im Exklusiv-Interview mit dem englischen TV-Sender Sky Sports mit einem Augenzwinkern. Zum Saisonende wird der 115-malige englische Nationalspieler, der derzeit für den französischen Meister Paris St. Germain spielt, seine aktive Karriere beenden.

Beckham haderte im Interview, dass von seinem ehemaligen Manchester-United-Kollegen Gary Neville geführt wurde, zudem mit seiner Rolle in der Öffentlichkeit. "Ich denke, über die Jahre hinweg haben die Leute oft mehr auf andere Dinge als auf meine Karriere geachtet. Das überschattet etwas, was ich auf dem Platz geleistet und erreicht habe. Egal wie oft ich sage, das hätte nicht weh getan, hat es das natürlich doch", sagte der Ehemann des früheren Spice Girls Victoria und Vater von vier Kindern.

"Du weißt, wenn du bereit dafür bist, und ich denke, ich bin bereit. Aber es ist eine schwierige Entscheidung, weil ich die vergangenen Monate auf einem hohen Niveau gespielt habe. Ich habe immer zu mir selbst gesagt, ich möchte an der Spitze abtreten", sagte Beckham über seine Entscheidung: "Ich möchte, dass mich die Menschen als hart arbeitenden Fußballer in Erinnerung behalten."

Zudem zeigte der Posterboy des englischen Fußballs selbst leichte Zweifel an seinem Rücktritt: "Ich liebe dieses Spiel so sehr. Ich glaube, es ist der richtige Moment, aber ich glaube auch immer, dass ich noch mehr erreichen kann. Das ist das Problem."

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