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Euro League | 27.08.2013

VfB kassiert 5,690 Millionen Euro von der UEFA

Der VfB Stuttgart kassierte in der vergangenen Europa-League-Saison mit 5,690 Millionen Euro das meiste Geld der vertretenen Fußball-Bundesligisten.

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Nyon - Der VfB Stuttgart kassierte in der vergangenen Europa-League-Saison mit 5,690 Millionen Euro das meiste Geld der vertretenen Fußball-Bundesligisten. Dahinter folgten Hannover 96 (4,843 Millionen), Bayer Leverkusen (4,643) und Borussia Mönchengladbach (4,543). Dies gab die Europäische Fußball-Union (UEFA) vor der Auslosung der Gruppenphase am Freitag in Monte Carlo bekannt.

Dagegen waren die Einnahmen der deutschen Klubs in der Champions League - diese Summen waren bereits im Juli von der UEFA bekannt gegeben worden - bedeutend höher. Bayern München hat von der UEFA für den Gewinn der Königsklasse insgesamt 55,045 Millionen Euro erhalten. Endspielgegner Borussia Dortmund erhielt 54,161 Millionen, Schalke 04 - im Achtelfinale ausgeschieden - immerhin noch 27,980 Millionen.

Neben den Siegprämien aus der Gruppenphase, wo Dortmund mit 5,0 Millionen 500.000 Euro erfolgreicher war als die Konkurrenz, und dem Unterschied von vier Millionen aus dem Finale (10,5 zu 6,5 für die Bayern) macht den Unterschied vor allem die Zahlung aus dem Marketingpool aus. Der Erlös aus dem Verkauf der kommerziellen Rechte in Deutschland, der nach Platzierung in der Bundesliga und Spielen in der Champions League errechnet wird, betrug für Meister Dortmund 21,761 Millionen, für die Bayern 19,146 Millionen und für Schalke 11,380 Millionen.

Das meiste Geld aus der Champions League strich allerdings der italienische Rekordmeister Juventus Turin mit 65,315 Millionen Euro ein, obwohl die "alte Dame" bereits im Viertelfinale am FC Bayern gescheitert war. Dies lag daran, dass Italien nur mit zwei Vereinen in der Champions-League-Gruppenphase vertreten war und sich der AC Mailand sowie Juventus den Marketing-Pool Italiens untereinander aufteilen konnten. Er war mit 44,815 Millionen Euro für Juve und 36,257 Millionen für Milan (insgesamt 51,357 Millionen) besonders gut gefüllt.

Insgesamt erlöste die Bundesliga damit 156,906 Millionen Euro (zuzüglich Zuschauereinnahmen) aus den beiden europäischen Wettbewerben. Alles in allem wurden in der Champions League in der letzten Saison 904,6 Millionen Euro an die 32 beteiligten Vereine verteilt, 209,0 Millionen an die 48 Europa-League-Starter plus die acht Gruppen-Dritten aus der Champions League ab der K.o.-Phase.

Die Grenze von 200 Millionen wurde nur dank einer Querfinanzierung der Champions League erreicht, die 40 Millionen Euro an den "kleinen Bruder" abgab.

International | 15.08.2013

Mitspieler für Holtby: Tottenham holt Capoue

Der englische Fußball-Erstligist Tottenham Hotspur hat zwei Tage vor Start der Premier-League-Saison den französischen Nationalspieler Etienne Capoue verpflichtet.

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London - Der englische Fußball-Erstligist Tottenham Hotspur hat zwei Tage vor Start der Premier-League-Saison den französischen Nationalspieler Etienne Capoue verpflichtet. Der 25 Jahre alte Mittelfeldspieler kommt vom FC Toulouse zum Klub des deutschen Auswahlspielers Lewis Holtby. Für die Spurs beginnt die Saison am Sonntag beim Aufsteiger Crystal Palace.

International | 30.07.2013

EM-Aus kostet Frankreichs Bini den Job

Der französische Fußball-Verband FFF hat sich nach dem enttäuschenden Abschneiden seiner Frauen-Nationalmannschaft bei der EM in Schweden von Trainer Bruno Bini getrennt.

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Paris - Der französische Fußball-Verband FFF hat sich nach dem enttäuschenden Abschneiden seiner Frauen-Nationalmannschaft bei der EM in Schweden von Trainer Bruno Bini getrennt. Das gab Verbandspräsident Noel Le Graet am Dienstag bekannt. Bini (58) wird durch den früheren Profi-Torhüter Philippe Bergeroo (59) ersetzt, einen der Europameister von 1984. Die Französinnen waren mit Bini als Titelkandidat in die EM-Endrunde gegangen, sie unterlagen aber im Viertelfinale überraschend dem Außenseiter Dänemark.

International | 19.07.2013

Altmeister Verón wagt das Comeback

Juan Sebastián Verón gibt sein Comeback: Verón wird in der kommenden Saison noch einmal die Schuhe für den Erstligisten Estudiantes de la Plata schnüren.

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Buenos Aires - Juan Sebastián Verón gibt sein Comeback: Der ehemalige Kapitän der argentinischen Fußball-Nationalmannschaft wird in der kommenden Saison noch einmal die Schuhe für den Erstligisten Estudiantes de la Plata schnüren und dabei sein Gehalt an die Nachwuchsabteilung des Klubs spenden. In der vergangenen Spielzeit hatte der 38-Jährige als Sportdirektor für seinen Heimatverein nahe der Hauptstadt Buenos Aires gearbeitet.

"Ich denke nicht, dass ich die Form von 2009 besitze", sagte Verón im Gespräch mit Radio Del Plata. Damals hatte der 73-malige Nationalspieler mit Estudiantes die Copa Libertadores gewonnen, den wichtigsten Vereinswettbewerb Südamerikas. "Aber ich bin noch immer motiviert, weil ich diesen Sport liebe."

Während seiner Karriere hatte Verón unter anderem in Italien für Lazio Rom und Inter Mailand gespielt, zudem stand er in England bei Manchester United und dem FC Chelsea unter Vertrag. Nach anhaltenden Rückenproblemen beendete Verón im vergangenen Jahr nach weiteren sechs Jahren bei Estudiantes eigentlich seine Laufbahn.

Bundesliga | 03.07.2013

Torjäger Aubameyang vor Unterschrift beim BVB

Borussia Dortmund steht bei der Suche nach einem Offensivspieler unmittelbar vor der Verpflichtung von Pierre-Emerick Aubameyang vom französischen Erstligisten AS St. Etienne.

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Dortmund - Borussia Dortmund steht bei der Suche nach einem Offensivspieler unmittelbar vor der Verpflichtung von Pierre-Emerick Aubameyang vom französischen Erstligisten AS St. Etienne. Das bestätigte der Präsident des ehemaligen Michel-Platini-Klubs. "Er hat die Erlaubnis bekommen, die medizinische Untersuchung zu absolvieren. Zu klären sind noch Vertragsmodalitäten und Details des Finanzplans", sagte Roland Romeyer anlässlich einer Pressekonferenz. "Ich habe keinen Zweifel, dass wir eine Einigung erzielen werden."

Nach Auskunft des Klub-Bosses wird für den BVB die Zahlung von 13 Millionen Euro Ablöse plus einer leistungsabhängigen Bonuszahlung von zwei Millionen fällig. Aubameyang, für den nach der vergangenen Saison 19 Tore und 14 Assists (37 Liga-Spiele) in der Statistik standen, soll beim BVB einen bis 2018 datierten Vertrag unterschreiben.

Aubameyang, voraussichtlicher zweiter BVB-Neuzugang nach Abwehrspieler Sokratis von Werder Bremen (9,5 Mio. Ablöse), wird als schnell sowie technisch stark beschrieben und kann sowohl im Sturmzentrum als auch im offensiven Mittelfeld auf mehreren Position eingesetzt werden. Aubameyang soll die Lücke von Mario Götze schließen, der für eine festgeschriebene Ablöse von 37 Millionen Euro zu Bayern München gewechselt war.

"Er ist wohl der schnellste Spieler, den der Fußball derzeit hat. Zudem ist er kaltschnäuziger vor dem Tor geworden. Pierre-Emerick ist mittlerweile zu einem großartigen Spieler gereift, der eine Weltkarriere vor sich hat", sagte Frankreich-Kenner Gernot Rohr, zurzeit Nationaltrainer im Niger, der Sport Bild. Der Deutsche coachte Aubameyang in der Nationalmannschaft Gabuns.

Mit dem Namen des Gabuners wurde bereits seit einigen Wochen spekuliert. Unter anderem Bayer Leverkusen und Newcastle United aus der englischen Premier League sollen starkes Interesse an Aubameyang gezeigt haben.

Gabuns Nationalspieler begann sein Profikarriere 2008 beim AC Mailand und spielte anschließend jeweils auf Leihbasis beim FCO Dijon, OSC Lille, AS Monaco und St. Etienne, dass im Dezember 2011 von einer Kaufoption Gebrauch machte.

Allerdings wird Aubameyang noch nicht im Rahmen des bis Samstag dauernden Trainingslagers in Kirchberg (Österreich) zum BVB-Kader stoßen, da ihm wegen Länderspiel-Verpflichtungen ein längerer Urlaub zusteht.

Bundesliga | 02.07.2013

Bild: BVB verpflichtet Aubameyang

Fußball-Vizemeister Borussia Dortmund soll sich mit Stürmer Pierre-Emerick Aubameyang über einen Wechsel einig sein. Das berichtet die Bild-Zeitung.

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Dortmund - Fußball-Vizemeister Borussia Dortmund soll sich mit Stürmer Pierre-Emerick Aubameyang über einen Wechsel einig sein. Das berichtet die Bild-Zeitung. Der 24 Jahre alte Nationalspieler Gabuns, der für den französischen Erstligisten AS Saint-Étienne in 87 Spielen 37 Tore erzielte, soll 13 Millionen Euro kosten und war auch von Bayer Leverkusen umworben worden. Zuvor war Aubameyang unter anderem für den AC Mailand, OSC Lille und dem AS Monaco aufgelaufen. Der Verein wollte den Transfer auf SID-Anfrage am Dienstagabend allerdings nicht bestätigen.

Bislang hatten die Dortmunder erst einmal auf dem Transfermarkt zugeschlagen. Für 9,5 Millionen Euro verpflichtete der Champions-League-Finalist Abwehrspieler Sokratis von Werder Bremen. Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke hatte am Dienstag in einem Bild-Interview angekündigt, dass der Klub insgesamt 50 Millionen Euro in neue Spieler investieren wolle.

International | 27.06.2013

Neuer PSG-Trainer Blanc: "Bin stolz und glücklich"

Laurent Blanc ist "stolz und glücklich" über seine Ernennung zum neuen Trainer des französischen Fußball-Meisters Paris St. Germain.

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Paris - Laurent Blanc ist "stolz und glücklich" über seine Ernennung zum neuen Trainer des französischen Fußball-Meisters Paris St. Germain. Das erklärte der Nachfolger des zu Real Madrid abgewanderten Carlo Ancelotti bei seiner Vorstellung am Donnerstag im Prinzenpark-Stadion.

"Ich weiß, was uns erwartet. Das wird eine aufregende, aber auch schwierige Aufgabe", sagte der 47-Jährige, der seit seinem Abschied als französischer Nationaltrainer nach der EM 2012 ohne Job gewesen war.

Blanc war bei Paris zwar nicht Wunschkandidat Nummer eins, Probleme habe er damit aber nicht. "Ja, der Zeitpunkt war etwas spät. Aber für mich ist es kein Problem, nicht ganz oben auf der Liste gestanden zu haben. Das Wichtigste ist, dass ich am Ende des Tages ausgewählt worden bin. Und das ist der Fall", sagte Blanc, der 1998 als Spieler mit Frankreich Weltmeister geworden war.

Spanien | 26.06.2013

Ancelotti verspricht Real-Fans Fußball-Feste

Der neue Trainer Carlo Ancelotti hat den Fans des spanischen Rekordmeisters Real Madrid Fußball-Feste versprochen.

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Madrid - Der neue Trainer Carlo Ancelotti hat den Fans des spanischen Rekordmeisters Real Madrid Fußball-Feste versprochen. "Der berühmteste Klub der Welt muss spektakulären Fußball spielen und gewinnen", sagte der 54-jährige Italiener bei seiner Präsentation vor rund 200 Journalisten im Estadio Santiago Bernabéu: "Das wird die Saison von Real Madrid werden."

Ancelotti löst bei den Königlichen José Mourinho ab und erhält einen Dreijahresvertrag. Er ist der 46. Trainer in der Vereinsgeschichte und nach Fabio Capello der zweite Italiener. "Es ist eine Ehre, den berühmtesten Klub der Welt zu trainieren", sagte der neue Chef der deutschen Nationalspieler Mesut Özil und Sami Khedira. Ancelotti hatte in der vergangenen Saison Paris St. Germain zum Gewinn der französischen Meisterschaft geführt. "In allen Ligen, in denen er trainiert hat, hat er das Beste erreicht", sagte Real-Präsident Florentino Pérez.

Ancelotti fällt bei Real die schwierige Aufgabe zu, endlich die "Decima" zu vollenden. Seit dem Endspielsieg gegen Bayer Leverkusen in Glasgow 2002 warten die Königlichen auf ihren zehnten Titel im wichtigsten europäischen Klubwettbewerb. In der vergangenen Saison waren sie im Champions-League-Halbfinale an Borussia Dortmund gescheitert.

EM | 26.06.2013

UEFA präsentiert Logo für 2016: Pokal als Smiley

Der Henri-Delaunay-Pokal in den französischen Nationalfarben dominiert das Logo der Fußball-EM in Frankreich 2016 (10. Juni bis 10. Juli).

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Paris - Der Henri-Delaunay-Pokal in den französischen Nationalfarben dominiert das Logo der Fußball-EM in Frankreich 2016 (10. Juni bis 10. Juli). Bei der Vorstellung am Mittwoch im Pariser "Pavillon Cambon Capucines" durch den UEFA-Präsidenten Michel Platini teilte die Europäische Fußball-Union mit, das Logo vereinige "französische Kultur mit der Schönheit des Spiels" und repräsentiere verschiedene Strömungen der Kunst und des Fußballs. Wer die Henkel des Pokals als Augen interpretiert, kann außerdem einen Smiley erkennen - mit einem Anstoßpunkt als Nase.

Die EM-Endrunde sei "ein großer Schub für den französischen Fußball" und "eine große Herausforderung für Frankreich", sagte Platini. Die Gastgeber wollen aus den Erkenntnissen der WM 1998 ihre Lehren ziehen: "Bei den Stadionbauten werden die Fehler, die wir damals begangen haben, ausgemerzt." Frankreich rechnet mit insgesamt 2,5 Millionen Besuchern, davon eine Million aus dem Ausland.

Sozial-Proteste wie derzeit in Brasilien erwartet OK-Chef Jacques Lambert ausdrücklich nicht: "Ich glaube nicht daran, da die sozialen Probleme hier nicht so gravierend sind wie in Brasilien."

International | 25.06.2013

Laurent Blanc neuer Trainer bei PSG

Der frühere französische Fußball-Nationaltrainer Laurent Blanc wird neuer Trainer von Paris St. Germain. Die Verpflichtung des Weltmeisters von 1998 bestätigte PSG am Dienstag.

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Paris - Der frühere französische Fußball-Nationaltrainer Laurent Blanc wird neuer Trainer von Paris St. Germain. Die Verpflichtung des Weltmeisters von 1998 bestätigte PSG am Dienstag. Blanc erhält beim französischen Meister einen Zweijahresvertrag, er tritt die Nachfolge von Carlo Ancelotti an, der nach wochenlangem Zögern die Freigabe von PSG für einen Wechsel zu Real Madrid erhielt. Beim spanischen Rekordmeister wird der Italiener Ancelotti am Mittwoch offiziell vorgestellt.

Laurent Blanc (47) war seit dem Viertelfinal-Aus der französischen Nationalmannschaft bei der EM 2012 ohne Job. Zuvor hatte er von 2007 bis 2010 Girondins Bordeaux betreut. Bei PSG wird er Schwedens Superstar Zlatan Ibrahimovic trainieren, wahrscheinlich darf er mit den Millionen der katarischen Klubbesitzer vor Beginn der neuen Saison in der Ligue 1 noch einmal kräftig einkaufen.

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