SID-IMAGES/AFP/FRANCISCO LEONG

EM | 08.08.2012

Ex-Bondscoach van Marwijk hat EM-Aus verarbeitet

Einen Monat nach seinem Rücktritt als Bondscoach hat Bert van Marwijk laut eigener Aussage das frühe Ausscheiden von Oranje bei der Fußball-Europameisterschaft verarbeitet.

London - Einen Monat nach seinem Rücktritt als Bondscoach hat Bert van Marwijk laut eigener Aussage das frühe Ausscheiden von Oranje bei der Fußball-Europameisterschaft in Polen und der Ukraine verarbeitet. "Ich habe mehrere Wochen Ferien gemacht und habe abgeschaltet. Das Thema EM-Aus habe ich hinter mir gelassen", sagte der ehemalige Dortmunder Bundesliga-Trainer im "Studio Sportzomer" des niederländischen TV-Senders NOS in London, wo er zum ersten Mal als Zuschauer Olympische Spiele erlebte. Der Vize-Weltmeister war in der deutschen Vorrundengruppe ohne Punktgewinn vorzeitig gescheitert.

"Ich habe über die Gründe über das frühe Ausscheiden nachgedacht. Das erste Spiel gegen Dänemark war entscheidend. Das hätten wir gewinnen müssen. Wir haben gut gespielt, aber unsere Chancen nicht genutzt. Gegen diesen Gegner in dieser Form gewinnen wir von zehn Spielen normalerweise neun mit einer hohen Tordifferenz", äußerte der 60-Jährige.

Er gab zu, dass es nach der Auftakt-Niederlage Irritationen im Oranje-Team gegeben habe, die aber nicht entscheidend für die drei EM-Niederlagen gewesen seien. "Ich hatte in den vier Jahren als Bondscoach eine tolle Zeit. Wir sind WM-Zweiter geworden. Haben in zwei Qualifikationsrunden nur einmal verloren und haben erstmals Platz eins in der FIFA-Weltrangliste belegt", sagte van Marwijk: "Ich möchte ein Jahr lang pausieren und dann noch einmal auf der Trainerbank sitzen. Das reizt mich doch."

International | 07.08.2012

Tschechien mit sieben Bundesliga-Profis

Sieben Bundesliga-Profis stehen im Aufgebot der tschechischen Fußball-Nationalmannschaft für das Länderspiel am 15. August in Lwiw gegen die Ukraine.

Prag - Sieben Bundesliga-Profis stehen im Aufgebot der tschechischen Fußball-Nationalmannschaft für das Länderspiel am 15. August in Lwiw gegen die Ukraine. Trainer Michal Bilek berief Torwart Jaroslav Drobny (Hamburger SV), die Abwehrspieler Michal Kadlec (Bayer Leverkusen), Theodor Gebre Selassie (Werder Bremen), die Mittelfeldspieler Petr Jiracek (VfL Wolfsburg), Milan Petrzela (FC Augsburg), Vaclav Pilar (VfL Wolfsburg) sowie Angreifer Tomas Pekhart (1. FC Nürnberg).

Dagegen fehlt Kapitän Tomas Rosicky vom FC Arsenal, der an einer Achillessehnenverletzung laboriert. Der Ex-Dortmunder wird auch im WM-Qualifikationsspiel am 8. September gegen Dänemark nicht zur Verfügung stehen.

Bundesliga | 30.07.2012

WM 2014: Hummels fordert klare Leistungssteigerung

Nationalspieler Mats Hummels vom deutschen Meister Borussia Dortmund sieht deutlichen Nachholbedarf in der Auswahl des DFB, um bei der WM 2014 nach dem Titel greifen zu können.

Köln - Nationalspieler Mats Hummels vom deutschen Meister Borussia Dortmund sieht deutlichen Nachholbedarf in der Auswahl des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), um bei der WM 2014 nach dem Titel greifen zu können. Möglich sei der WM-Triumph in Brasilien zwar, "aber mit den Leistungen, die wir bei der Europameisterschaft abgerufen haben, glaube ich nicht an eine realistische Chance, die Top-Nationen in den entscheidenden Spielen zu schlagen und Weltmeister zu werden. Da muss noch deutlich mehr kommen", sagte der 23-Jährige dem kicker.

Dabei ging der BVB-Innenverteidiger auch kritisch mit der Vorstellung des deutschen Teams bei der EM-Halbfinalniederlage gegen Italien (1:2) ins Gericht: "Der große Unterschied war, dass Italien deutlich mehr ins Risiko gegangen ist und bei uns die Sicherheit großgeschrieben wurde." Italien habe die DFB-Elf sehr früh attackiert und das Pressing groß aufgezogen. Die italienische Mannschaft habe auch in den Spielen zuvor taktisch nahezu perfekt agiert. "Wir dagegen haben mit Ausnahme des Spiels gegen Griechenland häufig das Tempo verschleppt", ergänzte Hummels.

Die EURO 2012 habe ihn persönlich nicht sonderlich inspiriert: "Das Niveau bei dieser EM war vor allem in der Vorrunde nicht so hoch, wie man es erwarten konnte und musste. Viele Teams waren auf Sicherheit bedacht und vernachlässigten die Offensive. Deswegen war auch relativ schnell abzusehen, welche vier Mannschaften im Halbfinale stehen würden."

Sein verlorener Zweikampf gegen den Italiener Antonio Cassano, der das 1:0 im Halbfinale eingeleitet hatte, habe ihn nicht verfolgt. "Ich träume weder von guten noch von schlechten Szenen. Ich habe die EM tatsächlich am Tag nach dem verlorenen Halbfinale gegen Italien abgehakt", betonte der Borussen-Profi.

Hummels sieht sich auch nicht als Sündenbock für die Pleite gegen die Azzurri. "Man muss klar sagen, dass wir in diesem Spiel die schlechtere Mannschaft waren. Wir hätten wohl auch ohne meinen Fehler verloren", konstatierte das Abwehr-Ass.

Bundesliga | 16.07.2012

Medien: Gladbach vor Verpflichtung von de Jong

Fußball-Bundesligist Borussia Mönchengladbach steht offenbar unmittelbar vor der Verpflichtung des niederländischen Nationalstürmers Luuk de Jong von Twente Enschede.

Mönchengladbach - Fußball-Bundesligist Borussia Mönchengladbach steht offenbar unmittelbar vor der Verpflichtung des niederländischen Nationalstürmers Luuk de Jong von Twente Enschede. Nach Informationen des Fachmagazins kicker soll sich der 21-Jährige am vergangenen Samstag in Gladbach aufgehalten haben.

Trainer Lucien Favre hofft, dass der mit vermutlich 14 Millionen Euro teuerste Spieler der Vereinsgeschichte bereits am Freitag mit den Borussen ins Trainingslager nach Rottach-Egern fahren kann. De Jong soll in der Offensive den zum Double-Gewinner Borussia Dortmund abgewanderten Nationalspieler Marco Reus (17,1 Euro Ablöse) ersetzen. In der vergangenen Saison erzielte de Jong in 31 Liga-Einsätzen für Enschede 25 Tore.

Abgesehen von de Jong haben die Gladbacher weiterhin Interesse an John Guidetti (20 Jahre/Manchester City), Luc Castaignons (19/Inter Mailand), David Hoilett (21/Blackburn Rovers) und auch Raffael vom Bundesliga-Absteiger Hertha BSC signalisiert.

Bundesliga | 12.07.2012

Fink: "Van der Vaart würde ideal zu uns passen"

Trainer Thorsten Fink von Fußball-Bundesligist Hamburger SV macht sich weiter Hoffnungen auf eine Verpflichtung von Rafael van der Vaart.

Hamburg - Trainer Thorsten Fink von Fußball-Bundesligist Hamburger SV macht sich weiter Hoffnungen auf eine Verpflichtung von Rafael van der Vaart. "Wir haben ein Anforderungsprofil erstellt, und Rafael van der Vaart würde ideal zu uns passen", sagte Fink, "über ihn würde sich jeder Trainer freuen." Allerdings fehlten dem Klub im Moment die finanziellen Mittel, um einen Transfer zu realisieren. "Rafael van der Vaart ist ein sehr guter Spieler, der sehr interessant für den HSV wäre, wenn wir das Geld hätten, um ihn zu bezahlen", sagte der 44-Jährige, "und da geht es ja nicht nur um Kleinigkeiten, sondern um eine Menge Geld."

Der 29 Jahre alte van der Vaart spielte bereits zwischen 2005 und 2008 für die Hamburger und erzielte in 74 Bundesligaspielen 29 Tore. Anschließend wechselte der niederländische Nationalspieler zu Real Madrid, seit 2010 spielt er für die Tottenham Hotspur in der englischen Premier League.

Durch den bevorstehenden Wechsel von Stürmer Paolo Guerrero zu dem brasilianischen Klub Corinthians São Paulo hatten die Spekulationen um eine Rückkehr van der Vaarts neue Nahrung erhalten. Der HSV würde durch den Transfer rund vier Millionen Euro Gehalt sparen und eine Ablöse in Höhe von etwa fünf Millionen Euro.

An dieser partizipiert allerdings auch der Unternehmer und Milliardär Klaus-Michael Kühne, der dem Klub vor zwei Jahren 12,5 Millionen Euro für Transfers zur Verfügung gestellt hatte und sich im Gegenzug jeweils ein Drittel der Transferrechte an sechs HSV-Profis sicherte. Zuletzt signalisierte Kühne erneut seine Bereitschaft, den klammen HSV finanziell zu unterstützen.

Bundesliga | 08.07.2012

De Jong drängt auf Wechsel nach Gladbach

Dem niederländischen Stürmer Luuk de Jong ist im Transferpoker zwischen Twente Enschede und seinem Wunschverein Borussia Mönchengladbach der Geduldsfaden gerissen.

Mönchengladbach - Dem niederländischen Stürmer Luuk de Jong ist im Transferpoker zwischen Twente Enschede und seinem Wunschverein Borussia Mönchengladbach der Geduldsfaden gerissen. Nach wochenlangen Verhandlungen hatte Twente-Präsident Joop Muntermann zuletzt seine Forderungen für den 21-Jährigen öffentlich auf 20 Millionen Euro erhöht. "Ich bin fast vom Stuhl gefallen, als ich das gehört habe", sagte de Jong niederländischen Medien.

Am Montag will Borussias Sportdirektor Max Eberl erneut nach Enschede reisen, um über den Transfer zu verhandeln. Zuletzt war eine Ablösesumme von 14 Millionen im Gespräch, damit wäre der Angreifer noch immer der teuerste Transfer der Gladbacher Vereinsgeschichte. De Jong, der am Niederrhein Nationalspieler Marco Reus ersetzen soll, erklärte sich sogar zu einem Verzicht auf die ihm vertraglich zustehenden 20 Prozent der Transfersumme bereit.

"Borussia hat die Chance, sich für die Champions League zu qualifizieren. Das ist für mich ein höheres Niveau, auf dem ich mich entwickeln kann, auch mit Blick auf die niederländische Nationalmannschaft", sagte de Jong, der kurz vor der EM aus dem Aufgebot der Elftal gestrichen worden war. Enschede hatte zuletzt deutlich weniger für sein Juwel gefordert. "Sie haben mich vor drei Jahren für 900.000 Euro geholt. Ich hoffe das Twente nun seiner Zusage nachkommt", so de Jong.

Sollte der Transfer platzen, gilt der Schwede John Guidetti als möglicher Kandidat für den Borussia-Sturm. Der 20-Jährige spielte zuletzt auf Leihbasis für Feyenoord Rotterdam, gehört aber noch Manchester City. Gut möglich auch, dass die Borussia sowohl de Jong als auch Guidetti holt: Die Rückennummern 9 und 11 sind im Gladbacher Kader bislang noch nicht vergeben.

EM | 28.06.2012

Gegen Azzurri: Noch kein DFB-Sieg bei WM oder EM

Niederschmetternd ist weiterhin die Bilanz der deutschen Fußball-Nationalmannschaft bei WM- und EM-Turnieren gegen den viermaligen Weltmeister und Erzrivalen Italien.

Warschau - Niederschmetternd ist weiterhin die Bilanz der deutschen Fußball-Nationalmannschaft bei WM- und EM-Turnieren gegen den viermaligen Weltmeister und Erzrivalen Italien. Auch im Halbfinale der EURO 2012 in Polen und der Ukraine gab es eine 1:2-Niederlage.

In acht Vergleichen bei großen Turnieren sprang noch kein Sieg heraus. Es gab vier Unentschieden und vier Pleiten. Die Squadra Azzurra triumphierte außer in Warschau auch im WM-Endspiel 1982 in Madrid (3:1) sowie in den WM-Halbfinals 1970 in Mexiko-Stadt (4:3 n.V.) und 2006 in Dortmund (2:0 n.V.).

Ein Remis erkämpfte sich die Auswahl des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) gegen Italien bei der WM 1962 in Chile (0:0), bei der WM 1978 in Argentinien (0:0), bei der EM 1988 in Düsseldorf (1:1) und bei der EM 1996 in Manchester (0:0). Der letzte deutsche Sieg datiert vom 21. Juni 1995 in Zürich (2:1).

In 31 Duellen gegen die italienische Mannschaft gab es nur sieben Siege bei neun Unentschieden und 15 Niederlagen. Die Tordifferenz beläuft sich auf 35:47 Treffer. - Die deutsche Länderspielbilanz gegen Italien:

EM | 27.06.2012

Van Marwijk als Bondscoach zurückgetreten

Der ehemalige Dortmunder Bundesliga-Trainer Bert van Marwijk hat am Mittwochabend überraschen seinen Rücktritt als Bondscoach der niederländischen Nationalmannschaft erklärt.

Amsterdam - Der ehemalige Dortmunder Bundesliga-Trainer Bert van Marwijk hat am Mittwochabend überraschen seinen Rücktritt als Bondscoach der niederländischen Fußball-Nationalmannschaft erklärt. Dies gab der königlich-niederländische Fußball-Bund KNVB in einer Presseerklärung bekannt. Bei der EURO 2012 in Polen und der Ukraine war der Vize-Weltmeister in der deutschen Vorrundengruppe ohne Punktgewinn sang- und klanglos ausgeschieden. Im Dezember vergangenen Jahres hatte der 60-Jährige seinen Kontrakt noch bis 2016 verlängert.

Bundesliga | 27.06.2012

Mandzukic-Wechsel zum FC Bayern perfekt

Der kroatische EM-Star Mario Mandzukic vom Bundesligisten VfL Wolfsburg wechselt endgültig zum deutschen Fußball-Rekordmeister Bayern München.

München - Der kroatische EM-Star Mario Mandzukic vom Bundesligisten VfL Wolfsburg wechselt endgültig zum deutschen Fußball-Rekordmeister Bayern München. Dies gab der FC Bayern am Mittwoch offiziell bekannt. Die Ablöse für den 26-Jährigen soll bei 13 Millionen Euro liegen. Der Angreifer, der bei der EURO dreimal für sein Heimatland in der Vorrunde getroffen hatte, erhält einen Vertrag bis 2016.

Mandzukic ist nach dem Peruaner Claudio Pizarro (ablösefrei von Werder Bremen) der zweite namhafte Zugang für den Bayern-Sturm. Mandzukic war 2010 von Dinamo Zagreb zum VfL Wolfsburg gewechselt. In der Bundesliga erzielte der Kroate in 56 Spielen 20 Tore für die "Wölfe". Zuvor war über einen möglichen Transfer von Ex-Bundesliga-Torschützenkönig Edin Dzeko vom englischen Meister Manchester City nach München spekuliert worden.

Bundesliga | 27.06.2012

Mandzukic-Berater bestätigt Wechsel nach München

Der feurige Mario Mandzukic statt der "Bombe" Edin Dzeko: Bayern München hat sich wohl gegen den bosnischen Torjäger und für den kroatischen EM-Star entschieden.

München - Der feurige Mario Mandzukic statt der "Bombe" Edin Dzeko: Bayern München hat sich wohl gegen den bosnischen Torjäger und für den kroatischen EM-Star entschieden. Der Wechsel von Mandzukic vom Bundesligisten VfL Wolfsburg zum deutschen Rekordmeister ist offenbar beschlossene Sache. Wie verschiedene Medien berichten, sollte der Transfer bereits am Mittwoch offiziell verkündet werden.

Der Berater von Mandzukic, Ivan Cvjetkovic, bestätigte AFP: "Ich bin durch Karl-Heinz Rummenigge (Vorstandsvorsitzender Bayern München, d.Red.) kontaktiert worden. Er hat bestätigt, dass eine Übereinkunft zwischen den Bayern und Wolfsburg erzielt wurde."

Die beiden Klubs haben sich wohl auf eine Ablösesumme von rund 13 Millionen Euro geeinigt, der 26 Jahre alte Mandzukic soll einen Vertrag bis 2016 erhalten. Ein Jahresgehalt von 3,5 Millionen Euro wurde kolportiert. Einem Mitspieler, schrieb die Bild-Zeitung, habe Mandzukic, der noch bis Anfang Juli in seiner Heimat Urlaub macht, schon vor den Verhandlungen der Vereine per SMS mitgeteilt: "Ich bin klar mit Bayern." Dem kicker sagte er während der EM: "Meine Entscheidung habe ich bereits getroffen."

Mandzukic, der in Polen und der Ukraine drei Tore für die Kroaten erzielt hatte, wäre nach dem Peruaner Claudio Pizarro (von Werder Bremen) der zweite namhafte Zugang für den Bayern-Sturm. Aber nicht die von Präsident Uli Hoeneß angekündigte "Bombe" für den Angriff.

Diese sollte wohl eigentlich Ex-Bundesliga-Torschützenkönig Edin Dzeko vom englischen Meister Manchester City sein. Doch der Wechsel scheiterte dem Vernehmen nach an der zu hohen Ablöseforderung Manchesters. Als erster Anwärter auf den Stammplatz im Angriff gilt jedoch trotz des möglichen Transfers von Mandzukic Nationalspieler Mario Gomez.

Zuletzt hatten auch Aussagen von Wolfsburgs Coach Felix Magath erkennen lassen, dass in den Wechselspekulationen um Mandzukic durchaus Substanz steckte. Der 58-Jährige sagte Sport1 dieser Tage: "Ich habe zuletzt viele Anrufe erhalten. Und ich habe zuletzt auch Anrufe erhalten, wo ich die Stimme sofort erkannt habe ..."

Schon zuvor hatten Mandzukics ansprechenden Auftritte bei der EM weithin Aufmerksamkeit erregt. Der FC Barcelona, der AC Florenz, Premier-League-Klub Tottenham Hotspur und Lokomotive Moskau sollen interessiert gewesen sein. Auch Italiens Meister Juventus Turin buhlte um den Stürmer. "Ich kann mir gut vorstellen, dass Vereine aus der Champions League allmählich Interesse an ihm zeigen, weil er bei der EM in der Tat Top-Leistungen zeigt", hatte Magath dem SID gesagt.

Der Trainer-Manager der Niedersachsen sieht Mandzukic am effektivsten im Sturmzentrum. Dort sei er "so richtig aufgeblüht. Da ist er erst zu ganz großer Form aufgelaufen!" 12 Tore erzielte "Super-Mario" für Wolfsburg in der vergangenen Saison, zehn weitere legte er auf. Dennoch gab es keine vernünftige Basis mehr für eine weitere Zusammenarbeit. Eine negative Körpersprache und kolportierte Wechselgelüste während der vergangenen Saison soll Magath schwer verstimmt haben, obwohl er auch klarmachte, dass er Mandzukic nicht zwingend abgeben möchte.

Die Ankunft des Torjägers der "Feurigen", wie die kroatische Elf auch genannt wird, eröffnet Bayerns Ersatzstürmer Nils Petersen zugleich die Chance zu einer Ausleihe. Der 23-Jährige, der mit seinen Einsatzzeiten unzufrieden ist und sich nun erneut hintanstellen müsste, soll vor einem Engagement bei Werder Bremen stehen.

Facebook, Twitter und Google+

Freund von 11FREUNDE werden