SID-IMAGES/AFP/FRANCISCO LEONG

WM | 05.12.2013

Cristiano Ronaldo fürchtet Gruppe mit Deutschland

Portugals Star Cristiano Ronaldo will der Auswahl des Deutschen Fußball-Bundes bei der WM-Endrunde im kommenden Jahr in Brasilien erst einmal aus dem Weg gehen.

Madrid - Portugals Star Cristiano Ronaldo will der Auswahl des Deutschen Fußball-Bundes bei der WM-Endrunde im kommenden Jahr in Brasilien erst einmal aus dem Weg gehen. "Es wäre nicht gut, wenn wir gleich auf sie träfen", sagte der Weltklassestürmer von Spaniens Topklub Real Madrid mit Blick auf die Vorrundenauslosung am Freitag im brasilianischen Badeort Costa do Sauípe.

Im Interview mit der spanischen Sportzeitung Marca zählte der 28-Jährige neben Deutschland auch Gastgeber Brasilien und Titelverteidiger Spanien zu seinen WM-Favoriten. "Wir hoffen, dass wir nicht in eine Gruppe mit diesen starken Teams kommen", so Ronaldo, der die Portugiesen mit seinen vier Toren in den Qualifikations-Play-offs gegen Schweden zur WM geschossen hatte.

Seiner Nationalmannschaft räumt "CR7" immerhin Außenseiterchancen auf den Titel ein. "Wir können die anderen überraschen", äußerte der Rekordtorschütze der Portugiesen, die bei der WM 2006 Deutschland im kleinen Finale unterlegen waren. Zwei Jahre später war die DFB-Elf bei der EURO in Österreich und der Schweiz im Viertelfinale Endstation. Bei der EM-Endrunde 2012 in Polen und der Ukraine setzte sich Deutschland gegen die Iberer in der Vorrunde mit 1:0 durch.

International | 05.12.2013

Le Roy neuer Nationaltrainer der Republik Kongo

Der ehemalige französische Fußball-Nationalspieler Claude Le Roy verlässt die Demokratische Republik Kongo und heuert als Nationaltrainer im Nachbarland Republik Kongo an.

Köln - Weltenbummler Claude Le Roy wechselt die Seiten: Der 65 Jahre alte ehemalige französische Fußball-Nationalspieler verlässt die Demokratische Republik Kongo in Zentralafrika und heuert als Nationaltrainer im Nachbarland Republik Kongo an. Das teilte Le Roys Agent am Donnerstag mit. Für Le Roy, der mit seinem Team 2013 nach fünf Jahren erstmals den Afrika Cup erreicht hatte, wird es bereits die sechste Trainerstation auf dem Schwarzen Kontinent. Er folgt auf seinen Landsmann Kamel Djabour (54).

International | 19.11.2013

Gibraltar: Kein Gegentor bei Länderspiel-Premiere

Die Nationalmannschaft Gibraltars hat mit ihrer Länderspiel-Premiere ein kleines Stück Fußballgeschichte geschrieben und der Slowakei dabei ein achtbares 0:0 abgetrotzt.

Faro - Die Nationalmannschaft Gibraltars hat mit ihrer Länderspiel-Premiere ein kleines Stück Fußballgeschichte geschrieben und der Slowakei dabei ein achtbares 0:0 abgetrotzt. Gegen den WM-Teilnehmer von 2010 trat die Auswahl des britischen Überseegebiets am Dienstag im portugiesischen Faro erstmals als offizielles Mitglied der Europäischen Fußball-Union (UEFA) an.

Der Südzipfel der iberischen Halbinsel mit knapp 30.000 Einwohnern war im Mai dieses Jahres als 54. UEFA-Mitglied aufgenommen worden. Die Mannschaft musste im fast 400 km entfernten Faro antreten, weil das heimische Victoria-Stadion die Mindestanforderungen der UEFA nicht erfüllte. Die nächsten Länderspiele bestreitet Gibraltar gegen die Faröer (1. März) und Estland (5. März).

"Für die Spieler und ganz Gibraltar ist das ein historischer Moment - wir sollten dies so gut genießen, wie es geht", hatte Kapitän Roy Chipolina vor dem Spiel gesagt. Die Mannschaft besteht hauptsächlich aus Amateuren, die einem regulären Vollzeitjob nachgehen.

Gibraltar ist seit 1704 britisches Überseegebiet, das allerdings auch von Spanien beansprucht wird. Die Spanier hatten sich auch gegen die Aufnahme Gibraltars in die UEFA gewehrt, doch der Fußball-Verband der kleinen Insel hatte sich vor dem Internationalen Sportgerichtshof CAS in Lausanne durchgesetzt.

WM | 15.11.2013

Ronaldo trifft und siegt gegen Ibrahimovic

Cristiano Ronaldo hat Portugal im ersten Play-off-Spiel für WM 2014 einen Sieg geschenkt. Gegen Schweden erzielte der Superstar das Tor zum 1:0 (0:0)-Endstand.

Lissabon - Im Duell der Fußball-Superstars um das WM-Ticket hat Cristiano Ronaldo gegenüber Zlatan Ibrahimovic die Nase vorn. Der Portugiese führte sein Team mit einem Kopfballtor im ersten Play-off-Spiel um die Teilnahme an der Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien zu einem 1:0 (0:0) gegen die Schweden um Ibrahimovic. Im Rückspiel am kommenden Dienstag im Stockholmer Vorort Solna hat der Torjäger des spanischen Rekordmeisters Real Madrid mit den Iberern nun die besseren Karten.

Im Estadio da Luz in Lissabon stand Ronaldo lange im Schatten der starken schwedischen Defensive, sorgte dann aber doch noch für die Entscheidung: Nach einer Flanke von Miguel traf der 28-Jährige per Flugkopfball aus fünf Metern (82.). Tre-Kronor-Verteidiger Martin Olsson, Schwager des deutschen NBA-Stars Dirk Nowitzki, kam zu spät. Ibrahimovic blieb über 90 Minuten blass.

Vor dem Anpfiff richteten sich alle Blicke auf die beiden egozentrischen Topstars, die die Schlagzeilen vor dem Spiel bestimmt hatten. Nach dem Wimpeltausch im Mittelkreis war von ihnen aber nur noch wenig zu sehen. Ibrahimovic hatte seine beste Szene in der ersten Halbzeit, als er den Ball an der Strafraumgrenze für Sebastian Larsson durchließ. Dessen Schuss parierte Rui Patricio (20.). Zwei Minuten später verfehlte Kim Källström mit einem Freistoß aus 18 m nur knapp das Tor.

Die Schweden hatten in der ersten Hälfte die besseren Chancen, Portugal dominierte das Spiel - allerdings weitgehend ohne die Mithilfe von Ronaldo, an dem die Partie zunächst vorbeilief. Der Torjäger von Real Madrid, der in dieser Saison in 20 Spielen schon 28-mal getroffen hatte, fiel erstmals sechs Minuten vor der Pause auf, als er einen Kopfball weit über das Tor setzte (39.). Die beste Chance für die Gastgeber, die in der ersten Hälfte 63 Prozent Ballbesitz hatten, bot sich schon in der fünften Minute: Nach einem Pass von Raul Meireles umspielte Joao Moutinho Torhüter Andreas Isaksson, traf aber nur das Außennetz.

Nach der Pause spielten die Portugiesen etwas zielstrebiger und kamen dem Führungstor näher. Zunächst verfehlte Abwehrchef Pepe mit einem Kopfball knapp das Ziel (63.), dann scheiterte Nani mit einem Schuss von der Strafraumgrenze als Isaksson (69.). Ronaldo fand mehr Bindung zum Spiel, entscheidende Akzente konnte er allerdings zunächst nicht setzen.

Im Mittelpunkt stand "CR7" zunächst, als er nach einem Foul an Schwedens Keeper Isaksson die Gelbe Karte sah (77.). Dann hatte er acht Minuten vor Schluss seinen großen Auftritt.

WM | 13.10.2013

Finke mit Kamerun auf Kurs

Trainer Volker Finke hat mit der Nationalmannschaft Kameruns einen großen Schritt in Richtung WM-Endrunde im kommenden Jahr in Brasilien gemacht.

Ouagadougou/Addis Abeba - Trainer Volker Finke hat mit der Nationalmannschaft Kameruns einen großen Schritt in Richtung WM-Endrunde im kommenden Jahr in Brasilien gemacht. Das Team des ehemaligen Bundesliga-Trainers erreichte im Play-off-Hinspiel der Afrika-Qualifikation am Sonntag in Tunesien ein 0:0.

Der Schalker Joel Matip stand in der Startelf der unzähmbaren Löwen um Superstar Samuel Eto'o. Lauterns Mohammadou Idrissou und der Mainzer Eric-Maxim Choupo-Moting wurden eingewechselt. Bei Tunesien spielte der Herthaner Sami Allagui von Beginn an. Das Rückspiel in Jaunde findet erst am 17. November statt.

Die Auswahl Burkina Fasos konnte sich bei Aristide Bancé von Fortuna Düsseldorf bedanken. Der Ex-Mainzer und -Augsburger verwandelte in der 86. Minute einen umstrittenen Handelfmeter und sicherte damit das 3:2 (1:0) gegen Algerien. Burkina Faso hat sich bislang noch nicht für eine WM-Endrunde qualifizieren können. Die weiteren Tore der Hausherren erzielten der Ex-Freiburger und -Hamburger Jonathan Pitroipa (45.+2) und Djakaridja Kone (65.). Für die Nordafrikaner trafen Sofiane Feghouli (50.) und Carl Medjani (69.).

Am Sonntag gewann außerdem Nigeria bei Außenseiter Äthiopien mit 2:1 (0:0). Stürmerstar Emmanuel Emenike von Fenerbahce Istanbul war in der 90. Minute mit seinem zweiten Treffer Schütze des Siegtores für die "Super Eagles". In Addis Abeba gingen die Gastgeber durch Behailu Assefa (56.) in Führung, wobei er allerdings von einem eklatanten Fehler von Nigerias Torwart Vincent Enyeama profitierte. In der 67. Minute glichen die Nigerianer, angeführt von John Obi Mikel vom FC Chelsea, durch Emenike von Fenerbahce Istanbul aus.

Derweil steht die Auswahl der Elfenbeinküste vor der dritten WM-Teilnahme in Folge. Die Mannschaft um Starspieler Didier Drogba gewann im Hinspiel gegen den Senegal mit 3:1 (2:0). Im Rennen um eines der fünf afrikanischen Tickets nach Brasilien haben sich die "Elefanten" damit eine gute Ausgangsposition für das Rückspiel geschaffen.

Stürmer Drogba erzielte per Foulelfmeter die Führung für die Ivorer, Gervinho und Salomon Kalou sorgten für die weiteren Treffer. Der ehemalige Freiburger Papiss Demba Cissé erhielt dem Senegal durch sein Tor in der Schlussminute allerdings noch die Chance auf die WM-Teilnahme. Das Rückspiel am 16. November findet aufgrund einer Platzsperre der Senegalesen in Casablanca/Marokko statt.

WM | 09.10.2013

Ronaldo glaubt fest an direkte WM-Qualifikation

Superstar Cristiano Ronaldo ist fest davon überzeugt, dass die portugiesische Nationalmannschaft das Ticket zur Fußball-WM 2014 in Brasilien auf direktem Wege lösen wird.

Lissabon - Superstar Cristiano Ronaldo ist fest davon überzeugt, dass die portugiesische Nationalmannschaft das Ticket zur Fußball-WM 2014 in Brasilien auf direktem Wege lösen wird. "Ich gehe davon aus, dass wir die Tabellenführung noch zurückerobern werden, auch wenn unser Schicksal nicht allein in unseren Händen liegt", sagte der 28 Jahre alte Angreifer von Real Madrid.

Portugal liegt in der Qualifikations-Gruppe F vor den beiden abschließenden Heimspielen gegen Israel am Freitag und Luxemburg am Dienstag mit 17 Zählern einen Punkt hinter den führenden Russen, die noch in Luxemburg und dann beim sieglosen Schlusslicht Aserbaidschan antreten müssen.

International | 25.09.2013

Benfica: Jesus droht Sperre und Gefängnisstrafe

Benfica Lissabons Trainer Jorge Jesus steht nach einer Rangelei mit Polizisten auf dem Spielfeld vor einem möglichen Karriereende.

Lissabon - Benfica Lissabons Trainer Jorge Jesus steht nach einer Rangelei mit Polizisten auf dem Spielfeld vor einem möglichen Karriereende. Dem 59-Jährigen droht nicht nur eine dreijährige Sperre durch die portugiesische Liga, sondern auch eine Gefängnisstrafe. Die Polizei ermittelt gegen Jesus wegen Behinderung der Polizei-Arbeit.

Jesus hatte nach dem 1:0-Sieg von Rekordmeister Benfica am Sonntag bei Vitoria Guimaraes handgreiflich in eine Auseinandersetzung zwischen aufs Spielfeld gestürmten Fans und den Ordnungskräften eingegriffen. "Ich habe niemanden angriffen und wollte das auch nicht tun. Ich wollte nur die Gemüter beruhigen", sagte Jesus, der sich für sein Fehlverhalten bereits entschuldigt hat.

Allerdings zeigen Video-Aufnahmen einen aggressiven Trainer, der teilweise von zwei Ordnungshüter zurückgehalten werden musste, um nicht weiter auf deren Kollegen loszugehen.

Jesus war bereits 2011 vom Verband nach einem Streit mit einem anderen Trainer suspendiert und mit einer Geldstrafe belegt worden. In der vergangenen Saison führte der Coach Rekordmeister Benfica ins Endspiel der Europa League, allerdings unterlag der Traditionsklub dem FC Chelsea (1:2).

Bundesliga | 21.09.2013

HSV: Gerüchte um van Marwijk verdichten sich

Beim Fußball-Bundesligisten Hamburger SV verdichten sich die Anzeichen, dass Bert van Marwijk (61) die Nachfolge des entlassenen Trainers Thorsten Fink antreten könnte.

Hamburg - Beim Fußball-Bundesligisten Hamburger SV verdichten sich die Anzeichen, dass Bert van Marwijk (61) die Nachfolge des entlassenen Trainers Thorsten Fink antreten könnte. Wie mehrere Medien übereinstimmend berichten, hat Sportdirektor Oliver Kreuzer dem HSV-Aufsichtsrat vor dem Bundesliga-Spiel gegen Werder Bremen die Personalie des früheren niederländischen Nationaltrainers und Ex-Chefcoaches von Borussia Dortmund nähergebracht. Nach Informationen von Sport Bild online hat der langjährige Bremer Coach Thomas Schaaf den Hamburgern abgesagt.

"Es ging beim Aufsichtsrat nicht ausschließlich um van Marwijk", sagte Kreuzer Sky und der Hamburger Morgenpost: "Ich hatte Kontakt zu ihm. Es gibt aber auch andere Namen." Der HSV hatte sich am Dienstag offiziell von Fink getrennt. Gegen Bremen saß Interimstrainer Rodolfo Esteban Cardoso auf der Bank der Hanseaten.

Kreuzer sagte Sky über die Zusammenkunft mit dem HSV-Aufsichtsrat vor dem Spiel: "Es ging um die Trainerfrage. Es gab ein Update meinerseits dem Aufsichtsrat gegenüber. Und das war es auch schon." Über die Kontakte zu van Marwijk betonte Kreuzer: "Wenn er das bestätigt hat, dann ist dem auch so. Es ging aber nicht ausschließlich um van Marwijk. Es ging darum, den Aufsichtsrat zu informieren, wie der Stand der Dinge ist."

Kein Thema beim HSV ist laut des Sportdirektors Stefan Effenberg. Auch Rekord-Nationalspieler Lothar Matthäus kommt nicht infrage. "Lothar wird es nicht", sagte Kreuzer in der NDR 2 Bundesligashow. Über den Zeitpunkt der Bekanntgabe äußerte er: "Wir haben gesagt, relativ zeitnah. Wünschenswert wäre Mitte nächster Woche."

Italien | 14.07.2013

Für 13,5 Millionen Euro: AS Rom holt Benatia

Der dreimalige italienische Fußball-Meister AS Rom hat den marokkanischen Innenverteidiger Mehdi Benatia vom Liga-Rivalen Udinese Calcio verpflichtet.

Rom - Der dreimalige italienische Fußball-Meister AS Rom hat den marokkanischen Innenverteidiger Mehdi Benatia vom Liga-Rivalen Udinese Calcio verpflichtet. Der 26 Jahre alte Nationalspieler erhält einen Vertrag bis 2018 und kostet 13,5 Millionen Euro. Zudem nahm die Roma den polnischen Torwart Lukasz Skorupski von Gornik Zabrze unter Vertrag. Der 22-Jährige kostet 890.000 Euro Ablöse.

International | 26.06.2013

Bilic neuer Trainer von Besiktas Istanbul

Der frühere kroatische Fußball-Nationaltrainer Slaven Bilic übernimmt den vakanten Trainerposten bei Besiktas Istanbul.

Istanbul - Der frühere kroatische Fußball-Nationaltrainer Slaven Bilic übernimmt den vakanten Trainerposten bei Besiktas Istanbul. Die Verpflichtung des früheren Bundesliga-Profis beim Karlsruher SC gab der 13-malige türkische Meister einen Tag nach seinem Ausschluss aus der kommenden Europa League wegen Spielmanipulationen bekannt. Bilic, erst vor einer Woche bei Lokomotive Moskau entlassen, erhält einen Dreijahresvertrag.

Besiktas belegte in der vergangenen Süper-Lig-Saison den dritten Platz hinter seinen Stadtrivalen Galatasaray und Fenerbahce, das ebenfalls wegen Spielmanipulation von der Champions League ausgeschlossen wurde. Das börsennotierte Besiktas veröffentlichte auch Bilics künftiges Gehalt: Im ersten Jahr wird der 44-Jährige 1,5 Millionen Euro verdienen, im dritten Jahr steigen seine Bezüge auf 1,7 Millionen.

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