SID-IMAGES/AFP/FILIPPO MONTEFORTE

Italien | 25.07.2013

Klose-Klub Lazio verpflichtet Kroaten Elez

Der deutsche Nationalspieler Miroslav Klose bekommt beim italienischen Erstligisten Lazio Rom mit dem 19 Jahre alten Abwehrspieler Josip Elez einen weiteren Mitspieler.

Rom - Der deutsche Fußball-Nationalspieler Miroslav Klose bekommt beim italienischen Erstligisten Lazio Rom einen weiteren Mitspieler. Der 19 Jahre alte Abwehrspieler Josip Elez kommt aus seiner kroatischen Heimat vom siebenmaligen Meister Hajduk Split und erhält einen Fünfjahresvertrag bis Juli 2018. Dies verkündete Lazio am Mittwochabend via Twitter. Elez ist der achte Neuzugang des italienischen Pokalsiegers.

Italien | 24.07.2013

Manipulation: Klose-Klub Lazio droht Punkte-Abzug

Dem italienischen Fußball-Erstligisten Lazio Rom mit Miroslav Klose droht wegen des Verdachts der Spielmanipulation ein Abzug von sechs Punkten für die kommende Saison.

Rom - Dem italienischen Fußball-Erstligisten Lazio Rom mit Nationalspieler Miroslav Klose droht wegen des Verdachts der Spielmanipulation ein Abzug von sechs Punkten für die kommende Saison. Desweiteren forderte Stefano Palazzi, Chefankläger des nationalen Fußballverbandes (FIGC), unter anderem für Lazio-Kapitän Stefano Mauri eine viereinhalbjährige Berufssperre. 2011 sollen die Seria-A-Spiele der Römer gegen FC Genua und US Lecce manipuliert worden sein.

Nach den Ermittlungen der Staatsanwaltschaft der norditalienischen Stadt Cremona drohen zudem Lazios Ligakonkurrent Genua sowie Drittligist Lecce eine Hypothek von drei Punkten für die kommende Saison. Zudem fordert die Anklage für fünf weitere Spieler Sperren von zwei bis dreieinhalb Jahren, Lazio soll eine Geldstrafe von 20.000 Euro erhalten.

Mauri war wegen des Manipulationsskandals im Mai 2012 vorübergehend festgenommen worden. In einer landesweiten Razzia wurden neben ihm noch 18 weitere Personen verhaftet.

Italien | 09.07.2013

Borgonovo: "Ich habe nie Drogen genommen"

Der am 27. Juni verstorbene frühere italienische Nationalspieler Stefano Borgonovo hat sich in seiner zuvor verfassten Autobiographie zum Vorwurf des Dopings geäußert.

Rom - Der frühere italienische Fußball-Nationalspieler Stefano Borgonovo, der am 27. Juni nach langer Krankheit gestorben ist, hat sich in seiner zuvor verfassten Autobiographie zum Vorwurf des Dopings geäußert. "Ich habe nie Drogen genommen. Niemals", schrieb Borgonovo, der der Nervenkrankheit ALS (Amyotrophe Lateralsklerose) erlegen war, in seinem Buch "Der geborene Stürmer". "Dieses Image wurde mir von hartherzigen Heuchlern verpasst", schrieb er weiter.

Nach dem Tod Borgonovos waren erneut Fragen über Verbindungen zwischen ALS und der Einnahme von Dopingmitteln aufgekommen. Der Turiner Staatsanwalt Raffaele Guariniello fand heraus, dass unter den Profi-Fußballern die Todesrate wegen ALS sechsmal höher ist als unter der normalen Bevölkerung.

"Ich war vollkommen offen und transparent. Das einzige Vergehen, das ich mir habe zuschulden kommen lassen: Ich habe ALS. Und das passierte noch dazu außerhalb der Kabinen. Und zwar aus unbekannten Ursachen", schrieb Borgonovo, der 2005 erkrankte und seit sechs Jahren komplett gelähmt war. Sein Autobiographie verfasste er mithilfe eines durch seine Augen gesteuerten Sprachcomputers.

In den 1970er Jahren hatte Borgonovo für Klubs wie AC Florenz und AC Mailand gespielt. Weitere prominente Fußballer wie die Fiorentina-Legende Gianfranco Signorini sind an der Krankheit gestorben.

Italien | 02.07.2013

Staatsanwalt will nach Borgonovo-Tod ermitteln

Der Tod des früheren italienischen Nationalspielers Stefano Borgonovo, der im Alter von nur 49 Jahren der unheilbaren Nervenkrankheit ALS erlegen ist, wirft neue Fragen auf.

Rom - Der Tod des früheren italienischen Fußball-Nationalspielers Stefano Borgonovo, der im Alter von nur 49 Jahren der unheilbaren Nervenkrankheit ALS erlegen ist, wirft im italienischen Sport neue Fragen über Verbindungen zwischen dieser Erkrankung und der Einnahme von Dopingmitteln auf. Der gebürtige Lombarde spielte 1988/89 sowie von 1990 bis 1992 für den AC Florenz, einen Klub, der immer wieder durch rätselhafte Erkrankungen und frühe Tode seiner Spieler in die Schlagzeilen geraten ist.

Der auf Doping-Untersuchungen spezialisierte Turiner Staatsanwalt Raffaele Guariniello erklärte nach Borgonovos Tod, dass seine 2008 in die Wege geleiteten Ermittlungen um das sogenannte "Gehrig-Syndrom" (auch: Amyotrophe Lateralsklerose - ALS), an dem mehrere italienische Fußballspieler und Ex-Kicker in den vergangenen Jahren erkrankt oder gestorben sind, fortgesetzt werden.

"Die Ermittlungen laufen weiter. Es handelt sich um eine sehr umfangreiche Untersuchung. Wir sind dabei, die Daten zu aktualisieren, die bis vor einem Jahr gesammelt worden sind", berichtete der Staatsanwalt. Der Verdacht ist, dass Fußballer verbotene Dopingsubstanzen eingenommen haben, die das Auftreten von ALS begünstigt haben könnten.

Vermutet wird ebenfalls, dass bestimmte Pestizide, die auf den Spielfeldern versprüht wurden, die Krankheit ausgelöst haben könnten. "Wir bewegen uns in alle Richtungen. Wir prüfen auch Fälle, die weniger bekannte Fußballer betreffen", sagte Guariniello.

Italien | 29.06.2013

Ex-Nationalspieler Borgonovo stirbt mit 49 an ALS

Der frühere italienische Nationalspieler Stefano Borgonovo ist im Alter von 49 Jahren gestorben. Der Stürmer erlag der unheilbaren Nervenkrankheit ALS, an der er seit 2006 litt.

Rom - Der frühere italienische Fußball-Nationalspieler Stefano Borgonovo ist im Alter von nur 49 Jahren gestorben. Der Stürmer erlag der unheilbaren Nervenkrankheit ALS, an der er seit 2006 litt. Borgonovo hatte mit dem AC Mailand 1990 den Europapokal der Landesmeister und den Weltpokal gewonnen, für die Squadra Azzurra bestritt er drei Begegnungen.

Gerüchten, seine Erkrankung sei durch die Einnahme von Dopingmitteln begünstigt worden, war Borgonovo stets entschieden entgegen getreten. Der gebürtige Lombarde spielte 1988/89 sowie von 1990 bis 1992 für den AC Florenz, einen Klub, der immer wieder durch frühe Tode und rätselhafte Erkrankungen seiner Spieler in die Schlagzeilen geraten war.

Die Staatsanwaltschaft Florenz hatte 2010 wegen der Demenz-Erkrankung des Ex-Nationalspielers Giancarlo Galdiolo eine Untersuchung eingeleitet. Der 62-Jährige spielte in den 70er Jahren beim AC Florenz. Die Staatsanwälte wollten feststellen, ob die Krankheit mit der Einnahme von Dopingmitteln in Verbindung stehen könnte, die Ermittlungen blieben aber ohne Ergebnis. Die Ermittler hatten zudem eine Untersuchung über den Tod der Fußballer Bruno Beatrice, Nello Saltutti und Ugo Ferrante wegen Einnahme bestimmter Arzneien eingeleitet.

Beatrice war 1987 im Alter von 39 Jahren an Leukämie gestorben. Sein Mannschaftskollege Saltutti erlag 2003 im Alter von 56 Jahren einem Herzinfarkt. Ferrante starb im November 2004 wegen eines Tumors. Die drei Spieler standen zwischen 1972 und 1975 bei Florenz unter Vertrag.

Auch gegen Trainer Carlo Mazzone war ermittelt worden. Verdächtig waren zwei Medikamente: Cortex, das die Hormonproduktion stimuliert, und Micoren, das die Leistungsfähigkeit stärkt. Beide Mittel waren in den 70er Jahren nicht verboten.

Italien | 30.05.2013

Klose-Trainer Petkovic verlängert bei Lazio Rom

Lazio Rom hat seinen Trainer Vladimir Petkovic für den Sieg im Pokalfinale gegen den Stadtrivalen AS mit einer Vertragsverlängerung belohnt.

Rom - Der italienische Fußball-Erstligist Lazio Rom hat seinen Trainer Vladimir Petkovic für den Sieg im Pokalfinale gegen den Stadtrivalen AS mit einer Vertragsverlängerung belohnt. Das berichtet die Sporttageszeitung Corriere dello Sport. Der Coach des deutschen Nationalspielers Miroslav Klose habe vorzeitig für ein weiteres Jahr bis zum 30. Juni 2015 unterschrieben.

Italien | 28.05.2013

Lazio bestätigt Petkovic als Trainer

Nach dem Pokalsieg bleibt der Kroate Vladimir Petkovic auch in der nächsten Saison Trainer von Nationalspieler Miroslav Klose beim italienischen Erstligisten Lazio Rom.

Rom - Nach dem Pokalsieg bleibt der Kroate Vladimir Petkovic auch in der nächsten Saison Trainer von Fußball-Nationalspieler Miroslav Klose beim italienischen Erstligisten Lazio Rom. "Mit Petkovic können wir ein langfristiges Projekt entwickeln, damit Lazio auf internationaler Ebene die Rolle spielen kann, die diese Mannschaft verdient", sagte Lazios Klubbesitzer Claudio Lotito dem Corriere dello Sport. Im Pokalfinale hatte sich Lazio am vergangenen Sonntag gegen den Lokalrivalen AS mit 1:0 durchgesetzt.

Der Unternehmer plant Gespräche mit Petkovic, um den Kader für die nächste Saison zu verstärken. "Die Mannschaft wird in allen Sektoren aufgerüstet. Wir suchen Spieler mit Herz, Muskeln und Kopf. Wir haben bereits einige Spieler mit erfolgreicher Mentalität gefunden, mit denen wir verhandeln", äußerte Lotito.

Sein Ziel sei, eine geschlossene Gruppe aufzubauen, die dem Druck auf internationaler Ebene standhalten könne. "Wir werden keine Spieler verkaufen, sondern neue erwerben. Mein Ziel ist, eine starke Mannschaft aufzubauen", sagte Lotito.

Italien | 27.05.2013

Roma-Fans attackieren Mannschaftsbus

Nach der 0:1-Niederlage im italienischen Fußball-Pokalfinale gegen den Lokalrivalen Lazio haben wütende Anhänger des AS Rom randaliert und die eigenen Spieler attackiert.

Rom - Nach der 0:1-Niederlage im italienischen Fußball-Pokalfinale gegen den Lokalrivalen Lazio haben wütende Anhänger des AS Rom randaliert und die eigenen Spieler attackiert. Etwa 200 Roma-Anhänger bewarfen vor dem Trainingszentrum des Klubs in Trigoria den Mannschaftsbus mit Steinen, Rauchbomben und Eiern. Dabei ging eine Scheibe zu Bruch, verletzt wurde niemand.

Einige Fans hatten bereits direkt nach dem Spiel unweit des Kolosseums einen Polizeiwagen attackiert. Zudem wurden mehrere Fahrzeuge beschädigt. Die mit Messern bewaffneten Hooligans wurden festgenommen. Die Polizei verhinderte einen Zusammenstoß der Roma-Tifosi mit mehreren hundert Lazio-Anhängern, die auf einem Platz den Sieg feierten. Rund 2000 Polizisten waren im Einsatz.

Lazio hatte mit dem deutschen Nationalspieler Miroslav Klose das Finale durch ein Tor von Senad Lucic (77.) gewonnen. Der sechste Pokalsieg in der Vereinsgeschichte bedeutete die Qualifikation für die Europa League. Lokalrivale AS Rom ist in der nächsten Saison nicht im internationalen Fußball vertreten.

Italien | 25.05.2013

Lazio-Spieler vor Pokalfinale bedroht

Vor dem Pokalfinale gegen den Stadtrivalen AS Rom am Sonntag sind Spieler des italienischen Fußball-Erstligisten Lazio Rom bedroht worden.

Rom - Vor dem Pokalfinale gegen den Stadtrivalen AS Rom am Sonntag sind Spieler des italienischen Fußball-Erstligisten Lazio Rom bedroht worden. Das teilte Stefano De Marino, Sprecher des Klubs des deutschen Nationalspielers Miroslav Klose, mit. Laut De Marino hätten Lazio-Akteure Anrufe auf ihre privaten Telefonnummern erhalten, bei denen sie von Unbekannten bedroht und aufgefordert wurden, das Endspiel zu verlieren. Beide Klubs müssen am Sonntag das Derby gewinnen, um sich noch für die Europa League zu qualifizieren.

Italien | 22.05.2013

1000 Polizisten bei Römer Pokalfinale im Einsatz

1000 Polizisten werden am kommenden Sonntag beim italienischen Fußball-Pokalfinale zwischen dem AS Rom und Stadtrivale Lazio mit Nationalstürmer Miroslav Klose eingesetzt.

Rom - 1000 Polizisten werden am kommenden Sonntag beim italienischen Fußball-Pokalfinale zwischen dem AS Rom und Stadtrivale Lazio mit Nationalstürmer Miroslav Klose eingesetzt. Mit dem Großaufgebot sollen Krawalle wie beim Meisterschaftsspiel im April vorhindert werden, bei denen acht Verletzte und vier Festnahmen gegeben hatte.

Die Sicherheitskräfte sollen nicht nur rund um das Olympiastadion, sondern auch auf den Plätzen eingesetzt werden, auf denen die Feierlichkeiten nach dem Spiel geplant sind. Aus Sicherheitsgründen hatte der römische Polizeichef Giuseppe Pecoraro die Begegnung auf 18.00 Uhr vorverlegt. Abendspiele seien für die öffentliche Sicherheit gefährlich, meinte der Polizeichef.

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