SID-IMAGES/AFP/FABRICE COFFRINI

FIFA | 19.10.2013

FIFA reagiert auf Phantom-Tor zurückhaltend

Der Fußball-Weltverband FIFA hat auf das Phantom-Tor durch Stefan Kießling am Freitagabend zurückhaltend reagiert.

Köln - Der Fußball-Weltverband FIFA hat auf das Phantom-Tor durch Stefan Kießling am Freitagabend zurückhaltend reagiert. "Wir haben natürlich die Situation mitbekommen, werden diese auf eine mögliche Anfrage des DFB analysieren und Stellung dazu nehmen", sagte der Schweizer Massimo Busacca in seiner Funktion als Leiter der FIFA-Schiedsrichterabteilung auf SID-Anfrage.

1899 Hoffenheim hat nach der 1:2-Niederlage gegen Bayer Leverkusen offiziell Protest beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) eingelegt und hofft auf eine Spielwiederholung. Allerdings schützt die FIFA die Tatsachenentscheidung des Schiedsrichters. 1994 beim ersten Phantom-Tor durch Thomas Helmer beim Spiel Bayern München - 1. FC Nürnberg hatte der DFB auf Neuansetzung entschieden und dafür viel Kritik vonseiten des Weltverbandes einstecken müssen.

Bundesliga | 19.10.2013

Nach Phantom-Tor: Fandel nimmt Brych in Schutz

Schiedsrichter-Boss Herbert Fandel hat seinen Schützling Felix Brych (München) trotz des groben Fehlers beim Phantom-Tor von Stefan Kießling in Schutz genommen.

Frankfurt/Main - Schiedsrichter-Boss Herbert Fandel hat seinen Schützling Felix Brych (München) trotz des groben Fehlers beim Phantom-Tor von Stefan Kießling in Schutz genommen. "Felix Brych ist einer der weltbesten Schiedsrichter. Jeder kann sich vorstellen, dass diese Entscheidung ihn ganz besonders ärgert und beschãftigt", sagte Fandel: "Aber es war eine Verkettung unglücklicher Umstände und am Ende bleibt bedauerlicherweise stehen, dass ein Tor gegeben wurde, welches keines gewesen ist."

Gleichzeitig sprach sich Fandel zum wiederholten Mal für die Einführung der Torlinientechnik aus, um solche Fehler zu vermeiden. "Ich habe immer gesagt, dass wir für eine Torlinien-Technologie sind, weil sie unsere Arbeit unterstützt. Sie muss aber hundertprozentig funktionieren", äußerte der frühere FIFA-Referee.

Am Freitagabend hatte der Kießling im Spiel 1899 Hoffenheim gegen Bayer Leverkusen (1:2) das zweite Phantom-Tor in der Bundesliga-Geschichte erzielt. Der Torjäger setzte in der 70. Minute einen Kopfball nach einer Ecke neben das Tor, durch ein Loch im Netz landete der Ball aber dennoch im Gehäuse. Das komplette Schiedsrichter-Gespann um Brych übersah dies und erkannte auf Tor.

Champions League | 17.10.2013

Nach Greenpeace-Aktion: Geldstrafe für FC Basel

Der Schweizer Serienmeister FC Basel muss wegen der Protestaktion von Greenpeace-Aktivisten während des Champions-League-Heimspiels gegen Schalke 04 30.000 Euro Strafe zahlen.

Basel - Der Schweizer Serienmeister FC Basel muss wegen der Protestaktion von Greenpeace-Aktivisten während des Champions-League-Heimspiels gegen den Schalke 04 (0:1) 30.000 Euro Strafe zahlen. Das teilte die Disziplinarkommission der Europäischen Fußball-Union (UEFA) am Donnerstag mit.

Die Königsklassen-Partie am 1. Oktober war für fünf Minuten unterbrochen worden, nachdem vier Greenpeace-Aktivisten vom Stadiondach des St. Jakob Park ein riesiges gelbes Transparent ausgerollt hatten, mit dem gegen Öl-Bohrungen in der Arktis von Schalke- und UEFA-Sponsor Gazprom protestiert wurde. Schiedsrichter Alberto Undiano Mallenco (Spanien) fertigte daraufhin einen Sonderbericht an.

WM | 15.10.2013

Brasilien siegt 2:0 gegen Sambia in Peking

Rekord-Weltmeister Brasilien hat auch das zweite Länderspiele innerhalb von vier Tagen in Asien gewonnen und im "Vogelnest"-Stadion von Peking Sambia mit 2:0 (0:0) besiegt.

Peking - Fußball-Rekord-Weltmeister Brasilien hat auch das zweite Länderspiel innerhalb von vier Tagen in Asien gewonnen. Im "Vogelnest"-Stadion von Peking gewann die mit zahlreichen Ergänzungsspielern besetzte Selecao mühevoll mit 2:0 (0:0) gegen Sambia. Oscar (59.) und Dede (66.) erzielten die Treffer für den fünfmaligen WM-Titelträger, der bereits am Samstag 2:0 in Seoul gegen Südkorea gewonnen hatte. Der Münchner Dante und der Wolfsburger Luiz Gustavo kamen nicht zum Einsatz. Brasiliens Superstar Neymar vom FC Barcelona wurde ausgewechselt.

International | 14.10.2013

FIFA sperrt Simbabwer Taitamba für sechs Monate

Der simbabwische Fußball-Nationalspieler Chafa Devon Taitamba ist wegen einer positiven Dopingprobe von der Disziplinarkommission der FIFA für sechs Monate gesperrt worden.

Zürich - Der simbabwische Fußball-Nationalspieler Chafa Devon Taitamba ist wegen einer positiven Dopingprobe von der Disziplinarkommission des Weltverbandes FIFA für sechs Monate gesperrt worden. Der 22-Jährige von Dynamos Harare war bereits Ende August mit einer vorläufigen Sperre belegt worden, nachdem er positiv auf den verbotenen Wirkstoff Prednison getestet worden war.

FIFA | 14.10.2013

Sicherheitschef: Manipulationen im Jugendbereich

Der Sicherheitschef des Fußball-Weltverbandes FIFA, Ralf Mutschke, geht davon aus, dass Spielmanipulationen bereits im Jugendbereich beginnen.

Köln - Der Sicherheitschef des Fußball-Weltverbandes FIFA, Ralf Mutschke, geht davon aus, dass Spielmanipulationen bereits im Jugendbereich beginnen. "Spielmanipulation fängt nicht im Profibereich an, auch die Jugend-, Junioren und Amateurbereiche stehen im Fokus", sagte der 54-Jährige im Interview mit Spiegel Online. Man wisse, dass auch Jugendturniere gefährdet seien. Man habe auch Hinweise, dass Jugendspieler von Wettmanipulateuren angesprochen worden seien, so Mutschke.

Besonders die Gruppe des 2011 zu zwei Jahren Haft verurteilten Wilson Ray Perumal sei sehr aggressiv vorgegangen. "Die haben noch vor wenigen Jahren afrikanische Kinder und Jugendliche nach Europa gebracht und ihnen hier Perspektiven geschaffen. Warum wohl? Sobald das erste Nachwuchstalent im wichtigen Fußballsektor - das können bereits Junioren-Nationalspiele sein - auftauchte, wurde versucht, mit ihm Spiele zu manipulieren. Das machen andere Gruppen heute nicht anders als Perumal damals", meinte Mutschke.

Bundesliga | 14.10.2013

Wolfsburger Lopes mit Außenbandriss

VfL Wolfsburg muss mehrere Wochen auf Felipe Lopes verzichten. Der Abwehrspieler zog sich am Sonntag im Testspiel bei Wisla Krakau (1:2) einen Außenbandriss im linken Fuß zu.

Wolfsburg - Fußball-Bundesligist VfL Wolfsburg muss mehrere Wochen auf Ergänzungsspieler Felipe Lopes verzichten. Der brasilianische Abwehrspieler zog sich am Sonntag im Testspiel bei Wisla Krakau (1:2) einen Außenbandriss im linken Fuß zu. In der laufenden Saison kam der 26-Jährige bei den Niedersachsen in der Bundesliga und im DFB-Pokal allerdings noch nicht zum Einsatz.

WM | 11.10.2013

Hitzfeld fährt mit der Schweiz zur WM 2014

Trainer Ottmar Hitzfeld hat mit der Nationalmannschaft der Schweiz das Ticket für die WM-Endrunde 2014 in Brasilien gelöst. Gegen Albanien kamen die Eidgenossen zu einem 2:1 (0:0).

Tirana - Trainer Ottmar Hitzfeld hat mit der Fußball-Nationalmannschaft der Schweiz das Ticket für die WM-Endrunde 2014 in Brasilien gelöst. In Albaniens Hauptstadt Tirana kamen die Eidgenossen am Freitag zu einem 2:1 (0:0) und sorgten in der Gruppe E schon vor ihrem abschließenden Spiel am Dienstag gegen Slowenien für klare Verhältnisse.

Bayern Münchens Xherdan Shaqiri (48.) sowie Michael Lang (79.) erzielten die Treffer für die noch ungeschlagenen Schweizer. Der späte Anschlusstreffer durch Hamdi Salihi (89./Elfmeter) brachte die Hitzfeld-Elf nicht mehr ernsthaft in Bedrängnis.

Für die Schweiz ist es die dritte WM-Teilnahme in Folge. Bei der Endrunde 2010 in Südafrika war Hitzfeld mit den Eidgenossen in der Vorrunde ausgeschieden.

FIFA | 10.10.2013

"Unfair": Fernando wehrt sich gegen FIFA-Sperre

Vernon Manilal Fernando aus Sri Lanka will die von der Ethikkommission des Fußball-Weltverbandes FIFA gegen ihn ausgesprochene lebenslange Sperre nicht hinnehmen.

Zürich - Vernon Manilal Fernando aus Sri Lanka will die von der Ethikkommission des Fußball-Weltverbandes FIFA gegen ihn ausgesprochene lebenslange Sperre nicht hinnehmen. Das frühere Mitglied des Exekutivkomitees empfinde das Urteil als "unfair und übertrieben", teilten die Anwälte des 63-Jährigen in einer Stellungnahme mit. Fernando wird den Fall nun vor den Internationalen Sportgerichtshof CAS bringen.

Die Sperre für den Rechtsanwalt war am Mittwoch in Zürich nach einer erfolgreichen Berufung durch Untersuchungsleiter Michael J. Garcia (USA) von acht Jahren auf lebenslänglich verlängert worden. Fernando darf wegen mehrerer Verstöße gegen den Ethikcode keinerlei nationale und internationale Tätigkeit im Fußball ausüben.

Fernando gehörte seit 2011 der FIFA-Exekutive an und führte von 1979 bis 1999 in seinem Heimatland den nationalen Verband FFSL als Präsident. Ranjith Rodrigo, heutiger FFSL-Boss, bedauert den entstandenen Schaden. "Sein Kapitel im Fußball ist geschlossen. Aber unserem Image und Ansehen bei der FIFA hat das geschadet", sagte Rodrigo der französischen Nachrichtenagentur AFP: "Wir wollen jetzt nach vorne blicken."

FIFA | 09.10.2013

FIFA-Ethikkommission sperrt Fernando lebenslang

Die Ethikkommission des Weltverbandes FIFA hat Exekutivkomitee-Mitglied Vernon Manilal Fernando wegen mehrerer Verstöße gegen den Ethikcode lebenslang gesperrt.

Zürich - Die Ethikkommission des Weltverbandes FIFA hat Exekutivkomitee-Mitglied Vernon Manilal Fernando (Sri Lanka) wegen mehrerer Verstöße gegen den Ethikcode lebenslang für jegliche nationale und internationale Tätigkeit im Fußball gesperrt. Dies teilte die FIFA am Mittwoch nach einer zweitägigen Anhörung in Zürich mit.

Fernando war am 30. April für acht Jahre gesperrt worden, danach hatten sowohl er als auch Untersuchungsleiter Michael J. Garcia (USA) den Entscheid angefochten. Die FIFA-Berufungskommission wies Fernandos Einspruch ab, stützte den von Garcia und sprach eine lebenslängliche Strafe aus.

"Manilal Fernando hat seine Anwälte eingeschaltet und ist zuversichtlich, dass die Anschuldigungen fallen gelassen werden. Er ist bereit, den Fall vor den Internationalen Sportgerichtshof CAS zu bringen", hatten die Anwälte des Beschuldigten nach dem ersten Urteilsspruch mitgeteilt.

Fernando gehörte seit 2011 der FIFA-Exekutive an. Der 63 Jahre alte Rechtsanwalt führte von 1979 bis 1999 in seinem Heimatland den nationalen Verband als Präsident.

Facebook, Twitter und Google+

Freund von 11FREUNDE werden