SID-IMAGES/AFP/FABRICE COFFRINI

Champions League | 15.11.2013

Protestaktion: FC Basel zahlt, Greenpeace spendet

Nach der Greenpeace-Protestaktion im Champions-League-Spiel gegen den FC Schalke hat der Schweizer Meister FC Basel im Streit mit den Umweltschützern Einigung erzielt.

Basel - Nach der Greenpeace-Protestaktion im Champions-League-Spiel gegen den FC Schalke hat der Schweizer Meister FC Basel im Streit mit den Umweltschützern Einigung erzielt. Demnach wird der FCB die von der Europäischen Fußball-Union (UEFA) verhängte Geldstrafe in Höhe von 30.000 selbst bezahlen. Gleichzeitig wird Greenpeace einen nicht näher bezifferten Betrag an ein rumänisches Kinderheim spenden, das seit Jahren vom 16-maligen Schweizer Champion unterstützt wird.

Die Königsklassen-Partie am 1. Oktober war für fünf Minuten unterbrochen worden, nachdem vier Greenpeace-Aktivisten vom Stadiondach des St. Jakob Park ein riesiges gelbes Transparent ausgerollt hatten, mit dem gegen Öl-Bohrungen in der Arktis von Schalke- und UEFA-Sponsor Gazprom protestiert wurde. Schiedsrichter Alberto Undiano Mallenco (Spanien) fertigte daraufhin einen Sonderbericht an.

WM | 13.11.2013

FIFA will Brasilien an Kosten beteiligen

Der Fußball-Weltverband FIFA will Brasilien an den gestiegenen Kosten für die Dopingtests bei der WM im kommenden Jahr beteiligen.

Johannesburg - Der Fußball-Weltverband FIFA will Brasilien an den gestiegenen Kosten für die Dopingtests bei der WM im kommenden Jahr beteiligen. "Wir werden das mit der brasilianischen Regierung besprechen. Schließlich ist es kein Fehler von uns", sagte FIFA-Chefmedizinier Jiri Dvorak der Nachrichtenagentur AFP am Rande der 4. Welt-Anti-Doping-Konferenz in Johannesburg.

Am Dienstag hatte die Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) bekannt gegeben, dass wegen fehlender Standards "so gut wie sicher" kein Doping-Testlabor im Gastgeberland die erforderliche Zulassung bekäme. Die FIFA erklärte daraufhin, dass die Analysen während des Großereignisses im Labor in Lausanne vorgenommen würden. Im August hatte die WADA dem Labor in Rio de Janeiro die Lizenz entzogen. 2016 ist Rio Gastgeber der Olympischen Sommerspiele.

Zur Entscheidung für das Labor in der Schweiz sei es gekommen, da es eine tägliche Direktverbindung nach Sao Paulo gibt. Auch das Anti-Doping-Labor in Köln habe die FIFA in Betracht gezogen.

Italien | 12.11.2013

0:3-Niederlage für Nocerina nach Ultras-Drohungen

Der italienische Drittligist ASG Nocerina, deren Spieler von eigenen Hooligans bedroht worden waren, ist zu einer 0:3-Niederlage gegen US-Salernitana verdonnert worden.

Rom - Der italienische Fußball-Drittligist ASG Nocerina, deren Spieler von eigenen Hooligans bedroht worden waren, ist von einem Sportgericht in Italien zu einer 0:3-Niederlage gegen US-Salernitana verdonnert worden. Am Sonntag war das Spiel des Tabellen-Schlusslichts bei US Salernitana nach 20 Minuten abgebrochen worden, nachdem Nocerina-Ultras die eigenen Spieler bedroht hatten.

Schon vor der Begegnung war es zu Anfeindungen gekommen, einige Nocerina-Akteure weigerten daher zunächst, überhaupt anzutreten. Der Verein kündigte eine interne Untersuchung an, um festzustellen, ob sich die Spieler, die nicht angetreten waren, sich strafbar gemacht haben. Wegen des Verhaltens ihrer Fans, die unter anderen Rauchbomben und Knallkörper geworfen hatten, wurden beide Klubs zur Zahlung einer Geldstrafe von jeweils 1500 Euro verurteilt.

Nocerina will außerdem als Privatkläger am Prozess gegen die Ultras teilnehmen, die "dem Ansehen des Vereins schwer geschadet haben", so der Klub in einer Presseerklärung. 30 Hooligans sind von der Polizei der süditalienischen Stadt Salerno identifiziert und angezeigt worden. 20 von ihnen wurden mit einem Stadionverbot belegt.

Italien | 11.11.2013

Drittligist Nocerina droht Meisterschafts-Aus

Dem italienischen Drittligisten ASG Nocerina droht der Ausschluss aus der Meisterschaft. Ultras hatten die eigenen Spieler bedroht und damit für einen Spielabbruch gesorgt.

Rom - Dem italienischen Fußball-Drittligisten ASG Nocerina droht der Ausschluss aus der Meisterschaft. Am Sonntag war das Spiel des Tabellen-Schlusslichts bei US Salernitana nach 20 Minuten abgebrochen worden, nachdem Nocerina-Ultras die eigenen Spieler bedroht hatten. Schon vor der Begegnung war es zu Anfeindungen gekommen, einige ASG-Akteure weigerten daher zunächst, überhaupt anzutreten.

Die Staatsanwaltschaft der Stadt Nocera Inferiore leitete Ermittlungen in die Wege, die Polizei befragte die Nocerina-Fußballer. "Dieser traurige Vorfall bezeugt, wie stark kriminelle Banden Fußballklubs und Spieler beeinflussen können", sagte Giancarlo Abete, Präsident des italienischen Fußballverbands FIGC.

30 Hooligans sind unterdessen von der Polizei der süditalienischen Stadt Salerno identifiziert und angezeigt worden. 20 von ihnen wurden mit einem Stadionverbot belegt. "Das Ansehen des Fußballs ist beschmutzt worden. Die Verantwortlichen werden nicht ungestraft bleiben", sagte der Staatsanwalt der süditalienischen Stadt Nocera Inferiore, Giancaro Izzo, der die Ermittlungen gegen die Hooligans führt.

Inzwischen wurde der Rücktritt des Generaldirektors von Nocerina, Luigi Pavarese, und des Coaches Gaetano Fontana abgelehnt. Die Klubführung rief die beiden auf, ihre Arbeit wieder aufzunehmen.

Als das Spiel der Lega Pro schließlich doch verspätet angepfiffen wurde, wechselten die Gäste zunächst dreimal, bevor dann fünf Spieler mit angeblichen Verletzungen das Feld verließen und der Schiedsrichter die Partie abbrechen musste. Den Spielern, die das Feld verlassen hatten, droht eine zweijährige Sperre. Da rund um das Derby Ausschreitungen befürchtet worden waren, war einigen Gäste-Ultras der Zugang zum Stadion verweigert worden. Sie hatten daraufhin von ihrer Mannschaft gefordert, nicht anzutreten und die Spieler bedroht.

Nocerina-Hooligans begrüßten im Internet den Spielabbruch. "Wir wollten niemanden bedrohen. Wir haben lediglich die Spieler zu einer eklatanten Geste aufgerufen, um gegen unseren Stadionausschluss zu protestieren", hieß es in einer Stellungnahme.

Miroslav Kloses Vereinsboss Claudio Lotito von Lazio Rom zeigte sich erschüttert. "Man muss hart gegen Kriminellen vorgehen, die die Klubs erpressen", sagte Lotito, der in der Vergangenheit selbst ins Visier von Hooligans geraten war.

International | 30.10.2013

Skibbe und Grasshopper gewinnen Zürich-Derby

Der Schweizer Fußball-Rekordmeister Grasshopper Zürich von Trainer Michael Skibbe hat das Derby gegen den FC Zürich gewonnen und den Rückstand auf die Tabellenspitze verkürzt.

Zürich - Der Schweizer Fußball-Rekordmeister Grasshopper Zürich von Trainer Michael Skibbe hat das Derby gegen den FC Zürich gewonnen und den Rückstand auf die Tabellenspitze verkürzt. In der Nachholpartie des siebten Spieltags der Super League setzten sich die Grasshoppers gegen den Stadtrivalen mit 3:1 (1:0) durch. Die Tore für die Gastgeber erzielten der ehemalige Bundesligaprofi Caio (19./83.) und Nzuki Toko (56.). Ein Eigentor von Milan Vilotic (69.) hatte den zwischenzeitlichen Anschlusstreffer für die Gäste markiert.

Nach 13 Spielen steht Pokalsieger Grasshopper mit 25 Punkten auf dem zweiten Tabellenplatz hinter Titelverteidiger FC Basel (26). Für Skibbe, der im Sommer die Nachfolge des Italieners Uli Forte angetreten hatte, war es der erste Derbysieg. Zuletzt hatte seine Mannschaft beim FC Sion noch eine überraschende 0:2-Niederlage kassiert.

WM | 29.10.2013

FIFA verschiebt nächste Verkaufsphase

Die FIFA hat den Beginn der nächsten WM-Kartenverkaufsphase verschoben, weil es bei der Verlosung der Tickets für die Weltmeisterschaft in Brasilien zu Verzögerungen gekommen war.

Zürich - Der Fußball-Weltverband FIFA hat den Beginn der nächsten WM-Kartenverkaufsphase vom 5. auf den 11. November (ab 12.00 Uhr MEZ) verschoben, weil es bei der Verlosung der Tickets für die Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien zu einer Verzögerung gekommen war. Diese begann erst am Dienstag (29. Oktober 2013). Durch die Verzögerung war es nicht möglich, allen Bestellern der über 6,2 Millionen Karten wie angekündigt bis 4. November mitzuteilen, ob sie Tickets erhalten oder nicht. Deshalb hat die FIFA den Beginn der nächsten Verkaufsphase um sechs Tage verschoben.

Bundesliga | 28.10.2013

Lehner: Phantomtor-Urteil "enttäuschend"

Sportrechtler Michael Lehner hat die Anerkennung des Phantomtors von Stefan Kießling kritisiert. "Ein enttäuschendes Urteil", sagte Lehner Spiegel Online über die Entscheidung.

Frankfurt/Main - Sportrechtler Michael Lehner hat die Anerkennung des Phantomtors von Stefan Kießling kritisiert. "Ein enttäuschendes Urteil", sagte Lehner Spiegel Online über die Entscheidung des DFB-Sportgerichts am Montag. Sie falle zwar erwartungsgemäß aus und sei juristisch begründbar, doch seiner Meinung nach habe das Sportgericht "eine wichtige Chance" ausgelassen, "seine Eigenständigkeit" zu beweisen.

"Gerade in diesen Zeiten, in denen man mit Torlinientechnik mehr Gerechtigkeit im Sport erzielen möchte, muss man als DFB auch einmal Mut beweisen", sagte der Jurist. Zumal in der Sportgerichtsbarkeit das Fair Play und der Verhältnismäßigkeits-Grundsatz mehr zählten "als in der staatlichen Rechtsprechung".

Das Sportgericht unter Vorsitz von Hans E. Lorenz hatte am Montag den Einspruch von 1899 Hoffenheim gegen die Wertung der Partie gegen Bayer Leverkusen am 18. Oktober (1:2) abgewiesen. Die Kraichgauer hatten Protest eingelegt, weil der von Schiedsrichter Felix Brych (München) anerkannte Treffer des Leverkuseners Stefan Kießling (70.) eigentlich keiner war. Der Kopfball des Angreifers war seitlich durch ein Loch im Netz ins Tor gegangen.

Mit dem Urteil vermied der DFB die Konfrontation mit dem Weltverband FIFA, der die Tatsachenentscheidungen der Schiedsrichter für unantastbar hält.

International | 22.10.2013

Trainerkarussell bei Sion dreht sich weiter

Beim Schweizer Erstligisten FC Sion versucht der fünfte Trainer im Jahr 2013 sein Glück: Der Franzose Laurent Roussey übernimmt den Krisenklub.

Sion - Beim Schweizer Fußball-Erstligisten FC Sion versucht der fünfte Trainer im Jahr 2013 sein Glück: Der Franzose Laurent Roussey übernimmt den Krisenklub, den auch der italienische Weltmeister Gennaro Gattuso im Frühjahr für einen Monat als Coach geführt hatte. Am Montag war Vorgänger Michel Decaste vom Tabellenvorletzten entlassen worden. Ebenfalls kurios: Roussey, der für den Job das Schlusslicht FC Lausanne-Sport verließ, trainiert Sion nun zum dritten Mal. 2012 betreuten übrigens sechs verschiedene Trainer den zweimaligen Meister.

International | 22.10.2013

FIFA sperrt weitere Fußballprofis aus El Salvador

Der Fußball-Weltverband FIFA hat drei weitere Profis aus El Salvador wegen des Vorwurfs der Spielmanipulation aus dem Verkehr gezogen.

San Salvador - Der Fußball-Weltverband FIFA hat drei weitere Profis aus El Salvador wegen des Vorwurfs der Spielmanipulation aus dem Verkehr gezogen. Die drei Spieler wurden für sechs und zwölf Monate bzw. fünf Jahre für jegliche Tätigkeit im Fußball weltweit gesperrt. Bereits zuvor hatte die FIFA insgesamt schon 16 Spieler mit einer weltweiten Sperre belegt, die vom Verband El Salvadors der Spielmanipulation überführt worden waren.

International | 20.10.2013

Grashoppers bleiben Basel auf den Fersen

Die Grasshoppers Zürich bleiben mit Trainer Michael Skibbe dem Tabellenführer FC Basel auf den Fersen. Die Grashoppers gewannen ihr Heimspiel mit 2:0 gegen Lausanne Sports.

Zürich - Die Grasshopper Zürich bleiben mit Trainer Michael Skibbe dem Tabellenführer FC Basel in der Schweizer Super League auf den Fersen. Die Grasshoppers gewannen ihr Heimspiel mit 2:0 (0:0) gegen Lausanne Sports und liegen mit nunmehr 22 Punkten weiter nur drei Zähler hinter Basel, das in der Champions League Gruppengegener von Schalke 04 ist. Allerdings hat der Spitzenreiter bereits ein Spiel mehr bestritten.

Die Treffer für die Zürcher erzielten Shkelzen Gash per Foulelfmeter (55.) und der ehemalige Frankfurter Bundesliga-Profi Caio (61.).

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