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International | 29.08.2013

Klinsmann nominiert drei Bundesligaprofis

Ex-Bundestrainer Jürgen Klinsmann hat drei Profis aus der Bundesliga in den Kader der US-amerikanischen Nationalmannschaft für die kommenden WM-Qualifikationsspiele berufen.

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Chicago - Ex-Bundestrainer Jürgen Klinsmann hat drei Profis aus der Fußball-Bundesliga in den Kader der US-amerikanischen Nationalmannschaft für die kommenden WM-Qualifikationsspiele berufen. Jermaine Jones (Schalke), John Brooks (Hertha BSC) und Fabian Johnson (Hoffenheim) stehen im 23-köpfigen Aufgebot für die Begegnungen in Costa Rica (6.9.) und Mexiko (10.9.). Das US-Team belegt mit 13 Punkten nach sechs Spielen den ersten Gruppenrang und hat damit beste Chancen, die WM 2014 in Brasilien zu erreichen.

International | 15.08.2013

Stuttgarts Boka leitet Niederlage der Ivorer ein

Ein Eigentor des Stuttgarters Arthur Boka hat die 1:4 (0:3)-Niederlage der Fußball-Nationalmannschaft der Elfenbeinküste gegen Mexiko in East Rutherford eingeleitet.

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East Rutherford - Ein Eigentor des Stuttgarter Bundesliga-Profis Arthur Boka hat die 1:4 (0:3)-Niederlage der Fußball-Nationalmannschaft der Elfenbeinküste gegen Mexiko in East Rutherford eingeleitet. Der Abwehrspieler der Schwaben traf in der elften Minute ins eigene Netz. Das Ehrentor für die Ivorer erzielte Superstar Didier Drogba (62., Handelfmeter). Für die Mexikaner trafen außerdem Oribe Peralta Morones (28./45.) und Angel Reyna (90.).

WM | 30.07.2013

US-Boss Gulati fordert mehr Transparenz

US-Fußball-Boss Sunil Gulati hat verstimmt auf Pläne von Weltverbands-Chef Joseph S. Blatter zur Verlegung der WM-Endrunde 2022 in Katar in den Winter reagiert.

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New York - US-Fußball-Boss Sunil Gulati hat verstimmt auf Pläne von Weltverbands-Chef Joseph S. Blatter zur Verlegung der WM-Endrunde 2022 in Katar in den Winter reagiert. Der 54-Jährige kritisierte in einem Interview den Mangel an Transparenz bei der Ausschreibung von WM-Endrunden durch die FIFA und die Missachtung von Ergebnissen der Überprüfung von WM-Bewerbern durch eine FIFA-Expertenkommission. Eine Annullierung des Zuschlags für Katar wie sein deutscher FIFA-Exko-Kollege Theo Zwanziger forderte Gulati, der eine der wichtigsten Personen der US-Bewerbung für 2022 gewesen ist, nicht. Zwanziger hatte in der Vorwoche eine Neuwahl des WM-Gastgebers 2022 nicht zuletzt wegen Blatters Eingeständnisses eines Fehlers bei der Vergabe an das Emirat als zwingende Konsequenz bezeichnet.

"Wenn es nur darum gehen soll, neue Märkte für den Fußball zu erschließen, muss man das vor einer solchen Wahl den Wählern sagen. Wenn es nur um Gewinnmaximierung gehen soll, muss man das auch vorher sagen. Ich denke, dass muss viel deutlicher werden, worauf es ankommt: Was ist in Ordnung, was in den Statuten geregelt und was nicht? Und wenn man auch noch viele Menschen herumschickt, um Stadien, die Infrastruktur und alle anderen wichtigen Voraussetzungen zu prüfen, sollten die Ergebnisse in den Bewerbungsprozess eine erkennbare Rolle spielen und für die Abstimmung auch ein gewisses Gewicht haben", sagte Gulati.

Seine Position für die von Blatter für den Herbst angekündigte Abstimmung über eine Verlegung der WM in Katar in den Winter ließ der gebürtige Inder noch offen. "Es gibt mehrere Optionen. Es kommt darauf an, welche Informationen vorgelegt werden", sagte Gulati.

Blatter hatte vor rund zwei Wochen seine Rolle rückwärts bei der Haltung zu einer WM im Winter mit neuen Erkenntnissen der FIFA-Mediziner zu einer WM in Katars Sommer begründet. Der Schweizer FIFA-Chef war dabei ausgesprochen zuversichtlich, dass die FIFA-Exekutive sich seiner Position anschließen werde. Beim Zuschlag für Katars ursprüngliche Bewerbung mit dem traditionellen Termin im Sommer wäre, so Blatter ausdrücklich weiter, dem Exko "ein Fehler" unterlaufen. Notwendige Umstellungen im internationalen Terminkalender erachtet Blatter bei allen Komplikationen als problemlos.

International | 12.06.2013

Weltmeister Spanien besiegt Irland

Spanien hat sein letztes Länderspiel vor dem Confed Cup gewonnen. Im Yankee Stadium von New York setzte sich die Selección gegen Irland mit Trainer Giovanni Trapattoni 2:0 durch.

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New York - Fußball-Weltmeister Spanien hat sein letztes Länderspiel vor dem Confed Cup in Brasilien (15. bis 30. Juni) nach einer lange Zeit dürftigen Vorstellung gewonnen. Im Yankee Stadium von New York setzte sich die Selección ohne Bayern Münchens Triple-Sieger Javi Martínez gegen Irland mit Trainer Giovanni Trapattoni 2:0 (1:0) durch.

Vor 39.368 Zuschauern erzielte Roberto Soldado (69.) den Führungstreffer, Juan Mata (88.) markierte den Endstand. Am Sonntag trifft Spanien zum Auftakt des Confed Cups auf Uruguay, die weiteren Gegner in Gruppe B sind Tahiti (20. Juni) und Nigeria (23. Juni).

"Wir haben das erreicht, was wir uns vorgenommen hatten", sagte Spaniens Trainer Vicente del Bosque, "es war eine gute Vorbereitung. Wir sind jetzt besser als vor den Testspielen." Zuvor hatte Spanien die Auswahl Haitis glanzlos mit 2:1 bezwungen.

International | 15.11.2012

Kolumbien verdirbt Brasilien die Jubiläumsstimmung

Brasiliens Fußball-Nationalmannschaft hat sich in ihrem 1000. Länderspiel mit einem 1:1 (0:1) gegen Kolumbien begnügen müssen.

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East Rutherford - Brasiliens Fußball-Nationalmannschaft hat sich in ihrem 1000. Länderspiel mit einem 1:1 (0:1) gegen Kolumbien begnügen müssen. Die Seleção wartet damit weiter seit der WM 2010 unter der Regie von Nationaltrainer Mano Menezes auf einen Sieg gegen ein Team aus den Top 10 der FIFA-Weltrangliste.

Die "Cafeteros", derzeit Sensationsteam in der südamerikanischen WM-Qualifikation, waren bei dem Testspiel vor 60.000 Zuschauern im MetLife-Stadion von East Rutherford im US-Bundesstaat New Jersey kurz vor der Pause durch Juan Guillermo Cuadrado (44.) in Führung gegangen. Brasiliens Superstar Neymar glich nach 63 Minuten aus, schoss aber in der 81. Minute einen Foulelfmeter mehrere Meter am Ziel vorbei und entschuldigte seinen Patzer mit dem Zustand des Platzes. "Der Elfmeter war schrecklich. Aber alle haben den Zustand des Platzes bemerkt. Ich hatte keine Stabilität", erklärte Neymar und fügte an: "Ich habe versucht, es langsam anzugehen, aber es hat nicht geklappt. Solche Dinge passieren."

Auch Trainer Menezes klagte über das Spielfeld. "Der Platz hat Einfluss genommen. Es hat das Spiel deutlich schwieriger über die gesamten 90 Minuten gemacht", sagte Menezes und nahm Neymar in Schutz: "Er wird darüber hinwegkommen."

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