SID-IMAGES/AFP/DANIEL ROLAND

Bundesliga | 23.08.2013

Muskelfaserriss: Frankfurts Jung fällt länger aus

Fußball-Bundesligist Eintracht Frankfurt muss länger als erwartet auf seinen Leistungsträger Sebastian Jung verzichten.

Frankfurt/Main - Fußball-Bundesligist Eintracht Frankfurt muss länger als erwartet auf seinen Leistungsträger Sebastian Jung verzichten. Wie der 23 Jahre alte Verteidiger auf seiner Internetseite mitteilte, handelt es sich bei der als Adduktorenverhärtung vermuteten Verletzung um einen Muskelfaserriss. Jung wird dem Europa-League-Starter, der in der Bundesliga bislang beide Spiele verloren hat, mehrere Wochen fehlen.

Nachdem Jung wegen einer Muskelverletzung im Juni bereits die U21-EM in Israel verpasst hatte, sei die neuerliche Blessur für ihn "eine niederschmetternde Nachricht." Dass er zudem beide Play-off-Spiele für die Gruppenphase der Europa League verpasst, sei "extrem bitter für mich und lässt sich im Moment auch nur sehr schwer verarbeiten."

Am Donnerstag hatten die Hessen das Play-off-Hinspiel in Aserbaidschan bei FK Karabach Agdam mit 2:0 gewonnen.

Bundesliga | 17.08.2013

Mandzukic trifft - Bayern gewinnt in Frankfurt

Triple-Sieger Bayern München bleibt auch mit dem neuen Trainer Pep Guardiola auf Rekordkurs. Der deutsche Meister siegte am 2. Spieltag mit 1:0 (1:0) bei Eintracht Frankfurt.

Frankfurt -

Triple-Sieger Bayern München bleibt auch mit dem neuen Trainer Pep Guardiola auf Rekordkurs. Der deutsche Meister siegte am 2. Spieltag mit 1:0 (1:0) bei Eintracht Frankfurt und stellte die Vereins-Bestmarke von 27 Bundesliga-Partien ohne Niederlage aus dem Jahr 1989 ein.

Vor 51.500 in der ausverkauften Frankfurter Arena besiegelte Mario Mandzukic (13.) mit seinem zweiten Saisontreffer den verdienten Erfolg der allerdings nicht voll überzeugenden Münchner, die in der Liga zuletzt am 28. Oktober 2012 gegen Bayer Leverkusen verloren hatten (1:2). Die letzte Auswärtspleite liegt bereits über 16 Monate zurück (11. April 2012/0:1 in Dortmund).

Die Frankfurter indes kassierten eine Woche nach der 1:6-Schmach bei Aufsteiger Hertha BSC Berlin die zweite Niederlage in Folge und verpatzten die Generalprobe für ihren ersten internationalen Auftritt seit knapp sieben Jahren. Am Donnerstag müssen die Hessen, denen allerdings ein reguläres Tor von Alexander Meier aberkannt wurde (42.), im Play-off-Hinspiel zur Europa League beim FK Karabach Agdam/Aserbaidschan antreten.

Die Bayern dominierten die Partie zunächst klar, zeigten sich aber zunächst wenig effizient. Die Führung hätte bereits zur Halbzeit höher ausfallen müssen, doch Toni Kroos (9.) mit einem Kopfball an den Pfosten und Dante (33.), der aus vier Metern an Frankfurts Keeper Kevin Trapp scheiterte, vergaben im ersten Abschnitt hochkarätige Chancen.

Das Guardiola-Team begann erwartet druckvoll. Die erste Chance hatten aber die Frankfurter, doch Takashi Inui scheiterte an Nationalkeeper Manuel Neuer (4.). In der Folge erarbeitete sich der Rekordmeister ein deutliches Übergewicht im Mittelfeld.

Besonders über die linke Angriffseite war der Champions-League-Sieger brandgefährlich. Dort wirbelten der erneut überragende Franck Ribéry und Xherdan Shaqiri, der überraschend für den dann in der 74. Minute eingewechselten Arjen Robben in die Startelf gerückt war. Es war im Vergleich zum 3:1 gegen Borussia Mönchengladbach die einzige Umstellung bei den Gästen, bei denen Javi Martínez nach seinem Einsatz für Spaniens Nationalelf am Mittwoch in Ecuador nicht im Kader stand.

Der zuletzt an einem Muskelbündelriss laborierend Nationalspieler Mario Götze stand erstmals nach seinem Wechsel von Borussia Dortmund bei einem Pflichtspiel im Kader des Rekordmeisters. Der 37-Millionen-Euro-Neuzugang wurde aber nicht eingewechselt.

In seinem 300. Bundesligaspiel als Spieler und Trainer hatte Eintracht-Coach Armin Veh sein Team auf vier Positionen umgestellt und ließ es wieder im bewährten 4-2-3-1-System spielen. Die Hessen, die auf Sebastian Jung (Adduktoren) verzichten mussten, zeigten sich zumindest im Vergleich zur Vorwoche verbessert. Allerdings machte die Abwehr beim Führungstreffer der Münchner erneut keine gute Figur, als Thomas Müller ungehindert von rechts flanken konnte und Mandzukic mit einem Volleyschuss aus rund zehn Metern erfolgreich war.

Die Eintracht kam nur gelegentlich zu Entlastungsangriffen und fühlte sich zu Recht benachteiligt, als Schiedsrichter Peter Gagelmann einen regulären Kopfballtreffer von Meier (42.) wegen einer angeblichen Abseitsstellung des Offensivspielers nicht anerkannte. Zuvor hatte Johannes Flum eine Ecke von Pirmin Schwegler zu Meier weitergeleitet, der kurz vor der Torlinie den Ball berührte.

Nach dem Wechsel büßten die immer harmloser werdenden Münchner einiges von ihrer Überlegenheit ein, während die Hessen mutiger wurden. Klare Chancen blieben aber Mangelware. Bei den Hausherren überzeugten Sebastian Rode und Inui. Ribéry sowie Alaba verdienten sich beim Pokalsieger die besten Noten.

Bundesliga | 17.08.2013

Hoffenheim schießt Hamburg mit 5:1 ab

Der Hamburger SV hat sich bei seiner Heim-Premiere bis auf die Knochen blamiert. Die Mannschaft von Trainer Thorsten Fink ging gegen 1899 Hoffenheim mit 1:5 (1:1) unter.

Hamburg - Der Hamburger SV hat sich bei seiner Heim-Premiere bis auf die Knochen blamiert. Die Mannschaft von Trainer Thorsten Fink ging gegen 1899 Hoffenheim mit 1:5 (1:1) unter und spielte über weite Strecken wie ein Abstiegskandidat. Die Zuschauer quittierten den erschreckend schwachen Auftritt der Hanseaten mit einem gellenden Pfeifkonzert.

Die frühe Führung der Gäste durch Roberto Firmino (5.) konnte HSV-Kapitän Rafael van der Vaart zwar noch ausgleichen (44., Handelfmeter). Doch nach der Pause wurden die Norddeutschen nach Toren von Kevin Volland (50.), einem Doppelpack von Anthony Modeste (67. und 74.) und nochmals Firmino (77.) im eigenen Stadion regelrecht gedemütigt. Am Ende feierte Hoffenheim den höchsten Auswärtssieg seiner Bundesliga-Geschichte.

Für Hoffenheim war es dagegen das Ende des Hamburg-Fluchs. Zum Geburtstags von Trainer Markus Gisdol entführten die Kraichgauer erstmals alle drei Punkte aus der Hansestadt. Zuvor hatten sie aus fünf Vergleichen lediglich ein Remis geholt.

Die Hamburger taten sich gegen die Kraichgauer von Beginn an schwer. Vorne lief ohne "echten" Stürmer nur wenig zusammen, und die Hintermannschaft offenbarte gegen das variable Angriffsspiel der Gäste immer wieder große Nachlässigkeiten. Nach einer über weite Strecken ganz schwachen ersten Halbzeit hatte der HSV Glück, mit einem Remis in die Pause zu gehen.

Trainer Fink, der exakt auf jene Elf vertraute, die zum Bundesliga-Auftakt vor einer Woche ein beachtliches 3:3 auf Schalke geholt hatte, hielt es bei der Heim-Premiere nicht lange der Bank. Nach dem frühen Rückstand versuchte er sein Team wachzurütteln und gab wild gestikulierend taktische Anweisungen. Am Hamburger Auftritt änderte dies allerdings wenig.

Bis zum Hamburger Ausgleich kurz vor der Pause durch einen unstrittigen Handelfmeter, verursacht von Tarik Elyounnoussi, strahlten die Hamburger kaum Gefahr aus. Auch Hakan Calhanoglu, der sich in vorderster Front mit van der Vaart abwechselte, konnte daran nichts ändern. Bis auf einen Fallrückzieher des Youngsters (7.) blieben die Norddeutschen im Angriff im ersten Abschnitt harmlos.

Ganz anders die Gäste. Die Mannschaft von Gisdol spielte geduldig ihren Stiefel herunter. Vor allem die Hereinnahme von Salihovic zahlte sich aus. Der Bosnier, der für Sebastian Rudy in die Startelf rutschte, bereitete das 1:0 durch einen Kopfball von Firmino mustergültig vor. Nur sieben Minuten später hätten die Gäste ihre Führung sogar ausbauen können. Doch Anthony Modeste scheiterte freistehend am herauseilenden Nationaltorwart René Adler.

Nach dem Seitenwechsel bot sich den 47.483 Zuschauern im Hamburger Volkspark das gleiche Bild. Während Hamburg in der Vorwärtsbewegung nur wenig zustande brachte, blieb Hoffenheim jederzeit gefährlich. Fast zwangsläufig traf zunächst Volland nach starker Vorarbeit von Torschütze Firmino. Nur 15 Minuten später hatte Modeste keine Mühe, den Ball aus kurzer Distanz an Adler vorbei zu schieben. Das 4:1 durch Modeste ebenfalls nach einem Konter bedeute die Entscheidung in einem einseitigen Duell.

Bei den Gästen verdienten sich neben dem Doppel-Torschützen Modeste auch Firmino und Salihovic Bestnoten. Die Hamburger enttäuschten auf der ganzen Linie.

International | 15.08.2013

Bondscoach van Gaal lobt Debütanten Verhaegh

Paul Verhaegh vom FC Augsburg hat nach seinem Debüt für die niederländische Fußball-Nationalmannschaft beim 1:1 in Portugal ein Lob von Bondscoach Louis van Gaal erhalten.

Faro-Loulé - Paul Verhaegh vom FC Augsburg hat nach seinem Debüt für die niederländische Fußball-Nationalmannschaft beim 1:1 in Portugal ein Lob von Bondscoach Louis van Gaal erhalten. "Er hat es fantastisch gemacht. Ich bin sehr zufrieden mit seiner Leistung", sagte van Gaal über den 29-Jährigen.

Bei seiner Länderspielpremiere im Estadio Algarve hatte der Rechtsverteidiger bis zu seiner Auswechslung in der 47. Minute nicht nur das 1:0 von Kevin Strootman eingeleitet, sondern vor allem in Zusammenarbeit mit Stefan de Vrij Portugals Superstar Cristiano Ronaldo in Schach gehalten. "Verhaegh konnte seine Qualitäten optimal einsetzen, und das hat er sehr gut gemacht", sagte der frühere Bayern-Trainer van Gaal.

Verhaegh macht sich nun auch gewisse Hoffnungen auf eine Teilnahme an der Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien. "Natürlich macht das Appetit auf mehr. Doch ich muss einfach im Verein weiter gute Leistungen zeigen, und dann werde ich sehen, wohin es führt", sagte der Kapitän des FCA, der von seinem erstmaligen Einsatz für die Elftal überrascht worden war: "Ich hätte jeden für verrückt erklärt, der mir vorausgesagt hätte, dass ich bei diesem Länderspiel dabei sein werde."

Bundesliga | 14.08.2013

Ginter dementiert Gerüchte um Arsenal

U21-Nationalspieler Matthias Ginter hat Gerüchte über einen bevorstehenden Wechsel zum englischen Traditionsklub FC Arsenal ins Reich der Fabeln verwiesen.

Freiburg - U21-Nationalspieler Matthias Ginter hat Gerüchte über einen bevorstehenden Wechsel zum englischen Traditionsklub FC Arsenal ins Reich der Fabeln verwiesen. "Ich habe das nur aus den Medien erfahren", sagte Ginter dem SID: "Ich habe auch gehört, dass ich schon im Flieger gesessen und den Medizincheck absolviert habe. Da ist auf keinen Fall was dran, das ist Schwachsinn." Englische Medien hatten berichtet, dass Innenverteidiger Ginter bei Arsenal Klubkollege der Nationalspieler Lukas Podolski und Per Mertesacker werde.

Beim SC Freiburg erwartet Ginter nach den Abgängen von fünf Stammspielern "auf jeden Fall eine schwierige Saison, gerade aufgrund der Dreifachbelastung." Der SC hatte sich überraschend für die Europa League qualifiziert. "Es wird nicht so gut laufen, wie im letzten Jahr, das ist uns allen klar", sagte Ginter: "Aber wir wollen schnellstmöglich wieder viele Siege holen."

WM | 12.08.2013

Bierhoff: Natürlich zählen wir zu den Favoriten

Oliver Bierhoff hat seine Zurückhaltung hinsichtlich der Erfolgsaussichten der deutschen Fußball-Nationalmannschaft für die WM 2014 abgelegt.

Mainz - - Oliver Bierhoff hat seine Zurückhaltung hinsichtlich der Erfolgsaussichten der deutschen Fußball-Nationalmannschaft für die WM 2014 abgelegt. "Ich habe ja nie abgestritten, dass wir natürlich zu den Favoriten zählen. Und ich habe auch immer gesagt, dass wir mit voller Überzeugung in dieses Turnier gehen werden, dass wir diese WM gewinnen können", sagte der Teammanager der DFB-Auswahl in einem Interview auf DFB.de.

Der 45-Jährige hatte vor einiger Zeit gesagt, dass der Titelgewinn in Südamerika für europäische Mannschaften eigentlich ein Ding der Unmöglichkeit sei. Bundestrainer Joachim Löw hat vor dem ersten Länderspiel seiner Mannschaft in der WM-Saison am Mittwoch in Kaiserslautern gegen Paraguay (20.45 Uhr/ZDF) aber deutlich gemacht, dass er die deutsche Mannschaft durchaus zu den Mitfavoriten zählt.

Für Bierhoff ist dies kein Widerspruch zu seiner Äußerung vor ein paar Wochen: "Ich wollte nur ein Bewusstsein dafür schaffen, dass ein Erfolg wie der WM-Titel niemals ein Selbstläufer sein kann. Schon gar nicht in Brasilien."

Der Europameister von 1996 verwies darauf, dass man trotz aller Euphorie in Deutschland auch die Realität im Auge haben müsse: "Wir reden zu Recht viel über die positive Entwicklung des deutschen Fußballs, über unsere tollen Talente und deren Förderung. Das alles gipfelte zuletzt in dem wirklich grandioses Finale der Champions League. Dabei wird aber oft vergessen, dass neben den vielen deutschen Nationalspielern bei Bayern auch sechs Ausländer in der Startformation standen. Und dass ein Robert Lewandowski im Halbfinale vier Tore für den BVB geschossen hat und Dortmund ohne ihn gegen Real womöglich ausgeschieden wäre."

Mit Blick auf die WM in Brasilien wies Bierhoff die Nationalspieler frühzeitig auf die besonderen Gegebenheiten vor Ort hin: "Wir werden alles tun, um der Mannschaft ideale Voraussetzungen zu bieten, sie aber zugleich darauf vorbereiten, dass sie dort keine europäischen Bedingungen vorfinden wird. Klima, Unterkünfte, die ganze Logistik - alles wird dort von dem abweichen, was die Spieler kennen", sagte der Manager und fügte hinzu: "Es ist eine gemeinsame Arbeit der Trainer und des gesamten Betreuerteams, als gesamte Nationalmannschaft eine Philosophie und Mentalität zu entwickeln, dass wir alle etwaigen Widerstände nicht als solche sehen.."

Grundsätzlich freut sich der 70-malige Nationalspieler auf seine dritte WM als Teammanager: "Ich freue mich sehr auf das Land und die Herausforderung. Ich war mittlerweile dreimal in Brasilien, habe dort die Begeisterung der Menschen gespürt und erfahren, welche Bedeutung der Fußball und dieses Ereignis für das gesamte Land haben. Für mich ist es eine fantastische, reizvolle und fordernde Aufgabe, mit daran zu arbeiten, ein solches Ereignis für die deutsche Nationalmannschaft bestmöglich zu organisieren."

Bundesliga | 10.08.2013

Club betreibt Wiedergutmachung

Am 1. Spieltag der Fußball-Bundesliga trennen sich 1899 Hoffenheim und 1. FC Nürnberg mit 2:2 (2:0). Nürnberg erzielte innerhalb von vier Minuten zwei Tore und glich damit aus.

Sinsheim - Der 1. FC Nürnberg hat dank toller Moral und eines "geklauten" Gegentors erfolgreiche Wiedergutmachung für das blamable Pokal-Aus beim Zweitligisten SV Sandhausen betrieben. Die Franken holten am ersten Spieltag der Fußball-Bundesliga trotz eines 0:2-Rückstands ein 2:2 (0:1) bei 1899 Hoffenheim. Mike Frantz (54.) und Neuzugang Daniel Ginczek (57.) trafen für den Club. David Abraham (35.) und Neuzugang Anthony Modeste (51.) erzielten die Tore für die Hoffenheimer, denen ein reguläres Tor aberkannt wurde.

Schiedsrichter Thorsten Kinhöfer (Herne) verweigerte einem Treffer von Kevin Volland die Anerkennung (45.+1). Der Offensivspieler überlupfte Club-Torhüter Raphael Schäfer, der Ball landete klar hinter der Linie, sprang aber durch den Effet wieder aus dem Tor. Vor allem Schiedsrichter-Assistent Detlef Scheppe hatte in dieser Szene den Überblick verloren und lieferte damit unfreiwillig ein Argument für die Einführung der Torlinientechnik, die laut der Deutschen Fußball Liga (DFL) allerdings frühestens in zwei Jahren kommen soll.

Vor 25.730 Zuschauern in der Rhein-Neckar-Arena gehörte die Anfangsphase den Nürnbergern. Die Gäste, bei denen die Neuzugänge Emanuel Pogatetz und Ginczek in der Startelf standen, gingen äußerst engagiert zur Sache. Die Mannschaft von Trainer Michael Wiesinger überzeugte vor allem durch ihre Zweikampfstärke.

Die erste gute Chance hatten jedoch die Hoffenheimer durch den Argentinier Abraham, der einen Kopfball nach einer Ecke von Sebastian Rudy nicht im Tor unterbrachte (7.). Nach dieser Szene entwickelte sich ein attraktives Spiel mit guten Möglichkeiten auf beiden Seiten. Ginczek traf den Pfosten (19.), wenige Sekunden später vergab Eugen Polanski auf der Gegenseite eine Schusschance.

Die Hoffenheimer Mannschaft von Trainer Markus Gisdol, der von Beginn an den Neuzugängen Anthony Modeste und Tarik Elyounoussi vertraute, zeigte die bessere Spielanlage, Nürnberg hielt mit Wucht dagegen. Klare Vorteile konnte sich in dieser Phase keines der beiden Teams erarbeiten.

Nach einer knappen halben Stunde ließ das Tempo nach. Das Team Gisdols, der weiter freiwillig auf die in die "Trainingsgruppe 2" verbannten Profis Tim Wiese, Eren Derdiyok, Matthieu Delpierre, Tobias Weis und Edson Braafheid verzichtet, übernahm zunehmend das Kommando. Innenverteidiger Jannik Vestergaard scheiterte zunächst nach einer Ecke an Schäfer, Abraham machte es kurz danach in einer ähnlichen Szene besser.

Zu Beginn des zweiten Durchgangs ließen sich die Hoffenheimer durch den "Torklau" in der Nachspielzeit der ersten Hälfte nicht aus dem Konzept bringen. Der französische Angreifer Modeste, der schon in 45. Minute eine gute Chance hatte, erzielte gleich in seinem ersten Bundesliga sein erstes Tor in der deutschen Eliteklasse.

Die Gastgeber konnten sich aber nur kurz über den Treffer freuen, Stark und Ginczek sorgten mit einem Doppelschlag innerhalb von drei Minuten für den Ausgleich. Der eingewechselte Neuzugang Josip Drmic (59.) und der frühere Hoffenheimer Per Nilsson (62.) vergaben anschließend sogar die Möglichkeiten zur Führung für in dieser Phase wie aufgedreht spielenden Franken. Nach knapp 70 Minuten dominierten aber wieder die Gastgeber das kuriose und äußerst unterhaltsame Spiel.

Beste Spieler auf Seiten der Hoffenheimer waren Volland und der Brasilianer Roberto Firmino. Bei den Nürnbergern konnten Ginczek und Schäfer überzeugen.

DFB | 26.07.2013

Bierhoff mahnt vor zu hohen Erwartungen an DFB-Elf

Oliver Bierhoff warnt vor zu hohen Erwartungen an die deutsche Fußball-Nationalmannschaft. "Man sollte den deutschen Fußball nicht nur in rosaroten Farben malen", sagte Bierhoff.

Köln - Oliver Bierhoff warnt vor allzu hohen Erwartungen an die deutsche Fußball-Nationalmannschaft aufgrund der Erfolge von Bayern München. "Man sollte den deutschen Fußball nicht nur in rosaroten Farben malen", sagte der Nationalmannschafts-Manager im Express (Samstagsausgabe): "In der Startformation der Bayern im Champions-League-Finale standen sechs ausländische Spieler. Wir haben es auch bei der EM der U21-Nationalmannschaft gesehen: Wir dürfen uns jetzt nicht ausruhen. Wir müssen im sportlichen Bereich mächtige Anstrengungen unternehmen, damit wir konkurrenzfähig bleiben."

Bierhoff macht vor allem die Personalknappheit auf einigen Positionen Sorgen: "Wir haben ein großes Reservoir an herausragenden Spielern, aber auf vielen Positionen haben wir auch erhebliche Defizite", sagte der Europameister von 1996: "Wir haben zwar die Mario Götzes, Mesut Özils, Thomas Müllers oder Toni Kroos', aber klassische Sturmspitzen oder Außenverteidiger haben wir nicht in dieser Zahl. Da müssen wir den Hebel wieder ansetzen."

Kritik übt Bierhoff am Abschneiden der Junioren-Teams: "Eigentlich ist die Erfolgsquote der U-Mannschaften, die unter die letzten Vier gekommen sind, in den letzten Jahren nicht besser geworden. Das hat Robin Dutt, als er noch Sportdirektor war, im Präsidium angesprochen. Bei den Besuchen in den Landesverbänden habe ich gespürt, dass nicht alles Gold ist. Auch bei der USA-Reise hat man gemerkt, dass es ohne die Dortmunder und Münchner Spieler eng werden kann."

2.Bundesliga | 21.07.2013

Absteiger Fürth bezwingt Aufsteiger Bielefeld

Absteiger SpVgg Greuther Fürth hat durch das 2:0 (2:0) gegen Aufsteiger Arminia Bielefeld eine erfolgreiche Rückkehr in die 2. Fußball-Bundesliga gefeiert.

Fürth - Absteiger SpVgg Greuther Fürth hat eine erfolgreiche Rückkehr in die 2. Fußball-Bundesliga gefeiert und nach mehr als 15 Monaten wieder einen Pflichtspielsieg im heimischen Ronhof eingefahren. Durch das 2:0 (2:0) gegen Aufsteiger Arminia Bielefeld gelang der Mannschaft von Trainer Frank Kramer, für die Tom Weilandt (3.) und Nikola Djurdjic (11.) die Treffer erzielten, ein Auftakt nach Maß. Die Ostwestfalen mussten dagegen viel Lehrgeld bezahlen.

11.485 Zuschauer sahen besonders zu Beginn eine einseitige Begegnung. Schon nach drei Minuten bestrafte Fürths Neuzugang Weilandt eine Nachlässigkeit in der Bielefelder Abwehr und erzielte aus kurzer Distanz mit einem abgefälschten Schuss die Führung. Kurios: Den Ball eroberte der frühere Rostocker, als er nach einer Schwalbe auf dem Boden lag. Wenig später legte Djurdjic nach einer genauen Flanke nach. Auch in der Folge hatten die Franken zunächst wenig Probleme mit den sichtlich nervösen Gästen.

Nach dem Seitenwechsel traten die Spieler von Arminia-Trainer Stefan Krämer dagegen mutiger auf und gestalteten das Spiel offen. Fabian Klos (52.) und Sebastian Hille (64.) vergaben jedoch freistehend die besten Gäste-Chancen gegen den starken Wolfgang Hesl im Fürther Tor.

Bei den Fürthern überzeugte neben Hesl vor allem Weilandt, während in Reihen der Bielefelder Hille und Klos die besten Spieler waren.

Bundesliga | 17.07.2013

Eintracht: Heimspiel gegen Bayern ausverkauft

Die Partie des zweiten Spieltages zwischen Fußball-Bundesligist Eintracht Frankfurt und Triple-Gewinner Bayern München ist ausverkauft.

Frankfurt/Main - Die Partie des zweiten Spieltages zwischen Fußball-Bundesligist Eintracht Frankfurt und Triple-Gewinner Bayern München ist ausverkauft. Wie die Hessen am Mittwoch mitteilten, sind im Zuge der Vorverkaufsfrist für die Vereins-Mitglieder alle noch zur Verfügung stehenden Tageskarten für die Begegnung am 17. August (15.30 Uhr) abgesetzt worden. Somit wird die Frankfurter Arena mit 51.500 Besuchern voll besetzt sein.

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