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Bundesliga | 07.12.2013

Mainzer Sliskovic erleidet Innenbandteilabriss

Fußball-Bundesligist FSV Mainz muss in den kommenden Wochen auf den verletzten Angreifer Petar Sliskovic verzichten.

Mainz - Fußball-Bundesligist FSV Mainz muss in den kommenden Wochen auf Angreifer Petar Sliskovic verzichten. Der 22-jährige Kroate hat beim 1:1 der Rheinhessen am Freitag beim 1. FC Nürnberg einen Teileinriss des Innenbandes im rechten Kniegelenk erlitten, wie der Klub am Samstag mitteilte.

Die Verletzung hatte sich Sliskovic zwölf Minuten nach seiner Einwechslung bei seiner unglücklichen Aktion gegen Nürnbergs Torwart Raphael Schäfer zugezogen. Der Stürmer war in der 90. Minute im Strafraum mit sehr hohem Bein gegen den FC-Keeper eingestiegen. Schiedsrichter Manuel Gräfe wertete die Attacke als grobes Foulspiel und zeigte Siskovic, der aufgrund seiner Verletzung bereits vom Platz getragen wurde, die Rote Karte.

Bundesliga | 06.12.2013

Frankfurt: Anderson kehrt gegen Hoffenheim zurück

Die Personalsituation beim kriselnden Fußball-Bundesligisten Eintracht Frankfurt entspannt sich drei Spieltage vor der Winterpause zumindest ein wenig.

Frankfurt/Main - Die Personalsituation beim kriselnden Fußball-Bundesligisten Eintracht Frankfurt entspannt sich drei Spieltage vor der Winterpause zumindest ein wenig: Nach rund dreiwöchiger Verletzungspause steht Innenverteidiger Bamba Anderson den seit neun Ligaspielen sieglosen Hessen am Samstag gegen den Tabellen-14. 1899 Hoffenheim (15.30 Uhr/Sky) wieder zur Verfügung. Der 25-jährige Brasilianer hatte zuletzt wegen einer Muskelzerrung pausiert.

Dagegen muss Trainer Armin Veh im Duell mit dem um drei Punkte besseren Tabellennachbarn weiterhin auf Alexander Meier (Patellasehen-Entzündung), Stefan Aigner (Oberschenkel-Verletzung) sowie Marco Russ (Muskelfaserriss) verzichten. Bei Russ geht Veh allerdings davon aus, dass der Defensivspezialist im übernächsten Spiel bei Bayer Leverkusen (15. Dezember) wieder auflaufen kann. "Ich denke, dass Marco dann soweit ist. Für diesen Samstag ist er aber kein Thema", meinte der Eintracht-Coach.

Veh indes weiß um den steigenden Druck auf seine Mannschaft und die Wichtigkeit der Begegnung gegen die Kraichgauer. "Es ist ein Spiel, wo man aufgrund unserer Tabellensituation schon etwas holen sollte." Ihr bislang letztes Heimspiel hatten die Frankfurter in der vergangenen Saison gewonnen - am 4. Mai 2013 gegen Fortuna Düsseldorf (3:1).

Trotz der angespannten Situation appelliert Veh an die Besonnenheit seiner Profis. "Ich hoffe, dass wir ausblenden können, was vorher war." Der 52-Jährige hält es auch nicht für nötig, den von Hoffenheim für rund 800.000 Euro bis Saisonende ausgeliehenen Joselu vor dem Duell gegen seinen Ex-Klub zu bremsen. "Ich glaube nicht, dass das nötig ist. Er ist kein Mensch, der auf Rache sinnt", erklärte Veh.

Stürmer Joselu hatte zuletzt in vier Pflichtspielen für die Eintracht fünf Treffer erzielt und ist inzwischen Stammspieler. Am vergangenen Mittwoch hatten sich die Hessen durch einen 4:2-Erfolg gegen den Zweitligisten SV Sandhausen für das Viertelfinale im DFB-Pokal qualifiziert. Auch in der Europa League überwintert das Veh-Team, das in der vergangenen Saison Platz sechs belegt hatte.

Bundesliga | 03.12.2013

Kruse ist australischer Fußballer des Jahres

Robbie Kruse von Bundesligist Bayer Leverkusen ist zu Australiens Fußballer des Jahres gewählt worden. Das teilte sein Verein am Dienstag mit.

Leverkusen - Robbie Kruse von Bundesligist Bayer Leverkusen ist zu Australiens Fußballer des Jahres gewählt worden. Das teilte sein Verein am Dienstag mit. "Das war etwas ganz Besonderes für mich und hat mich sehr stolz gemacht", sagte der 25 Jahre alte Offensivspieler nach der Ehrung. Kruse war im Sommer von Absteiger Fortuna Düsseldorf nach Leverkusen gewechselt. Mit Australien qualifizierte sich Kruse für die WM 2014 in Brasilien (12. Juni bis 13. Juli).

Euro League | 27.11.2013

Eintracht mit guten Wünschen im Gepäck

Fußball-Bundesligist Eintracht Frankfurt ist mit vielen guten Wünschen im Gepäck zum Europa-League-Trip bei Girondins Bordeaux am Donnerstag gestartet.

Frankfurt/Main - Fußball-Bundesligist Eintracht Frankfurt ist mit vielen guten Wünschen im Gepäck zum Europa-League-Trip bei Girondins Bordeaux am Donnerstag (21.05 Uhr/Kabel1) gestartet. Die Flugsicherung ließ der Mannschaft auf dem Weg zur Startbahn über den Kapitän ausrichten: "Buben, kommt mit drei Punkten zurück. Und die 'Katze' Kevin Trapp soll das Tor sauber halten."

Der gecharterte Airbus A320-200 landete am Mittwochmittag nach einer Flugzeit von 1:20 Stunden pünktlich an der französischen Atlantikküste. Der Flottenchef hatte es sich nicht nehmen lassen, die Eintracht eigenhändig ins sonnige Bordeaux zu fliegen.

Den Frankfurtern, Spitzenreiter der Gruppe F (9 Punkte), reicht am Donnerstag im vorletzten Gruppenspiel ein Punkt zur vorzeitigen Qualifikation für die K.o.-Phase. Die Hessen müssen in Bordeaux auf Torjäger Alexander Meier (Patellasehnen-Entzündung), Stefan Aigner (Oberschenkel-Verletzung), Bamba Anderson (Muskelzerrung) und Marco Russ (Muskelfaserriss) verzichten.

Bundesliga | 25.11.2013

Mainzer Pospech nur leicht verletzt

Fußball-Bundesligist FSV Mainz 05 kann im Spiel gegen Vizemeister Borussia Dortmund am kommenden Samstag (15.30 Uhr/Sky) wohl auf Abwehrspieler Zdenek Pospech zurückgreifen.

Mainz - Fußball-Bundesligist FSV Mainz 05 kann im Spiel gegen Vizemeister Borussia Dortmund am kommenden Samstag (15.30 Uhr/Sky) wohl auf Abwehrspieler Zdenek Pospech zurückgreifen. Der 34-jährige Tscheche zog sich beim 3:2-Erfolg der Mainzer bei Werder Bremen am Sonntag lediglich eine Dehnung des Innenbands zu und wird bis Mittwoch mit dem Training pausieren. Dies ergab eine MRT-Untersuchung am Montagmorgen. Rechtsverteidiger Pospech war beim Spiel in Bremen mit Knieproblemen zur Halbzeit ausgewechselt worden.

Bundesliga | 22.11.2013

Schwegler: Rasches Comeback deutet sich an

Kapitän Pirmin Schwegler wird voraussichtlich früher als erwartet sein Comeback beim Bundesligisten Eintracht Frankfurt feiern können.

Frankfurt/Main - Kapitän Pirmin Schwegler wird nach über zweieinhalbmonatiger Verletzungspause möglicherweise schon am Samstag sein Comeback beim Fußball-Bundesligisten Eintracht Frankfurt feiern. Trainer Armin Veh überlegt, den Anfang September am Knie operierten Schweizer Nationalspieler bereits in den Kader für das Spiel gegen Schalke 04 (15.30 Uhr/Sky) zu holen.

Ob Schwegler allerdings in der Heimpartie der Hessen wirklich dabei sein wird, "kann ich noch nicht definitiv sagen, aber es sieht gut aus", meinte Veh am Freitag. Der 52-Jährige zeigte sich überrascht vom Heilungsprozess seines Spielführers: "In der Reha wurde gut gearbeitet. Er ist auch schon relativ fit. Ich freue mich, dass es bei ihm so gut aussieht."

Mittelfeldspieler Schwegler hatte Anfang September während eines Trainingslagers mit der Schweizer Nationalmannschaft einen Innenbandriss im linken Knie erlitten. Ursprünglich hatte Veh nicht mehr damit gerechnet, den 26-Jährigen in diesem Jahr einsetzen zu können. Hoffnungsträger Schwegler hat für den Europa-League-Teilnehmer in der laufenden Saison erst drei Bundesliga-Einsätze bestritten.

Der an einer Patellasehnen-Reizung im Knie laborierende Mittelfeldspieler Alexander Meier soll indes am Samstag auflaufen. "Ich gehe davon aus, dass Alex spielt. Wir können es uns nicht leisten, auf ihn zu verzichten", sagte Veh über den Leistungsträger. Der Tabellen-15. aus Frankfurt steckt angesichts von zuletzt vier Niederlagen in Serie und acht Pflichtspielen ohne Sieg in der Krise. Veh meinte, dass die Partie gegen den Tabellensechsten aus Gelsenkirchen noch "kein Schlüsselspiel" für die schwächelnde Eintracht sei. "Dann wäre ja im Prinzip jedes Spiel ein Schlüsselspiel", sagte der Coach weiter.

Nationalmannschaft | 14.11.2013

Bierhoff und Lahm loben Jubilar Löw

Einen Tag vor dem Jubiläum des Bundestrainers haben Kapitän Philipp Lahm und Teammanager Oliver Bierhoff Joachim Löw noch einmal in den höchsten Tönen gelobt.

Mailand - Einen Tag vor dem Jubiläum des Bundestrainers haben Kapitän Philipp Lahm und Teammanager Oliver Bierhoff Joachim Löw noch einmal in den höchsten Tönen gelobt. "Er hat immer eine klare Linie", sagte Lahm einen Tag vor dem Länderspiel des deutschen Fußball-Nationalmannschaft gegen Italien in Mailand, wo Löw zum 100. Mal als Bundestrainer auf der Bank sitzt.

"Wir haben erfolgreich gespielt, aber auch attraktiv. Dafür steht er", fügte Lahm über seinen Coach hinzu. Zudem habe der Nachfolger von Jürgen Klinsmann immer für alle ein offenes Ohr. "Er spricht viel mit uns und auch dem Betreuerstab. Das ist für uns alle sehr angenehm", berichtete der Münchner.

Bierhoff bestätigte die hervorragende Zusammenarbeit in der sportlichen Führung. "Menschlich passt es bei uns hervorragend", so der frühere DFB-Kapitän. Löw, der kürzlich erst seinen Vertrag beim DFB über die WM 2014 in Brasilien hinaus bis 2016 verlängert hat, sei auch nach dem bitteren Halbfinalaus bei der EURO 2012 gegen Italien seinem Stil treu geblieben: "Er hat sich nicht verändert, auch nicht als nach der EM von außen mehr Kritik kam. Das muss er in seinem Job aber auch aushalten können."

Bundesliga | 11.11.2013

Hoffenheimer beklagen drei Verletzte

Fußball-Bundesligist 1899 Hoffenheim muss in der Länderspielpause drei verletzte Profis pflegen, zwei davon werden deshalb auch den deutschen Junioren-Mannschaften fehlen.

Sinsheim - Fußball-Bundesligist 1899 Hoffenheim muss in der Länderspielpause drei verletzte Profis pflegen, zwei davon werden deshalb auch den deutschen Junioren-Mannschaften fehlen. Bei U21-Kapitän Kevin Volland ist eine Adduktoren-Verletzung wieder aufgebrochen. Der 21 Jahre alte Offensivspieler hat aus diesem Grund seinen Einsatz in den abschließenden EM-Qualifikationsspielen am 15. November (17.00 Uhr) in Podgorica gegen Montenegro und am 19. November (18.00) in Giurgiu gegen Rumänien abgesagt.

Innenverteidiger Niklas Süle leidet an einer Oberschenkel-Prellung. Der 18-Jährige wird daher zunächst nicht mit der U19 nach Frankreich reisen. Ein Einsatz Süles in der zweiten Begegnung gegen die Franzosen am 16. November ist aber noch möglich.

Abwehrchef David Abraham hat beim 2:3 gegen Hertha BSC am Samstag einen Muskelfaserriss im linken Oberschenkel erlitten. Der 27 Jahre alte Argentinier muss voraussichtlich zwei Wochen pausieren.

Bundesliga | 05.11.2013

Adler sieht Bayern und Dortmund im Titelkampf vorn

Fußball-Nationaltorhüter René Adler räumt seinem Ex-Klub Bayer Leverkusen keine großen Chancen im Kampf um die deutsche Meisterschaft ein.

Hamburg - Fußball-Nationaltorhüter René Adler räumt seinem Ex-Klub Bayer Leverkusen keine großen Chancen im Kampf um die deutsche Meisterschaft ein. "Ich denke, dass Dortmund und Bayern in der Liga eine exponierte Stellung haben", sagte Adler am Dienstag. "Ich finde es richtig, dass man sich garnicht an diesem Zweikampf beteiligt. Mit dem Kader sollte das Ziel aber schon Platz drei sein." Mit etwas Glück könne Bayer am Ende sogar "als lachender Dritter fungieren".

In der Phantom-Tor-Diskussion schlug sich Adler, der inzwischen beim Hamburger SV zwischen den Pfosten steht, auf die Seite von Stefan Kießling und übte scharfe Kritik am öffentlichen Umgang mit dem Bayer-Stürmer. "Die Art und Weise, wie er von einigen Idioten an den Pranger gestellt und massiv bedrängt wurde - darüber muss diskutiert werden. Das ist das eigentliche Problem", sagte der 28-Jährige und bezeichnete Kießling als "sportliches Vorbild".

"Die Leute sollten sich fragen, ob sie bei Facebook ihrer Wut freien Lauf lassen oder sich nicht lieber sozial engagieren sollten, wenn sie zu viel Zeit haben", sagte Adler, der von 2000 bis 2012 für Leverkusen gespielt und in dieser Zeit 138 Bundesliga-Spiele für den Werksklub bestritten hatte.

Bundesliga | 29.10.2013

Phantomtor: Hoffenheim verzichtet auf Einspruch

Die Verantwortlichen des Fußball-Bundesligisten 1899 Hoffenheim verzichten nach dem Phantomtor-Urteil auf einen Einspruch. Dies teilte der Klub am Dienstagnachmittag mit.

Frankfurt/Main - Die Verantwortlichen des Fußball-Bundesligisten 1899 Hoffenheim verzichten nach dem Phantomtor-Urteil auf ein weiteres juristisches Vorgehen. Dies gab die TSG am Dienstagnachmittag bekannt. Das DFB-Sportgericht unter Vorsitz von Hans E. Lorenz hatte am Montag den Einspruch von Hoffenheim gegen die Wertung der Partie gegen Bayer Leverkusen am 18. Oktober (1:2) abgewiesen.

Die Entscheidung trafen die Kraichgauer laut eigener Auskunft nach eingehender Prüfung des Sachverhalts. "Wir haben uns nach intensiven Überlegungen schließlich dazu entschieden, auf den Weg in die nächsthöhere Instanz zu verzichten. Dieser Entschluss ändert nichts daran, dass wir die Entscheidung des Gerichts als falsches Signal für den Fußball insgesamt ansehen. Dennoch werden wir dieses Urteil anerkennen, da wir uns in einer ganz offenbar aussichtslosen Sache nicht verrennen wollen", sagte Peter Rettig, der Vorsitzende der Geschäftsführung.

Alexander Rosen, Direktor Profifußball bei der TSG, betonte, dass man keine wirkliche Chance auf eine Aufhebung des Urteils gesehen habe: "Es bleibt ein fader Beigeschmack." Cheftrainer Markus Gisdol ergänzte: "Ich bin natürlich enttäuscht, aber nicht überrascht. Wir werden nun nach vorne schauen und uns wie immer bestmöglich auf die anstehenden Herausforderungen konzentrieren."

Der Tabellenneunte der Bundesliga hatte Protest eingelegt, weil der von Schiedsrichter Felix Brych (München) anerkannte Treffer des Leverkuseners Stefan Kießling (70.) eigentlich keiner war. Der Kopfball des Angreifers war seitlich durch ein Loch im Netz ins Tor gegangen.

Mit dem Urteil vermied der DFB die Konfrontation mit dem Weltverband FIFA, der die Tatsachenentscheidungen der Schiedsrichter für unantastbar hält.

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