SID-IMAGES/AFP/DANIEL MIHAILESCU

Euro League | 22.11.2012

VfB vor Einzug in die K.o.-Runde

Mit seinem höchsten Auswärtssieg im Europapokal hat sich der VfB Stuttgart in der Euro League eine hervorragende Ausgangsposition für den Einzug in die K.o.-Runde geschaffen.

Bukarest - Traumtore und eine Halbzeit wie aus dem Fußball-Lehrbuch: Mit seinem höchsten Auswärtssieg im Europapokal hat sich der VfB Stuttgart in der Europa League eine hervorragende Ausgangsposition für den Einzug in die K.o.-Runde geschaffen.

Die Schwaben gewannen bei Steaua Bukarest nach ihrer mit Abstand besten Saisonleistung 5:1 (4:0) und behaupteten hinter Rumäniens Rekordmeister Platz zwei in Gruppe E. Am 6. Dezember kann das Team von Trainer Bruno Labbadia das Ticket für die Runde der letzten 32 mit einem weiteren Sieg gegen den norwegischen Meister Molde FK im abschließenden Vorrundenspiel buchen.

Kapitän Serdar Tasci (5.), Martin Harnik (18.) und Shinji Okazaki (31.) trafen allesamt per Kopf. Gotoku Sakai (23.) komplettierte den Torreigen in Halbzeit eins mit seinem Volleyschuss in den Torwinkel. Es war die höchste Pausenführung des in allen Belangen besseren VfB bei einem Auswärtsspiel im Europapokal. Zehn Minuten nach Pause baute Okazaki die Führung der Stuttgarter mit seinem zweiten Treffer aus. Bei seinen zahlreichen Kontern vergab der VfB sogar einen noch höheren Erfolg. Mihai Costea (83.) erzielte den Ehrentreffer für Bukarest.

"Oh, wie ist das schön", sangen die Stuttgarter Fans, sie hatten Historisches gesehen: Stuttgart stellte die Bestmarke vom bisher höchsten Auswärtssieg im Europacup (5:1 beim KSK Beveren) aus dem Oktober 2004 ein. Im Juli 2000 gab es außerdem ein 6:1 im Intertoto-Cup bei Xamax Neuchatel.

Stuttgart zeigte sich im "Hexenkessel" (Labbadia) Arena Nationala vor 55.000 fanatischen Zuschauern bestens gerüstet für die kommenden Bundesliga-Derbys in Freiburg und gegen den schwäbischen Nachbarn Augsburg. Steaua, das seit 17 Pflichtspielen unbezwungen war, hatte in der ersten Halbzeit nur eine einzige echte Torchance. Auch nach dem Seitenwechsel beherrschte der VfB das Geschehen nach Belieben.

Tascis Einsatz war wegen muskulärer Probleme bis zuletzt fraglich gewesen. Doch nach einer Ecke von Zdravko Kuzmanovic war der Kapitän zur Stelle und köpfte aus fünf Metern im Fallen, gestoßen von seinem Gegenspieler Florin Gardos, ein. Nach einem Freistoß von Kuzmanovic lenkte Torhüter Ciprian Tatarusanu den Ball unglücklich zu Harnik, der am rechten Pfosten nur noch eindrücken musste - 0:2.

Sakais Treffer bereitete Okazaki, der für Ibrahima Traoré ins Team gerückt war, mit einem Querpass vor. Sakai nahm den Ball mit dem linken Fuß direkt ab und drosch ihn aus 20 Metern ins Tor. Die Hereinnahme von Okazaki, der nach Sakais Flanke einköpfte, war die einzige Änderung nach dem 2:1 in Mönchengladbach. Maza ersetzte im Abwehrzentrum erneut den kranken Georg Niedermeier. Der ebenfalls erkrankte Christian Gentner kämpfte sich bis zur Pause durch, ehe ihn Labbadia durch Tamas Hajnal ersetzte.

Zuvor hatte Vedad Ibisevic sogar das mögliche 5:0 vergeben, als er selbst abschloss und an Torwart Tatarusanu scheiterte, anstatt den mitgelaufenen Gentner zu bedienen (45.). Das rächte sich jedoch nicht mehr, war Steaua im Vergleich zu dem guten Auftritt beim 2:2 im Hinspiel doch nicht wiederzuerkennen. Nach Okazakis zweitem Tor, einem Abstauber aus zehn Metern, verließen die ersten rumänischen Fans das Stadion. Costeas später Treffer blieb nur Ergebniskosmetik für die Gastgeber.

International | 15.11.2012

Rumäniens Nationaltrainer enttäuscht über Bukarest

Nach der Minuskulisse im Spiel gegen Belgien will der rumänische Fußball-Nationaltrainer Victor Piturca für künftige Länderspiele die Hauptstadt Bukarest meiden.

Bukarest - Nach der Minuskulisse im Spiel gegen Belgien will der rumänische Fußball-Nationaltrainer Victor Piturca für künftige Länderspiele die Hauptstadt Bukarest meiden. Nachdem die 1:4-Niederlage Rumäniens in der WM-Qualifikation gegen die Niederlande im Oktober noch von 53.329 Fans besucht wurde, verirrten sich am Mittwoch beim 2:1 gegen Belgien nur rund 6000 Zuschauer in das Nationalstadion.

"Ich bin sehr enttäuscht", sagte Piturca, der ein volles Stadion erwartet hatte. "Wir müssen darüber nachdenken, wo wir unsere nächsten Heimspiele austragen." Piturca, der seit Juli 2011 zum zweiten Mal als rumänischer Nationaltrainer arbeitet, ist der Meinung, dass Spiele außerhalb von Bukarest mehr Fans anziehen.

WM | 12.11.2012

Van Persie fällt gegen Deutschland aus

Fußball-Vize-Weltmeister Niederlande muss am Mittwoch (20.30 Uhr/ARD) im Länderspiel-Klassiker gegen Deutschland auf Torjäger Robin van Persie verzichten.

Amsterdam - Fußball-Vize-Weltmeister Niederlande muss am Mittwoch (20.30 Uhr/ARD) im Länderspiel-Klassiker gegen Deutschland auf Torjäger Robin van Persie verzichten. Der Star-Angreifer von Manchester United laboriert an einer Oberschenkelverletzung und sagte am Montag ab. Bondscoach Louis van Gaal nominierte den Wolfsburger Bas Dost nach. Außerdem wurden nachträglich noch Jeroen Zoet, Jordy Clasie, Ruben Schaken und Stefan de Vrij in die Elftal berufen.

Für van Persie dürfte damit der Schalker Klaas-Jan Huntelaar in der Anfangsformation von Oranje stehen. Der Bundesliga-Torschützenkönig war in 59 Länderspielen 34-mal für sein Heimatland erfolgreich. Für van Persie stehen in 71 Einsätzen für die Elftal 31 Treffer zu Buche.

Auch Bundestrainer Joachim Löw hat zahlreiche Absagen zu verkraften. Am Montag hatten sich Mesut Özil und Miroslav Klose ebenfalls abgemeldet. Dafür wurde der Schalker Lewis Holtby nachnominiert.

International | 09.11.2012

Van Gaal beruft Bundesliga-Quintett ins Aufgebot

Der niederländische Nationaltrainer Louis van Gaal will die zehnjährige Durststrecke gegen den Erzrivalen Deutschland mit gleich fünf Spielern aus der Fußball-Bundesliga beenden.

Zeist - Der niederländische Nationaltrainer Louis van Gaal will die zehnjährige Durststrecke gegen den Erzrivalen Deutschland mit gleich fünf Spielern aus der Fußball-Bundesliga beenden. Der Bondscoach berief Ibrahim Afellay, Klaas-Jan Huntelaar (beide Schalke 04), Arjen Robben (Bayern München), Rafael van der Vaart (Hamburger SV) und Eljero Elia (Werder Bremen) in das Aufgebot für das Länderspiel gegen das DFB-Team am 14. November in Amsterdam. Die Elftal hatte zuletzt am 20. November 2002 in Gelsenkirchen gegen Deutschland gewonnen (3:1).

Fehlen wird den Niederländern, die bei der Europameisterschaft im Sommer das Gruppenspiel gegen Deutschland mit 1:2 verloren hatten, Spielmacher Wesley Sneijder. Der 28-Jährige vom italienischen Spitzenklub Inter Mailand sei nach seiner Oberschenkelverletzung zwar "trainingsfit", nicht aber "wettkampffit", sagte van Gaal.

Für den Bondscoach wird das Duell mit Deutschland derweil zu einer Reise in die Vergangenheit. "Die deutsche Mannschaft spielt wie die Bayern unter meiner Leitung. Das freut mich sehr", sagte der Ex-Trainer des deutschen Rekordmeisters Bayern München: "Das Spiel ist besonders für mich, weil fünf, sechs Spieler in der deutschen Nationalmannschafts spielen, die ich kenne." - Das niederländische Aufgebot für das Länderspiel gegen Deutschland:

Tor: Tim Krul (Newcastle United), Kenneth Vermeer (Ajax Amsterdam)

Abwehr: John Heitinga (FC Everton), Joris Mathijsen (Feyenoord Rotterdam), Bruno Martins Indi (Feyenoord Rotterdam), Ron Vlaar (Aston Villa), Jetro Willems (PSV Eindhoven), Ricardo van Rhijn (Ajax Amsterdam), Daryl Janmaat (Feyenoord Rotterdam)

Mittelfeld: Ibrahim Afellay (Schalke 04), Urby Emanuelson (AC Mailand), Eljero Elia (Werder Bremen), Nigel de Jong (AC Mailand), Rafael van der Vaart (Hamburger SV), Marco van Ginkel (Vitesse Arnheim)

Angriff: Robin van Persie (Manchester United), Arjen Robben (Bayern München), Klaas-Jan Huntelaar (Schalke 04), Dirk Kuyt (Fenerbahce Istanbul)

DFB | 01.11.2012

Van Gaal beruft Bundesliga-Legionäre in Kader

Der niederländische Bondscoach Louis van Gaal hat sechs Bundesliga-Legionäre in sein vorläufiges Aufgebot für den Länderspiel-Klassiker am 14. November gegen Deutschland berufen.

Amsterdam - Der niederländische Bondscoach Louis van Gaal hat sechs Bundesliga-Legionäre in sein vorläufiges Aufgebot für den Länderspiel-Klassiker am 14. November gegen Deutschland in Amsterdam berufen. Der Ex-Trainer des deutschen Rekordmeisters Bayern München nominierte Ibrahim Afellay (Schalke 04), Bas Dost (VfL Wolfsburg), Eljero Elia (Werder Bremen), Klaas-Jan Huntelaar (FC Schalke 04), Arjen Robben (Bayern München) und Rafael van der Vaart (Hamburger SV) in seinen 34 Spieler umfassenden Kader.

International | 17.10.2012

KNVB prüft Klage gegen rumänisches Sportmagazin

Wegen eines Vergleichs von Bondscoach Louis van Gaal mit Adolf Hitler erwägt der niederländische Fußballverband juristische Schritte gegen das rumänische Sportmagazin ProSport.

Bukarest - Wegen eines Vergleichs von Bondscoach Louis van Gaal mit Adolf Hitler erwägt der niederländische Fußballverband KNVB juristische Schritte gegen das rumänische Sportmagazin ProSport. Das Blatt hatte den Trainer auf einer ganzen Seite als den Diktator dargestellt und darauf verwiesen, dass van Gaal angeblich wegen seines arroganten und egozentrischen Charakters den Spitznamen Hitler tragen würde.

Der Ex-Coach von Bayern München wollte sich zu dem Vorfall nach dem 4:1-Erfolg in der WM-Qualifikation am Dienstagabend in Bukarest mit dem Hinweis auf die bevorstehenden Schritte des Verbandes nicht äußern.

WM | 16.10.2012

Weg frei zur WM für die Niederlande

Nach dem Sieg im vermeintlich schwersten Gruppenspiel ist der Weg zur WM 2014 für die Fußball-Nationalmannschaft der Niederlande frei.

Bukarest - Nach dem Sieg im vermeintlich schwersten Gruppenspiel ist der Weg zur WM 2014 für die Fußball-Nationalmannschaft der Niederlande frei. Die vom früheren Bayern-Coach Louis van Gaal trainierte Elftal gewann das Spitzenspiel der Gruppe D beim Tabellenzweiten Rumänien souverän mit 4:1 (3:1) und wahrte mit zwölf Punkten aus vier Spielen ihre weiße Weste. Rumänien hatte seine vorherigen drei Spiele ebenfalls alle gewonnen.

Der Hamburger Rafael van der Vaart, einziger Bundesliga-Profi in der Startelf, steuerte den Treffer zum 3:1 per Strafstoß bei (45.+1). Die übrigen Tore für Oranje erzielten Jeremain Lens (8.), Bruno Martins (28.) und Robin van Persie (85.). Für die Rumänen traf der Schalker Ciprian Marica (39.).

Der Schalker Ibrahim Afellay kam nach 76 Minuten für van der Vaart ins Spiel, der nach einem Jahr ins Aufgebot zurückgekehrte Eljero Elia (Bremen) zwei Minuten vor dem Ende. Bundesliga-Torschützenkönig Klaas-Jan Huntelaar blieb dagegen 90 Minuten auf der Bank.

WM | 09.09.2012

WM-Quali: England gegen Ukraine ohne Terry

Der frühere Fußball-Weltmeister England muss in seinem zweiten WM-Qualifikationsspiel am Dienstag gegen die Ukraine ohne Innenverteidiger John Terry auskommen.

London - Der frühere Fußball-Weltmeister England muss in seinem zweiten WM-Qualifikationsspiel am Dienstag gegen die Ukraine ohne Innenverteidiger John Terry auskommen. Wie der Verband FA am Sonntag mitteilte, zog sich der Kapitän des Champions-League-Siegers FC Chelsea beim 5:0-Sieg in Moldau eine Knöchelverletzung zu. Auch Terrys Vereinskollege Ashley Cole steht Teammanager Roy Hodgson aufgrund von Problemen am Knöchel weiterhin nicht zur Verfügung.

WM | 07.09.2012

England startet mit Sieg in WM-Qualifikation

Die englische Fußball-Nationalmannschaft ist mit einem ungefährdeten Sieg in die Qualifikation für die Fußball-WM 2014 in Brasilien gestartet.

Chisinau - Die englische Fußball-Nationalmannschaft ist mit einem ungefährdeten Sieg in die Qualifikation für die Fußball-WM 2014 in Brasilien gestartet. Die "Three Lions" kamen beim Außenseiter Moldau in Chisinau zu einem 5:0 (3:0)-Erfolg und setzten sich an die Tabellenspitze der Gruppe H. Frank Lampard hatte den Weltmeister von 1966 mit einem verwandelten Foulelfmeter schon in der 4. Minute auf die Siegerstraße gebracht. Erneut Lampard (29.), Jermain Defoe (32.), James Milner (74.) und Leighton Baines (83.) erzielten die weiteren Treffer.

WM | 07.09.2012

Gerrard glaubt an Titelchance Englands

Kapitän Steven Gerrard glaubt an eine Titelchance der englischen Nationalmannschaft bei der WM 2014. "Im Fußball ist alles möglich", sagte der 32 Jahre alte Mittelfeldspieler.

Chisinau - Kapitän Steven Gerrard glaubt an eine Titelchance der englischen Fußball-Nationalmannschaft bei der WM 2014 in Brasilien. "Im Fußball ist alles möglich. England hat alle Chancen, aus vergangenen Fehlern zu lernen und sich zu verbessern. Wir dürfen den Glauben nicht verlieren, Wunder geschehen", sagte der 32 Jahre alte Mittelfeldspieler vor dem ersten Qualifikationsspiel der Three Lions am Freitag in Moldau.

In Qualifikationsgruppe H trifft England außerdem auf San Marino, Montenegro sowie die EM-Gastgeber Polen und die Ukraine. Bei der EURO war England im Viertelfinale erst im Elfmeterschießen am späteren Vize-Europameister Italien gescheitert.

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