SID-IMAGES/AFP/DANIEL MIHAILESCU

International | 20.05.2013

Betrug: Bukarest-Boss muss ins Gefängnis

Der umstrittene Funktionär Gigi Becali muss für zwei Jahre ins Gefängnis. Das entschied der oberste Gerichtshof nur wenige Stunden nachdem er bei der Ausreise gestoppt worden war.

Bukarest - Der umstrittene Fußballfunktionär Gigi Becali muss für zwei Jahre ins Gefängnis. Das entschied der oberste Gerichtshof in Bukarest nur wenige Stunden nachdem der Eigentümer von Rekordchampion Steaua Bukarest bei der Ausreise gestoppt worden war. Der ehemalige rumänische Verteigigungsminister habe sich auf dem Weg nach Israel befunden, bestätigten Quellen aus Kreisen der Justiz der Agentur Mediafax.

Das Oberste Gericht Rumäniens befand den 54 Jahre alten Millionär und Abgeordneten für schuldig, den Staat bei einem Grundstückstausch betrogen zu haben. Becali war zuletzt auch wegen homophober Anfeindungen in die Kritik geraten, als er rigoros ausschloss, jemals einen homosexuellen Fußballer für seinen Klub zu verpflichten. Im April hatte der Europäische Gerichtshof entschieden, dass Steaua für diese Aussagen seines Eigentümers wegen Diskriminierung haftbar gemacht werden kann.

Bereits im Februar war der Funktionär zu drei Jahren Haft auf Bewährung verurteilt worden, weil seine Leibwächter bei einem versuchten Diebstahl seiner Luxuslimousine die Täter im Kofferraum des Autos festgehalten hatten.

den, weil seine Leibwächter bei einem versuchten Diebstahl seiner Luxuslimousine die Täter im Kofferraum des Autos festgehalten hatten.

Euro League | 07.03.2013

Chelsea vor dem Aus, Tottenham schlägt Inter

Dem FC Chelsea droht im Achtelfinale der Europa League das Aus. Der Champions-League-Sieger unterlag beim rumänischen Fußball-Rekordmeister Steaua Bukarest 0:1 (0:1).

Moskau - Champions-League-Sieger FC Chelsea droht auch in der Europa League das frühe Aus. Der englische Ex-Meister, der als erster Titelverteidiger in der Gruppenphase der Königsklasse gescheitert war, verlor das Achtelfinal-Hinspiel beim rumänischen Rekordmeister Steaua Bukarest 0:1 (0:1).

Chelseas Premier-League-Rivale Tottenham Hotspur, der ohne Nationalspieler Lewis Holtby in der Startelf auskam, verschaffte sich dagegen im Topduell mit Inter Mailand durch einen 3:0 (2:0)-Sieg eine hervorragende Ausgangsposition. Hannover-Bezwinger Anschi Machatschkala kam gegen Newcastle United nicht über ein torloses Unentschieden hinaus. Benfica Lissabon, das in der Zwischenrunde Bayer Leverkusen ausgeschaltet hatte, gewann gegen Girondins Bordeaux 1:0 (1:0).

Ex-Nationalspieler Marko Marin kam bei Chelsea in der 75. Minute für den belgischen Youngster Eden Hazard in die Partie, verlieh dem Spiel jedoch keine Impulse mehr. Das Tor des Tages hatte Raul Rusescu in der 34. Minute erzielt. Der Stürmer verwandelte einen Foulelfmeter, den Linksverteidiger Ryan Bertrand verursacht hatte.

Beim Sieg der Spurs bereitete der ehemalige Hoffenheimer Gylfi Sigurdsson das frühe 1:0 durch Gareth Bale (6.) vor und erzielte das 2:0 per Abstauber selbst (18.). In der 70. Minute wurde der Isländer gegen Holtby ausgewechselt. Dem Belgier Jan Verthongen (53.) war schon zuvor das Tor zum Endstand gelungen. Für Torjäger Bale war es der 14. Treffer in den letzten 14 Pflichtspielen.

Im Moskauer Luschniki-Stadion riss die Heimserie von Anschi Machatschkala. Die Elf um Stürmerstar Samuel Eto'o verpasste erstmals in dieser Europa-League-Saison einen Sieg vor heimischem Publikum. Der Kameruner Eto'o war der auffälligste Spieler in einer schwachen Begegnung, sein fünftes Saisontor im Europacup wollte dem 31-Jährigen allerdings nicht gelingen.

Fenerbahce Istanbul darf nach einem 1:0 (0:0)-Sieg beim tschechischen Tabellenführer Victoria Pilsen entspannt in das Rückspiel gehen. Der Kameruner Pierre Webo (81.) traf zum 1:0. Der FC Basel gewann auf eigenem Platz 2:0 (0:0) gegen Zenit St. Petersburg. Der frühere Dortmunder Alex Frei erzielte in der Nachspielzeit per Foulelfmeter den Endstand. Alle Rückspiele finden am kommenden Donnerstag statt.

Bundesliga | 17.02.2013

Stuttgart beendet Pleitenserie im Krisenderby

Der VfB Stuttgart hat seine Pleitenserie im Krisenderby beendet und den direkten Klassenerhalt für 1899 Hoffenheim fast schon zur "Mission Impossible" gemacht.

Sinsheim - Der VfB Stuttgart hat seine Pleitenserie im baden-württembergischen Krisenderby beendet und den direkten Klassenerhalt für 1899 Hoffenheim fast schon zur "Mission Impossible" gemacht. Dank des frühen Treffers von Martin Harnik (3.) setzten sich die Schwaben nach zuletzt fünf Niederlagen in Folge zum Abschluss des 22. Spieltags der Fußball-Bundesliga 1:0 (1:0) im Kraichgau durch.

Durch die Niederlage hat der Drittletzte aus Hoffenheim, der nur eine der zurückliegenden zwölf Partien gewann, bereits zehn Punkte Abstand zum rettenden Ufer. Am Samstag muss Hoffenheim (16 Zähler) zum "Endspiel" um den Relegationsplatz beim Vorletzten in Augsburg (15) antreten.

Vor 28.750 Zuschauern in der Rhein-Neckar-Arena waren die Gastgeber, die auf sechs verletzte oder gesperrte Spieler verzichten mussten, zu Beginn nur körperlich auf dem Platz. Beim frühen Kopfball-Treffer von Harnik ließ sich zunächst Kapitän Andreas Beck auf dem Flügel von Vorbereiter Ibrahima Traoré düpieren, dann verlor die Innenverteidigung den österreichischen Nationalspieler aus den Augen.

Nach dem Gegentor wurde es aus Sicht der Kraichgauer, bei denen acht frühere VfB-Spieler unter Vertrag stehen, nicht besser. Traoré (8.) und der ehemalige Hoffenheimer Torjäger Vedad Ibisevic (13.) hätten die Führung der Schwaben, die am Donnerstag in der Europa League zum Rückspiel beim belgischen Vertreter KRC Genk antreten müssen (Hinspiel 1:1), sogar noch ausbauen können.

Die Hoffenheimer, bei denen der frühere Nationaltorwart Tim Wiese erneut nicht im Kader stand, waren auch Mitte der ersten Hälfte noch nicht richtig in der Partie. Der VfB hatte leichtes Spiel mit dem ganz schwachen Gegner, der keine nennenswerte Offensivaktion zustande brachte. Ganz im Gegenteil: In der 27. Minute brannte es nach einem Vorstoß von Harnik wieder lichterloh im eigenen Strafraum. Zu diesem Zeitpunkt hatte 1899-Trainer Marco Kurz seine Reservisten bereits zum Aufwärmen geschickt.

Erst gegen Ende des ersten Durchgangs wurden die lethargischen Hoffenheimer etwas besser. Der Deutsch-Spanier Joselu vergab in der 38. Minute die einzige vielversprechende Chance der Gastgeber vor der Pause.

In der Kabine schien Coach Kurz die richtigen Worte gefunden zu haben. Zu Beginn des zweiten Durchgangs wirkten die Hoffenheimer wesentlich lebendiger. Bei einem Freistoß von Kevin Volland musste der Stuttgarter Torwart Sven Ulreich sein Können unter Beweis stellen (50.).

Vier Minuten später versuchte Kurz, seinem Team durch die Einwechslung von Tobias Weis und Eren Derdiyok einen zusätzlichen Schub zu verleihen. Diese Maßnahme wäre allerdings fast nach hinten losgegangen. Traoré hatte den zweiten VfB-Treffer auf dem Fuß (55.). Neun Minuten später vergab Joselu auf der Gegenseit die große Möglichkeit zum Ausgleich.

Beste Spieler auf Seiten der Stuttgarter waren Traoré, Innenverteidiger Georg Niedermeier und Ulreich. Bei Hoffenheim hinterließen Kevin Volland und der Argentinier David Abraham den besten Eindruck.

International | 11.02.2013

Steaua Bukarest: Besitzer verurteilt

Der Besitzer des 23-maligen rumänischen Fußballmeisters Steaua Bukarest, George Becali, ist wegen Freiheitsberaubung zu drei Jahren Haft auf Bewährung verurteilt worden.

Bukarest - Der Besitzer des 23-maligen rumänischen Fußballmeisters Steaua Bukarest, George Becali, ist wegen Freiheitsberaubung zu drei Jahren Haft auf Bewährung verurteilt worden. Der Bewährungszeitraum für den Unternehmer und Politiker wurde von einem rumänischen Gericht auf acht Jahre festgelegt. Zudem muss sich der 54-jährige Becali jeden Monat bei der Polizei melden.

Laut eines Polizeireports hatten am 27. Januar 2009 mehrere Personen eine dreiköpfige Gruppe in ein Auto gedrängt, das Trio in einem Haus in einem Außenbezirk von Bukarest drei Stunden festgehalten und angeklagt, ein Auto von Becali gestohlen zu haben.

Becali hatte bei den Wahlen im Dezember für die Sozialliberale Union (USL) einen Sitz im Parlament gewonnen. Noch ist unklar, ob der Besitzer des Europapokalsiegers der Landesmeister von 1986 seinen Platz in der Abgeordnetenkammer behält.

Bundesliga | 31.01.2013

VfB Stuttgart verpflichtet Rumänen Maxim

Der VfB Stuttgart hat auf dem Transfermarkt erneut zugeschlagen und den rumänischen Nationalspieler Alexandru Maxim verpflichtet.

Stuttgart - Fußball-Bundesligist VfB Stuttgart hat auf dem Transfermarkt erneut zugeschlagen und den rumänischen Nationalspieler Alexandru Maxim verpflichtet. Der 22-Jährige kommt vom rumänischen Erstligisten Pandurii Târgu Jiu an den Neckar und unterschreibt beim VfB einen Vertrag bis 2017. Über die Ablösesumme vereinbarten beide Vereine Stillschweigen, sie dürfte aber bei rund 1,5 Million Euro liegen.

"Mit Maxim gewinnen wir einen technisch gut ausgebildeten Spieler, der variabel im offensiveren Mittelfeld eingesetzt werden kann. In ihm sehen wir noch einiges an Entwicklungspotenzial", sagte VfB-Manager Fredi Bobic. Maxim nannte den VfB einen "großen Klub" und die Bundesliga "eine der besten Ligen der Welt. Es ist eine tolle Möglichkeit und Herausforderung zugleich, mich hier weiterzuentwickeln. Nun möchte ich die Mannschaft so schnell wie möglich kennenlernen und zeigen was ich kann."

Stuttgart hatte zuvor bereits Abwehrspieler Felipe Lopes und den Stürmer Federico Macheda jeweils auf Leihbasis verpflichtet. Dagegen verlässt nach Verteidiger Maza Mittelfeldspieler Zdravko Kuzmanovic den VfB und schließt sich Inter Mailand an. Der 25 Jahre alte Serbe war 2009 für die Rekordsumme von acht Millionen Euro vom AC Florenz zum VfB gewechselt. Mailand zahlt jetzt dem Vernehmen nach nur eine Million Euro. Kuzmanovic bestritt für Stuttgart 96 Bundesligaspiele (17 Tore). Sein Vertrag lief noch bis Sommer.

Bundesliga | 30.01.2013

Stuttgart vor der Verpflichtung von Maxim

Der VfB Stuttgart steht anscheinend kurz vor der Verpflichtung des Rumänen Alexandru Maxim. Für den Nationalspieler sind rund 1,5 Millionen Euro als Ablösesumme im Gespräch.

Stuttgart - Fußball-Bundesligist VfB Stuttgart steht anscheinend kurz vor der Verpflichtung des rumänischen Offensivspielers Alexandru Maxim von Pandurii Targu Jiu. Wie der Klub des 22-Jährigen am Mittwochnachmittag auf seiner Homepage mitteilte, ist Maxim bereits zum Medizincheck nach Stuttgart gereist. Für den Nationalspieler sind rund 1,5 Millionen Euro als Ablösesumme im Gespräch.

Maxim, der für den Tabellenvierten der rumänischen Meisterschaft in 19 Liga-Spielen der laufenden Saison fünf Tore erzielte, wäre nach den ausgeliehenen Federico Macheda (Manchester United) und Felipe (VfL Wolfsburg) der dritte Winterzugang.

2.Bundesliga | 25.01.2013

Union Berlin verpflichtet Özbek

Union Berlin hat Baris Özbek verpflichtet. Der 26-Jährige kehrt nach fünfeinhalb Jahren aus der Türkei nach Deutschland zurück und soll im Mittelfeld zum Einsatz kommen.

Berlin - Fußball-Zweitligist Union Berlin hat Baris Özbek verpflichtet. Der 26-Jährige kehrt nach fünfeinhalb Jahren aus der Türkei nach Deutschland zurück und soll bei den Eisernen im Mittelfeld zum Einsatz kommen. Der frühere deutsche Junioren-Nationalspieler unterschrieb einen Vertrag bis 30. Juni 2016. "Ich brauche vor allem Vertrauen, um gut spielen zu können, deshalb habe ich mich trotz anderer Angebote für Union entschieden", sagte Özbek, der zuletzt seit Sommer 2011 für Trabzonspor aktiv gewesen war.

Bundesliga | 10.01.2013

VfB Stuttgart verlängert mit Sakai bis 2016

Die Zukunft von Trainer Bruno Labbadia ist weiter offen, dafür hat Fußball-Bundesligist VfB Stuttgart in diesem Jahr nun schon mit dem vierten Profi den Vertrag verlängert.

Stuttgart - Die Zukunft von Trainer Bruno Labbadia ist weiter offen, dafür hat Fußball-Bundesligist VfB Stuttgart in diesem Jahr nun schon mit dem vierten Profi den Vertrag verlängert. Die Schwaben einigten sich mit dem Japaner Gotoku Sakai auf eine Weiterbeschäftigung bis 2016. Der 21-Jährige ist seit einem Jahr beim VfB.

"Er hat eine tolle Entwicklung gemacht, die aber noch lange nicht abgeschlossen ist", sagte Sportdirektor Fredi Bobic im Trainingslager des VfB im türkischen Belek. Zuvor hatten die Schwaben bereits mit Georg Niedermeier, Christian Gentner (beide bis 2016) und Tamas Hajnal (2014) verlängert. Einen Profivertrag bis 2015 erhielt zudem Benedikt Röcker, der bisher in der zweiten Mannschaft des VfB spielt.

Bei Labbadia steht eine Antwort dagegen weiter aus. Es werde unnötiger Druck aufgebaut, erklärte er: "Wir hatten doch noch gar nicht die Gelegenheit, ausführlich zu reden." In Belek soll es nun ein Gespräch mit Präsident Gerd Mäuser und Bobic geben. Der Sportdirektor wird indes im kicker zitiert, dass zwischen Labbadia (46) und ihm "alles besprochen ist".

Bundesliga | 06.01.2013

Okazaki trifft doppelt für Stuttgart

Ein Doppelpack des Japaners Shinji Okazaki hat dem VfB Stuttgart im Trainingslager in Belek einen 2:1 (2:0)-Testspielsieg gegen den türkischen Erstligisten Eskisehirspor beschert.

Belek - Ein Doppelpack des Japaners Shinji Okazaki hat dem Fußball-Bundesligisten VfB Stuttgart im Trainingslager in Belek einen 2:1 (2:0)-Testspielsieg gegen den türkischen Erstligisten Eskisehirspor beschert. Okazaki (10. und 12. Minute) traf innerhalb von zwei Minuten doppelt für die Schwaben. Für die Türken war Diomansy Kamara (52.) erfolgreich. Stuttgarts Daniel Didavi musste kurz vor Schluss angeschlagen den Platz verlassen.

Bundesliga | 21.12.2012

Medien: VfB Stuttgart macht zehn Millionen Verlust

Fußball-Bundesligist VfB Stuttgart wird im Geschäftsjahr 2012 sein schlechtestes finanzielles Ergebnis seit langem verbuchen.

Stuttgart - Fußball-Bundesligist VfB Stuttgart wird im Geschäftsjahr 2012 sein schlechtestes finanzielles Ergebnis seit langem verbuchen. Wie die Stuttgarter Nachrichten (Samstagsausgabe) berichten, werden die Schwaben das Jahr mit rund zehn Millionen Euro Verlust abschließen. "Die Größenordnung ist nicht total falsch", sagte Aufsichtsratschef Dieter Hundt dem Blatt. 2011 hatte der VfB noch einen leichten Gewinn von rund 70.000 Euro erzielt.

Hauptgrund für das große Minus sind laut Hundt teure Fehleinkäufe nach der Meisterschaft 2007, die nun im Wert abgeschrieben werden müssten. "Es waren einige Personalien dabei, die uns bis heute belasten", so Hundt: "Das ist hochgradig unbefriedigend, und für mich persönlich ist das nach einem Abstieg der zweitschlimmste GAU."

Finanzielle Nöte habe der Klub allerdings nicht: "Der VfB ist liquide, und wir werden im nächsten Jahr auf den bewährten Weg zurückkehren", sagte Hundt. Bei künftigen Transfers dürfe man aber "alte Fehler nicht wiederholen".

Der Aufsichtsratschef sprach sich zudem für eine Verlängerung des Vertrags von Trainer Bruno Labbadia aus: "Der Trainer macht einen hervorragenden Job. Ich wünsche mir, dass er seine gute Arbeit bei uns fortsetzt."

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