SID-IMAGES/AFP/DANI POZO

Spanien | 18.03.2013

Madrid gewinnt nach Rückstand - Barca legt nach

Real Madrid hat nach einer deutlichen Leistungssteigerung den zweiten Tabellenplatz gesichert. Gegen den RCD Mallorca gewann der spanische Rekordmeister mit 5:2 (1:2).

Text: SID Bild: SID-IMAGES/AFP/DANI POZO

Madrid - Real Madrid hat nach einer deutlichen Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit den zweiten Tabellenplatz in der Primera División gesichert. Gegen den RCD Mallorca gewann der spanische Rekordmeister im heimischen Estadio Santiago Bernabeu mit 5:2 (1:2). Der Rückstand auf den FC Barcelona beträgt allerdings weiter 13 Punkte. Das Team um Weltfußballer Lionel Messi, der im 18. Ligaspiel in Serie traf und seine Saisontore 41 und 42 erzielte, gewann gegen Rayo Vallecano 3:1 (2:0).

Madrid schonte zunächst den deutschen Nationalspieler Mesut Özil. Der Regisseur kam erst zur zweiten Halbzeit in die Partie und bereitete das 4:2 mustergültig vor. Sami Khedira blieb dagegen 90 Minuten auf der Bank.

Nach dem siebten Sieg in Folge liegt Real Madrid weiterhin einen Punkt vor Lokalrivale Atlético, der sich bei CA Osasuna 2:0 (1:0) durchsetzte. Mallorca bleibt durch die Niederlage auf Abstiegsplatz 18. Für Madrid trafen Gonzalo Higuain (15./57.), Cristiano Ronaldo (52.), Luka Modric (54.) und Karim Benzema (90.+1). Der portugiesische Star Ronaldo erhöhte sein Saisontrefferkonto in La Liga auf 27 Tore. Emilio Nsue (6.) und Alejandro Alfaro (21.) hatten Mallorca im ersten Durchgang zweimal in Führung gebracht.

Fünf Tage nach dem Einzug ins Viertelfinale der Champions League hatte Barcelona keine Probleme mit Rayo Vallecano und machte einen weiteren Schritt zur Meisterschaft. Das 1:0 durch den spanischen Nationalspieler David Villa hatte Messi aufgelegt (25.), ehe der Argentinier seine Bestmarke ausbaute (40./57.). Raúl Tamudo gelang der Ehrentreffer (70.).

Borussia Dortmunds Champions-League-Gegner FC Málaga schwächelt dagegen weiter. Vier Tage nach dem Einzug ins Viertelfinale der Königsklasse verlor das Team von Trainer Manuel Pellegrini am Sonntag gegen Espanyol Barcelona 0:2 (0:0). Durch das vierte Ligaspiel in Serie ohne Sieg verpasste Málaga die Rückkehr auf den vierten Platz, der in Spanien in die Champions-League-Qualifikation führt. Die Tore für Espanyol erzielten Diego Colotto (49.) und Sergio García (66.).

Für Málaga ist ein Europapokalplatz enorm wichtig, damit der Klub seine Sperre absitzen kann. Die Europäische Fußball-Union (UEFA) hatte Málaga wegen Verstößen gegen das Financial Fairplay für die erste Spielzeit ausgeschlossen, in der sich der Verein für den Europacup qualifiziert.

Vierter ist Real Sociedad San Sebastian nach dem 4:1 (3:0) gegen Real Valladolid. Außerdem gewann der FC Getafe mit 1:0 (1:0) gegen Athletic Bilbao. Bereits am Freitag war Deportivo La Coruna im Abstiegsduell mit Celta Vigo ein 3:1 (1:0) gelungen.

Spanien | 15.03.2013

Barca-Einspruch gegen Valdes-Sperre abgelehnt

Renommierklub FC Barcelona muss vorerst auf Stammtorhüter Victor Valdes verzichten. Der nationale Verband RFEF lehnte einen Einspruch gegen die Vier-Spiele-Sperre ab.

Text: SID Bild: SID-IMAGES/AFP/DANI POZO

Madrid - Der spanische Fußball-Renommierklub FC Barcelona muss vorerst auf Stammtorhüter Victor Valdes verzichten. Der nationale Verband RFEF lehnte am Freitag einen Einspruch der Katalanen gegen die Vier-Spiele-Sperre des Schlussmanns in der Primera Division ab. Damit wird Valdes, der bereits eine Begegnung ausgesetzt hat, seinem Team erst in Viertelfinal-Hinspiel der Champions League bei Paris St. Germain (2. April) wieder zur Verfügung stehen. In der Liga ist der 31-Jährige erst im Auswärtsspiel bei Real Saragossa (13. April) wieder spielberechtigt.

Valdes war im Duell mit Barcelonas Erzrivalen Real Madrid am 2. März (1:2) in der Schlussphase wegen heftiger Proteste gegen die Verweigerung eines Strafstoßes für sein Team vom Platz gestellt worden. Laut Schiedsrichter-Bericht attackierte der Schlussmann den Referee auch noch nach Spielende im Kabinentunnel.

Spanien | 02.03.2013

Real gewinnt Clásico mit einer B-Elf

Der spanische Fußball-Rekordmeister hat sich im 166. Aufeinandertreffen in der Primera División mit dem FC Barcelona verdient 2:1 (1:1) durchgesetzt.

Text: SID Bild: SID-IMAGES/AFP/DANI POZO

Madrid - Selbst mit einer B-Elf hat Real Madrid auch den zweiten Clásico innerhalb von fünf Tagen gewonnen. Der spanische Fußball-Rekordmeister setzte sich im 166. Aufeinandertreffen in der Primera División mit dem FC Barcelona verdient 2:1 (1:1) durch und feierte nach dem 3:1 im Pokal-Halbfinale am Dienstag einen weiteren Prestige-Erfolg. Trotz der Pleite liegt Barca noch immer 13 Punkte vor dem Erzrivalen.

Karim Benzema hatte Real, das anfangs ohne seine Stammspieler Cristiano Ronaldo, Mesut Özil, Sami Khedira und Angel di María angetreten war, in Führung geschossen (6.). Weltfußballer Lionel Messi glich mit seinem 18. Clásico-Tor aus (18.), der Argentinier zog damit in der ewigen Torschützenliste im Duell der spanischen Ausnahme-Teams mit Real-Legende Alfredo di Stéfano gleich. Den Siegtreffer der Königlichen erzielte Sergio Ramos (82.).

Trainer José Mourinho hatte seine Elf durcheinandergewürfelt, um seinen Stars vor dem Achtelfinal-Rückspiel gegen Manchester United (Hinspiel 1:1) am Dienstag (20.45/Sky) eine Pause zu gönnen. Barcelona musste dagegen nur auf Welt- und Europameister Xavi verzichten. Der Regisseur droht mit einem Muskelfaserriss auch in der Königsklasse gegen den AC Mailand am 12. März auszufallen. Das Hinspiel hatte Barca überraschend 0:2 verloren.

Madrid begann kompakt und setzte wie gewohnt gegen Barcelona auf Konter. Mit dieser Taktik hatte sich Real vor fünf Tagen im Pokal durchgesetzt und war ins Finale gegen den Lokalrivalen Atlético eingezogen. Benzemas Führungstreffer spielte Real in die Karten, bis Messi Ramos im direkten Duell aussteigen ließ und das 1:1 erzielte.

Es war bereits das 39. Saisontor des Argentiniers, der mittlerweile in den letzten 16 Ligaspielen in Folge getroffen hat. Damit baute Messi auch seinen Vorsprung im ewigen Wettschießen mit Ronaldo aus. Der Real-Superstar kam in der 57. Minute gemeinsam mit Khedira ins Spiel, verpasste bei drei Freistoß-Gelegenheiten allerdings sein 25. Saisontor (65./88./90+2).

Der 225. offizielle Clásico blieb spielerisch lange Zeit hinter den vergangenen Duellen zurück, auch die Brisanz fehlte. In der letzten Minute der Nachspielzeit forderte Barca allerdings vehement einen Elfmeter, nachdem Ramos Adriano gefoult hatte. In der Rudelbildung nach dem Schlusspfiff sah Barca-Keeper Victor Valdes die Gelb-Rote Karte.

Doping | 07.02.2013

Ermittler können Fußballprofis nicht verhören

Bei der Untersuchung von Verwicklungen spanischer Fußballteams in die Doping-Affäre um den Mediziner Eufemiano Fuentes sind den Ermittlern offenbar die Hände gebunden.

Text: SID Bild: SID-IMAGES/AFP/DANI POZO

Madrid - Bei der Untersuchung von Verwicklungen spanischer Fußballteams in die Doping-Affäre um den Mediziner Eufemiano Fuentes sind den Ermittlern offenbar die Hände gebunden. "Wir können Fußballprofis nicht dazu zwingen, bei uns auszusagen. Dazu haben wir keine Kompetenz", sagte Ana Muñoz Merino, Chefin der staatlichen spanischen Anti-Doping-Agentur AEA: "Wir können sie nur dazu einladen. Unsere Türen stehen offen."

Gleichzeitig widersprach Muñoz Merino Berichten, wonach die AEA im Fall des verdächtigen Erstligisten Real Sociedad San Sebastian eine offizielle Untersuchung eingeleitet hätte. "Wir sammeln Informationen. Aber das ist nicht gleichbedeutend mit einer Untersuchung, sondern eine Vorstufe."

San Sebastians früherer Vereinspräsident Iñaki Badiola hatte zuletzt erklärt, vor seiner Amtszeit im Jahr 2008 habe der Klub bei Fuentes für 327.000 Euro Dopingmittel gekauft und aus der Schwarzgeldkasse bezahlt. Auch der italienische Spitzenklub AC Mailand soll in den Fuentes-Skandal verwickelt sein. Milan wies die Anschuldigungen allerdings vehemment zurück.

Für Superstar Cristian Ronaldo von Real Madrid ist Doping ohnehin kein Thema im Fußball. "Ich glaube nicht, dass es im Fußball Doping gibt", sagte der Portugiese im Interview mit der spanischen Sporttageszeitung AS. Fußball sei ein Mannschaftssport, daher sei es seiner Meinung nach nicht notwendig, auf Doping zurückzugreifen.

International | 06.02.2013

Doping erfasst Fußball in Spanien und Italien

Nach den Enthüllungen im Fuentes-Prozess liefert das Thema Doping nun auch Schlagzeilen im spanischen und italienischen Fußball.

Text: SID Bild: SID-IMAGES/AFP/DANI POZO

Köln - Nach den Enthüllungen im Fuentes-Prozess liefert das Thema Doping nun auch Schlagzeilen im spanischen und italienischen Fußball. Am Mittwoch hat die staatliche spanische Anti-Doping-Agentur AEA eine Untersuchung über die Verwendung verbotener Substanzen beim Erstligisten Real Sociedad San Sebastian eingeleitet. Gleichzeitig gibt es in Spanien Meldungen über eine Verwicklung des AC Mailand in die Doping-Affäre um den Mediziner Eufemiano Fuentes. Der Verein hat dies dementiert.

Die spanische Anti-Doping-Agentur reagierte mit ihrer Untersuchung auf die Aussage von San Sebastian früherem Vereinspräsident Iñaki Badiola. Dieser hatte erklärt, vor seiner Amtszeit im Jahr 2008 habe der Klub bei Fuentes für 327.000 Euro Dopingmittel gekauft und aus der Schwarzgeldkasse bezahlt.

Der AC Mailand kam ins Spiel, als beim Beweisstück Nummer 844 im Fuentes-Prozess eine handschriftliche Notiz auftauchte, die offenbar vom angeklagten Dopingarzt stammt. Unter dem Kürzel "Rsoc", das mit Real Sociedad in Verbindung gebracht wird, ist dort in Zusammenhang mit der Abkürzung "IG" (steht für ein Wachstumshormon) das Wort "Milan" vermerkt.

Der AC Mailand hat am Mittwoch in einer Presseerklärung sofort Kontakte zum spanischen Skandalarzt dementiert. Milan bestritt entschieden, jemals direkt oder indirekt Kontakte zum Arzt gepflegt zu haben. Der Klub droht mit einer Verleumdungsklage gegen all jene, die das Gegenteil behaupten sollten.

"Nun fällt der Verdacht auch auf den AC Mailand", titelte die spanische Zeitung "El Periódico". Der Mailänder "Corriere della Sera" fragt: "Wer in Mailand soll damals einen spanischen Doktor Fuentes gekannt haben?"

Fuentes hatte seinen Patienten in seinen Akten kodierte Namen gegeben und noch vergangene Woche erklärt, er wolle diese nicht offenlegen. "Milan" kann auch für das portugiesische Radsportteam Mileneza-Maia oder einen Sportler vom Balkan mit dem Vornamen Milan stehen", gab das Madrider Sportblatt "As" zu bedenken.

Bei Real Sociedad scheinen jedoch Fakten zu existieren. Laut der Zeitung "El País" ermittelten Bilanzprüfer 2001 Ausgaben für Medikamente, die sich fast exakt auf die von Fuentes angegebene Summe belaufen. Stimmt dies, dann wurden die verbotenen Substanzen zumindest damals nicht aus der geheimen Schwarzen Kasse bezahlt.

Spanien | 04.02.2013

Fuentes als Dopingquelle für Fußballer

Der spanische Dopingskandal hat auch den Fußball erfasst. Erstligist Real Sociedad San Sebastian soll sechs Jahre lang mit Schwarzgeld für Dopingmittel bezahlt haben.

Text: SID Bild: SID-IMAGES/AFP/DANI POZO

Madrid/Hamburg -

Der spanische Dopingskandal hat auch den Fußball erfasst. Erstligist Real Sociedad San Sebastian soll sechs Jahre lang mit Schwarzgeld für Dopingmittel bezahlt haben, im Jahr 2008 insgesamt 327.000 Euro. Das behauptete der ehemalige Präsident des Erstligisten, Iñaki Badiola, am Rande des Prozesses gegen Eufemiano Fuentes, der zurzeit als mutmaßlicher Drahtzieher der weltweit größten Dopingaffäre in Madrid vor Gericht steht.

"Unser Aufsichtsrat hat 2008 die beiden Mannschaftsärzte Eduardo Escobar und Antxon Gorrotxategi angezeigt, weil die vorherigen Vorstände ihnen über sechs Jahre lang Schwarzgeld gaben, um Mittel zu kaufen, die auf der Dopingliste standen", sagte Badiola in einem Interview der spanischen Sportzeitung AS: "Es könnte perfekt passen, dass Eufemiano Fuentes als Mittelsmann fungiert hat."

Zuvor war die Abkürzung "Rsoc" in den beschlagnahmten Unterlagen von Fuentes aufgetaucht. Die Buchstaben-Kombination könnte auf eine Verbindung zum Tabellenachten der Primera Division hindeuten.

Seine Behauptungen stützt Badiola, der vom 1. Januar 2008 bis zum 20. Dezember 2008 Präsident von San Sebastian war, auf zwei Dateien. Zum einen würden darin die Schwarzgeldzahlungen für die Substanzen belegt, zum anderen gebe es eine Mail, in der Gorrotxategi nach der Erlaubnis für deren Kauf fragt.

José Luis Astiazarán, der zwischen 2001 und 2005 als Präsident von Real Sociedad San Sebastian fungierte, dementierte unterdessen die Verwicklung des Erstligisten in einen Dopingskandal während seiner Amtszeit. Der Verein habe immer eng mit den Anti-Dopingbehörden zusammengearbeitet, sagte der heutige Präsident der spanischen Fußball-Profiliga LFP.

Spanien | 01.02.2013

Copa del Rey: Atlético gewinnt Elfmeter-Festival

Atlético Madrid hat sich nach einem Elfmeter-Festival im Halbfinal-Hinspiel gegen den FC Sevilla eine gute Ausgangsposition für den Einzug ins Endspiel der Copa del Rey erarbeitet.

Text: SID Bild: SID-IMAGES/AFP/DANI POZO

Madrid - Europa-League-Sieger Atlético Madrid hat sich nach einem Elfmeter-Festival im Halbfinal-Hinspiel gegen den FC Sevilla eine gute Ausgangsposition für den Einzug ins Endspiel der Copa del Rey erarbeitet. Beim kuriosen 2:1 (0:0) der Madrilenen fielen alle drei Tore nach Handelfmetern.

Für Atlético verwandelte Diego Costa (49./71.) zwei Strafstöße, Álvaro Negredo (56.) sorgte ebenfalls vom Punkt für den zwischenzeitlichen Ausgleich. Beide Teams spielten nach den ersten beiden Strafstößen nur noch mit zehn Mann: Sevillas Emir Spahic sah Gelb-Rot, Diego Godín wurde direkt des Feldes verwiesen. Fünf Minuten vor Schluss sah auch Sevillas Fernando Navarro nach einer Notbremse Rot.

Im ersten Halbfinale hatten sich am Mittwoch im 254. Clásico Real Madrid und der FC Barcelona 1:1 (0:0) getrennt. Beide Rückspiele werden am 27. Februar ausgetragen.

Spanien | 27.01.2013

Ronaldo-Hattrick in elf Minuten: Real siegt 4:0

Mit einem Hattrick innerhalb von elf Minuten hat Superstar Cristiano Ronaldo den spanischen Rekordmeister Real Madrid zu einem Kantersieg gegen den FC Getafe geführt.

Text: SID Bild: SID-IMAGES/AFP/DANI POZO

Madrid - Mit einem Hattrick innerhalb von elf Minuten hat Superstar Cristiano Ronaldo den spanischen Rekordmeister Real Madrid zu einem Kantersieg geführt. Der Portugiese erzielte beim 4:0 (0:0) der Königlichen am Sonntag gegen den FC Getafe in der 62., 65. und 72. Minute seine Saisontreffer Nummer 19 bis 21. Ronaldo unterbot damit seine eigene Real-Bestmarke vom 22. Oktober 2011, als er innerhalb von 16 Minuten gegen Malaga dreimal getroffen hatte.

Der 27-Jährige knackte mit dem 20. Hattrick seiner Karriere auch die 300-Tore-Marke in Klubspielen. Nach fünf Toren für Sporting Lissabon, 118 für Manchester United schraubte er seine Bilanz für Real auf 179 Treffer.

Den Sieg gegen den Nachbarn leitete allerdings Sergio Ramos mit seinem Tor in der 53. Minute ein. Dann kam Ronaldos großer Auftritt: Zunächst verwertete er eine Vorarbeit des deutschen Nationalspielers Mesut Özil, drei Minuten später köpfte er nach einer Flanke von Ángel di María ein, schließlich verwandelte er nach einem Foul an Luka Modric den Elfmeter sicher. In 121 Ligaspielen für Real hat der 27-Jährige bislang 133 Tore erzielt.

Mit 43 Punkten liegen die Königlichen in der Primera División weiter hinter dem souveränen Tabellenführer FC Barcelona und ihrem Lokalrivalen Atlético Madrid auf dem dritten Rang. Trainer José Mourinho, der am Samstag seinen 50. Geburtstag gefeiert und wie üblich die Pressekonferenz geschwänzt hatte, gönnte einigen Stammspielern eine Pause. Der deutsche Nationalspieler Sami Khedira wurde erst nach der torlosen ersten Hälfte eingewechselt.

Spanien | 30.11.2012

Rekord: Messi auf dem Weg zum neuen "Bomber"

Der argentinische Weltfußballer Lionel Messi steht kurz vor der Einstellung des legendären 85-Tore-Rekords von Gerd Müller.

Text: SID Bild: SID-IMAGES/AFP/DANI POZO

Barcelona - Der argentinische Weltfußballer Lionel Messi steht kurz vor der Einstellung des legendären 85-Tore-Rekords von Gerd Müller. Bereits am Samstag im Ligaspiel gegen Athletic Bilbao könnte der Superstar des FC Barcelona per Hattrick mit dem "Bomber der Nation" gleichziehen - bislang erzielte der Ausnahmekönner im Kalenderjahr 2012 82 Treffer.

Dem heute 67-jährigen Müller gelang seine Bestleistung vor vierzig Jahren im Trikot von Rekordmeister Bayern München und der Nationalmannschaft. Um den Deutschen als alleinigen Rekordhalter abzulösen, hat der 25-jährige Messi, der allein in dieser Saison neun Doppelpacks geschnürt hatte, noch sieben Gelegenheiten: Nach der Partie gegen die Basken folgen drei weitere Ligaspiele, die beiden Begegnungen im Pokal-Achtelfinale und ein Champions-League-Match.

Das Erreichen eines weiteren Rekords könnte zudem die Chancen des Argentiniers bei der Wahl zum Weltfußballer am 7. Januar in Zürich weiter erhöhen. Neben Messi stehen noch Dauerrivale Cristiano Ronaldo sowie Messis Teamkollege Andres Iniesta zur Wahl.

Spanien | 02.11.2012

Barcelona bejubelt Geburt des neuen Messi(as)

Der neue Messi(as) ist geboren, und ganz Barcelona feiert: Am Freitag ist Weltfußballer Lionel Messi zum ersten Mal Vater geworden.

Text: SID Bild: SID-IMAGES/AFP/DANI POZO

Barcelona - Der neue Messi(as) ist geboren, und ganz Barcelona feiert: Am Freitag ist Weltfußballer Lionel Messi zum ersten Mal Vater geworden. Um kurz nach 17.00 Uhr brachte die Freundin des Argentiniers, Antonella Roccuzzo, den kleinen Thiago in einer Privatklinik in Barcelona zur Welt. Das berichteten mehrere spanischen Medien übereinstimmend. Details zu Größe und Gewicht des Nachwuchses im Hause Messi wurden nicht bekannt.

"Heute bin ich der glücklichste Mensch der Welt. Mein Sohn wurde geboren. Danke Gott für dieses Geschenk", schrieb der frischgebackene Vater auf seinem Facebook-Profil.

Schon Stunden vor der Geburt hatte ein Großaufgebot von Kameras vor dem Krankenhaus gespannt auf die freudige Nachricht gewartet. Das spanische Fernsehen schaltete live zum Hospital. Messi hatte von seinem Arbeitgeber FC Barcelona frei bekommen, bekräftigte aber auch nach der Geburt, dass er für Barcelonas Ligaspiel gegen Celta Vigo am Samstagabend (18.00 Uhr) zur Verfügung stehe. Seinen Sohn will er nach eigener Aussage auf jeden Fall beim FC Barcelona anmelden.

Facebook, Twitter und Google+

Freund von 11FREUNDE werden