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England | 04.06.2013

Jose Mourinho ist hochmotiviert

José Mourinho kann den Beginn des Trainingsstarts bei seiner alten Liebe FC Chelsea kaum erwarten und schwärmt vom Europa-League-Sieger aus London in den höchsten Tönen.

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London - Der neue Trainer José Mourinho kann den Beginn des Trainingsstarts bei seiner alten Liebe FC Chelsea kaum erwarten und schwärmt vom Europa-League-Sieger aus London in den höchsten Tönen. "Wir sind bereit, noch einmal zu heiraten, glücklich und erfolgreich zu sein. Es tut mir leid, dass wir nicht morgen loslegen können. Die Spieler brauchen Urlaub - ich nicht. Denn ich komme zu einem Klub, den ich liebe", sagte Mourinho in seinem ersten Interview nach der Rückkehr zu den Blues.

Er werde mit seiner Arbeit beginnen, auf seine Spieler warten, "und wenn sie dann kommen, werden sie jemanden mit allerhöchster Motivation vorfinden - trotz meiner weißen Haare, die ich 2004 noch nicht hatte". Mourinho (50) hatte Chelsea bereits von 2004 bis 2007 trainiert, am Montag verkündete der Verein seine Rückkehr. Mourinho hat einen Vierjahresvertrag unterschrieben.

Die Verhandlungen gingen laut Auskunft des Portugiesen blitzschnell über die Bühne. "Ich habe den Besitzer (Roman Abramowitsch, d.Red.) getroffen, und innerhalb von fünf Minuten war es klar. Ich habe gefragt: 'Willst du mich zurück?' Er hat gefragt: 'Willst du zurück?' Dann war es entschieden."

Die Auszeit, sagte Mourinho, habe ihm und dem Klub gutgetan. "Nach der Trennung 2007 war es fantastisch, denn ich habe alles erreicht, was ich in meiner Karriere erreichen wollte. Ich wollte den Grand Slam, die Meistertitel in England, Spanien und Italien", sagte er. "Den habe ich, und den zweiten Champions-League-Titel habe ich auch. Und Chelsea hat in meiner Abwesenheit bedeutende Trophäen gewonnen."

Er sei bei Inter Mailand und Real Madrid außerdem reifer geworden. "Ich bin noch derselbe, aber viel erwachsener als früher, ich bin jetzt eher bereit, lange hier zu bleiben", berichtete er. Gleichzeitig Chelsea-Fan und -Trainer zu sein, sei "fantastisch". Nun wolle er das Team verbessern, und das bedeute "nicht in erster Linie, Millionen auszugeben", sondern harte Arbeit.

England | 03.06.2013

Mourinho neuer Teammanager des FC Chelsea

Star-Trainer José Mourinho kehrt zum FC Chelsea zurück. Die Verpflichtung des Portugiesen bestätigte der Europa-League-Sieger aus London am Montagnachmittag.

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London - The Special One is back: José Mourinho kehrt zum FC Chelsea zurück. Die lange erwartete Verpflichtung des portugiesischen Star-Trainers bestätigte der Europa-League-Sieger aus London am Montagnachmittag. Mourinho erhält bei den Blues einen Vierjahresvertrag, erst am kommenden Montag soll er an der Stamford Bridge offiziell vorgestellt werden.

Der 50-Jährige hat die Blues, bei denen auch der deutsche Ex-Nationalspieler Marko Marin spielt, bereits von 2004 bis 2007 trainiert. Damals führte er den Verein dank der millionenschweren Unterstützung des russischen Klub-Besitzers Roman Abramowitsch zu zwei Meistertiteln und einem FA-Cup-Sieg. Der angestrebte Europacup-Triumph aber blieb Chelsea damals verwehrt.

"Ich freue mich sehr, José wieder bei Chelsea willkommen zu heißen. Sein fortgesetzter Erfolg, sein Antrieb und sein Ehrgeiz haben ihn zu unserem herausragenden Kandidaten gemacht", sagte Geschäftsführer Ron Gourlay. "Wir wollen den Verein voranbringen und zu weiteren Erfolgen führen, und José ist unsere erste Wahl. Wir glauben, dass er dafür der richtige Manager ist. Er war und ist eine enorm populäre Person im Klub, jeder hier freut sich, wieder mit ihm zu arbeiten."

In den vergangenen drei Jahren war Mourinho Trainer beim spanischen Rekordmeister Real Madrid. Nach einer Saison ohne Titel wurde die Zusammenarbeit beendet.

Bereits in seinem letzten Interview als Real-Trainer hatte Mourinho mit Vorfreude auf seine neue Aufgabe geblickt. "Ich war in London sehr glücklich und glaube, dass die Leute dort mich lieben. Das Leben ist wunderschön und kurz, man muss sehen, was das Beste für einen ist", sagte er in der spanischen Fußball-Talkshow "Punto Pelota" beim Wirtschaftssender Intereconomia TV.

Spanien | 18.05.2013

18 Verletzte bei Randale nach Pokal-Finale

Bei Ausschreitungen nach dem spanischen Pokalfinale zwischen Real Madrid und dem Stadtrivalen Atlético (1:2 n.V.) sind in der Nacht zum Samstag 18 Personen verletzt worden.

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Madrid - Bei schweren Ausschreitungen nach dem spanischen Fußball-Pokalfinale zwischen Real Madrid und dem Stadtrivalen Atlético (1:2 n.V.) sind in der Nacht zum Samstag 18 Personen verletzt worden. Eine Gruppe junger Fans habe am Neptuns-Brunnen, wo Atlético-Anhänger traditionell Titel feiern, Polizisten mit Steinen und Flaschen attackiert. Das teilte die Polizei von Madrid mit. Elf Personen seien festgenommen worden. Tausende Atlético-Fans hatten sich nach dem Finale im Estadio Bernabéu im Stadtzentrum versammelt, um den Sieg über Real zu feiern.

Italien | 11.05.2013

Juventus bietet Real 22 Millionen für Higuain

Nach dem zweiten Meistertitel in Folge bastelt Italiens Rekordchampion Juventus Turin an der Mannschaft für die kommende Saison.

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Turin - Nach dem zweiten Meistertitel in Folge bastelt Italiens Rekordchampion Juventus Turin an der Mannschaft für die kommende Saison. Ganz oben auf der Liste steht dabei wohl Stürmer Gonzalo Higuain von Real Madrid: 22 Millionen Euro bietet Juve-Sportdirektor Giuseppe Marotta für den Argentinier, berichtet die Gazzetta dello Sport. Real-Boss Florentino Perez will den 25-Jährigen jedoch nicht für weniger als 30 Millionen Euro ziehen lassen.

Allerdings: Auch der englische Topklub FC Arsenal buhlt um Higuain. Marotta will am 20. Mai in Madrid mit Perez persönlich um Higuain verhandeln.

Weitere Spieler auf Marottas Wunschliste sind angeblich Stürmer Stevan Jovetic vom AC Florenz sowie Superstar Zlatan Ibrahimovic von Paris St. Germain, an dem Juve laut italienischen Medien interessiert ist.

Spanien | 08.05.2013

Real vertagt Barcas Meisterfeier, Özil verletzt

Real Madrid hat eine vorzeitige Meisterfeier des FC Barcelona verhindert. In einer vorgezogenen Begegnung des 36. Spieltages besiegte das Team den FC Malaga mit 6:2.

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Madrid - Real Madrid hat in der spanischen Primera Division eine vorzeitige Meisterfeier des Erzrivalen FC Barcelona verhindert. In einer vorgezogenen Begegnung des 36. Spieltages besiegte das Team um die deutschen Nationalspieler Mesut Özil und Sami Khedira den FC Malaga mit 6:2 (4:2) und verkürzte den Rückstand auf Spitzenreiter Barca auf vorerst acht Punkte. Die Katalanen (88 Punkte) können damit erst mit einem Sieg bei Atletico Mardrid am kommenden Sonntag die 22. Meisterschaft perfekt machen. Überschattet wurde Madrids Erfolg allerdings von einer Verletzung Özils, der in der 82. Minute mit Verdacht auf eine Knöchelverletzung vom Feld getragen wurde.

Die Madrilenen, bei denen Khedira nicht im Kader stand, gingen nach dem Treffer von Karim Benzema (45.) mit einer beruhigenden Führung in die Pause. Zuvor hatten Raul Albiol (3.), Superstar Cristiano Ronaldo (26.), der kurz zuvor einen Elfmeter verschoss, sowie Özil (33.) für die Königlichen getroffen. Für Malaga, das nach der Roten Karte für Sergio Sanchez (21.) zunächst nur noch mit zehn Mann auf dem Platz stand, trafen der frühere Münchner Roque Santa Cruz und Abwehrspieler Antunes.

Im zweiten Durchgang erhöhte der Kroate Luka Modric (63.), ehe der eingewechselte Angel di Maria zum Endstand traf (90.). Zuvor hatte Malaga durch die Gelb-Rote Karte des frühren Bayern-Profis Martin Demichelis einen weiteren Spieler verloren.

Atletico Mardrid, das am 17. Mai im spanischen Pokalfinale auf den Lokalrivalen Real trifft, sicherte sich durch ein 3:1 (0:0) bei Celta Vigo Rang drei, der die direkte Qualifikation zur Champions League garantiert.

Spanien | 07.05.2013

Nach Pepe-Kritik: Mourinho schlägt verbal zurück

Real Madrids Star-Trainer José Mourinho hat im Streit mit seinem Abwehrspieler Pepe verbal zurückgeschlagen. "Sein Problem hat einen Namen: Raphael Varane."

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Madrid - Real Madrids Star-Trainer José Mourinho hat im Streit mit seinem Abwehrspieler Pepe verbal zurückgeschlagen. "Sein Problem hat einen Namen: Raphael Varane." Der 31-jährige Pepe fand sich zuletzt häufig nur auf der Bank wieder, für ihn spielte der junge Franzose Varane. "Es ist für einen Mann mit seiner Erfahrung nicht einfach von einem jungen Spieler verdrängt zu werden. Pepes Leben hat sich verändert."

Zuvor hatte Pepe deutliche Kritik an seinem Coach geübt: "Die Aussagen des Trainers waren nicht die besten. Wir müssen mehr Respekt vor Iker als Institution haben. Er soll wissen, dass wir Spieler hinter ihm stehen", hatte der Verteidiger in einem TV-Interview nach dem Sieg gegen Real Valladolid am vergangenen Samstag gesagt und Partei für Real-Keeper Iker Casillas ergriffen. Casillas ist seit seiner Genesung von einem Handbruch nicht mehr eingesetzt worden. Diese Entscheidung bestätigte Mourinho am Dienstag ebenfalls erneut: "Ich mag Diego Lopez als Torhüter lieber als Casillas."

Spanien | 05.05.2013

Real verschiebt Barcas Meisterfeier

Nach dem Aus in der Champions League haben sich Mesut Özil und Sami Khedira mit Real Madrid in der Primera División beim 4:3 (2:2) gegen Real Valladolid schadlos gehalten.

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Madrid - Vier Tage nach dem Aus in der Champions League gegen Borussia Dortmund haben sich Mesut Özil und Sami Khedira mit Spaniens Fußball-Meister Real Madrid zumindest in der Primera División schadlos gehalten. Im Heimspiel gegen Real Valladolid setzte sich der Rekordchampion am fünftletzten Spieltag mit einiger Mühe 4:3 (2:2) durch und verhinderte damit den vorzeitigen Titelgewinn des Rivalen FC Barcelona.

Auch der Tabellenführer musste nach dem Aus gegen Bayern München in der Königsklasse härter als erwartet für den 4:2 (1:2)-Pflichtsieg gegen Betis Sevilla kämpfen. David Villa (56.) und der eingewechselte Weltfußballer Lionel Messi (60./71.) mit seinen Saisontoren 45 und 46 drehten die Partie erst nach der Pause. Zuvor hatten Dorlan Pabon (2.) und Ruben Perez (43.) die Gäste zweimal in Führung geschossen, Alexis Sanchez (9.) zwischenzeitlich ausgeglichen. Vier Spieltage vor Saisonende ist Barca der Titel kaum mehr zu nehmen, das Team von Trainer Tito Vilanova hat elf Punkte Vorsprung auf Real.

Die Königlichen, bei denen Khedira in der Startelf stand und Özil in der 68. Minute eingewechselt wurde, gerieten zunächst durch Óscar (7.) in Rückstand, drehten dann aber durch Ángel di María (21.) und Cristiano Ronaldo (31.) die Partie. Valladolid mit dem Ex-Berliner Patrick Ebert in der Anfangsformation kam durch Javi Guerra (34.) noch einmal zum Ausgleich, doch nach der Pause brachten Kaká (49.) und Superstar Ronaldo mit seinem 34. Saisontor (71.) auf die Siegerstraße. Lluis Sastre (87.) verkürzte noch einmal.

Star-Trainer Jose Mourinho gerät indes bei Real nach dem Halbfinal-Aus in der Champions League gegen den BVB auch mannschaftsintern immer stärker in die Kritik. Abwehrspieler Pepe forderte in der schon seit Wochen schwelenden Kontroverse um die Verbannung von Real-Ikone und Nationaltorhüter Iker Casillas den Coach öffentlich zu einem respektvolleren Umgang mit dem Keeper auf. "Die Aussagen des Trainers waren nicht die besten. Wir müssen mehr Respekt vor Iker als Institution haben. Er soll wissen, dass wir Spieler hinter ihm stehen", sagte Pepe in einem TV-Interview nach dem 4:3 gegen Valladolid.

Casillas, Schlussmann der spanischen Welt- und Europameister-Elf, war von Mourinho vor einigen Wochen zur Nummer zwei degradiert und durch Diego Lopez ersetzt worden. Mourinho soll angeblich vor einer Rückkehr zum englischen Spitzenklub FC Chelsea stehen.

Nach dem K.o. in der europäischen Königsklasse gegen Dortmund hatte der Portugiese seinen vorzeitigen Abschied aus Madrid angedeutet und die Kritik auch an seinen Personalentscheidungen als Grundlage seiner Überlegungen bezeichnet.

Real verkürzte den Rückstand auf Spitzenreiter Barcelona zumindest für eine Nacht auf acht Punkte. Barca konnte am Sonntagabend gegen Betis Sevilla wieder auf elf Zähler davonziehen, den Gewinn der Meisterschaft aber noch nicht perfekt machen.

Spanien | 03.04.2013

Madrid droht drastische Bestrafung durch EU

Nach einem Bericht der britischen Zeitung Independent droht Spaniens Rekordmeister Real Madrid wegen verbotener staatlicher Hilfe eine Bestrafung der EU-Wettbewerbskommission.

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Madrid - Dem spanischen Rekordmeister Real Madrid droht wegen verbotener staatlicher Hilfe eine drastische Bestrafung der Europäischen Union. Einen entsprechenden Bericht der britischen Zeitung Independent bestätigte die zuständige EU-Wettbewerbskommission.

Real steht unter Verdacht, bei einem Immobilienkauf 1996 einen Preis deutlich unter dem eigentlichen Wert gezahlt zu haben. Für das staatliche Grundstück in der Nähe des Bernabeu-Stadions hatte Madrid vor 17 Jahren umgerechnet 421.000 Euro investiert, der aktuelle Wert liegt bei 22,7 Millionen Euro. Die Statuten der Europäischen Fußball-Union (UEFA) untersagen jegliche Form von staatlicher Hilfe für Klubs. Die Verantwortlichen von Real bestreiten jede Art von Bevorzugung.

Anfang März waren bereits fünf niederländische Städte und die dort ansässigen Fußball-Profiklubs wegen ihrer Geschäfte mit den Stadien vor Ort ins Visier der Wettbewerbskommission geraten. Die Klubs hatten wegen finanzieller Engpässe ihre Stadien an die jeweiligen Gemeinden verkauft und zurückgeleast.

Die EU-Wettbewerbskommission ist zuständig für kommerziellen Wettbewerb, Unternehmensfusionen und Anti-Kartell-Gesetzgebung. In der Vergangenheit verhängte die Kommission wegen verschiedener Vergehen bereits drastische Strafen gegen weltweit operierende Unternehmen, beispielsweise ein Bußgeld von 1,7 Milliarden Euro gegen Microsoft.

FIFA | 19.03.2013

Mourinho: Unregelmäßigkeiten bei Welttrainer-Wahl

José Mourinho ist erneut auf Konfrontationskurs zur FIFA gegangen. Der Portugiese warf dem Fußball-Weltverband Unregelmäßigkeiten bei der Wahl zum Welttrainer des Jahres 2012 vor.

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Lissabon - Star-Trainer José Mourinho von Real Madrid ist erneut auf Konfrontationskurs zur FIFA gegangen. Der Portugiese warf dem Fußball-Weltverband Unregelmäßigkeiten bei der Wahl zum Welttrainer des Jahres 2012 vor. "Zwei oder drei Leute haben mich angerufen und mir gesagt, dass sie für mich gestimmt hätten. Ihre Stimme wurde aber jemand anderem zugeschrieben", sagte der 50-Jährige dem portugiesischen Fernsehsender RTP in einem am Dienstag ausgestrahlten Interview.

Deshalb sei er im Januar der FIFA-Gala in Zürich ferngeblieben. "Ob es mir leid tut, dass ich nicht bei der Gala war? Nein, es war die richtige Entscheidung", sagte Mourinho. Die FIFA wies den Vorwurf zurück. "Wir bestätigen, dass die auf FIFA.com veröffentlichte Stimmliste korrekt ist", hieß es in einem knappen Statement.

Mourinho gehörte zu den drei Kandidaten für die Trophäe des Welttrainers des Jahres. Er hatte seine Teilnahme an der Gala ursprünglich mit der Begründung abgesagt, dass er sich auf ein Pokalspiel gegen Celta Vigo vorbereiten müsse. Hinter dem spanischen Nationaltrainer Vicente del Bosque wurde der Portugiese auf Platz zwei gewählt. Dritter der frühere Barcelona-Coach Josep Guardiola.

Die Abstimmung wurde weltweit unter Journalisten sowie den Spielführern und Trainern der Nationalmannschaften durchgeführt.

Spanien | 19.03.2013

Spanische Profi-Klubs verringern Schuldenberg

Die spanischen Profi-Fußballklubs haben ihren enormen Schuldenberg reduziert.

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Madrid - Die spanischen Profi-Fußballklubs haben ihren enormen Schuldenberg zumindest reduziert. Betrugen die Gesamtschulden Anfang 2012 noch rund 752 Millionen Euro, waren es ein Jahr später nur noch 690 Millionen. 535 Millionen davon entfielen auf die Teams der Primera División. Das teilte das spanische Finanzministerium mit.

Grund für den Abbau von rund acht Prozent sei vor allem die Vereinbarung, die im April 2012 zwischen der spanischen Fußballliga LFP, dem Sportministerium und der zuständigen Sportbehörde CSD getroffen wurde. Demnach müssen die Vereine verbindliche Budgets für die jeweils folgende Saison vorlegen. Die Regeln sollen es zudem ermöglichen, Obergrenzen für das Kaderbudget durchzusetzen.

Zudem müssen die Teams ab der Saison 2014/2015 35 Prozent ihrer Einnahmen aus TV-Übertragungsrechten als Sicherheit hinterlegen.

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