SID-IMAGES/AFP/DANI POZO

Italien | 11.05.2013

Juventus bietet Real 22 Millionen für Higuain

Nach dem zweiten Meistertitel in Folge bastelt Italiens Rekordchampion Juventus Turin an der Mannschaft für die kommende Saison.

Text: SID Bild: SID-IMAGES/AFP/DANI POZO

Turin - Nach dem zweiten Meistertitel in Folge bastelt Italiens Rekordchampion Juventus Turin an der Mannschaft für die kommende Saison. Ganz oben auf der Liste steht dabei wohl Stürmer Gonzalo Higuain von Real Madrid: 22 Millionen Euro bietet Juve-Sportdirektor Giuseppe Marotta für den Argentinier, berichtet die Gazzetta dello Sport. Real-Boss Florentino Perez will den 25-Jährigen jedoch nicht für weniger als 30 Millionen Euro ziehen lassen.

Allerdings: Auch der englische Topklub FC Arsenal buhlt um Higuain. Marotta will am 20. Mai in Madrid mit Perez persönlich um Higuain verhandeln.

Weitere Spieler auf Marottas Wunschliste sind angeblich Stürmer Stevan Jovetic vom AC Florenz sowie Superstar Zlatan Ibrahimovic von Paris St. Germain, an dem Juve laut italienischen Medien interessiert ist.

Spanien | 08.05.2013

Real vertagt Barcas Meisterfeier, Özil verletzt

Real Madrid hat eine vorzeitige Meisterfeier des FC Barcelona verhindert. In einer vorgezogenen Begegnung des 36. Spieltages besiegte das Team den FC Malaga mit 6:2.

Text: SID Bild: SID-IMAGES/AFP/DANI POZO

Madrid - Real Madrid hat in der spanischen Primera Division eine vorzeitige Meisterfeier des Erzrivalen FC Barcelona verhindert. In einer vorgezogenen Begegnung des 36. Spieltages besiegte das Team um die deutschen Nationalspieler Mesut Özil und Sami Khedira den FC Malaga mit 6:2 (4:2) und verkürzte den Rückstand auf Spitzenreiter Barca auf vorerst acht Punkte. Die Katalanen (88 Punkte) können damit erst mit einem Sieg bei Atletico Mardrid am kommenden Sonntag die 22. Meisterschaft perfekt machen. Überschattet wurde Madrids Erfolg allerdings von einer Verletzung Özils, der in der 82. Minute mit Verdacht auf eine Knöchelverletzung vom Feld getragen wurde.

Die Madrilenen, bei denen Khedira nicht im Kader stand, gingen nach dem Treffer von Karim Benzema (45.) mit einer beruhigenden Führung in die Pause. Zuvor hatten Raul Albiol (3.), Superstar Cristiano Ronaldo (26.), der kurz zuvor einen Elfmeter verschoss, sowie Özil (33.) für die Königlichen getroffen. Für Malaga, das nach der Roten Karte für Sergio Sanchez (21.) zunächst nur noch mit zehn Mann auf dem Platz stand, trafen der frühere Münchner Roque Santa Cruz und Abwehrspieler Antunes.

Im zweiten Durchgang erhöhte der Kroate Luka Modric (63.), ehe der eingewechselte Angel di Maria zum Endstand traf (90.). Zuvor hatte Malaga durch die Gelb-Rote Karte des frühren Bayern-Profis Martin Demichelis einen weiteren Spieler verloren.

Atletico Mardrid, das am 17. Mai im spanischen Pokalfinale auf den Lokalrivalen Real trifft, sicherte sich durch ein 3:1 (0:0) bei Celta Vigo Rang drei, der die direkte Qualifikation zur Champions League garantiert.

Spanien | 07.05.2013

Nach Pepe-Kritik: Mourinho schlägt verbal zurück

Real Madrids Star-Trainer José Mourinho hat im Streit mit seinem Abwehrspieler Pepe verbal zurückgeschlagen. "Sein Problem hat einen Namen: Raphael Varane."

Text: SID Bild: SID-IMAGES/AFP/DANI POZO

Madrid - Real Madrids Star-Trainer José Mourinho hat im Streit mit seinem Abwehrspieler Pepe verbal zurückgeschlagen. "Sein Problem hat einen Namen: Raphael Varane." Der 31-jährige Pepe fand sich zuletzt häufig nur auf der Bank wieder, für ihn spielte der junge Franzose Varane. "Es ist für einen Mann mit seiner Erfahrung nicht einfach von einem jungen Spieler verdrängt zu werden. Pepes Leben hat sich verändert."

Zuvor hatte Pepe deutliche Kritik an seinem Coach geübt: "Die Aussagen des Trainers waren nicht die besten. Wir müssen mehr Respekt vor Iker als Institution haben. Er soll wissen, dass wir Spieler hinter ihm stehen", hatte der Verteidiger in einem TV-Interview nach dem Sieg gegen Real Valladolid am vergangenen Samstag gesagt und Partei für Real-Keeper Iker Casillas ergriffen. Casillas ist seit seiner Genesung von einem Handbruch nicht mehr eingesetzt worden. Diese Entscheidung bestätigte Mourinho am Dienstag ebenfalls erneut: "Ich mag Diego Lopez als Torhüter lieber als Casillas."

Spanien | 05.05.2013

Real verschiebt Barcas Meisterfeier

Nach dem Aus in der Champions League haben sich Mesut Özil und Sami Khedira mit Real Madrid in der Primera División beim 4:3 (2:2) gegen Real Valladolid schadlos gehalten.

Text: SID Bild: SID-IMAGES/AFP/DANI POZO

Madrid - Vier Tage nach dem Aus in der Champions League gegen Borussia Dortmund haben sich Mesut Özil und Sami Khedira mit Spaniens Fußball-Meister Real Madrid zumindest in der Primera División schadlos gehalten. Im Heimspiel gegen Real Valladolid setzte sich der Rekordchampion am fünftletzten Spieltag mit einiger Mühe 4:3 (2:2) durch und verhinderte damit den vorzeitigen Titelgewinn des Rivalen FC Barcelona.

Auch der Tabellenführer musste nach dem Aus gegen Bayern München in der Königsklasse härter als erwartet für den 4:2 (1:2)-Pflichtsieg gegen Betis Sevilla kämpfen. David Villa (56.) und der eingewechselte Weltfußballer Lionel Messi (60./71.) mit seinen Saisontoren 45 und 46 drehten die Partie erst nach der Pause. Zuvor hatten Dorlan Pabon (2.) und Ruben Perez (43.) die Gäste zweimal in Führung geschossen, Alexis Sanchez (9.) zwischenzeitlich ausgeglichen. Vier Spieltage vor Saisonende ist Barca der Titel kaum mehr zu nehmen, das Team von Trainer Tito Vilanova hat elf Punkte Vorsprung auf Real.

Die Königlichen, bei denen Khedira in der Startelf stand und Özil in der 68. Minute eingewechselt wurde, gerieten zunächst durch Óscar (7.) in Rückstand, drehten dann aber durch Ángel di María (21.) und Cristiano Ronaldo (31.) die Partie. Valladolid mit dem Ex-Berliner Patrick Ebert in der Anfangsformation kam durch Javi Guerra (34.) noch einmal zum Ausgleich, doch nach der Pause brachten Kaká (49.) und Superstar Ronaldo mit seinem 34. Saisontor (71.) auf die Siegerstraße. Lluis Sastre (87.) verkürzte noch einmal.

Star-Trainer Jose Mourinho gerät indes bei Real nach dem Halbfinal-Aus in der Champions League gegen den BVB auch mannschaftsintern immer stärker in die Kritik. Abwehrspieler Pepe forderte in der schon seit Wochen schwelenden Kontroverse um die Verbannung von Real-Ikone und Nationaltorhüter Iker Casillas den Coach öffentlich zu einem respektvolleren Umgang mit dem Keeper auf. "Die Aussagen des Trainers waren nicht die besten. Wir müssen mehr Respekt vor Iker als Institution haben. Er soll wissen, dass wir Spieler hinter ihm stehen", sagte Pepe in einem TV-Interview nach dem 4:3 gegen Valladolid.

Casillas, Schlussmann der spanischen Welt- und Europameister-Elf, war von Mourinho vor einigen Wochen zur Nummer zwei degradiert und durch Diego Lopez ersetzt worden. Mourinho soll angeblich vor einer Rückkehr zum englischen Spitzenklub FC Chelsea stehen.

Nach dem K.o. in der europäischen Königsklasse gegen Dortmund hatte der Portugiese seinen vorzeitigen Abschied aus Madrid angedeutet und die Kritik auch an seinen Personalentscheidungen als Grundlage seiner Überlegungen bezeichnet.

Real verkürzte den Rückstand auf Spitzenreiter Barcelona zumindest für eine Nacht auf acht Punkte. Barca konnte am Sonntagabend gegen Betis Sevilla wieder auf elf Zähler davonziehen, den Gewinn der Meisterschaft aber noch nicht perfekt machen.

Spanien | 03.04.2013

Madrid droht drastische Bestrafung durch EU

Nach einem Bericht der britischen Zeitung Independent droht Spaniens Rekordmeister Real Madrid wegen verbotener staatlicher Hilfe eine Bestrafung der EU-Wettbewerbskommission.

Text: SID Bild: SID-IMAGES/AFP/DANI POZO

Madrid - Dem spanischen Rekordmeister Real Madrid droht wegen verbotener staatlicher Hilfe eine drastische Bestrafung der Europäischen Union. Einen entsprechenden Bericht der britischen Zeitung Independent bestätigte die zuständige EU-Wettbewerbskommission.

Real steht unter Verdacht, bei einem Immobilienkauf 1996 einen Preis deutlich unter dem eigentlichen Wert gezahlt zu haben. Für das staatliche Grundstück in der Nähe des Bernabeu-Stadions hatte Madrid vor 17 Jahren umgerechnet 421.000 Euro investiert, der aktuelle Wert liegt bei 22,7 Millionen Euro. Die Statuten der Europäischen Fußball-Union (UEFA) untersagen jegliche Form von staatlicher Hilfe für Klubs. Die Verantwortlichen von Real bestreiten jede Art von Bevorzugung.

Anfang März waren bereits fünf niederländische Städte und die dort ansässigen Fußball-Profiklubs wegen ihrer Geschäfte mit den Stadien vor Ort ins Visier der Wettbewerbskommission geraten. Die Klubs hatten wegen finanzieller Engpässe ihre Stadien an die jeweiligen Gemeinden verkauft und zurückgeleast.

Die EU-Wettbewerbskommission ist zuständig für kommerziellen Wettbewerb, Unternehmensfusionen und Anti-Kartell-Gesetzgebung. In der Vergangenheit verhängte die Kommission wegen verschiedener Vergehen bereits drastische Strafen gegen weltweit operierende Unternehmen, beispielsweise ein Bußgeld von 1,7 Milliarden Euro gegen Microsoft.

FIFA | 19.03.2013

Mourinho: Unregelmäßigkeiten bei Welttrainer-Wahl

José Mourinho ist erneut auf Konfrontationskurs zur FIFA gegangen. Der Portugiese warf dem Fußball-Weltverband Unregelmäßigkeiten bei der Wahl zum Welttrainer des Jahres 2012 vor.

Text: SID Bild: SID-IMAGES/AFP/DANI POZO

Lissabon - Star-Trainer José Mourinho von Real Madrid ist erneut auf Konfrontationskurs zur FIFA gegangen. Der Portugiese warf dem Fußball-Weltverband Unregelmäßigkeiten bei der Wahl zum Welttrainer des Jahres 2012 vor. "Zwei oder drei Leute haben mich angerufen und mir gesagt, dass sie für mich gestimmt hätten. Ihre Stimme wurde aber jemand anderem zugeschrieben", sagte der 50-Jährige dem portugiesischen Fernsehsender RTP in einem am Dienstag ausgestrahlten Interview.

Deshalb sei er im Januar der FIFA-Gala in Zürich ferngeblieben. "Ob es mir leid tut, dass ich nicht bei der Gala war? Nein, es war die richtige Entscheidung", sagte Mourinho. Die FIFA wies den Vorwurf zurück. "Wir bestätigen, dass die auf FIFA.com veröffentlichte Stimmliste korrekt ist", hieß es in einem knappen Statement.

Mourinho gehörte zu den drei Kandidaten für die Trophäe des Welttrainers des Jahres. Er hatte seine Teilnahme an der Gala ursprünglich mit der Begründung abgesagt, dass er sich auf ein Pokalspiel gegen Celta Vigo vorbereiten müsse. Hinter dem spanischen Nationaltrainer Vicente del Bosque wurde der Portugiese auf Platz zwei gewählt. Dritter der frühere Barcelona-Coach Josep Guardiola.

Die Abstimmung wurde weltweit unter Journalisten sowie den Spielführern und Trainern der Nationalmannschaften durchgeführt.

Spanien | 19.03.2013

Spanische Profi-Klubs verringern Schuldenberg

Die spanischen Profi-Fußballklubs haben ihren enormen Schuldenberg reduziert.

Text: SID Bild: SID-IMAGES/AFP/DANI POZO

Madrid - Die spanischen Profi-Fußballklubs haben ihren enormen Schuldenberg zumindest reduziert. Betrugen die Gesamtschulden Anfang 2012 noch rund 752 Millionen Euro, waren es ein Jahr später nur noch 690 Millionen. 535 Millionen davon entfielen auf die Teams der Primera División. Das teilte das spanische Finanzministerium mit.

Grund für den Abbau von rund acht Prozent sei vor allem die Vereinbarung, die im April 2012 zwischen der spanischen Fußballliga LFP, dem Sportministerium und der zuständigen Sportbehörde CSD getroffen wurde. Demnach müssen die Vereine verbindliche Budgets für die jeweils folgende Saison vorlegen. Die Regeln sollen es zudem ermöglichen, Obergrenzen für das Kaderbudget durchzusetzen.

Zudem müssen die Teams ab der Saison 2014/2015 35 Prozent ihrer Einnahmen aus TV-Übertragungsrechten als Sicherheit hinterlegen.

Spanien | 18.03.2013

Madrid gewinnt nach Rückstand - Barca legt nach

Real Madrid hat nach einer deutlichen Leistungssteigerung den zweiten Tabellenplatz gesichert. Gegen den RCD Mallorca gewann der spanische Rekordmeister mit 5:2 (1:2).

Text: SID Bild: SID-IMAGES/AFP/DANI POZO

Madrid - Real Madrid hat nach einer deutlichen Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit den zweiten Tabellenplatz in der Primera División gesichert. Gegen den RCD Mallorca gewann der spanische Rekordmeister im heimischen Estadio Santiago Bernabeu mit 5:2 (1:2). Der Rückstand auf den FC Barcelona beträgt allerdings weiter 13 Punkte. Das Team um Weltfußballer Lionel Messi, der im 18. Ligaspiel in Serie traf und seine Saisontore 41 und 42 erzielte, gewann gegen Rayo Vallecano 3:1 (2:0).

Madrid schonte zunächst den deutschen Nationalspieler Mesut Özil. Der Regisseur kam erst zur zweiten Halbzeit in die Partie und bereitete das 4:2 mustergültig vor. Sami Khedira blieb dagegen 90 Minuten auf der Bank.

Nach dem siebten Sieg in Folge liegt Real Madrid weiterhin einen Punkt vor Lokalrivale Atlético, der sich bei CA Osasuna 2:0 (1:0) durchsetzte. Mallorca bleibt durch die Niederlage auf Abstiegsplatz 18. Für Madrid trafen Gonzalo Higuain (15./57.), Cristiano Ronaldo (52.), Luka Modric (54.) und Karim Benzema (90.+1). Der portugiesische Star Ronaldo erhöhte sein Saisontrefferkonto in La Liga auf 27 Tore. Emilio Nsue (6.) und Alejandro Alfaro (21.) hatten Mallorca im ersten Durchgang zweimal in Führung gebracht.

Fünf Tage nach dem Einzug ins Viertelfinale der Champions League hatte Barcelona keine Probleme mit Rayo Vallecano und machte einen weiteren Schritt zur Meisterschaft. Das 1:0 durch den spanischen Nationalspieler David Villa hatte Messi aufgelegt (25.), ehe der Argentinier seine Bestmarke ausbaute (40./57.). Raúl Tamudo gelang der Ehrentreffer (70.).

Borussia Dortmunds Champions-League-Gegner FC Málaga schwächelt dagegen weiter. Vier Tage nach dem Einzug ins Viertelfinale der Königsklasse verlor das Team von Trainer Manuel Pellegrini am Sonntag gegen Espanyol Barcelona 0:2 (0:0). Durch das vierte Ligaspiel in Serie ohne Sieg verpasste Málaga die Rückkehr auf den vierten Platz, der in Spanien in die Champions-League-Qualifikation führt. Die Tore für Espanyol erzielten Diego Colotto (49.) und Sergio García (66.).

Für Málaga ist ein Europapokalplatz enorm wichtig, damit der Klub seine Sperre absitzen kann. Die Europäische Fußball-Union (UEFA) hatte Málaga wegen Verstößen gegen das Financial Fairplay für die erste Spielzeit ausgeschlossen, in der sich der Verein für den Europacup qualifiziert.

Vierter ist Real Sociedad San Sebastian nach dem 4:1 (3:0) gegen Real Valladolid. Außerdem gewann der FC Getafe mit 1:0 (1:0) gegen Athletic Bilbao. Bereits am Freitag war Deportivo La Coruna im Abstiegsduell mit Celta Vigo ein 3:1 (1:0) gelungen.

Spanien | 15.03.2013

Barca-Einspruch gegen Valdes-Sperre abgelehnt

Renommierklub FC Barcelona muss vorerst auf Stammtorhüter Victor Valdes verzichten. Der nationale Verband RFEF lehnte einen Einspruch gegen die Vier-Spiele-Sperre ab.

Text: SID Bild: SID-IMAGES/AFP/DANI POZO

Madrid - Der spanische Fußball-Renommierklub FC Barcelona muss vorerst auf Stammtorhüter Victor Valdes verzichten. Der nationale Verband RFEF lehnte am Freitag einen Einspruch der Katalanen gegen die Vier-Spiele-Sperre des Schlussmanns in der Primera Division ab. Damit wird Valdes, der bereits eine Begegnung ausgesetzt hat, seinem Team erst in Viertelfinal-Hinspiel der Champions League bei Paris St. Germain (2. April) wieder zur Verfügung stehen. In der Liga ist der 31-Jährige erst im Auswärtsspiel bei Real Saragossa (13. April) wieder spielberechtigt.

Valdes war im Duell mit Barcelonas Erzrivalen Real Madrid am 2. März (1:2) in der Schlussphase wegen heftiger Proteste gegen die Verweigerung eines Strafstoßes für sein Team vom Platz gestellt worden. Laut Schiedsrichter-Bericht attackierte der Schlussmann den Referee auch noch nach Spielende im Kabinentunnel.

Spanien | 02.03.2013

Real gewinnt Clásico mit einer B-Elf

Der spanische Fußball-Rekordmeister hat sich im 166. Aufeinandertreffen in der Primera División mit dem FC Barcelona verdient 2:1 (1:1) durchgesetzt.

Text: SID Bild: SID-IMAGES/AFP/DANI POZO

Madrid - Selbst mit einer B-Elf hat Real Madrid auch den zweiten Clásico innerhalb von fünf Tagen gewonnen. Der spanische Fußball-Rekordmeister setzte sich im 166. Aufeinandertreffen in der Primera División mit dem FC Barcelona verdient 2:1 (1:1) durch und feierte nach dem 3:1 im Pokal-Halbfinale am Dienstag einen weiteren Prestige-Erfolg. Trotz der Pleite liegt Barca noch immer 13 Punkte vor dem Erzrivalen.

Karim Benzema hatte Real, das anfangs ohne seine Stammspieler Cristiano Ronaldo, Mesut Özil, Sami Khedira und Angel di María angetreten war, in Führung geschossen (6.). Weltfußballer Lionel Messi glich mit seinem 18. Clásico-Tor aus (18.), der Argentinier zog damit in der ewigen Torschützenliste im Duell der spanischen Ausnahme-Teams mit Real-Legende Alfredo di Stéfano gleich. Den Siegtreffer der Königlichen erzielte Sergio Ramos (82.).

Trainer José Mourinho hatte seine Elf durcheinandergewürfelt, um seinen Stars vor dem Achtelfinal-Rückspiel gegen Manchester United (Hinspiel 1:1) am Dienstag (20.45/Sky) eine Pause zu gönnen. Barcelona musste dagegen nur auf Welt- und Europameister Xavi verzichten. Der Regisseur droht mit einem Muskelfaserriss auch in der Königsklasse gegen den AC Mailand am 12. März auszufallen. Das Hinspiel hatte Barca überraschend 0:2 verloren.

Madrid begann kompakt und setzte wie gewohnt gegen Barcelona auf Konter. Mit dieser Taktik hatte sich Real vor fünf Tagen im Pokal durchgesetzt und war ins Finale gegen den Lokalrivalen Atlético eingezogen. Benzemas Führungstreffer spielte Real in die Karten, bis Messi Ramos im direkten Duell aussteigen ließ und das 1:1 erzielte.

Es war bereits das 39. Saisontor des Argentiniers, der mittlerweile in den letzten 16 Ligaspielen in Folge getroffen hat. Damit baute Messi auch seinen Vorsprung im ewigen Wettschießen mit Ronaldo aus. Der Real-Superstar kam in der 57. Minute gemeinsam mit Khedira ins Spiel, verpasste bei drei Freistoß-Gelegenheiten allerdings sein 25. Saisontor (65./88./90+2).

Der 225. offizielle Clásico blieb spielerisch lange Zeit hinter den vergangenen Duellen zurück, auch die Brisanz fehlte. In der letzten Minute der Nachspielzeit forderte Barca allerdings vehement einen Elfmeter, nachdem Ramos Adriano gefoult hatte. In der Rudelbildung nach dem Schlusspfiff sah Barca-Keeper Victor Valdes die Gelb-Rote Karte.

Facebook, Twitter und Google+

Freund von 11FREUNDE werden