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WM | 01.09.2012

Stürmer Carroll für WM-Qualifikation fraglich

Die englische Nationalmannschaft muss in den beiden WM-Qualifikationsspielen in Moldawien und gegen die Ukraine wahrscheinlich auf Mittelstürmer Andy Carroll verzichten.

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London - Die englische Fußball-Nationalmannschaft muss in den beiden WM-Qualifikationsspielen am 7. September in Moldawien und vier Tage später gegen die Ukraine wahrscheinlich auf Mittelstürmer Andy Carroll verzichten. Die Leihgabe des FC Liverpool musste bei seinem Debüt für Premier-League-Rückkehrer West Ham United gegen den FC Fulham (3:0) in der 68. Minute ausgewechselt werden und zog sich laut Hammers-Teammanager Sam Allardyce eine Oberschenkelverletzung zu.

Champions League | 20.08.2012

Portugiese Proença pfeift Gladbacher Hinspiel

Der portugiesische Schiedsrichter Pedro Proença leitet am Dienstag (20.45 Uhr) das Play-off-Hinspiel in der Champions League zwischen Borussia Mönchengladbach und Dynamo Kiew.

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Mönchengladbach - Der portugiesische Schiedsrichter Pedro Proença leitet am Dienstag (20.45 Uhr/ZDF und Sky) das Play-off-Hinspiel in der Champions League zwischen Borussia Mönchengladbach und Dynamo Kiew. Das teilte die Europäische Fußball-Union (UEFA) am Montag mit. Proença hatte in diesem Jahr bereits das EM-Finale zwischen Spanien und Italien (4:0) sowie das Champions-League-Endspiel zwischen Bayern München und dem FC Chelsea (3:4 i.E.) gepfiffen.

England | 30.07.2012

Fußball: 40-Millionen-Mann Carroll zu West Ham

Vor eineinhalb Jahren war Andy Carroll dem FC Liverpool noch 40 Millionen Euro wert, nun soll der englische Nationalspieler für 2,5 Millionen Euro zu West Ham United wechseln.

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London - Vor eineinhalb Jahren war Andy Carroll dem FC Liverpool noch 40 Millionen Euro wert, nun soll der englische Fußball-Nationalspieler für 2,5 Millionen Euro zu West Ham United wechseln. Die Reds und der Premier-League-Aufsteiger haben sich am Montag über ein Leihgeschäft mit Carroll für ein Jahr geeinigt.

Die Hammers besitzen eine Option, den Stürmer für weitere 22 Millionen Euro fest an sich zu binden, sollten sie in der Liga bleiben. Das Problem ist nur: Carroll (23) will gar nicht in den Londoner Osten wechseln. Der Angreifer hat für Liverpool in 56 Spielen lediglich elf Tore erzielt, bei der EURO in Polen und der Ukraine erzielte er einen Treffer für die Three Lions.

International | 30.07.2012

Schwede Elm von Alkmaar zu ZSKA Moskau

Der dreimalige russische Fußballmeister ZSKA Moskau hat den schwedischen Nationalspieler Rasmus Elm vom AZ Alkmaar aus der niederländischen Ehrendivision verpflichtet.

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Moskau - Der dreimalige russische Fußballmeister ZSKA Moskau hat den schwedischen Nationalspieler Rasmus Elm vom AZ Alkmaar aus der niederländischen Ehrendivision verpflichtet. Der 24 Jahre alte Mittelfeldspieler, an dem auch Bundesligist Hamburger SV interessiert gewesen sein soll, erhielt einen Dreijahresvertrag. Elm bestritt für die Tre Kronor bislang 25 Länderspiele (ein Tor). In Pontus Wernbloom hatte ZSKA vor Jahresfrist einen weiteren Schweden von Alkmaar unter Vertrag genommen.

2.Bundesliga | 06.07.2012

FSV Frankfurt leiht Niederländer Verhoek aus

Fußball-Zweitligist FSV Frankfurt hat für die anstehende Saison den Niederländer John Verhoek vom französischen Erstligisten Stade Rennes ausgeliehen.

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Frankfurt/Main - Fußball-Zweitligist FSV Frankfurt hat für die anstehende Saison den Niederländer John Verhoek vom französischen Erstligisten Stade Rennes ausgeliehen. Der 23 Jahre alte Stürmer spielte in der vergangenen Runde auf Leihbasis für den niederländischen Klub ADO Den Haag, für den er in 23 Spielen fünf Tore erzielte. Der 1,90 Meter große und 85 Kilogramm schwere Verhoek wird beim FSV das Trikot mit der Nummer elf erhalten.

EM | 30.06.2012

Proença pfeift EM-Endspiel

Der portugiesische Schiedsrichter Pedro Proença leitet am Sonntag (20.45 Uhr/ZDF) das Finale der Fußball-EM zwischen Italien und Titelverteidiger Spanien in Kiew.

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Warschau - Zweites Endspiel in nur zwei Monaten: Der portugiesische Schiedsrichter Pedro Proença leitet am Sonntag (20.45 Uhr/ZDF) das Finale der Fußball-EM zwischen Italien und Titelverteidiger Spanien in Kiew. Nur fünf Wochen nach seinem Einsatz im Champions-League-Endspiel zwischen dem FC Chelsea und Bayern München (4:3 i.E.) erhielt der 41-Jährige den endgültigen Ritterschlag von der Europäischen Fußball-Union (UEFA).

Proença ist der erste Portugiese, der das Endspiel einer EM leiten wird. Für den Finanzdirektor aus Lissabon ist es der vierte Einsatz bei der EM 2012, auch die beiden Finalisten hat er bereits gepfiffen: Das Viertelfinale zwischen Italien und England (4:2 i.E.) sowie das Gruppenspiel Spanien gegen Irland (4:0) standen unter seiner Leitung, zudem war er in der Vorrunde für die Begegnung zwischen Schweden und Frankreich (2:0) verantwortlich und überzeugte mit nahezu fehlerfreien Leistungen.

Bei Spaniens Sieg gegen Irland hatte Proença auf kuriose Art und Weise für Aufmerksamkeit gesorgt. Während der Begegnung schubste der Schiedsrichter ohne Absicht den irischen Nationalspieler Keith Andrews um, der daraufhin das Gleichgewicht und auch den Ball verlor. Der Portugiese ließ die Partie weiterlaufen, der Welt- und Europameister schlug jedoch kein Kapital auf der Szene

Für Proença, der seit 1988 als Schiedsrichter aktiv ist und seit 2003 auf der Liste des Weltverbandes FIFA steht, war es nicht der erste Schubser. Im Oktober 2010 wurde er im Champions-League-Spiel zwischen Real Madrid und dem AC Mailand kurz vor der Halbzeit von Mesut Özil ziemlich dreist umgestoßen - der deutsche Nationalspieler wollte sich mit der Aktion Platz verschaffen, um an den Ball zu kommen. Proença verzichtete auf eine Verwarnung für das "Foul".

An den Seitenlinien kommen am Sonntag seine Landsleute Bertino Cunha Miranda und Ricardo Jorge Ferreira Santos zum Einsatz. Vierter Offizieller ist der Türke Cüneyt Cakir, der am Mittwoch das EM-Halbfinale zwischen Spanien und Portugal geleitet hatte.

EM | 29.06.2012

Portugiese Proença pfeift EM-Finale

Der portugiesische Schiedsrichter Pedro Proença leitet am Sonntag (20.45 Uhr/ZDF) das Finale der Fußball-EM zwischen Italien und Titelverteidiger Spanien in Kiew.

Text: SID Bild: SID-IMAGES/AFP/DAMIEN MEYER

Warschau - Zweites Endspiel in nur zwei Monaten: Der portugiesische Schiedsrichter Pedro Proença leitet am Sonntag (20.45 Uhr/ZDF) das Finale der Fußball-EM zwischen Italien und Titelverteidiger Spanien in Kiew. Nur fünf Wochen nach seinem Einsatz im Champions-League-Endspiel zwischen dem FC Chelsea und Bayern München (4:3 i.E.) erhielt der 41-Jährige den endgültigen Ritterschlag von der Europäischen Fußball-Union (UEFA).

Proença ist der erste Portugiese, der das Endspiel einer EM leiten wird. Für den Finanzdirektor aus Lissabon ist es der vierte Einsatz bei der EM 2012, auch die beiden Finalisten hat er bereits gepfiffen: Das Viertelfinale zwischen Italien und England (4:2 i.E.) sowie das Gruppenspiel Spanien gegen Irland (4:0) standen unter seiner Leitung, zudem war er in der Vorrunde für die Begegnung zwischen Schweden und Frankreich (2:0) verantwortlich und überzeugte mit nahezu fehlerfreien Leistungen.

Bei Spaniens Sieg gegen Irland hatte Proença auf kuriose Art und Weise für Aufmerksamkeit gesorgt. Während der Begegnung schubste der Schiedsrichter ohne Absicht den irischen Nationalspieler Keith Andrews um, der daraufhin das Gleichgewicht und auch den Ball verlor. Der Portugiese ließ die Partie weiterlaufen, der Welt- und Europameister schlug jedoch kein Kapital auf der Szene

Für Proença, der seit 1988 als Schiedsrichter aktiv ist und seit 2003 auf der Liste des Weltverbandes FIFA steht, war es nicht der erste Schubser. Im Oktober 2010 wurde er im Champions-League-Spiel zwischen Real Madrid und dem AC Mailand kurz vor der Halbzeit von Mesut Özil ziemlich dreist umgestoßen - der deutsche Nationalspieler wollte sich mit der Aktion Platz verschaffen, um an den Ball zu kommen. Proença verzichtete auf eine Verwarnung für das "Foul".

An den Seitenlinien kommen am Sonntag seine Landsleute Bertino Cunha Miranda und Ricardo Jorge Ferreira Santos zum Einsatz. Vierter Offizieller ist der Türke Cüneyt Cakir, der am Mittwoch das EM-Halbfinale zwischen Spanien und Portugal geleitet hatte.

EM | 28.06.2012

Trotz EM-Aus: Ronaldo glaubt an "Goldenen Ball"

Der große Traum platzte auf brutale Art, doch Cristiano Ronaldo glaubt auch nach dem dramatischen Halbfinal-Aus der Portugiesen bei der EM noch an sein ganz persönliches Happy End.

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Donezk - Der große Titel-Traum platzte auf brutale Art, doch Cristiano Ronaldo glaubt auch nach dem dramatischen Halbfinal-Aus der portugiesischen Fußball-Nationalmannschaft bei der EM noch an sein ganz persönliches Happy End. "Ich bin sehr, sehr zuversichtlich", sagte Ronaldo nach dem 2:4 im Elfmeterschießen gegen Spanien über die Aussicht, Ende des Jahres zum zweiten Mal nach 2008 zum Weltfußballer gewählt zu werden. "Aber die letzte Entscheidung liegt bei anderen."

Diese "anderen", die Nationaltrainer und Kapitäne der Mitgliedsländer des Weltfußballverbandes FIFA, hatten zuletzt drei Mal in Folge Lionel Messi vom FC Barcelona gewählt, Ronaldo wurde 2009 und 2011 Zweiter hinter dem kleinen Argentinier. Der "Goldene Ball", das betonte er seither häufig, ist für ihn ein Sehnsuchtsobjekt. Eine starke EM sollte ihn diesem Ziel näher bringen - doch das Aus konnte der dreimalige Torschütze nicht verhindern.

Ronaldo (27, Real Madrid) und Messi (25) hatten sich in der vergangenen Saison in der Primera División ein Wettschießen geliefert, das Messi mit 50:46 für sich entschied. Insgesamt erzielte Messi in 64 Pflichtspielen 75 Treffer und wurde mit Barca Pokalsieger, Ronaldo brachte es in 65 Begegnungen auf 68 Tore und den spanischen Meistertitel mit Real.

Bei der EURO wurde Ronaldo von den Fans gegnerischer Mannschaften immer wieder mit "Messi, Messi"-Sprechchören verhöhnt. So auch am Mittwochabend in Donezk, als er in der 90. Minute Portugals größte Chance zum Sieg vergab, von spanischen Anhängern. Das spanische Blatt Sport stichelte: "Adiós, Ronaldo! Der Portugiese verabschiedet sich von der EM - und vom Goldenen Ball!"

EM | 17.06.2012

Sami Khedira: Glamour versprüht nur die Freundin

Sami Khedira hat sich zu einem Führungsspieler in der DFB-Elf entwickelt. Im "magischen Dreieck" mit Bastian Schweinsteiger und Mesut Özil spielt er den unscheinbarsten Part.

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Lwiw - Das Auffälligste an Sami Khedira ist seine Freundin. Während das blonde Top-Model Lena Gercke seine weiblichen Reize bewusst in Szene setzt und einen gewissen Glamour verbreitet, wirken die Auftritte des 25-Jährigen bei Real Madrid, aber auch in der Nationalmannschaft unauffällig, beinahe schon bieder. Khedira steht meist im Schatten von Cristiano Ronaldo, Xabi Alonso, Bastian Schweinsteiger oder Mesut Özil. Doch der wuchtige Mittelfeldspieler ist deshalb nicht weniger wichtig für die Balance und den Erfolg in seinen Teams. Er ist so etwas wie der heimliche Star.

Längst hat sich Khedira nicht nur beim Weltklub Real, sondern vor allem auch in der Nationalmannschaft zu einem unumstrittenen Führungsspieler entwickelt. Dies wird kurioserweise oft erst dann bemerkt, wenn der frühere Stuttgarter nicht dabei ist. Doch Bundestrainer Joachim Löw und Reals Starcoach José Mourinho wissen um die große Bedeutung, die ein Profi wie Khedira hat. Sie wissen, dass es nicht nur mit Künstlern geht.

"Sami übernimmt eine Führungsrolle eher auf ruhige Art und nicht durch hektische Aktionen und Gesten. Er hat ein klares Führen. Auch wenn es nicht immer so augenscheinlich ist, ist er sehr wichtig für eine Mannschaft. Das hat José Mourinho erkannt, und das weiß auch Joachim Löw", sagt DFB-Teammanager Oliver Bierhoff über die tragende Rolle des Deutsch-Tunesiers, der am Sonntag im abschließenden EM-Gruppenspiel der DFB-Auswahl in Lwiw gegen Dänemark vor seinem 30. Länderspiel stand.

Ins internationale Rampenlicht war Khedira bei der WM 2010 getreten, als er den verletzten Michael Ballack in Klassemanier ersetzte und mit Schweinsteiger und Özil ein "magisches Dreieck" im deutschen Mittelfeld bildete. Der gemeinsame Wechsel mit Özil zu den Königlichen war eine unerwartete, aber logische Folge des Aufstiegs. Dass er sich im Starensemble von Real dann auch noch durchsetzt, hatten ihm jedoch die wenigsten zugetraut.

Inzwischen ist Khedira auch im DFB-Team zum Fixpunkt geworden, und zu einem wichtigen Ansprechpartner. Durch die WM, aber auch durch die beiden Jahre bei Real "auf allerhöchstem Niveau" sei er gereifter und habe mehr Erfahrung, sagte er unlängst. Er rede "sehr, sehr viel" mit den jungen Spielern, "sie fragen nach Impressionen und Erfahrungen, und die gebe ich dann weiter." Vor zwei Jahren fragte er als unerfahrener Jungspund noch bei seinen Kollegen artig nach.

So verwundert es kaum, dass Khedira immer wieder betont, "dass sich mein Wechsel zu Real voll ausgezahlt hat". Mourinho sei der weltbeste Vereinstrainer, er habe ihm beigebracht, "noch intelligenter zu spielen". Davon profitieren alle.

In der Nationalmannschaft ist der selbstbewusste Khedira längst ein gleichberechtigter Partner im kongenialen Mittelfeld-Trio mit Schweinsteiger und Özil. Er geht in der Schaltzentrale lange Wege, stellt geschickt die Räume zu und ist im Zweikampf resolut. Man könnte auch sagen, dass Khedira für den filigranen Zauberer Özil und den spielstarken Schweinsteiger die Drecksarbeit verrichtet. Doch das würde dem U21-Europameister von 2009 nicht gerecht werden. Auch der kantige Khedira ist durchaus in der Lage, spielerische Akzente zu setzen.

Ohnehin weiß der gebürtige Schwabe, dass es nur miteinander geht - vor allem in Bezug auf das Zusammenspiel mit Schweinsteiger auf der sogenannten Doppelsechs. "Basti in Topform kann jede Mannschaft der Welt zum Erfolg führen. Ich weiß sehr gut, wie Basti spielt, und er kann sich auf mich gut abstimmen." Löw verdeutlichte, dass Schweinsteiger und Khedira sehr wichtig seien "für die Symmetrie im Team". Für den Glamour sorgen andere.

EM | 15.06.2012

UEFA-Verfahren gegen Bendtner am Montag

Die Europäische Fußball-Union (UEFA) wird ihr Disziplinarverfahren gegen "Unterhosen-Model" Nicklas Bendtner am Montag abhalten. Das gab die UEFA am Freitag bekannt.

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Kolobrzeg (Polen) - Die Europäische Fußball-Union (UEFA) wird ihr Disziplinarverfahren gegen "Unterhosen-Model" Nicklas Bendtner am Montag abhalten. Das gab die UEFA am Freitag bekannt. Der dänische Stürmer Bendtner hatte beim Jubel nach seinem Ausgleichstor zum 2:2 beim 2:3 gegen Portugal bei der EM am vergangenen Mittwoch den Bund seiner Unterhose entblößt und dabei den Werbeschriftzug einer irischen Wettfirma gezeigt. Die Statuten der UEFA verbieten Spielern bei der EURO Reklame jedweder Art. Bendtner hatte beteuert, er habe die Shorts als Glücksbringer, nicht zu Werbezwecken getragen. Ihm droht dennoch eine Geldstrafe oder gar eine Sperre.

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