SID-IMAGES/AFP/CHRISTOF STACHE

DFB | 24.10.2013

Beckenbauer neues DFB-Ehrenmitglied

Ehre für Franz Beckenbauer, Götz Eilers, Horst R. Schmidt und Walter Hützen: Die vier Ehrenträger wurden für ihre Verdienste um den deutschen Fußball zu Ehrenmitgliedern ernannt.

Nürnberg - Große Ehre für "Kaiser" Franz Beckenbauer (68), Götz Eilers (72), Horst R. Schmidt (71) und Walter Hützen (75): Beckenbauer und Schmidt, ehemalige Mitglieder des deutschen Organisations-Komitees für die WM-Endrunde 2006 in Deutschland, wurden ebenso wie die anderen beiden Ehrenträger für ihre vielfältigen Verdienste um den deutschen Fußball auf dem 41. Bundestag des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) in Nürnberg zu Ehrenmitgliedern des Verbandes ernannt. Beckenbauer und Schmidt wurden vom Auditorium mit Standing Ovations bedacht. Insgesamt gibt es nun 79 Ehrenmitglieder im DFB.

Beckenbauer war als Spieler (1974) und Trainer (1990) Weltmeister, als Präsident des WM-OKs 2006 half er an entscheidender Stelle mit, die WM nach Deutschland zu holen und zu einem Erfolg zu machen. "Für seine großen Verdienste auf dem Platz haben wir ihn bereits zu unserem Ehrenspielführer gemacht. Mit der Ehrenmitgliedschaft wollen wir all das würdigen, was er nach seiner Karriere als Spieler und Trainer für den deutschen Fußball geleistet hat. Ohne ihn wäre das Sommermärchen nicht möglich gewesen. Es ist uns eine Ehre, Franz Beckenbauer als Ehrenmitglied zu haben", sagte DFB-Präsident Wolfgang Niersbach.

Horst R. Schmidt ist seit 2007 Schatzmeister des DFB. Von 1976 bis 1992 war er Abteilungsleiter und Direktor des DFB, von 1992 bis 2007 Generalsekretär. Zwischen 2001 bis 2006 war er geschäftsführender Vizepräsident des Organisationskomitees für die FIFA WM 2006. Schmidt ist Träger der Silbernen und der Goldenen Ehrennadel des DFB.

Götz Eilers ist seit 2000 Vorsitzender Richter des DFB-Bundesgerichts. Von 1972 bis 2006 war er Justiziar (ab 1989 Chefjustiziar) des DFB, von 1992 bis 2006 dort außerdem Personalchef. Eilers ist Träger der Silbernen und der Goldenen Ehrennadel des DFB.

Niersbach: "Horst R. Schmidt und Götz Eilers haben den DFB über viele Jahre entscheidend mitgeprägt. Beide stehen für Kompetenz und Verlässlichkeit und haben großen Anteil daran, dass der deutsche Fußball auch international einen erstklassigen Ruf genießt."

Hützen war von 1989 bis 2013 Präsident des Fußballverbandes Niederrhein, am 9. Juni 2013 wurde er zum Ehrenpräsidenten ernannt. Auf DFB-Ebene war er von 1982 bis 1999 Beisitzer des DFB-Bundesgerichts. Seit 1999 gehört er dem Vorstand an. "Mit der Ehrenmitgliedschaft können wir nur einen Teil für das zurückgeben, was er ehrenamtlich für den Fußball geleistet hat", sagte der DFB-Boss.

Bundesliga | 24.10.2013

FC Bayern: Pizarro erleidet Muskelbündelriss

Bundesliga-Spitzenreiter Bayern München muss in den kommenden Wochen ohne Stürmer Claudio Pizarro auskommen.

München - Bundesliga-Spitzenreiter Bayern München muss in den kommenden Wochen ohne Stürmer Claudio Pizarro auskommen. Der 35-jährige Peruaner zog sich im Training des Rekordmeisters am Donnerstag einen Muskelbündelriss im rechten, vorderen Oberschenkel zu und fällt vier bis sechs Wochen aus. Durch die Verletzung Pizarros ist der Kroate Mario Mandzukic der einzig verbliebene Mittelstürmer im Kader der Bayern.

Champions League | 23.10.2013

Stürmische Bayern setzen Erfolgsstory fort

Titelverteidiger Bayern München hat seine Erfolgsgeschichte in der Champions League glanzvoll fortgesetzt.

München - Titelverteidiger Bayern München hat seine Erfolgsgeschichte in der Champions League glanzvoll fortgesetzt. Der Bundesliga-Tabellenführer gewann nach einem Sturmlauf gegen Außenseiter Viktoria Pilsen äußerst souverän und hochverdient mit 5:0 (2:0) und nimmt nach dem dritten Sieg im dritten Spiel der Gruppe D klar Kurs auf den Gruppensieg und das Achtelfinale. Mit einem Erfolg beim noch punktlosen tschechischen Meister am 5. November kann das Team von Trainer Pep Guardiola, das mit dem achten Sieg in der Königsklasse in Serie einen Klubrekord aufstellte, frühzeitig alles klar machen.

Der bärenstarke Franck Ribéry brachte die Bayern, die weiter drei Punkte vor Manchester City liegen, in einer sehr einseitigen Partie gegen das überforderte Pilsen per Foulelfmeter in der 25. Minute in Führung. Vorausgegangen war eine Attacke des Ex-Berliners Roman Hubnik an Arjen Robben. David Alaba (37.) sorgte vor 68.000 Zuschauern in der ausverkauften Arena noch vor der Pause für die Vorentscheidung.

Nach dem Wechsel war es erneut Superstar Ribéry (61.), der nach einem sehenswerten Solo das 3:0 besorgte. Bastian Schweinsteiger erzielte nur drei Minuten später den vierten Münchner Treffer, ehe der eingewechselte Götze in der Nachspielzeit den fünften nachlegte. Am Samstag (15.30 Uhr/Sky) will der Rekordmeister, der nunmehr 14 seiner letzten 16 Spiele in der Königsklasse gewann, auch in der Liga im Heimspiel gegen Hertha BSC Berlin nachlegen.

Guardiola wartete bei seinem Personal-Puzzle durchaus mit Überraschungen auf. Für den gesperrten Jerome Boateng und den verletzten Dante bot er in der Innenverteidigung neben Daniel van Buyten wie schon in der zweiten Halbzeit gegen Mainz (4:1) Linksverteidiger Diego Contento auf.

Im offensiven Mittelfeld musste nach der Rückkehr von Ribéry zunächst Thomas Müller weichen. Auf der Bank neben dem Nationalspieler sowie dem wiedergenesenen Javi Martínez, der knapp zwei Monaten gefehlt hatte, musste erst einmal auch Götze Platz nehmen - trotz seiner Gala vom Samstag.

Die erneuten Veränderungen in der Startelf hielten die Münchner, die nun 13 von 15 Pflichtspielen unter Guardiola gewonnen haben, aber nicht davon ab, gleich reichlich Druck zu machen. So musste Pilsen, das nur noch theoretische Chancen auf die K.o.-Runde in der Champions League hat, schon in den ersten vier Minuten vier brenzlige Situationen überstehen. Die beste Möglichkeit vergab dabei Mario Mandzukic, der einen Kopfball aus kurzer Distanz über das Tor setzte. Nur wenige Sekunden später verzog Robben knapp.

Es war von Beginn an das erwartete Powerplay der Münchner, die Viktoria kaum Zeit zum Verschnaufen gaben. Allerdings fehlte den Bayern zunächst einige Male die Präzision. Und wenn der Ball in den ersten 20 Minuten auf das Tor kam, wie etwa bei einem Schuss von Alaba (15.), war Pilsens Keeper Matus Kozaclik auf dem Posten.

Keine Abwehrchance hatte der 29-Jährige aber beim Strafstoß von Ribéry, auch wenn er mit der Hand am Ball war. Dafür rettete Kozaclik sein Team nur kurz darauf vor dem 0:2, als er gegen Mandzukic und dann gegen van Buyten mit guten Reflexen klärte. Bei Alabas erneutem Versuch mit rechts war der Schlussmann allerdings machtlos.

Das Szenario blieb auch nach der Pause unverändert: Die Münchner belagerten die Hälfte von Viktoria, die unterlegenen Gäste waren nur um Schadensbegrenzung bemüht. Dies gelang aber kaum. Ribéry hatte bei seinem Alleingang ebenso wenig Gegenwehr wie Schweinsteiger bei seinem Drehschuss, den Götze nur wenige Sekunden nach seiner Einwechslung vorbereitete.

Bei den Bayern verdienten sich der agile Alaba und Ribéry die besten Noten. Bei Pilsen zeigte allenfalls Torwart Kozaclik Format.

2.Bundesliga | 06.10.2013

1860 verpasst Anschluss an die Tabellenspitze

1860 München hat den Anschluss an die Aufstiegsplätze in der 2. Bundesliga verpasst. Die Löwen mussten sich mit einem 0:0 gegen Energie Cottbus zufrieden geben.

München - 1860 München hat den Anschluss an die Aufstiegsplätze in der 2. Fußball-Bundesliga verpasst. Eine Woche nach der 0:3-Pleite beim 1. FC Kaiserslautern mussten sich die Löwen mit einem 0:0 gegen Energie Cottbus zufrieden geben und liegen nach zehn Spieltagen sechs Punkte hinter dem Spitzentrio 1. FC Köln, Greuther Fürth und Union Berlin (jeweils 20). Cottbus wartet seinerseits weiter auf seinen ersten Auswärtssieg in dieser Spielzeit und dümpelt nach wie vor im Niemandsland der Tabelle.

16.100 Zuschauer in der Allianz Arena erlebten eine langweilige erste Hälfte, in der die Hausherren auf ganzer Linie enttäuschten. Erik Jendrisek hatte in der 17. Minute die Führung der Gäste auf dem Fuß, Kai Bülow rettete aber kurz vor der Linie für seinen bereits geschlagenen Torhüter Gábor Király. Die einzige Möglichkeit der Gäste vor der Pause vergab in der 36. Minute Benjamin Lauth, der an Energie-Torwart Robert Almer scheiterte.

Nach dem Seitenwechsel hatten Jendrisek und Alexander Bittrof die Cottbuser Führung auf dem Fuß. Für 1860 sorgten in Hälfte zwei Moritz Stoppelkamp per Freistoß, erneut Lauth und Grzegorz Wojtkowiak für Gefahr vor dem Energie-Tor.

Beste Münchner waren Bülow und Sebastian Hertner, aufseiten der Gäste überzeugten Österreichs Nationaltorwart Almer und Ivica Banovic.

Bundesliga | 05.10.2013

Bayern zum Oktoberfest-Besuch Spitzenreiter

Durch ein 1:1 (1:1) beim Tabellendritten Bayer Leverkusen eroberte der Triplegewinner erstmals die Bundesliga-Spitze in dieser Saison.

Leverkusen - Bayern München besucht das Oktoberfest standesgemäß als Tabellenführer. Durch ein 1:1 (1:1) beim Tabellendritten Bayer Leverkusen eroberte der Triplegewinner einen Tag vor seinem traditionellen Wiesn-Besuch am achten Spieltag erstmals die Bundesliga-Spitze in dieser Saison, nachdem der bisherige Liga-Primus Borussia Dortmund zuvor mit 0:2 bei Borussia Mönchengladbach gepatzt hatte.

Im Duell der unter der Woche erfolgreichen deutschen Champions-League-Teilnehmer brachte vor 30.210 Zuschauern in der ausverkauften BayArena ausgerechnet der ehemalige Leverkusener Toni Kroos die Gäste in der 29. Minute in Führung. Nur zwei Minuten später gelang seinem Nationalmannschaftskollegen Sidney Sam der glückliche Ausgleich für die Gastgeber, bei dessen Entstehung Nationaltorwart Manuel Neuer keine gute Figur machte. Der Rekordmeister blieb damit auch im 33. Spiel in Folge ungeschlagen, Bayer war mit dem Punktgewinn mehr als gut bedient. Der Champions-League-Sieger führt mit 20 Punkten die Tabelle vor Dortmund und Leverkusen (je 19) an.

Triple-Gewinner Bayern bestimmte unter den Augen von Bundestrainer Joachim Löw, DFB-Präsident Wolfgang Niersbach und NBA-Superstar Kobe Bryant (Los Angeles Lakers) von Beginn an das Geschehen und spielte intelligent und zielstrebig nach vorne. Die erste gute Möglichkeit der Gäste hatte Kroos, der allerdings in der achten Minute den Ball aus zehn Metern nicht optimal traf und am Tor vorbei zielte.

Nur drei Minuten später verpasste Thomas Müller die Führung der Bayern. Der Nationalspieler agierte wie schon beim beeindruckenden 3:1 unter der Woche in der Champions League bei Manchester City als einzige nominelle Spitze und bot sich damit auf dieser Position Löw auch für die anstehenden WM-Qualifikationsspiele der deutschen Nationalmannschaft gegen Irland und in Schweden an, für die die verletzten Stürmer Mario Gomez und Miroslav Klose nicht zur Verfügung stehen.

Mario Mandzukic saß erneut auf der Bank, wurde späte eingewechselt, ebenso wie Arjen Robben, für den Xherdan Shaqiri in der Start-Elf stand. Der Schweizer hatte ebenfalls zwei sehr gute Gelegenheit (12., 62.).

Auch der spielfreudige Franck Ribéry sowie Bastian Schweinsteiger brachten vor der Pause die wacklige Bayer-Defensive in Bedrängnis. Und Bayer-Torwart Bernd Leno rettete in der 23. Minute noch einmal nach einem Gewaltschuss von Kroos, der sechs Minuten später Leno aber keine Chance ließ. Im Gegenzug nutzte Sam dann eine Unachtsamkeit in der Münchner Abwehr zum äußerst glücklichen Ausgleich. Für den 25-Jährigen war es bereits der sechste Saisontreffer.

Auch nach der Pause dominierten die Bayern, die Leverkusen teilweise am eigenen Strafraum einschnürten und durch Müller, Lahm und Ribery, der Leno in der 59. Minute gleich zu zwei Glanzparaden zwang, weitere Chancen hatten. Trainer Pep Guardiola musste als einziges Manko verbuchen, dass seine Mannschaft die haushohe Überlegenheit nicht in Tore ummünzen konnte.

Bayer agiert bei seinen halbherzigen Offensivbemühungen meist zu fahrig, um die Bayern ernsthaft in Verlegenheit zu bringen. Auch Torjäger Stefan Kießling stand zumeist auf verlorenem Posten.

Beste Spieler bei Bayer waren Keeper Leno und mit Abstrichen Sam. Bei den durch die Bank starken Bayern ragten Europas Fußballer des Jahres Ribéry und Kroos heraus.

Bundesliga | 18.09.2013

Auch Rummenigge rüffelt Sammer

Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge hat die Unruhe in der Führungsetage von Bayern München mit einem öffentlichen Rüffel für Sportvorstand Matthias Sammer verstärkt.

München - Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge hat die Unruhe in der Führungsetage von Bayern München mit einem öffentlichen Rüffel für Sportvorstand Matthias Sammer verstärkt. Nach dem Präsidenten Uli Hoeneß ging auch Rummenigge hart mit Sammer ins Gericht, der die Mannschaft nach dem 2:0 gegen Hannover 96 mit scharfer Kritik hatte aufrütteln wollen.

"Ich bewerte die Kritik als Phantom-Diskussion. Das ist schön für die Medien, die holen sich da den Honig raus, aber der Mannschaft wird das nicht gefallen haben. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass das dem Trainer gefallen hat - und uns hat's auch nicht gefallen. Auf einmal heißt es: Was ist los bei den Bayern? Sie gewinnen alles, aber es wird öffentliche Kritik geäußert - warum?", sagte Rummenigge im Sky-Interview am Dienstagabend vor dem Champions-League-Auftakt gegen ZSKA Moskau.

Für ihn kommt die Diskussion zur Unzeit: "Wir waren noch nie so erfolgreich wie in diesem Jahr. Es gibt zwar den berühmten Satz 'Wehret den Anfängen', aber man kann auch mit solchen Äußerungen mediale Steilpässe abschießen, die dann am Ende des Tages kontraproduktiv sind." Rummenigge kündigte an: "Wir werden mit Matthias reden, Uli Hoeneß und ich."

Sammer hatte der Mannschaft am vergangenen Samstag in ruhigem Ton, aber sachlich hart mangelnde Einstellung und "Dienst nach Vorschrift" vorgeworfen. Die Spieler versteckten sich hinter Trainer Pep Guardiola und müssten endlich mal "raus aus der Komfortzone", hatte er gesagt. Hoeneß pfiff Sammer daraufhin zurück: "Man hat den Eindruck, als ob wir von fünf Spielen drei verloren und zwei unentschieden gespielt hätten. In Dortmund lachen sie sich doch tot. Ich verstehe, dass Matthias den Finger in die Wunde legen will, allerdings finde ich nicht, dass wir eine Wunde haben." Hoeneß empfahl Sammer, "die Kirche im Dorf zu lassen. Matthias muss aufpassen, dass er nicht über das Ziel hinausschießt."

Guardiola wollte der Diskussion keine allzu große Bedeutung beimessen. "Matthias ist immer zufrieden. Er ist jeden Tag bei uns, er hat mir sehr geholfen. Matthias weiß, dass es nach den Länderspielen immer schwierig ist, denn der Kopf ist dann noch nicht ganz da", sagte er nach dem Spiel. "Es war eigentlich gut zuletzt, ich war überrascht über das Niveau."

Auch Ehrenpräsident Franz Beckenbauer sieht die Streitigkeiten gelassen. "Matthias Sammer ist am nächsten dran, er verfolgt das Training, er sieht, ob Schlendrian da ist. Aber Karl-Heinz Rummenigge hat genauso recht wie Uli Hoeneß", sagte der "Kaiser" bei Sky. Doch die Aussage, es sei den Bayern noch nie so gut gegangen, mahnte Beckenbauer, könne "auch der Anfang vom Ende sein".

Champions League | 17.09.2013

Auftakt nach Maß: FC Bayern siegt souverän

Leicht, locker und mit einem überzeugenden Sieg hat der FC Bayern einen ersten Schritt auf dem steinigen Weg zur Titelverteidigung in der Champions League getan.

München - Leicht, locker und mit einem überzeugenden Sieg hat der FC Bayern einen ersten Schritt auf dem steinigen Weg zur Titelverteidigung in der Champions League getan. 114 Tage nach ihrem Triumph im "German Endspiel" von Wembley gegen Borussia Dortmund gewannen die Münchner gegen den russischen Meister ZSKA Moskau ohne Probleme mit 3:0 (1:0). Zum zehnten Mal nacheinander startete der deutsche Rekordmeister und Gewinner des europäischen Supercups mit einem Sieg in die Königsklasse.

Nach den Diskussionen um die kritische Bestandsaufnahme von Sportvorstand Matthias Sammer ("Dienst nach Vorschrift"), der für seine Äußerungen kurz vor dem Spiel auch von Klub-Chef Karl-Heinz Rummenigge gerüffelt wurde, gelang der Mannschaft eine weitgehend gelungene Vorstellung. David Alaba erzielte per Freistoß früh die Führung (3.), der stets gefährliche Mario Mandzukic legte kurz vor der Pause nach (41.). Der starke Arjen Robben traf nach traumhafter Vorlage von Alaba (68.).

Der FC Bayern war trotz kleiner Durchhänger überlegen und hatte die Begegnung vor 68.000 Zuschauern (ausverkauft) souverän im Griff. Moskau, ungeschlagener Tabellenführer in der heimischen Liga, fand praktisch nicht statt. Im nächsten Spiel der Gruppe D am 2. Oktober dürfte den Münchnern eine schwierigere Prüfung bevorstehen: Dann geht es zum englischen Meisterschaftszweiten, zu Manchester City. Großes Ziel der Bayern ist Lissabon, wo sie am 24. Mai 2014 den Titel in der Champions League erfolgreich verteidigen wollen - bislang ist dies noch keiner Mannschaft gelungen.

In seinem ersten Champions-League-Spiel als Trainer seit dem Halbfinale im April 2012 mit dem FC Barcelona (0:1, 2:2 gegen FC Chelsea) hatte Pep Guardiola erneut Mannschaftskapitän Philipp Lahm auf die Position des "Sechsers" beordert. Bastian Schweinsteiger musste wie bereits am vergangenen Samstag in der Bundesliga gegen Hannover 96 (2:0) zunächst auf der Bank Platz nehmen - er kam in der 71. Minute für Toni Kroos. Die einzige Änderung in der Anfangself: Dante spielte für Daniel van Buyten.

Der FC Bayern erwischte einen Start, wie er besser kaum hätte sein können. Nach 2:58 Minuten zappelte der Ball bereits hinter dem russischen Nationaltorhüter Igor Akinfejew im Netz - der Freistoß aus 30 Metern von Alaba war offensichtlich zu scharf und platziert geschossen. Kurz darauf hätte es bereits 2:0 stehen können - doch Mandzukic scheiterte an Akinfejew (7.). Nur wenig später verpasste der Kroate mit einem Kopfball ebenfalls nur knapp einen zweiten Münchner Treffer (14.).

Die Kritik von Sammer nach dem Spiel gegen Hannover schien bei der Mannschaft angekommen zu sein. Während nach Präsident Uli Hoeneß unmittelbar vor dem Spiel bei Sky auch Rummenigge Kritik an Sammer übte ("kontraproduktiv", "Phantom-Diskussion"), bewegten sich die Spieler erkennbar außerhalb der "Komfortzone". Vor allem die ersten 20 Minuten sahen nicht aus wie "Dienst nach Vorschrift" (Sammer). Bayern drängte - der aufgerückte Rafinha traf das Außennetz (20.).

Danach erlaubten sich die Münchner einen kleinen Durchhänger. Ab und an fehlte vorübergehend ein wenig der Zug zum gegnerischen Tor. Klar überlegen blieben die Bayern trotzdem, und bald nahm ihr Spiel auch wieder Fahrt auf. Erneut hätte Mandzukic fast getroffen - doch er köpfte in der 37. Minute an den Innenpfosten, von dort sprang der Ball in die Arme von Akinfejew. Vier Minuten später verwandelte der Mittelstürmer dann aber doch per Kopf nach einem Freistoß von Robben - allerdings aus Abseitsposition.

Auch im zweiten Durchgang hatten die Münchner alles unter Kontrolle. Kurz nach Wiederanpfiff hatte Robben einmal die Chance zum 3:0, wenig später ein zweites Mal - beide Male war Akinfejew, mit Abstand bester seiner Mannschaft, auf dem Posten, ehe nach Alabas Lupfer über die Abwehr und Robbens wuchtigem Abschluss auch er machtlos war. Das war nun alles sehr gefällig. Moskau tat aber auch so gut wie nichts, um die Bayern zu fordern.

Champions League | 16.09.2013

bwin: Bayern haushoher Favorit gegen ZSKA

Der deutsche Fußball-Rekordmeister Bayern München ist für Sportwettenanbieter bwin im ersten Spiel der Champions-League-Saison 2013/14 gegen ZSKA Moskau der haushohe Favorit.

Köln - Der deutsche Fußball-Rekordmeister Bayern München ist für Sportwettenanbieter bwin im ersten Spiel der Champions-League-Saison 2013/14 gegen ZSKA Moskau am Dienstag der haushohe Favorit. Gewinnt die Mannschaft von Trainer Pep Guardiola zahlt das Unternehmen das 1,19-Fache des Einsatzes zurück. Ein Überraschungserfolg der Russen ist mit der Quote von 130:10 notiert.

Champions-League-Finalist Borussia Dortmund ist am Mittwoch beim SSC Neapel ebenfalls favorisiert. Ein Auswärtserfolg des Teams von Jürgen Klopp ist mit der Quote 2,35 notiert, für einen Sieg der Italiener zahlt bwin das 2,90-Fache des Einsatzes zurück.

Für Bayer Leverkusen wird es im Auswärtsspiel gegen den Spitzenklub Manchester United am Dienstag bedeutend schwerer. Für einen Sieg der Werkself zahlt der Sportwettenanbieter das 5,00-Fache des Einsatzes zurück, die "Red Devils" gelten dagegen als klarer Favorit (Sieg-Quote 17:10).

Schalke 04 geht nach einer zähen Champions-League-Qualifikation als Sieganwärter ins erste Spiel der Gruppenphase gegen Steaua Bukarest. Gewinnen die Königsblauen ihr Heimspiel am Mittwoch zahlt bwin das 1,42-Fache des Einsatzes zurück. Ein Sieg der Rumänen ist mit der Quote von 72,5:10 dotiert.

3. Liga | 11.09.2013

Elversberg: Benschneider wird Sportlicher Direktor

Der ehemalige Bundesliga-Spieler Roland Benschneider ist ab sofort Sportdirektor des Fußball-Drittligsten SV Elversberg.

Elversberg - Der ehemalige Bundesliga-Spieler Roland Benschneider ist ab sofort Sportdirektor des Fußball-Drittligsten SV Elversberg. Der 33-Jährige, bislang als Teammanager tätig, soll sich um die Profimannschaft und die sportlichen Belänge der Nachwuchsteams zwischen der U15 und der U23 kümmern. Sein Vertrag wurde gleichzeitig bis 2016 verlängert. In seiner aktiven Karriere kam Benschneider auf zwölf Bundesligaspiele für den 1. FC Köln und drei Partien für die DFB-Perspektivmannschaft Team 2006.

Nationalmannschaft | 09.09.2013

DFB-Team auf den Färöern sicher gelandet

Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft ist am Montagmittag um 13.20 Uhr MESZ (12.20 Uhr Ortszeit) sicher auf dem Flughafen in Torshavn auf den Färöern gelandet.

Torshavn (Färöer) - Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft ist am Montagmittag um 13.20 Uhr MESZ (12.20 Uhr Ortszeit) sicher auf dem Flughafen in Torshavn auf den Färöern gelandet. Am Dienstag (20.45 Uhr/ARD) steht das WM-Qualifikationsspiel des EM-Halbfinalisten gegen den Fußball-Zwerg auf dem Programm.

Der Landeanflug auf den Flughafen auf den Färöern gehört zu den gefährlichsten in ganz Europa, denn die Maschine muss zwischen zwei Felsen durchgesteuert werden. Der Flugkapitän benötigt für die Landung eine Spezialausbildung.

Der Auswahl von Bundestrainer Joachim Löw gehören 20 Spieler an, allerdings nicht der Dortmunder Marco Reus. Der Offensivspieler war aufgrund eines Magen-Darm-Infekts nicht mitgeflogen und stattdessen am Montag nach Dortmund zurückgekehrt.

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