SID-IMAGES/AFP/CHRISTOF STACHE

International | 27.11.2013

Zambrotta wird Spielertrainer in Chiasso

Gianluca Zambrotta wird Spielertrainer beim Schweizer Zweitligisten FC Chiasso. Italiens Weltmeister von 2006 tritt das Amt beim Tabellenletzten bis Saisonende an.

Chiasso - Italiens Weltmeister von 2006, Gianluca Zambrotta, wird bis Saisonende Spielertrainer beim Schweizer Fußball-Zweitligisten FC Chiasso. Der 36-Jährige tritt beim Tabellenletzten die Nachfolge von Ryszard Komornicki (54) an, der nach nur drei Monaten freigestellt wurde. Zambrotta, der nach einem Jahr ohne Verein im Sommer diesen Jahres nach Chiasso gekommen war, hat in dieser Saison wegen Verletzungen und Sperren erst vier Spiele absolviert.

2.Bundesliga | 26.11.2013

Kapllani angeblich mit "verbalen Entgleisungen"

Im Zuge des Elfmeter-Eklats um Edmond Kapllani vom Fußball-Zweitligisten FSV Frankfurt dringen immer mehr Informationen an die Öffentlichkeit.

Frankfurt/Main - Im Zuge des Elfmeter-Eklats um Edmond Kapllani vom Fußball-Zweitligisten FSV Frankfurt dringen immer mehr Informationen an die Öffentlichkeit. "Es ist zu verbalen Entgleisungen gekommen", sagte FSV-Trainer Benno Möhlmann in der hr-Sportsendung "Heimspiel!" mit Blick auf die Vorkommnisse am vergangenen Freitag, "zum Glück versteht man nicht, was gesagt wurde."

Im Punktspiel bei Energie Cottbus (4:1) hatte sich der 31 Jahre alte Albaner mit FSV-Kapitän Björn Schlicke um die Ausführung eines Elfmeters gestritten. "Die Einteilung stand. Denis Epstein hätte den Elfmeter schießen sollen", sagte Möhlmann, der Kapllani eigentlich mit einer Geldstrafe hätte belegen wollen.

Wegen seiner Entgleisung noch während des Spiels wurde der Stürmer aber hart sanktioniert und bis zum Ende des Jahres aus dem Kader gestrichen. Am Trainingsbetrieb darf Kapllani allerdings weiterhin teilnehmen.

2.Bundesliga | 25.11.2013

FSV Frankfurt streicht Kapllani aus dem Kader

Fußball-Zweitligist FSV Frankfurt hat seinen Stürmer Edmond Kapllani hart sanktioniert und bis zum Ende des Jahres aus disziplinarischen Gründen aus dem Kader gestrichen.

Frankfurt/Main - Fußball-Zweitligist FSV Frankfurt hat seinen Stürmer Edmond Kapllani hart sanktioniert und bis zum Ende des Jahres aus disziplinarischen Gründen aus dem Kader gestrichen. Der Albaner hatte sich im Punktspiel bei Energie Cottbus (4:1) am Freitag mit Mitspieler Denis Epstein um die Ausführung eines Elfmeters gestritten. Am Trainingsbetrieb darf Kapllani (31) allerdings weiterhin teilnehmen.

Innenverteidiger Joan Oumari wurde derweil am Montag erfolgreich an der Nasenscheidewand operiert. Ja nach Heilungsverlauf wird der 25-Jährige mit einer entsprechenden Maske in einigen Tagen wieder am Trainingsbetrieb teilnehmen können. "Ich fühle mich ganz gut, habe nur noch leichte Schmerzen. Ich gehe davon aus, dass ich bald wieder voll einsteigen und der Mannschaft helfen kann", sagte Oumari.

Bundesliga | 11.11.2013

Zollvergehen: Rummenigge ist vorbestraft

Bayern Münchens Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge ist nach seinem Zollvergehen vorbestraft. Das bestätigte der Landshuter Oberstaatsanwalt Markus Kring auf SID-Anfrage.

München - Bayern Münchens Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge ist nach seinem Zollvergehen vorbestraft. Das bestätigte der Landshuter Oberstaatsanwalt Markus Kring auf SID-Anfrage. "Jeder, der eine strafrechtliche Verurteilung hat, ist vorbestraft", sagte er. Es gebe lediglich eine zivilrechtliche Einschränkung, wenn das Strafmaß 90 Tagessätze nicht überschreitet. Rummenigge hatte eine Geldstrafe über 140 Tagessätze akzeptiert und bezahlt, nachdem er aus Katar eingeführte Luxusuhren nicht ordnungsgemäß verzollt hatte. Die Summe beläuft sich laut Süddeutscher Zeitung auf 249.900 Euro.

Übereinstimmenden Berichten der Bild-Zeitung und des Nachrichtenmagazins Focus zufolge soll Rummenigge zwei Rolex-Uhren nicht verzollt haben, als er am 7. Februar aus Katar zurückkehrte. Der 58-Jährige gab demnach an, die Uhren geschenkt bekommen zu haben.

Bundesliga | 10.11.2013

SZ: Rummenigge akzeptiert Strafbefehl

Bayern Münchens Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge hat nach Informationen der Süddeutschen Zeitung einen Strafbefehl über 249.900 Euro akzeptiert und bezahlt.

München/Köln - Bayern Münchens Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge hat nach Informationen der Süddeutschen Zeitung einen Strafbefehl über 249.900 Euro akzeptiert und bezahlt, nachdem er aus Katar eingeführte Luxusuhren nicht ordnungsgemäß verzollt hatte. "Die Vollstreckung ist bei uns als erledigt gekennzeichnet", wird der Landshuter Oberstaatsanwalt Markus Kring zitiert.

Die Geldstrafe ist laut des SZ-Berichts "ohne Verhandlung auf dem Büroweg per Strafbefehl erlassen" worden, die Summe ergebe sich aus 140 Tagessätzen zu je 1785 Euro. Tagessätze werden einkommensabhängig berechnet.

Übereinstimmenden Berichten der Bild-Zeitung und des Nachrichtenmagazins Focus zufolge soll Rummenigge zwei Rolex-Uhren nicht verzollt haben, als er am 7. Februar aus Katar zurückkehrte. Der 58-Jährige gab demnach an, die Uhren geschenkt bekommen zu haben.

Bundesliga | 10.11.2013

Hoeneß denkt nicht an Ämter-Aufgabe

Präsident Uli Hoeneß von Bayern München denkt trotz der Anklageerhebung gegen ihn in seiner Steueraffäre nicht daran, seine Ämter beim Fußball-Rekordmeister aufzugeben.

München - Präsident Uli Hoeneß von Bayern München denkt trotz der Anklageerhebung gegen ihn in seiner Steueraffäre nicht daran, seine Ämter beim Fußball-Rekordmeister aufzugeben. "Warum sollte ich?", fragte der 61-Jährige nach einer entsprechenden Nachfrage des ZDF rhetorisch zurück: "Es gab überhaupt nie einen Grund, denn ich habe die volle Unterstützung der Fans, der Mitglieder, des Aufsichtsrats und des Verwaltungsbeirats."

Hoeneß betonte weiter, er habe "bisher noch niemanden innerhalb des Klubs gefunden", der ihn zum Rücktritt aufgefordert habe. "Es waren immer nur ein paar Journalisten, denen das offensichtlich nicht passt, dass der Verein und sein Präsident wie eine eins zusammenstehen."

Hoeneß muss sich im März 2014 vor Gericht verantworten. Der Aufsichtsrat des FC Bayern, dem Hoeneß vorsteht, hatte dem Präsidenten nur wenige Minuten nach Zulassung der Anklage am vergangenen Montag das Vertrauen ausgesprochen.

Bundeliga | 04.11.2013

Transparency International kritisiert Uli Hoeneß

Die Anti-Korruptionsorganisation Transparency International hat Kritik an Bayern Münchens Festhalten an Präsident Uli Hoeneß geäußert.

München - Die Anti-Korruptionsorganisation Transparency International hat Kritik an Bayern Münchens Festhalten an Präsident Uli Hoeneß geäußert. "Wenn ein Aufsichtsrat zwei Rechtsgutachten bemühen muss, um eine Werte-Entscheidung formualjuristisch zu rechtfertigen, dann zeigt das, wie groß die eigenen Zweifel sind", sagte die Transparency-Sportbeauftragte Sylvia Schenk (61) der Tageszeitung Die Welt.

Es sei laut Schenk eine moralische Frage, die sich stelle. "Braucht es an der Spitze eines Vereins wie dem FC Bayern München einen Menschen, der glaubwürdig für Fairness und Regeleinhaltung steht?"

Das Vorgehen des Aufsichtsrates des deutschen Fußball-Rekordmeisters drohe auch den Kampf gegen Spielsucht im Fußball zu sabotieren. "Es gibt viele junge Fußballer, die ein problematisches Wettspielverhalten aufweisen. Wenn nun Hoeneß, der offen seine Spielsucht thematisierte, als Vorbild im Amt bleibt, dann sendet das kein gutes Signal aus", äußerte Schenk.

Bundesliga | 31.10.2013

FC Bayern: Kroos zurück im Training

Bayern München kann im Auswärtsspiel bei 1899 Hoffenheim aller Voraussicht nach wieder auf Toni Kroos zurückgreifen. Der Nationalspieler ist ins Mannschaftstraining zurückgekehrt.

München - Fußball-Rekordmeister Bayern München kann im Auswärtsspiel bei 1899 Hoffenheim am Samstag (15.30 Uhr/Sky) aller Voraussicht nach wieder auf Toni Kroos zurückgreifen. Der Nationalspieler, der wegen Leistenbeschwerden in den vergangenen Tagen abseits des Teams geübt hatte, ist am Donnerstag ins Mannschaftstraining zurückgekehrt.

Arjen Robben, der ebenfalls mit Problemen an der Leiste zu kämpfen hatte, absolvierte unterdessen nur einen Teil der Einheit. Dennoch dürfte auch der Niederländer im Kraichgau zur Verfügung stehen. Das gilt auch für Verteidiger Dante, der seine Risswunde am Sprunggelenk überwunden hat. "Es ist alles okay. Es fehlt nur noch ein bisschen bis zu 100 Prozent. Ich glaube, es reicht bis Samstag", sagte er.

Bundesliga | 26.10.2013

Seriensieger Ribéry sorgt für Bundesliga-Rekord

Franck Ribéry hat am Samstag für einen Bundesliga-Rekord gesorgt: Der Franzose von Bayern München blieb beim 3:2 gegen Hertha BSC auch im 39. Liga-Spiel in Folge ohne Niederlage.

München - Europas Fußballer des Jahres Franck Ribéry hat am Samstag für einen Bundesliga-Rekord gesorgt: Der Franzose von Tabellenführer Bayern München blieb beim 3:2 gegen Hertha BSC auch im 39. Liga-Spiel in Folge ohne Niederlage. Letztmals ein Punktspiel verloren hatte Ribéry am 11. April 2012 beim 0:1 gegen Borussia Dortmund. Den bisherigen Rekord hatte Holger Hieronymus gehalten, der mit dem Hamburger SV zwischen 1981 und 1983 in 38 Spielen nacheinander ungeschlagen geblieben war.

Bundesliga | 26.10.2013

München marschiert Rekord entgegen

Bayern München gewinnt in der Fußball-Bundesliga mit 3:2 gegen Aufsteiger Hertha BSC Berlin. Mario Mandzukic traf dabei doppelt für das Team von Trainer Pep Guardiola.

Köln - Bayern München hat seinen Siegszug durch die Fußball-Bundesliga auch gegen den starken Aufsteiger Hertha BSC Berlin fortgesetzt. Der Triple-Gewinner setzte sich gegen das als Tabellenvierter angereiste Team aus der Hauptstadt allerdings erst nach neuerlichen Anlaufschwierigkeiten 3:2 (1:1) durch und behauptete damit seine Tabellenführung.

Im saisonübergreifend 35. Punktspiel nacheinander ohne Niederlage ebnete wie schon in der Vorwoche beim 4:1 gegen den FSV Mainz 05 das glückliche Händchen von Trainer Pep Guardiola den Weg zum Sieg. Denn sowohl Doppel-Torschütze Mario Mandzukic (29. und 51.) mit seinen Saisontreffern sechs und sieben sowie Mario Götze (54.) mit seinem ersten Bundesliga-Tor im Bayern-Trikot waren erst Mitte der ersten Halbzeit ins Spiel gekommen. Zuvor hatte Hertha die Platzherren durch Adrián Ramos (4.) leicht schocken können, danach aber gegen die wieder durch ihren Variantenreichtum beeindruckenden Titelverteidiger durch Änis Ben-Hatira (58.) lediglich noch Ergebniskosmetik betreiben können. Sollte München kommende Woche bei 1899 Hoffenheim erneut ungeschlagen bleiben, würden der Rekordmeister die Bestmarke des Hamburger SV von 36 Spielen in Serie ohne Niederlage einstellen.

Guardiola setzte in seiner Anfangsformation im Vergleich zum Champions-League-Duell am vergangenen Mittwoch mit Viktoria Pilsen (5:0) auf Nationalspieler Jerome Boateng für Diego Contento und Thomas Müller für Mandzukic. Der Torjäger kam aber dennoch frühzeitig wegen einer Verletzung von Arjen Robben ins Spiel. Zudem musste auch Toni Kroos Mitte der ersten Halbzeit verletzt vom Platz. Für ihn kam Götze. Berlins Coach Jos Luhukay, der nun mit seinem Team in den Wochen der Wahrheit mit Spielen gegen Schalke 04, in Hoffenheim und gegen Bayer Leverkusen den starken Saisonstart bestätigen muss, vertraute Nico Schulz und Tolga Cigerci statt Lewan Kobiaschwili und Sami Allagui.

München agierte zunächst ähnlich schwerfällig wie in der Vorwoche gegen Mainz. Die Bayern hatten sogar Glück, dass Ben-Hatira bei einem der über die gesamte Spielzeit oft gefährlichen Gegenstöße der Hertha mit einem Heber nur die Latte traf und nicht schon das 2:0 für Berlin markieren konnte (10.).

Nach Mandzukics Ausgleich allerdings waren die Bayern, die in 2013 bislang sämtliche Bundesliga-Heimspiele gewannen, eindeutig tonangebend. Angetrieben einmal mehr vom überragenden Franzosen Franck Ribéry drängten die Hausherren den Erstliga-Rückkehrer zunehmend in die Defensive und spielten in der Abwehr auch spürbar kompromissloser.

Im zweiten Durchgang, in dessen Mitte seit dem Supercup-Finnale Ende August verletzt ausgefallene Spanier Javi Martinez sein Comeback im Bayern-Team feiern durfte, blieben die Münchner überwiegend konzentriert. Allerdings leisteten sich die Hausherren dennoch vereinzelt Unaufmerksamkeiten in der Defensive, durch die Berlin kurzzeitig Aufwind bekam.

Beste Münchner waren der allerdings nicht so stark wie gegen Pilsen auftrumpfende Ribéry und "Joker" Mandzukic. In Berlins Mannschaft überzeugten Torschütze Ramos und der Japaner Hajime Hosogai.

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