SID-IMAGES/AFP/CARLO HERMANN

Italien | 29.10.2013

Balotelli übersteht Autounfall unverletzt

Der italienische Fußball-Star Mario Balotelli vom AC Mailand hat am Montagnachmittag einen Autounfall unverletzt überstanden.

Brescia - Der italienische Fußball-Star Mario Balotelli vom AC Mailand hat am Montagnachmittag einen Autounfall unverletzt überstanden. Der EM-Held war am Steuer eines Audi in Richtung seiner Heimatstadt Brescia unterwegs, als er in eine Karambolage verwickelt wurde. Der 23-Jährige und der Fahrer eines anderen Fahrzeugs blieben bei dem Zusammenstoß unversehrt. Milan hatte vergangene Woche Balotelli überredet, auf seinen schwarzen Ferrari zu verzichten.

Italien | 20.10.2013

Catania feuert Trainer Maran - di Canio Nachfolger

Der italienische Erstligist Catania Calcio hat sich von Trainer Rolando Maran getrennt. Die Sizilianer zogen damit die Konsequenzen aus der 1:2-Niederlage bei Cagliari Calcio.

Catania - Der italienische Fußball-Erstligist Catania Calcio hat sich von Trainer Rolando Maran getrennt. Die Sizilianer zogen damit die Konsequenzen aus der 1:2-Niederlage am Samstag bei Cagliari Calcio, durch die Catania auf den 17. Tabellenplatz rutschte. Nachfolger von Maran, der 2012 den heutigen Florenz-Erfolgscoach Vinceno Montella beerbt hatte, wird Luigi di Canio, der zuletzt den FC Genua trainiert hat.

WM | 15.10.2013

Prandelli verhängt Twitter- und Facebook-Verbot

Twitter- und Facebook-Verbot für die Stars der Squadra Azzurra: Italiens Nationalspieler dürfen während der Weltmeisterschaft in Brasilien 2014 keine sozialen Netzwerke nutzen.

Rom - Twitter- und Facebook-Verbot für die Stars der Squadra Azzurra: Italiens Fußball-Nationalspieler dürfen während der Weltmeisterschaft in Brasilien im kommenden Jahr keine sozialen Netzwerke nutzen. Das Verbot für Twitter, Facebook oder andere soziale Netzwerke wurde von Nationaltrainer Cesare Prandelli verhängt.

"Während der WM werden wir noch härtere interne Regeln haben", sagte Prandelli dem TV-Sender RaiSport am Dienstag. Auslöser für diesen Schritt Prandellis ist wohl das Vorgehen von EM-Held Mario Balotelli. Der 23-Jährige hatte sich per Twitter dagegen gewehrt, von der Gazzetta dello Sport als Symbol im Kampf gegen die Mafia bezeichnet zu werden und war dafür ins Kreuzfeuer der Kritik geraten.

Prandelli hat allerdings die Geduld mit dem exzentrischen "Super Mario" noch nicht verloren. "Balotellis Fehler sind Teil seines Wachstumsprozesses, wir müssen aber davon ausgehen, dass er sich niemals ändern wird. Wir müssen das Beste von ihm nehmen, vielleicht wird er uns noch überraschen", sagte der Nationalcoach vor dem Länderspiel der Azzurri gegen Armenien am Dienstag in Neapel moderat.

Der Coach entschuldigt sogar seinen Schützling. "Balotelli ist erst 23 Jahre alt. Er ist aber auch ein weltweiter Star und muss diesen Mediendruck aushalten. Was mich anbelangt, hat er niemals große Probleme verursacht. Er hat seine eigene Art, im Dialog begreift er oft seine Fehler und überdenkt seine Schritte", betonte Prandelli.

Italien | 14.10.2013

Angriff auf Kameramann: Balotelli sorgt für Eklat

Erneuter Eklat um Stürmer-Star Mario Balotelli in Italien: Der 23 Jahre alte Fußball-EM-Held ging auf einen Kameramann los, der ihn bei seiner Ankunft in Neapel aufgenommen hatte.

Rom - Erneuter Eklat um Stürmer-Star Mario Balotelli in Italien: Der 23 Jahre alte Fußball-EM-Held ging auf einen Kameramann los, der ihn bei seiner Ankunft in Neapel aufgenommen hatte. Die Nationalmannschaft bestreitet am Dienstag das letzte WM-Qualifikationsspiel der Gruppe B gegen Armenien im Stadio San Paolo.

Balotelli versuchte, dem Pressevertreter die Videokamera zu entreißen und diese zu Boden zu werfen. Dabei zerstörte er ein Mikrofon. Die Polizei musste eingreifen und Balotelli in den Mannschaftsbus zurückdrängen.

Der Stürmer vom AC Mailand sorgte auch mit provokanten Tweets für weiteren Zündstoff. Die Gazzetta dello Sport hatte am Sonntag Balotellis Bereitschaft gelobt, mit der Nationalmannschaft den wegen der hohen Kriminalitätsrate berüchtigten Neapel-Vorort Quarto Flegreo zu besuchen.

Das Fachblatt schrieb, dass "Super Mario" zu einem neuen Symbol des Kampfes gegen die Camorra, den neapolitanischen Arm der Mafia, aufrücken könne. Prompt reagierte der Spieler und twitterte: er besuche Quarto Flegreo, nicht weil er ein Anti-Camorra-Symbol sei, sondern "weil Fußball schön ist und jeder dort spielen soll, wo er will". Seine Aussagen bei Twitter lösten wiederum Verärgerung im italienischen Fußballverband FIGC aus.

Wegen Kontakten zu Mafia-Bossen hatte Balotelli vor drei Jahren Ärger bekommen. Laut Berichten der Polizei hatte Balotelli mit zwei Bossen der Camorra das berüchtigte Viertel Neapels Scampia besucht. Der Spieler hatte sich im Juni 2010 mit den beiden Bossen Salvatore Silvestri und Biagio Esposito, Spitzenvertretern von zwei prominenten Camorra-Clans, fotografieren lassen.

Der Fall löste in Italien hitzige Diskussionen aus. Balotelli erwiderte damals, er habe nicht gewusst, dass seine Begleiter im Viertel Scampia Bosse seien. "Ich wollte lediglich ein Viertel besuchen, von dem man wegen der Kriminalität viel spricht. Hier wurde unter anderem der Film 'Gomorrah' gedreht. Ich wusste nicht, dass ich es mit Mafiosi zu tun hatte", betonte der exzentrische Balotelli.

Champions League | 19.09.2013

Weidenfeller für ein Spiel gesperrt

Borussia Dortmund muss gegen Olympique Marseille erwartungsgemäß auf Roman Weidenfeller verzichten. Der Torhüter wurde von der UEFA für ein Spiel gesperrt.

Dortmund - Fußball-Vizemeister Borussia Dortmund muss im zweiten Champions-League-Gruppenspiel gegen Olympique Marseille (1. Oktober) erwartungsgemäß auf Roman Weidenfeller verzichten. Der Torhüter wurde nach seiner Roten Karte am Mittwoch im Auftaktspiel bei SSC Neapel (1:2) nach einem Handspiel außerhalb des Strafraums von der Europäischen Fußball-Union UEFA für ein Spiel gesperrt. Das teilte sein Klub am Donnerstag mit.

Champions League | 18.09.2013

BVB startet mit bitterer Pleite in Neapel

An einem rabenschwarzen Abend hat Borussia Dortmund im Hexenkessel "San Paolo" die Nerven verloren. Der BVB kassierte ein 1:2 (0:1) beim italienischen Vize-Meister SSC Neapel.

Neapel - An einem rabenschwarzen Abend hat Borussia Dortmund im Hexenkessel "San Paolo" die Nerven verloren. Der BVB kassierte mit einem 1:2 (0:1) beim italienischen Vize-Meister SSC Neapel nicht nur seine erste Niederlage seit dem Champions-League-Finale gegen Bayern München (1:2) 116 Tage zuvor, sondern verlor auch Torwart Roman Weidenfeller nach einer Roten Karte, Nationalspieler Mats Hummels mit einer Verletzung und "Vulkan" Jürgen Klopp, der schon nach 30 Minuten auf die Tribüne geschickt wurde.

Insgesamt war es ein gründlich missratener Start in die neue Saison der Königsklasse. Der Dortmunder Treffer vor 55.766 Zuschauern fiel durch ein Eigentor von Juan Zuniga (87.). Danach hätte der BVB allerdings sogar fast noch den Ausgleich erzielt.

Gonzalo Higuain per Kopf (29.) und Lorenzo Insigne mit einem Freistoß (67.) besiegelten so aber die Niederlage der Westfalen, die spätestens ab der 45. Minute auf verlorenem Posten standen: Schlussmann Weidenfeller sah wegen eines Handspiels außerhalb des Strafraums zurecht die Rote Karte. Klopp saß da schon längst zwischen den italienischen Fans. Der Coach hatte dem vierten Offiziellen aus nächster Nähe ins Gesicht geschrien, er wurde von Schiedsrichter Pedro Proenca (Portugal) auf die Tribüne geschickt.

Im brodelnden San Paolo, dessen Ränge schon 90 Minuten vor Anpfiff fast komplett gefüllt waren, begann Dortmund mit dem Selbstvertrauen aus fünf Siegen in fünf Bundesliga-Spielen kühl und abgeklärt, hatte zunächst sogar mehr vom Spiel. Das änderte sich aber ab der zehnten Minute, als der Druck des italienischen Tabellenführers immer stärker wurde. Erstmals gefährlich wurde es in der 13. Minute, als Insigne den Ball aus spitzem Winkel knapp am rechten Pfosten vorbeizog.

Für den 2013 zu Hause ungeschlagenen SSC war Insignes Schuss eine Art Weckruf. Während der BVB immer weiter in die eigene Hälfte gedrückt wurde und sich zudem mit unnötigen Ballverlusten in Gefahr brachte, zog Neapel mit blitzartigem Umschaltspiel den erwarteten Vollgas-Fußball auf. Nur einem gewagten Tackling von Innenverteidiger Neven Subotic gegen Higuain war es zu verdanken, dass der BVB nicht in Rückstand geriet (13.).

Dortmund löste sich in der Folge nur selten aus der Umklammerung, wäre aber beinahe in Führung gegangen: Ein Angriff über Hummels und Marco Reus landete bei Robert Lewandowski, der im Abschluss aus kurzer Distanz an Pepe Reina scheiterte (26.). Das Tor fiel wenig später auf der Gegenseite. Nach einer Flanke von Juan Zuniga setzte sich der von Real Madrid gekommene Higuain gegen Marcel Schmelzer durch und ließ Weidenfeller keine Chance.

Anschließend kam es knüppeldick: Erst schickte Schiedsrichter Proenca Klopp nach dessen Wutausbruch auf die Tribüne. Nach Ansicht des BVB-Trainers hatte der Unparteiische Subotic vor dem Gegentor nach einer Behandlung zu spät auf das Feld gelassen. Eine Minute vor der Pause musste Innenverteidiger Hummels verletzt den Platz verlassen, für ihn kam der offensive Pierre-Emerick Aubameyang, Sven Bender rückte in die Viererkette. Sekunden später flog Weidenfeller vom Platz, für ihn kam Mitch Langerak.

Nach der Pause kämpfte der BVB im strömenden Regen tapfer, aber vergeblich. Der mit neun Spielern aus der Wembley-Mannschaft angetretene Bundesligist überließ dem Ex-Klub von Diego Maradona fast zwangsläufig das Geschehen und hoffte auf einen "Lucky Punch". Chancen hatten aber zunächst nur die Italiener: Der Argentinier Higuain (59.), einer von drei Neuzugängen von Real, und der auffällige Insigne (62.) vergaben für die Mannschaft des ebenfalls neu verpflichteten Trainers Rafael Benitez.

Die letzten Hoffnungen zerstörte Insigne, der einen Freistoß aus über 25 Metern unter die Latte hämmerte und Langerak keine Chance ließ. Immerhin zeigte der BVB Moral und erarbeitete sich noch Chancen, in der 70. Minute traf der Gabuner Aubameyang die Latte.

Bei Dortmund erreichten einzig Kevin Großkreutz und Mchitarjan Normalform. Bei Neapel überragten Insigne und Higuain.

Bundesliga | 01.09.2013

Werder: Transfer von Gaucho Garcia perfekt

Fußball-Bundesligist Werder Bremen hat den Transfer des argentinischen Linksverteidigers Santiago Garcia perfekt gemacht.

Bremen - Fußball-Bundesligist Werder Bremen hat den Transfer des argentinischen Linksverteidigers Santiago Garcia perfekt gemacht. Der 25-Jährige wurde am Sonntag für ein Jahr vom chilenischen Klub Rangers de Talca ausgeliehen. Die Hanseaten verfügen über eine Kaufoption.

"Wir haben eine Einigung zwischen allen Parteien erreicht, also auch mit Santiagos vorherigem Verein US Palermo", sagte Werder-Geschäftsführer Thomas Eichin, nachdem der "Gaucho" dort seinen Vertrag wegen Problemen mit den Fans vorzeitig gekündigt hatte: "Seinem Einsatz bei uns steht nichts mehr im Wege. Wir freuen uns jetzt auf einen neuen dynamischen Verteidiger in unserem Team." Bereits am Sonntagvormittag stand der Südamerikaner beim SV Werder auf dem Trainingsplatz.

Garcia, der auch die italienische Staatsbürgerschaft besitzt, spielte insgesamt 56-mal in der Serie A. 21 Einsätze hatte er im Trikot von Novara Calcio, für den US Palermo absolvierte er 35 Partien (zwei Tore) in der höchsten Spielklasse Italiens.

International | 16.05.2013

Maradona sorgt bei Argentinien-Reise für Aufruhr

Das frühere argentinische Fußballgenie Diego Maradona hat bei seiner ersten Reise in seine Heimat nach eineinhalb Jahren für einen Eklat gesorgt.

Buenos Aires - Das frühere argentinische Fußballgenie Diego Maradona hat bei seiner ersten Reise in seine Heimat nach eineinhalb Jahren für einen Eklat gesorgt. Nachdem Journalisten sein Auto in der Nähe von Buenos Aires gestoppt hatten, sprang der 52-Jährige wutentbrannt aus seinem Wagen, trat nach einem Fotografen und bewarf ein TV-Team mit Steinen. Maradona, der in Argentinien keinen Schritt ohne Begleitung der Klatschpresse machen kann, hatte zuvor um eine unbehelligte Reise gebeten.

Zuvor soll der Weltmeister von 1986 einen Passagier angegriffen haben, der dem fülligen Ex-Star des FC Barcelona und des SSC Neapel auf dem Flug nach Buenos Aires ein Diätprodukt angeboten hatte. Am Flughafen hatten dann Fans von Boca Junior Maradona einen feierlichen Empfang bereitet.

In Begleitung seiner Freundin war Maradona nach Argentinien gereist, um seine Ex-Freundin Veronica Ojeda und den gemeinsamen Sohn Diego Fernando zu besuchen. Zuletzt hatte der ehemalige Dribbelkünstler, der derzeit als Ehren-Sportbotschafter in Dubai tätig ist, im November 2011 anlässlich der Beerdigung seiner Mutter Heimatboden betreten.

Italien | 27.04.2013

Neapel festigt Rang zwei, Udine schon Fünfter

Der SSC Neapel hält in der Serie A weiter Kurs auf die direkte Champions-League-Qualifikation. Der Traditionsklub setzte sich bei Schlusslicht Delfino Pescara mit 3:0 durch.

Köln - Der zweimalige italienische Fußballmeister SSC Neapel hält in der Serie A weiter Kurs auf die direkte Champions-League-Qualifikation. Der Traditionsklub setzte sich am 34. Spieltag bei Schlusslicht Delfino Pescara mit 3:0 (0:0) durch und festigte mit 69 Punkten den zweiten Platz hinter dem souveränen Tabellenführer Juventus Turin (77). Der Vorsprung auf den drittplatzierten AC Mailand (59) beträgt vorerst zehn Punkte, Milan kann am Sonntag (20.45 Uhr) gegen Catania Calcio wieder verkürzen.

Zuvor hatte Udinese Calcio durch den vierten Sieg in Serie den Sprung auf Platz fünf geschafft, der zur Teilnahme an der Europa-League berechtigt. Ohne den deutschen Jungstar Alexander Merkel gelang ein 1:0 (0:0) bei Cagliari Calcio. Zuvor hatten sich Atalanta Bergamo und der FC Bologna im Mittelfeld-Duell mit 1:1 (0:0) getrennt.

International | 15.04.2013

Treffen zwischen Maradona und Fidel Castro

Argentiniens Fußball-Legende Diego Maradona hat im Anschluss an seinen Einsatz im Wahlkampf Venezuelas den ehemaligen kubanischen Staatschef Fidel Castro in Havanna besucht.

Havanna - Argentiniens Fußball-Legende Diego Maradona hat im Anschluss an seinen Einsatz im Wahlkampf Venezuelas den ehemaligen kubanischen Staatschef Fidel Castro in Havanna besucht. Wie die Zeitung der kommunistischen Partei berichtete, habe "der Austausch zweier alter Freunde Früchte getragen". Den Weltmeister und den 86 Jahre alten Revolutionsführer verbindet seit ihrem ersten Treffen im Jahr 1987 eine enge Freundschaft.

Maradona hatte sich vor der Reise nach Havanna für den am Sonntag gewählten sozialistischen Präsidenten Nicolás Maduro stark gemacht und an den kürzlich verstorbenen Staatschef Hugo Chávez erinnert.

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