SID-IMAGES/AFP/CARLO HERMANN

International | 16.05.2013

Maradona sorgt bei Argentinien-Reise für Aufruhr

Das frühere argentinische Fußballgenie Diego Maradona hat bei seiner ersten Reise in seine Heimat nach eineinhalb Jahren für einen Eklat gesorgt.

Buenos Aires - Das frühere argentinische Fußballgenie Diego Maradona hat bei seiner ersten Reise in seine Heimat nach eineinhalb Jahren für einen Eklat gesorgt. Nachdem Journalisten sein Auto in der Nähe von Buenos Aires gestoppt hatten, sprang der 52-Jährige wutentbrannt aus seinem Wagen, trat nach einem Fotografen und bewarf ein TV-Team mit Steinen. Maradona, der in Argentinien keinen Schritt ohne Begleitung der Klatschpresse machen kann, hatte zuvor um eine unbehelligte Reise gebeten.

Zuvor soll der Weltmeister von 1986 einen Passagier angegriffen haben, der dem fülligen Ex-Star des FC Barcelona und des SSC Neapel auf dem Flug nach Buenos Aires ein Diätprodukt angeboten hatte. Am Flughafen hatten dann Fans von Boca Junior Maradona einen feierlichen Empfang bereitet.

In Begleitung seiner Freundin war Maradona nach Argentinien gereist, um seine Ex-Freundin Veronica Ojeda und den gemeinsamen Sohn Diego Fernando zu besuchen. Zuletzt hatte der ehemalige Dribbelkünstler, der derzeit als Ehren-Sportbotschafter in Dubai tätig ist, im November 2011 anlässlich der Beerdigung seiner Mutter Heimatboden betreten.

Italien | 27.04.2013

Neapel festigt Rang zwei, Udine schon Fünfter

Der SSC Neapel hält in der Serie A weiter Kurs auf die direkte Champions-League-Qualifikation. Der Traditionsklub setzte sich bei Schlusslicht Delfino Pescara mit 3:0 durch.

Köln - Der zweimalige italienische Fußballmeister SSC Neapel hält in der Serie A weiter Kurs auf die direkte Champions-League-Qualifikation. Der Traditionsklub setzte sich am 34. Spieltag bei Schlusslicht Delfino Pescara mit 3:0 (0:0) durch und festigte mit 69 Punkten den zweiten Platz hinter dem souveränen Tabellenführer Juventus Turin (77). Der Vorsprung auf den drittplatzierten AC Mailand (59) beträgt vorerst zehn Punkte, Milan kann am Sonntag (20.45 Uhr) gegen Catania Calcio wieder verkürzen.

Zuvor hatte Udinese Calcio durch den vierten Sieg in Serie den Sprung auf Platz fünf geschafft, der zur Teilnahme an der Europa-League berechtigt. Ohne den deutschen Jungstar Alexander Merkel gelang ein 1:0 (0:0) bei Cagliari Calcio. Zuvor hatten sich Atalanta Bergamo und der FC Bologna im Mittelfeld-Duell mit 1:1 (0:0) getrennt.

International | 15.04.2013

Treffen zwischen Maradona und Fidel Castro

Argentiniens Fußball-Legende Diego Maradona hat im Anschluss an seinen Einsatz im Wahlkampf Venezuelas den ehemaligen kubanischen Staatschef Fidel Castro in Havanna besucht.

Havanna - Argentiniens Fußball-Legende Diego Maradona hat im Anschluss an seinen Einsatz im Wahlkampf Venezuelas den ehemaligen kubanischen Staatschef Fidel Castro in Havanna besucht. Wie die Zeitung der kommunistischen Partei berichtete, habe "der Austausch zweier alter Freunde Früchte getragen". Den Weltmeister und den 86 Jahre alten Revolutionsführer verbindet seit ihrem ersten Treffen im Jahr 1987 eine enge Freundschaft.

Maradona hatte sich vor der Reise nach Havanna für den am Sonntag gewählten sozialistischen Präsidenten Nicolás Maduro stark gemacht und an den kürzlich verstorbenen Staatschef Hugo Chávez erinnert.

International | 13.04.2013

Maradona als Wahlkämpfer in Venezuela

Diego Maradona hat sich im Wahlkampf Venezuelas für den sozialistischen Interimspräsidenten Nicolás Maduro stark gemacht und an den verstorbenen Staatschef Hugo Chávez erinnert.

Caracas - Argentiniens Fußball-Idol Diego Maradona hat sich im Wahlkampf Venezuelas für den sozialistischen Interimspräsidenten Nicolás Maduro stark gemacht und an den kürzlich verstorbenen Staatschef Hugo Chávez erinnert. Am Donnerstag trat der 52-jährige Maradona bei der Abschlusskundgebung in Caracas auf, am Freitag besuchte er das Grab des langjährigen Präsidenten Chávez, der am 5. März einem Krebsleiden erlegen war.

"Er ist körperlich nicht mehr bei uns, aber wir setzen den Weg mit Nicolás fort", sagte Maradona. Am Sonntag tritt Maduro zur Wahl gegen den Oppositionsführer Henrique Capriles an.

Italien | 11.03.2013

US Palermo: Gasperini zum zweiten Mal entlassen

Gian Piero Gasperini ist binnen fünf Wochen zum zweiten Mal als Coach des abstiegsbedrohten italienischen Fußball-Erstligisten US Palermo entlassen worden.

Palermo - Gian Piero Gasperini ist binnen fünf Wochen zum zweiten Mal als Coach des abstiegsbedrohten italienischen Fußball-Erstligisten US Palermo entlassen worden. Gasperini hatte das Traineramt beim Vorletzten der Serie A erst Ende Februar übernommen, nachdem er drei Wochen zuvor gefeuert worden war.

Nach Medienberichten soll Giuseppe Sannino die Nachfolge Gasperinis antreten. Für Sannino wäre es ebenfalls das zweite Engagement bei den Sizilianern in dieser Spielzeit. Der 55-Jährige war Mitte September nach einem enttäuschenden Saisonstart durch Gasperini ersetzt worden.

Zehn Spieltage vor Schluss hat der Tabellen-19. Palermo fünf Punkte Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz. Nach dem 1:2 gegen den gleichfalls auf einem Abstiegsrang stehenden AC Siena hatten am Sonntag Hunderte von Palermo-Fans ihrem Ärger Luft gemacht und den Teambus mit Gegenständen beworfen und Schmähgesänge auf Besitzer Maurizio Zamparini angestimmt.

International | 11.03.2013

Montpelliers Maradona-Projekt geplatzt

Argentiniens Fußball-Idol Diego Maradona hat auf der Suche nach einem neuen Trainer-Posten vom französischen Meister HSC Montpellier eine herbe Abfuhr bekommen.

Paris - Argentiniens Fußball-Idol Diego Maradona hat auf der Suche nach einem neuen Trainer-Posten vom französischen Meister HSC Montpellier eine herbe Abfuhr bekommen. "Ich habe alles gestoppt. Ich habe es satt. Es ist unmöglich, mit einem seiner Manager zu sprechen. Es gibt sieben Stück davon, jetzt sogar einen achten. Es ist unerträglich und ein unbeschreiblicher Sauhaufen", begründete HSC-Präsident Louis Nicollin in einem Interview mit der französischen Sportzeitung L'Equipe die Einstellung seiner Bemühungen um ein Engagement des argentinischen Weltmeister-Kapitäns von 1986: "Es wäre genial gewesen, aber bei diesem Überangebot von Agenten wird man ganz krank im Kopf."

Maradona, der seit seiner Entlassung bei Al-Wasl in Dubai auf eine neue Aufgabe wartet, hatte in der Vorwoche Interesse an dem zur neuen Saison vakant werdenden Trainer-Job in Montpellier signalisiert.

Kurz darauf ließ Nicollin ebenfalls Bereitschaft zu entsprechenden Gesprächen erkennen, verdeutlichte zugleich allerdings auch schon Skepsis aufgrund der Entourage des extrovertierten Südamerikaners: Bis zu Beginn von ersten Verhandlungen wollte Nicollin überprüfen, "ob es einen Berater gibt, dem ich trauen kann. Er hat nämlich etwa zehn davon. Einen Argentinier, einen Nordafrikaner und so weiter".

Montpelliers derzeitiger Coach Rene Girard, der HSC in der vergangenen Saison sensationell zur Meisterschaft in der Ligue 1 geführt hatte, verlässt den Klub am Saisonende. Momentan rangiert Montpellier nur auf dem siebten Tabellenplatz und hat keine Aussichten auf eine erfolgreiche Titelverteidigung mehr.

Nach dem geplatzten Maradona-Projekt will Nicollin sich wieder nach einem französischen Trainer umschauen. Frankreichs Ex-Nationaltrainer Raymond Domenech kommt für die Aufgabe allerdings nicht infrage. "Ich habe versprochen, jetzt vernünftig zu bleiben", sagte Nicollin zu Spekulationen über eine Verpflichtung des Ex-Profis.

Italien | 01.03.2013

Juventus Turin bleibt auf Meisterkurs

Juventus Turin hat in der Serie A weiter beste Aussichten, seinen Meistertitel erfolgreich zu verteidigen. Der italienische Rekordmeister erkämpfte beim SSC Neapel ein 1:1.

Neapel - Juventus Turin hat in der Serie A weiter beste Aussichten, seinen Meistertitel erfolgreich zu verteidigen. Der italienische Fußball-Rekordmeister erkämpfte sich im Spitzenspiel beim Tabellenzweiten SSC Neapel ein 1:1 (1:1) und führt die Liga mit sechs Punkten Vorsprung an.

Giorgio Chiellini brachte Turin per Kopfball in Führung (10.), Gökhan Inler glich kurz vor der Halbzeit aus (43.). Nach dem Wechsel drängten die Gastgeber auf den Sieg, vergaben aber einige gute Gelegenheiten.

Italien | 26.02.2013

Maradona: "Bin kein Steuerhinterzieher"

Das argentinische Fußball-Idol Diego Maradona hat in Neapel versichert, dass er kein Steuerhinterzieher ist.

Neapel - Das argentinische Fußball-Idol Diego Maradona hat in Neapel versichert, dass er kein Steuerhinterzieher ist. "Ich will Italien ohne Probleme bereisen. Ich will unbehelligt durch Neapel gehen können", sagte Maradona am Dienstag bei einer Pressekonferenz.

Seinem Enkel Benjamin wolle er die Stadt Neapel zeigen, in dem er große Erfolg gefeiert habe. Maradona bat zudem um ein Treffen mit dem italienischen Präsidenten Giorgio Napolitano, um ihm seine Position zu schildern. "Ich kann niemanden zwingen über meine Angelegenheit zu sprechen, aber wenn Präsident Napolitano mich sprechen will, werde ich ihm alles erklären", sagte Maradona, der gerne seinen EX-Klub SSc Neapel trainieren würde: "Ich würde gerne, wie andere Trainer auch, Neapel trainieren. Doch wir müssen den jetzigen Trainer Walter Mazzarri respektieren, der eine großartige Arbeit leistet."

Maradona war am Montag nach Italien zurückgekehrt. Gegen den 52-Jährigen läuft seit Jahren ein Verfahren wegen Steuerhinterziehung. Zuletzt hatte Maradonas Verteidiger behauptet, dass sein Mandant die langjährigen Probleme mit der italienischen Steuerbehörde gelöst habe. Die italienischen Behörden bestritten allerdings eine Einigung. Maradona war 2005 wegen Unregelmäßigkeiten während seiner Zeit beim SSC Neapel (1984 bis 1991) zur Zahlung von 37,2 Millionen Euro verurteilt worden. Die italienische Justiz hatte den Fall 2011 neu aufgerollt.

Italien | 24.02.2013

Palermo holt Trainer Gasperini zurück

Nicht einmal drei Wochen nach seiner Entlassung beim US Palermo sitzt Gian Piero Gasperini wieder auf dem Trainerstuhl des italienischen Fußball-Erstligisten.

Palermo - Kurioser Trainerwechsel in der Serie A: Nicht einmal drei Wochen nach seiner Entlassung beim US Palermo sitzt Gian Piero Gasperini wieder auf dem Trainerstuhl des italienischen Fußball-Erstligisten. Das Schlusslicht trennte sich am Sonntag vom neuen Coach Alberto Malesani und installierte dessen Vorgänger als Nachfolger. Das gab der Klub nach dem 0:0 gegen den FC Genua bekannt.

"Malesani ist ein großartiger Trainer, wir danken ihm für seine Leistungen. Die Entscheidung schien uns die einzig mögliche in unserer schwierigen Situation", hieß es in einem Statement des Vereins.

Palermo hat als Letzter der Serie A sechs Punkte Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz und wartet seit Ende November auf einen Sieg. Malesani war bereits der dritte Trainer bei den Sizilianern in der laufenden Saison und führte das Team in drei Einsätzen zu drei Unentschieden.

Italien | 17.02.2013

Serie A: Niederlagen für Neapel und Juventus

Der SSC Neapel hat im Kampf um die italienische Meisterschaft einen Dämpfer hinnehmen müssen. Die Neapolitaner kamen gegen Ex-Meister Sampdoria Genua nicht über ein 0:0 hinaus.

Neapel - Der SSC Neapel hat im Kampf um die italienische Fußball-Meisterschaft einen Dämpfer hinnehmen müssen. Drei Tage nach dem 0:3 im Zwischenrunden-Hinspiel der Europa League gegen Viktoria Pilsen kamen die Neapolitaner gegen Ex-Meister Sampdoria Genua nicht über ein 0:0 hinaus und ließen den Patzer von Tabellenführer Juventus Turin ungenutzt.

Der Rekordmeister hatte am Samstag durch einen Treffer von Altstar Francesco Totti beim AS Rom mit 0:1 (0:0) verloren. Pokalsieger Neapel hat mit 51 Zählern vier Punkte Rückstand auf den Spitzenreiter.

Inter Mailand (43 Punkte) verpasste den Sprung auf Platz drei durch ein 1:4 (0:2) beim AC Florenz (42). Der Ex-Hoffenheimer Marvin Compper saß bei Florenz 90 Minuten auf der Bank.

Lazio Rom (44) kann am Montag ohne den verletzten Nationalspieler Miroslav Klose wieder Rang drei vom AC Mailand (44) übernehmen. Der Europa-League-Gegner von Borussia Mönchengladbach gastiert bei Schlusslicht AC Siena.

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