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WM | 04.10.2013

WM und Olympia sollen Japaner und Russen anlocken

Touristen aus Japan und Russland stehen im Fokus der neuesten Offensive von Brasiliens Fremdenverkehrs-Managern vor der Fußball-WM 2014 am Zuckerhut.

Text: SID Bild: SID-IMAGES/AFP/BIA LUZ

Rio de Janeiro - Touristen aus Japan und Russland stehen im Fokus der neuesten Offensive von Brasiliens Fremdenverkehrs-Managern vor der Fußball-WM 2014 am Zuckerhut. Die auch schon auf die Olympischen Sommerspiele 2016 in Rio de Janeiro ausgerichtete Strategie legte Brasiliens Tourismus-Verband Embratur vor.

Nippons Weltenbummler sind für die Reise-Veranstalter aufgrund der japanischen Wurzeln von 1,8 Millionen Brasilianern und einer brasilianischen Gemeinde in Japan von besonderem Interesse, während die Kaufkraft russischer Bürger nach der Einstufung des Landes als Nummer fünf der meisten Ausgaben für Auslandsreisen weltweit Begehrlichkeiten geweckt hat.

Von Brasiliens 5,7 Millionen Besuchern kamen 30 Prozent aus dem benachbarten Argentinien. US-Bürger bildeten auf dem zweiten Rang einen Anteil von elf Prozent. Die größte Touristen-Gruppe aus Europa stellte Deutschland mit fünf Prozent oder 285.000 Brasilien-Reisenden.

Von den bislang rund 4,5 Millionen Kartenbestellungen für die WM-Endrunde im kommenden Jahr kommen nach Angaben des Weltverbandes FIFA rund 1,1 Millionen Order aus dem Ausland. Die WM-Macher rechnen nach Abschluss der Qualifikationsspiele im November allerdings noch mit einem erheblichen Anstieg von Ticketbestellungen aus dem Ausland.

WM | 12.09.2013

WM-Pokal geht auf Reisen

Genau neun Monate vor dem Eröffnungsspiel der Fußball-WM 2014 in Brasilien ist auf dem Corcovado in Rio de Janeiro der Startschuss zur dritten WM-Pokal-Tournee gefallen.

Text: SID Bild: SID-IMAGES/AFP/BIA LUZ

Rio de Janeiro - Genau neun Monate vor dem Eröffnungsspiel der Fußball-Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien ist auf dem Corcovado in Rio de Janeiro der Startschuss zur dritten WM-Pokal-Tournee gefallen. Am Fuße der weltberühmten Christus-Statue versammelten sich auf dem 710 Meter hohen Berg im Finalspielort einige der bekanntesten Namen der brasilianischen Fußballgeschichte zu einer feierlichen Zeremonie. So waren in Mario Zagallo (1958), Amarildo (1962), Roberto Rivelino (1970), Bebeto (1994) und Marcos (2002) je ein Vertreter der fünf Weltmeistermannschaften der Selecao dabei.

Die 36,8 Zentimeter große und 6175 Gramm schwere Trophäe aus 18-karätigem Massivgold begibt sich für die kommenden Monate auf eine 267-tätige Reise durch 89 Länder. Auf ihr haben Millionen von Fans die Gelegenheit, den Pokal aus nächster Nähe zu bewundern. Bereits vor den WM-Turnieren 2006 und 2010 war der WM-Pokal auf Reisen gegangen.

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