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Champions League | 15.09.2013

Makellose Bilanz der deutschen Gegner

Die vier Bundesliga-Gegner zum Auftakt der Fußball-Champions-League am Dienstag und Mittwoch haben am Wochenende eine makellose Generalprobenbilanz ohne Gegentor erzielt.

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Köln - Die vier Bundesliga-Gegner zum Auftakt der Fußball-Champions-League am Dienstag und Mittwoch haben am Wochenende eine makellose Generalprobenbilanz ohne Gegentor erzielt. ZSKA Moskau hat beim letzten Ligaauftritt vor dem Duell in der Königsklasse mit Titelverteidiger und Triple-Sieger Bayern München die Tabellenspitze der russischen Eliteklasse erfolgreich verteidigt. Der Meister bezwang FK Rostow am 8. Spieltag durch ein Tor von Konstantin Baseljuk (70.) mit 1:0 (0:0). Am Dienstag (20.45 Uhr/Sky) ist ZSKA zum Auftakt der Champions-League-Gruppenphase zu Gast in der Münchner Allianz Arena.

Auch der SCC Neapel hat sich vor dem Vergleich am Mittwoch gegen den deutschen Vizemeister Borussia Dortmund in guter Form präsentiert. Das Team des neuen Trainers Rafael Benítez gewann am 3. Spieltag der Serie A mit 2:0 (0:0) gegen Atalanta Bergamo und feierte den dritten Sieg. In Neapel trafen die Neuzugänge Gonzalo Higuain (71.) und José Callejón (81.). Am Mittwoch (20.45 Uhr/ZDF und Sky) hat Napoli Heimrecht gegen den BVB.

Drei Tage vor dem Spiel gegen Bayer Leverkusen hat allerdings Manchester United einen mühsamen Pflichtsieg in der englischen Premier League gelandet. Die Mannschaft von Teammanager David Moyes besiegte am 4. Spieltag Crystal Palace mit 2:0 (1:0). Nachdem Robin van Persie kurz vor der Pause per Strafstoß den Bann gebrochen hatte, sorgte Wayne Rooney neun Minuten vor dem Ende mit einem direkten Freistoß für den Endstand. Manchester spielte ab der 44. Minute nach einer Roten Karten gegen Crystals Kagisho Dikgacoi in Überzahl.

Der frühere Dortmunder Shinji Kagawa stand nicht einmal im Kader, dafür kam der in der Länderspielpause für 32,4 Millionen Euro vom FC Everton verpflichtete Belgier Marouane Fellaini ab der 62. Minute zu seinem Debüt für die Red Devils. Am Dienstag (20.45 Uhr/Sky) empfängt United die Leverkusener in Old Trafford.

Für den klarsten Sieg sorgte Steaua Bukarest vor dem Duell gegen Schalke 04 am Mittwoch (20.45 Uhr/Sky). Am 7. Spieltag der rumänischen Liga 1 gewann das Team von Trainer Laurentiu Reghecampf gegen AFC Sageata Navodari mit 5:0 (3:0). Für die Tore sorgten Pantelis Kapetanos (72./83.), Federico Piovaccari (6.), Andrei Prepelita (20.) und Adrian Cristea (41.). Steaua hat erst fünf Spiele in der Meisterschaft bestritten.

WM | 06.09.2013

Hodgson verrät Englands Aufstellung

Roy Hodgson, Teammanager der englischen Nationalmannschaft, veröffentlichte bereits Stunden vor dem WM-Qualifikationsspiel gegen Moldawien am Freitag seine komplette Aufstellung.

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London - Ungewöhnliche Maßnahme von Roy Hodgson: Der Teammanager der englischen Fußball-Nationalmannschaft veröffentlichte bereits viele Stunden vor dem WM-Qualifikationsspiel gegen Moldawien am Freitagabend seine komplette Aufstellung. Hodgson gab unter anderem bekannt, dass Rickie Lambert den verletzten Stürmer-Star Wayne Rooney ersetzt. Der 31-Jährige vom FC Southampton hatte die Three Lions vor drei Wochen mit seinem Debüt-Treffer zum 3:2-Sieg über Schottland geschossen.

England | 05.09.2013

Portugiese Nani verlängert bei ManUnited bis 2018

Der englische Fußball-Rekordmeister Manchester United hat den Vertrag mit dem portugiesischen Nationalspieler Nani bis 2018 verlängert.

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Manchester - Der englische Fußball-Rekordmeister Manchester United hat den Vertrag mit dem portugiesischen Nationalspieler Nani bis 2018 verlängert. Der 26-Jährige war bereits 2007 von Sporting Lissabon zu United gewechselt, dort gewann er vier Meisterschaften und 2008 die Champions League. "Nani hat große Fähigkeiten und verfügt für sein Alter über viel Erfahrung. Ich freue mich, auch in den kommenden Jahren mit ihm arbeiten zu können", sagte Trainer David Moyes.

WM | 05.09.2013

Rooney kontert Gerede mit drastischen Fotos

Stürmer Wayne Rooney hat mit der Veröffentlichung drastischer Fotos auf das Gerede um seine angeblich mangelnde Hingabe für die englische Fußball-Nationalmannschaft reagiert.

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Manchester - Stürmer Wayne Rooney hat mit der Veröffentlichung drastischer Fotos auf das Gerede um seine angeblich mangelnde Hingabe für die englische Fußball-Nationalmannschaft reagiert. Der Profi von Rekordmeister Manchester United stellte zwei Bilder auf seine Facebook-Seite, die die tiefe Platzwunde auf seiner Stirn zeigen, wegen der er seine Teilnahme an den Länderspielen der Three Lions hatte absagen müssen.

Dazu schrieb Rooney: "Ich würde nichts lieber tun, als den Jungs in der Quali zu helfen. Ich bin sicher, dass die Leute anhand der Bilder erkennen, warum ich nicht spielen kann."

Rooney (27) hatte sich die Platzwunde bei einem Zusammenprall mit Teamkollege Phil Jones im Training zugezogen. Deshalb hatte er schon das Liga-Spiel von ManUnited gegen den FC Liverpool (0:1) verpasst. Nach seiner Absage für die WM-Qualifikationsspiele am Freitag gegen Moldawien und am Dienstag in der Ukraine hatten Fans besonders im Internet an seinem Engagement gezweifelt.

Rooneys Nationalmannschaftskollege Theo Walcott vom FC Arsenal bezeichnete die Verletzung zuvor als "wie in einem Horror-Film". Als erster Ersatz für Rooney steht Danny Welbeck (ManUnited) bereit, da Liverpools Daniel Sturridge (Oberschenkelprobleme) ausfällt. England ist in der Qualifikationsgruppe H Zweiter hinter Montenegro. Der Rückstand des Weltmeisters von 1966, der eine Begegnung weniger absolviert hat, beträgt zwei Punkte.

WM | 01.09.2013

England: Rooney fällt für WM-Quali-Spiele aus

Die englische Fußball-Nationalmannschaft muss in den WM-Qualifikationsspielen gegen Moldau und die Ukraine voraussichtlich auf Stürmerstar Wayne Rooney verzichten.

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Liverpool - Die englische Fußball-Nationalmannschaft muss in den WM-Qualifikationsspielen gegen Moldau und die Ukraine voraussichtlich auf Stürmerstar Wayne Rooney von Manchester United verzichten. Dies sagte ManUnited-Teammanager David Moyes vor dem Schlagerspiel beim FC Liverpool am Sonntag, nachdem sich der 27-Jährige Rooney im Training eine Platzwunde am Kopf zugezogen hatte.

Der Coach rechnet mit einem mehrwöchigen Ausfall seines Schützlings. Rooney trat die Reise zur Anfield Road nicht an. Für Rooney rückte der walisische Routinier Ryan Giggs (39) in die Anfangsformation von ManUnited.

Supercup | 29.08.2013

Mourinho über Guardiola: "Es geht nicht um uns"

José Mourinho hat vor dem Duell um den europäischen Supercup mit Rekordmeister Bayern München verärgert auf Nachfragen zu seinem Verhältnis zu Pep Guardiola reagiert.

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Prag - Teammanager José Mourinho vom FC Chelsea hat vor dem Duell um den europäischen Supercup am Freitag (20.45 Uhr/ZDF und Sky) mit Fußball-Rekordmeister Bayern München verärgert auf Nachfragen zu seinem Verhältnis zu Pep Guardiola reagiert. "Es geht nicht um Pep und mich, es geht um den Supercup. Pep ist nicht Champions-League-Sieger und ich bin nicht Europa-League-Sieger, wir sind nur die Trainer der beiden Klubs. Es geht nicht um uns, es geht um Chelsea und Bayern", sagte der Portugiese am Donnerstag.

Der 50-Jährige wurde gleich zum Auftakt der Pressekonferenz in der Eden Aréna in Prag zu Guardiola (42) und seiner schwachen Bilanz in Duellen mit dem Bayern-Coach gefragt. "Ihre Statistiken sind falsch", giftete er den fragenden Reporter an, "sehr falsch, sehr falsch, aber ich will das nicht diskutieren, weil es nicht wichtig ist. Ich sage nur, dass sie falsch sind. Aber vielleicht haben Sie ja auch recht und ich liege falsch, aber das ist mir auch egal."

Dann zeigte er den Journalisten seinen weißen Pullover mit dem Wappen des FC Chelsea auf der Brust, und sagte: "Es ist weiß, aber von Chelsea (nicht Real Madrid, Mourinhos ehemaliger Klub). Wenn es Fragen über Chelsea gibt, bin ich hier bis 16 Uhr. Wenn Sie zu Barca und Real fragen, bin ich nicht hier."

Die Sache mit der angeblich schlechten Statistik ließ ihm aber keine Ruhe, und so führte er aus: "Ich habe mit Inter das Halbfinale der Champions League gewonnen (gegen Guardiolas Barcelona), ich habe das spanische Pokalfinale gewonnen, ich habe den Supercup in Spanien gewonnen, ich war Meister in Spanien. Sie liegen da total falsch." Tatsächlich steht es im Duell der Trainer 8:4 für Guardiola, fünf Spiele endeten unentschieden. Mourinho hatte Guardiola in der Vergangenheit häufiger attackiert, zuletzt erst vergangene Woche.

Dass Bayern-Präsident Uli Hoeneß geäußert hatte, Mourinho habe in Spanien das Duell mit Guardiola "um Längen" verloren, kommentierte Mourinho knapp so: "Das ist seine Meinung, kein Problem." Dagegen lobte er die Bayern und deren Stärke als Team. "Viele ihrer Spieler sind in der besten Phase ihrer Karriere, alle spielen mit dem Klub und der Nationalmannschaft gut. Im vergangenen Jahr waren sie das perfekte Team mit unglaublicher fußballerischer Power", sagte er: "Ich habe oft gegen sie gespielt, es ist immer schwierig gegen die Bayern - unabhängig vom System, von den Spielern, der Taktik."

International | 29.08.2013

Anschi: Trio zu Dynamo Moskau

Der Ausverkauf beim russischen Erstligisten Anschi Machatschkala geht weiter: Der Klub aus dem Kaukasus hat drei weitere Spieler zum Liga-Konkurrenten Dynamo Moskau ziehen lassen.

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Machatschkala - Der Ausverkauf beim russischen Fußball-Erstligisten Anschi Machatschkala geht weiter: Der Klub aus dem Kaukasus hat drei weitere Spieler zum Liga-Konkurrenten Dynamo Moskau ziehen lassen. Der frühere Hertha-Verteidiger Christopher Samba wechselt für rund zehn Millionen Euro zum Klub um Kevin Kuranyi, für Torhüter Wladimir Gabulow und Alexej Ionow werden weitere zwölf Millionen fällig. Im Gegenzug leiht Dynamo vier Perspektivspieler an den Verein aus Dagestan aus.

Der Kongolese Samba war erst Anfang Juni für rund 14 Millionen Euro von den Queens Park Rangers zu Anschi zurückkehrt. Dynamo Moskau hatte zuvor Machatschkalas Stars Igor Denisow, Juri Schirkow und Alexander Kokorin gekauft.

Anschis milliardenschwerer Klub-Besitzer Suleiman Kerimow hat beschlossen, wegen des unbefriedigenden sportlichen Abschneidens den Geldhahn zuzudrehen und die teuersten Spieler zu verkaufen. So war erst am Sonntag der Brasilianer Willian für 35 Millionen Euro zum FC Chelsea gewechselt, zuvor hatten auch der Franzose Lassana Diarra (AS Monaco/12 Millionen) und der Marokkaner Mbark Boussoufa (Lokomotive Moskau/15) den Klub verlassen.

Anschi hat in der laufendenden Saison über 133 Millionen Euro Ablöse kassiert, mehr als jeder andere Klub weltweit.

England | 19.08.2013

Manchester City erster Tabellenführer der Saison

Der englische Fußball-Vizemeister Manchester City hat zum Abschluss des ersten Spieltages der Premier League mit einem lockeren Heimsieg die Tabellenführung übernommen.

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Manchester - Der englische Fußball-Vizemeister Manchester City hat zum Abschluss des ersten Spieltages der Premier League mit einem lockeren Heimsieg die Tabellenführung übernommen. Die Mannschaft des neuen Trainers Manuel Pellegrini gewann 4:0 (2:0) gegen Newcastle United und verdrängte den Erzrivalen und Titelverteidiger Manchester United von der Spitze. Die Magpies aus Newcastle rutschten auf den letzten Tabellenplatz.

City sorgte durch David Silva (6.) und Sergio Agüero (22.) früh für klare Verhältnisse. Yaya Touré erhöhte früh im zweiten Durchgang (50.), ehe Samir Nasri den Schlusspunkt setzte (75.). Newscastles Steven Taylor hatte nach einer Tätlichkeit gegen Agüero die Rote Karte gesehen (45.+2).

Vor dem Spiel hatte City, das im Champions-League-Viertelfinale an Borussia Dortmund gescheitert war, eine wichtige Personalie geklärt und den Vertrag mit Verteidiger Pablo Zabaleta bis 2017 verlängert. Der 28 Jahre alte Argentinier war in der vergangegenen Saison von den Fans zum Spieler der Saison gewählt worden.

England | 16.08.2013

ManCity widmet Auftaktspiel der Torhüter Trautmann

Manchester City widmet sein Saison-Auftaktspiel in der englischen Fußball-Premier-League seiner verstorbenen deutschen Torhüter-Legende Bert Trautmann.

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Manchester - Manchester City widmet sein Saison-Auftaktspiel in der englischen Fußball-Premier-League seiner verstorbenen deutschen Torhüter-Legende Bert Trautmann. Dies gaben die "Citizens" am Freitag bekannt. Im Rahmen der Zeremonie vor dem Heimspiel gegen Newcastle United wird sich die Mannschaft in Torhüter-Trikots mit der Aufschrift "Trautmann 1" warmlaufen.

24 Familienmitglieder Trautmanns, der zwischen 1949 und 1964 545-mal für den dreimaligen englischen Meister Manchester City gespielt hatte, haben ihr Kommen zugesagt. In der Halbzeit werden seine Söhne Mark und Stephen auf dem Rasen dem Publikum präsentiert. Trautmann, am 22. Oktober 1923 in Bremen als Bernhard Carl geboren, war am 19. Juli im Alter von 89 Jahren in seiner spanischen Wahlheimat Almenara Playa in der Nähe von Valencia verstorben.

Bert Trautmann machte nach seiner Kriegsgefangenschaft eine große Karriere bei Manchester City. Für besondere Schlagzeilen sorgte der Keeper im FA-Cup-Finale 1956: Bei einem Zusammenprall mit Birminghams Stürmer Peter Murphy brach er sich das Genick, spielte aber weiter und zeigte noch einige Glanzparaden. Folgerichtig wurde er Englands Fußballer des Jahres 1956.

WM | 13.08.2013

Ferdinand ruft englische Identitätskrise aus

Englands Fußball-Altstar Rio Ferdinand (34) hat vor dem Klassiker gegen Schottland am Mittwoch einen drastischen Neuanfang bei den seit Jahren erfolglosen "Three Lions" gefordert.

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London - Englands Fußball-Altstar Rio Ferdinand (34) hat vor dem Klassiker gegen Schottland am Mittwoch (21.00) einen drastischen Neuanfang bei den seit Jahren erfolglosen "Three Lions" gefordert - zur Not auch durch eine verpasste WM-Qualifikation. Auf dem Weg zu einer neuen "Identität" sei ausgerechnet auch Deutschland ein Vorbild.

"Es braucht jemand mit dicken Eiern, der England am Nacken packt und sagt: Das müssen wir machen und es könnte zehn Jahre dauern, damit es funktioniert", sagte der 34-Jährige. Laut des Verteidigers von Manchester United, der im Mai seine internationale Karriere beendete, "würde ich lieber ein oder zwei große Turniere verpassen, wenn ich dann wüsste, dass wir in zehn Jahren eine Identität haben, auf die wir stolz sein können".

Seit der Zeit unter Ex-Coach Glenn Hoddle (1996 bis 1999) habe er keine altersübergreifende Philosophie mehr erkennen können, sagte Ferdinand, der im englischen Trikot drei Weltmeisterschaften spielte, aber nie über das Viertelfinale hinauskam: "Es gibt keine Verbindung zu den Jugend-Nationalmannschaften - und das lässt nichts Gutes erahnen." In Deutschland, Spanien oder Italien könne man hingegen aufgrund des Spielstils auch ohne die Namen zu lesen erkennen, aus welchem Land das jeweilige Team komme, sagte Ferdinand.

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