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England | 01.02.2013

Arsenal holt Nationalspieler Monreal

Der englische Fußball-Erstligist FC Arsenal hat sich kurz vor dem Ende der Transferperiode die Dienste des spanischen Nationalspielers Nacho Monreal gesichert.

London - Der englische Fußball-Erstligist FC Arsenal hat sich kurz vor dem Ende der Transferperiode die Dienste des spanischen Nationalspielers Nacho Monreal gesichert. Der 26 Jahre alte Verteidiger wechselt vom FC Málaga zum Champions-League-Achtelfinalgegner von Bayern München. Laut Angaben Arsenals unterzeichnete Monreal einen langfristigen Vertrag.

Mit der Verpflichtung des neunmaligen Nationalspielers reagieren die Londoner auf die Verletzung von Abwehrspieler Kieran Gibbs. Der 23-Jährige hatte am Mittwoch beim 2:2 gegen den FC Liverpool eine Oberschenkelverletzung erlitten.

Bei Arsenal trifft Monreal neben Lukas Podolski und Per Mertesacker auch auf seinen alten Weggefährten Santi Cazorla, mit dem Monreal bereits bei Málaga zusammenspielte.

Bundesliga | 27.01.2013

Medien: Pogatetz vor Wechsel zu West Ham United

Innenverteidiger Emanuel Pogatetz vom Fußball-Bundesligisten VfL Wolfsburg steht offenbar kurz vor einem Wechsel zum englischen Premier-League-Klub West Ham United.

Wolfsburg - Innenverteidiger Emanuel Pogatetz vom Fußball-Bundesligisten VfL Wolfsburg steht offenbar kurz vor einem Wechsel zum englischen Premier-League-Klub West Ham United. Das berichtet die Bild-Zeitung. Nach Informationen des Blattes flog der Österreicher am Sonntagmorgen zum Medizincheck auf die Insel. Pogatetz soll angeblich für 500 000 Euro bis zum Saisonende ausgeliehen werden und West Ham eine Kaufoption erhalten.

Pogatetz war im Sommer 2012 von Hannover 96 nach Wolfsburg gewechselt und kam zuletzt im Oktober unter Ex-Trainer Felix Magath zum Einsatz. Insgesamt absolvierte der österreichische Nationalspieler in dieser Saison nur acht Spiele für die Wölfe.

International | 16.01.2013

Lahm und Özil von Fans in Top-Elf 2012 gewählt

Große Anerkennung für DFB-Kapitän Philipp Lahm und Mesut Özil: Die beiden deutschen Fußball-Nationalspieler sind von den Fans in die UEFA-Mannschaft des Jahres 2012 gewählt worden.

Nyon - Große Anerkennung für DFB-Kapitän Philipp Lahm und Mesut Özil: Die beiden deutschen Fußball-Nationalspieler sind von den Fans in die UEFA-Mannschaft des Jahres 2012 gewählt worden. Auf der Internetseite der Europäischen Fußball-Union wählten 5,3 Millionen User die Profis von Bayern München bzw. Real Madrid unter die besten elf Spieler des vergangenen Jahres.

Nationalmannschaftskollege Mats Hummels von Borussia Dortmund verpasste den Sprung in die Top-Elf dagegen knapp und musste dem Brasilianer Thiago Silva von Paris St. Germain den Vortritt lassen.

Genau wie bei der Abstimmung zur offiziellen UEFA-Auswahl des Jahres war die spanische Primera Division bei der Fanabstimmung zum wiederholten Male die dominierende Liga mit insgesamt acht Spielern - jeweils vier Spieler der beiden Erzrivalen FC Barcelona und Real Madrid wurden unter die besten Elf gewählt. Die englische Premier League stellt dagegen zum ersten Mal keinen Vertreter. Zum sechsten Mal in Folge gehören der viermalige Weltfußballer Lionel Messi, Real-Superstar Cristiano Ronaldo und Iker Casillas der Auswahl an. Die meisten Stimmen erhielt indes der spanische Europameister Andrés Iniesta.

Die UEFA-Fan-Auswahl im Überblick: 

Iker Casillas (Real Madrid) - Sergio Ramos (Real Madrid), Gerard Piqué (FC Barcelona), Thiago Silva (AC Mailand/Paris Saint Germain), Philipp Lahm (Bayern München) - Andrés Iniesta (FC Barcelona), Xavi (FC Barcelona), Mesut Özil (Real Madrid), Andrea Pirlo (Juventus Turin) - Lionel Messi (FC Barcelona), Cristiano Ronaldo (Real Madrid)

Nationalmanschaft | 01.01.2013

Löw lässt seine Zukunft vorerst offen

Joachim Löw lässt seine Zukunft als Bundestrainer vorerst offen. "Vor Ende 2013" werde es mit dem DFB keine Gespräche über eine mögliche Vertragsverlängerung geben.

München - Joachim Löw lässt seine Zukunft als Bundestrainer auch zum Start ins neue Jahr offen. "Vor Ende 2013" werde es mit dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) keine Gespräche über seinen nach der WM 2014 in Brasilien auslaufenden Vertrag geben, sagte der 52-Jährige im Interview mit dem Sport-Informations-Dienst (SID). Dazu gebe es auch "keine Veranlassung". Erst einmal heiße die Zielsetzung WM-Qualifikation, "dann wird man in Ruhe mit dem Verband überlegen, welche weiteren Schritte man einleitet".

Auch der Antwort auf die Frage, ob er überhaupt die Voraussetzungen für eine Verlängerung sehe, wich Löw aus. "Was man immer beachten muss: Wie ist das grundsätzliche Verhältnis zur Mannschaft? Sind alle bereit, diesen Weg weiterzugehen? Gibt es eine Weiterentwicklung?", sagte er: "Aber jetzt darüber nachzudenken, was nach 2014 kommt, macht wenig Sinn. Als Trainer muss man sich in erster Linie an den Ergebnissen messen lassen." Deshalb müsse man sehen, wie das Jahr 2013 verlaufe.

Immer wieder wird Löw mit großen Vereinen in Verbindung gebracht, zuletzt war erneut ein angebliches Interesse von Real Madrid kolportiert worden. Auch im Zusammenhang mit dem deutschen Rekordmeister Bayern München fällt immer wieder mal der Name Löw.

Noch sieht sich Löw aber beim DFB bestens aufgehoben, auch wenn er im vergangenen Jahr erstmals in seiner sechseinhalbjährigen Amtszeit Kritik einstecken musste. Dennoch habe er 2012 nicht als das schwierigste Jahr seiner Amtszeit empfunden. Es sei klar, "dass Dinge hinterfragt werden. Aber so etwas wirft mich nicht aus der Bahn. Ich habe großes Vertrauen in die Mannschaft und stehe zu unserer Philosophie."

Nationalmannschaft | 30.12.2012

Löw: 2013 ein "Jahr der Konzentration"

Joachim Löw hat 2013 zum "Jahr der Konzentration" erklärt. "Wir müssen noch ein paar Prozent rausholen aus der Mannschaft, wir müssen Reize setzen", sagte Löw.

Köln - Fußball-Bundestrainer Joachim Löw hat 2013 zum "Jahr der Konzentration" erklärt. "Wir müssen noch ein paar Prozent rausholen aus der Mannschaft, wir müssen Reize setzen. Alles dafür tun, die Basis zu verbessern, und alles dafür tun, dass sich Deutschland auf die WM 2014 freuen kann", sagte Löw im Interview mit der Bild am Sonntag. Die Vorbereitung auf die WM-Endrunde in Brasilien beginne "jetzt".

Flexibilität ist für den 52-Jährigen eines der wichtigen Kriterien. "Wenn etwas Unvorhergesehenes passiert, was Unerwartetes, da haben wir häufig ein Problem gehabt. Daran müssen wir arbeiten", sagte Löw.

Ein Spiel wie das 4:4 gegen Schweden nach 4:0-Führung in der WM-Qualifikation in Berlin werde seiner Mannschaft aber wohl nicht mehr passieren, dasselbe gelte für die taktischen Fehler beim 1:2 gegen Italien im EM-Halbfinale: "Wir haben mit der Hand auf die heiße Herdplatte gefasst und uns verbrannt. Und es ist wie bei einem Kind: Danach macht man das nicht mehr."

Bundesliga | 14.12.2012

Castro fühlt sich vom DFB "vernachlässigt"

Mittelfeldspieler Gonzalo Castro vom Fußball-Bundesligisten Bayer Leverkusen fühlt hat den Deutschen Fußball-Bund (DFB) kritisiert.

Köln - Mittelfeldspieler Gonzalo Castro vom Fußball-Bundesligisten Bayer Leverkusen fühlt hat den Deutschen Fußball-Bund (DFB) kritisiert. "Man könnte den Eindruck haben, dass wir ein wenig vernachlässigt werden. Das gilt nicht nur für Stefan Kießling oder mich, sondern zum Beispiel auch für Bernd Leno. Er macht kaum Fehler", sagte der 25-Jährige dem Kölner Express und fügte hinzu: "Ob das mit fehlender Lobby zu tun hat, weiß ich nicht. Ich möchte durch Leistung auf mich aufmerksam machen und nicht durch Interviews und Oberflächlichkeiten."

Castro, der 2007 fünf A-Länderspiele bestritt, machte in der Hinrunde beim Tabellenzweiten mit sechs Toren auf sich aufmerksam. Stürmer Kießling führt zusammen mit dem Frankfurter Alex Meier und dem Stuttgarter Vedad Ibisevic die Torschützenliste der Bundesliga an. Bundestrainer Joachim Löw berücksichtigte den 28-jährigen seit dem Spiel um Platz drei bei der WM 2010 in Südafrika gegen Uruguay (3:2) nicht mehr. Leno ist noch ohne A-Länderspiel.

International | 30.11.2012

Drogba protestiert gegen U21-EM in Israel

Nach der Eskalation im Gaza-Konflikt haben zahlreiche Fußball-Profis um den früheren Chelsea-Star Didier Drogba gegen die Austragung der U21-EM 2013 in Israel protestiert.

Köln - Nach der Eskalation im Gaza-Konflikt haben zahlreiche Fußball-Profis um den früheren Chelsea-Star Didier Drogba gegen die Austragung der U21-EM 2013 in Israel protestiert. In einem Brief an den europäischen Fußballverband UEFA attackierten die Spieler, zu denen auch die ehemaligen Bundesligaakteure Papiss Cisse (SC Freiburg) und Demba Ba (1899 Hoffenheim) gehören, Israel für die Bombenangriffe im Gaza-Streifen scharf.

"Die jüngsten Bombardements, die zum Tod Hunderter Zivilisten geführt haben, sind ein weiterer Schandfleck auf dem Gewissen der Welt", hieß es in dem im Internet veröffentlichten Schreiben. Es sei nicht zu akzeptieren, dass Kinder beim Fußballspielen getötet würden: "Die Austragung in Israel wird in diesem Zusammenhang als eine Belohnung für Aktionen gesehen, die gegen die Werte des Sportes verstoßen."

Nach tagelangen Angriffen Israels und der radikalislamischen Hamas hatten sich beide Seiten am 21. November auf einen Waffenstillstand verständigt. Am Donnerstagabend beschloss die UN-Vollversammlung, Palästina zum Beobachterstaat innerhalb der Vereinten Nationen aufzuwerten.

Die EM findet vom 5. bis 18. Juni 2013 statt. Spielorte sind Tel Aviv, Jerusalem, Netanya und Petach Tikva. Die Auswahl des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) trifft in der Gruppe B auf den Titelverteidiger Spanien, den Erzrivalen Niederlande und Russland.

International | 22.11.2012

FIFA verweigert Drogba vorzeitigen Wechsel

Der Fußball-Weltverband FIFA hat Stürmerstar Didier Drogba die Sondererlaubnis verwehrt, seinen Klub Shanghai Shenhua vor Beginn der Wechselfrist auf Leihbasis verlassen zu können.

Shanghai - Der Fußball-Weltverband FIFA hat Stürmerstar Didier Drogba die Sondererlaubnis verwehrt, seinen Klub Shanghai Shenhua vor Beginn der Wechselfrist auf Leihbasis verlassen zu können. Nach dem Ende der Saison in China fürchtet Drogba um seine Vorbereitung auf den Afrika Cup (19. Januar bis 10. Februar) in Südafrika. Das berichteten chinesische Medien am Donnerstag.

Drogba war erst im Sommer vom Champions-League-Sieger FC Chelsea nach China gewechselt und hatte in elf Spielen acht Tore erzielt. Dennoch landete der 34-Jährige mit Shanghai Shenhua nur auf Platz neun, 20 Punkte hinter dem Meister Guangzhou Evergrande.

Nach den Regeln der FIFA darf Drogba erst ab dem 1. Januar wieder für ein anderes Team spielen.

WM | 14.11.2012

Ya Konan trifft bei Sieg gegen Österreich

Die österreichische Fußball-Nationalmannschaft geht mit einer Niederlage in die Länderspielpause. Der deutsche Gegner in der WM-Qualifikation unterlag der Elfenbeinküste mit 0:3.

Linz - Die österreichische Fußball-Nationalmannschaft geht mit einer Niederlage in die Länderspielpause. Der deutsche Gegner in der WM-Qualifikation unterlag am 20. Todestag von Trainerlegende Ernst Happel der Elfenbeinküste in Linz mit 0:3 (0:1). Didier Ya Konan von Bundesligist Hannover 96 brachte die Gäste in Führung (44.). Didier Drogba sorgte in der 61. Minute für die Vorentscheidung gegen die mit zahlreichen Bundesliga-Legionären angetretenen Österreicher. Lacina Traoré stellte den Endstand her (76.).

Nationalmannschaft | 14.11.2012

Mit Götze im Angriff - Chance für Holtby

Fußball-Bundestrainer Joachim Löw bietet im Prestigeduell gegen die Niederlande erstmals den Dortmunder Mario Götze im Sturm auf.

Amsterdam - Fußball-Bundestrainer Joachim Löw bietet im Prestigeduell gegen die Niederlande erstmals den Dortmunder Mario Götze im Sturm auf. Nach der Absage von Miroslav Klose steht Löw kein echter Angreifer zur Verfügung.

Im Tor steht Manuel Neuer. In der Viererabwehrkette verteidigt Benedikt Höwedes auf der rechten Seite. Kapitän Philipp Lahm wechselt angesichts der Probleme und des Ausfalls von Marcel Schmelzer wieder nach links. In der Innenverteidigung sind Per Mertesacker und Mats Hummels erste Wahl.

Im defensiven Mittelfeld spielen in Abwesenheit von Bastian Schweinsteiger, Sami Khedira und Toni Kroos Lars Bender und Ilkay Gündogan. Davor erhält überraschend neben Thomas Müller und Mario Götze auch der nachnominierte Lewis Holtby von Schalke 04 eine Bewährungschance. Lukas Podolski und Rückkehrer René Adler waren zunächst nur Ersatz. - Die deutsche Mannschaftsaufstellung:

1 Neuer - 4 Höwedes, 17 Mertesacker, 5 Hummels, 16 Lahm - 15 Lars Bender, 23 Gündogan - 13 Müller, 18 Holtby, 21 Reus - 19 Götze. - Trainer: Löw

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