SID-IMAGES/AFP/ALEXANDER KLEIN

International | 19.11.2013

Klinsmanns US-Boys verlieren in Österreich

Jürgen Klinsmann hat mit der US-Nationalmannschaft einen erfolgreichen Abschluss des Fußball-Jahres verpasst und verlor das letzte Länderspiel des Jahres in Österreich mit 0:1.

Wien - Trainer Jürgen Klinsmann hat mit der US-Nationalmannschaft einen erfolgreichen Abschluss des Fußball-Jahres verpasst. Die für die WM in Brasilien qualifizierten US-Boys verloren ihr letztes Länderspiel des Jahres in Österreich mit 0:1 (0:1).

Den Treffer für die Gastgeber, bei denen die drei Bundesliga-Legionäre David Alaba (Bayern München), Christian Fuchs (Schalke 04) und Martin Harnik (VfB Stuttgart) in der Startformation standen, erzielte Marc Janko (33.). Bei den USA durften im Wiener Ernst-Happel-Stadion Jermaine Jones (Schalke 04) und John Brooks (Hertha BSC) von Beginn an mitwirken.

Der Rekord-Bilanz von Klinsmann und Co. im Jahr 2013 tut das Resultat dennoch keinen Abbruch. Mit 16 Siegen, drei Remis und vier Niederlagen hat das Team nach US-Rechnung erstmals in einem Kalenderjahr eine Siegquote von über 75 Prozent (76,08) erreicht.

Zur Auflösung der im US-Sport außerhalb des Fußballs nicht bekannten Unentschieden teilen die Statistiker die Zahl der Remis zunächst jeweils zur Hälfte auf die Siege und die Niederlagen auf. Erst auf dieser veränderten Basis wird die Siegquote errechnet.

International | 05.11.2013

Estländischer Nationalspieler Konsa verurteilt

Knapp ein Jahr nach seiner Festnahme ist der estnische Nationalspieler Oliver Konsa wegen Drogenhandels zu einer Haftstrafe von vier Jahren und zwei Monaten verurteilt worden.

Tallinn - Knapp ein Jahr nach seiner Festnahme ist der 20-malige estnische Fußball-Nationalspieler Oliver Konsa wegen Drogenhandels zu einer Haftstrafe von vier Jahren und zwei Monaten verurteilt worden. Drei Jahre wurden allerdings zur Bewährung ausgesetzt. Das berichten verschiedene Medien in Estland am Dienstag.

Der 28-Jährige hatte im Prozess zuvor ein Geständnis abgelegt. Von seinem Klub JK Nõmme Kalju war er bereits nach seiner Festnahme suspendiert worden. Konsa muss unter Anrechnung der U-Haft noch etwas mehr als zwei Monate im Gefängnis verbringen.

WM | 15.10.2013

Schweden ohne Elmander - Gerndt nachnominiert

Die schwedische Fußball-Nationalmannschaft geht mit erheblichen Personalsorgen in das abschließende WM-Qualifikationsspiel gegen Deutschland am Dienstagabend in Stockholm.

Stockholm - Die schwedische Fußball-Nationalmannschaft geht mit erheblichen Personalsorgen in das abschließende WM-Qualifikationsspiel gegen Deutschland am Dienstagabend in Stockholm. Nach Zlatan Ibrahimovic (Gelbsperre) muss Trainer Erik Hamrén nun in Johan Elmander einen weiteren Stürmer ersetzen. Elmander hat Rückenprobleme. Im Angriff werden deshalb Ola Toivonen und Tobias Hysén beginnen. Das gab Hamrén einige Stunden vor der Begegnung mit der DFB-Elf bekannt.

Außerdem nominierte der Coach kurzfristig Alexander Gerndt nach. Der 27 Jahre alte Stürmer vom Schweizer Erstligisten Young Boys Bern war zuletzt nach einer Verurteilung wegen "häuslicher Gewalt" in zwei Fällen im Dezember 2011 nicht mehr berücksichtigt worden.

Neben Ibrahimovic und Elmander fehlt Hamrén zudem Rechtsverteidiger Mikael Lustig wegen einer Hüftverletzung, für ihn wird Pierre Bengtsson auflaufen. Der angeschlagene Stammtorhüter Andreas Isaksson wird durch Johan Wiland ersetzt.

WM | 12.10.2013

Österreich-Coach Koller lässt Zukunft offen

Österreichs Fußball-Nationaltrainer Marcel Koller lässt seine Zukunft nach dem Scheitern der rot-weiß-roten Mannschaft in der WM-Qualifikation offen.

Stockholm - Österreichs Fußball-Nationaltrainer Marcel Koller lässt seine Zukunft nach dem Scheitern der rot-weiß-roten Mannschaft in der WM-Qualifikation durch das 1:2 gegen Schweden in Stockholm offen. "Was das jetzt für meine Zukunft heißt, darüber habe ich noch nicht nachgedacht. Wir müssen das jetzt sacken lassen und die Köpfe hoch richten", betonte der 52-jährige Schweizer, ehemaliger Coach des 1. FC Köln und des VfL Bochum. Seit dem 1. November 2011 ist Koller Auswahlcoach Österreichs.

Im bedeutungslosen letzten WM-Ausscheidungsspiel müssen die Österreicher am Dienstag auf den Färöern antreten. Zuletzt hatte es auch Spekulationen um ein mögliches Engagement von Koller beim Bundesligisten 1. FC Nürnberg gegeben. Am Freitag hatte Kollers Landsmann Christian Groß, der Wunschkandidat der Franken, dem Club abgesagt. Angeblich soll auch Ex-Meister-Trainer Felix Magath ein Kandidat beim FCN sein.

Auch für die Nürnberger Nachrichten ist Koller eine denkbare Lösung in der Nachfolge von Michael Wiesinger. Bereits im Dezember 2009 sei er nach der Trennung von Michael Oenning kontaktiert worden. Damals entschied sich der Club allerdings für Dieter Hecking (jetzt VfL Wolfsburg).

Nationalmannschaft | 04.10.2013

Löw verzichtet auf Stefan Kießling

Joachim Löw verzichtet trotz der Verletzungsmisere im Angriff der deutschen Fußball-Nationalmannschaft erneut auf eine Nominierung von Stefan Kießling von Bayer Leverkusen.

Frankfurt - Bundestrainer Joachim Löw verzichtet trotz der Verletzungsmisere im Angriff der deutschen Fußball-Nationalmannschaft erneut auf eine Nominierung von Bundesliga-Torschützenkönig Stefan Kießling von Bayer Leverkusen. Der 29-Jährige fehlt im Aufgebot der Auswahl des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), die in der WM-Qualifikation gegen Irland in Köln (11. Oktober) und in Stockholm gegen Schweden (15. Oktober) ohne die verletzten etatmäßigen Stürmer Miroslav Klose (Lazio Rom) und Mario Gomez (AC Florenz) auskommen muss.

Löw nominierte dafür wieder den Münchner Mario Götze und den Hamburger Marcell Jansen in sein 22-köpfiges Aufgebot. Keine Berücksichtigung fanden Torwart Roman Weidenfeller und Kevin Großkreutz (beide Borussia Dortmund) und U21-Kapitän Kevin Volland (1899 Hoffenheim), über deren Nominierung zuletzt spekuliert worden war.

Nicht im Kader stehen auch die verletzten Lukas Podolski (FC Arsenal), Marcel Schmelzer und Ilkay Gündogan (beide Borussia Dortmund).

WM | 11.09.2013

Alaba: Österreichs WM-Traum lebt noch

Nach dem wichtigen Sieg gegen Irland glaubt die österreichische Fußball-Nationalmannschaft weiter an die Qualifikation für die WM 2014 in Brasilien.

Wien - Nach dem wichtigen Sieg gegen Irland glaubt die österreichische Fußball-Nationalmannschaft weiter an die Qualifikation für die WM 2014 in Brasilien. "Der Traum lebt noch, wir werden alles dafür tun", sagte Bayern Münchens David Alaba, der am Dienstag im Wiener Ernst-Happel-Stadion in der 84. Minute das entscheidende 1:0 erzielt hatte. Das ÖFB-Team liegt in der Gruppe C mit 14 Punkten hinter Deutschland (22) und Schweden (17) auf Rang drei.

In den verbleibenden Begegnungen braucht Österreich zwei Siege, um in die Play-offs im November einzuziehen. Zunächst gastieren Alaba und Co am 11. Oktober in Schweden, zum Abschluss wartet der Ausflug auf die Färöer (15.10.), wo sich Österreich vor 23 Jahren mit einem 0:1 historisch blamiert hatte. "Wir haben jetzt zwei Endspiele", sagte Alaba.

Der 21-Jährige hofft zudem auf deutsche Schützenhilfe, denn die DFB-Elf spielt ebenfalls noch beim Tabellenzweiten Schweden. "Ich werde die Kollegen ansprechen. Die Deutschen wollen uns doch auch in Brasilien rumlaufen sehen", sagte Alaba.

Sein Treffer, mit dem Österreich die WM-Chance wahrte, habe bei ihm "ein unglaubliches Gefühl" ausgelöst. "Das ist ganz schwer zu beschreiben. Man hat gemerkt, wie das Stadion gebrannt hat. Ich bin überglücklich, dass wir noch im Rennen sind", sagte Alaba. Die Kleine Zeitung schrieb: "Es war wohl kein Zufall, dass Österreichs größte Fußball-Hoffnung, auf der die Last der ganzen Nation lag, traf. Aber dieser Sieg war nur ein Etappenziel, mehr nicht."

WM | 11.09.2013

Trapattoni verlässt Irland

Der irische Fußball-Verband (FAI) hat sich nach dem Scheitern in der WM-Qualifikation von Nationaltrainer Giovanni Trapattoni (74) getrennt.

Dublin - Der irische Fußball-Verband (FAI) hat sich nach dem Scheitern in der WM-Qualifikation von Nationaltrainer Giovanni Trapattoni (74) getrennt. Das gab die FAI am Mittwoch nach dem 0:1 in Österreich bekannt. Die Niederlage hatte Irland auch die letzte Hoffnung auf die Teilnahme an der WM 2014 in Brasilien genommen. "Trap" stellte umgehend klar, dass er seine Karriere nicht beenden wird: "Ich verlasse Irland, aber nicht den Fußball. Ich werde weitermachen und nach Trainerbänken Ausschau halten", sagte er der italienischen Nachrichtenagentur ANSA.

In der offiziellen FAI-Pressemitteilung wurde Trapattoni zitiert, er wolle "allen in Irland danken, die uns in den vergangenen Jahren unterstützt" haben: "Ich verlasse dieses Land voller Emotionen wegen der tollen irischen Fans, die ihren guten internationalen Ruf verdient haben." Der Italiener und frühere Bayern-Trainer Trapattoni hatte das Amt des irischen Nationaltrainers im Juli 2008 von Steve Staunton übernommen, die Trennung erfolgt laut Verband in beiderseitigem Einvernehmen.

"Wir danken Giovanni Trapattoni, Marco Tardelli und Franco Rossi für die letzten fünfeinhalb Jahre, in denen wir uns für das erste große Turnier seit zehn Jahren qualifiziert haben und beinahe die Qualifikation für die WM 2010 in Südafrika geschafft hätten", sagte FAI-Chef John Delaney. Trapattoni hatte Irland zur Europameisterschaft 2012 in Polen und der Ukraine geführt, wo das Team in der Gruppenphase ausgeschieden war. Zwei Jahre zuvor hatte die irische Mannschaft unter dem "Maestro" in den Play-offs zur WM gegen Frankreich verloren. Ursprünglich hatte Trapattoni seinen Vertrag mit Irland bis 2016 verlängern wollen.

Nationalmannschaft | 30.08.2013

WM-Qualifikation: Löw nominiert Sam und Kruse

Joachim Löw hat Sydney Sam und Max Kruse für die beiden WM-Qualifikationsspiele der deutschen Fußball-Nationalmannschaft gegen Österreich und die Faröer nominiert.

Köln - Bundestrainer Joachim Löw hat Sydney Sam und Max Kruse für die beiden WM-Qualifikationsspiele der deutschen Fußball-Nationalmannschaft gegen Österreich am 6. September (20.45/ZDF) in München und vier Tage später in Torshavn gegen die Faröer (20.45 Uhr/ARD) nominiert. Zudem kehrt Vize-Kapitän Bastian Schweinsteiger, der zuletzt gegen Paraguay verletzungsbedingt gefehlt hatte, in den Kader zurück. Schweinsteiger absolvierte sein letztes Länderspiel am 22. März in der WM-Quali in Kasachstan.

Ebenfalls wieder im Kreis der Nationalmannschaft zurück sind Toni Kroos und Mario Götze. Die beiden Münchner standen ebenso wie Schweinsteiger zum Saisonstart gegen Paraguay nicht im Kader. Ein besonderes Jubiläum könnte Kapitän Philipp Lahm feiern: Der Bayern-Profi steht beim Spiel gegen Österreich vor seinem 100. Länderspiel.

Mit Sam (Bayer Leverkusen) und Kruse (Borussia Mönchengladbach) stehen zudem zwei Spieler im Aufgebot, die bei der USA-Reise bereits erste Erfahrungen im A-Team sammeln konnten. Fehlen werden hingegen die verletzten Ilkay Gündogan, Marcell Jansen und Lukas Podolski. Zudem ist auch der Dortmunder Torwart Roman Weidenfeller, über dessen Debüt in der DFB-Elf zuletzt spekuliert worden war, nicht im 24-köpfigen Kader vertreten.

Bundesliga | 23.08.2013

Bellarabi vor Debüt in Braunschweig

Rückkehrer Karim Bellarabi steht beim zweiten Heimspiel von Eintracht Braunschweig am Sonntag gegen Eintracht Frankfurt vor seinem ersten Erstliga-Einsatz für die Niedersachsen.

Braunschweig - Rückkehrer Karim Bellarabi steht beim zweiten Heimspiel von Bundesliga-Aufsteiger Eintracht Braunschweig am Sonntag (15.30 Uhr/Sky) gegen Eintracht Frankfurt vor seinem ersten Erstliga-Einsatz für die Niedersachsen. "Es ist, als sei Karim nie weggewesen", sagte Trainer Torsten Lieberknecht 48 Stunden vor der mit 23.000 Zuschauern ausverkauften Partie. Bellarabi trug zuletzt das Trikot von Bayer Leverkusen, spielte aber von 2008 bis 2011 für die Eintracht.

Der Coach der Norddeutschen wollte sich allerdings noch nicht festlegen, ob der 23-Jährige in der Startelf stehen oder zunächst auf der Auswechselbank Platz nehmen wird. Nach seiner langwierigen Sehnenverletzung im Oberschenkel könnte Torjäger Domi Kumbela erstmals wieder zum Kader des Neulings gehören.

WM | 23.08.2013

Löw benennt Aufgebot am Donnerstag

Bundestrainer Joachim Löw wird sein Aufgebot für die WM-Qualifikationsspiele gegen Österreich und auf den Färöer am kommenden Donnerstag benennen.

Frankfurt/Main - Bundestrainer Joachim Löw wird sein Aufgebot für die WM-Qualifikationsspiele gegen Österreich und auf den Färöer am kommenden Donnerstag benennen. Das gab der Deutsche Fußball-Bund (DFB) am Freitag offiziell bekannt. Die Spieler kommen am Montag, dem 2. September in München zusammen, wo am Freitag (20.45 Uhr/ZDF) das Spiel gegen die Österreicher steigt. Am Montag danach fliegt die DFB-Auswahl auf die Färöer, wo am Dienstag, dem 10. September (20.45 Uhr/ARD), das drittletzte Qualifikationsspiel zur WM 2014 ansteht.

Facebook, Twitter und Google+

Freund von 11FREUNDE werden