SID-IMAGES/AFP/ALBERTO PIZZOLI

National | 20.06.2013

Wolfgang Seel feiert 65. Geburtstag

Am Freitag feierte der ehemalige Fußball-Nationalspieler Wolfgang Seel seinen 65. Geburtstag.

St. Ingbert - Am Freitag feierte der ehemalige Fußball-Nationalspieler Wolfgang Seel seinen 65. Geburtstag. Der gebürtige Saarländer bestritt von 1971 bis 1986 in der Bundesliga 361 Spiele für den 1. FC Kaiserslautern, Fortuna Düsseldorf und den 1. FC Saarbrücken, in denen er 79 Tore erzielte.

Seel gehörte zu der Düsseldorfer Mannschaft, die Ende der 70er und Anfang der 80er Jahre mit Klaus und Thomas Allofs, Gerd Zewe und Manfred Bockenfeld mehrere Nationalspieler in ihren Reihen hatte und 1979 gegen Hertha BSC (Seel erzielte das entscheidende 1:0 in der 117. Spielminute) und 1980 mit 2:1 gegen den 1. FC Köln den DFB-Pokal gewann. Zudem stand er 1979 mit den Rheinländern im Endspiel um den Europapokal der Pokalsieger gegen den FC Barcelona, das in Basel unglücklich 3:4 n.V. verloren wurde. Seel spielte von 1974 bis 1977 sechs Mal in der deutschen Fußball-Nationalmannschaft.

Italien | 21.05.2013

Neapel-Boss für Tausch Dzeko gegen Cavani offen

Der italienische Fußball-Spitzenklub SSC Neapel plant anscheinend einen spektakulären Spielertausch mit Manchester City.

Neapel - Der italienische Fußball-Spitzenklub SSC Neapel plant anscheinend einen spektakulären Spielertausch mit Manchester City. Aurelio De Laurentiis, Präsident des nationalen Vize-Meisters, zeigte sich am Dienstag bereit, seinen Topstürmer Edinson Cavani gegen City-Star Edin Dzeko zu tauschen.

"Ich habe (Sportdirektor Riccardo) Bigon gesagt: Besuche City, um ein bisschen um Dzeko zu verhandeln, und gucke, was sie bereit sind, für Cavani zu tun", sagte De Laurentiis in Neapel. Laut De Laurentiis verlangen die Süd-Italiener 60 Millionen Euro für den uruguayischen Nationalstürmer und diesjährigen Torschützenkönig der Serie A.

Cavani erzielte in seinen drei Spielzeiten für den zweimaligen italienischen Meister 104 Tore und war maßgeblich an der zweimaligen Teilnahme Neapels an der Champions League beteiligt.

Derweil dementierte De Laurentiis Medienberichte, nach denen Ex-Chelsea-Coach Rafael Benitez als Nachfolger für den scheidenden Trainer Walter Mazzarri nach Neapel komme. "Ich bin nicht wegen Benitez in London gewesen. Es war, um die Veröffentlichung eines Films vorzubereiten", sagte Filmproduzent De Laurentiis als Reaktion auf Berichte in der italienischen Presse.

Regionalliga | 12.05.2013

Leipzig spielt gegen West-Meister um Aufstieg

Regionalligist RB Leipzig trifft in den Spielen um den Aufstieg in die 3. Liga auf den Meister der Regionalliga West. Das ergab die Auslosung am Sonntag in der Leipziger WM-Arena.

Leipzig - Der ambitionierte Fußball-Regionalligist RB Leipzig trifft in den Spielen um den Aufstieg in die 3. Liga auf den Meister der Regionalliga West. Das ergab die Auslosung am Sonntag in der Leipziger WM-Arena. Aktuell würden die finanzstarken Sachsen, die bereits als Erstplatzierter der Staffel Nordost feststehen, auf die Sportfreunde Lotte treffen. Zwei Spieltage vor Saisonende führt der Klub das Klassement vor Fortuna Köln an. Die Aufstiegsspiele finden am 29. Mai und 2. Juni statt. Leipzig hat im ersten Duell Heimrecht.

Die beiden weiteren Aufsteiger in die 3. Liga werden zwischen dem Meister der Regionalliga Nord und dem Erstplatzierten der Regionalliga Südwest, sowie dem Zweiten aus dem Südwesten und dem Ersten der Regionalliga Bayern, 1860 München II, ermittelt.

RB-Sportdirektor Ralf Rangnick hat den Aufstieg der Leipziger derweil zur Pflicht erklärt. "Bis jetzt gibt es keinen Plan B. Wir müssen es dieses Jahr schaffen, und ich bin davon auch absolut überzeugt", sagte der ehemalige Bundesligatrainer der Bild-Zeitung.

Um die Namen der Kontrahenten kümmert sich Rangnick dabei aber nicht sonderlich. "Letztlich ist es egal, wir müssen es einfach schaffen. Von der Papierform her ist es sicher so, dass Lotte oder Kiel Mannschaften sind, die schon ein bisschen gefestigter sind", sagte der 54-Jährige.

Ohnehin würden die Planungen für die kommende Spielzeit, unabhängig von der Ligazugehörigkeit, schon vorangetrieben werden. "Wir werden uns sicherlich punktuell weiter verstärken! Die Spieler die wir suchen, haben das gleiche Anforderungsprofil, egal ob für Liga drei oder vier", sagte Rangnick: "Aber man hat es natürlich wesentlich leichter, wenn man aufsteigt. Wir suchen möglichst Spieler mit nachhaltiger Perspektive."

In den vergangenen beiden Jahren war der von einem österreichischen Getränkehersteller finanzierte Klub jeweils am Sprung in den Profifußball gescheitert. Mittelfristig will die Mannschaft von Trainer Alexander Zorniger in die Bundesliga aufsteigen.

International | 05.05.2013

US-Schiedsrichter nach Teenager-Attacke gestorben

Die Gewalt gegen Schiedsrichter hat zum zweiten Mal binnen fünf Monaten ein Todesopfer gefordert. In Taylorville erlag Referee Ricardo Portillo schweren Kopfverletzungen.

Salt Lake City - Die Gewalt gegen Fußball-Schiedsrichter hat zum zweiten Mal binnen fünf Monaten ein Todesopfer gefordert. In Taylorville bei Salt Lake City/US-Bundesstaat Utah erlag Referee Ricardo Portillo nach Polizeiangaben nach einem mehrtägigen Koma den schweren Kopfverletzungen, die der Unparteiische vor Wochenfrist während eines Spiels in einer Freizeitliga durch die brutale Attacke eines Jugendlichen erlitten hatte. Erst Anfang Dezember war in den Niederlanden ein Linienrichter von drei ebenfalls noch jugendlichen Amateurspielern zu Tode geprügelt worden.

Nach Portillos Tod ordneten die Ermittlungsbehörden eine Autopsie seines Leichnams an. Der 17 Jahre alte Täter befindet sich seit Montag in einem Jugendgefängnis in Untersuchungshaft. Über den Umfang der Anklage soll in den nächsten Tagen entschieden werden. Eine lebenslange Haftstrafe ist zumindest möglich.

Portillo war den polizeilichen Ermittlungen zufolge in dem Spiel der im Großraum Salt Lake City angesiedelten Liga Continental vom Torwart eines Teams mit einem einzigen Schlag gegen den Kopf brutal niedergestreckt worden. Im Augenblick der Tat notierte sich der Familienvater gerade eine Gelbe Karte gegen den Keeper wegen eines Foulspiels. Den Angriff des offenbar von der Seite anstürmenden Teenagers konnte Portillo deswegen nicht sehen und auch nicht abwehren. Zeugen gaben außerdem an, dass der Täter zum ersten Mal in der Liga mitspielte.

Portillo hatte in der Vergangenheit schon mehrfach schwere Verletzungen bei der Ausübung seines Schiedrichter-Hobbys davongetragen. Seine Ehefrau und beiden Töchter berichteten am vergangenen Donnerstag auf einer Pressekonferenz über einen Bein- und einen Rippenbruch durch Angriffe von Spielern.

Italien | 15.04.2013

Serie A: Klose verliert mit Lazio gegen Juve

Fußball-Nationalstürmer Miroslav Klose hat in der italienischen Serie A einen Dämpfer im Rennen um die internationalen Plätze hinnehmen müssen.

Rom - Fußball-Nationalstürmer Miroslav Klose hat in der italienischen Serie A einen Dämpfer im Rennen um die internationalen Plätze hinnehmen müssen. Der 34-Jährige unterlag mit Lazio Rom gegen den Tabellenführer Juventus Turin 0:2 (0:2). Bereits in der ersten Halbzeit hatte der ehemalige Leverkusener Arturo Vidal mit einem Doppelschlag (8./FE, 28.) für die frühe Vorentscheidung gesorgt. Klose spielte über 90 Minuten.

Lazio liegt nach 32 Spieltagen zwar noch immer auf Platz fünf (51 Punkte), der zur Teilnahme an der Europa League berechtigt, Lokalrivale AS Rom ist allerdings punktgleich Sechster. Auch Inter Mailand ist als Siebter nur einen Zähler entfernt.

Turin hat derweil neun Punkte Vorsprung auf den Tabellenzweiten SSC Neapel. Der Chilenische Nationalspieler Vidal unterstrich seinen Wert für die "alte Dame", nachdem er sich mit Juve über eine Vertragsverlängerung bis 2018 geeinigt hatte.

WM | 15.04.2013

Tödliche Schüsse vor Test in WM-Stadion

Das am Sonntag als Testlauf im WM-Stadion von Fortaleza ausgetragene Stadtduell zwischen Fortaleza EC und Ceará SC wurden von tödlichen Schüssen überschattet.

Fortaleza - Bei einer Schießerei im nordostbrasilianischen WM-Spielort Fortaleza sind am Sonntag zwei Fußballfans ums Leben gekommen. Die zwei jungen Männer waren auf dem Weg zum Meisterschaftsspiel der Cearense State Championship zwischen dem Gastgeber und Ceará (0:1) in der Arena Castelao. Das Aufeinandertreffen der beiden Erzrivalen war der erste Testlauf für den Confederations Cup, der im Sommer (15. bis 30. Juni) seinerseits als Generalprobe für die Weltmeisterschaft 2014 stattfindet.

Die Polizei nahm einen 19 Jahre alten Tatverdächtigen fest, in dessen Besitz sich eine Pistole befand und der bereits von Zeugen als mutmaßlicher Schütze identifiziert wurde. Das Castelão ist sowohl beim Confed Cup im kommenden Juni sowie bei der WM im nächsten Jahr Spielstätte.

Laut Tageszeitung Globo soll den beiden Anhänger des Gästeteams Ceará fünf Kilometer vom Stadion entfernt aus einem vorbeifahrenden Fahrzeug von Fortaleza-Fans in den Kopf geschossen worden sein. Zuvor sollen die beiden Fußgänger mit Steinen geworfen und die Schießerei ausgelöst haben. Ein Mann wurde festgenommen.

Wie Folha de São Paulo berichtet, sieht das lokale WM-Organisationskomitee keinen direkten Zusammenhang zum Fußballspiel, das vor 15.000 Zuschauern friedlich über die Bühne ging. "Auf Polizei und Armee wartet noch eine Menge Arbeit, aber beim Confederations Cup werden wir Vorfälle dieser Art nicht haben", sagte OK-Funktionär Tiago Paes.

UEFA | 10.04.2013

Rassismus: UEFA plant Zehn-Spiele-Sperre

Die UEFA will im Kampf gegen Rassismus zu harten Strafen greifen und Spieler, die wegen rassistischer Vorfälle schuldig gesprochen worden sind, für mindestens zehn Spiele sperren.

Manchester - Die Europäische Fußball-Union (UEFA) will im Kampf gegen Rassismus künftig zu drastischen Strafmaßnahmen greifen. Laut eines Plans des Dachverbandes sollen Spieler, die wegen rassistischer Vorfälle schuldig gesprochen worden sind, für mindestens zehn Spiele gesperrt werden. Das teilte UEFA-Generalsekretär Gianni Infantino (43) am Rande der Fußballmesse Soccerex in Manchester mit. "Wir müssen Sanktionen haben und die müssen eine abschreckende Wirkung haben", sagte der Italo-Schweizer.

Die Uefa nehme den Kampf gegen Rassismus sehr ernst und werde eine konsequente Politik verfolgen. Man wolle konkret eingreifen und Worten auch Taten folgen lassen. "Vereine lediglich mit Geldstrafen für Taten der Fans zu verurteilen, trifft nicht direkt die Schuldigen bei rassistischen Vorfällen", erklärte Infantino.

Den Vereinen droht bei rassistischen Vorkommnissen eine drakonische Strafe. Bei einem ersten Vorfall soll der Teil des Stadions, in dem sich der Vorfall ereignet hat, gesperrt werden. Im Wiederholungsfall werde das gesamte Stadion geschlossen und eine Buße von mindestens 50.000 Euro fällig, sagte Infantino.

Zudem seien die Schiedsrichter ermutigt worden, Partien abzubrechen, falls es zu rassistischen Beleidigungen der Spieler durch Zuschauer komme. Die neuen Regeln, die vom UEFA-Exekutivkomitee diskutiert werden, könnten bereits in der kommenden Saison umgesetzt werden. Infantino: "Wenn es zu rassistischen Zwischenfällen kommt, ist der Schiedsrichter ermächtigt, den Spieler vom Feld zu nehmen. Es wird eine Durchsage im Stadion geben, um die Fans aufzufordern, die Gesänge zu stoppen." Der Spieler werde dann auch das Spielfeld zurückkehren, aber falls sich die Situation nicht ändere, könne er das Spiel abbrechen. "Falls das passiert, werden Sanktionen in Bezug auf das Ergebnis und Punktabzüge in Betracht gezogen", sagte Infantino.

Der Fußball wurde zuletzt immer wieder durch rassistische Attacken erschüttert. Erst am Sonntag sollen Anhänger des italienischen Erstligisten AC Florenz den früheren Bundesliga-Profi Kevin-Prince Boateng vom AC Mailand und dessen Teamkollegen Mario Balotelli mehrfach mit "Affenlauten" beleidigt haben.

Im Januar hatte Boateng bei einem Testspiel beim Viertligisten Pro Patria wegen rassistischer Beleidigungen den Platz verlassen. Seine Mitspieler schlossen sich an, die Partie wurde abgebrochen.

Italien | 09.04.2013

Serie A: Mario Balotelli für drei Spiele gesperrt

Mario Balotelli wird nach erneuten Entgleisung für drei Wochen aus dem Verkehr gezogen: Der Stürmer des AC Mailand hatte am Sonntag einen Schiedsrichterassistenten beleidigt.

Mailand - Mario Balotelli wird nach erneuten Entgleisung für drei Wochen aus dem Verkehr gezogen: Der Stürmer des AC Mailand wurde vom Disziplinarausschuss der Serie A zusätzlich zu seiner Gelbsperre für zwei weitere Spiele zum Zuschauen verdammt. Balotelli hatte im Aufeinandertreffen mit dem AC Florenz am Sonntag einen Schiedsrichterassistenten beleidigt.

Der Deutschland-Schreck, der beide Tore beim 2:1 Italiens im EM-Halbfinale erzielte, fehlt dem Tabellendritten Milan unter anderem im Spitzenspiel gegen den Zweiten SSC Neapel am Sonntag und danach bei Spitzenreiter Juventus Turin. Auf der Hinfahrt zum Spiel in Florenz war der exzentrische Stürmerstar beim Rauchen auf der Zugtoilette erwischt worden.

Champions-League | 04.04.2013

Hollywood-Star Banderas glaubt noch an Malaga

Hollywood-Star Antonio Banderas hat nach dem 0:0 im Viertelfinal-Hinspiel der Champions League gegen Borussia Dortmund noch Hoffnungen auf ein Weiterkommen seines FC Malaga.

Malaga - Hollywood-Star Antonio Banderas hat nach dem 0:0 im Viertelfinal-Hinspiel der Champions League gegen Borussia Dortmund noch Hoffnungen auf ein Weiterkommen seines FC Malaga. "Von den schlechten Ergebnissen war es das Beste. Für uns war es wichtig, dass Dortmund keinen Treffer erzielt hat. Wenn wir im Rückspiel treffen, wird es schwer für Dortmund", sagte der Schauspieler der Zeitung Marca.

Banderas ("Die Maske des Zorro", "Philadelphia") wurde am 10. August 1960 in Malaga geboren und kickte in Jugendtagen für den FC. Beim 0:0 am Mittwoch saß er auf der Tribüne. Das Rückspiel in Dortmund kann er nicht live im Stadion erleben. "Ich ärgere mich, aber ich muss beruflich nach Genf. Natürlich werde ich mir die Partie am Fernseher anschauen", sagte der Frauenschwarm.

Zweite-Bundesliga | 04.04.2013

Ingolstadt: Linke greift Oral-Kritiker an

Sportdirektor Thomas Linke vom FC Ingolstadt hat die Kritik an Trainer Tomas Oral mit deftigen Worten zurückgewiesen. "Eine Unverschämtheit", sagte der 43 Jahre alte Manager.

Ingolstadt - Sportdirektor Thomas Linke von Fußball-Zweitligist FC Ingolstadt hat die jüngste Kritik an Trainer Tomas Oral mit deftigen Worten zurückgewiesen. "Genau genommen empfinde ich es als eine Unverschämtheit, wenn ich sehe, wie schnell in Ingolstadt auf den Trainer losgegangen wird", sagte der 43 Jahre alte Manager dem Donaukurier. Anders, als zuletzt berichtet, gebe es "kein Problem" zwischen Coach und Mannschaft. Der FCI, von einigen Experten vor der Saison als Aufstiegsanwärter gehandelt, ist nach nur einem Sieg in den vergangenen sieben Spielen auf Rang zehn zurückgefallen.

"Ich halte es weiterhin für richtig, dass wir diese Saison als Jahr der Konsolidierung ausgegeben haben", sagte Linke: "Unser Ziel, die 40 Punkte, haben wir weiterhin fest im Blick." Ingolstadt hat nach 27 Spieltagen 35 Zähler auf dem Konto. Linke erwartet jedoch, dass sich von nun an "jeder Spieler den Arsch aufreißt".

Der frühere Nationalspieler gab zu, der Klub sei derzeit "selbst unzufrieden, weil wir es vielleicht unbewusst etwas haben schleifen lassen. Aber wir steuern ja gerade gegen." Orals Mannschaft sei in den jüngsten Spielen "vom Kopf her nicht mehr bereit" gewesen, "die vollen hundert Prozent einzubringen. Dann hat man in dieser Liga kaum noch eine Chance, ein Spiel zu gewinnen."

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