SID-IMAGES/AFP/ALBERTO LINGRIA

Italien | 05.04.2013

Cagliari doch nicht bis Saisonende in Triest

Wegen Arbeiten zur Einrichtung eines Videoüberwachungssystems kann der italienische Erstligist Cagliari seine Heimspiele doch nicht bis Saisonende in Triest austragen.

Cagliari - Wegen Arbeiten zur Einrichtung eines Videoüberwachungssystems kann der italienische Fußball-Erstligist Cagliari seine Heimspiele doch nicht bis Saisonende im rund 1000 km entfernten Triest austragen. Die Gemeinde Triest teilte am Freitag mit, dass die Arbeiten am Überwaschungssystem am 14. April aufgenommen werden und die Arena bis Ende April nicht zugänglich sein werde. Cagliari wird daher ein anderes Stadion für seine Heimspiele suchen müssen.

Nachdem die Gemeinde Quartu als Eigentümer von Cagliaris Stadion am vergangenen Wochenende wegen unzureichender Sicherheitsvorkehrungen den Zuschauern bereits zum dritten Mal den Einlass verweigerte, hat der Verein den Mietvertrag aufgelöst. Die Gemeinde verwies in einer Stellungnahme auf einen dreijährigen Mietvertrag mit dem Verein. Es droht nun ein Rechtsstreit.

Erstmals war das Stadion im vergangenen Jahr bei einem Sicherheitscheck durchgefallen. Das damals kurzfristig abgesagte Spiel gegen den AS Rom im September wurde vom italienischen Verband (FIGC) mit 0:3 gewertet, da Cagliari nicht vor leeren Rängen spielen wollte. Danach folgten Geisterspiele gegen Sampdoria Genua und den FC Turin.

Italien | 02.04.2013

Erstligist Cagliari zieht nach Stadionposse um

Der italienische Fußball-Erstligist Cagliari Calcio hat in der Posse um sein neues Stadion IS Arenas einen drastischen Schritt ergriffen.

Rom - Der italienische Fußball-Erstligist Cagliari Calcio hat in der Posse um sein neues Stadion IS Arenas einen drastischen Schritt ergriffen. Nachdem die Gemeinde Quartu als Eigentümer des Stadions am vergangenen Wochenende wegen unzureichender Sicherheitsvorkehrungen den Zuschauern bereits zum dritten Mal den Einlass verweigerte, wird der Verein zukünftig seine Heimspiele in Triest austragen.

"Das ist eine Demütigung für ganz Sardinien", hatte Cagliaris Generaldirektor Francesco Marroccu erklärt, nachdem der Verein auch mit einem Sonderantrag gescheitert war. Zuvor hatte der Klub, der erst zu Saisonbeginn vom angestammten Stadion Sant'Elia umgezogen war, schon gegen Sampdoria Genua und den FC Turin Geisterspiele bestreiten müssen. Die Gemeinde Quartu verwies in einer Stellungnahme auf einen dreijährigen Mietvertrag mit dem Verein. Es droht nun ein Rechtsstreit.

Erstmals war das Stadion im vergangenen Jahr bei einem Sicherheitscheck durchgefallen. Das damals kurzfristig abgesagte Spiel gegen den AS Rom im September wurde vom italienischen Verband (FIGC) mit 0:3 gewertet, da Cagliari damals noch nicht vor leeren Rängen spielen wollte. Der Stadion-Wechsel steht für Cagliari schon seit Baubeginn unter keinem guten Stern. Vereins-Boss Massimo Cellino war im Zusammenhang mit dem Bau Mitte Februar wegen Unterschlagung und Dokumentenfälschung vorübergehend festgenommen worden. Seit seiner Entlassung steht Cellino unter Hausarrest.

Italien | 24.02.2013

Juve auf dem Weg zum 29. Scudetto

Juventus Turin ist unbeirrt auf dem Weg zu seiner 29. italienischen Fußball-Meisterschaft. Der Rekordmeister bezwang den Abstiegskandidaten AC Siena mit 3:0 (1:0).

Rom - Juventus Turin ist unbeirrt auf dem Weg zu seiner 29. italienischen Fußball-Meisterschaft. Der Rekordmeister bezwang den Abstiegskandidaten AC Siena am 26. Spieltag der Serie A mit 3:0 (1:0) und zeigte sich dabei eine Woche nach dem Ausrutscher beim AS Rom (0:1) wieder voll auf der Höhe.

Juve liegt sieben Punkte vor dem SSC Neapel, der am Montag bei Udinese Calcio gefordert ist. Stephan Lichtsteiner (30.) erzielte das 1:0 für Juventus, Sebastian Giovinco (74.) das 2:0, Paul Pogba (89.) das Tor zum Endstand. Am 1. März könnte die Vorentscheidung im Rennen um den Scudetto fallen - Juve tritt in Neapel an.

Im Mailänder Derby musste sich der AC mit einem 1:1 (1:0) bei Inter zufrieden geben. Milan könnte damit am Montag den dritten Tabellenplatz an Lazio Rom, das gegen Delfino Pescara spielt, verlieren. Stephan El Shaarawy brachte die Rossoneri mit seinem 16. Saisontor nach Vorarbeit des Ex-Berliners Kevin-Prince Boateng in Führung (21.).

Nur drei Minuten nach seiner Einwechslung glich Ezequiel Schelotto aus (71.). Rückkehrer Mario Balotelli trat erstmals mit seinem neuen Klub Milan bei seinem Ex-Verein Inter an, den er 2010 Richtung Manchester City verlassen hatte. Der 22-Jährige hatte zwar mehrere Torchancen, traf jedoch nicht. Die Roma wahrte ihre Europacup-Chance mit einem 3:2 (2:2) bei Atalanta Bergamo.

Italien | 20.02.2013

Cagliari gegen Turin vor leeren Rängen

Der italienische Fußball-Erstligist Cagliari Calcio muss sein Heimspiel gegen den FC Turin am Sonntag unter Ausschluss der Öffentlichkeit austragen.

Cagliari - Der italienische Fußball-Erstligist Cagliari Calcio muss sein Heimspiel gegen den FC Turin am Sonntag unter Ausschluss der Öffentlichkeit austragen. Dieser Beschluss wurde von der Gemeinde Cagliari, der Hauptstadt Sardiniens, wegen wiederholt aufgetretener Sicherheitsmängel an der Arena gefasst.

Italien | 16.02.2013

Balotelli trifft erneut für Milan

Der italienische Fußball-Nationalstürmer Mario Balotelli hat in seinem dritten Liga-Spiel für den AC Mailand sein viertes Tor erzielt.

Mailand - Der italienische Fußball-Nationalstürmer Mario Balotelli hat in seinem dritten Liga-Spiel für den AC Mailand sein viertes Tor erzielt. Der 22-Jährige, der im Winter von Manchester City zu Milan kam, traf beim 2:1 (1:0) gegen den FC Parma zum 2:0. Die Mailänder rücken damit zumindest bis Sonntag auf Platz drei vor.

Italien | 12.02.2013

Rassistische Gesänge: Inter Mailand muss zahlen

Inter Mailand ist wegen rassistischer Gesänge seiner Fans gegen Fußball-Nationalspieler Mario Balotelli zu einer Geldstrafe von 15.000 Euro verurteilt worden.

Mailand - Inter Mailand ist wegen rassistischer Gesänge seiner Fans gegen Fußball-Nationalspieler Mario Balotelli zu einer Geldstrafe von 15.000 Euro verurteilt worden. Zuschauer hatten ihren dunkelhäutigen Ex-Stürmer beim 3:1-Sieg am vergangenen Sonntag gegen Chievo Verona mit rassistischen Parolen bedacht. Kurios: Balotelli, der von 2007 bis 2010 bei Inter unter Vertrag gestanden hatte, war gar nicht im Stadion. Der Angreifer war Ende Januar für 22 Millionen Euro von Manchester City zu Inters Stadtrivalen AC Mailand gewechselt.

"Es tut mir sehr leid", entschuldigte sich Inter-Präsident Massimo Moratti, "ich hoffe, dass so etwas nicht im Derby passiert." Im Mailänder Stadtduell treffen Inter und AC am 24. Februar aufeinander.

Italien | 10.02.2013

Balotelli rettet Milan, Inter zieht vorbei

Die Verpflichtung von Stürmerstar Mario Balotelli hat sich für den AC Mailand bereits nach kurzer Zeit bezahlt gemacht.

Rom - Die Verpflichtung von Stürmerstar Mario Balotelli hat sich für den AC Mailand bereits bezahlt gemacht. Der 22-Jährige rettete die Rossoneri am 24. Spieltag der italienischen Fußball-Meisterschaft beim 1:1 (0:1) beim Abstiegskandidaten Cagliari Calcio mit seinem dritten Tor vor einer Niederlage. Bereits in seinem ersten Spiel im Milan-Trikot hatte Balotelli beide Treffer zum 2:1-Sieg gegen Udinese Calcio erzielt.

Erst in der 82. Minute sicherte der Neuzugang seinem Klub durch einen verwandelten Elfmeter einen wichtigen Punkt. Zuvor hatte es nach dem Führungstreffer des Kolumbianers Segundo Ibaro (45.) lange nach einer Blamage für Milan ausgesehen, die nach einer Gelb-Roten Karte für Davide Astori (81.) die letzten Minuten in Überzahl gespielt hatten.

Durch das Unentschieden verpasste es der 18-malige Meister mit nunmehr 41 Zählern, den Rückstand zu Lazio Rom (44) und den Champions-League-Plätzen zu verkürzen. Der Klub des derzeit verletzten Nationalspielers Miroslav Klose und der SSC Neapel hatten sich am Samstag im Spitzenspiel 1:1 (1:0) getrennt.

Vom Ausrutscher des Stadtrivalen profitierte Inter Mailand. Die Nerazurri besiegten Chievo Verona nach Toren von Antonio Cassano (2.), Andrea Ranocchia (26.) und Diego Milito (50.) mit 3:1 (2:1) und schoben sich mit 43 Punkten vorbei an Milan auf Rang vier.

Im Kampf um die Europa-League-Plätze machte Udinese Boden gut. Ein frühes Tor von Roberto Pereyra (7.) sicherte den Gastgebern den 1:0 (1:0)-Erfolg gegen Aufsteiger FC Turin. Mit 36 Punkten liegt Udine auf Rang sieben. Knapp dahinter steht der AS Rom (34) weiterhin auf Rang neun. Der Hauptstadtklub patzte allerdings im Duell mit einem Aufsteiger und ließ beim 1:3 (0:0) gegen Sampdoria Genua drei Punkte liegen.

Für den US Palermo wird es im Tabellenkeller derweil eng. Das Tabellenschlusslicht kam im Kellerduell gegen Delfino Pescara nicht über ein 1:1 (0:0) hinaus und hat weiter 18 Punkte auf dem Konto.

Italien | 01.02.2013

Schlägerei bei Balotellis Ankunft

Neuverpflichtung Mario Balotelli vom Erstligisten AC Mailand war der Grund für Schlägereien zwischen rund 600 Mailänder Ultras und Sicherheitskräften vor einem Restaurant.

Mailand - Neuverpflichtung Mario Balotelli vom italienischen Fußball-Erstligisten AC Mailand war der Grund für Schlägereien zwischen rund 600 Mailänder Ultras und Sicherheitskräften vor einem Restaurant. Der Nationalspieler saß dort mit Vereinsoffiziellen zum Abendessen. Bei den Handgreiflichkeiten wurde ein Polizist mit einer Flasche verletzt und musste ins Krankenhaus eingeliefert werden. Sechs Milan-Anhänger wurden angezeigt.

Die Fans hatten Balotelli mit Sprechchören gefeiert, daraufhin hatte sie der Stürmer vom Eingang des Lokals aus begrüßt. Als er wieder ins Restaurant zurückkehrte, begannen die Tifosi, Flaschen auf die Polizisten zu werfen.

Euro League | 26.01.2013

Klose-Klub Lazio gegen Gladbach unter Beobachtung

Lazio Rom ist vor der Europa-League-Zwischenrunde gegen Fußball-Bundesligist Borussia Mönchengladbach wegen seiner rassistischen Fans unter Druck geraten.

Rom - Lazio Rom ist vor der Europa-League-Zwischenrunde gegen Fußball-Bundesligist Borussia Mönchengladbach wegen seiner rassistischen Fans unter Druck geraten. Der Europa-Verband UEFA belegte den italienischen Klub des deutschen Nationalspielers Miroslav Klose aufgrund antisemitischer Gesänge von Fans beim Gruppenspiel im November gegen Tottenham Hotspur mit einem Europacup-Spiel unter Aussschluss der Öffentlichkeit und setzte die Strafe für zwei Jahre zur Bewährung aus. Schon im Europa-League-Match in Mönchengladbach am 14. Februar (Rückspiel: 21. Februar) steht Lazio unter Beobachtung von Kommissaren der UEFA, die Rom bei fortgesetzt fremdenfeindlichen Ausfällen seiner Anhänger auch den Ausschluss von europäischen Wettbewerben androhte.

"Jetzt kann man nicht mehr scherzen. Wir müssen rassistische Fans isolieren", kommentierte Lazio-Boss Claudio Lotito die UEFA-Entscheidung. Der Verein werde alles zur Bekämpfung von Rassismus und Antisemitismus unternehmen, versicherte Lotito.

Laut UEFA sollen Lazio-Fans am 22. November im Olympiastadion auf Deutsch "Juden Tottenham" skandiert haben und ein Banner mit dem Schriftzug "Freies Palästina" ausgerollt haben. Tottenham gilt als Verein mit einer großen jüdischen Anhängerschaft. Lazio hatte bereits nach dem Hinspiel gegen den englischen Premier-League-Klub im vergangenen September rund 40.000 Euro Strafe zahlen müssen, nachdem seine Anhänger Spieler der Spurs mit Affenlauten verhöhnt hatten.

Bundesliga | 24.01.2013

Hoffenheim verpflichtet Acquah

Fußball-Bundesligist 1899 Hoffenheim hat den 21 Jahre alten ghanaischen Mittelfeldspielers Afriyie Acquah verpflichtet.

Sinsheim - Fußball-Bundesligist 1899 Hoffenheim hat den 21 Jahre alten ghanaischen Mittelfeldspielers Afriyie Acquah verpflichtet. Der defensive Mittelfeldspieler erhält bei den abstiegsbedrohten Hoffenheimern einen Vertrag bis zum 30. Juni 2017. Acquah war zuletzt vom italienischen Erstligisten US Palermo an den FC Parma ausgeliehen.

"Afriyie Acquah hat trotz seines jungen Alters die Klasse und vor allem den Willen, der TSG einen entscheidenden Schritt weiterzuhelfen. Hinzu kommt, dass er auf einer Position zum Einsatz kommen kann, auf der wir bedingt durch die vielen Ausfälle zuletzt starken Handlungsbedarf hatten", sagte Manager Andreas Müller, der auf der Pressekonferenz am Mittag bereits das Interesse an Acquah bestätigt hatte.

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