SID-IMAGES/AFP/ADRIAN DENNIS

WM | 15.10.2013

Rooney führt England zur WM

England hat sich das Ticket für die WM in Brasilien nicht mehr aus der Hand nehmen lassen und durch ein 2:0 (1:0) gegen Polen Platz eins in der Qualifikationsgruppe H behauptet.

London - Ex-Weltmeister England hat sich das Ticket für die WM in Brasilien nicht mehr aus der Hand nehmen lassen. Die Three Lions, Titelträger 1966, behaupteten durch ein 2:0 (1:0) gegen Polen den ersten Rang in der Qualifikationsgruppe H. Die Kicker aus dem Fußball-Mutterland sind damit zum 14. Mal bei einer WM-Endrunde dabei und zum fünften Mal in Folge.

In die Play-offs muss die Ukraine. Der Co-Gastgeber der EM 2012 blieb trotz eines 8:0 (3:0) in San Marino Tabellenzweiter. Am 15. und 19. November spielen die acht besten Gruppenzweiten die letzten vier europäischen WM-Tickets aus.

Wayne Rooney erlöste die Engländer im Wembey-Stadion mit seinem Kopfballtor in der 41. Minute. Der Stürmerstar des Rekordmeisters Manchester United verwertete eine Flanke des Linksverteidigers Leighton Baines. Die letzten Zweifel beseitigte Steven Gerrard (88.).

In San Marino trafen Jewgeni Selesnew (13. und 19.), Marko Devic (15./51./58.), Andrej Jarmolenko (55.), Roman Besus (66.) und Witali Mandsjuk (90.) für die Ukrainer, die mit 21 Punkten einen Zähler hinter Rooney und Co. blieben.

WM | 11.10.2013

WM-Quali: Aufatmen in England, Polen scheitert

England darf weiter auf die Teilnahme an der WM 2014 in Brasilien hoffen. Die Three Lions gewannen das wichtige Spiel gegen Montenegro mit 4:1 (0:0).

London - England hat sein Horror-Szenario vorerst abgewendet und darf weiter auf die Teilnahme an der Fußball-WM 2014 in Brasilien hoffen. Die Three Lions gewannen das wichtige Spiel gegen Montenegro in London mit 4:1 (0:0) und behaupteten damit nicht nur die Tabellenführung, sondern haben nun schon den zweiten Platz in der Gruppe H sicher.

Der zuletzt kritisierte Wayne Rooney brachte England in Führung (48.). Brank Boskovic traf per Eigentor (62.), ehe Dejan Damjanovic (71.) den Anschluss markierte. Andros Townsend (78.) und Daniel Sturridge (90.+2/Elfmeter) machten den Sieg perfekt.

Polen wird derweil nicht nach Brasilien reisen. In Charkow unterlag Polen der Ukraine 0:1 (0:0) und muss im kommenden Sommer zuschauen. Die Ukraine hat auf Rang zwei bei einem Zähler Rückstand auf England weiter Chancen auf die direkte Qualifikation.

England | 06.10.2013

Arsenal mit Özil remis, Verfolger siegreich

Der Siegeszug von Mesut Özil mit dem FC Arsenal ist vorerst gestoppt. Die Gunners kamen bei West Bromwich Albion in einer hitzigen Begegnung nicht über ein 1:1 (0:1) hinaus

London - Der Siegeszug des deutschen Fußball-Nationalspielers Mesut Özil mit dem FC Arsenal ist vorerst gestoppt. Am 7. Spieltag der englischen Premier League kamen die Gunners bei West Bromwich Albion in einer hitzigen Begegnung nicht über ein 1:1 (0:1) hinaus und gingen seit der Ankunft Özils in London Anfang September erstmals nicht als Sieger vom Feld. Dennoch behauptete das Team um Özil, Per Mertesacker und den verletzten Lukas Podolski die Tabellenführung (16 Punkte). Durch den Arsenal-Patzer rückte die Spitze jedoch weiter zusammen - denn der FC Liverpool, der FC Chelsea, Manchester City und Titelverteidiger Manchester United meldeten sich jeweils mit Siegen im Titelrennen zurück.

In West Bromwich schockte Claudio Yacob den FC Arsenal mit seinem Treffer unmittelbar vor der Pause (42.). In einem offenen Spiel schloss Jack Wilshere eine von Özil eingeleitete Kombination zum Ausgleich (63.) ab. In der Folge drängten beide Mannschaften auf den Sieg, blieben dabei aber ohne Erfolg.

Der ehemalige Rekordmeister Liverpool hatte bereits am Samstag durch einen 3:1-Erfolg gegen Abstiegskandidat Crystal Palace vorgelegt und liegt nun nach Punkten mit dem FC Arsenal gleichauf. Am Sonntag erkämpfte sich der FC Chelsea mit Nationalspieler André Schürrle in der Anfangsformation mit einer Schlussoffensive das 3:1 (1:0) bei Norwich City. Der Brasilianer Oscar (4.) auf Vorarbeit des Ex-Hoffenheimers Demba Ba erzielte das Führungstor für die Blues, die jetzt 14 Punkte aufweisen. Anthony Pilkington (68.) erzielte an der Carrow Road den zwischenzeitlichen Ausgleich. Nach Einwechslung des Belgiers Eden Hazard in der 75. Minute rückte Schürrle auf Geheiß von Chelsea-Teammanager José Mourinho auf die Linksverteidigerposition. Hazard spielte den offensiven Part und traf in der 85. Minute zum 2:1. Für den Schlusspunkt sorgte Willian (87.).

Einen Rückschlag erlebte der spät eingewechselte Lewis Holtby mit den Tottenham Hotspur. Gegen West Ham United unterlagen die Spurs 0:3 (0:0), haben die Spitze aber ebenso weiter im Blick wie ManCity (13 Punkte). Drei Tage nach der 1:3-Heimpleite in der Champions League gegen Bayern München kehrten die Citizens gegen den FC Everton durch ein 3:1 wieder auf den Erfolgspfad zurück. Der Lokalrivale ManUnited entging beim 2:1-Erfolg beim sieglosen Schlusslicht FC Sunderland erst nach der Pause einer Blamage und rückte wenigstens in die obere Tabellenhälfte vor.

ManU konnte sich bei seinem Nachwuchsspieler Adnan Jazunaj für den dritten Saisonsieg bedanken. Der aus dem Kosovo stammende Belgier drehte nach Sunderlands frühere Führung (5.) die Partie nach dem Seitenwechsel durch einen Doppelpack binnen sieben Minuten (55. und 61.) im Alleingang.

Liverpool ging durch Luis Suarez (13.) in Führung. Der Uruguayer traf damit im zweiten Spiel nach seiner Zehn-Spiele-Sperre zum dritten Mal. Die weiteren Treffer des Ex-Europapokalsiegers erzielten David Sturridge (17.) und Steven Gerrard (38., Elfmeter) noch vor der Pause.

Manchester Citys vierten Saisonsieg stellten Sergio Agüero (45.), Alvaro Negredo (17.) und Evertons Schlussmann Tim Howard mit einem Eigentor (70.) sicher. Howards Missgeschick resultierte aus einem zunächst parierten Foulelfmeter von Agüero, ehe der Keeper den Ball selbst ins eigene Tor beförderte. Bei den Gastgebern saß der Ex-Wolfsburger Edin Dzeko 90 Minuten nur auf der Bank. Everton kassierte die erste Saisonniederlage.

In den unteren Regionen steckt Stoke City mit Robert Huth fest. Das 0:1 beim FC Fulham war schon die vierte Pleite für das Team des deutschen Ex-Nationalspielers.

England | 26.09.2013

Deutsches Duell im englischen Ligapokal

Die deutschen Fußball-Nationalspieler Mesut Özil, Per Mertesacker und Lukas Podolski treffen im Achtelfinale des englischen Ligapokals auf André Schürrle und den FC Chelsea.

Köln - Die deutschen Fußball-Nationalspieler Mesut Özil, Per Mertesacker und Lukas Podolski treffen im Achtelfinale des englischen Ligapokals auf André Schürrle und den FC Chelsea. Das ergab die Auslosung am Mittwochabend. Zudem empfängt Rekordmeister Manchester United Norwich City, Stadtrivale Manchester City tritt bei Newcastle United an. Lewis Holtby und Tottenham Hotspur bekommen es mit Hull City zu tun. Der frühere Nationalspieler Robert Huth reist mit Stoke City zu Birmingham City, Sascha Riether spielt mit dem FC Fulham bei Leicester City.

In den weiteren Partien messen sich der FC Sunderland und der FC Southampton, Zweitligist FC Burnley empfängt West Ham United. Die Runde der letzten 16 wird in der letzten Oktoberwoche ausgetragen.

England | 23.09.2013

Arsenal mit fast 300 Millionen Umsatz

Der FC Arsenal hat im vergangenen Geschäftsjahr einen Umsatz von 288 Millionen Euro erwirtschaftet und auch deshalb den Transfer von Mesut Özil realisieren können.

London - Der englische Spitzenklub FC Arsenal hat im vergangenen Geschäftsjahr einen Umsatz von 242,8 Millionen Pfund (288 Millionen Euro) erwirtschaftet und auch deshalb den Transfer von Fußball-Nationalspieler Mesut Özil realisieren können. "Özils Verpflichtung ist eine direkte Folge unserer wirtschaftlichen Entwicklung in den vergangenen Jahren, die es uns ermöglicht, um die besten Spieler mitzubieten", sagte Arsenals Geschäftsführer Ivan Gazidis am Montag. Die Gunners hatten für Özil Anfang September die vereinsinterne Rekordablöse von 50 Millionen Euro an Real Madrid überwiesen. Im Vergleich zum vergangenen Jahr war der Umsatz um 7,5 Millionen Pfund (8,9 Millionen Euro) gestiegen.

Die Nordlondoner haben mit einem Festgeldkonto in Höhe von 119,7 Millionen Pfund (141,5 Millionen Euro) die höchsten Geldreserven aller Premier-League-Klubs. Vor dem Özil-Transfer war Teammanager Arsène Wenger von den Fans mehrfach wegen seines sparsamen Umgangs mit Transfergeldern kritisiert worden.

England | 22.09.2013

Deutsche Gunners stürmen Tabellenspitze

Mit dem alles überragenden Vorbereiter Mesut Özil und Torschütze Per Mertesacker ist der FC Arsenal an die Spitze der englischen Premier League gestürmt.

Köln - Mit dem alles überragenden Vorbereiter Mesut Özil und Torschütze Per Mertesacker ist der FC Arsenal an die Spitze der englischen Premier League gestürmt. Beim starken Heimdebüt von 50-Millionen-Euro-Neuzugang Özil bezwangen die Gunners am 5. Spieltag der englischen Eliteklasse Stoke City unter den Augen von Bundestrainer Joachim Löw verdient mit 3:1 (2:1). Erster Verfolger der Londoner ist Tottenham Hotspur, das durch ein 1:0 (0:0) bei Cardiff City nach Punkten mit dem Stadtrivalen gleichzog. Manchester City bezwang den Lokalrivalen und Meister United im 166. Derby 4:1 (2:0) und ist Dritter.

Nach dem siebten Pflichtspielsieg hintereinander liegt Arsenal, neben Özil und Mertesacker auch mit U19-Nationalspieler Serge Gnabry in der Startelf, mit zwölf Punkten dank der besseren Tordifferenz vor Tottenham und je zwei Zähler vor Manchester City, dem FC Chelsea und dem entthronten Spitzenreiter FC Liverpool auf Platz eins.

Im Emirates Stadium bereitete Özil vor 60.002 Zuschauern die beiden Treffer Arsenals in der ersten Halbzeit durch Aaron Ramsey (5.) und Mertesacker (36.) ebenso vor wie das 3:1 von Bacary Sagna (72.). Mertesacker, der die Kapitänsbinde trug, war per Kopf nach einer Ecke Özils zur Stelle. Beim zwischenzeitlichen 1:1 sah Mertesacker aber nicht gut aus: Er ließ den früheren Bremer Marko Arnautovic laufen, nach dessen Schuss an den linken Pfosten Geoff Cameron den Ball ins Tor schob (26.).

Bei der Führung für die Gunners konnte Stoke-Keeper Asmir Begovic einen Freistoß von Özil nur abklatschen, Ramsey verwertete eiskalt. Sagnas Tor per Kopf ging ebenfalls ein Freistoß von Özil voraus. In der 80. Minute wurde Özil unter Standing Ovations ausgewechselt.

"Wenn man sich die Zahlen anschaut: Das ist kein Zufall", sagte Arsenal-Teammanager Arsène Wenger nach dem Spiel über Özils Assists: "Er hat gezeigt, dass er ein großer Spieler ist."

City zeigte dem "großen" Nachbarn United und Neu-Trainer David Moyes in dessen ersten Manchester-Derby deutlich die Grenzen auf. Kun Aguero (16. und 47.) mit einem Doppelpack sowie Yaya Touré und Samir Nasri sorgten für den Prestigeerfolg der Citizens und Platz drei. Für United konnte Wayne Rooney drei Minuten vor dem Ende mit einem Freistoß nur verkürzen. Die Red Devils sind nur Achter. Für Tottenham traf der brasilianische Neuzugang Paulinho in letzter Minute zum vierten Saisonsieg. Lewis Holtby wurde kurz zuvor für Christian Eriksen eingewechselt.

Bereits am Samstag hatte Bundestrainer Löw in London schon das 2:0 (0:0) des FC Chelsea gegen den FC Fulham besucht und dabei einen guten André Schürrle gesehen. Der Nationalspieler, beim 1:2 in der Champions League gegen den FC Basel nicht im Kader, war entscheidend am Führungstor durch Oscar (52.) beteiligt. John Obi Mikel machte den Dreier mit seinem ersten Treffer im 185. Premier-League-Spiel perfekt (84.). Schürrle wurde ausgewechselt (79.), bei Fulham spielte Sascha Riether durch.

Chelsea hat nun wie Liverpool zehn Punkte auf dem Konto. Die Reds verloren Rang eins aufgrund des 0:1 (0:0) gegen den FC Southampton, ihrer ersten Saisonniederlage. Beim Gegentor von Dejan Lovren (53.) habe seine Mannschaft "kriminell" schlecht verteidigt, schimpfte Liverpools Teammanager Brendan Rodgers.

England | 20.09.2013

Wenger widerspricht Perez-Urteil über Özil

Arsène Wenger hat im Streit um den plötzlichen Wechsel von Mesut Özil zum FC Arsenal den Vorwürfen von Real Madrids Präsidenten Florentino Perez widersprochen.

London - Teammanager Arsène Wenger hat im Streit um den plötzlichen Wechsel von Mesut Özil zum FC Arsenal den Vorwürfen von Real Madrids Präsidenten Florentino Perez widersprochen und seinem Neuzugang ein vorbildliches Zeugnis ausgestellt. Perez hatte dem 24 Jahre alten deutschen Nationalspieler vorgeworfen, er habe dem Druck in Madrid nicht standhalten können und deswegen um einen Wechsel gebeten. Auch Reals Trainer Carlo Ancelotti hatte nach Özils Wechsel von einer unzureichenden Einstellung des Offensivspielers gesprochen.

Wenger entgegnete nun, er habe bisher nichts dergleichen am Auftreten seines Neuzugangs feststellen können: "Özil hat sich gut integriert und ist akzeptiert. Er ist 24 und hat mehr als 50 Länderspiele für Deutschland gemacht. Und wenn du für Deutschland spielst, bist du immer unter Druck", sagte Wenger über den 24-Jährigen.

Gleichzeitig warnte der Franzose jedoch davor, schon zu Beginn Übermenschliches von dem 50-Millionen-Euro-Transfer zu erwarten. "Er wird ein bisschen Zeit brauchen, um sich an die körperliche Belastung zu gewöhnen, die hier in der Premier League auf ihn wartet."

England | 03.09.2013

Transfers: Premier League bleibt Europas Krösus

Die 50 Millionen Euro für Mesut Özil waren nur die Spitze des Eisbergs: Die englische Premier League hat ihren Status als finanzstärkste Liga der Welt eindrucksvoll verteidigt.

Köln - Die 50 Millionen Euro für Mesut Özil waren nur die Spitze des Eisbergs: Die englische Premier League hat im Sommer 2013 ihren Status als finanzstärkste Fußball-Liga der Welt eindrucksvoll verteidigt. Insgesamt gaben die 20 Klubs in der abgelaufenen Transferperiode fast 768 Millionen Euro für neue Spieler aus. Zum Vergleich: Die Bundesliga begnügte sich mit nahezu bescheidenen 270 Millionen Euro.

Nach Angaben des Wirtschaftsprüfungsunternehmens Deloitte steigerten die englischen Erstligisten ihre Ausgaben im Vergleich zum Vorjahr um mehr als 150 Millionen Euro oder 29 Prozent. Grund seien in erster Linie die deutlich erhöhten TV-Einnahmen. Auch die spanische Primera Division und die italienische Serie A standen mit Ausgaben von je 395 Millionen Euro im Schatten der Premier League, die französische Ligue 1 folgte mit 375 Millionen noch deutlich vor der Bundesliga.

Alleine die vier englischen Champions-League-Teilnehmer FC Arsenal, FC Chelsea, Manchester City und Manchester United gaben zusammen 270 Millionen Euro aus, teuerster Neuzugang auf der Insel war der von Real Madrid zum FC Arsenal gewechselte Özil. In Spanien führt Reals 100-Millionen-Rekordmann Gareth Bale die Einkaufsliste an, in Italien zahlte der SSC Neapel 37 Millionen für Madrids Stürmer Gonzalo Higuain. Teuerster Einkauf eines Bundesligisten war Mario Götze, für den Bayern München ebenfalls 37 Millionen an Borussia Dortmund überwies.

In Frankreich öffnete allen voran Paris St. Germain seine Schatulle: 64 Millionen überwies PSG alleine für Uruguays Stürmerstar Edinson Cavani an den SSC Neapel, weitere 31 Millionen an den AS Rom für den Brasilianer Marquinhos. Aufsteiger AS Monaco gab 60 Millionen für Radamel Falcao von Atletico Madrid aus und zahlte weitere 70 Millionen für den Doppel-Wechsel von James Rodriguez und Joao Moutinho an den FC Porto.

Nationalmannschaft | 03.09.2013

Verletzung: Podolski fällt lange aus

Die Oberschenkelverletzung von Lukas Podolski ist noch schlimmer als zunächst befürchtet. "Ich falle leider lange aus, rund drei Monate", sagte der 28-Jährige der Bild-Zeitung.

München - Die Oberschenkelverletzung von Fußball-Nationalspieler Lukas Podolski ist noch schlimmer als zunächst befürchtet. "Ich falle leider lange aus, rund drei Monate", sagte der 28 Jahre alte Profi vom FC Arsenal nach einer erneuten Untersuchung in München der Bild-Zeitung. Zunächst war von maximal acht bis zehn Wochen Pause die Rede gewesen. Podolski steht den Gunners damit wohl erst im Dezember wieder zur Verfügung, fällt aber auf jeden Fall für alle weiteren Länderspiele der deutschen Nationalmannschaft in diesem Jahr aus.

Der 28 Jahre alte Offensivspieler war am Montag zum Treffpunkt der DFB-Auswahl nach München angereist. Podolski ließ sich dabei bei Nationalmannschafts-Arzt Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt noch einmal untersuchen, wobei sich die Befürchtung eines Muskelbündelrisses bestätigte.

Der Rückschlag mache ihn "traurig, aber ich werde ab jetzt schon am Comeback arbeiten, um schnell auf den Platz zurückzukehren. Danke für die vielen Genesungswünsche", hatte der frühere Kölner zuletzt schon auf seiner Facebook-Seite geschrieben.

Der Nationalmannschaft fehlt Podolski damit in den WM-Qualifikationsspielen in München gegen Österreich am Freitag, gegen die Färöer (10. September), Irland (11. Oktober) und in Schweden (15. Oktober). Zudem fällt er für die geplanten Länderspiele im November in Italien und England aus.

Der Offensivspieler war in der 50. Minute des Play-off-Spiels zur Champions League gegen Fenerbahce Istanbul (2:0) in der vergangenen Woche ausgewechselt und mit einer Trage vom Platz gebracht worden.

England | 28.08.2013

Villas-Boas glaubt an Bale-Transfer

Der Transfer von Gareth Bale von Tottenham Hotspur zum spanischen Fußball-Rekordmeister Real Madrid ist noch nicht perfekt, steht jedoch offenbar kurz vor dem Abschluss.

London - Der Transfer von Gareth Bale (24) von Tottenham Hotspur zum spanischen Fußball-Rekordmeister Real Madrid ist noch nicht perfekt, steht jedoch offenbar kurz vor dem Abschluss. "Es könnte jetzt sehr, sehr schnell gehen", sagte Tottenhams Teammanager Andre Villas-Boas bei einer Pressekonferenz am Mittwoch: "Tottenham wird höchstwahrscheinlich dem größten Transfer im Weltfußball zustimmen."

Bale war am Dienstag ohne Erlaubnis nicht zum Training der Londoner erschienen und hatte sich seit vergangener Woche nicht mehr an der White Hart Lane sehen lassen. "Ich weiß nicht, ob man das als korrektes Verhalten bezeichnen kann", sagte Villas-Boas enttäuscht: "Letztendlich gibt der Spieler damit eine klare Aussage ab und will Druck ausüben."

Am Montag hatte Sky Sport News HD den Wechsel des Walisers für eine Ablösesumme von 91 Millionen Euro bereits als perfekt vermeldet. Der britische "Muttersender" Sky Sports berichtete dagegen auf seiner Internetseite, dass die Spurs das Angebot der Königlichen und auch anderer Interessenten für den 24-Jährigen nochmals prüfen wollten.

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