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Bundesliga | 02.09.2013

Offener Brief der Fan-Anwälte an NRW-Innenminister

Wegen des Polizeieinsatzes auf Schalke hat die Arbeitgemeinschaft der Fan-Anwälte einen Offenen Brief an NRW-Innenminister Ralf Jäger verfasst.

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Gelsenkirchen - Wegen des ihrer Ansicht nach unverhältnismäßigen Polizei-Einsatzes beim Qualifikationsspiel zur Champions League zwischen Schalke 04 und PAOK Saloniki (1:1) hat die Arbeitgemeinschaft der Fans-Anwälte einen Offenen Brief an den nordrhein-westfälischen Innenminister Ralf Jäger verfasst. Besonders scharf verurteilt wurde der massive Einsatz von Pfefferspray und Schlagstöcken.

Die Fananwälte zeigten sich jedoch nicht nur über den Einsatz beunruhigt, sondern ebenso über die anschließenden diversen Rechtfertigungen der Polizei, die bei besagtem Spiel in den Schalker Fanblock eingedrungen war, um eine mazedonische Fahne der Fan-Gruppe "Komiti Düsseldorf" zu entfernen. Die Polizei hatte ihr Vorgehen mit einer Provokation der griechischen Gästefans durch die Fahne begründet.

"Eine bewusste Provokation der gegnerischen Fans durch das Aufhängen der Fahne liegt schon deshalb fern, weil es sich bei der Fahne um die einer mit den Schalker-Fans befreundeten Gruppe handelt, die wiederholt auch an anderen Spieltagen gezeigt wird", heißt es in dem Brief.

Die Anwälte fordern den Innenminister weiter auf, "den Polizeieinsatz an sich sowie das individuelle Verhalten der eingesetzten Beamten umfassend und neutral zu prüfen. Insofern fordern wir dringend die Einsetzung einer unabhängigen Ermittlungskommission".

Eine Aufklärung müsse auch im Interesse der Polizei liegen, da "das Vertrauen vieler Fußball-Fans und einer großen Öffentlichkeit in das rechtsstaatliche Handeln der Polizei, durch den Polizei-Einsatz in Gelsenkirchen massiven Schaden genommen hat".

Bundesliga | 02.09.2013

Ex-Bayern-Coach Csernai gestorben

Bayern Münchens früherer Trainer Pál Csernai ist am Sonntag im Alter von 80 Jahren nach langer Krankheit gestorben. Dies gab der Verein auf seiner Homepage bekannt.

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München - Sein Markenzeichen war ein Seidenschal, Nachahmer fand aber auch sein "Pal-System": Bayern Münchens früherer Trainer Pál Csernai ist am Sonntag im Alter von 80 Jahren nach langer Krankheit gestorben. Dies gab der Champions-League-Gewinner auf seiner Homepage bekannt.

Der Ungar trainierte zwischen 1978 und 1983 den deutschen Fußball-Rekordmeister und führte die Münchner zu zwei Meisterschaften und einem Triumph im DFB-Pokal. 1982 erreichte er zudem das Finale des Europapokals der Landesmeister, das aber in Rotterdam gegen Aston Villa verloren ging (0:1).

Auf der Bundesliga-Bühne wurde Csernai als "Mann mit dem Seidenschal" bekannt. "Der gehörte halt bei mir dazu", sagte er einmal über das heutzutage auch von Bundestrainer Joachim Löw geschätzte Accessoire: "Das war nicht meine Erfindung, nur für den Fußball war es damals etwas Außergewöhnliches." Gleiches galt auch für sein "Pal-System", eine Mischung aus Mann- und Raumdeckung.

Nach seinem Aus beim FC Bayern folgte eine Odyssee durch den Weltfußball mit Stationen in Griechenland, Portugal, Deutschland (Borussia Dortmund, Eintracht Frankfurt, Hertha BSC), der Türkei, der Schweiz, Ungarn und als Nationaltrainer von Nordkorea. Vor seiner Zeit in München, wo er zunächst als Assistent seines Landsmannes Gyula Lorant angefangen hatte, war er auch schon in Österreich und Belgien tätig gewesen.

1995 ging Csernai in den Ruhestand. Seitdem lebte er in Budapest und genoss über lange Jahre das Leben. "In erster Linie pflege ich mich, ich gehe in die Sauna, in Thermalbäder. Und natürlich schaue ich Fußball. Im Stadion nicht, aber am Wochenende im Fernsehen. England, Italien und die Bundesliga", sagte er einmal.

UEFA | 30.08.2013

Verluste der Klubs gehen deutlich zurück

Das finanzielle Minus der europäischen Profifußball-Klubs ist 2012 im Vergleich zum Vorjahr um 36 Prozent zurückgegangen. Das teilte die UEFA am Freitag in Monte Carlo mit.

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Monte Carlo - Das finanzielle Minus der europäischen Profifußball-Klubs ist 2012 im Vergleich zum Vorjahr um 36 Prozent zurückgegangen. Das teilte die Europäische Fußball-Union (UEFA) am Freitag in Monte Carlo mit und wertete die Zahlen als Beleg für die Funktionalität des Financial Fair Play. "Es waren 1,7 Milliarden Euro Verlust in 2011, 2012 waren es 1,1 Milliarden", sagte UEFA-Generalsekretär Gianni Infantino: "Damit gehen die Verluste erstmals seit sechs Jahren zurück. Manchmal gibt es gute Nachrichten."

Die UEFA hat sich mit dem Financial Fair Play zum Ziel gesetzt, dass die Vereine nicht mehr über ihre Verhältnisse leben sollen. Sie dürfen nur soviel ausgeben wie sie einnehmen. Der Strafenkatalog reicht derzeit vom Einbehalt von Antritts- und Siegprämien über Beschränkungen des Spielerkaders bis hin zum Ausschluss aus europäischen Wettbewerben.

Italien | 26.08.2013

Streik: Saisonstart in Liga drei in Gefahr

Wegen eines Fußballerstreiks wird der für Sonntag geplante Beginn der dritten und vierten Liga in Italien möglicherweise ausfallen.

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Rom - Wegen eines Fußballerstreiks wird der für Sonntag geplante Beginn der dritten und vierten Liga in Italien möglicherweise ausfallen. Der Protest wurde am Montag von der Spielergewerkschaft AIC ausgerufen. Gestreikt werden soll gegen eine neue Regel, nach der die Teams mit einem maximalen Durchschnittsalter von 25 Jahren (dritte Liga) beziehungsweise 24 Jahren (vierte Liga) auflaufen müssen.

Ziel des Ligaverbands Lega Pro ist es nach eigenen Angaben, Jungtalente zu fördern. Die Spielergewerkschaft befürchtet jedoch, dass mit dieser Regel Gehaltsforderungen älterer Spieler gesenkt werden sollen und lehnt sie daher ab.

Der Präsident der Lega Pro bezeichnete den Streik als inakzeptabel. "Für uns wird die Meisterschaft wie geplant am kommenden Sonntag beginnen", sagte Mauro Macalli.

FIFA | 16.08.2013

Israel lässt arabische Jugendteams einreisen

Israel hat auf Druck der Europäischen Fußball-Union (UEFA) Mitgliedern mehrerer arabischer Jugendmannschaften die Einreise auf palästinensisches Gebiet erlaubt.

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Ramallah - Israel hat auf Druck der Europäischen Fußball-Union (UEFA) Mitgliedern mehrerer arabischer Jugendmannschaften die Einreise auf palästinensisches Gebiet erlaubt. "Israel hat kapituliert und die Genehmigungen erteilt", sagte der Generalsekretär des westasiatischen Verbandes WAFF der Nachrichtenagentur AFP. Der für Donnerstag geplante Start der U17-Meisterschaft Westasiens musste dennoch um zwei Tage verschoben werden.

Israel hatte mehreren Turnierteilnehmern zunächst die Einreise verweigert. Betroffen waren drei Trainer aus Jordanien, zwei Offizielle der Vereinigten Arabischen Emirate sowie 13 Spieler und Offizielle der irakischen Mannschaft. Der palästinensische Fußball-Verband PFA hat daraufhin von der FIFA den Ausschluss Israels aus dem Weltverband gefordert.

Bundesliga | 10.08.2013

Götze zeigt Verständnis für Unmut der BVB-Fans

Fußball-Nationalspieler Mario Götze zeigt Verständnis für den Unmut der Fans von Borussia Dortmund nach seinem Wechsel zu Rekordmeister Bayern München.

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Köln - Fußball-Nationalspieler Mario Götze zeigt Verständnis für den Unmut der Fans von Borussia Dortmund nach seinem Wechsel zu Rekordmeister Bayern München. "Ich habe absolutes Verständnis dafür, dass so reagiert worden ist. Ich kann die Fans verstehen, auch wenn manchmal Grenzen überschritten wurden", sagte Götze im ZDF-Sportstudio.

Der 21-Jährige war im Sommer für 37 Millionen Euro vom BVB zum FC Bayern gewechselt. Nach seinem am 30. April erlittenen Muskelbündelriss hat er aber noch kein Spiel für den Triple-Sieger bestritten. Am Sonntag soll Götze aber beim Testspiel der Münchner beim FC Györ in Ungarn zum Einsatz kommen.

Highlights | 03.08.2013

Die Sporthöhepunkte am 3. August

Vize-Meister Borussia Dortmund trifft in der ersten Runde des DFB-Pokals auf Regionalligist SV Wilhelmshaven.

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Köln - Vize-Meister Borussia Dortmund trifft in der ersten Runde des DFB-Pokals auf Regionalligist SV Wilhelmshaven. Eine Woche vor dem Bundesligastart sind auch Bayer Leverkusen, 1899 Hoffenheim, Mainz 05, der VfL Wolfsburg und der SC Freiburg gefordert. Anstoß zu den Partien ist jeweils um 15.30 Uhr.

Schmetterling-Spezialist Steffen Deibler greift bei der WM in Barcelona nach der zweiten Medaille für die deutschen Beckenschwimmer. Der Olympiavierte schwimmt im Finale ab 18.00 Uhr über 100 Meter. Im Halbfinale hatte sich der Weltjahresbeste als Siebter in den Endlauf gezittert.

Champions League | 30.07.2013

Dynamo Zagreb für Rassismus bestraft

Der kroatische Fußball-Meister Dinamo Zagreb ist wegen rassistischer Schmähgesänge seiner Fans von der UEFA zu einer Strafe in Höhe von 25.000 Euro verurteilt worden.

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Zagreb - Der kroatische Fußball-Meister Dinamo Zagreb ist wegen rassistischer Schmähgesänge seiner Fans von der Europäischen Fußball-Union (UEFA) zu einer Strafe in Höhe von 25.000 Euro verurteilt worden. Zudem musste der Klub am Dienstagabend im Hinspiel der dritten Qualifikationsrunde zur Champions League gegen den FC Sheriff Tiraspol (Moldawien) einen Teilbereich des Stadions für Zuschauer sperren.

Grund für die Sanktionen sind Vorkommnisse beim 1:0-Sieg Zagrebs im Rückspiel der zweiten Runde gegen Fola Esch (Luxemburg) am 23. Juli. Die UEFA hatte im Kampf gegen Rassismus den Strafenkatalog ab 1. Juni verschärft.

3.Liga | 01.07.2013

Drittligist Osnabrück holt Torjäger Iljutcenko

Drittligist VfL Osnabrück hat Angreifer Stanislav Iljutcenko verpflichtet. Der 22-Jährige kommt von Oberligist Westfalia Rhynern und erhält einen Zwei-Jahres-Vertrag.

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Osnabrück - Fußball-Drittligist VfL Osnabrück hat Angreifer Stanislav Iljutcenko verpflichtet. Der 22-Jährige kommt vom westfälischen Oberligisten Westfalia Rhynern und erhält bei den Niedersachsen einen Zwei-Jahres-Vertrag. In der vergangenen Serie erzielte Iljutcenko 29 Treffer in 31 Spielen. "Ich bin mir sicher, dass er den Schritt in die 3. Liga schaffen wird", sagte Osnabrücks Trainer Maik Walpurgis.

3. Liga | 27.06.2013

Burghausen verpflichtet Torwart Loboué

Drittligist Wacker Burghausen hat den früheren ivorischen Nationaltorhüter Stephan Loboué verpflichtet.

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Burghausen - Fußball-Drittligist Wacker Burghausen hat den früheren ivorischen Nationaltorhüter Stephan Loboué verpflichtet. Der 31-Jährige, der für die SpVgg Greuther Fürth und den SC Paderborn 81 Zweitliga-Spiele absolviert hat, stand zuletzt bei Eintracht Trier unter Vertrag.

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