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DFB | 26.11.2013

Ferienfreizeiten gehen ins dritte Jahrzehnt

Die Ferien-Freizeiten der DFB-Stiftung Egidius Braun, die im Jahresetat mit über 500 Tausend Euro den größten Posten ausmachen, werden 2014 mit den gewohnten Inhalten stattfinden.

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Berlin - Die Ferien-Freizeiten der DFB-Stiftung Egidius Braun, die im Jahresetat mit über einer halben Million Euro den größten Posten ausmachen, werden auch 2014 mit den gewohnten und bewährten Inhalten stattfinden. Sie gehen damit in das dritte Jahrzehnt. Das gab Geschäftsführer Wolfgang Watzke auf einer Versammlung der Freizeitleiter aus den 21 DFB-Landesverbänden in Berlin bekannt.

"Die Freizeiten sind ein Dankeschön an Amateurvereine, die nach dem Lebensmotto von Egidius Braun 'Fußball - Mehr als ein 1:0' mehr als nur gute sportliche Nachwuchsarbeit betreiben, die sich auch um die soziale Bildung des Nachwuchses und die Integration ausländischer Mitbürger kümmern", sagte Watzke: "Die Idee dazu stammt von Egidius Braun selbst."

3.Liga | 23.11.2013

Heidenheim souverän - Verfolger Leipzig patzt

Der 1. FC Heidenheim stürmt in der 3. Liga schier unaufhaltsam dem Aufstieg entgegen. Die Mannschaft von Frank Schmidt setzte sich beim VfB Stuttgart II souverän mit 3:0 durch.

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Köln - Der 1. FC Heidenheim stürmt in der 3. Fußball-Liga schier unaufhaltsam dem Aufstieg entgegen. Die Mannschaft von Trainer Frank Schmidt setzte sich am 17. Spieltag beim VfB Stuttgart II souverän mit 3:0 (1:0) durch und führt die Tabelle mit neun Punkten Vorsprung auf RB Leipzig (30 Zähler) an. Der Aufsteiger patzte beim 1:2 (0:1) gegen Hansa Rostock (25).

Auf Platz drei verbesserte sich bereits am Freitagabend Rot-Weiß Erfurt (29) durch ein 3:0 (0:0) im Verfolgerduell gegen Darmstadt 98 (25). Erfurt profitierte von den Ausrutschern der Konkurrenz. Die SpVgg Unterhaching (27) unterlag beim VfL Osnabrück 1:3 (1:3), Wehen Wiesbaden (27) musste sich gegen Borussia Dortmund II mit einem 1:1 (0:0) begnügen.

Für den zwölften Saisonsieg der Heidenheimer sorgten Marc Schnatterer (12.), Patrick Mayer (48.) und Smail Morabit (75.). In Leipzig schossen David Blacha (37.) und Johan Plat (52.) den ehemaligen Bundesligisten Rostock in Front, Dominik Kaisers Anschlusstreffer (60.) war für die Sachsen zu wenig.

Erfurt hatte sich dank einer furiosen Schlussphase und Toren von Ex-Nationalspieler Marco Engelhardt (83.), Jonas Nietfeld (86.) und Nils Pfingsten-Reddig (90., Foulelfmeter) gegen Darmstadt durchgesetzt.

Unterhaching ging in Osnabrück durch Maximilian Welzmüller zwar in Führung (19.), doch dann schlug die große Stunde von Pascal Testroet. Der 23-Jährige erzielte noch vor der Pause einen Hattrick (25., 35. und 42.) und drehte damit die Begegnung. Wehen Wiesbaden geriet durch ein Tor von Tammo Harder (48.) in Rückstand, Martin Röser rettete wenigstens noch einen Punkt (72.).

Pokal-Achtelfinalist 1. FC Saarbrücken (16) gewann das Kellerduell bei Schlusslicht Wacker Burghausen (13) durch Tore von Philipp Hoffmann (28.) und Maurice Deville (49.) mit 2:1 (1:1). Christoph Burkhard hatte zwischenzeitlich ausgeglichen (37./Handelfmeter).

Drei Punkte gegen den Abstieg holte Preußen Münster (19) beim 1:0 (0:0) gegen die Stuttgarter Kickers (16). Der MSV Duisburg musste sich dem Halleschen FC derweil mit 1:3 (1:3) geschlagen geben.

Im Aufwind befindet sich der SV Elversberg (25) nach einem 3:1 (1:0) gegen Zweitliga-Absteiger Jahn Regensburg. Matchwinner der Gastgeber war Angelo Vaccaro mit einem Dreierpack (41., 70. und 90.). Holstein Kiel und der Chemnitzer FC trennten sich 1:1 (0:0).

3. Liga | 21.11.2013

Borgard: "Du musst den Clown machen"

Der ehemalige Klub-Präsident Paul Borgard vom Fußball-Drittligisten 1. FC Saarbrücken hat sein Ausscheiden aus dem Aufsichtsrat kritisch beurteilt.

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Saarbrücken - Der ehemalige Klub-Präsident Paul Borgard vom Fußball-Drittligisten 1. FC Saarbrücken hat sein Ausscheiden aus dem Aufsichtsrat kritisch beurteilt. Zwei Fanvertreter hatten Borgard und den früheren Bundesminister Reinhard Klimmt aus dem Gremium verdrängt. "Wahrscheinlich musst du heute den Clown machen, damit man Lacher und Applaus erntet. Ich habe es ehrlich nicht in dieser Form gebraucht. Das hat für mich einen Beigeschmack", sagte Borgard der Bild-Zeitung.

Der 65-Jährige, erst im vergangenen Oktober nach drei Jahren als Präsident zurückgetreten, übte aber auch Selbstkritik. "Ich war ja lange im politischen Geschäft und muss nun deutlich sagen, dass wir auch einiges falsch gemacht haben", sagte Borgard.

Ein 23 Jahre alter Student (Florian Kern) und ein 32 Jahre alter Versicherungsmakler (Claude Burgard) waren bei der Mitgliederversammlung in den Aufsichtsrat gewählt worden. Dagegen fielen Borgard und Klimmt als einzige Kandidaten durch.

International | 18.11.2013

Portugal: Drittliga-Spieler auf Platz gestorben

Der Tod eines jungen Drittliga-Spielers hat im portugiesischen Fußball tiefe Bestürzung ausgelöst. Alexandre Marques brach sieben Minuten nach dem Anpfiff leblos zusammen.

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Lissabon - Der Tod eines jungen Drittliga-Spielers hat im portugiesischen Fußball tiefe Bestürzung ausgelöst. Alexandre Marques brach nach einem Bericht der Zeitung A Bola während des Punktspiels seines Klubs GD Tourizenze gegen CD Carapinheirense sieben Minuten nach dem Anpfiff leblos zusammen.

Versuche zur Wiederbelebung des 20-Jährigen, der erstmals zur Startformationen seines Klubs gehört hatte, blieben ohne Erfolg. Als Ursache diagnostizierten die Ärzte später einen plötzlichen Herztod. Informationen über medizinische Probleme des Talentes, der früher in der Jugend von Serienmeister FC Porto spielte, lagen bis Montag nicht vor.

Bundesliga | 18.11.2013

Polizeigewerkschaft nimmt Verbände in die Pflicht

Die DPolG Bundespolizeigewerkschaft hat den DFB, die DFL und die nationalen Vereine zu mehr Entschlossenheit im Kampf gegen Randalierer aufgefordert.

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Frankfurt/Main - Die DPolG Bundespolizeigewerkschaft hat den Deutschen Fußball-Bund (DFB), die Deutsche Fußball Liga (DFL) und die nationalen Vereine zu mehr Entschlossenheit im Kampf gegen Randalierer aufgefordert. "Die Fußballverbände und die -vereine tragen eine Mitverantwortung, wenn ihre 'Gäste' zu Fußballveranstaltungen an- und abreisen. Die Missstände sind längst bekannt, eine Verantwortung wird immer noch nicht übernommen, sondern alles auf die Polizei abgewälzt", sagte der stellvertretende Vorsitzende Horst Pawlik.

Als negatives Beispiel nannte Pawlik das brisante Niedersachsen-Derby zwischen Hannover 98 und Eintracht Braunschweig (0:0). Vor, während und nach dem Spiel seien die Bundespolizisten massiver Gewalt von Rowdys ausgesetzt gewesen. Die nahezu 1000 eingesetzten Beamten wurden u.a. mit Tierinnereien und Schweineköpfen beworfen sowie mit Pyrotechnik beschossen und hierdurch zum Teil verletzt.

"Wir fordern den DFB, die DFL und die Vereine auf, endlich auch im Bereich der reisenden Fußballrowdys zu handeln und sich nicht nur auf die Stadionsicherheit zu beschränken", sagte Pawlik.

Als Vorbild könne das Vorgehen von Borussia Dortmund im Vorfeld der Partie beim VfL Wolfsburg am 9. November dienen. Der BVB hatte Ultragruppierungen die Auswärtskarten entzogen, weil diese am Spieltag zuvor randaliert hatten.

"Ich wünschte mir viel mehr derartige Sanktionen gegen die Randalierer", sagte Pawlik: "Denn am Beispiel der Ausschreitungen in Hannover wird erkennbar, dass es sich um gefährliche Straftäter handelt, denen die Vereine entschieden entgegentreten müssen. Es kann nicht sein, dass sich die Bundespolizisten den Gewalttätern gegenüberstehen und die Vereine Millionen verdienen."

3.Liga | 09.11.2013

Leipzig gewinnt Topspiel

RB Leipzig hat das Spitzenspiel der 3. Fußball-Liga mit 1:0 bei Darmstadt 98 gewonnen und darf damit weiter vom Durchmarsch träumen.

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München - RB Leipzig hat das Spitzenspiel der 3. Fußball-Liga gewonnen und darf damit weiter vom Durchmarsch träumen. Der Aufsteiger aus Sachsen setzte sich bei Darmstadt 98 mit 1:0 (0:0) durch und ist mit 30 Punkten weiter Tabellenzweiter hinter dem 1. FC Heidenheim (36 Zähler). Der Spitzenreiter kam zu einem mühevollen 1:0 (0:0) gegen die SV Elversberg.

Auf Platz drei verbesserte sich Ex-Bundesligist SpVgg Unterhaching (27) durch ein souveränes 4:0 (1:0) im Verfolgerduell gegen den VfB Stuttgart II. Die Schwaben haben nun ebenso wie Darmstadt 25 Punkte auf dem Konto. Rot-Weiß Erfurt (26) schob sich durch ein 3:0 (1:0) bei Borussia Dortmund II auf den vierten Rang vor. Auch der SV Wehen Wiesbaden (26) hält nach einem 2:1 (0:1) beim Chemnitzer FC Kontakt zu den Aufstiegsrängen.

Dominik Kaiser traf in der 68. Minute für Leipzig mit einem Schuss aus rund 30 m und entschied somit das Spitzenspiel. Heidenheim benötigte für den elften Saisonerfolg ein Eigentor von Dominik Rohracker (49.).

In starker Form präsentierte sich Unterhaching. Beim ungefährdeten Sieg gegen Stuttgart erzielten Benjamin Schwarz (29./Foulelfmeter), Mario Erb (48.), Janik Haberer (55.) und Pascal Köpke (88.) die Treffer. Andreas Wiegel (28.), Patrick Göbel (75.) und Mijo Tunjic (77.) bescherten mit ihren Toren Erfurt einen wichtigen Auswärtserfolg in Dortmund.

Wehen Wiesbaden musste in Chemnitz nach einem Treffer von Anton Fink (19.) zunächst einem Rückstand hinterherlaufen. Michael Wiemann (51./Foulelfmeter) und Luca Schnellbacher (82.) drehten mit ihren Toren ber die Begegnung. Bei den Gastgebern sah zudem Fabian Stenzel wegen groben Foulspiels die Rote Karte (85.).

Pokal-Achtelfinalist 1. FC Saarbrücken bleibt nach einem 2:2 (0:1) gegen Preußen Münster auf einem Abstiegsplatz. Stefan Kühne (25./Foulelfmeter) und Matthew Taylor (66.) trafen für die Westfalen, Nils Fischer (52.) und Thomas Rathgeber (90.+1) glichen aus. Bei Saarbrücken sah zudem Tim Stegerer nach einer Notbremse die Rote Karte (24.).

Wacker Burghausen bleibt trotz eines 1:1 (1:1) bei Hansa Rostock Schlusslicht. Wichtige Siege im Tabellenkeller feierten die Stuttgarter Kickers (1:0 gegen Hallescher FC) und Jahn Regensburg (1:0 gegen Holstein Kiel).

Der VfL Osnabrück (22) erwartet zum Abschluss des 16. Spieltages am Sonntag (14.00) den MSV Duisburg (20).

Bundesliga | 06.11.2013

Polizeigewerkschaft ermuntert Besucher zu Pfiffen

Die Gewerkschaft der Polizei hat die Besucher des Derbys zwischen Hannover 96 und Eintracht Braunschweig ermuntert, mit Pfiffen auf unsportliche Aktionen im Stadion zu reagieren.

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Hannover - Die Gewerkschaft der Polizei in Niedersachsen hat die Besucher des brisanten Bundesliga-Nordderbys zwischen Hannover 96 und Eintracht Braunschweig am Freitag (20.20 Uhr/Sky) ermuntert, mit Pfiffen auf unsportliche Aktionen im Stadion zu reagieren. "Dadurch könnten die Zuschauer in der Arena gemeinsam unsportlichem Verhalten begegnen", sagte der GdP-Landesvorsitzende Dietmar Schilff.

Die beiden traditionell stark rivalisierenden Klubs treffen erstmals seit 1976 wieder in der Bundesliga aufeinander. Mit einem polizeilichen Großaufgebot sollen gewalttätige Auseinandersetzungen zwischen den Fangruppen schon im Keim erstickt werden.

3-Liga | 26.10.2013

Darmstadt verdrängt Leipzig von Aufstiegsplatz

Darmstadt 98 hat in der 3. Fußball-Liga durch einen 4:0-Erfolg gegen Preußen Münster einen Aufstiegsplatz erobert.

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Köln - Darmstadt 98 hat in der 3. Fußball-Liga einen Aufstiegsplatz erobert. Durch den 4:0 (1:0)-Erfolg gegen Preußen Münster nach einem Dreierpack von Torjäger Dominik Stroh-Engel schoben sich die Hessen am 14. Spieltag vom vierten auf den zweiten Platz. Die Lilien profitierten von der 1:3 (1:2)-Pleite des bisherigen Tabellenzweiten RB Leipzig im Sachsen-Derby beim Chemnitzer FC und der Nullnummer des Ex-Bundesligisten SpVgg Unterhaching am Freitagabend gegen Holstein Kiel.

Weiter fünf Punkte Vorsprung hat Spitzenreiter 1. FC Heidenheim. Der Tabellenführer vergab allerdings durch ein torloses Unentschieden gegen Wehen Wiesbaden die Chance auf ein größeres Polster.

Im weiteren Verfolgerfeld fiel der VfL Osnabrück durch eine 0:1 (0:1)-Heimniederlage gegen die SV Elversberg etwas zurück. Der VfB Stuttgart II überholte die Niedersachsen mit einem 1:1 (1:1) gegen Zweitliga-Zwangsabsteiger MSV Duisburg.

Im Tabellenkeller gab Pokal-Achtelfinalist 1. FC Saarbrücken die "Rote Laterne" des Schlusslichts an Wacker Burghausen ab. Saarbrücken feierte gegen Abstiegskonkurrent Stuttgarter Kickers mit 3:2 (2:2) seinen erst zweiten Saisonsieg, während Burghausen bei der Reserve von Vizemeister Borussia Dortmund 1:3 (0:1) verlor. Wie Chemnitz vergrößerten auch Jahn Regensburg durch ein 3:1 (0:0) gegen RW Erfurt und Hansa Rostock mit einem 2:1 (2:0) gegen den Halleschen FC den Abstand zur Abstiegszone.

Darmstadts Aufschwung mit nur einer Niederlage aus den vergangenen acht Spielen bleibt weiterhin eng mit Stroh-Engels Erfolgsserie verbunden. Der Torjäger besiegte Münster praktisch im Alleingang und schraubte seine Ausbeute nach seinem Führungstreffer vor der Pause im zweiten Durchgang durch zwei verwandelte Foulelfmeter auf schon 14 Saisontore.

Bei Wehen Wiesbaden zeigte die Trennung von Trainer Peter Vollmann noch nicht die erhoffte Wirkung. Immerhin verbuchten die Hessen bei Tabellenführer Heidenheim durch das Remis einen Achtungserfolg.

Italien | 18.10.2013

Cagliari wieder mit Fans im eigenen Stadion

Der italienische Fußball-Erstligist Cagliari Calcio kann nach anderthalb Jahren seine Heimspiele wieder vor Publikum im eigenen Stadion IS Arenas austragen.

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Cagliari - Der italienische Fußball-Erstligist Cagliari Calcio kann nach anderthalb Jahren seine Heimspiele wieder vor Publikum im eigenen Stadion IS Arenas austragen. Am Samstag empfängt der Klub aus Sardinien US Catania wieder daheim, teilte die Serie A am Freitag mit. Die Stadt gab nach einer Reihe von Renovierungsarbeiten grünes Licht.

In den vergangenen Monaten war es wiederholt zu Auseinandersetzungen zwischen dem Klub und der Stadt wegen Sicherheitsmängel im Stadion gekommen. Spiele mussten ohne Zuschauer stattfinden, Cagliari mussste auch nach Parma und Triest ausweichen.

Mitte Februar war Klubpräsident Massimo Cellino wegen des Vorwurfs der Unterschlagung im Zusammenhang mit dem Bau des Stadions verhaftet worden. Er beteuerte stets seine Unschuld.

UEFA | 16.10.2013

Medien: UEFA denkt an eine Nations League

Die Europäische Fußball-Union (UEFA) hat offenbar eine revolutionäre Idee entwickelt, um die künftigen Qualifikationsspiele neu zu gestalten und höhere Einnahmen zu generieren.

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Hamburg - Die Europäische Fußball-Union (UEFA) hat offenbar eine revolutionäre Idee entwickelt, um die künftigen Qualifikationsspiele neu zu gestalten und höhere Einnahmen zu generieren. Nach Informationen der Sport Bild sei auf der Exekutivtagung der UEFA im September in Dubrovnik erstmals über die Einführung einer Nations League ab 2018 mit allen 54 Nationalteams der UEFA-Mitgliedsverbände diskutiert worden. Dafür sollen die Test-Länderspiele abgeschafft werden.

Es sollen acht oder neun Gruppen nach unterschiedlicher Spielstärke mit Auf- und Abstieg eingeführt werden. "Es wird in der UEFA darüber diskutiert, die Phase der Qualifikation zwischen zwei Endrunden anders zu gestalten. Dazu gibt es verschiedene Modelle, beschlossen ist aber noch nichts", sagte DFB-Präsident Wolfgang Niersbach.

Das Gedankenmodell ist im Zusammenhang mit der ab 2014 gültigen zentralen Vermarktung der Pflicht-Länderspiele durch die UEFA zu sehen. Nur Test-Länderspiele können die Verbände, auch der Deutsche Fußball-Bund (DFB), noch selbst an die TV-Sender verkaufen. Deshalb würde eine ebenfalls zentral vermarktete Nations League die dritte große Einnahmequelle neben der Champions League und den Qualifikationsspielen bedeuten.

Um den europäischen Top-Teams auch weitere Duell gegen Rekordweltmeister Brasilien und dem zweimaligen WM-Champion Argentinien zu ermöglichen, wird innerhalb der UEFA bereits über die Vergabe von Wildcards für Top-Mannschaften aus Südamerika und Asien für die EURO-Turniere ab 2020 spekuliert.

Deutschland würde in der Nations-League-Top-Gruppe mit Teams wie Spanien, Frankreich, Niederlande, England, Italien oder Portugal spielen. Dem Sieger winkt der Titel "Nations League Champion". Angeblich sollen pro Spiel zehn Millionen Euro zu erlösen sein.

Auf keinen Fall soll der Spielkalender weiter aufgebläht werden. Bayern-Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge, gleichzeitig Vorsitzender der europäischen Klubvereinigung ECA, spricht sogar von einer Entlastung: "Eine Veranstaltung wie den Confed Cup sehen wir alle hochgradig kritisch, die Spieler haben keine Sommerpause mehr, weil jedes Jahr irgendein Turnier stattfindet."

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