Karlsruher SC//

3.Liga | 20.08.2012

KSC-Mitgliederversammlung ohne Präsidiumswahl

Fußball-Drittligist Karlsruher SC wird auf seiner im September stattfindenden Mitgliederversammlung kein neues Präsidium wählen.

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Karlsruhe - Fußball-Drittligist Karlsruher SC wird auf seiner im September stattfindenden Mitgliederversammlung kein neues Präsidium wählen. Das entschied der unabhängige Wahlausschuss nach Einholung und Auswertung mehrerer Rechtsgutachten.

Die Einholung rechtlicher Expertisen war notwendig geworden, da die Amtsdauer nachgewählter Präsidiumsmitglieder in der Satzung der Badener nicht eindeutig geregelt ist. In den Statuten ist aber ausdrücklich eine dreijährige Amtszeit des Gremiums vorgegeben. Zuletzt hatte der KSC im November 2010 sein amtierendes Präsidium gewählt, da die vorherigen Amtsinhaber vorzeitig von ihren Ämtern zurückgetreten waren.

3.Liga | 03.08.2012

KSC-Fans: Geistertickets für Geisterspiel

Geistertickets für das Geisterspiel: Die Fans von Drittligist Karlsruher SC machen mobil und wollen vor dem Spiel am Mittwoch gegen den VfL Osnabrück Eintrittskarten verkaufen.

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Karlsruhe - Geistertickets für das Geisterspiel: Die Fans von Fußball-Drittligist Karlsruher SC machen mobil und wollen vor dem Spiel am kommenden Mittwoch gegen den VfL Osnabrück (19.00 Uhr) Eintrittskarten verkaufen. Die Partie muss nach einem Urteil des DFB-Sportgerichts und der abgewiesenen Berufung des DFB-Bundesgerichts unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden. Nach dem Relegations-Rückspiel des KSC gegen Jahn Regensburg am 14. Mai 2012 war es zu schweren Ausschreitungen gekommen.

"Wir als Fanszene wollen versuchen, den finanziellen Schaden des Vereins zu lindern. Wir laden alle KSC-Fans ein, das Spiel gemeinsam VOR dem Stadion zu verfolgen", schrieb der Fanklub "Ultra 1894" auf seiner Homepage. Der Erlös gehe zu "100 Prozent" an den Klub. Die Anhänger planen, sich vor dem Wildpark-Stadion zu versammeln. Ein Public Viewing ist angedacht. "Falls dies nicht klappen sollte, soll zumindest eine Liveübertragung übers Radio erfolgen", teilte der Fanklub mit.

3.Liga | 02.08.2012

DFB-Bundesgericht weist KSC-Berufung zurück

Das Bundesgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat die Berufung des Drittligisten Karlsruher SC am Donnerstag in einer mündlichen Verhandlung abgewiesen.

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Frankfurt/Main - Das Bundesgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat die Berufung des Drittligisten Karlsruher SC am Donnerstag in einer mündlichen Verhandlung abgewiesen. Der KSC war in einem vorangegangenen Urteil des DFB-Sportgerichts vom 9. Juli zu einer Heimbegegnung unter Ausschluss der Öffentlichkeit verurteilt worden.

"Ausschlaggebend für das Urteil ist in erster Linie die Schwere der Vorkommnisse beim Spiel Karlsruhe gegen Regensburg. Bei den Ausschreitungen gab es mindestens 70 Verletzte. Die Sanktion muss entsprechend angemessen sein. Das Signal an die Störer und den Verein lautet: Auch für das DFB-Bundesgericht gilt das Null-Toleranz-Gebot", sagte der Vorsitzende des DFB-Bundesgerichtes Goetz Eilers.

Das DFB-Sportgericht hatte den Karlsruher SC in mündlicher Verhandlung wegen fünf Fällen eines unsportlichen Verhaltens seiner Anhänger dazu verurteilt, das der Rechtskraft des Urteils folgende Heimspiel der Saison 2012/2013 in der 3. Liga unter Ausschluss der Öffentlichkeit auszutragen. Dagegen hatte der Verein fristgerecht Berufung eingelegt.

Geahndet wurden vom Sportgericht insbesondere die Vorkommnisse beim Relegations-Rückspiel des KSC gegen Jahn Regensburg am 14. Mai 2012, als etwa 200 Karlsruher Zuschauer nach Spielende teilweise gewaltsam das Spielfeld stürmten, Pyrotechnik abbrannten und Ordner angriffen. Anhänger hatten zudem versucht, den Gästebereich und die Geschäftstelle zu stürmen. Insgesamt wurden bei den Ausschreitungen mehr als 70 Personen verletzt - darunter 18 Polizeibeamte. Während der Partie hatten KSC-Fans Rauch- und Knallkörper gezündet und einen Regensburger Spieler mit einem leeren Bierbecher im Nackenbereich getroffen.

Eigentlich sollte der KSC bereits am vergangenen Samstag beim Heimspiel gegen den Halleschen FC das "Geisterspiel" bestreiten. Aufgrund der noch fehlenden Rechtskraft des Urteils konnte Karlsruhe die Zuschauer ins Wildparkstadion lassen. Die Badener verzeichneten immerhin 13.735 Besucher.

3.Liga | 24.07.2012

KSC wirbt für Bestattungsunternehmen

Der Karlsruher SC hat einen außergewöhnlichen Sponsor für die neue Saison gefunden. Künftig wirbt der Zweitliga-Absteiger im Wildparkstadion für ein Bestattungsunternehmen.

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Karlsruhe - - Fußball-Drittligist Karlsruher SC hat einen außergewöhnlichen Sponsor für die gerade begonnene neue Saison gefunden. Künftig wirbt der Zweitliga-Absteiger im Wildparkstadion mit zwei Bannern für das Bestattungsunternehmen Trauerhilfe Stier.

"Der Abstieg in die 3. Liga hat mich nachdenklich gestimmt: Ärgern oder unterstützen? Wir haben uns für Letzteres entschieden, denn Beistand in schwierigen Zeiten - das ist doch genau das, was wir als Bestatter tagtäglich praktizieren. Und das verdient auch der KSC", sagte Gesellschafter Martin Stier und erklärte das Engagement seines Unternehmens bei dem früheren Bundesligisten.

Die Werbung im Stadion solle auch ein Signal setzen, so Stier: "Der Tod gehört zum Leben dazu. Sich das bewusst zu machen, kann die Freude steigern an allem Schönen, das man erlebt. Auch an einem guten Fußballspiel."

3. Liga | 14.06.2012

Drittligist KSC verpflichtet Bölstler

Zweitliga-Absteiger Karlsruher SC verstärkt sich weiter für die kommende Saison in der 3. Fußball-Liga. Mittelfeldspieler Manuel Bölstler wechselt in den Wildpark.

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Karlsruhe - Zweitliga-Absteiger Karlsruher SC verstärkt sich weiter für die kommende Saison in der 3. Fußball-Liga. Wie der Verein am Donnerstag bekannt gab, wechselt der 29 Jahre alte Mittelfeldspieler Manuel Bölstler in den Wildpark. Bölstler, der einen Vertrag bis 2014 unterzeichnete, kommt vom israelischen Zweitligisten Hapoel Kfar Saba und war der erste deutsche Profifußballer in Israel.

3. Liga | 01.06.2012

Lizenzvergabe: KSC erfüllt alle DFB-Auflagen

Der Karlsruher SC hat alle Auflagen des DFB erfüllt und wird somit aller Voraussicht nach die Lizenz für die kommende Saison in der 3. Liga erhalten.

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Karlsruhe - Aufatmen beim krisengeschüttelten Karlsruher SC: Der Absteiger aus der 2. Fußball-Bundesliga hat alle Auflagen des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) erfüllt und wird somit aller Voraussicht nach die Lizenz für die kommende Saison in der 3. Liga erhalten. Die endgültige Mitteilung seitens des DFB erfolgt bis Mitte Juni.

"Wir sind sehr glücklich, dass wir alle Auflagen des DFB erfüllen konnten, obwohl die Dritte Liga für den Verein große wirtschaftliche Herausforderungen mit sich bringt", sagte KSC-Präsident Ingo Wellenreuther: "Dies war harte Arbeit."

Nach dem Abstieg, der vor allem durch schwere Krawalle am Rande der Relegationsspiele gegen Jahn Regensburg bundesweit für Aufsehen gesorgt hatte, muss das Bundesliga-Gründungsmitglied den bisherigen Etat von 7,5 Millionen Euro drastisch reduzieren. Trotzdem soll die Mission "sofortiger Wiederaufstieg" gelingen.

Dafür machten die Badener am Freitag die Rückkehr von Martin Stoll perfekt. Das Eigengewächs, das bereits von 2002 bis 2009 für den KSC spielte, kommt von Dynamo Dresden und unterschrieb einen Zweijahresvertrag.

3.Liga | 29.05.2012

KSC holt Soriano aus Frankfurt

Zweitliga-Absteiger Karlsruher SC hat Angreifer Elia Soriano von Eintracht Frankfurt verpflichtet. Der 22-Jährige unterschrieb einen Vertrag bis 2014.

3. Liga | 28.05.2012

Karlsruhe verpflichtet Regensburger Alibaz

Zweitliga-Absteiger Karlsruher SC hat seine Personalplanung weiter vorangetrieben: Die Badener nahmen Selcuk Alibaz von Zweitliga-Aufsteiger Jahn Regensburg unter Vertrag.

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Karlsruhe - Zweitliga-Absteiger Karlsruher SC hat seine Personalplanung weiter vorangetrieben: Die Badener nahmen Selcuk Alibaz von Zweitliga-Aufsteiger Jahn Regensburg unter Vertrag. Der 22-Jährige unterzeichnete im Wildpark einen Kontrakt bis Juni 2015, der sowohl für die 2. Liga als auch für die 3. Liga gilt. Der frühere türkische U21-Nationalspieler Alibaz hatte für Regenburg in 43 Drittliga-Einsätzen fünf Treffer erzielt. Regensburg hatte sich in der Relegation gegen Karlsruhe durchgesetzt.

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