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International | 01.03.2014

Nach der WM: Hiddink wird zum zweiten Mal Bondscoach

Guus Hiddink wird nach der WM in Brasilien zum zweiten Mal Fußball-Nationaltrainer der Niederlande.

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Hilversum - Guus Hiddink wird nach der WM in Brasilien zum zweiten Mal Fußball-Nationaltrainer der Niederlande. Der 67-Jährige bestätigte am Samstag, dass er die Nachfolge von Louis van Gaal antreten werde. "Ich werde der neue Bondscoach", sagte Hiddink dem Radiosender "Radio 1".

Die öffentliche Präsentation durch den niederländischen Fußballverband KNVB werde laut Hiddink erst erfolgen, wenn sicher sei, wer ihn als Trainerassistent unterstützen werde, sagte er: "Das nimmt noch einige Tage in Anspruch."

Hiddink war bereits von 1996 bis 1998 Bondscoach. Niederländische Medien spekulieren, dass Hiddink einige Tage nach dem Testspiel am kommenden Mittwoch in Paris gegen Frankreich am Sitz des nationalen Verbandes KNVB in Zeist vorgestellt wird. Der ehemalige Bayern-Coach van Gaal hatte bereits vor Monaten angekündigt, nach der WM sein Amt als Trainer des Vize-Weltmeisters von 1974, 1978 und 2010 niederzulegen.

3. Liga | 26.02.2014

3-Liga: Saarbrücken trennt sich von Dopingsünder Marque

Drittliga-Schlusslicht 1. FC Saarbrücken hat den ursprünglich bis Saisonende laufenden Vertrag mit Dopingsünder Francois Marque fristlos gekündigt.

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Saarbrücken - Drittliga-Schlusslicht 1. FC Saarbrücken hat den ursprünglich bis Saisonende laufenden Vertrag mit Dopingsünder Francois Marque fristlos gekündigt. Der Abwehrspieler ist laut den Saarländern "mit sofortiger Wirkung vom Spielbetrieb freigestellt", da Doping "nach den arbeitsvertraglichen Regelungen zwischen Spieler und Verein verboten ist".

Marque war vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) in der vergangenen Woche wegen eines Dopingvergehens für sechs Spiele gesperrt worden. Dem 30 Jahre alten Franzosen war bei einem Dopingtest nach dem 2:3 gegen RB Leipzig Ende November die Einnahme eines verbotenen Medikaments nachgewiesen worden.

Da das Medikament allerdings keinen klassischen Wirkstoff zur Steigerung von Kraft- und Ausdauerleistung beinhalte und es zudem Marques erster Verstoß war, sah das DFB-Sportgericht von einem höheren Strafmaß ab.

Spanien | 20.02.2014

Wegen Neymar-Transfer: Formales Ermittlungsverfahren gegen Barça wegen Steuerhinterziehung eröffnet

Die Verpflichtung von Neymar hat für den FC Barcelona ein juristisches Nachspiel. Gegen den Klub wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung eröffnet.

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Madrid - Die Verpflichtung von Superstar Neymar hat für den FC Barcelona ein juristisches Nachspiel. Gegen den spanischen Fußball-Meister wurde am Donnerstag ein formales Ermittlungsverfahren wegen Verdachts der Steuerhinterziehung im Zusammenhang mit dem Transfer des Brasilianers im vergangenen Sommer erhoben. Das berichtete die französische Nachrichtenagentur AFP, die sich auf eine Quelle bei Gericht berief.

Es geht angeblich um eine Steuerschuld der Katalanen in Höhe von 9,1 Millionen Euro. Ex-Präsident Sandro Rosell war im vergangenen Monat aufgrund der Ungereimtheiten des Wechsels zurückgetreten. 

Ursprünglich sollte der brasilianische Superstar 57,1 Millionen Euro kosten, am Ende stellte sich heraus, dass sich die tatsächlichen Kosten für Neymar auf insgesamt 86,2 Millionen Euro belaufen hatten.

Neymar selbst kassierte zehn Millionen für die Unterschrift, 2,5 Millionen gab es für seine Stiftung. Sogar von der Ablöse kassierte die Firm N & N der Familie Neymar den größten Teil, nur 17,1 Millionen gingen an seinen Ex-Klub. Selbst das Jahresgehalt von Neymar gab der neue Vereins-Präsident Josep Maria Bartomeu unlängst offiziell bekannt: 11,3 Millionen Euro. 

Neymar da Silva Santos, der Vater des Spielers, hatte erklärt, er habe 2011 einen Betrag in Höhe von zehn Millionen Euro erhalten, um den Transfer nach Barcelona zu garantieren. Der zuständige Richter Pablo Ruz wies Neymar senior an, Verträge und Dokumente der Firmen an das Gericht auszuhändigen, die in Zusammenhang mit dem Transfer stehen. Strafverfolger sprachen am Mittwoch von "einer verdächtigen Anzahl fingierter Verträge".  

Neymar ist so oder so einer der teuersten Spieler aller Zeiten, aber nicht der teuerste. Cristiano Ronaldo (94 Millionen) und Gareth Bale (91 Millionen/beide Real Madrid) waren noch kostspieliger als der 21-jährige Neymar, der vom Pelé-Klub Santos in die Primera Division gewechselt war.

 

Bundesliga | 20.02.2014

HSV-Trainer Slomka zuversichtlich vor Debüt gegen Dortmund

Trainer Mirko Slomka geht beim stark abstiegsgefährdeten Hamburger SV aggressiv und voller Zuversicht in sein Debüt gegen Borussia Dortmund.

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Hamburg - Trainer Mirko Slomka geht beim stark abstiegsgefährdeten Fußball-Bundesligisten Hamburger SV aggressiv und voller Zuversicht in sein Debüt gegen Borussia Dortmund (Samstag, 15.30 Uhr/Sky). "Wir haben alle Möglichkeiten, zu Hause gegen jeden Gegner zu gewinnen", sagte der Nachfolger des am vergangenen Wochenende entlassenen Bert van Marwijk. Nach sieben Bundesliga-Niederlagen in Serie sind die Hamburger auf den vorletzten Tabellenplatz abgerutscht.

Slomka forderte seine zuletzt verunsicherte Mannschaft auf, im Kampf um den Klassenerhalt nicht aufzugeben: "Das Spiel ist eine Zwischenstation auf einem sehr, sehr langen Weg. Wir müssen permanent versuchen, Höchstleistung zu bringen", sagte der Ex-Coach von Hamburgs Erstliga-Konkurrent Hannover 96: "Wir haben weiter die Chance, noch die zwei nötigen Tabellenplätze nach oben zu klettern."

Ein Blick in die Statistiken kann den Hamburgern vor dem richtungweisenden Duell mit dem Tabellendritten Mut machen. Dortmund gewann nur eines seiner letzten sieben Gastspiele beim HSV. Zudem haben die letzten sechs Vorgänger von Slomka bei ihrem Debüt alle nicht verloren.

Gegen den BVB hofft Slomka weiter auf die Rückkehr von Milan Badelj (Knochenprellung). Der Kroate sollte am Donnerstag wieder ins Training einsteigen. Auch eine Rückkehr des eigentlich schon für verbannt erklärten Innenverteidigers Slobodan Rajkovic ist nicht mehr ausgeschlossen.

Bundesliga | 20.02.2014

Nach Derbysieg: Hoffenheim will Euphorie mit nach Gladbach nehmen

1899 Hoffenheim will den Rückenwind aus dem Derbysieg gegen den VfB Stuttgart mit in das Punktspiel am Samstag bei Borussia Mönchengladbach nehmen.

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Sinsheim - Fußball-Bundesligist 1899 Hoffenheim will den Rückenwind aus dem zurückliegenden Derbysieg gegen den VfB Stuttgart (4:1) mit in das Punktspiel am Samstag bei Borussia Mönchengladbach (15.30 Uhr/Sky) nehmen. "Wir wollen die Euphorie vom letzten Wochenende mitbringen, aber natürlich dennoch hochkonzentriert arbeiten", sagte Trainer Markus Gisdol am Donnerstag: "Wir sind gut drauf und wollen in Gladbach unsere Chance nutzen."

Trotz der Gladbacher Negativserie (drei Remis, drei Niederlagen) warnte Gisdol vor dem Gegner. "Gladbach ist eine sehr reife Mannschaft. Wir dürfen sie auf keinen Fall an den letzten Ergebnissen messen", sagte der Coach, der lediglich auf den gelbgesperrten Eugen Polanski verzichten muss.

Champions League | 20.02.2014

Robben setzt sich gegen Spuckvorwurf zur Wehr: "Das würde ich nie im Leben machen"

Bayern Münchens Superstar Arjen Robben hat sich entschieden gegen einen in England geäußerten Spuckvorwurf zu Wehr gesetzt.

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London - Bayern Münchens Superstar Arjen Robben hat sich entschieden gegen einen in England geäußerten Spuckvorwurf zu Wehr gesetzt. Eine Szene beim 2:0 (0:0) des Fußball-Rekordmeister im Achtelfinale der Champions League beim FC Arsenal zeigte der Niederländer über seinen Gegenspieler Bacary Sagna gebeugt. Dabei fiel ein Tropfen von Robben auf den Franzosen. In verlangsamten Wiederholungen der Aktion wird jedoch deutlich, dass es sich lediglich um Schweiß handelte, der von Robbens Kopf herunter rann.

"Ich möchte das klarstellen, dass ich nie gespuckt habe. Das würde ich nie im Leben machen. Wenn ich so was tun würde, dann könnte man mich vom Platz holen und zehn Spiele sperren", sagte Robben vor dem Rückflug der Bayern am Donnerstag am Flughafen London-Gatwick. Er könne sich in so einem Fall gar nicht mehr bei seiner Familie sehen lassen. "Ich bräuchte nicht mehr nach Hause zu kommen", betonte der 30-Jährige, der auch von Sagna entlastet wurde. "Robben hat mich nicht angespuckt", sagte dieser.

Bundesliga | 20.02.2014

Gladbach bangt um Arango und Herrmann

Borussia Mönchengladbach bangt vor dem Heimspiel gegen 1899 Hoffenheim am Samsag um den Einsatz von Juan Arango und Patrick Herrmann.

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Mönchengladbach - Fußball-Bundesligist Borussia Mönchengladbach bangt vor dem Heimspiel gegen 1899 Hoffenheim am Samsag (15.30/Sky) um den Einsatz von Juan Arango und Patrick Herrmann. Während der 23-jährige Herrmann zuletzt aufgrund eines grippalen Infekts nicht trainieren konnte, musste der zehn Jahre ältere Arango wegen einer Adduktorenverhärtung kürzertreten.

"Es ist noch nicht sicher, ob Patrick spielen kann, und auch bei Juan wird die Entscheidung erst nach dem Abschlusstraining fallen", sagte Trainer Lucien Favre am Donnerstag. In Oscar Wendt (Innenbandriss im Knie) fällt bereits ein Leistungsträger der Rheinländer definitiv aus.

Bundesliga | 20.02.2014

Werders Elia kann sich Wechsel vorstellen

Außenstürmer Eljero Elia vom Bundesligisten Werder Bremen ist einem Wechsel offenbar nicht abgeneigt.

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Bremen - Außenstürmer Eljero Elia vom Fußball-Bundesligisten Werder Bremen ist einem Wechsel offenbar nicht abgeneigt. "Ich kann mir das vorstellen", sagte der 27-Jährige Bremer Medien, "am Ende der Saison muss ich gucken, was passiert." 

Der Niederländer, der einen Vertrag bis 2016 an der Weser besitzt, spielt seine zweite Saison im Trikot der Norddeutschen und konnte die Erwartungen bislang nicht erfüllen. Im Sommer 2012 hatte der damalige Sportdirektor Klaus Allofs knapp sechs Millionen Euro für Elia an Italiens Rekordmeister Juventus Turin überwiesen. 

Beim 1:1 am vergangenen Wochenende gegen Borussia Mönchengladbach wechselte Trainer Robin Dutt Elia erst in der 76. Minute ein. "Ich bin immer sauer, wenn ich nicht von Anfang an dabei bin", sagte Elia, gab aber zu, dass seine Auftritte zuvor durchwachsen gewesen waren: "Die letzten beiden Spiele vor Gladbach haben wir nicht gut gespielt. Ich war auch nicht gut, das hat der Trainer mir gesagt." 

Abgeschlossen mit Werder hat der niederländische Ex-Nationalspieler noch nicht. "Im Moment ist es sehr schlecht für mich. Aber in zwei, drei Wochen ist es wieder anders. Ich werde Vollgas geben."

3. Liga | 19.02.2014

3. Liga: MSV bindet Innenverteidiger Kühne bis 2016

Drittligist MSV Duisburg hat den auslaufenden Vertrag mit Innenverteidiger Matthias Kühne vorzeitig um zwei Jahre bis zum Sommer 2016 verlängert.

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Duisburg - Fußball-Drittligist MSV Duisburg hat den zum Saisonende auslaufenden Vertrag mit Innenverteidiger Matthias Kühne vorzeitig um zwei Jahre bis zum Sommer 2016 verlängert. Dies gab der MSV am Mittwoch bekannt. Der 26 Jahre alte Kühne war im vergangenen Juli vom Drittliga-Absteiger SV Babelsberg nach Duisburg gekommen und hatte sich umgehend einen Stammplatz im Abwehrzentrum erspielt.

 

Bundesliga | 14.12.2013

Nur 0:0 in Mainz: Gladbacher Siegesserie beendet

In der Fußball-Bundesliga trennen sich Mainz 05 und Borussia Mönchengladbach 0:0-Unentschieden.

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Mainz - Die Siegesserie von Borussia Mönchengladbach ist gestoppt: Mit dem 0:0 beim FSV Mainz 05 verpasste das Team von Trainer Lucien Favre den siebten Erfolg in Serie und den Angriff im Fernduell auf Vizemeister Borussia Dortmund. Der Punkt reicht den Fohlen dennoch fast sicher, um auf Champions-League-Qualifikationsplatz vier zu Überwintern. Mehr wäre gegen taktisch clevere Mainzer allerdings auch nicht verdient gewesen.

Vor 34.000 Zuschauern in der ausverkauften Mainzer Arena, darunter auch DFB-Präsident Wolfgang Niersbach, begannen beide Teams offensiv und drängten auf die Führung. Bereits nach drei Minuten sorgte die erste Kombination der Gäste für Gefahr im Mainzer Strafraum, der Abschluss von Oscar Wendt aus gut 20 Metern ging aber weit über das Tor von FSV-Keeper Loris Karius. Auf der Gegenseite strich der Schuss von Shinji Okazaki knapp am Ziel vorbei (8.). Fünf Minuten später war Karius beim zu unplatzierten Schlenzer von Juan Arango zur Stelle. 

In der Folge versuchte Gladbach, das Spiel zu beruhigen und über viel Ballbesitz und überfallartige Kombinationen zum Erfolg zu kommen. Die Mainzer, die in den vergangenen vier Duellen mit den Rheinländern als Verlierer vom Platz gegangen waren, hielten aber zunächst gut mit und lauerten im eigenen Stadion auf Konter. Favre hatte vor der Partie vor einem "sehr gefährlichen Gegner" gewarnt.

Der Schweizer Coach konnte in Mainz zum sechsten Mal in Folge auf seine zuletzt so erfolgreiche Stammformation setzen. Auch die angeschlagenen Granit Xhaka (Erkältung) und Patrick Hermann (Muskelverhärtung) waren rechtzeitig fit geworden. Allerdings fehlte den Fohlen in der ersten Hälfte die Durchschlagskraft der vergangenen Wochen. Zu selten erspielte sich das Offensivquartett mit Arango, Patrick Herrmann, Max Kruse und Raffael gute Gelegenheiten.

FSV-Trainer Thomas Tuchel hatte im letzten Heimspiel der Saison etwas überraschend Joker Eric Maxim Choupo-Moting und Youngster Yunus Malli für die Startelf nominiert und in der Anfangsphase auf ein offensives 4-1-4-1-System gesetzt. 

Wirklich gefährlich wurden die Hausherren aber erst nach der Pause. Choupo-Moting verpasste es jedoch zunächst, sein Team für den forschen Auftritt mit der Führung zu belohnen (51.). Gladbach hatte durch Julian Korb die erste aussichtsreiche Chance, der Schuss des Außenverteidigers ging knapp am linken Pfosten vorbei (57.).

Im FSV-Trikot überzeugten Choupo-Moting und Geis, bei den Gästen gefielen Herrmann und Martin Stranzl.

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