1. FC Köln//

2.Bundesliga | 18.05.2012

Köln ehrt seine Klub-Ikone Heinz Flohe

Über 3000 Zuschauer haben am Freitagabend im Rahmen eines Benefizspiels Anteil am Schicksal des Klub-Idols des 1. FC Köln, Heinz Flohe, genommen.

Text: SID Bild: 1. FC Köln//

Köln - Über 3000 Zuschauer haben am Abend Anteil am Schicksal des Klub-Idols des 1. FC Köln, Heinz Flohe, genommen. Im Rahmen eines Benefizspiels ehrte der Bundesliga-Absteiger seinen früheren Fußball-Nationalspieler, der vor zwei Jahren mit schweren Herzrhythmusstörungen zusammengebrochen war und seitdem im Wachkoma liegt. "Das ist eine Idee, die letztes Jahr von Wolfgang Overath in die Welt gesetzt wurde. Wir freuen uns sehr, dass das mit solch prominenter Besetzung geklappt hat", sagte FC-Geschäftsführer Klaus Horstmann. Der gesamte Erlös der Veranstaltung kommt Flohes Familie zu Gute.

Der ehemalige Vereins-Präsident Overath führte im Franz-Kremer-Stadion am Geißbockheim eine Auswahl früherer Kölner Nationalspieler aufs Feld, zu der auch Stephan Engels und Hennes Löhr gehörten. Die Alt-Internationalen setzten sich mit 9:7 (8:3) gegen das Team "Flockes Freunde" durch, für das unter anderem Ex-Nationalspieler Klaus Fischer sowie die früheren FC-Trainer Peter Neururer und Ewald Lienen aufliefen.

Auch Nino Flohe, Sohn der Kölner Ikone, stand auf dem Platz und bedankte sich anschließend beim Klub: "Das ist eine riesengroße Sache. Heinz würde sich sehr freuen. Wir können es dem Verein nicht hoch genug anrechnen."

Geleitet wurde das Spiel vom langjährigen Bundesligaschiedsrichter Walter Eschweiler. Der ehemalige FC-Spieler Matthias Scherz zeigte sich am treffsichersten und trug mit vier Toren zum Sieg der Alt-Internationalen bei.

Flohe, der die Kölner im Jahr 1978 als Kapitän und Spielmacher zum einzigen Double-Gewinn der Vereinsgeschichte geführt hatte, erlitt am 11. Mai 2010 den folgenschweren Zusammenbruch. Schon zuvor hatte der heute 64-Jährige mit anhaltenden Herzrhythmusstörungen zu kämpfen gehabt. 1992 und 2004 musste er sich Operationen am Herzen unterziehen.

Der 39-malige Nationalspieler lief von 1966 bis 1979 in 329 Bundesligaspielen für den 1. FC Köln auf und erzielte dabei 77 Tore. Zur Saison 1979/1980 wechselte Flohe zu 1860 München. Noch im selben Jahr erlitt er nach einem harten Foul einen komplizierten Schien- und Wadenbeinbruch, daraufhin musste er seine Karriere im Alter von 31 Jahren beenden. Später war Flohe unter anderem als Trainer bei seinem Jugendverein TSC Euskirchen und im Nachwuchsbereich des 1. FC Köln tätig.

Bundesliga | 07.05.2012

Manfred Lütz: "1. FC Köln bestes Antidepressivum"

Der 1. FC Köln hat für seine leidgeplagten Fans vielleicht doch noch einen Nutzen. "Der 1. FC Köln ist als Antidepressivum bestens geeignet", sagte der Psychiater Manfred Lütz.

Text: SID Bild: 1. FC Köln//

Köln - Bundesliga-Absteiger 1. FC Köln hat für seine leidgeplagten Fans vielleicht doch noch einen Nutzen. "Der 1. FC Köln ist als Antidepressivum bestens geeignet", sagte der Psychiater und Bestsellerautor Manfred Lütz ("Irre - Wir behandeln die Falschen") dem Kölner Express und begründete dies mit dem Versagen des Klubs: "Wer hat sich in seinem eigenen Leben in den vergangenen Monaten nicht trotz aller Pannen doch immer noch ein bisschen besser angestellt als der FC?" Das Auf und Ab des Vereins "verstärkt die Identifikation", sagte Lütz. Außerdem sei der FC "der ideale Verein" für die rheinische Mentalität "Himmelhoch jauchzend - zu Tode betrübt".

Bundesliga | 17.04.2012

Medien: Auch Thielen will FC-Präsident werden

Am Dienstag bestätigte der frühere Kölner Manager und Spieler Karl-Heinz Thielen, ebenfalls für das Amt des Präsidenten beim 1. FC Köln kandidieren zu wollen.

Text: SID Bild: 1. FC Köln//

Köln - Während der 1. FC Köln verbissen um den Verbleib in der Fußball-Bundesliga kämpft, tobt hinter den Kulissen ein Machtkampf um die Vereinsführung. Am Dienstag bestätigte der frühere Kölner Manager und Spieler Karl-Heinz Thielen, ebenfalls für das Amt des Präsidenten kandidieren zu wollen.

"Ja das stimmt. Wir möchten durch unsere Kandidatur helfen, die sportliche und finanzielle Talfahrt des 1. FC Köln zu stoppen und den Verein in eine erfolgreichere Zukunft zu führen", sagte Thielen, zu dessen Team Verwaltungsrat Franz Josef Wernze und Bernd Steegmann gehören, dem Express.

Auf der Außerordentlichen Mitgliederversammlung am 23. April wird der Nachfolger des im November zurückgetretenen Wolfgang Overath gewählt. Thielen hatte bereits mehrfach sein Interesse an dem Amt bekundet, eine Kandidatur mit dem Hinweis auf Vermeidung einer Schlammschlacht aber offengelassen.

Ende März hatte sich der Verwaltungsrat des Klubs auf Werner Spinner, Markus Ritterbach und Toni Schumacher als Kandidaten für den neuen Vorstand geeinigt. Der in Köln geborene Spinner, bis 2003 Vorstand der Bayer AG, soll demnach Präsident werden. Der frühere Nationaltorhüter Schumacher und Ritterbach, Präsident des Festkomitees Kölner Karneval, kandidieren als Vize-Präsidenten.

Facebook, Twitter und Google+

Freund von 11FREUNDE werden