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Böse Zungen behaupten, dass Felix Magath seine Kinder zum privaten Vergnügen in der Sommerpause zu 50-Kilometer-Gewaltmärsche durch Wald und Wiese nötigen würde. Natürlich alles Quatsch! Und dennoch hat der Trainer Magath seinen Ruf als »Quälix« steht's auch ein bisschen kultiviert. Installierte in Wolfsburg eine Art Hügel der Qualen und trieb eine farblose Mannschaft zu Höchstleistungen, was schlussendlich in der Deutschen Meisterschaft 2009 mündetet. Sein ehemaliger Spieler Jan Age Fjörtoft fasste die Trainingsmethoden seines Coaches wie folgt zusammen: »Ob Felix Magath die Titanic gerettet hätte, weiß ich nicht. Aber die Überlebenden wären topfit gewesen.« Ebenso gefürchtet sind die Transferexzesse des ehemaligen Nationalspielers, der auf Schalke auch schon mal damit überraschte in der Winterpause die Fußballrentner Ali Karimi und Angelos Charisteas in den Kader zu spülen. Während seiner zweiten Regentschaft in Wolfsburg schaffte er es sogar knapp 40 Profis in seinem Kader zu sammeln. Ob er alle Spieler auch persönlich kannte, ist nicht überliefert.