Sponsorenname soll 50 Millionen bringen
Umbenennung des Berliner Olympiastadions geplant
Text: SID
Berlin (sid) Der Berliner Senat forciert offenbar Pläne zur
Umbenennung des Olympiastadions. Die Berliner Morgenpost berichtet
nach Informationen aus Senatskreisen und dem Fußball-Bundesligisten
Hertha BSC, dass derzeit intensiv nach Investoren für das
Namenssponsoring der größten deutschen Arena gesucht wird. Der
Vertrag über die Vergabe der Namensrechte, über den der Senat als
Eigentümer entscheidet, soll eine Laufzeit zwischen acht und zehn
Jahren haben und per anno mindestens fünf Millionen Euro bringen.
`Ein Namenssponsor für das Stadion liegt in unserem Interesse.
Das ist einer jener Punkte, an denen wir Verbesserungen bei den
Einnahmen erzielen können´, wird Werner Gegenbauer, der Vorsitzende
des Aufsichtsrates von Hertha BSC, zu Plänen des Senats zitiert.
Die Kombination aus Firmen-Name und Olympiastadion sei nicht
möglich.
Angesichts der notwendigen Sparpolitik hat beim neuen
Rot-Roten Senat auf der Suche nach neuen Finanzquellen offenbar
auch hier ein Umdenken stattgefunden. Das Geld soll vor allem in
die Infrastruktur des Olympiaparks investiert werden. Damit sollen
auch die Chancen auf eine Olympiabewerbung erhöht werden. Sollte
Berlin den Zuschlag für die Ausrichtung Olympischer Sommerspiele
bekommen, ist eine Rückbenennung des Stadions geplant. Hertha BSC
soll zu 40 Prozent an dem Deal beteiligt werden.






